leihe zum Kurs von 99.54, bei fünfjähriger Schonzeit, einen Zinsfuß von 4 pCt. für nicht abgehobene Beträge und Vs PCt. Provision für Einlösung der Zinsscheine zu übertragen. Das nächsthöchste Angebot machte ein Bankkonsortium bestehend aus folgenden 4 Firmen: .Jakob Grünewald in Gießen, Norddeutsche Bank in' Hamburg, Ephraim Meyer L Sohn in Hannover und Mauer L Plaut in Kassel. — Ferner wurde unter 82 Bewerbern der Gehülse Fritzsch aus Freiberg i. S. zur Führung der Lagerbücher für das Gas und Wasserwerk mit einem JahresanfangS- gehalt von 1480 Mk. angenommen.
Dschunkenführer ihr Haupt erhoben im Sommer vorigen Bankfirma Delbrück, Leo u. Comp. in Berlin die An- Jahres, als nur wenige Kriegsschiffe der Mächte in den " ~ " * '
recht interessant und heiter zu werden. Wir erwähnen folgenden Auszug aus dem Musikplan: Pappel-Marsch.
** Heute ist Lichtmeß! Nach einer alten Bauernregel sieht an oiesem Tage der Schäfer lieber den Wolf in den Schafftall brechen, als daß die Sonne hineinscheine. Denn Lichtmeß hell und klar giebt gewiß ein kaltes Jahr. Von den Katholiken wird der heutige Tag kirchlich gefeiert. Das Fest Mariä Reinigung entstand im 6. Jahr hundert, es wurde nach vielen vorhergegangenen kirchlichen Streitigkeiten auf den 2. Februar festgesetzt und ist dem An denken an die Erscheinung der heiligen Maria im Tempel gewidmet. An diesem Tage werden zugleich die zum kirch lichen Gebrauche für das nächste Jahr bestimmte Kerzen in Den katholischen Kirchen geweiht, daher der Name Lichtmeß.
-k. Bezüglich der Beaufsichtigung der Gewerbe hat die Centrumsfraktion der Zweiten Kammer folgende Anträge eingebracht:
1. „Die Gewerbeaufsicht für das Großherzogtum Hessen in der Weise zu centralisieren, daß ein im Gewerbaufsichtsdienste praktisch vorgebildeter Beamter als Oberinspektor angestellt wird, dem die einheitliche Leitung und Durchführung des Gewerbeaufsichtsdienstes sowie die Aufsicht über das gesamte Gewerbeaufsichtspersonal obliegt, und der zugleich als technischer Referent im Ministerium zu fungieren hat. 2 Den Aufsichtsbezirk Mainz in der Weise zu teilen, daß dem neuen Bezirk Worms nur Alzey, dem Aussichtsbezirk Mainz, Bingen und Oppenheim unterstellt, und dem Gewerbeaufsichtsbeamten für Mainz ein Assistent beigegeben und der hierfür nötige Betrag in das Budget eingestellt werde.
•• Carnevalistisches Konzert. Am Sonntag nachmittag 4 Uhr findet, wie bekannt, in Steins Saalbau wieder ein großes carnevalistisches Konzert statt (siehe Inserat). Wie wir bereits in einer Besprechung des letzten humoristischen Konzertes erwähnten, fanden die Aufführungen den ungeteilten Beifall des animierten Publikums. — Das bevor stehende Konzert scheint dem vorliegenden Programm zufolge
Vermischtes.
* New-York, 1. Jan. Infolge einer Explosiv« in einer Zigarrenkistenfabrik brach in der 1. Avenue an der 31. Slraße in der verflossenen Nacht eine Feuersbruust aus, welche zwei Häuserblocks, zwei Fabriken, drei Lagerplätze und eine Anzahl Mietshäuser zerstörte. Der Schade» beträgt lVi Mill. Doll. Viele Personen wurden verletzt.
