** Büdingen, 30. Juni. Tas hiesige Gymnasium, das älteste des Landes, blickt in diesem Jahre aus eine drei- hundertjähriae Vergangenheit zurück.. Herausgebildet aus einer schon lange bestandenen Lateinschule und allzeit gefördert durch seinen Begründer, den Grafen Wolfgang Ernst und die ihm nachfolgenden Grafen und Fürsten zu Ysenburg und Büdingen, hat es eine reiche Geschichte hinter si-ch, eng verbunden mit der Büdinaens und mit seiner schönen Umgebung. Der Freude über das hohe Alter der Jubilarin soll nun in den Tagen vom 4.-6. August durch! größere Festlichkeiten Ausdruck gegeben werden. Tie Lehrer und Schüler, die dem Gymnasium einmal angehört und ihm ein freundliches Andenken bewahrt Huben, werden bei diesem Jubelfest nicht fehlen; sie werden das seltene Ereignis nicht vorübergehen lassen wollen, um ihre Kollegen, um die meist seit langer Zeit nicht mehr gesehenen und oft weit entfernten Jugendgenossen einmal wieder zu sehen und mit ihnen an altbekannten Stellen die Erinnerugen an schöne Zeiten wieder wachzurufen. An sie Alle nebst ihren Angehörigen und an alle Freunde der Anstalt und Büdingens richtet ein Fest-Ausschuß die Einladung, an dem Jubelfest des Gymnasiums teilzunehmen. Mannigfache Festvorbereitungen werden getroffen, um ihnen frohe Stunden zu bereiten. — Um jeglichen Anforderungen zeitig gerecht werden zu können, ist baldmöglüyste Anmeldung erwünscht. Tie Festordnung ist die folgende: 1. Tag Sonntag 4. August 1901. 1) Oeffentliches Konzert. 2) Begrüßungsabend mit theatralischen Aufführungen. — 2. Tag, Montag, 5. August. 1) Akademische Feier. 2) Festessen. 3) Volksfest nlit Konzert und Tanz. 4) Fackelzug. 5) Kommers. — 3. Tag, Dienstag, 6. August. 1) Frühschoppen mit Musik- 2) Umzug durch die Stadt. 3) Waldfest im Tiergarten, veranstaltet von Sr. Durchlaucht dem Fürsten zu Ysenburg und Büdingen. 4) Ball. — Mittwochs 7. August. Inoffizielle Frühschoppen und Ausflüge in die Umgegend. Freiquartiere in Privatwohnungen werden in großer Anzahl bereit gehalten. Wagen und sonstige Fahrgelegenheiten in die Umgegend vorhanden. — Aus Anlaß des Festes wird ein Fest-Album erscheinen. Dasselbe wird außer einer kurzen Chronik Büdingens und der Anstalt eine Reihe heiterer und ernster Beiträge früherer Schüler in Poesie und Prosa enthalten, die manchem alten Pennäler Episoden aus der Zeit seines Hierseins ins Gedächtnis zurückrufen werden. Ter Text wird durch etwa 15 Illustrationen ergänzt, die, außer dem Stifter und dem jetzigen Patron der Anstalt, architektonisch und landschaftlich hervorragende Punkte Büdingens und seiner Umgebung in künstlerischer Wiedergabe vor Augen führen. Außerdem enthält das Album das offizielle Festprogramm und das ca. 2500 Namen enthaltende Gesamtschülerverzeichnis, wie es in monatelanger Arbeit vom Preß-AusschUß zusammengestellt worden ist.
(:) Darmstadt, 30. Juni. Der Großherzog folgte gestern abend einer Einladung des Majors v. Heyl zu einem Abendfest, blieb über Nacht im Großh. Residenzschloß und fuhr heute früh zu der G r o ß h e r z o g i n nach Jugenheim. Heute abend erfolgte'die gemeinsame Rückreise nach! Schloß Wolfsgarten. — Der Restaurateur der Künstler- Kolonie beabsichtigt demnächst ein sog. Schankfest zu arrangieren, wobei das ächte Münchner in Maßkrügen (kein Cxportbier) geschenkt werden soll.
