Ausgabe 
3.5.1901 Zweites Blatt
 
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Verbesserungen aufweise, daß eine Wiederprämiierung ge-

4. Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin haben

ihre Ursachen und gegebenen Falles zu fassende Tatschließungen

richt dürste ix den nächsten Tagen vorgelegt werden. Es

wo sich Pikrinsäure befand.

Schon ungeii regeln reichte schäft.

einige Tage zuvor trafen dort ministerielle Verfüg- darüber ein, auf welclie Weise die Absperrungsmaß­ausgeführt werden sollten. Die Eisenacher Polizei nicht aus, ebensowenig die verstärkte Schutzmann- sodaß noch 100 Feuerwehrleute in Aktion treten

Max Regis packte den Gendarmeriekömmissar am Kragen, um ihn zu schlagen, und hielt aufgeregte Ansprachen an die Menge, die ihm unter dem Rufe:Nieder mit den Juden!" nach dem Stadthaus folgte. Ter Redakteur Tal- honidec, der Max Regis verletzte, ist verhaftet worden, des­gleichen Laberdesque. Gouverneur Jonnart entzog dem Bür­germeister Regis die Gemeindepolizei von Algier und über­trug sie aus den Präfekten Lntand und den Kommandanten des Armeekorps. Regis ist durch die Scherben eines Bier-

rieren soll.

Im übrigen werden von der hiesigen Fachschule, sowie von der Alsfelder kaufmännischen Fortbildungsschule die sämtlichen Bedingungen erfüllt, sodaß Anträge an das Großh. Ministerium durch die Kämmer vermittelt werden können. Tie Lauterbacher Schule kann zunächst deshalb für einen Staatszuschuß noch nicht in Betracht kommen, weil sie noch keinen Unterricht mit drei Jahrgängen besitzt.

Tie Frage der Verteilung obigen Staatszuschusses an die verschiedenen Schulen Hessens wird übrigens am Sonntag den 5. ds. von den hessischen Handelskammern gemeinsam beraten werden. Tie hiesige Kammer wird hier­bei durch ihr Mitglied C. Röhr und ihren Sekretär, Dr.

geklärt zu sein scheint. D. Red.)

Tie bereits kurz gemeldete Revolver-Affaire, die sich in A l g i e r abspielte, scheint die Lösung zu neuen Unruhen zu sein. Der Bürgermeister Max Regis steht in beständigem Streit mit der gegnerischen Presse. Beide Par­teien bekämpfen sich unaufhörlich in Zeitungsartikeln und Flugblättern und Duelle sind an der Tagesordnung. Der Tirektor einer republikanischen Zeitung Laberdesque hatte den Bürgermeister Regis vor 14 Tagen gefordert. , Tas Duell wurde vertagt, weil Regis noch eine leichte Wunde am Arm trug. Gestern abend trat Laberdesque mit dem Journalisten Talhonidec auf Regis zu, um ihn zu fragen, wann er zum Zweikampf bereir sei. Bevor der Bürger­meister selbst noch antworten konnte, sprang sein Bruder

sich letzterer jedesmal mit Verlust zurückzog. Die Yeomanry kam am 29. v. M. mit ScheeperS zum Kampf, Heine Zu sammeustöße finden täglich statt.