* ZumTitulaturenschwindel. Der Magdeburger Fabrikant Roßbach, dessen Bemühungen die Entdeckung des Schwindels, der mit dem Titel „Kommerzienrat^ Magdeburger Kaufleuten gegenüber getrieben worden ist, zu verdanken ist, hat jetzt in der „Magdeb. Ztg." den Briefwechsel veröffentlicht, den er auf Deranlasiung mehrerer Freunde mit zwei Herren gepflogen hat. In dem eine« dieser an ihn gerichteten Briefe heißt es u. a.:
„Der Rechtsanwalt ist Herr G.....hier. Der Herr, nach dessen
Bonität Sie sich eingehend erkundigen können, ist seit ca. neun Jahren hier Anwalt und steht kurz vor dem Notar 1 Er wie sein Freund gehören der ersten Gesellschaft an. Eine Handelskammer, sei es wo es wolle, macht, wie Sie meinen, keine derartigen Vorschläge, höchstens befürwort^ te es mal, wenn der Betreffende uralt und weiß geworden und selbst keine Freude mehr daran hat. Die Herren sollten dann auch nur dre Vorteile in geschäftlicher Beziehung betrachten. Wir hatten in letzter Woche Anträge aus Köln, Frankfurt a. M., Hannover, Breslau und Königsberg i. Pr., alles des nahen Jubelfestes am 18. Januar wegen Herren, die da glauben, durch Bekanntschaft dazu Bequemer zu gelangen, erreichen nichts, es gehören dazu ganz besondere Quellen, für Stempel wird auch berechnet, der kostet 6ü0 Mk. DaS hat Miquel jetzt emgeführt Ich erlaube mir nun noch zu erwähnen, daß Ihr Freund für mich auch etwas stiften müßte, ich weiß, daß bis zu 10 000 Mk. gegeben wird, ich bin aber zufrieden, wenn er mir 5000 Mk. zusichert, zahlbar gleich nach der Ernennung. Die Sache ist so reell, wie irgend nur denkbar und der Ihnen angegebene Kostenpunkt der billigste von allen, die sonst gestiftet werden." „
Aus dem anderen Briefe ist folgende Stelle interessant: . Auch ist ein curricolum vitae anzuferttgen, welches durch Herrn W. mit eingereicht wird. Wenn Ihr Freund noch darüber ungläubig, daß die Sache so schnell und sicher gehen soll, so könnte mau darauf erwidern: „ja, wofür bezahlt er denn?", eben darum, weil die Sache in die richtigen Wege geleitet wird; es haben sich schon manche in der Angelegenheit bemüht, aber den geeigneten Weg nicht gefunden. Das einzig Richtige wird nun fein, wenn Ihr Freund aus der Anonymität heroortritt und gleich nach Berlin reift, dann hört er alles, was er nur zu wissen wünscht, lernt die Herren kennen, alle Fragen können sofort aufgeklärt werden, in 14 Tagen kann man dann schon wiffen, ob die Sache genehmigt wird, die offizielle Ernennung dauert dann immer noch etwa sechs Wochen."
Deutsches Reich.
Berlin, 1. Febr. Der Kaiser stellte den Herzog von Cornvall und YorkLIa suite der deutschen Marine.
— Der Reichsanzeiger veröffentlicht folgenden kaiserlichen Erlaß an den Reichskanzler:
Nach der herzerhcbenden, Mich hochbeglückenden Festesfreude, mit welcher der so bedeutsame 200jährige Gedenktag der Erhebung Preußens
chinesischen Gewässern kreuzten, und die Weißen im Innern des Reiches hart bedrängt waren. Auch hier wagt sich übrigens das gelbe Gesindel wieder mit unerhörter Keckheit hervor. So ist, wie wir gestern bereits meldeten, das Amtsgebäude der provisorischen Regierung in Tientsin durch Feuer zerstört worden, ohne daß es gelungen wäre, die Brandstifter zu ermitteln. Und solche Frevel- thaten geschehen zu einer Zeit, wo der Friede „vor der Thür steht!"
Feldmarschall Graf W a l d e r s e e meldet am 31. Januar aus Peking: Eine Kolonne von 4 Kompagnien und je 1 Zug Kavallerie, berittener Infanterie, Feld- und Gebirgs-Artillerie, unter General v. Trotha, ist heute oou' hier aufgebrochen, um die Gegend zwischen Sankiatien, Tschatau und den Ming-Gräbern bei Tsangping zu durchstreifen.
Aus Peking wird vom'31. v. M. gemeldet: Die Deutschen sanoten eine Expedition nach Westen ab, die aus einer Batterie und einem Infanterie-Regiment besteht. Vor drei Tagen sollen 70 Meilen westlich von hier viele eingeborene Christen ermordet worden sein, und man hält es daher für wahrscheinlich, daß die Expedition dorthin abgehl.
Einer Meldung des Bureau Laffan aus Peking zufolge haben Prinz Tsching und Li-Hung-Tschang ein kaiserliches Edikt erhalten, das ihren Vorschlag billigt, daß China Vertreter nach England schicken stillte, die die Teilnehmer des Hofes am Tode der Königin ausdrücken und den chinesischen Hof bei der Krönung König Edwards vertreten sollten. Prinz Su wird wahrscheinlich für die Mission bestimmt werden.
