116 276
Unübertroffen zur Haut- u. Schönheitspflege. ^Myrrholin-Seife Als beste Kinderseife ärztlich empfohlen.
Wei
4. für Gk heim,
») He
1. fit N t)6« voi 3t b) Hei
Hei c) Hei vor 3t
2. für W
3. jft®
h l Ni
. , Anmel der Schch
Der Un 1901 nm Schülerimen
Anmell Fräulein Sch
blinden.
Aever
W«. £ gifundM st-dOe01
Zieh
$16 ।
W«h°lb»4 Z-hll 0ieSi
M
Vom 1- Kasse nebst di
Eingeti „ Wir bri l1' INettt vey L ft 1901 ” K
Sl$, bi
$itb
»en»«^eb bran^r« und
Dlit derSt'
um
5. iür Ai Bo»
In alle dieselben Her
Ja -ei «itglieder zvischeu zt Während ei werden,
S B*
•Mn
Landwirtschaft.
8 675 792
4 323 542
2 983 876
6 882 6,7
38 486 202
9 628 376
23 767 790
1900 8550 629 4 307 512 3 002 182 7l'9l 930 40 585 317
8 097 725 23
Roggen......
Wrtzen und Spelz . . Sommergerste . . . . Hafer.......
Kartoffeln.....
Klee und Luzerne . . Wüsenbeu.....
in Darmstadt, 60 I. — 29. Finanzminister a. D. Wilhelm Küchler in Darmstadt, 54 I.
4. November. Oberlehrer Georg Schilling in Als- eld. — 9. Kommerzienrat Gustav Böhm in Offenbach, 75 I. — 9. Altbürgermeister Ad. Blodt in Mainz, 89 I. — 9. Ober- ifarrer Georg Ad. Wagner in Darmstadt, 83 I. — 9. Geh. Kommerzienrat Louis Reuleaux in Mainz, 72 I. — 13. Stadtpfarrer i. P. Hermann Dingeldey in Darmstadt. — 14. Pfarrer Friedrich Jäger in Alsfeld, 39 I.
1. Dezember. Pfarrer Georg Windhaus in Lang- tadt. — 3. Bürgermeister K. Geißler in Lollar, 56 I. — 18. Oberstleutnant a. D. Friedrich Müller in Darmstadt. — 12. Oberlehrer Georg Büchler in Groß-Umstadt. — 15. T. Steeger, Direktor der Mainzer Rhedereigesellschaft in Mainz. — 24. Kammersänger Bähr, seinerzeit sehr ge- chätzter Tenorist, in Darmstadt.
Rieß in Zwingenberg, 51 I.
15. Juli. Bergrat i. P. Jäger in Bensheim, 78 I. — 21. Generalleutnant August v. Pannewitz in Darmstadt. — 21. Realgymnasiallehrer i. P. Prof. Dr. K. Landmann in Darmstadt, 70 I.
7. Augu st. Prof. Andr. H. Simons in Darmstadt, 77 I. — 7. Geh. Sanitätsrat Prof. Dr. W. Wagner in Gießen, 52 I. — 10. Pfarrer Franz Josef Kempf in Rieder- Saulheim.
1. September. Graf Friedrich zu Solms-Laubach in Laubach, 67 I. — 3. Hermann v. Follenius, Major i. P. in Darmstadt. — 10. Dr. med. Karl Kuhl in Butzbach. — 13. Rechnungsrat Heinrich K. Rothermel, um bas Turnwesen sehr verdient, in Darmstadt, 58 I. — 13. Kreisrat i. P. Dr. Wilhelm Wagner in Darmstadt, 77 I. — 15. Landgerichtspräsident Karl Steinem in Darmstadt, 54 I. — 16. Se. Großh. Hoheit Prinz Heinrich von Hessen, gest. in München, 62 I. — 25. Dekan Friedrich Schwörer in Osthofen.