Bor der Prüfungskommission für EntschädigungS an spräche von aus Südafrika ausgewiesenen Personen ver­trat am 30. April im Auftrage der deutschen Regierung Dr. Sieveking und im Auftrage der österreichisch ungarischen Regierung Stockinger die Ansprüche der betreffenden Staats angehörigen. Eine lebhafte Erörterung entspann sich über die Frage, inwieweit sich die Kommission mit den dem fremden Regierungen übergebenen Material begnügen werde und in wieweit es mündlicher Vernehmungen bedürfen würde. Die drei Bevollmächtigten Bischop, Sieveking und Stockinger er klärten, sie würden zu diesem Punkte Instruktionen ihrer Regierungen eiuholen, weil sie davon überzeugt seien, daß die Regierungen es ablehnen würden, den Zeugen die Auslagen für die Reise nach England zu erstatten, und nahe­legten, daß die britische Regierung diese Auslagen übernehme. Die Kommission vernahm dann fünf Zeugen auS Holland. Der holländische Bevollmächtigte Bischop er klärte zuvor, er habe Anweisung, nicht über die Berechtigung der Reklamanten zu sprechen, da diese Frage zwischen den Regierungen auf diplomatischem Wege erledigt werden müsse. Seine Regierung gebe zu, daß das Militär das Recht habe, aus militärischen Rücksichten Personen zu deportieren. Er hoffe aber, daß die betreffenden Leute Entschädigungen er halten werden,, namentlich mit Rücksicht auf die Art und Weise, wie die Ausweisungen durchgeführt worden seien.

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

Berlin, 2. Mai. Der Kaiser befahl, ihm eingehend

bei den deutschen Handelskammern angeregt, die Frage einer gesetzlichen Regelung des Rabatt-Spar­vereins-Wesens in Erwägung zu ziehen. Eine Um­frage in den Kreisen des Kammerbezirks ergab, daß solche Vereine hier nicht existieren und nur bei einigen hiesigen Firmen ein sogenanntes Rabatt-Sparsystern eingeführt ist, Angesichts dessen beschließt die Kammer, von weiteren Schritten in der Angelegenheit Abstand zu nehmen.

5. Einkäufe Bei der Kammer sind u. a. Mittel nnfleii eingegangen über: die Erschwerung des Mitbewerdd

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Paris, 1. Mai. lieber die neueste Spionage-Iworden.

Affaire erhält dasPetit Journal" aus Commentry Einem Amtsgericht ist auf eine Anfrage, ob ein Han- einen Bericht, wonach die Firma Krupp sehr intimdelsgeb rauch des Inhalts bestehe, daß bei einem Ber­an der Affaire beteiligt wäre. Der Bericht besagt, kauf von Roggenkleie an einen Müller die Säcke als mit- Jovanowitsch sei nach Eommentry gekommen und habe sich verkauft gelten, wenn sie nicht innerhalb einer kurzen Frist in der Fabrik eingemietet, und bei einem ehemaligen zurückgeliefert werden, mitgeteilt worden, daß ein solcher Zeichner der Fabrik Unterricht genommen. Ter Maire fand I Handelsgebrauch nicht bestehe.

das Gebahren des Oesterreichers verdächtig, ließ ihn über-1 2. Staatszuschuß zu den kaufmännischen

wachen und erfuhr, daß er mit dem Werkmeister Givonnet.Fortbildungsschulen. Nachdem im Hauptvoranschlag und dem früheren Zollbeamten Marandon in Verbindung für das Etatsjahr 1901/02 zur Förderung des kaufmänni- stand. Marandon begab sich nach Essen zu Krupp, von wo scheu Fortbildungsschulwesens erstmalig der Betrag von er an Givonnet folgendes Telegramm sandte:Geschäft ab-112 000 Mark zur Verfügung gestellt ist, wurden der Kammer geschlossen, komme Essen." Givonnet reiste nach Essen, und vom Großh. Ministerium des Innern die Bedingungen über­kehrte mit Marandon zurück. Beide hatten die Taschen I sandt, unter denen Staatszuschüsse gewährt werden können, voll Geld. Eines Tages waren beide betrunken, und zeigten Tiefe Bedingungen gehen im wesentlichen dahin, daß die einigen Freunden Briese Krupps, wonach sie Krupp das I bestehenden Schulen sich der oberen Aufticht und Leitung Fabrikationsgeheimnis des chromhaltigen Eisenbleches ver- der für sie zuständigen Handelskammer freiwillig unter­raten und dafür 190 000 Frcs. erhalten follken. Die Kennt- stellen; daß der Unterricht in drei Jahresklassen erteilt nis des Geheimnisses hätte für Krupp eine Ersparnis von wird und in den obligatorischen Fächern bei einer Jahres­mehreren Millionen bedeutet. Darauf wurden Givonnet! schuldauer von durchschnittlich 40 Wochen mindestens seck)s und Marandon verhaftet. In ihren Wohnungen sand man! Stunden in der Woche in jeder Jahresklasse umfaßt und mehr als dreihundert belastende Dokumente, darunter z a h l-I der Schluß nicht später wie 7 Uhr abends fällt; daß end-