Aus Peking wird ferner gemeldet, daß Li-Hung- Tschang g e st o rb e n sei und der Gouverneur von Schan- tung, Yuanschikai, an seiner Stelle die Friedensverhandlungen weiterführen soll. Die Nachricht ist bisher unbestätigt.
zum Königreiche im ganzen Lande gefeiert werden konnte, ist durch den
I^eriure zu -bem Musikbrama- Der blutige Pantoffel an Trauer über Mich und Mein Haus gekommen. Unter dem frischen Ein I der Salmenmauer von Kling Klang. Allgemeiner Gesang, druck dieser Heimsuchung habe ich meinen diesjährigen Geburtstag an der „Hoch der Carneval". Ein gedämpftes TrompetenragvUl Bahre der edlen Fürstin in stiller Einkehr begangen. Um so wärmer Posaunenbeilage VON Grünspahn. Putt, Putt, Putt V0N L rSÄ®'Tta'nttÄ'Ä * allgemeiner Gesang: „Der TanMnb°Ball- Ab.
Lölkes an Meinem Schmerze sowie feine treue Fürbitte für M-in ferneres I schiedskvNzert deS Musikdirektors Anastasius Kullecke (mit Wohlergehen zum Ausdruck gebracht haben. Es hat Mir wohlgethan, Dialog). Der Zwiebelmarkt in Gießen. (Großes Ton
*u erfa?renJ VLroeI<$ freundlicher Weife Meiner an Meinem @e acmälbe zusammengeleimt von einem Schreiner.) Nante mit vurtstags m den deutschen Landen und seitens der IM Auslände wohnenden I " mJk <T\;» an;,„,r
Deutschen gedacht wird, und eS drängt Mich, allen Beteiligten Meinen ^^M Baß (Original Kouplet) VlM Lincke. Die Wiener wärmsten Dank zu erkennen zu geben. Gott der Herr wolle das Deutsche Damenkapelle und Polizeidiener Schwlppchen.
<!n Qllen feinen Schien und Gliedern auch ferner in seinen gnädigen •• Man Vermißt^, so schrieben Wir M Unserer Nr. 27 Beutle aS aie?eitbmitbÄe ^utschenFl-iß und dielst einigen Tagen den Direktor eines hiesigen größeren in-
°l»bud ;ur dff-much-n Renntniä |uw! 3«nu« puftrietlen Unternehmens. Er foll bereits einen Nachfolger 1901. Wilhelm 1. u. ' erhalten haben, der unerquickliche Zustände aufgedeckt haben
” 3U dem Anträge der Budgetkommission des preußi- soll." Diese Angelegenheit wäre für uns bis zu chrem ge schen^Abgeordnetenhauses betreffend die VerschärfungI richtlichen AuStrag vorläufig erledigt gewesen, da wir unS der ^Staatsaufsicht bei Hypothekenbanken ging dem Ab I nicht gern mit häßlichen persönlichen Angelegenheiten befassen, geordnctcnhaus- em Abänderung^antrag der konservativen Der hiesige Korrespondent der.,Frks.Ztg.- aber zögert nicht, Partei zu, der anstatt ber Ausgeftaliu.iq der Rechte der der Oeffentlichkeit den Namen des „Vermißten- mitznteilen, Treuhandgesellschast um Erwägung gesetzgeberischer Maß I und so sehen auch wir uns veranlaßt, auS unserer Reserve nahmen ersucht. Nach dem Anträge soll die Ausgabe hypo ! herauszutreten. Die No iz in der „Frkf. Ztg.- lautet: thekarisch gesicherter Jnhaberpaprere in Form von Pfand I Gießen, 31. Jan. Bergwerksdirekior Heinrich Putsch von der Briefen lediglich den öffentlichen, nicht auf bankmäßigen Er-! Gewerkschaft „Elisenburg", Eisenftetngruben in Oberhesien, ist mit Hinter- werb gerichteten Instituten oder Genossenschaften, eo ntuell ^üung erheblicher Privatschulden und wegen Unterschlagung einer größeren mit Tilgungszwang schalten fein; bi. bahm foibert ber
Antrag eine energischere 'Staatsaufsicht der Hypothekenbanken I •* Die nächste Feldbriefpost nach China geht am nächsten alS bisher. | Montag den 4. Februar ab. Sie erreicht den Dampfer des
Gerichtssaal.
