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1.3.1901 Erstes Blatt
 
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Aus Stadt und Land

Sieben, 28. Februar 1901.

führen wird, ist auch oberste Instanz in Theatersachen und

In Tübingen starb der Historiker Prof.Dr. Lothar v. Heine«

rungSfchichten, und daß die bestehenden Gegensätze sich immer so geistvolle und großdenkende Dame, wie eS Kaiserin Elisa- mehr abschwächen werden. Lebhafter Beifall folgte den beth war, ist doch in allem Frau, wie jede andere Fra«, höchst interessanten Ausführungen. I Glaubt irgend jemand wirklich, daß Kaiferin Elisabeth ihre

Wiesbaden, 26. Febr. Die Kapitänswitwe Freifrau Gnade und ihr Vertrauen in solcher Weise einer anderen v. Orwald, eine geborene v. Hartung, hat sich gestern hier Frau zugewendet hätte, wenn nach ihrem Tode eine Heirat erschossen. Der Grund zum Selbstmord ist in finanziellen dieser Frau mit dem Kaiser hätte überhauptm Frage kommen Schwierigkeiten zu suchen. Auch soll ein Verehrer seine Be- können? Es ist doch in Wirklichkeit ganz anders gekommen. ziehungen zu ihr gelöst haben. Ihr Knabe, den sie erst hatte Mit dem Tode der Kaiserin Elisabeth war der Stellung von vergiften wollen, um ihn nicht allein zurück zu lassen, ist Frau Schratt bei Kaiser Franz Josef gleichsam die lebendige, nicht in Gefahr. Anderen Nachrichten zufolge sollen die alles Gerede abweisende Sanktion entzogen, und es traten au Motive zu der verzweifelten That hauptsächlich in der hoff-1 die Stelle der Gemahlin die Töchter des Kaiser- als die nungslosen Erkrankung des Adoptivvaters der Dame zu nächsten, die berufen waren, für das Wohlbefinden und dte suchen sein, wodurch diese ihre einzige Stütze zu verlieren Erheiterung des greisen Herrschers zu sorgen. Und so hat fürchtete. Frau Schratt Abschied vom Burgtheater genommen. .. .

* Kleine Mitteilungen an« Hessen und den Nachbarstaaten * Budapest, 26 Febr. DieEsti Ujsag" berichtet ^um Senatspräsidenten des 3. Senats des preußischen Ober- an leitender Stelle über einen Vorfall von unglaublicher Verwaltungsgerichts ist der Oberverwaltungsgerichtsrat Dr. Roheit, die sich Mitglieder der Jeunesse boree der ungarischen v. Strauß und Torney ernannt worden. Dr. v. Strauß I Hauptstadt zu schulden habe kommen lasten. Eine anflo- und Torney war 1868 Landrat des Kreises Biedenkopf, kratische Familie lud achtzig junge Leute zu einem HauSballe 1872 wurde er Polizeidirektor, 1883 Polizeipräsident von ein. Diese geladenen Gäste brachten noch andere siebzig mit, Wiesbaden, 1887 BerwaltungSgerichtsdirektor in Merse- die gar nicht eingeladen waren. Nachdem sich diese Gesell- bürg und 1888 Oberregierungsrat in Breslau Seit 18901 schäft sofort einen tüchtigen Rausch angetrunken hatte, I gehört er dem Oberverwaltungsgericht an, 1895 wurde er s amüsierten sich die jungen Herren vor allem oamtt, daß ^fie

nach .Texlors Hard." »erlegen. Die »ortrefflid; »erlaufene er bet $ ung om für höhere Verwal ü g . Glä erbrächen bie e in Zeroiet.en hüllten unb bärauf mit lich im V-r-in zur Krane vorzügliches^ geleistet wirb. Die tn welchem Dr. v. Strauß und Torney ben Vorsitz

Abhilfe.

* Zu der Gemalde Ausstelluug im Turmhaus am Brand findet gegenwärtig ein größerer Wechsel der Gemälde statt. Wir können schon jetzt unseren Kunstfreunden mitteilen, daß unter den neu ausgestellten auch eine größere Kollektion interessanter Gemälde von Ismael Jentz aus Berlin zur Ausstellung gelangt. Sie zeigen und verschiedene Be­gebenheiten von dem Aufenthalt des Kaisers 1898 in Jerusalem.