5. Oktober. Oberlandesgerichtsrat Rik. Schlink in Darmstadt, 58 I. — 11. Finanzminister a. D. August Weber in Darmstadt, 71 I. — 14. Geh. Rat Friedr. Dav. Lichthammer in Darmstadt, 82 I. — 14. Oberpfarrer Fr. Kull- mann in Lauterbach 76 I. — 19. Professor Dr. Jos. Stigell in Mainz, 75 I. — 22. Dr. Heinrich Müller, Benefiziat in Dieburg, 42 I. — 23. Bürgermeister Georg Söhngen in Reu-Isenburg, 67 I. — 24. Landgerichtsdirektor E. Scriba
langen des Aufsichtsrats teilzunehmen, nicht erschienen. .Sein Verwandter Sanden übernahm es stets, sein Fernbleiben mit angeblich schwerer Erkrankung zu entschuldigen. Die Strafthaten, bezüglich deren sich die vier ungetreuen Direktoren zu verantworten haben werden, fallen größtenteils unter das Reichsgesetz, betreffend die Kommanditgesellschaften auf Aktien und die Aktiengesellschaften vom 18. Juli 1884 und werden in idealer Konkurrenz mit Betrug «und Untreue zur Aburteilung gelangen. Das gesamte Privat v e r m ö g e n der Direktoren ist gepfändet und teilweise mit Beschlag belegt worden, und die notwendigen Veräußerungsverbote sind gerichtlicherseits erlassen worden. Wie aus Schievelbein berichtet wird, ist Warsinski ein Sohn des dort verstorbenen Postsekretärs Warsinski. Er war erst einfacher Schreiber bei der damaligen Gerichtskommission und trat anfangs der siebziger Jahre in ein kaufmännisches Geschäft in Berlin über, wo er in verhältnismäßig jungen Jahren Direktor wurde und ein äußerst kostspieliges Leben führte, wobei die Weiblichkeit eine große Rolle spielte. Dem verflossenen Kommerzienrat Sanden wurde am 9. Mai 1894 in der Pfingstkapelle, die inmitten milder Stiftungen am Fuße des Pfingstberges bei Potsdam steht, eine Ehrentafel errichtet, die mit goldenen Lettern auf schwarzem Marmor folgende Worte enthält: „Zum ehrenden Gedächtnis dem Bankdirektor Eduard Sanden." — Die Tafel erscheint ziemlich überflüssig, denn Sanden hat sich in den Herzen seiner Mitbürger selbst ein Denkmal gesetzt, das dauernder als Stein und Erz.
Es war auffallend, daß im Gegensatz zu den Obligationen der Spielhagenschen Hypotheken-Banken die der Grundschuldbank ungenügend angemeldet waren. Jetzt stellt es sich heraus, daß am letzten Tage noch bedeutende Anmeldungen auch bei der Grundschuldbank stattgefunden hatten. Daß hierbei die größte Ziffer auf die Büreaus der Deutschen Bank kommt, zeugt wiederum für das außerordentliche Ansehen dieses Institutes. Indessen scheint es uns, daß kein einfacher Zufall jene großen Anmeldungen erst in letzter Stunde gebracht hat. Wahrscheinlich war irgend eine Hand dabei im Spiele, die ihren Einfluß hinsichtlich der Zurückhaltung großer Posten geltend gemacht hat, lnur um den Konkurs etwa herbeizuführen. Sollte diese Absicht wirklich vorgelegen haben, so ist jedenfalls im letzten Augenblick eine erfolgreiche Gegenwirkung eingetreten, entweder durch ruhige Ueberlegung oder auch durch andere noch wirksamere Mittel, die sich vorläufig noch einer genaueren Detaillierung entziehen.
Aus Stadt und Land.
Zuschriften über lokale Vorgänge find uns sstets sehr erwünscht und werden auf Wunsch gut honoriert.)
Gießen, 31. Dezember 1900.
