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2.3.1901 Erstes Blatt
 
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sestzusetzen; angestellte Ermittelungen hätten ergeben, daß Gießen die niedrigsten Coakspreise habe. Stadtv. Haubach ist auch für Herabsetzung der Coakspreise, falls die Kohlen- prerse herabgehen, empfiehlt aber, damit bis zum nächsten Winter zu warten. Stadtv. Kirch bestätigt, daß ander­wärts die'Coakspreise höher seien als in Gießen. Bei geordneter Georgi empfiehlt, betreffs Herabsetzung der CoakS preise noch eine abwartende Stellung einzunehmen, zumal nach den inzwischen gemachten Erfahrungen feststehe, daß in den Kreisen der Minderbemittelten sehr wenig CoakS ver­braucht werde. Scadtv. Wallenfels rät ebenfalls von einer alsbaldigen Herabsetzung der Coakspreise ab. Gas werkdirektor Bergen teilt mit, daß von den Minderbemit­telten, denen der Bezug durch Preisherabsetzung erleichtert worden sei, nur ca. 190 Centner entnommen wurden. Stadtv. Heyligenstaedt erklärt, daß keine Veranlassung vorliege, den Coakspreis herabzusetzen, eher würde er für Ermäßigung des Gaspreises stimmen. Nachdem noch Di­rektor Bergen in eingehender Weise dargelegt, wie sich die Produktion des Gaswerks nach Fertigstellung des Elektrizi tätSwerks voraussichtlich gestalten werde, und weiter der Ueber- zeugung Ausdruck gegeben hat, daß beide Werke recht gut neben einander bestehen könnten, wird der Voranschlag genehmigt.

Der Voranschlag des Wasserwerkes rechnet mit einer Einnahme an WasserzinS von 110745,25 Mk., aus Wassereinrichtungen von 20000 Mk. Die Betriebs- und Unterhaltungskosten der Quellfassungs-, Maschinen- und Kessel Anlagen, der Gebäude und Grundstücke in Qkreckborn sind ver- »nschlagt zu 14020 Mk., die Unterhaltung der Zuleitungs­strecken bis zu den Hochbehältern, sowie des Straßenrohr­netzes ufw. zu 4000 Mk., die Unterhaltung und Bedienung der Wafsermeffer zu 1600 Mk., die Waffereinrichtungen zu 15100 Mk., die Gehalte zu 10253 Mk., die allgemeinen Un -osten zu 3900 Mk., an Zinsen sind erforderlich 45500Mk., zur Amortisation 15107 Mk., zu Anschaffungen 24000 Mk. Der Betriebsüberschuß ist einaestellt mit 21000 Mk.

Aus Stadt und Kand.

Gießen, den 1. März 1901.

Hessische Landes-Lotterie. Der Plan zur 3. Lotterie, deren erste Ziehung in nächster Woche am 5. März statt- findct, weist bekanntlich eine Reihe von Aenderungen auf. Der Lospreis ist fast unverändert geblieben. Das ganze Los kostet jetzt 168 Mk. Es erfolgt aber die Ausgabe der Lose nicht mehr in Zehnteln und Fünfteln, sondern in Ach­tel» und Vierteln. Um eine erhebliche Erhöhung des Preises für den nunmehr kleinsten Losabschnitt, das AchtelloS, zu vermeiden, erfolgt die Ausgabe der Lose, entsprechend der nunmehrigen Ausspielung der Lotterie, für 6 Klaffen. Da­durch stellt sich der Preis für das einen größeren Gewinn­anteil sichernde AchtelloS auf nur 3 Mk. 50 Pfg. für jede Klaffe, also um nur 20 Pfg. höher als bisher der Preis für ein Zehntellos betrug. Es ist dies um so beachtlicher, als von allen anderen deutschen Staatslotterien zur ent­sprechenden Lotterie höhere Preise ohne Gewährung größerer Losabschnitte verlangt worden sind. Der neue Plan bietet auch noch bessere Gewinnaussichten als der bisherige. Wäh­rend nämlich seither ein den Einsatz um mehr als das Dop­pelte Übersteigender Gewinn aus jedes 21. Los entfiel, fällt von jetzt ab schon auf jedes 17. Los ein solcher Gewinn. Die neuen Planbestimmungen haben, wie sich auS dem aber« «als gestiegenen LoSabsatz erkennen läßt, Beifall gefunden.