P. Unfall. (Ein hiesiger Arzt stürzte dieser Tage so unglücklich auf der Treppe seiner Wohnung, daß er den linken Unterarm brach.

P. Wasser im Keller. Wie wir in Nr. 48 berichteten, Händen Bewohner eines Hauses auf dem Kreuzplatz plötzlich veim Kohlenholen Wasser einige Fuß hoch im Keller. Es wurde sofort durch eine Pumpe des städt. Gas- und Wasser­werks herauSgeschafft. Heute erfahren wir, daß das Wasser aus dem, bei dem Tauwetter angeschwollenen Stadtbach in­folge zufälliger Versperrung des BachprofilS kam. Der Schaden ist bereits beseitigt.

Hr- DerGesaug-Vereiu zur Krone" feierte gestern im Frankfurter Hof" fein AbfchiedSftst. Er wird fein Domizil

Versammelten traten erst spät oder vielmehr früh auS ben Myren wiro, ist auch ooerpe ^Nfianz m x9eawr«i unu

Thoren be» .Frankfurter Hof" ihre Heimkehr an. Die Ber- -ntlch-'det enbgülttg barüber ob em verbotene» Theaterstück

einsssatissik reiat aünstiae Resultate aufgeführt werden darf. Am 1. April wird der als Vor-

« Hessische Eingaben M den Reichstag. Der Verein zur st°h-r d°r Bauabteilung in Lauterbach tätige Preußische

Erforschung ber rheinischen Geschichte unb Altertümer zu Eisenbahnbau- nnb Betrteb-mspektor Horstmann al« Letter Mainz unb Genoffen bitten um unentgeltliche Ueberreig. BetrtebStnspektUon »ach -Hagen t. W. versetzt Die nung be» logen. .Eisernturms" nebst Anbauten an ben L-"ung ber Lauterbacher Bauabtetluug ubermmmt am 1. Aprtl Verein. Herr Georg Weicker in Darmstabt bittet um Komgl. Preußische RegtermigSb-mme.ster Hetbeusleben in Aufhebung des Impfzwanges. Die Handelskammer zu M a i n z Herbstem.

' Februar.

*ges konM- eg^rung ein- Eratenen Ent- imlagen.

>e des Gesetzes Mn hatte und ausgesprochen darüber, ob ch dem Modus en Sätze oder enleistung" zu rderhanö nur so tvar eine notwendig, itung gemäß rigen Grund­iert. Und ge- benden Faktor den sei, wäre hlagenen Wege :ten Landmirte en, würden sie rs bei den Ge- )lle.

isichten Ulrichs dahin geltend, je. Hier wirk, gelten haben.

> für schwierig, assen. Erweist rube Messel an

Prinzip unter Sewohner dieser iisen und Klein- tantäamt be- brei Orlen ist "ernt; infolge bie Gemeinde esen und mit sich die Br­üden Gemein- jedoch hierzu teuerzahlenden egenüber? W ussicht gestellt, Angelegenheit Hasst werde» noch nicht er- ter politischen rf in Aussicht Uebersührung Die Gemeinde- M erwünlM A Aischef, da« k der Arawng Wenn in einer nbe eine E SS lßensind^ ZedesJahZ LS- .-ssL fr erwartet z t>a« «

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»test zu hr. ^loriulnuud demnächst ?mer mit ^u- (Bravo!) . ^rt. 4 nach J der Sitzung

Mainz, 26. Febr. Die Februarverfammluna des I Temperatur 9,6 bei 950 m Höhe. I

Mittelrbeinischen Fabrikantenvereins sand inI Bath bei Bristol: Unbemannter Ballon 9 h 50 a, aufgelösten Interessante Kure«. In einer der letzihin "lchtmen« »t-v9-/ : a> rraonranlen Vereins sano uiwutbe ge3en 2 h p 7 km N.W. von Guernesy im Meere aufgefunden. Nummern derWttner med. Presst kam ein in ereffanterBericht au» Verbindung mit einer Versammlung der Süddeutschen Gruppe Trappes bei Paris: Ballon Londe Aufstieg 5 h 15 a. Landung der k. k. n.-ö. Landes-Irrenanstalt in Wim über die Wirkung dr» des Vereins deutscher Eisen- und S t a h l i n b u--1 im Departement Ears et Eoirs. Maximalhöhe 6600 m. Minimal Tem !KrästigungsmittelsSanatogen" bei Geisteskranken zur Veröffmt- strieller unter dem Vorsitz des zweiten stellvertretenden peratur 42 Grad. 2. Ballon Londe, Aufstieg 8 h 36 a. Landung ltchung. In demselben schlldert der Direktor der berühmtm.Anstatt, s»r h<.a fr»-» rcyNpianistster-1 iln Departement Vienne. Maximalhöhe 12 700 m. Minimal-Temperatur I Herr Regierungsrat Dr. Tiikowbky, di« glänzenden Refuttate, welche