---' ----- lich der obligatorische Unterricht sich Über die Weiterbildung in den Elementarfächem und über den Fachunterricht im kaufmännischen Rechnen, der Handelskorrespondenz und der einfachen und doppelten Buchführung hinaus erstreckt.

An den ersten Punkt der Bedingungen (Unterstellung der Schulen unter die obere Aufticht und Leitung der Han­delskammern) knüpfte sich eine längere Erörterung, da die hiesige kaufmännische Fachschule eine zu große Beeinträchtigung ihrer bisherigen Bewegungsfreiheit be­fürchtet. Die Kammer ist der Ansicht, daß eine Abänder­ung dieser Bedingung seitens des Großh. Ministeriums des Innern vollständig ausgeschlossen ist, sodaß es sich für die hiesige Fachschule in diesem Punkte nur um ein Ent­weder Oder handeln kann. Auch betont die Kammer, daß sie von dem ihr nach obigem zu ko mm enden Rechte selbst­verständlich nur insoweit Gebrauch machen würde, als dies notwendig oder zweckmäßig sei. Die Kammer wählt schließ­lich eine Kommission, welche über diesen Punkt noch münd­lich mit dem Vorstand der hiesigen Fachschule kvnfe-

glases verwundet.

Wien, 1. Mai. Abgeordnetenhaus. Kramarsch erstattet im Namen des Mißbilligungsausschusses Bericht über den Zwischenfall Stein-Schusterschitsch in der Sitzung,,------------------ .....

der Stein den Abg. Schusterschitsch be- Einschränkung der Auszeichnung, den Ancirissen von Sckmsterlckitsdi aus Lotterien, ein Verbot des Verkc

Louis Regis auf und schlug Laberdesque ins Ge­sicht. Dies war das Signal zu einer förmlichen Schlacht. Es wurde von beiden Seiten mit Stühlen, Stöcken und Wasserflaschen zugeschlagen und schließlich fielen mehrereSchüsse. Tie beiden Regis wurden verwunde;.

mußten. Tie Straßenzüge: Bahnhofsplatz, Bahnhofstraße,! Karlsplatz, Karlsstraße und Markt wurden für den Fuhr­werksverkehr stundenlang vollständig abgesperrt. Auch die elektrische Straßenbahn mußte ihren Betrieb für den ganzen I Tag vollständig einfteUen. Tie Trottoire warennach Thun-! lichkeit" dem Publikum überlassen. Tas Militär war eben-! Halls auf den Beinen.

TerVoce della Verita" zufolge hat Kaiser Wil­helm dem Papste eine der gelegentlich der Zweihundert-! jahrseier des Königreichs Preußen geprägten Erinnerungs-I Medaillen übersandt mit einem eigenhändigen Schreiben.!