-t. Lollar, 28. Febr. Am 1. März begeht Karl Schmidt III. fein 25jähriges Dienstjubiläum als Polizeidiener in unserer Gemeinde. Er hat in dieser Zeit seinen Dienst als Polizeidiener treu erfüllt und erfreut sich allgemeiner Achtung und Beliebtheit. Seit Januar 1901 ist Polizeidiener Schmidt auch 25 Jahre lang Vereinskassierer des Veteranen- und Kriegervereins Ludwig zur Treue Lollar.

+ Ettingshausen, 28. Febr. Am 25. d. Mts., abends 8 Uhr, hielt der hiesige Konsumverein eine General­versammlung beim Wirt Keil ab. Der Direktor eröffnete die Versammlung und verlas die Bilanz des Jahres 1900. ES crgab sich nach Abzug der Verwaltungskosten ein Reingewinn von 485 Mk. 84 Pfg., der unter die Mitglieder mit 5 Proz. für gekaufte Waren verteilt wird. Die Rechnung wurde als richtig befunden und der seitherige Vorstand durch Akkla« mation einstimmig wiedergewählt. Die Mitgliederzahl hat sich um 5 vermehrt, sodaß sie sich jetzt auf 53 stellt. Hier und in der Umgegend herrscht Diphtherie.

-k- Aus Rheinhessen, 27. Febr. Dem Eigentümer der Nonnenaue- bei HeideSheim, dem Oekonomen Krebs, ist jüngsthin ein sehr unangenehmes Erlebnis widerfahren. Er unternahm eine Reise nach Ungarn, um dort im Auf­trage des landwirtschaftlichen Vereins Arbeits­kräfte zu werben, die durch Vermittelung des genannten Vereins an Landwirte unserer Gegend vermietet werden sollten. Krebs war eS gelungen, zirka 60 Arbeiter zu ver­pflichten, mit denen er die Reise nach Deutschland gemein schaftlich machen wollte. Auf dem Bahnhofe in Budapest angekommen, wurde Krebs mit feinen 60 Begleitern ver haftet, und zwar unter der Anschuldigung, Leute durch Kontrakt verpflichtet zu haben, für immer ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Trotzdem Krebs energisch dagegen pro­testierte und entschieden bestritt, derartige Verträge mit den von ihm engagierten Leuten gemacht zu haben, wurde er verhaftet und erst auf Intervention des deutschen Konsuls den nächsten Tag, nach Hinterlegung einer Kaution, wieder in Freiheit gesetzt. Der Agent, der in früheren Jahren dem landwirtschaftlichen Verein die Arbeitskräfte besorgt hatte und dem durch die Entsendung des Herrn Krebs die Provision entgangen war, hat dem letzteren durch die falsche Denun­ziation den Schabernak gespielt, der indeß wahrscheinlich noch zu vielen Weiterungen führen wird.

M a i n z, 27. Febr. Ein k o m i s ch e r V o r f a l l hat sich in einer der letzten Nächte in einem nahegelegenen, ebenso durch seine vortrefflichen Weine, wie durch dievielen alten Leute" (dann wird's wohl Badenheim sein) hin­länglich bekannten Orte ereignet. ZweiFremde", die nicht oen besten Eindruck machten und von denen man nicht wußte,weß Nam' und Art und woher die Fahrt", skandalierten in einer Wirtschaft dermaßen, daß der Hüter der Ordnung sich genötigt sah, die Radaubrüder einer soll, wie später bekannt geworden ist, lange Zeit in einer ob er hessisch enSommerfrische" geweilt haben, der andere ist nach seinem Aussehen der beste Bruder auch nicht in Nummer Sicher zu bringen, wobei ihm noch ein Herr hilfreiche Hand leistete. Der Transport zum Haft­lokal ging glatt von statten. Die Vorthiir desselben wurde geöffnet und um die mitternächtige Stunde stand man vor dem Gemache, das zur Aufnahme der beidenim Namen des Gesetzes" verhafteten Individuen bestimmt war. Der dienstthuende Wächter der Nacht öffnete, den großen Schlüssel aus guten Gründen wieder an sich nehmend. Die Fremden wurden eingethan. Ob nun ein Handgemenge oder sonstige schwierige Manipulationen die Ursache waren, kurz, die mit einem Fallschloß versehene und der Sicher­heit halber nur von außen zu öffnende Thür klappte zu und Verhaftete uni) Verhaftende waren alle miteinander imKasten". Die Beiden, denen der idyllische Aufenthalt zugedacht, waren an die bekannte Pritsche offenbar gut ge­wöhnt, denn sie pflegten alsbald der süßen Ruhe, dasAuge des Gesetzes" sowie den Helfer kaltblütig und teilnahmslos dem herben Geschick überlassend. Erst nach mehrstündigem Hangen und Bangen in schwebender Pein wurden die un­freiwilligen Häftlinge, die inzwischen sich laut zu machen versucht hatten, entdeckt und unter Zuhilfenahme eines Schlossers gegen Morgen aus derHaft" befreit.