Vorsttzenden der letzteren, des Herrn Emmerich WeiSrnMler-i k y y bei Sanatogen-Kuren an seinen P-ttmten erzielt, wobei vielfach

Frankfurt hier statt. Es gelangte zunächst eine Zuschrift I Straßburg i. E.: Papier-Ballon 6 st 57 a. X. E. Z. ausgelassen geradezu verblüsseode GewichtSzunabmm etntratm. Irrsinnige Ver­eines Vereinsmitgliedes zur Besprechung, in welcher gegen erst nach S.8.W. geflogen; Lang bei Bouzieres am bois paa Dompaire ödgern dte Nahrungsaufnahme häufig infolge von allerhand Ver» die in der Gewerbeordnuna voraeiebene Einfübruna von in Frankreich 113 km ^.8.V. von Straßburg. Ser 3aHon routbc erfi roorrcn6dt3iuftanb<n. SBtnn t8 nun tn folgen 58001 ned) öCT^ltni6» 9o6njabIunQflbü4ern fftr%Iaoe aefübrt I 3 n°ch der Landung durch Zufall von Waldarbeitern mitten im mäßig kurzer Z-U gelang, mtt Hilfe von San.togm Gewtchtszunahmm Loynzaylungsvilchern für lUgenb iche Arbeiter Klage geführt gefunden. Maximalhöhe etwas über sooo m. Minimal Tem- b'S z. B 18 Kg. zu erziel«, so ist d-S nur dadurch zu erklären, M wird. Nach einer kurzen Aussprache hierüber, m welcher I petatur _ 45 @rab. j Sanatogm zunächst auf die hindernd im Wege stehmde Verworrenheit

allgemein die Ansicht ausgesprochen wird, daß in denjeniseni 2. Bemannter Ballon: Insassen Leutnant Witte und Dr. Zeuneck.! mildernd etnwilkt und damit dem natürlichen Instinkt zum Stege oer-

Betrieben, in denen soaen Lobnrettel üblich sind, die Ein- Aufstieg 10 h 54 a M. E. z. Flugrichtung erst S.S.w. Landung 2 b half. Gerade tn dieser Wirkung, die auch tn so vielen anderm Krank-

^hrunn her LSS ift wird he \30 P 6ci Moyenmoutier 67 km von Straßburg. Marimalhöhe 2200 heitSfällm in die Erscheinung tritt, liegt der unschätzbare Wert deS

Mung ver X.oynzahlungSbücher überflüssig ist, wird ve. Minimaltemperatur -13 Grad. S-natogen. Nervenschwache (Neurastheniker) und durch Krankheit

fchloffen, die Angelegenheit nach Einholung einiger wetteren > Die nächste internationale wiffenschaflliche Ballonfahrt findet am > Erschöpfte finden nach Gebrauch von Sanatogen wieder Schlaf; Kräste- Jnformationen in einer der nächsten Versammlungen zur end-17. März 1901 statt. r gefühl und Lebensfreude kehren zurück, und dieser getsttgm Auffrlschuns

gütigen Beratung und Beschlußfaffung zu stellen. Weiter! *Frau Schratt unb Kaiser Franz JosepH.sfolgt bald die Gesundung de« ganzen Körper«.__

gelangt eine vor einiger Zeit zur Veröffentlichung gekommene I Man spricht, wie wir bereits vor einiger Zeit mitteilten, in Anzeige der Handwerkskammer zu Darmstadt zur!Wien davon, daß der Kaiser von Oesterreich die Absicht habe, Besprechung, aus welcher in Verbindung mit einem ebenfalls l mit der bekannten Bühnenkünstlerin Frau Kathi Schratt eine veröffentlichten Bericht über eine Sitzung derselben hervor-1Ehe zur linken Hand einzugehen. Die Künstlerin, die

airSaiftStoffe, Sammte, Ve! vetsÄr wlUeil Blusen. Besatz liefern wir Mrtkt an ür InnU. w wwe man verl. DNisker unserer groben Auswahl, von Elten & Kernen, S« Krefeld.