—D— Gießen, 1. Febr. (Strafkammer.) In der heutigen Strafkammersitzung wurde nur über eingelegte Berufungen verhandelt. Die Berufung der Ehefrau Valentin Busch in Vilbel, die wegen feldpolizeilicher Übertretung in eine Geldstrafe genommen worden war, wird verworfen, jedoch mit der Maßgabe, daß die durch das erstinstanzliche Urteil angesetzte Wert-Ersatzsumme in erheblichem Maße gemindert wurde. — Die in der Privatklagesache der Dora Bohle in Gießen gegen die Pauline Leske von da von der Privatklägerin gegen das freisprechende Erkenntnis des hiesigen Schöffengerichts eingelegte Berufung wird von der Strafkammer verworfen, da das Erkenntnis der zweiten Instanz in Uebereinstimmung mit dem erstinstanzlichen Ur teil in den in Betracht kommenden auf die Klägerin bezogenen Bemerkungen der Angeklagten keine Beleidigungen erblickt, sondern Wahrung berechtigter Interessen gemäß L 193 Str.-G.-B. vorliegend erachtet. — Der Angeklagte August Stock in Rabertshausen hatte sich eine von dem Feldschützen Konrad daselbst gegen seinen Freund Pfann- müller erstattete Anzeige derartig zu Herzen genommen, daß er den Feldschützen mit unzarten Worten gröblich beleibtste. Das Schöffengericht zu Nidda verurteilte ihn deshalb wegen Beleidigung in eine Gefängnisstrafe von drei Wochen. Die Folge des von ihm eingelegten Rechtsmittels ist die, daß seine Berufung verworfen und er in die Kosten auch der zweiten Instanz verurteilt wird. Der Gr. Staatsanwalt hatte sogar eine Erhöhung der durch das Urteil erster Instanz erkannten Strafe beantragt. — Wegen Beleidigung eines Gendarmen war der Wilhelm Lott in 5?ain-Gründau durch Urteil des Gr. Schöffengerichts Butzbach in eine Gefängnisstrafe verurteilt worden, ein Erkenntnis, gegen das er Berufung einlegte. Teils bestreitet er die i hm zur- Last gelegten beleidigenden Aeußerungen — unter anderem hatte er dem Gendarmen Diebstahl seines Portemonnaies vorgeworfen — teils will er sie nicht auf diesen bezogen haben. Das Gericht ist indessen andere» Meinung und verwirft seine Berufung, jedoch mit der Maßgabe, daß es nur den Thatbestand der §§ 185, 186 Str.-G.- B als vorhanden annimmt, nicht aber den der verleumderischen Beleidigung des § 187. — Als letzte Verhandlung stand an die Strafsache gegen den Heinrich Heil zZ», Preungesheim, der, weil er mit einem Jagdgewehr ans hessischem Gebiet zwar in Besitz eines preußischen Jagi^
Norddeutschen Lloyd am 6. Februar in Neapel, der sie am 9. März dem deutschen Postamt in Schanghai auShändigt. Diese Feldpost befördert auch Feldpostanweisungen. Diese sind bis zum Betrage von 100 Mk. gegen eine Gebühr von 10 Pfennig zulässig.
O Volkattshain (Kreis Schotten), 1. Febr. Eine Treibjagd wurde gestern in der benachbarten Gemarkung Lichen- roth abgehalten. Die Jagdgesellschaft bestand aus 7 Jägern und 15 Treibern. Unsere wackeren Nimrode gedachten noch vor eintretender Schonzeit einen Hasenbraten zu genießen. Und siehe da: ein Hase kam auch richtig zur Strecke.
fc. Schlitz, 1. Febr. Graf Emil von Schlitz, genannt v. Görtz, ist von dem Herrenmeister des Johanniterordens, dem Prinzen Albrecht von Preußen, aus Vorschlag des Konvents und der Rechtsritter der hessischen Genossen- ichaft, sowie unter Zustimmung des Ordenskapitels zum Kommendator der hessischen Genosienschaft an Stelle bei verstorbenen Kommendators Grafen Fliedrich zu SolmS- Laubach ernannt worden.
fc. Frankfurt a M , 1. Febr. Heute vormittag stürzte der Arbeiter P.ter Gräf aus Großkarben am Neubau )cr Firma Pokorny & Wittekind in Bockenheim vom Gerüst des 2. Stockes auf einen eisernen Träger und war sofort tobt. — Die größeren hiesigen Firmen derLebenSmittel- branche find übereingecommen, vom 1. Februar ab an Sonn- und Festtagen ihre Geschäfte ganz zu schließen.
indem es die Minen von Kleinfontein, Van Rhyn und I ÄHSlUllb
Modderfontein und die Elektrifitätswerke von Brakpan zer ® *
stört hat. Uwrigens meldet Reuter aus Johannesburg vomj Loudon, 1. Febr. Der Großfürst-Thronfolger 31. Januar jetzt wieder, nach neueren Mitteilungen sei der «von Rußland, der Großherzog von Hessen, der von den Buren an den Werken von Modderfontein und Ban Trbgroßberzog von Sachsen-Meiningen, Prinz Heinrich Rhyn angerichtete Schaden weniger bedeutend als anfangs Reuß XXX. und Vertreter des Kaisers von Korea sind heute angenommen worden. Die Batterien seien unbeschädigt. vormittag hier eingetroffen.
