Nr. 283 Viertes Blatt.
151. Jahrgang.
Sonntag 1. Dezember 1901
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Montags.
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Aus Stadt und Land.
(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten rst nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.)
Gießen, den 30. November 1901.
Advent. Ewig jung: das ist das Zeichen des Christentums. Einer Quelle ist es vergleichbar, die immer neues sprudelndes Wasser giebt. Freilich hat es auch Zeiten gegeben, in denen die Kirche einem ttäg dahinfließenden Flusse glich, der sich fast im Sande verläuft, bei dem noch kaum etwas an dre quellende Lebendigkeit des Gebirgswassers erinnerte. Aber gerade darin hat es seine nicht versiegende Jugendkraft bewiesen, daß es solche Zeiten des Niedergangs stets siegreich zu überwinden vermochte, nicht durch allerlei Künste, die das Christentum dem modernen Getriebe anpassen und dem Menschen der neuen Zeit schmackhaft machen sollten, nein einfach dadurch, daß ein beißer Durst in der Menschen Seelen erwachte nach den lebendigen Wasserquellen, aus denen das Menschenherz allein Friede, Kraft, Reinheit, und Liebe zu gewinnen vermaa, daß das Evangelium von Christus sich als der unerschöpfliche Jungbrunnen erwies, dem Lebens- und Erneuerung skräfte für die Bedürfnisse aller Zeiten entströmen. Sv will das Evangelium verkündigt werden, nicht als eine Summe von boten Formeln ein gekapselter „Wahrheiten", sondern als die göttliche Kraft der Wahrheit, des Lebens und des Friedens. So soll es auch im neuen Kirchenjahr, das mit Advent anhebt, wieder verkündigt werden. Dem einzelnen Menschen soll es nahe gebracht werden, damit er es nun endlich, oder auch tiefer als bisher erfahre, wo wahre Freude und innerer Friede zu sind en ift Dem gesamten Volke werden sie wieder bezeugt, damit das Wort wahr werden könne: „Gerechtigkeit erhöhet ein Volk". Dem Morden der Völker und dem Hader der verschiedenen Volksklassen stellt das neue Kirchenjahr die Weihnachtsbotschaft entgegen: „Friede auf Erden"! Dem an sich selbst Verzweifelnden zeigt es den Erlöser am Kreuz, und dem, der spöttisch fragt: Was ist Wahrheit? weist es hin auf den Geist der Wahrhett, der in alle Wahrheit leitet. Auf alle die mannigfachen Fragen des Menschenh erbens will auch im neuen Kirchenjahr das alte Evangelium die rechte lösende Antwort geben. Wird seine Stimme gehört werden? Davon wird viel für uns abhangen.
** Erlaubniserteilung. Der Gvoßherzvg hat dem Bergrat Dr. Chelius zu Bad-Nauheim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihm vom Herzog von Anhalt verliehenen Ritter-Insignien 1. Klasse des Herzoglich Anhaltschen Hausordens Albrechts des Bären erteilt.
*♦ Weihnachtsarbeiten. Die Adventszeit beginnt. Das Weihnachtsfest üstl nun nicht mehr allzufern, und wir müssen daran denken, womit wir wohl unsere Sieben erfreuen können. Ein billiges, dabei elegantes und neues Geschenk sind Umschläge für ungebundene Bücher, die man aus Resten schöner Seidenstoffe leicht und mit sehr geringer Mühe Herstellen kann. Die für ' den Deckel bestimmte Oberseite wird innen mit einem einfarbigen, leicht viereckig durchnahten Atlas- oder Satinfutter versehen, das seinerseits gegen die beiden Seitenbänder hin mit drei- fingerbreiten Taschen versehen ift^ in die man die beiden Buchdeckel und das leere Anfangs- und Schlußblatt des Buches schiebt. Msdann wird der Umschlag ringsum mit einer Borde umrändert, welche Futter und Oberzeug zusammenhält. In der Mitte oben wird ein schmales Band angenäht, welches als Buchzeichen dient. Auf die eine Tasche ist eine schmale, kleine Bandagraffe aufgesbeppt, in der ein zierliches Papiermesser steckt, sodaß man vollkommen gerüstet an die Lektüre gehen kann. Beim Lesen schiebt man dann die erledigten Blätter stets in die linke Tasche, sodaß das Buch »auch immer festgehalten wird und nicht heraus- rutschen hmn. Will man das Geschenk recht vollständig machen, so wähle m-an drei recht gut gangbare Größen und
Helle schöne Farben für die Umschläge. Dann hat man ein hübsches Weihnachtsgeschenk für eifrige Leserinnen oder auch für Leser.