»eibcn ber richtige Mittelweg M finden, fei schwer und I,ugkhe» fch-ine, baß biefe Stelle bie ihr nach b-m Gesetz ,u-f augenblicklich in Berlin weilt, giebt über die «ngelegeuhnt die besinitivc Regelung der späteren Zeit zu überlassen. siedende B-sugniS zur B-aussichtigung bcS LehrlingSwesenS -mem Interviewer Auskunft. Sie sagte:Die Leute, bie so Er empfahl noch den von allen Ausschußmitgliedern auch auf industrielle Betriebe auszudehnen beabsichtige. Auch! was erfinden, kennen mich nicht, kennen die Verhältnis e nicht empfohlenen eingebrachten Regierungsentwurf. | bie Besprechung über biesen Gegenstanb ist nur eine vor-1 und am allerwenigsten den hohen Herrn, von dem sie reden

Hierauf trat man in die Spezialdebatte ein. ! läufige, und es wird beschlossen, hierüber in der nächsten! und der nie an solche Dinge denken wird, denken kann unb

Nachdem der Staat sm in ist er bei Art. 1 und F^ I Versammlung enbgiltig zu beraten unb Beschluß zu fassen. I nie ben geringsten Anlaß gehabt hat, daran zu denken.- nanzminister Gnauth bei Art. 2a deren Annahme ^anmehr erhält Redakteur Jutzi-Köln daS Wort zu einem Frau Schratt beruft sich auf die verstorbene Kaiserin Elisabeth, empfohlen hatte wurden diese sowie das Gesetz ms Art. 01 OJ. Tendenz unserer gesellschaftlichen Entwicke I Die ihr die gnädigste Freundin und Gönnerin gewesen, und

a?®pCnTh^ialirh des Art 4 einen lung oder wohin steuern wir." Redner ging dabei von ben ber eS ein Trost gewesen, zu wiffen, baß eine reine, gute und «enb^ng^ntra^g eingebracht der ftboch abgeichnt wurde, Verhältniffen zu Beginn de« neunzehnten Jahrhunberts aus srohgemute Frau ben Lasier erhestere, ihm mit Erzählung wurd^ auch dieser angenommen und die Verhandlung unb legte tn überaus klaren unb lichtvollen AuSsührungen von G-sch.cht-n und> «nekboten enuge ha,m °S vergnügte abaebrochen. -cf- dar, wie sich die Verhältniffe seit dieser Zeit geändert haben Plauderstunden bereitete, ihn auf den Spaziergängen und den

und wie sie jetzt find. Er kam zum Schluß, daß mit Rück Kurpromenaden im Schönbrunner Park begleitete und diese ficht auf die Gestaltung, die die Verhältnisse seither ge- Vertrauensstellung niemals mißbrauchte, nicht zu Jntriquen, nommen hätten, man sich dem Verttauen hingeben könne, nicht zu Protektionen. Vor Jahren sagte einmal Fron u^ratt __ daß die Entwickelung der Verhältnisse, wie sie namentlich von der Kaiserin Elisabeth:Sie wüßte alles und darf alles ° V. Mts I m den letzten Jahrzehnten zu beobachten waren, sich weiter wissen.- Alljährlich im Frühjahre erhielt Frau Schratt vom

, , .^d?r Wasserleituna in der Wall fortsetzen werde, daß neue Bevölkerungsschichten hervortreten Burgtheater Urlaub, um die ersten Märzveilchen der Kaiserin

Wee6n em'ßtt nachdem ba^ f orö etliche den betreff werden, die das ersetzen, was die frühere Zunftverfassung zunach GödM, Kap St. Martin oder wo immer die Morarchm Lnhanaefaat eine ©treefe der Waffer- schaffen suchte, daß die sozialpolitische Gesetzgebung tausend- weilte, zu Überbringen und einige Tage m der Nahe ihrer hohen erfolgte durch Aufziehen einer neuen Rohrschelle raschestenS