*♦ Sylvester — wieder ist eine Jahreswelle dahinge- rauscht in dem endlosen Ozean der Zeiten, und auch die Flut eines ganzen Jahrhunderts ist heute dahin, für uns winzige Menschenkinder ein kaum übersehbarer Zeitteil, im Reiche der Unendlichkeit ein Nichts. Wie ist doch die Zeit so flüchtig — wie unaufhaltsam treiben wir Sterblichen unseren Zielen zu! Lrnfte Gedanken dieser Art werden heute der Sylvesterglocken >ehrer Klang in uns wachrufen und offene Herzen finden, -reud und Leid hat uns das alte Jahr wie das alte Jahr- undert in Fülle beschieden: rauh und unbarmherzig hat der Schnitter Tod seine Sense geschwungen, daß jeder unter uns um teure Verstorbene schmerzlich klagen muß, aber auch ver- öhnend hat frisches Leben seinen Einzug gehalten, das junge Litern still beglückt, und sie hoffnungsfroh um das träumerisch »lickende, ahnungslose Kind stehen. In buntem Wechsel lösen ch eben Werden und Vergehen, Glück und Unglück, Schmerzen und Freuden. Warum das alles, warum dieses Aufjubeln in höchster Lust und dieses Zusammenbrechen in tiefster Pein, warum die Sorge und die Arbeit, warum dieses laleidoskop menschlicher Schicksale? Wo ist der ruhende Pol n dieser Erscheinungen Flucht, daß er uns Trost und Erhebung spende, indem er uns wissen und fühlen lasse, nicht umsonst gelebt und gearbeitet zu haben? Nun, er liegt in unserer eigenen Brust — der Gedanke ist es, daß aus diesem Schaffen und Wirken, aus diesem Dulden, Tragen und Kämpfen, aus dieser gewaltigen Anspannung menschlicher Kräfte und Leidenschaften immer siegreicher die Ideen der Erkenntnis und der Wahrheit, der Liebe und der Schönheit hervordringen und der Kultur zum Segen gereichen. Diesen Ideen hat das ganze 19. Jahrhundert, in seinem letzten Ziel auch das Leben voll Mühe und Arbeit des hinscheidenden Jahres gegolten. Nicht umsonst ist die ausgestreute Saat gewesen — es ist int endenden Jahrhundert unvergleichlich viel gearbeitet worden für den menschlichen Fortschritt, den materiellen und den geistigen, und auch das Jahr 1900, das dem scheidenden Säkulum den Namen gab, hat das Seine dazu gethan. Darum können wir uns beim Rückblick auf das sinkende Jahrhundert voll zufrieden geben. Das uns in der Vergangenheit beschiedene Leid vergeht und wird vergessen. Die feierliche Stunde der Jahrhundertwende naht — die dampfenden Punschgläser zur Hand, ein stiller Trunk den Toten des Jahrhunderts, und in froher Hoffnung ein volles GlaS dem Glück des 2 0. Jahrhunderts!
♦* Befitzwechfel. Wie wir hören, hat Prof. Pasch "sein an der Alicestraße gelegenes Haus für 69 000 Mk. an den Kohlenhändler Fischer verkauft.
** Ein Einbruchdiebstahl ist in einer der letzten Nächte im hiesigen OrtSgericht mit außerordentlicher Frechheit ausgeführt worden. Der Dieb ist durch Zertrümmern des Fensters in das Innere des Hauses gelangt, hat dort in den verschiedensten Dingen herumgekramt, manchen Wirrwarr angerichtet und endlich eine Armenbüchse erbrochen, deren Inhalt, etwa 30—40 Mk., er an sich genommen hat. Da ein kleiner Restbetrag darin verblieben ist, so ist anzunehmen, daß er durch irgend etwas gestört worden ist. Verdacht gegen eine bestimmte Person soll vor der Hand nicht vor liegen, doch hoffentlich gelingt unserer Polizei die Ermittelung des frechen Thäters.