Eine Aeußerung des verstorbenen schweizerischen! Dichters Eonrad Ferdinand Meyer über Kaiser Wilhelm II., die die schöne neue ZeitschriftDie Rhein-! Sande" (Kommissionsverlag von Jul. Bagel in Düsseldorf) mitteilte, wird verbreitet. Ter Dichter sagte in einem Ge­spräche mit Fritz Kögel in Düsseldorf im Jahre 1890:

Mir ist der junge Kaiser eine sehr anziehende Er I scheinung, ich habe Zug zu ihm. Er unternimmt viel,I hat Verantwortlichkeitsstolz, hat in seiner Jugend sich so schnell entwickelt. Aber es ist ein Bangen in dem Anteil: er könne eine tragische Natur werden. Er hat Anlagen dazu, in seiner Schwere, dem fast düsteren, entschlossenen Ernst, mit dem er alles umfaßt, und da er Aufgaben angreift, die vielleicht unlösbar sind, für den Einzelnen und für die Zeit. Und er ist nur ernst, l ihm fehlt, was Friedrich der Große hatte, die Ironie,! der befreiende Zug des Spottes, des Selbstspottes. Er nimmt nichts leicht, auch ftcv, nicht. Er ist offen, rück-I haltlos offen, keine diplomatische Natur, zerhaut Knoten, I ist entschlossen, ungestüm all das kann verhängnisvoll! werden. Eine anziehende, noch halbverhüllte Rätsel­gestalt."

Die Reichstagskommission beendete gestern die dritte Lesung des Weingesetzes und nahm die Resolution Baumann und Genossen an, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, 1) dem Reichstag baldthunlichst einen Gesetz­entwurf vorzulegen, welcher den Verschnitt von Weißwein mit Rotwein zur Herstellung von Rotwein und den Vertrieb dieses Weines verbietet. 2) Tie Verwaltungen der öffent­lichen Krankenpflege- und Pfründneranstalten, Militär- und Marineverwaltungen zu veranlassen, den Bedarf an Rot­wein nur von den Produzenten und Händlern zu kaufen, bei denen solcher Verschnitt ausgeschlossen erscheint, unb| dabei wenn möglich den deutschen Rotwein zu bevorzugen. Ferner nahm die Kommission eine Resolution Preiß an, den Bundesrat zu ersuchen, den zulässigen niedrigsten Ge­halt an Extraktstoffen bei Weißwein auf 1,6 und bei Rot­wein auf 1,8 Prozent festzustellen.

In der Reichstagskommission für das Süßstoff- 8 esetz wurde auf eine Generaldebatte verzichtet und § 1 nach der Regierungsvorlage, § 2 mit einer vorn Abg. Speck (Ztr.) beantragten redaktionellen Aenderung genehmigt.

In der 9 Kommission des Reichstages wurde § 2b des vom Zentrum beantragtenToleranzantrages"

reiche Visitenkarten (!- deutscher Offiziere. (So weit der Bericht desPetit Journal". Es braucht nicht besonders bemerkt zu werden, daß er nicht sehr glaubwürdig klingt. Ta es sich nur um eine Privatgesellschaft handelt, kann von Spionage überhaupt keine Rede sein. Selbst den Verrat eines Fabrikgeheimnisses zu konstruieren, wird schwer fallen, zumal da der ganze Sachverhalt noch wenig auf-

gegen 3 Stimmen wie folgt angenommen:Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten darf ein Kind nicht

Teilnahme an dem Relig ionsun ter richt! der Aktionäre der Fabrik wurde beschlossen oder Gottesdienst einer anderen Religions- ~ ' *

g e m e i n f d) a f t an gehalten werden ft. ,7" Rach einer Berliner Meldung der MünchenerAllq. > tu»

£tg. ist vom Reichskanzler die Verlängerung des ^SratS und deS Vorstandes verzichteten auf die y|VVUUliycil CIHCH uuvu.

Ha - k f p r ovisoriums mit England bis zum ITantieme. Die genannte Summe werd für die HnsS-l Prämiierung zugelassen werden, wenner solch wesentlich«

31. Diai 1JU3 m Aussicht genommen. Ter Reichstag dürfte! dedürftigeu vorauSfichilich völlig anSreichen. Die General I Berbefterungen aufweise, daß eine Wiederprämiierung ge- SlG wohl nur zu einer Verlängerung des Provisoriums Versammlung genehmigte schließlich die Verteilung von 5 Prz. rechtfertigt erscheine.