Herr Georg Weicker in Darmstadt bittet um

daß sie durch daS Zertreten dieser Gläser allein einen Schaden von 200 fl. anrichteten. In einem weiteren Studium des Amüsements" brannte man in die kostbaren Gobelin­vorhänge mit Zigarren Löcher hinein, so daß kein einziger Vorhang unversehrt blieb. Doch machte ber Vandalis­mus hier keineswegs Halt. Plötzlich gingen die jungen Leute auf bie Suche nach Tinte. Man fand Tintenfässer, legte sie auf die kostbarsten Fauteuils, so daß die Tinte über die­selben hinfloß. Sodann kamen die silbernen Candelaber daran, ! bie man auseinanderschraubte. Um aber diesem Benehmen . - r, . 7 . -|-----------------------------------------------------.bie Krone aufzusetzen, ergingen sich bie jungen Leute in

überreizte den Bericht über e.ne Versammlung der an ber NeNNisckteS Sottisen über bie Familie, bet ber sie zu Gaste waren. Aber

W-ingesetzgebung 'ut-ressi-rt-n Hanbelskammern unb Wem- yniHlJUJir» buch bie eingelabenm jungen Mädchen erwiesen sich ber jungen

hällblerveieine, b-treff-nb bie Entwürfe emes Schaumwein- . Köln, 28. Febr. Der in ber hiesigen vielbesprochenen wüurbi indem sie sich von ben jungen Damen bes

st-uergesetz-r unb bes Gesetzes, b-treffenb ben Verkehr Skanbal -Asfaire arg kompromittiert- Millionär Commans absonberten unb biefe an ihren Gesellschaftstänzen mit Wein. 1 wurde vom Untersuchungsrichter gegen Stellung einer Kaution teilnebmen ließen.

-tt- Vilbel, 27. Febr. Der vom Hausbesitzer F. 2. | auf sreien Fuß gesetzt. Commans entfloh sofort nach Rotter-

A. Brod gebohrte und von ihmDictoria-Melita-Sprudel" Idam. Die Kriminalpolizei veranlaßte seine neuerliche Ver-I

getaufte Brunnen hat bekanntlich schon viel Aufsehen erregt l Haftung in Rotterdam. Durch den Selbstmord Lohndorffs I ' *

unb ist neuerdings von Professor Dr. H. Fresenius in Wies-1 ist die Untersuchung sehr erschwert, doch läßt sich heute schon! ~

baden genau analysiert worden. Wir heben aus der detail- deutlich erkennen, daß die Angelegenheit mit noch größerem ^^ tTum^reWige^^ättQrrit an Vtr hiesig^ Hochschu?- zurück.

Iterten Analyse den besonders hohen Kohlensäure-Gehalt her- Raffinement als der Berliner Sternberg-Skandal in Szene Heinemann, der sich 1888 in Halle habilitiert hatte, kam 1898 al« Nach. vor; das Quellwasser enthält in 1000 Teilen als Bicarbonat I gesetzt wurde. Ein Portier und ein Kunstmaler, die das I folger Bernhard v. Kuglers hierher. Sein Spezialfach war mittelalter- gebunben 0,707, völlig frei 3,902 Teile Kohlensäure. In schmutzige Treiben ber Lebemänner begünstigt hatten, würben -ich- G-schicht- und!

einer ber genaue» Analyse vora-g°schickt-n Vergleichung be« ÖTr^aftet. '

Bictoria-Melita-Sprudels mit ähnlichen Heilquellen erwähnt * Vorläufige Resultate der internalioualeu Ballonfahrt vom±_llj 1 1 ------

Profeffor Fresenius, daß derselbe außer einer großen Menge 7. Februar 1901:

freier Kohlensäure als Hauptbestandteile doppelt kohlensauren! Wien: Unbemannter Ballon 7 h 21 a M. E. Z. ausgelassen, wen-1 J 1