* Mainz, 27. Febr. (M. N. N.) Zur Errichtung eines Kreyßig-Denkmals sind auf der städtischen Sparkasse die Sammelgelder in Höhe von 9229 Mk. an­gelegt. Der Verschönerungsverein leistet aus seiner Kasse

einen Beitrag von 5000 Mk. und ersuchte die Stadt, cbcu^ alls einen entsprechenden Beitrag zu bewilligen. Die An« jelegenljeit beschäftigte gestern den Finanzausschuß. Bei )ieser Gelegenheit wurde eine Photographie des Brahms Denkmals in Meiningen vorgelegt, nach dessen Muster wahr' cheinlich das Kreyßig-Denkmal zur Ausführung kommen oll. Der Finanzausschuß hat einstimmig beschlossen, einen noch näher zu bestimmenden entsprechenden Beitrag für das Denkmal bei der Stadtverordneten Versammlung zu be­antragen.

Homburg, 27. Febr. Die Pläne für die Wieder­erbauung der Saal bürg haben in der letzten Zeit noch durchgreifende Veränderungen erfahren. Der Kaiser hat einen Aufenthalt in Homburg dazu benutzt, um mit dein Baurat Jacobi wiederholt eingehend zu konferieren. DaS definitive Projekt ist vom Kaiser genehmigt worden. Das Ziel des Neubaues, wie es auf Grund der vorgeschrittenen Forschung fesksteht, ist jetzt, das Prätorium sozusagen als eine Kaserne der zweiten Kohorte der rhaetischen Legion darzustellen. Kleider- und Waffenkammern, Fahnensaal, Zahlmeisterei und Garnison-Andachtsraum sollen richtig zur Geltung kommen. Auch die Canabae, die Legionärskneipe, soll nicht vernachlässigt werden. Dieser Tage führte Ban- rat Jacobi den König von England und die Kronprinzessin von Griechenland durch den Bau und gab die nötigen Er­klärungen. Besonderes Interesse erweckte bei den Zuhörern der Umstand, ^> der Legionär in der Zahlmeisterei seine eigenen Ersparnisse deponieren mußte, sodaß er bei der Verteidigung des Kastells auch für die eigenen Ersparnisse, die sogenanntenMoneten", kämpfte. Der Kaiser will, daß der Bäu des Prätoriums nicht überstürzt werde, man soll sich Zeit lassen.

Hanau, 27. Febr. Tie deutschen Handelskammern, die gegen die Erhöhung der Getreidczölle Stellung ge­nommen haben, sind vielfach angefeindet worden. Dem­gegenüber bemerkt die hiesige Handelskammer, daß es für sie im Rahmen der ihr zugewiesenen Aufgaben ge­radezu Pflicht war, gegen höhere Getreidezölle zu pro­testieren. Sie giebt eine statistische Uebersicht über die Pro duktion und Konsumtion von Getreide in ihrem Bezirke, der die Kreise Hanau-Stadt und Land, Gelnhausen, Schlüchtern, Fulda, .Hünfeld und Gersfeld umfaßt. Das Ergebnis der­selben ist, daß die Landwirtschaft des gesamten Bezirks bei weitem nicht im stände ist, den Bedarf der Bevölkerung in diesem Bezirke an Getreide zu decken: vielmehr sind erhebliche Zufuhren von auswärts erforderlich.

