Ausgabe 
31.10.1900 Zweites Blatt
 
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Laurahütte

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94.40

25.60 Bochum

76.40| Harpener . Tendenz: fest

Hälfte des Januar stattfinden soll, und zwar auf be­sonderen Wunsch der Braut am Hochzeitstage der Königin» Mutter. Die Trauung wird in derNieuwe Kerk" zu Amsterdam stattfinden. Auf dem Landsitze der Königin Het Loo" fühlt sich, der junge Bräutigam bereits ganz zu Hause. Des Morgens früh, wenn der erste Lichtschimmer im Osten den jungen Tag kündet, zieht er, von seinen Treuen begleitet, hinaus zum Jagen, seinem Lieblings­handwerk. Der Soerensche .Wald in der Nachbarschaft Apeldoorns, in dem der Herzog jagt, ist von jeher ein beliebtes Jagdgebiet der Oranier gewesen. Die Könige Willem I. und II. hatten diese Gebiete ihrer Zeit vom Staate gepachtet, seit Willem II., dem Vater der jungen. Königin, sind sie jedoch Eigentum der Krone. Die ^zagd- ; feste Willems III. waren einstmals berühmt, und groß war die Zahl der fürstlichen Jäger aller Nationen, die sich gern zu solchen Festen einladen ließen. Auch Falkenjagden wurden hier abgehalten. m

* Neuenburg (Schweiz), 29. Oktober. Der Professor der Theologie Frederic Godet, einstiger Lehrer des Kaiser- Friedrich, ist gestorben.

Marburg, 29. Oktober. Eine Schau von Rassehunden beabsichtigt der hiesige Kynologische Verein am Sonntag dem 4. No­vember in der Exerzierhalle deS JSgerbatatllonS zu veranstalten. Ausgestellt werden nur Hunde von Vereinsmitgliedern und Be- wohnern Marburgs. ^====

Telephonischer Kursbericht

Frankfurt, den 30. Oktober.

Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn

. 204.46 . 172.36 . 132.90 . 143.36 . 145. . 146.46 . 142.30 . 195. . 174 50 . 175.56

Landwirtschaftliches.

wfa, 29. Oktober. Die Molkerei Ulf- erhielt im Sep­tember und Oktober für ihre ausgestellte wohlschmeckeiwe Butter gelegentlich der Gefundheits- und Wohlfahrts-Pflege-Ausstellung ta Halle - S. das Diplom zur großen silbernen Medaille, ferner ta Berlin gelegentlich der Ausstellung für volksverständliche Gesundheits­pflege das Diplom zur goldenen Medaille.,

Vermischtes.

* xri, 29. Oktober. Graf Häfeler, Kommandeur des 16 Armeekorps, unternahm mit dem Generalstab seines Korps während der verflossenen Woche von hier auS einen Nekognoszierungsritt durch die Eifel. Man bringt diese Rekognoszierung mit der Absicht in Verbindung, das diesjährige Kaisermanüver zwischen dem8. und dem 16. Armeekorps in der Sisel abzuhalten, wofür auch noch manche andere Vorbereitungen in militärischen Kreisen sprechen.

* Zur Verlobung der Künig in von Holland schreibt man aus Amsterdam: DaS Gerücht scheint sich zu bestätigen, daß die Hochzeit bereits in der ersten

gl/, 0/o Reichsanleihe .

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31/, o/q Konsols . . .

Neueste Meldungen.

Cronberg, 30. Oktober. Die Kaiserin Friedrich befindet sich in den letzten Tagen wieder sehr wohl. Sie kann sich ohne Mühe im Zimmer umher bewegen. Au- England wird in den nächsten Tagen auf Schloß Fried- richshof Besuch erwartet. Auch Prinz Adalbert von Schaumburg-Lippe wird in kurzer Zeit nach Cronberg kommen.

3 o/o do 3Ve °/o Hessen

5 n/o Italien. Rente

4 o/0 Griech. Monop 3 °/o Portugiesen 3°/o Mexikaner .