Kalk, doppelt kohlensaures Natron, doppelt kohlensaure Magnesia dete sich in einer Höhe von ca. 3000 m N.E. (anfänglich rein E.) und Mainz, 27. Febr. Der hiesigen Postbehörde fiel es seit längerer wnh ffhlnrnatrium enthält ausserdem aber eine reckt erbeb- landete um 2 hp. bei Tistyan in Ober-Ungarn 180 km N.E. von Wien. Zeit auf, daß bei einem ihrer Packetpostämter diePackete mit etgenarttg« unb Lylornamum -Myatt, auy-ro-m aver eine recht -rhep. firafau; bemannter B.llon (Snfaflen Oberleutnant Seltner und Freimarken -ersehen waten. Ans mehreren bereits entwerteten Frei, liche Menge von doppelt kohlensaurem Eisenoxydul. Auch 12),. Bercher) 8 h 33 a. 0. Z. Aufstieg Landung 3 h 28 p nahe bei I marken waren in kunstgerechter Weise neue zusammengeklebt worden, bie­der Gehalt an schwefelsaurem Kali, an doppelt kohlensaurem Lublin in Rußland. Zurückgelegter Weg ca. 400 km. Maximalhöhe dann besonders sorgfältig gestempelt waren. Die Erörterungen ergaben, Litbion, an Bromnatrium und an Jodnatrium ist erwähnens-! 4000 m. Minimal-Temperatur24 Grad Celsius. Fahrt in Schnee! daß der Postschaffner Sauer in Mainz die entwerteten Postmarken zur h CRphnltPÄ nn hnhhplt koblensnnr-ern und über Wolken. «Frankatur benutzt und das für das Freimachen der Packete vom Publikum

wert. HlNftchtllch 0bS Gehaltes an ooppett koylttlfaurem gctlin Aeronautisches Observatorium I: Papier-Ballon, erhaltene Geld unterschlagen hatte. Das Landgericht Mainz verurtellte Eisenoxydul ,steht das Wasser |be3 Vietoria^Mellta-Sprudel- l Aufgelaffen 5 h 36 a wandte sich nach KE. bis 8.8.E. und landete umIchn wegen Unterschlagung im Amt zu 4 Monat Gefängnis. ,Die Darm- zwischen dem des Weinbrunnens und des Stahlbrunnens zu 7 h 45 a bei Mittenwalde 37 km. S. 21 E. vom Aufstiegsorte. Maxi- städter Disziplinarkammer erkannte hierauf gegen Sauer auf Dienst- Lanaensckwalback. Linficktlich des Gehaltes an doppelt kohlen-1 malhöhe 9490 m. Minimal-Temperatur 55 Grad. enttaffung unter Gewährung der Hälfte der Peiffion auf 3 JAe. Sauer,

Qnrenk knhheu knblensnnrem Natron ftebt der! 2- Unbemannte SeidenballonContinental" 7 h 31 a auf, wandte der über 20 Jahre im Postdienst war, bezog seit dem 1. .Ottober 189S k b°>F rk t°9lcnlaurc 7atJL0.y. oer na(^ E.S.E.-SF. und landete 10 ha bei Rudow 19 km. 8. 33 ein Gehalt von 1500 Mk. Gegen das Uttetl hat der jetzt rm 59 Lebens- Bietona-Melita-Sprudel der Helenenguelle zu Wildungen und I E. 00m Auffttegsorte; der Ballon war stark zerriffen, das Instrument I jahre stehende Beamte Berufung bei« Disziplinarhof eingelegt, ohne drese der GertrudiSquelle zu Biskirchen nahe. Der Bictoria-Mellta- j wurde zertrümmert und verbogen aufgefunden, von den Registrierungen! jedoch näher zu begründen. Inzwischen hat sich herausgestellt, Sauer

(Shrubel wird also mit Erfolg als Leilauelle benutzt werden sind kaum einige Spuren zu entdecken, doch scheint es, als ob er 5000 ms und ein Kollege von ihm von einem dritten Beamten die künstlichen Wert-

fönnen ebenso wie die binsscktlick wicktioer medirinisck wirk- Höhe nicht überschritten hätte. -eichen erhalten. Der Kaiserliche Disziplinarhof zu Leipzig sah mtt Rück-

-önnen, ebenio rote die ylnficytticy wichtiger rnedizinifch wirr Luftschifferabteilung: Bemannter Ballon (Beobachter Ober- sicht auf das lange, planmäßige Handeln Sauers kernen Grund auf eine

Warner Bestandteile ihm ähnlichen berühmten Heilquellen zu I leutnant von Kleist) Aufstieg 8 h 50 a. Landung 3 h 45 p bei Zülltchau I mildere 6träfe zu erkennen, sondern bestätigte das Erkenntnis der Darm» Langenschroalbach und Wildungen. 164 km. E.S.E. vom Aufstiegsort. Maximalhöhe 1650 m. Tiefste städter Disziplinarkammer.