Bingen, 30. Juni. In der letzten Stadtverordnetensitzung teilte Bürgermeister Neff mit, daß die vor einiger Zeit verstorbene Frau Witwe Ad. Jos. Goebel die Stadt Bingen zur Universalerbin eingesetzt habe. Die Stadt wird in dem Testament die Pflicht auferlegt, ca. 119000 Mk. an Legaten auszuzahlen. Die Zinsen des'in dem Testament auf 250000 Mk. angegebenen Vermögens sind für die Armen der Stadt Bingen bestimmt. Dem Kathol. Vereins- Haus hat die Verstorbene ihr Wohnhaus vermacht.
•• Kleine Mitteilungen ans Hessen nud den Nachbar-Sitte«. An Stelle des seitherigen Dekans Körner, der sein Amt uiedergelegt hatte, wurde vom Domkapitel Pfarrer Gödecker zum Dekan des Dekanats Mainz ernannt. — Die Gemeinde Büdesheim hat zu dem Projekte der Erbauung einer elektrischen Bahn Bingen-Büdesheim ihre Zustimmung gegeben. — Prinzessin Friedrich Karl von Hessen ist mit ihren Kindern zu mehrmonatigem Aufenthalte in Homburg eingetroffen. — In Gernsheim wurde auf dem Eisenbahndamm ein neugeborenes Kind gefunden, dem ein Arm fehlte. Da anzunehmen ist, daß ein Verbrechen vorliegt, hat die Staatsanwaltschaft die Ausgrabung der bereits beerdigten Leiche verfügt.
Nermifchter.
* Dresden, 29. Juni. Eine sechszehnjährige Pensionärin, die Tochter eines englischen Majors, wurde von einem Motorwagen überfahren und tödtlich verletzt.
Ktteratur, Wissenschaft und Kunst.
— Der 2S. Deutsche Aerztetag, der in Hildesheim tagte, hat Berlin als Sitz des GeneralsekretariatS gewählt. Sanitätsrat Dr. WindelS Berlin sprach über die Stellung des Aerzteoereinsbundes zum Leipziger wirtschaftlichen Verbände. Er stellt« namens des Ausschusses folgenden Antrag: „Der deutsche Aerztetag beauftragt den Geschäfts« auSschuß, eins seiner Mitglieder zu delegieren, an der Verwaltung der UnterstützuogSkaste des wirtschaftlichen VerbandeS teil zu nehmen." Dr. Alexander-Berlin wünscht, daß der Delegierte des Bundes nur nach den ihm vom Ausschuß zu gebenden Direktiven an der Verwaltung des Leipziger Vereins teilnehmen dürfe. Nach längerer Debatte wurde der Antrag des Ausschusses mit dem Zusatzantrag Dr. Alexander angenommen. Der Aerztetag sprach sich ferner gegen die Berechtigung des schweizerischen Reifezeugnisses für das Medizinstudium und gegen die Behandlung der Aerzte als Gutachter sowie für Genrsungshäuser aus. Eine längere Erörterung veranlaßte das Referat Thiem-Kotlbus über ärztliche Gutachten. Anschließend wurde die Resolution Pfalz- Düfleldorf angenommen, die das tiefe Bedauern deS Aerztetages ausdrückte über bas Verhalten des Gerichts gegenüber den begutachtenden Aerzten beim Elberfelder Militärbefreiungsprozeß. Pfalz und Pröbsting- Köln erhoben lebhafte Klage über die Behandlung deS Dr. Schulz im Untersuchungsgefängnis durch den Untersuchungsrichter (Schulz war wegen Verfolgungswahn vor zehn Jahren in einer Irrenanstalt.)
Jagd und Spott.