4Vt °/e Chinesen .

schaftsbetrieb gelegentlich der Festlichkeiten 1119,68 Mk., I Tarnkarten 64,60 Mk., Sonstiges 80,96 Mk., m Summa I 4922^30 Mk.; an Ausgaben: Besoldungen 608,30 Mk., I wobei zu bemerken ist, daß Kassenwart Peters sein I !?mt unentgeltlich versah, Zinsen 487,50 Mk., Anschaff- I unaen an Inventar 402,21 Mk., Unterhaltung der Halle, I Steuern usw. 101,95 Mk., Beiträge an Turnverbände 150 I Mark Musik usw. 909,32 Mk., Zeitschriften, Inserate usw. I 470 93 Mk., erlassene Beiträge 142 Mk., angelegte Kapi- I talien 405,55 Mk., Rückzahlungen 200 Mk., Sonstiges I 153 78 Mk., in Summa 4831,54 Mk. Die Vorstands - I w a b t hatte folgendes Ergebnis: 1. Sprecher P i r r und I 2 Sprecher Althoff wurden (einstimmig) wiedergewahlt, I desgleichen die Schriftführer L. Noll (mit öS St.), Bu^ch- I sader (mit 49 St.), Eichmann (neugewahlt mit 34 St.), I der 1. Turnwart Franz W i g a n d t mit 51 St., der 2. Turn- I wart Erb Mit 44 St., der Gegenschreiber Marx nn 49 St. (sämtlich wiedergewählt), Zeugwart Wckh. Noll I mit 22 St., die Turnältesten Pieper mit 46 St., H e n g st I mit 30 St., Kröck mit 29 St., die drei Beisitzer Fried- r i ch mit 49 St. und S ch e e l mit 36 St. (wredergewahlte), I Meißner mit 25 St. (neugewählt). Ueber die Er - Weiterung der Turnhalle teilt der erste Sprecher Pirr mit, daß der Bauausschuß beschlossen, die innere Renovierung der Halle bis zum Frühjahr 1901 zu ver- I schieben. Der Hallen-Anbau, der u. a. eine Theaterbuhne I schalten soll, ist nahezu vollendet. Dem Antrag des I Vorstandes, den bei der Gewerbebank angelegten Turner- I Unfall-Fonds leihweise dem Baukapital zuzuführen und | nach und nach wieder zu ergänzen, wurde nach längerer I Debatte zum Beschluß erhoben. Nach Besprechung und I Erledigung einiger innerer Angelegenheiten wurde mit I -einem dreifachenGut Heil!" auf das Blühen und Ge- I deihen des Vereins im neuen Jahrhundert die Versamm- I lung geschlossen.

d-Großen-Linden 29. Oktober. Im verflossenen Sommer ist unmittelbar an un^rm Bahnhof ein großes I industrielles Werk entstanden. Eine Gießener Firma hat nämlich eine Ziegelei und B a ck st e i n f a b r i k erbaut I und ausgedehntes Gelände erworben. Das Unternehmen, das nun seit einigen Wochen in Betrieb ist, wird von den hiesigen und Leihgesterner Bewohnern freudig begrüßt, denn es bringt nicht nur Verdienst, sondern auch eine nahe Arbeitsstätte. Die Ziegelei ist mit zwei Maschinen neuester Konstruktion und größter Arbeitsleistung ausgestattet; beide sind imstande, täglich 32 000 Steine zu formen. Gegen­wärtig werden nur feinere Backsteine hergestellt, die regen Absatz finden. Im nächsten Frühjahr wird man auch an das Brennen von Ziegeln usw. gehen.

a Schwalheim, 29. Oktober. Bor einigen Tagen wurde der hiesige Gemeinderechner B. vou der Gensdarmerie ver­haftet und nach Friedberg gebracht. B. soll 12001500 Mk. aus der Gemeindekafie für eigene Zwecke verwandt haben. Die Untersuchung hat den Gemeindeeinnehmer so belastet, daß er nach Gießen zur weiteren Untersuchungshaft gebracht werden soll.

-z. Hungen, 29. Oktober. In der hiesigen Turn­halle wird am Mittwoch den 31. Oktober eine Lehrer­konferenz der Lehrer des Bezirks Lich-Hungen ab­gehalten werden, für die die Vorführung einiger Klassen der hiesigen Volksschule im Turnen vorgesehen ist. Landes­turninspektor Schmuck aus Darmstadt und Kreisschul- j Inspektor Professor Dr. Lucius aus Gießen werden i an der Konferenz teilnehmen. Herr Schmuck wird einen Vortrag halten über den Stand und die Pflege des Turn- Unterrichts in den Volksschulen Hessens. '

i" Atzbach, 29. Oktober. In der am Sonntag nach­mittag in der Weber'schen Gastwirtschaft hier stattgefundenen Versammlung sprach Direktor Perseke von der landwirt­schaftlichen Winterschule zu Wetzlar. Er erörterte zunächst ausführlich die Herbftdüngung und die Wintersütterung. Als Hauptthema seines Vortrags stand aber aus der Tages« ordnung, zur Gründung einer Spar- und Darlehns- kasse am hiesigen Orte Anregung zu geben. Die Rheim- scheu Genoffenschasten mit ihrer Centrale Bonn a. Rh. haben bereits mehrere solcher Kassen im hiesigen Kreise be« gründet, die zum großen Segen der betreffenden Gemeinden bestehen. Die Verwaltung derartiger Kaffen ist eine höchst einfache, da z. B. alle überschüssigen Gelder sofort zur Hauptkaffe abgeführt werden. Die gemachten Einlagen verzinsen sich schon vom dritten Tage ab, was bei allen anderen Sparkaffen erst vom 1. Tage eines Monat- ge­schieht. ES würde zu weit führen, wollten wir hier alle Punkte des Vortragenden hervorheben. Zur Beschlußfassung über die Gründung einer derartigen Kaffe ist eS in der gestrigen Versammlung noch nicht gekommen.