** Buff-Gießen-Strauß-Kon zert (am 4. Dezember, abends 8 Uhr, im Club). Der „Deutschen Wacht" in Dresden entnehmen wir nachstehendes Referat:
An seinem gestrigen letzten Aufführungsabende in der nun beendeten Saison bot der Tonkünstler-Berein seinen Hörern eine Ueberraschung. Richard Strauß erschien auf dem Podium, um die Mavierbeglettnng zu seinem von Kammersänger Gießen gesungenen Liedern selbst auszuführen. Man hieß Strauß in seiner Eigenschaft als Liederkomponist doppelt herzlich willkommen. Sein wundervolles „Traum durch die Dämmerung" ist als vollgiltiger Repräsentant des modernen Liederstyles bereits volkstümlich geworden, und mit einigen anderen Liedern des Tonsetzers wird es bald ebenso sein. Wir haben in. Herrn Gießen einen Gesangskünstler, der allen Forderungen der Straußschen Liederschreibweise, mögen sie sich nun an Gesangstechnik, Bortragskurist oder Intelligenz des ausübenden Künstlers richten, vollauf gerecht wird und die fettene, nur auf Grund wahlverwandten Empfindens und hingehendsten Studiums zu erwerbende Fähigkeiten sein eigen nennt, dem Komponisten allenthalben feinfühlig nachzugehen und vor allem die Eigenart seiner musikalischen Phrasierung dem Hörer klar zu machen. Bon, den vier Liedern, die in Gießens Gesang und Strauß' Begleitung wohl die dem Tonsetzer vor- schwebende ideale Erscheinungsform gesunden' hatten, wirkte am zündendsten das „All mein Gedanken", ein herziges, schlichtes und von frischestem Leben erfülltes Liedchen, das stürmisch da capo begehrt wurde; den tiefsten Eindruck machte auf mich der ,Mebeshymnus". Die durch den Reichtum ihrer Stimmungen besonders wertvolle „Heimliche Aufforderung" schlug so kräftig ein, daß Komponist und Sänger, wiederholt stürmisch gerufen, sich zu einer Zugabe „Breit' über mein Haupt dein schwarzes Haar" verstehen mußten.
** Verein für ärztliche Mission. Wir werden um die Aufnahme folgender Rottz gebeten: Ter Verein für ärztliche Mission hat den Bericht über fein drittes Geschäftsjahr in Form einer kleinen Broschüre herausgegeben, deren Bezug von Inspektor Pft. Weimar (Epileptischen- Anstalt) Nieder-Ramstadt, allen Freunden dieses wichtigen Missionszweiges zu empfehlen ist. Nach, einer allgemeinen Darstellung der Arbeit des Vereins in der Heimat und seiner pekuniären Leistungen ün die Basler Missions-Gesellschaft, die die stattliche Summe von Mark 22 364,57 für das abgelaufene Vereinsjahr erreichen, enthält die Broschüre Berichte von Missionsärzten auf verschiedenen Arbeitsgebieten, soweit solche rechtzeitig eingelaufen sind, so von Tr. med. R. Fisch in Aburi (Goldkäste), von den Dres. med. H. Wittenberg und W. Stokes in Calicut, von Missionar Walter in Waniyankulam (Ostindien) usw. Alle diese Berichte bestätigen, daß es dringend notwendig und eine Pflicht für die christliche Welt fei, Missionsärzte in die Heiben- länder zu senden, um der dort herrschenden entsetzlichen Not, der Unwissenheit, Grausamkeil und dem sinsteren Aber- glauben zu steuern, und mit der christlichen Barmherzigkeit den christlichen Glauben unter die Heiden zu tragen. Daß in Zukunft viel mehr als bisher geschehen müsse, das zeigt ein Blick auf die lange Reihe von Aufgaben, die dem Verein für ärztliche Mission in den nächsten Jahren gestellt sind, und die Geldmittel in der Höhe von ca. Mk. 50 000 erfordern. Möchten alle, denen diese christliche Kultur- aufgabc am Herzen liegt, zur Förderung der Arbeit des Vereins nach Kräften beitragen, und möge der Kreis seiner Freunde und Mitarbeiter von Jahr zu Jahr an Ausdehnung gewinnen.