Ems, 30. Juni. Bei der heutigen Kaiser-Regatta errang den Ehrenpreis (Wanderpreis) Kaiser Wilhelm I. der Frankfurter Rudervirein gegen die Frankfurter „Germania".
Kiel, 29. Juni. Die Ergebnisse der gestrigen Wettfahrt des Kaiserlichen Yachtklubs und des Norddeutschen Regatta-Vereins von Kiel nach Travemünde sind folgende: In Klasse la (Kreuzer-Yachten) wurde „Iduna" erste, „Klara" zweite; in Klasse Ib (Kreuzer-Yachten) wurde „Wanderer" erster. In Klasse II (Renn-Yachten) wurde „Marolga" erste, „Johanne" zweite; in Klasse II (Kreuzer-Yachten) wurde „Atalanla" erste, „Thelma" zweite. In Klasse III (Renn- N«chten) wurde „Polly" erste. In Klasse III (Kreuzer-Yachten)) wurde "Regina" erste, „Lotte" zweite, „Gariota" dritte. In Klass« IVa (Renn Yachten) wurde „Hanseat" erster, „Hevella" zweite; in Klasse IVb (Renn-Yachten) wurde „Khakc" erster. In Klasse IVa (Kreuzer-Yachten) wurde „Libelle" erste, „Lilli IV" zweite. In IVb (Kreuzer-Yachten) wurde „Mathilde" erste, „Marie II" zweite und „Attila" dritter.
Travemünde, 30. Juni. Bei der heutigen Wettfahrt auf der Lübecker Bucht ging die Yacht des Kaisers „Meteor" mit Sr. Majestät an Bord um 2 Uhr 30 Minuten nachmittags als erster durchs Zbl. Der Kaiser verblieb nachmittags auf dem „Meteor" und verweilte später auf der „Iduna". Prinz Heinrich wird heute abend auf dem Aviso „Jagd" nach Kiel zurückkehren. Heute abend 7 Uhr findet im Kurhause Festessen und PreiSverteilung statt.
Pari-, 30. Juni. Bei dem heutigen Radwettfahren um den großen Preis der Republik wurde Arend erster, Ellegaard zweiter, und Jacquelin dritter. (Also während im Automobilrennen ein Franzose in Berlin siegte, siegte im Radrennen in Paris ein Deutscher.)
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Schauspielhaus. Dienstag den 2. Juli*): „Die Macht brr Finsternis". Mittwoch den 3. Juli: „Die rote Robe". Donnerstag den 4. Juli, abends halb 8 Uhr: „Ueber unsere Kraft". 2. Teil. Freitag den 5. Juli: „Die Macht der Finsternis". Samstag den 6. Juli: „Der Biberpelz". Sonntag den 7. Juli: „Im weißen Rößl". Montag den 8. Juli: „Die Macht der Finsternis".
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, um 7 Uhr.
Kandel und UerKehr. Volkswirtschaft.
Märkte.
Grünverg, 29. Juni. Fruchtmarkt. (Durchschnittspreis pro 100 Kilo.) Weizen 17.50 Mk. bis 00.00 Mk., Korn 15.50 Mk. bis 00.00 Mk., Gerste 15.00 Mk. bis 00.00 Mk., Hafer 15.76 Mk. bis 16 Mk., Erbsen 18.00 Mk., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 Mk, Wicken 00.00 Mk, Samen 00.00 Mk., Kartoffeln 5 00 bis 5.14 Mk.