»m em Ich! verstehen Dividende (16 Proz. im Borjahre). 1 ' ~ ~ ~ - - - -

o n ^'"orresv." das 50jährige!

Jubelfest d e r R e ichsd r u ck e r e i erst am 1. Mi 1902 gefeiert werden dürfen.

Taß die Anarchisten sich in Bonn tbatfächlirb, . .

bemerkbar gemacht Hütten, bebautet der Berichterstatter bricht zu erstatten über die Griesheimer Satastroph.e, M. N. Nachr.": Er schreibt:^ioch im Laufe des Mitt- Z--

wock) nachmittags traf von Berlin die Nachrickst ein, daß ^egen Verhütung künftiger ähnlicher UnglückSfälle. Der Be verdächtige Individuen sich nach Bonn begeben litten. In L L... uwl0UVH. wtl.vtu.

der That mußte auch am Abend verschiedenen nicht ein- sei festgestellt, daß die Explofione» in den Räumen stattfanden wandfreien Persönlichkeiten, die mit der Feier nicht in wo sich Pikrinsäure befand.

Deutsches Keich-

Berlin, 1. Mai. lieber die persönliche Sicherheit des Kaisers wird eifrig gewacht. Zur Fernhaltung des Publikums sind seit dem Bremer traurigen Zwischenfall bei Reisen des Kaisers in andre Städte und während des Aufenthalts dort verschärfte Absperrungsmaß­regeln getroffen worden. Dies mußten in diesen Tagen auch die Eisenacher und Weimarer zum erstenmal erfahren.

Kehrn, vertreten fein.

3. Bei den deutschen Regierungen ist angeregt worden, durch gemeinsames Abkommen der verbreiteten Un­lauterkeit im Ausstellungswesen durch einheit­liche Bestimmungen zu begegnen. (Ein uns von dem Großh. Ministerium des Innern zur Begutachtung über­sandter Entwurf dieser Bestimniungen faßte vor allem eine vom 24. April, in der Stein den Abg. Schusterschitsch be-! Einschränkung der Auszeichnungen, der Veranstaltung von teibigt hatte. Bei den Angriffen von Sck)usterschitsch auf Lotterien, ein Verbot des Verkaufs von Ramschware und die Alldeutschen ruft Stein: Nächstens kriegen Sie Massenartikeln, Hinterlegung eines ausreichenden Garantie- einPaar Ohrfeigen von mir! Bei der Abstimmung fonds, sowie eine Regelung der Preisgerichte und ihres werden die Anträge, in zwei Punkten Mißbilligung nicht I Versahreys ins Auge. .. ..

auszusprechen, mit großer Majorität angenommen und I Tie Kammer erklärte sich mit dem Entwurf im wesent- ber Antrag, Mißbilligung auszusprechen, abgelehnt. lichen einverstanden, befürwortete jedoch, daß im Gegen- I satz zu dem Entwurf der einzelne Aussteller, wenn er Das Explosions-Unglück in Griesheim. in verschiedenen Gruppen ausgestellt habe, nicht nur einen,

B°i dem Uta ber TrÜ««°rh°us°n wurd.° !^-rn^m^-r^Preise

weitere fiftif Leichen gefunden. Nach Ansicht der toterem lediglich die Preiswürdigkeit maßgebend sein Direktion sollen noch etwa drei Mann vermißt tverben. I t)ürfe; ferner daß die Bestimmung des Entwurfs fallen ge- Geborgen find also bis jetzt einschließlich der beiden zu Höchst I taffen werde, daß derjenige, der einmal einen Staatspreis verstorbenen Leute 21 Tote und die Gesamtzisfer der!erhalten hat, wegen diöses Gegenstands auf andere Aus- Toten dürfte sich auf 23 bemeffen. IfteHungen innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zur