** Die h essische Ernst Ludwig-Heilstätte. Der Vorstand der Jnvaliden-Versicherungs-Anstatt des Groß-
herzvgtums Hessen hat an die Ortskrankenkassen des Landes ein Rundschreiben gerichtet, in dem darauf hingewiesen wird, daß im vorigen Sommer, trotz der vorhandenen 100 Betten, die Heilstätte stets überfüllt war, und die Versicherten nicht nur Wochen, sondern sogar Döonate lang auf das Freiwerden von Betten zu märten gezwungen waren. In den Kreisen der Kranken ift man vielfach der Ansicht, daß ihnen nur eine Sommer kur nützen könne. Daß obige Ansicht eine irrige ist, geht aus dem Urteil bedeutender Autoritäten und Aerzte auf dem Gebiete der Tuberkulose-Bekämpfung hervor, die die Winterkuren als besonders wirkungsvoll und im Ganzen noch für wertvoller als die Sommerturen halten, vorausgesetzt, daß die Kranken nicht zu blutarm und nicht zu entkräftet in die Heilstätten ausgenommen werden. Von den 114 Betten der Anstalt sind augenblicklich nur 46 belegt. Es stehen sonach noch 68 Betten xur Verfügung, und könnten schon jetzt ebenso viele Versicherte der Heilstättenbehandlung teilhaftig werden. Gerade jetzt bei Heramiahen des Winters muß die Aufnahme in die Heilstätte für manchen Versicherten sehr wlllkommen fein. Biele werden schon aus Mangel an Arbeit eine Einweisung in die Hellanstalt um so dankbarer begrüßen, als ihnen dadurch die Sorgen um das tägliche Brot genommen werden, und sie um so mehr sich der Pflege hingeben können. Die Kranken werden den im Winter durch den Einfluß der Witterung meist ungesunden Wohnungen entzogen, durch eine ihrem Zustande entsprechende Lebensweise gekräftigt, und durch die langsam erfolgende Abhärtung vor eintretenden Erkaltungen geschützt, denen sie zu Hause bei der kälteren Jahreszeit nur zu sehr ausgesetzt und die für ihren Zustand nur nachteilig sind. Auch wird dadurch vermieden, daß sie im nächsten Frühjahr oder Sommer fettens des leitenoen Arztes der Heilstätte vielleicht als zur Auftiahme ungeeignet abgewiesen werden müssen, weil das Leiden schon zu weit vorgeschritten ist, wäbrend der alsbaldigen Aufnahme nichts im Wege gestanden hätte.
** Neue Eis enbahn-Sekretär stellen. Verhandlungen zwischen dem preußischen Finanz- und dem Eisenbahnminister über Schaffung neuer Eisenbahn-Sekretärstellen haben, wie das „Berl. Tagebl." aus zuverlässiger Quelle erfahren haben will, folgendes Ergebnis gehabt: Dem Eisenbahnminister ist es gelungen, die zur Anstellung der 155 ältesten Bureaudiätare erster Klasse aus 1891—92 erforderlichen neuen Eisenbahnsekretärstellen durchzusetzen. Tie mit etatsmäßigen Anwärtern besetzten zwischenliegen- den 300 Betriebssekretärstellen werden in Eisenbahnsekretär- stellen umgewandelt.
