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1.5.1901 Erstes Blatt
 
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Fritz Nowäck

68 Seltersweg 68

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Lemberg, meldet: Gegen den BolkSpartei) wurde Staatsanwaltschaft

der Beleidigung ausschließt und daher Straflosigkeit aus § 193 des Strafgesetzbuches genießt.

Lich, 29. April. Am vergangenen Sonntag hatte man die seltene Gelegenheit, einmal recht gediegene Musik in vollendetster Darbietung zu hören, indem das bereits an« gekündigte Kirchenkonzert zum Besten des FraueuvereinS vor vollbesetztem Gotteshause zur Ausführung kam. Man war allgemein überrascht, in einem kleinen Orte solche ge­radezu künstlerische Musikvorführungen zu hören, zudem die AuSführenden sämtlich aus Lich waren. Besonders hervor­zuheben waren die Orgelvorträge unseres bewährten Organisten Herrn Jäger, sowie des Herrn Zimmer. Arien von Raff und Stradella brachte uns Frl. Jäger in geradezu vollendeter Ausführung und in Gemeinschaft mit Frl. Weber ein Duett von Mendelssohn zu Gehör. Nicht vergeffen dürfen wir die sehr schönen Borträge (Baritonsolo) des Herrn etud. Stamm und die meisterhaft vorgetragenen Violinstücke des Herrn sind. Weber. Die Solovorträge wurden von Pfarrer Weber vorzüglich begleitet. Er wäre wünschens- wert, wenn man die beiden Herren, die zum erstenmale ihr Talent hier öffentlich in den Dienst des Guten stellten, öfter hören könnte. Schließlich müssen wir noch die prachtvollen Darbietungen des Kirchengesangvereins, sowie deS Cäcilien­vereins erwähnen, die, wie immer, die Zuhörer bis zum letzten Tone zu fesseln wußten.

8t. Friedberg, 29. April. Dienstag und Mittwoch ist in Friedberg die Hauptversammlung des evang. Pfarr- Vereins im Großherzogtum Heffen.

B. Schlitz, 28. April. Wie wir soeben aus bester Quelle erfahren, trifft der Kaiser nächsten Sonntag den 4. hier ein und wird bis zum Montag hier bleiben.

Darmstadt, 30. April. Die Groß Herzogin und die Prinzessin Elisabeth kehrten heute aus Nizza nach hier zurück.

* Kleine Mitteilungen aus Hessen nud den Nachbarstaaten. In Chicago ist einer der ältesten und bekanntesten Apotheker daselbst, Julius Roemheld, 73 Jahre alt, gestorben. Roemheld war in Darmstadt geboren und etwa 1850 nach Amerika gekommen. Eine Witwe und vier Kinder betrauern seinen Tod. Unter den Kindern befindet sich Frl. Emma Roemeldi, eine Opernsängerin, die irn Italien weilt. Bor dem Spitale in Mainz hielt kürz­lich ein kleiner Rollwagen, auf dem es wie in einem Ameisenhaufen wimmelte. Sieben Kinder in einem Alter von einviertel bis zwölf Jahren saßen darauf, die sämtlich in das Spital kamen. Es waren die Kinder eines Arbeiter- Ehepaares in Budenheim, die alle an Hautkrankheiten litten, und von denen zwei auch entzündete Augen hatten. Unreinlichkeit und mangelhafte Pflege der Eltern tragen die Schuld an der Erkrankung der Kinderschar. Spur­los verschwunden ist seit 14 Tagen ein junges Ehepcur^ in Appenheim. Alle Anhaltspunkte über den Ausbleib des Paares fehlen. Eine grausige Kunde durchlief vor einigen Tagen das Dorf Billigheim. Die Ehefrau des Steuer- und Gemeinde-Mnnehmers Sonn hier hätte in der vergangenen Rachut zwischen 11 und 12 Uhr ihre beiden Kinder, ein Mädchen im Alter von 9 Jahren und einen Knaben im Alter von 7 Jahren in gutem Anfalle von Geistesumnachtung getötet.