ko. Frankfurt a. M., 1. Juli. (Orig.'Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierung der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 15.50-15.75, Kurhesstscher Mk. 17.75, La Plata Mk. 17.50-00.00. Kansas Mk. 00.00 bis Mk. 00.00, Roggen (hirsige^) Mk. 15 00, Gerste (Wetteraller) Mk. 16.50, Hafer Mk. 17.50—17.75 Mais Mk. 14.75-15.25, Weizenmehl 00 Mk. 25.50 bis Mk. 26 00, 1. Qual. Mk. 22 50 bis Mk. 24. 2 Qual. Mk. 21.50-22, Roggev- mehl 0 Mk. 22 50-23.50, 1. Qual. Mk. 21.25-22.00, Weizevk;eie Mk. 9.75-10.00, Roggenkleie Mk. 10 00-10 25, MaiSkeime Mk. 9.75 bis Mk. 10.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
FC. Frankfurt a. M», 1. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des „G. A."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen 530 Ochsen, darunter 138 aus Oesterreich, 49 Bullen, darunter 4 aus Oesterreich, 844 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 235 Kälber, 64 Schafe und Hämmel, 1446 Schweine, 0 Ziege, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 64—67 Mk., 2. Qual. 61—63 Mk-, 3. Qual. 58-59 Mk.; Bullen 1. Qual. 54-56 Mk., 2. Qual. 51—53 Mk.; Kühe 1. Qual. 60—62Mk., 2. Qual. 56-58M., 3.Qual. 41—43Mk., 4.Qual. 30—32 Mk., 5. Qual. 28—29 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1. Qual. 78—80 Pfg., Lebendgewicht 46—49 Pfg., 2. Qual. 68—70 Pfg, Lebendgewicht 39—41 Pfg., 3. Qual. 58 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg.,; Schafe l.Qual. Schlgw. 64 Pfg., 2. Qual. 54—59 Pfg.; Schweine 1. Qual. 65 Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 2. Qual. 64 Pfg., Lebendgewicht 50 Pfg., 3. Qual. 57—58 Pfg, Lebendgewicht 00 Pfg. Geschäft: Hornvieh mittelmäßig. Bedeutender Ueberfiand. Kleinvieh Markt geräumt.
AuWz Ms dkn Slaoit8amlsrtgifttm der Stadt Sieden.
Uüfgthvta. 1
Am 22. Juni. Heinrich Breiter, Bautechniker in Gießen mit Katharine Alwine v. Seydwitz in Brezell. 24. Philipp Meyerhofs Kauf, mann dahier mit Dora Hanover zu Bühl. 24. Ferdinand Weil,' Kaufmann dahier mit Rosa Neu in Fürth i. B. 25. Heinrich Hartmann, Schreiner in MüNzenberg mit Karoline Margarete Grieb in Gambach. 22. Josepbat Bröchler, Sergeant in Gießen mit Anna Barbara Herber m Herbstein. 27. Adam Meng, Maurer dahier mit Sophie Kranig in Gießen. 27. Dr. Karl Julius Konrad Wagner, Chemiker in Offenbach a. M. mit Paula Katharina Cornelie Elisabeth Pfeffer in Gilserberg. 27. Christian Anton Henrich, Taglöhner in GroßewLinden mit Anna Gerhard daselbst. 28. Christian August Friedrich, Kurmusiker in Homburg v. d. H. mit Minna Mathilde Elsa Braehme in Gießen. 28. Karl Fried, rich Hermann Schulz, Schuhmacher in Offenbach mit Marie Rössel, Büglerin daselbst.
15. Kornelius Romh^Ächme,^Hmü>schuhmacher dahier mit Emilie Semmler hieselbst. 27. Friedrich Schieß, Wirt dahier mit Katharine Wiegel Hierselbst.
«edorene.
Am 20. Juni. Dem Dachdeckermeister Johannes Prang eine Tochter Emilie Anna Katharine. Dem Taglöhner Andrea« Krug eine Tochter Lina Dora Katharine Elisa. 22. Dem Laternenwärter Kaspar Wilhelm Backhaus eine Tochter Anna Karoline. Dem Schneider Adam Bayer eine Tochter Anna Klara. Dem Oberlehrer Prof. Dr. Rudolf Erb eine Tochter Marie Christine Hildegard. Dem Tapezier Ludwig Offenbacher ein Sohn Ernst Ludwig. Dem Gärtner Leonhardt Heinlein eine Tochter Marie Magdalene. Dem Kaminfeger Eduard Rupp eine Tochter Katharine Wilhelmine. 24. Dem Weinhändler Karl Küchel ein Sohn. 25. Dem Privatdozenten Dr. Karl Helm eine Tochter Johanna Therese Anna Elffabeth. 26. Dem Kreisbauinspektor Johannes Wilhelm Endres ein Sohn. 27. Dem Fabrikarbeiter Friedrich Spaar ein Sohn Friedrich Daniel. aHädBB
Gestorbene.
