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Aufgebote.
August. 23. Dr. Georg Baumgsrt, pr»kt. Arzt dahier, mit Sophie Christine Hahn in Kassel. 23. Heinrich Spengler, Kaufmann dahier, mit Etisabethe Mang, geb. Ettel«, hterselbst. 24. Otto Peter Berth, Regierungsbaumeister in Alsfeld, mit Auguste Susanne Seth dahier. 26. Friedrich Heinrich Christian Franz, Lehramtsassestor in Groß Umstadt, mit Johanna Albrrttne Johannette Sophie Marte Emma Fuhr dahier. 27. Wilhelm Georg, Grohh. Beztrkskaffeasfistent in Maioz, mit Luise Christiane Kinzenbach dahter. 27. Heinrich Schraner. Schlosser dahier, mit Pauline Zink Hierselbst. 27. Wilhelm Bmder, Taglöhner in Wetzlar, mit Ar na Rausch dahter. 28. Christian Kahl, Schutzmann In Bielefeld, mit Emilie Florentine Elisabeth Brasch dehter. 28. LoutS Max Schicker, Schlosser dahier, mit Margarethe Rosa Linke hterselbst. 29. Johann Georg Scholl, Metzgermeister tn Ostenbach e. M., mit Emilie Noll dahirr. 30 Friedrich Wilhelm Gottfried Hofmann, Schutzmann in Bielefeld, mit Margarethe Jung dabter. 30. Wilhelm Schutt, Bäcker dahier, mit Margarrthe Carl hterselbst. 30. Wilhelm Johannes Edel, Bäcker dahter, mtt Katharine Krteb hterselbst.
Eheschließu«ge«.
August. 27. Ludwig Raab, Feldwebel dahier, mit Maria Betz tn Eschenrod. 30. Jakob Müller, Wegewärter auf dem Nikolausstollen bet Oberscheld, mtt Eltsabrthe Sack dahter.
Geburten»
August. 19. Dem Eis ndrrher Karl Enz eine Tochter, Lina Anna Henriette. 20. Dem Monteur August Hotz ein Sohn, August Heinrich Martin. 22. Dem Kaufmann Bernhard Stern ein Sohn, Walter Salomon. 22. Dem Fuhrmann Heinrich Otto ein Sohn, Wilhelm Friedrich. 22. Dem Glaser Wilhelm Kretz eine Tochter. 23. Dem Kutscher Heinrich Vö.'pel ein Sohn, Heinrich. 24. Dem Lehrer an der G-werbeschule Wilhelm Mühlberger ein Sohn. 25. Dem Bremser Balthascr Dappcr ein Sohn. 26. Dem Hoboisten Wilhelm Andrä eine Tochter, Clara Eva Karoltne.
Gestorbene.
August. 8. Elisabethe Vogelhöser, geb. Habermehl, 50 Jahre alt, Ehefrau deS Zigarrenmachers Wilhelm Vogeldöfer dahter. 28. Katharine Philipptne Goldstein, 2 Monate alt, Tollster deS Mechanikers Bttu» Georg Goldstein dahier. 29. Emilie Margarethe Magdalene Rinn, 9 Monate alt, Tochter deS Hausverwalters Johannes Rinn dahter. 29. Margarethe Koch, geb. Schneider, 39 Jahre alt, Ehefrau des Restaurateurs Anton Koch dahier.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Zur Affaire Terlinden. Wie aus Oberhausen gemeldet wird, ist j tzt fettens ,des Untersuchungsrichters auch ein Haftbefehl gegen die Erzieherin Berth, Bartd erlassen worden. Wie erinnerlich, hat die B. die von Terlinden gefälschten Wechsel mtt ihrem Namen gegengezeichnet und dürfte sich so der Bethllfe zum Bettug schuldig gemacht haben, '^stuch ist sie von einem Ingenieur der Fabrik etnrS Sonntags dabet erwischt worden, rote sie mtt der Frau TerltndenS einen Korb mtt Papieren verbrannte, von denen man behauptet, dah es Geschäftsfachen waren. Dte Barth stammt auS der Gegend von Metz.
Kandwirtschast.
— Einkauf der Proviantämter. Man schreibt der „Dtsch. Tagesztg.": Ich habe 200—300 Zentner Roggen in verflossener Woche verkaufen wollen. Da ich wußte, daß der Müller tn Fulda, frei Fulda, 145—146 Mk. pr. Tonne zahlte, aber erst tn 8—14 Tagen abnehmen wollte, offerierte ich den Roggen dem Proviantamt Hanau Inzwischen kam ein Händler auS Kassel zu mir, säh den Roggen und bot 147,50 Mk. ab meiner Station tn Käufers Säcken ohne Gegengeschäft. Heute bietet das königl. Proviantamt Hanau mir für denselben Roggen 134,50 Mk. pr. To. frei Hanau tn Käufers Säcken.
Ich habe »ach Hanau ca. 68 Mk. Fracht, dazu die Fracht der leeren I Säck: ca. 2 Mk, in Summa 70 Mk. Unkosten auf 200 Ztr. Roggen. Das Proviantamt bietet also 13 Mk. per Tonne weniger wieder! Händler.
Gingefandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die Krankenversicherung der Handlungsgehilfen- Dic Errichtung einer Ortskrankenkasse für kaufm. Angestellte, mit der sich der hiesige Kaufm. Verein und Detail.-Verein gegenwärtig beschäftigen, dürfte wohl die behördliche Genehmigung kaum erhalten, denn nach einem Beschluß des Künigl.-Preuß, Ober-V-rwaltungsgerichtS III Senat 4/2 1897 sind die Ortskrankenkassen für nur kaufm. Angestellte untersagt und die bereits gegründeten Kassen wieder aufgelöst worden. Wenngleich Gießen nicht preußisch ist, so kann es doch keinem Zweifel unterliegen, daß man jetzt auch in anderen Gegenden Deutschlands nicht mehr Ortskrankenkasien für Handlungsgehilfen als zu recht bestehend, genehmigen würde, nachdem der höchste preuß. Gerichtshof sie auf Grund des Krankenv-rsicherungs- gesetzes als unzulässig erklärt hat. Die Lage der Sache wäre also die, daß äuch die zu gründen beabsichtigte Octskrankenkasie für kaufm. Angestellte, das gesamte Personal umfassen würde, was in einem Geschäft thätig ist, a'.so Hausdiener, Packer, Laufburschen, Verkäuferinnen, Buchhalterinnen usw. mit dm Handlungsgehilfen alle in eine Ortskrankenkasse. Inwiefern damit die Unterzeichner deS dieser Tage verschickten Cirkulars daS Standesintereffe der Kaufleute zu wahren beabsichtigen, ist kaum verständlich, jedenfalls aber unrichtig. Als Handlungsgehilfe und Mitglied des Kaufm. Vereins möchte ich erwähnen, daß es wohl richtiger wäre — das Standesintereffe würde gewahrt und die soz. Wohlthaten würden größer fein — wenn der Kaufm. Verein einer größeren leistungsfähigen VerbandSkrankenkaffe seinen Bestritt — außerordentliche Mitgliedschaft - erklärte, was nur, so viel mir bekannt, einen Jahresbeitrag von 30 Mk. für den Verein erforderlich machte. Die Mitglieder haben dann die Vergünstigung des freien Beitritts und verlieren beim Verzug kein Recht, was doch die Hauptsache sein dürfte, aber in einer Ortskrankenkaffe der Fall ist. Ferner können die Mitglieder alsdann die Stellenvermittelung renützen und an den sonstigen wohlthätigen V-rbandsemrtchtungen, teil nehmen. Sollte der Kaufm. Verein jedoch anderer Meinung sein, so -dürste daS Ehrgefühl eines jeden Handlungsgehilfen ihn veranlaffen, fein Standesintereffe durch Beitritt zu einer leistungsföhigen, überall verbreiteten Derbandskrankenkasse zu wal r n.
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Kaufe aber nur in Flaschen, wo Plakate aushängen.
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da ist es Pflicht der Hausfrau, der Köchin und deS Koches, in der Küche ZU Sparen! Sie erreichen dies am einfachsten und besten mit dem altbewährten „Maggi zum Würzen"; denn wenige Tropfen genügen, um schwachen, selbst (IUP mit WaSSCI* und Knochen hergestellten Suppen, eher.io Saucen, Gemüsen rc. augenblicklich kräftigen Wohlgeschmack zu geben und überdies die Speisen bekömmlicher
zu machen. (Zu haben, wie auch Maggi'S Bouillon-Kapseln und Maggi'S Gemüse- und Kraftsuppen, in allen Kolonial- und Delikateßwaren-Geschäften).
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Brovprerfe vom 1. bis 15. September. 1901. Der hiesigen Bäcker.
! Kg. (2 Pfd.) Lafelbrod 28 Psg i Kg. (2Pfd.) Schroarzbrod 24 Pfg.
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 56 , 2 Kg. (4Pfd.)Schro«rzbrod 48 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 26 , 8 Kg. (6Psd.)Schroarzbrod 72 ,
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod 52 ,
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei:
L. Schmidt, Gr.-Ltnden - 24 H W. Weitzel von Lang-Gön« 24 W. Steinmüller, Lang-GönS 24 , C. Post von Wieseck . . 26 , 2 KUogramm (4 Pfund) Weißbrod bei:
Wilh. Fabel von Wieseck 48 H W. Steinmüller, Lang-GönS 48 H ß. Schmidt, Großen-Ltnden 48 , W. Weitzel von Lang-GönS 48 „ C. Post von Wieseck . . 52 ,
1 Kilogramm (2 P^:n^'» Schroarzbrod bei:
L. Schmidt, Grotzm-Ltndm 22 W. Weitzel von Lang-GönS 22 H W. Steinmüller, Lang-GönS 22 ,
2 KUogramm (4 Pfund) Schroarzbrod bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden . 44 Karl Post von Wieseck . 44 W Weitzel v. Lang-GönS 44 „ W.Steinmüller o.Lang-GönS 44 , Gust. Jakoby, Alten-Buseck 44 ,
8 KUogramm (6 Mund) Schroarzbrod bei:
BH®. Fabel von Wieseck . 66
C. Post von Wieseck . . 66 „ Gust. Jrkoby, Alten-Bustck 69 „ Der Brodverkäufer.
vei den hiesigen Brodverkäufern bestehm Ncfelften Preise roii bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 30. August 1901.
Grobherzogliches Polizetamt Gießen.
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