Vermischtes.

29. April. DieGazeta Narodowa- ReichSratSabg. Krempa (polnische beim Bezirksgerichte in Mielce und der in Tarnow Anzeige wegen Straßen-

Landwirtschaft.

Vd. G e f l ü g e l - und Vogelzuchtverein Gießen und U m g e g e n d. Wie wir erfahren, hat der Verein in seiner gestrigen Versammlung den Beschluß gefaßt, im November d. I. seine vierte allgemeine Geflügel-Aus- stellung, verbunden mit der Verbandsausstellung ober­hessischer Geflügelzucht-Vereine abzuhalten.

Gerichtssaal.

Köln, 28. April. In dem gestrigen sogenannten Sternbergprozesse lautete das Urteil der Straf­kammer gegen den wegen Sittlichkeitsverbrechen angeklagten Musiker Alwin Joel Jaenert von hier auf Freisprechung, weil die betreffenden Mädchen sich in ihren Aussagen widersprochen hätten, und schon zu ver­dorben seien, als daß auf ihre alleinige Aussage hin eine Verurteilung eintreten könne.

Ans Stadt und Kand.

Gießen, den 30. April 1901.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Hersammlung am Donnerstag, dem 2. Mai 1901, nach mittags 3i/z Uhr. 1. Den Voranschlag der Stadt Gießen für 1901/02; hier: Fortsetzung der Beratung. 2. Das GaS- nnd WaffereinrichtungSwesen; hier: Beschwerde der Gießener Spengler und Installateure. 3. Baugesuch des Karl Nikolaus für die Moltkestraße; hier: DispenS. 4. Baugesuch deS Johans Prang für Löbers Hof; hier: DiSpenS. 5. Bau­gesuch des Eberhard Metzger für den SelterSweg; hier: DispenS von § 9 der Lokalpolizeiverordnung vom 6. Juli 1888. 6. Baugesuch des Hermann Credner für die Credner- straße; hier: DispenS. 7. Gesuch des Philipp Benner II. zu Gießen um Erlaubnis zur Aufstellung eines Häuschens zum Wafferausschank. 8. Die Marktlauben; hier: Ueber- tragung der Vereinbarung mit Emil Schmal! auf den neuen Besitzer deS Frankfurter Hofes Georg Seipp. 9. Tieferlegen der Zufuhrstraße zur Jrrenklinik; hier: Rechnung des V. Suchan. 10. Annahme eines Gehilfen für den Stadtgeometer. 11. Die Löhne der Vorarbeiter int Stadtwald. 12. Gesuch des Oskar Kemmerich um Erlaubnis znm Gastwirtschafts- bettieb.

* Personalnachrichten. Der Großherzog hat den Ge­werbeinspektor HanS Engeln in Gießen zum Gewerbe- inspektor bei der GeMrbeinspektion WormS, den Assistenten bei der Gewerbeinspektion Darmstadt Dr. Franz Gerhard zum Gewerbeinspektor bei der Gewerbeinspektion Gießen mit Wirkung vom 1. Mai I. Js. ab ernannt; dem Ober­lehrer Karl Friedrich Reichelt an der Obstbau- und land­wirtschaftlichen Winterschule in Friedberg den Charakter als Professor erteilt und den Finanzaspiranten Wilhelm Dingel- dey aus Unter-Moffau zum Bibliothekgehilfen bei der Zentral- stelle für die Gewerbe ernannt. In den Ruhestand wurde versetzt der Kanzlist bei der Main-Neckar-Eisenbahn Heinrich Dieter zu Darmstadt. Der Großherzog hat dem Kanzlisten bei der Direktion der Main-Neckar-Eisenbahn Heinrich Dieter zn Darmstadt aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Silbernen Kreuz deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurden am 25. d. M. die Regierungsbauführer Hermann Heyer aus Lauterbach und Wilhelm Jost aus Darmstadt zn Regierungsbaumeistern.