** Zum Weingesetz. In Ausführung des Weingesetzes bestimmt die hessische Regierung, daß Gast- und Schankwirtschasten, die nicht gleichzeitig Handel betreiben, insofern sie Wein, weinhalttge und weinähnliche Getränke zum unmittelbaren Genuß abgeben, der polizeilichen Kontrolle im Sinne des Nahrungsmittelgesetzes unterstehen. Tie Kontrolle von Wein, weinhattigen oder weinähnlich,en Getränken bei den Produzenten, W ein h ä n d l e r n, Weinverkäufern, sowie bei Gast- und Schankwirten, welche gleichzeitig Handel mit Getränken der vorbezeichneten Art betreiben, erfolgt dagegen durch besondere Sichver- ständige. Tas Großherzogtum wird vis auf weiteres in Zwei Aufsichtsbez.ir ke geteilt. Ter Aufsichtsbezirk 1 umfaßt die Provinzen Starkenburg und Oberhessen, der Aussichtsbezirk 2 umfaßt die Provinz Rheinhessen. Zum Sachverständigen für den Aufsichtsbezirk I wird der Schulrat i. P. Ludwig Dosch, zum Sachverständigen für den Aufsichtsbezirk 2 der Oekonomierat August Dettweiler, beide zu Darmstadt wohnhaft, bestellt.
** Die neuen Postmarken. Für die neuen Postwertzeichen mit dem Aufdruck „Deutsches Reich", die vom 1. April ab an Stelle der bisherigen Postwertzeichen treten, sind die Druckplatten bereits fettiggestellt. Abgesehen von dem Vor-
Weihnachtslitteratur.
Stefan George: Der Teppich des Lebens. Ein Gedichtbuch. Verlag von Georg Bondi, Berlin- — Diese neueste Gedichtsammlung Stefan Georges, des jungen, viel genannten, viel geschmähten und viel bewunderten Lyrikers, eines Sohnes der Stadt Bingen, ist wohl die geklärteste des Verfassers. Aber sie ist auch die monotonfte, denn hier ist das Prinzip, die formale Seite ganz in den Vordergrund gerückt. Auch gedanklich ist das Buch! von Bedeutung, während das Moment der lyrischen Stimmung mehr in den Hintergrund tritt. Die seltsame, einlullende Monotonie des Buches ist schon dadurch- gekennzeichnet, daß jedes der siebzig Gedichte des Werkes regelmäßig aus vier Strophen und jede dieser Strophen wieder regelmäßig aus vier Versen besteht. Diese formelle Einheit oder Eintönigkeit ist mindestens zwecklos, und sie war für den Dichter zuweilen merklich eine Fessel. Frellich hat er sich äußerst gewandt, bisweilen bewundernswert gewandt, in dieser Fessel bewegt. Er weiß ein lyrisches Bild in Verse zu fassen, daß man meint, einen kalten, farblosen Diamanten in einem goldenen Rmge blitzen zu sehen. Ja: Georges Kunst ist kalt, oft unerwartet auffunkelnd und vornehm wie ein Diamant. Oder man verstatte ein anderes Bild: sie ist wie em weißer, marmorner Tempel in dem mystisck)en Leuchten der Mondnacht. Es sind keine Klänge, nicht lautes Lachen noch lautes Weinen ringsum; nur ein Ahnen und Verschweben. George ist ein Priester in der Einsamkeit, und sein romantisches Empfinden faltet in diesem letzten Buch, so will uns scheinen, mit besonderer Frömmigkeit seine Hände zu dem Gott empor, der Christus heißt.