Aus Kapstadt meldet Reuter: Mehrere Buren — Aus Kairo wird den hiesigen Abendblättern gemeldet, kommandos vom Norden und Nordostcn des Oranjefrei daß in Abessyuien wiederum Kämpfe stattgefunden staates rücken nach dem Süden vor. Ein neuer Versuch haben, wobei die Verluste auf beiden Seiten 7000 Mann der Buren, in die Kap ko lo nie einzudringen wurde von betraaen haben sollen.
den britischen Truppen vereitelt. Das Burenkommando, das Przemysl, 1. Febr. Wegen sozialistischer Agi- im Centrum der Kapkolonie eindrang, wurde von den brüt-Nation wurde der Rechtsanwalt Dr. Schernbach auf scheu Truppen ss°-r bedrängt. Die Buren ließen viele Pferde Grund einer Entscheidung des Militär Ehrenrates seines und Wagen im Stich und zogen in östlicher Richtung in Offizierranges als Reserveleutnavt für verlustiger zwei Abteilungen zurück. klärt, weil er als Mitalbeiter des sozialdemokratischen Blattes
Der „Central News" wird aus Pretoria gemeldet: .Glos PrzemySki- an der Armee und Angehörigen derselben Der frühere Präsident Pretorias hat sich ergeben. Kritik geübt hatte, die gegen die Würde des Offizierstandes Pretoria füllt sich schnell mit Flüchtlingen. Täglich kommen verstoßen soll. Ueberhaupt vertrage sich bie Thätigkeit eines holländische Familien an mit ihrem Hausrat und ihrem Vieh, sozialdemokratischen Agitator- nicht mit dem Offiziers Jeden Tag wächst bie um ben Ort herum lagernde Menge, charakter.
und der Civilbevölkerung werben Rationen ausgeteilt, wozu! Montreal, 1. Febr. Auf der alljährlich stattfindenden neuerdings auch Kleidung gehört. Unter den Pferden der Bersammljung bet Getreibe-Jnteressenten wurde Truppen herrscht viel Krankheit. über ben Differentialtarif Deutschlanbs gegen
— —lKanada beraten. Die tonangebenden Kaufleute richteten
Cüina. an die Regierung bie bringende Aufforberung, Repressalien
n , *. cmofs, zu ergreifen, und erklärten, Kanada müffe seinen Tarif auf
OTgeUnntSrebget" ÄäÄ “»uÄigTnÄ ber peinigten Si°>n erheben, wenn
Sntereffe, bie von einem unverträglichen Umfang ber chi- Kanaba nicht bie gleiche Behandlung wie bie Vereinigten NesischeN Seeräuberei zu berichten weiß; bie Kon- ^taaten seitens Deutschlands erfahre.
sulen seien deshalb bei dem Vizckönig in Hongkong vor- — ■ -■ ■ -
ftellig geworden. Man muß sich angesichts dieser Bot- Änc fitflht Hilft
schäft in der That verwundert fragen, zu welchem Zweck <£*■
denn die vielen Kriegsschiffe der Mächte in den chi-I Gießen, den 2. Februar 1901.
Eschen Gewässern sich aushalten? Dem Vizekönig stehen .. nicht öffentlichen Stnbtverordnetensttzung
doch eigene Fahrzeuge zur Unterdrückung der Seeräuberei ! . w«r ZV. h . » ♦ X;. a t,
gar nicht zur Verfügung, denn, soviel bekannt, liegen ^rden die auf die Anleihe der Gießen für
die Schiffe der chinesischen Flotte in der Jangtse-Mündung das Jahr 1901, im Betrage von 2 000 000 Mk. cm- unter Aufsicht eines Teiles der internationalen Marine gegangenen Angebote auf Uebernahme der Anleihe vorgelegt, fest. So dreist haben ja nicht einmal die bezopften Es wurde auf Antrag der Finanzdeputation beschlossen, der