Wichtige Entscheidung. Eine für die Presse wichtige Entscheidung hat der 1. Strafsenat deS Reichsgerichts ge­troffen. Derselbe hat erkannt, daß ein Eingesandt, worin tretet voller Namensnennung (Unterschrift) im Interesse des Publikums ein Mißstand öffentlich gerügt wird, die Absicht

sich solcher offenbar nicht ganz entschlagen. Er warf einen prüfenden Blick in die Runde und schlug kurz entschlossen vor, die Abstimmung Über den § 81 des Gesetzes betr. die privaten Versicherungsunternehmungen, mit der die Beratungen fortgesetzt werden sollten, einstweilen nicht vvrzunehmcn, sondern ihm, dem Präsidenten, zu über­lassen, die Entscheidung später herbeizuführen. Ter Para­graph will die Versicherungsunternehmungen zu den Kosten des Reichs-Aufsichtsamtes heranzi^hen, eine Maßregel, die dem Abg. Richter (freis. Vp.) bedeutsam genug erscheint, um von einem beschlußfähigen Hause zur Abstimmung ge­bracht zu werden. Der freisinnige Führer bezweifelte des­halb am Donnerstag mit Erfolg die Beschlußfähigkeit des .Hauses. Zu Beginn der Mutigen Sitzung hätte em solcher Zweisel, wie gesagt, das gleiche Ergebnis gehabt, doch der Präsident fand flugs den erwähnten Ausweg und erregte dadurch die verständnisvolle Heiterkeit der Gesetzgeber. Diese Herren waren überhaupt in sehr aufgeräumter Stimmung, sodaß Graf Ballestrem nachdrücklich um Ruhe bitten mußte. Man verlegte denn auch den Austausch von Begrüßungen, politischen und unpolitischen Bemerkungen usw. um so lieber in die Wandelgänge und Erfrischungs­räume, als die sachliche Debatte über den Versicherungs- gesetzentwurs lediglich Juristen und Sozialpolitiker zu inter­essieren vermochte. Um drei Uhr nachmittags stand eine Präsenz von 200 Köpfen außer Zweifel. Graf Ballestrem konnte also die zurückgestellte Abstimmung über § 81 in Szene gehen lassen und die Annahme des Kommissionsbe­schlusses konstatieren. Abg. Richter geriet, in der Folge in eine Auseinandersetzung mit dem bayerischen Ministerial­direktor v. Hermann, dem der Berichterstatter, Abg. Zehnter (Ztr.), sekundierte. Diepartikularistische Er­scheinung" des Hauptbevollmächtigtcn, den jedes Versicher- nngsunternehmen ev. in verschiedenen Bundesstaaten zu be­stellen haben wird, wollte Herrn Richter nicht gefallen und weckte seine Spottlust. Doch auch hier war alle Mühe um­sonst ; die Mehrheit entschied zu Gunsten der besagtenEr­scheinung". Derart wurde noch manch gründliche Rede zu Protokoll gegeben als ob die glücklich einmal erreichte Beschlußfähigkeit irgendwie die Gewähr der Tauer in sich trügeDiese Zuversicht mußte um so unbegreiflicher er­scheinen, als bereits heute unterschiedliche Abänderungs­anträge zur dritten Lesung des Urhebergesetzes ver­teilt wurden, die eine umfangreiche Diskussion und An­träge auf namentliche Abstimmung mit Sicherheit erwarten lassen. Graf Posadowsky gab den Abgeordneten heute ein beherzigenswertes Beispiel; er sprach kurz und bündig, Spaziergänge" auf naheliegende Gebiete vermeidend. Ten Rekord in Bezug auf Anzahl der Reden erreichte Abg. Richter.

schusses über den Vergleich mit der Preußischen Hypotheken- Aktienbank entgegen, sowie über den Sanierungsplan. Ver­gleich und Sanierungsplan wurden angenommen. Von den Vertretern von 48 987 000 Mark Realobligationen stimmten nur 146 000 dagegen. Die Entlastung wurde ein- timmig erteilt.