•* Ein Satiricus schreibt uns: Im Winter liegt es nah, die Vorzüge der Heimat zu beleuchten. Was bietet da vor andern Städten unser liebes Gießeu! Man sehe sich einma die neue Marktlaubenstraße an. Wir betreten sie vom Liudenplatz aus und erblicken zur Rechten ein Städtebild von intimen Reizen. Mit künstlerischem Verständnis hat man
machten Spareinlagen mit 4 Prozent verzinst würden; es würde ihn freuen, wenn die Inhaber der Sparkassenbücher reiwillige Einlagen dazu machen würden. Er würde die, eiben mit 20—50 Prozent extra verzinsen. Die Zahl derer- )ie diese Weihnachten nach zehnjähriger Arbeitsdauer im Betriebe Sparkaffebücher erhalten hätten, sei auf 129 mit einer gesamten Spareinlage von nahezu 100 000 Mk. gestiegen.
)( Hirzenhain, 30. Dezember. Der Fuhrknecht bes hiesigen Bierbrauereibesitzers Schulz war am Freitag mit Bier nach Gelnhaar, Binbsachsen und Wenings ge- ahren. Da der Mann mit dem Gefährt über die Zeit ausblieb, begab mau sich mit den Gendarmen aus Wenings auf die Suche. Man durchstöberte die ganze Nacht hindurch die angrenzenden Wälder. Endlich fand ein Mann das Geschirr ohne den Fuhrmann im Graben an der Straße nach Wenings. Trotz eifriger Bemühung ist es bis jetzt noch nicht gelungen, den Vermißten aufzufinden, ^a er bedeutende Geldsummen mit sich führt, so nimmt man Raubanfall an.
Friedberg, 30. Dezember. Hier verschlu ck t e ein zwölfjähriges Kind eine Stecknadel. Die Nadel hat sich im Magen festgesetzt. Ihre Entfernung »erfordert einen operativen Eingriff. , .
Mainz, 29. Dezember. Die Feier ihres oO j a b r i g e n Bestehens beging heute die Firma Ch. A. Ku p-fer- bergLCo., Sektkellerei. Im „Kötherhof" gab die Firma aus Anlaß des Jubiläums ihren 260 Arbeitern ein Fest- eften
Weisenau, 29. Dezember. Wegen Verbrechens wider das keimende Leben wurde heute hier eine ehemalige Hebamme, eine bejahrte Frau, verhaftet.
Bingen, 29. Dezember. Heute morgen stürzte die ca. 40 Jahre alte Hebamme E. Hitzel aus dem F en st er ihrer Wohnung. Die Unglückliche, die in geordneten finanziellen Verhältnissen lebte, war infolge allzu großer geschäftlicher Aufregungen schon einige Wochen stark nervenleidend und erst vor kurzem aus einer Heilanstalt zurückgekehrt. Sie erlitt, soweit bis jetzt festzustellen, einen komplizierten Schenkelbruch und sonstige Bein- und Arm-- Verletzungen. z w ..
„r" Waldgirmes, 30. Dezember. Am Freitag morgen i.st aus bis jetzt unerklärliche Weise die hiesige Pfarrscheuer ein Raub der Flammen geworden. Sie war verpachtet. Alle darin angefammelten Vorräte sind vernichtet worden.
fe. Frankfurt a. M., 30. Dezembe^. Das 22 Jahre alte Dienstmädchen Frieda Amrhein aus Hanau stürzte beim Fenster putzen aus dem 3. Stock eines Hauses in der Scharnhorststraße auf den Hof und! war auf der Stelle tot. — Konsistorialrat Pfarrer Dr. I. W. H. Basse dahier feiert morgen seinen 80. Geburtstag. Seit 41 Jahren wirkt er hier als Seelsorger der evangelisch- lutherischen Gemeinde, nachdem er vorher als Schulmann, 5 Jahre als Direktor der Mädchenschule in Krefeld und 2 Jahre an. der hiesigen höheren Bürgerschule, thätig ge
wesen war. , .