Am 23. Juni. Johannes Köhler, 52 Jahre alt, Schneider dahier. 25. Friedrich Rubel, 70 Jahre alt, Schlaffer dahier. Katharine Christ, geb. Horst, 25 Jahre alt, Ehefrau des Bäckermeisters Hermann Christ in Grünberg, Kreis Gießen.
Neueste Meldungen.
Madrid, 30. Juni. Tie Feier anläßlich des Jubeljahres ist hier und in der Provinz ohne Zwischenfall verlaufen. Nur in Barcelona versuchten die Antiklerikalen die Prozession zu stören. Sie pfiffen und beschimpften die Teilnehmer der Prozession, drangen in kleineren Gruppen in einige Kirchen ein und schrien dort: Es lebe die Revolution ! Nieder m'iit den Kleritalen. Es entstand eine Panik unter den Frauen, doch gelang es bald der Civilgarde, die Manifestanten zu zerstreuen.
W a s h i n g t o n, 30. Juni. Ter Kontrolleur des laufenden Geldes ernannte einen zeitweiligen Verwalter für die Nationalbank in Buffalo, welche wegen übermäßiger Tarleihungen sich in Schwierigkeiten befindet. Es wird geglaubt, daß die Verluste der Tepo- nanten nicht bedeutend sind. Tie Passiva stellen sich auf 3 802103 Dollars, davon 1568 000 Einzeldepots.
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Höchste Temperatur am 28.—29. Juni + 29.10 C.
Niedrigste „ „ „ + 12.40 6.
Höchste Temperatur am 29.—30. Juni + 26.3° C.
Niedrigste , „ „ „ + 13.8° C.
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Königlicher; i^rogberzogll^er und ^erjoaltdx-r bofhcfcr.iat S
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Bekanntmachung
In das hiesige Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen unter
Nr. 107 die Firma „Meier Grünewald" zu Wieseck; Inhaber: Kaufmann Meier Grünewald daselbst.
Nr. 108 die Firma „Wilhelm Orbig" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Wilhelm Orbig daselbst.
Nr. 109 die Firma „Wilhelm Schade" zu Wetzlar, Zweig- Niederlassung zu Gießen; Inhaber: Handschuhfabrikant Wilhelm -schade zu Wetzlar. Prokurist: Ida Rieke zu Gießen.
Nr. 110 die Firma „Karl Seibel" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Karl Seibel daselbst.
Die Firma „Löb Isenberg" zu Beuern ist erloschen.
Gießen, den 27. Juni 1901. 4592
Großherzogliches Amtsgericht.
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Waschemit
Montag den 8. Juli, abends 8 Uhr,
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4595
Konzert der Konzertvereinignng von Mitgliedern des KönigLDomchors-.Berlin Billets im für numerierte Plätze ä 1,50 Mk., für unnumerierte Plätze ä 1 Mk. sind in der
Musikalienhdlg. Ernst Challier (Kudolphs Nachfolger) zu haben. An der Abendkasse 2 Mk. u. 1,25 Mk.
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Bismarckstratze 14, Elke LMigstrche.
Die noch vorrätigen Konserven, Kognak-, Liköre und Süß- weine werden daselbst billigst verkauft. 4609
Gießen, den 2. Juli 1901. Heinrich Wallach.
— Könicreich Sachsen.
Technikum Hainichen für Maschinen- u. Elektrotechnik. Praktikum t. Masch.- u. Elektrot. Staat! Oheraufs. Progr. kostenfr.
Direktor : E. Boltt.