Stetzen, 80. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1.001.20, Hühnereier per St. 00 4, 2 St. 10-11 j), Enteneier 2 St. 12>3 «J, Gänse- eier per St. 1011 Käse 1 6t. 58 Kasematte 2 St. 58 Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 34 Tauben per Paar

X 1.001.20, Hühner per St. X 1.602 20, Hahnen per Stück X 1.802.00, Enten per St. X 2.002 30, Gänse per Psd. X 0.00 bi« 0.00, Ochsenfleisch per Psd. 6874 <), Kuh. und Rindfleisch per Psund 6064 Schweinefleisch per Psd. 6474 «j, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 «J, Kalbfleisch per Pfd, 6066 <£, Hammelfleisch per Pfd. 5066 Kartoffeln per 100 Kilo 6.007.00 X, Weißkraut per 6t. 0000 Zwiebeln per Ctr. X 6.507.50, Milch per Liter 18 4.

Dauer der Marktzeit von 7 Uhr vormittag« bis 1 Uhr mittags.

Frankfurter Getreidemarktbericht vom 29. April. Die Vegetation hat unter dem Einfluß des sonnigen Wetters flute. Fortschritte gemacht und die Frühjahrsaussaat ging rüstig vorwärts, da die frischen Winde eine Abtrocknung der zu naffen Felder bewirkten. Ueber den Stand der Wintersaaten in Preußen ist vergangene Woche der amtliche Bericht von Mitte April erschienen; die Angaben desselben sind schlechter, als man erwartet. In Weizen herrschte fortgesetzt lebhafte Frage für den Inlandsbedarf und erfuhren Preise eine Erhöhung von ca. 15 Pffl. Für Roggen Konsumbegehr befriedigend, Preise anziehend. Gerste be­gegnete vereinzelt geringer Frage. In Hafer Offerten noch immer in engen Grenzen, ohne ausgesprochene Tendenz. Mais mäßig im Kurse geschwankt. Sonfiige^utterstoffe stagnierend. Mehl gewann gletchfalls von der festen Tendenz des WeizenmartteS. Weizen ab unserer Gegend 17,75 biS 18 Mk., do. frei hier 1818,25 Mk.,do. La Plata und Kansas (kleberreich« Weizen) 1818,50 Mk., do. Redwinter und russische ©orten (kleberreich« Weizen) 1818,50 Mk., Roggen hies. 15 Mk. Braugerste, Wetterauer (gelb und unegal) 16,50 Mk., do. Franken (Ochsenfurter Gau) 17,50 bis 17,75 Mk., Pfälzer und Ried 17,5017,75 Mk. Hafer (je nach Qualttät, exquis. 2550 Pfg. über Notiz) 14,2514,75 Mk. Mais (gesunde« mixed) per März April 11,60 Mk , Weizenkleie 9,7510 Mk., Roggenkleie 1010,50 Mk. Malzkeime 9,7510 Mk. Getrocknete Biertreber 10,50 bis 10,75 Mk. Spelzspreu pr. Ztr. ca. 2-2,25 Mk. Haferhülsen pr. Ztr. Mk., Roggenstroh (Handdrusch) 2,753 Mk. Weizen­mehl (automat) 0 25,5026 Mk., I 23,5024 Ml, III 21,50 bis 22 Mk., do. exquis. Qualität pr.Sack 1,502 Mk. über Nottz, Roggen­mehl 0 22,5023,50 Mk., 0/1 1,25-1,50 Mk. darunter. Torfstreu pr. Ztr. 1,25 Mk. Die Preise verstehen sich pr. 100 Kgr. ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen bei mindestens 10000 Kgr.

Arbeiterbewegung.