? Frankfurt, 30. Dezember. Gestern tagte in der „Rosenau" eine aus den drei Provinzen des Großherzogtums Hessen zahlreich besuchte Versammlung von Lehrern zur Gründung eines hessischen Lehrertur n-Vereins. Namens des Ausschusses hieß Lehrer Büttner-Rosen- haiu die Erschienenen, insbesondere den Turninfpektor Schmuck-Darmstadt willkommen und legte den Zweck der Versammlung und des zu gründenden Vereins dar. Alle Anwesenden beschlossen hierauf einstimmig die Gründung eines Lehrerturnvereins, worauf man zur Beratung der Satzungen schritt. Zweck des Vereins ist: 1. Anregung aus gemeinschaftlichem Boden zur Förderung des Schulturnens und der Volksspiele; 2. Erhaltung und Erhöhung der eigenen Turnfertigkeit; 3. Vermittelung aller auf dem Gebiete des Schulturnens sich geltend machenden Fort- chritte; 4. die Möglichkeit einer geregelten Teilnahme au den Bestrebungen und Arbeiten der deutschen Turnlehrerschaft; 5. Verbreitung richtiger Anschauungen über die Bedeutung des Turnunterrichts. — Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, gliedert sich der Verein in Bezirksvereine, die sich mit den amtlichen Konferenzbezirken decken sollen. Jeder Bezirtsverein hält jährlich vier Versammlungen ab, während alle zwei Jahre eine Landesversammlung stattfinden soll. Auf diesen Versammlungen sollen turnerische Uebungeu, Musterlektionen mit Schülern vorgeführt werden, und wichtige Fragen aus dem Gebiete des Turn-Unterrichts zur Besprechung gelangen. Der vorzunehmende Uebungsstoff wird zu Beginn jedes Jahres durch den Vorsitzenden in den Vereiusblättern, dem „Schulboten" und den „katholischen Erziehungsblättern" bekannt gegeben werden. Der jährliche Beitrag der Mitglieder wuroe auf 2 Mark festgesetzt; hiervon werden die Bedürfnisse des Bezirks gedeckt und nur 50 Pf. davon fließen in die Kasse des Landesvereins. — Zum Schlüsse wurden die Vorstandswahlen vorgenommen. Turn- inspektor Schmuck wurde einstimmig zum Vorsitzenden, und die Lehrer Luley-Mainz, Büttner-Bosenheim, Deub- l er-Bieber und Kunke l-Grünberg wurden zu weiteren Vorstandsmitgliedern gewählt. Turninsvektor Schmuck gab zum Schlüsse der Hoffnung Ausdruck, daß der nun mit der verhältnismäßig stattlichen Zahl von 52 Mitgliedern gegründete hessische Lehrer-Turnverein eine recht ersprießliche Wirksamkeit entfalten möge.
Hessische Totenschau aus dem Jahre 1900,
7. Januar. Prälat Dr. Ludwig Hundhausen in Mainz, 65 Jahre alt. — 18. Wirkt. Geh. Rat Görtz, Oberlandesgerichtspräsident a. D. in Mainz, 90 I. — 21. Pfarrer Aug. Zimmermann in Pfungstadt. — 21. Oberst z. D. Friedrick) v. Stockhausen in Darmstadt, 59 I. — 23. Fechtmeister Andr. Henkel, als Förderer des deutschen Turnwesens weit bekannt, in Offenbach, 64 I. — 30. Regierungsrat Adolf Kolb, Steuerkommissär in Bingen, 54 I. — 31. Georg Meyer, Direktor des Gasapparat- und Gußwerk in Mainz, 53 I.
1. Februar. Forstmeister Friedr. Pfannstiel in Gernsheim. — 3. Pfarrer Ludw. Schmehl in Mittel-Seemen, 75 I. — 4. Postmeister Ludw. Kirschner in Butzbach, 75 I. — 6. Dr. Ludwig Koch, prakt. Arzt in Gonsenheim, 43 I. — 8. Dr. med. Franz Kaufmann in Darmstadt, 60 I. — 8. Frhr. Emanuel v. Ricou, Landgerichtspräsident in Gießen. — 15. Dr. med. Wilh. Klingelhöffer in Ortenberg, 65 I. — 15. Dr. Julius Mogk in Offenbach, 80 I. — 17. Pfarrer Georg Hilsdorf in Bodenheim, 54 I. — 18. Dr. Karl Germann, Realschuldirektor in Alzey. — 24. Dr. Georg Weil, prakt. Arzt in Heidesheim, 48 I. — 26. Prof. Heinrich Wagner in Darmstadt, 85 I. — 26. Geh. Regierungsrat Karl Wolf, Kreisrat i. P. in Alzey, 77 I. — 28. Kommerzienrat Justus Ulrich, Brauereibesitzer in Pfungstadt, 64 I.