Paul Heyse, Tantalus. — Mutter und Kind- Zwei Erzählungen. Jllusttiert von Rene Reinicke und Fritz Reiß. Geh. 2 Mk. Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart. In unermüdlichem Schaffen reiht Paul Heyse Werk an Werk und nirgends zeigt sich eine Abnahme seiner Erfindungskraft und seines Gestaltungsvermögens. Es ist bewundernswert, mit welcher Sicherheit er die verschiedenen Naturen in knappen Linien aufs lebendigste und innerlichste charakterisiert. Es gelingt ihm, Menschen zu schaffen, die nicht nur künstlerisch erfreulich), sondern im höchsten Sinne liebenswert sind. Rene Reinicke und Fritz Reiß haben das Buch mit reichern Jllusttationsdruck ausgestattet.
Friedr. Spielhagen, In zwölfter Stunde- Jllusttiert von Karl Zopf. Geh- 2 Mk. Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart. Schon der Name des Verfassers als Romanschriftsteller ift eine Art Freipaß für den Weg seiner Produkte durch die Lesewelt. Der Inhalt gilt vorzugsweise der Liebe und schildert die Lebensschicksale eines Paares, das in letzter Stunde sich als nächste Verwandte erkennt. Diese Schicksale sind ergreifend und meisterhaft dargestellt. Karl Zopf hat als Illustrator seine Ausgabe mit vollendeter Künstlerschaft gelöst.
In jener vornehmen Ausstattung, die der Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart seinen illustrierten Ausgaben von Schriften bedeutender deutscher Autoren verleiht, liegt ein neuer Band von Richard Voß vor: „Der Adonis vom Motarathal und andere Novellen". (Illustriert von Karl jopf. Geh. 2 Mk.) Alle drei Erzählungen, die der Bano enthält, bewegen sich auf italienische Boden, doch tragen sie nicht düsteren Charakter, wie
dies häufig bei den römischen Geschichten des Dlchiers der Fall ist, sondern lassen vielmehr oen Humor walten, der allerdings in der Titelnovelle, die von der schweren Enttäuschung einer amerikanischen Milliardärtochiter berichtet, einen bitteren Beigeschmack hat. Fröhliche Laune ist dagegen das Gepräge der andern beiden Histörchen, die lustige Einblicke in den italienischen Volkscharakter gewähren.
Soeben erschien der Daheim-Kalender für das Jahr 1902, wie immer geschmackvoll ausgestattet und un- gemein inhaltreich. Er bringt hübsche, gemütvolle Erzählungen von H. v. itraufe und Agnes Harder, trefflich illusttierl von W. Zehme und Paul Hey. Er bringt weiter einen orientierenden Artikel über „Die Entwickelung und den Verlauf der chinesischen Wirren" von W. v. Bremen, einen fesselnden Aufsatz, „Ein Jahrhundert deutscher Bildhauerkunst" von Tr. Ä- Rosenberg, einen ernsten, schönen Beitrag „Dein Wille geschehe!" von Otto Funke, dem gefeierten Bremer Pfarrer; außerdem reichhaltige Beittäge mit allerlei praktischen Anleitungen für unsere Frauen, vielerlei Gemeinnütziges, eine vollständige Genealogie .der regierenden Fürstenhäuser ic. Besonders aufmerksam möchten wir aber auf bie Zusammenstellung über „Stifte und Heime" von D. Theodor Schäfer machen. Wer da weiß, wie schwierig es ist, für einen Schützling oder einen Verwandten ein passendes Heim, einen vor dem Sturm des Lebens gesicherten Aufenthalt zu finden, der wird diese praktische Zusammenstellung zu schätzen wissen. Sie ist übrigen» die Ergänzung eines entsprechenden Aufsatzes im. vorjährigen Daheim-Kalender und bilbet im Verein mit diesem ein mit großem Fleiße zusammengestelltes, in seiner ganzen Anlage einziges, für alle Interessenten geradezu unersetzliches Nachschlagebuch