Jagd und Spack.

Worms, 26. Febr. Sicherem Vernehmen nach hat die Sektion Worms des Deutschen und Oesterreichischen Alpen- Vereins die Führung für den gemeinschaftlichen Aus­flug der süd westdeutschen Sektionen nach Neu» st a d t - K ö n i g s m ü h l e - K a l m i t -Stollen - Neu stadt, der für Juni d. I. geplant ist, übernommen. An dem gestrigen Winterausflug', den die hiesige Sektion uner- nahm, beteiligten sich 18 Herren. Nachdem man um drei­viertel 11 Uhr vormittags von hier mittelst Bahn in Bens­heim angekommen war, wurde sofort der Weg angetreten und zwar über Schönberg-Schönberger Kirche - Schleier- machers-Ruh'-Felsburg, woselbst man um dreiviertel 2 Uhr ankam, trotz der Schwierigkeiten, die der beinahe durchweg einen halben Meter hohe Schnee und die schlecht ausge­tretenen Wege entgegensetzten. An dem Mittagessen im Felsberghotel beteiligten sich noch fünf Skyläufer, die von Jugenheim über den Melibokus nach dem Feldberg ge­kommen waren. Zum Rückweg über Reichenbach nach Bens­heim brauchte man zwei Stunden und berechnet sich sonach die Gesamtgehzeit auf fünf Stunden. Eine aanz schöne Leistung, wenn man bedenkt, daß der Weg meist durch hohen Schnee ging.

Kunst-Ausstellung. ausstell ung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.

liiiunintimuljinujcii

Submission.

Für die Gr. neuen Kliniken fct Gießen soll die Lieferung von zirka

32000 Ctr. Maschinenkohlen,

600 Ctr. Nußkohlen und

60 rm Tannen- Scheitholz für das Rechnungsjahr 1901/02 auf dem Submissionswege ver­geben werden.

Die Bedingungen und der Minifterialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwal- tungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen von 3 bis S Uhr nachmittags eingesehen »erden.

Offerten sind verschloffen, mit entsprechender Aufschrift ver­sehen, biS zum 12 März 1901, Mittags 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Bu­reau abzugeben. Zuschlag er- folgt am 20. März 1901.

Gießen, 25. Februar 1901. Gr. Verwaltungs-Direktion der ______neuen Kliwken. (1579

Submission.

Für die Gr. neuen Kliniken in Gießen sollen pro 1901/02, vom 1. April bis 31. März, auf dem öffentlichen Sub mtssionswege vergeben werden:

a. Die Lieferung von:

1. Backwaren, 2. Fleischwaren, 3. Spezereiwaren und Ver­brauchsgegenständen, 4. Kaffee, 5. Butter und Eiern, 6. Milch, 7. Bier, 8. Schreibmaterialien, 9. Maschinenöl und Putzwolle, 10. Bürstenwaren und Scheuer­tüchern, 11. Seife, 12. Eis, 13. Porzellanwaren, 14. Korn­stroh.

b. Sonstiges:

Das Reinigen des Herdes und der Oefen, die Entleerung der Kehrichtgrube, die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oel- und Weinfäffern, leeren Mine- ralwafferflaschen und Lumpen.

Die Bedingungen können aus dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an den Wochentagen, nachmittags von 35 Uhr, eingesehen werden.

Proben der unter a 3, 4, 7, 8, 9, 10, 11 und 13 bezeich­neten Gegenstände sind nebst den verschlossenen Offerten mit entsprechender Aufschrift ver­sehen, bis zum

Dienstag den 12. März 1901, mittags 12 Uhr, aus dem oben erwähnten Bu­reau einzureichm. Zuschlag er­folgt am 20. März 1901.

Gießen, 25. Februar 1901.

Gr. Verwaltungs-Direktton der neuen Kliniken. (1578

Hohversteigerung

Dienstag den 5. März d. IS., vormittags Vov 9 Uhr au, soll im Lang. Gönser GemeindewaldWehr­holz-, Abteilung EberSgönser- loch und Ochsenharb, nachver­zeichnetes Holz versteigert werden:

29 Eichenstämme von 5 bis 8 m Länge 6,5 fm enthaltend,

170 Fichtenstämme von 10 bis 16 m Länge 33 fm enthaltend,

260 StückFichten-Derbstangen von 10 bis 15 rn Länge 22 fm enthaltend,

6 rm Eichen-Knüppel, 2,5 m lang,

60 Buchen-Scheiter, 141 Buchen- und Eichen-

Knüppel,

8600 Eichen u. Radel-Wellen, 67 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke.

Die Zusammenkunft ist im Ebersgönserloch.