5. März. Pfarrer Alois Mees in Rockenberg, 64 I. — 6. Kirchenrat Rich. Möbius, Pfarrer in Bönstadt, 83 I. — 12. Geh. Finanzrat Georg Lautenschläger in Mainz, 71 I. —15. Domdekan Ludwig Erler in Mainz, 67>J. — 29. Kirchenrat Dr. Christian Wilh. Stromberger, Pfarrer in Zwingenberg, 75 I. — 29. Seminarlehrer i. P. Georg Köpp in Bensheim, 81 I.
20. A r i l. Dr. Karl Engelhardt, prakt. Arzt Jn Lorsch. — 21. Großh. Hess. Kriegsrat a. T. Ludwig Dauber in Darmstadt, 74 I. — 22. Reallehrer August Braun in Heppenheim. — 23. Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Heinrich Bose in Gießen. — 24. Pfarrer Ferd. Scriba in Laubach, 83 I. — 24. Landtagsabgeordneter August Breimer in Beerfelden, 54 I.
10. Mai. Geh. Schulrat i. P. Christoph Kuhl in Darmstadt, 72 I. — 24. Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm von Hessen, Darmstadt, 55 I. — 25. Geheimerat Dr. Karl Eigen- brodt, Großh. Leibarzt in Darmstadt, 75 I. — 26. Justizrat Dr. Anton Rosenberg in Gießen. 29. Oberamtsrichter a. D. Emil Königer, gest. in Groß-Lichterfelde, 78 I.
4. Juni. Generalmajor Franz Rüti in Darmstadt, 83 I. — 7. Kommerzienrat Rudolf Bamberger in Mainz, gest in Baden-Baden, 79 I. — 11. Rentamtmann Julius
einen hohen Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert, sowie kleinere Profanbauten freigelegt. Es bietet sich uns hier ein wahres Kabinetstückchen heimatlicher Architektur und Kulturgeschichte, noch vom Hauch des Lebens warm umgeben. Nur annähernd wird ein ähnlicher Eindruck in der Kirchstraße erreicht. Mau beachte die neue geschmackvolle Einfriedigung — und das alles haben wir im Zentrum der Stadt, stat monotoner Häuserreihen.
♦* Die Betriebs-Krankenkasse der Firma Heyligenstaedt u. Comp. hielt am 27. Dezember eine Generalversammlung ab. In derselben wurden, wie man uns schreibt, u. a folgende Bestimmungen getroffen: Neben voller Auszahlung des Krankenunterstützungsgeldes freie Verpflegung im Krankenhause, sobald die Dauer des Aufenthaltes in demselben länger als 14 Tage ist. Das Sterbegeld wurde wie folgt festgesetzt: für Mitglieder bis zu 20 Jahren 60 Mk., für Mitglieder über 20 Jahren 120 Mk., für Mit glieder, die 15 Jahre ununterbrohren der Kaffe angehören, 180 Mk., Militär- und Kriegszeiten zählen mit, sobald das betreffende Mitglied nach Beendigung derselben die Arbeit in dem Betriebe sofort wieder aufnimmmt. Ein Antrag aU Gewährung eines Sterbegeldes bei dem Todesfall der Frau eines Mitgliedes wurde dem Vorstand zur Beratung empfohlen und es foll in der nächsten Generalverfammlun darüber berichtet werden. Der Vorsitzende wachte die Mit teilung, daß die von ihm für die Beamten und Arbeiter ge
Ernte der wichtigste« FeldsrÜchte im Deutschen Reich.
Erntemengen in Ton,.en (zu 1C00 Kg) 1899 ----