Lemberg, 29. April. Ein Trupp Arbeitsloser plünderte am Vormittag die Bvotverkaufsstände auf dem Marktplatz und zog sodann nach, dem Ringplatz, wo die Arbeitslosen unter den Rufen: gebet uns Arbeit und Brot, die Marktbuden angriffen. Trotzdem der Bürger­meister und der Statthalter den bei ihnen erschienenen Abordnungen Arbeit in Aussicht stellten, durchzog der Trupp Arbeitsloser die Straßen, und warf zahlreiche Fenster von Kaufläden und gnderen Häusern ein. Inzwischen wurde Militär requiriert. Zwei Uhr nachmittags war die Ruhe lieber hergestellt._____________________________________________

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berlin, 29. April. Tie heutige Versammlung der Realobligationäre der deutschen Grundschuldbank nahm den bekannten Bericht der Vertretung des Aus-

r au des erstattet, da er in Gesellschaft von 10 Bauern bei der Ortschaft Pradew den reichen Ochsenhändler Rusinowski aus einem Versteck überfiel. Rusinowski wurde durch Stein­würfe schwer verwundet; es gelang ihm, mit seinem Wagen zu entkommen.______________________________________________

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Lukasgemeinde.

Den 20. April. Bernhard Wilhelm Heußler, Rechtsanwalt zu Pir­masens, und Paula Müller, Tochter des Landgerichtsrats Wilhelm Müller zu Gießen.

Denselben. August Theodor Hartmann LokomottvhilfSheizer zu Gießen und Christiane Döll, Tochter des Handarbeiters Johannes Doll zu Villingen.

Den 25. April. Leonhard Ludäscher, Bildhauer zu Gießen und Marie Frick, Tochter des verstorbenen Taglöhn«s Johannes Frick zu Lieben.

Johannesgemeinde.

Den 20. April. Kaspar Volland, Schneider zu Gießen, ein Wittwer, und Elisabethe Schäfer, Tochter des Landwirts Konrad Balthasar Schäf« zu Keffelbach.

Den 21. April. Adam Dürr, Lackierer zu Gießen und Luise Kluge, Tochter des verstorbenen Klaviersttmmers Karl Kluge zu Gießen.

Getaufte.

Matthäusgemeind e.

Den 21. April. Dem Kutscher Philipp Blum ein Sohn, Karl ge­boren den 27. März.

Denselben. Dem Hilfsgerichtsschreiber Johannes Becker, eine Tochter, Katharine Elisabeth, geboren den 25. März.

Markusgemeinde.

Deu 21. April. Dem Schloffermeister Oskar Brauer ein Sohn, Reinhold Heinrich Karl Georg, geboren den 24. März.

Denselben. Dem Hilfsheizer Adolf Rinker ein Sohn, Wilhelm ge­koren den 24. März.

Denselbm. Dem Dreher Wilhelm Müller eine Tochter, Marie Jula, geboren den 9. März.

Lukasgemeinde.

Den 21. April. Dem Wagenmeifier Phllipp Flocke eine Tochter, Elisabeth, geboren 12. März.

Johannesgemeinde.

Dm 22. April. Dem Großh. RegierungS-Affeffor und Steuerkon- roleur Schwarz zu WormS a. Rh. ein Sohn, Hans Joachim Kaspar Valenttn, geboren den 28. März.

Beerdigte.

Markusgemeinde.

Den 17. April. Johann Heinrich Feußer, Fleischbeschauer, 52 Jahre alt, starb dm 24. Mai.

Johannesgemeinde.

Dm 21. April. Jakob Rühl, Taglöhner, 50 Jahre alt, starb den 18. April.

Denselben. Konrad Wemhard Dietz, Rentner, 76 Jahre alt, starb den 19. April.

Dm 26. April. Luise Sauer, Tocht« des verstorbenen Universi­tätsgärtners Wernhard Sauer, 63 Jahre, starb den 24. April zu FreinSheim.

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