In der in Frankfurt abgehalteqen Generalversammluno I Prämiierung vorgeschlagen werden dürfe. Nach Ansicht der uct «üiuuuic uh wuiut, , für die Kammer würde dies manchen vom Ausstellen abhalten und

IHinterbliebenen der bei der Katastrophe Verunglückten unter Umständen der^weniger leistungsfähigen Konkurrenz 400 000 Mk aufxu&rinaen Die Mitalieder des Auf- ernen Vor prung vor den jeweils sruheren Ausstellern geben; I--u#uuu anfzuoriugen. ^le j/tugiieocr oes «»I-1müf|c deshalb ein Gegenstand, der bereits ans früheren

Ausstellungen einen Staatspreis erzielt habe, erneut zur

Zusammenhang zu bringen waren, der Eintritt üerroeigert14# SVkUM Hroßh. andeksLummer Hießen für die Kreise

werden. Die Kontrolle der Einlaßkarten, die auch alle Hieße«, Atsfekd und Lautervach.

den Stempel der Polizeiverwaltung trugen, war sehr scharf. K iDrotokollau8.ua 1

Soeben erfahre ich, daß gestern morgen ein direkt von (Protokoll«»»^)

Paris kommender Anarchist sofort auf dem Bahnhof ver- , .. , . . v Gießen, .30. 1901.

haftet wurde". (Die Meldung klingt nicht sehr wahr- Anwesend sind die 5^rren: Kommerzienrat ^ch, Vor- scheinlich. Eine amtliche Auskunft darüber wird man hos- JöaJfer, örunemalh, Hoos, Jbring, K^, ^nn,

entlich der Oefsentlichkeit nicht schuldig bleiben. D. Red.) Rohr Wallach und Zurbuch sowie der Sekretär Dr. Kehrn.

Rasten bürg, 1. Mai. Nachdem gestern abend zur 11 LJ5 ^5 rx s ^TC ?!

Vorfeier des 275. Stiftungsfestes des Grenadier- ^ben, daß die Drucklegung des Jahresberichts der Regiments König Friedrich II. (3. Ostprenßisches) Kammer, soweit gefordert worden ist, daß er vielleicht Mitte Nr. 4, des ältesten des preußischen Heeres, am Bahnhofe! -^i zur Ausgabe gelangen kann. ,

ber Empfang ehemaliger Offiziere, Kameraden sowie meh- r>ur die nächste Sitzung desBezir^elsenbachnratv rn rerer Generale und vieler Ehrengäste und darauf in dem Frankfurt a. M. ist von dein Vertreter der Kammer, Kom- festlich geschmückten Exerzierhause die Aufführung eines n^orzienrat Koch, ein Antrag angemeldet worben des Jn- historischen Festspiels stattgefunden hatte, wurde der heutige Hafts, es mochte aus allen Stationen, die für den Versandt Festtag mit dem Wecken eingeleitet. Später fand auf bem ^ringartiger Massenprodukte, insbesondere von Holz, in Kasernenhofe ein Feldgottesdienst statt, an den sich eine betracht kommen, eine wesentliche Ermäßigung der Parade schloß, die der/komniandierende General des 1. Ar-I^-ag er pla tzm ie t en angeordnet werden.

meekorps, General der Infanterie Graf Finck v. Fincken- Desgleichen ift für diese Sitzung von dem Vertreter stein abnahm. Für die Offiziere, Unteroffiziere und die der Kammer em Ant^g a^ Ecrichtiing einer P e r s 0 n e n- Mannschaften fanden Festessen statt, am Abend Kommers ktestelle der Mam-Weser-Bahn 1 m Norden von nnhIrthfpnftrprrfi Gießen angemeldet worden.

iino Japsen,rreia). yeibe Anträge sind von der Kgl. Eisenbahndirektion

I Frankfurt a. M. auf die Tagesordnung ber tarn 23. Mai AUrNUltU. stattfindenden Sißung des Bezirkseifenbahnrats gesetzt