Bemerkt wird, daß das Stamm- und Stangenholz von mittags 1 Uhr an zur Ver­steigerung kommt. Das F chteu- Holz lagert im Ochsenharb bei der schwarzen ©temtaut.

Lang-Gönö, 27 Febr. 1901. Gr. BürgermetstereiLang. Göns.

Rompf. 1679

Kotzversteigerung.

Montag den 4. März, von vormittags 10 Uhr an, kommen in den Waldungen der Gemeinde Climbach, Dists. Buchkopf, nachstehende Holz- Sortimente zur Versteigerung:

15 Eichen-Schnittholzstämme von 4 bis 10 m Länge, 40 bis 51 cm Durch­messer 13,21 fm,

28 Eichenstämme von 8 bis 10 m Länge, 19 bis 35 cm Durchmesser 10,91 fm,

36 Radelstämme von 16b!s

22 m Länge, 16 bis 35 cm Durchmesser 21,91 fm, baruater mehrere Stämme Schnitt- W

60 Nadel-Derbstangen,

200 Nadel-Retsstangen,

15 rm Buchen-Scheit,

10 u Eichen-Scheit,

30 u Buchen-Knüppel,

12 Eichen-Knüppel, 1800 Bucheu-Wellen, 1500 Elchen-Wellen,

400 Nadel-Wellen,

82 rm Buchen- und Eicheu- Stöcke.

Zusammenkunft ist im Distr. Buchkopf, an der Kreisstraße BeuernAller tshausen.

Climbach, am 28. Febr. 1901. Gr. Bürgermtisterei Climbach.

Stein. 1678

Mobiliar- Versteigerung in dem Kann'schen Hause,

Frankfurterstraße 31.

Montag den 8. uud Dienstag den 4. März, von nachmittags 2 Uhr an, sollen tue zu dem Nachlaß des Joh. Balth. Kann gehörigen Gegenstände, als:

Sophas, Schränke, Weißzeug, ein schöner Schreibsekretär, Tafelklavier rc.

meistbietend versteigert roerber.

Mit Weißzeug und Küchen­geräten wird der Anfang ge­macht. 1644

I. A.: Schneider.

Hohversteigerung

Freitag den 8. März sollen in den Zimmerischen Waldungen zu Winnerod, im Distrikt Burgwald, Eichköpfel und Neuhof, versteigert werden:

341 rm Buchen Scheit,

2 Erchen-Scheit, 108 Buchen-Prügel,

4 ff Eichen-P ügel, 1,5 Radel Prügel, 109 Buchen-Stock,

2 Eichen-Stock, 456 , Buchen Reiser,

6 Eichen-Retser, 6000 Stück Fichten - Bohnen­stangen.

Zusammenkunft vormittag«

*/210 Uhr am Eingang der Straße Winnerod Linden- struth in den Burgwald.

Winnerod, 26. Febr. 1901.

Sa mes. 1672

Hohversteigerung

im Ficher Stadtnmld.

Donnerstag, 7. März, vormittags 10 Uhr be­ginnend , sollen im Licher Stadtwald, Distrikt Unterspeier­lingskopf, versteigert werden:

70 rm Buchen-Scheit, 40 Btrken-Runbscheit, 160 n Buchen-, Eichen-,

Buken- und Nadel- Knüppel,

6000 Buchen-, Eichen-, Birken-, Nabel- und Weichholz. Wellen,

164 rm Buchen-, Eichen«, Birken- und Nadel- Stöcke.

Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten in der Schwein- stallheege.

Bemerkt wird noch, baß nächstens noch eine Buchen- Brennholzversteigerung imDistr. Zappenau stattfinbet, wo zirka 300 rm Buchen-Scheit- und Knüppelholz zum Ausgebot kommen.

Lich, ben 27. Februar 1901. Großh. Bürgermeisterei Lich.

Heller. 1677