e. Aus dem Kreise Wetzlar, 29. Oktober. In Anbe­tracht deffen, daß der Kreis Wetzlar ziemlich wett von den Rheinlanden entfernt liegt, vielmehr vom Regierungsbezirk Wiesbaden eingeschloffen wird, besuchen die jungen Leute, die sich dem Lehrerberufe widmen wollen, ost ein NaffauischeS Seminar, Usingen oder Dillenburg. CS dürste daher von Jntereffe sein zu erfahren, daß mit dem 1. No­vember Dr. Hedrich, bisher Seminaroberlehrer zu Rheydt (Rheinprovinz) als Seminardirektor an da- Lehrerseminar zu Ufingen berufen ist. Daher find Gesuche um Ausnahme in die dortige Präparandenanstalt oder in das Seminar sür die Folge an diesen Herrn zu richten.

Darmstadt, 29. Oktober. DieFranks. Ztg." schreibt: Oberkonfistorialrat und Superintendent von Oberheffen Dr. Habicht soll es gewesen sein, der die Verlegung des Totenfeste- angeregt habe. Dr. Habicht ist da- älteste geistliche Mitglied dieser kirchlichen Behörde.

-nn- Darmstadt, 29. Oktober. Durch die Gendarmerie wurde gestern der 18jährige I. Schneider von Roßdorf i. O. dahier ins Provinzialarresthaus eingeliefert, da er beschuldigt ist, am vorigen Sonntag zwischen 5 und 7 Uhr auf der Landstraße zwischen Roßdors und Spachbrücken am sog. Tannenbaum (fast genau an derselben Stelle, an der »°r ca. 17 Jahren der jetzt aus dem Zuchthaus entlaffene $ g die ledige M. B. von GunderShausen vergewaltigte, sodaß deren Tod emtrat) ei« junges LandmSdcheu von w. 16 Jahren angepackt zu haben, in der Absicht, es zu vergewaltigen. Das Mädchen wehrte sich energisch, er

entstand ein harter Kampf, sodaß an dem Mädchen Spure« I der Mißhandlung sichtbar waren, während es dem Sch., I der ihr auf ihr lautes Schreien die Hand in den Mund I steckte, starke Bißwunden an der rechten Hand beibrachte. I Nur dem Umstand, daß sich auf sein starkes Geschrei Leute I näherten, hat das Mädchen seine Rettung zu verdanken; I der Attentäter ging aber auf seinem Rade durch und, erst I gestern konnte er in dem Hause seiner Mutter verhaftet werden. Er hat sich dadurch verraten, daß er ca. 8 Tage wegen seiner schlimmen Hand nicht an die Arbeit gehen konnte. Er wird seiner gerechten Strafe nicht entgehen. I Das Mädchen war fast bewußlos vor Aufregung und Angst I nach Hause gebracht worden, hat sich aber nahezu ganz erholt. Es hat aber nicht mehr viel gefehlt, so wäre der I gleiche Fall wie vor ca. 17 Jahren eingetreten.

-k- Mainz, 27. Oktober. In der Zeit vom 3. bis I 22. November einschl. finden in der Stadthalle dahier große I Ausführungen eines vaterländischen FestspielsDer deutsch-französische Krieg" mit Dichtung und Musik von Th. Uhlig statt. In dem glänzend ausgestatteten Fest­spiel sind über 300 Uniformen vertreten. Der Vorstand I des Kriegervereins und die Ausschüsse haben weder Geld I noch Mühe gescheut, das Werk, das in vielen deutschen | | Städten mit so großem Erfolg ausgesührt worden ist, auch dem Publikum in Mainz und Umgegend vor Augen zu

I führen. Der Reinertrag des Unternehmens, das einen I i Kostenaufwand von 6^7000 Mk. nötig macht, soll zu I Wohlfahrtseinrichtungen des Mainzer Kriegervereins, ins- I besondere zur Ausrüstung der Sanitätskolonne, die auch im I Frieden nötigenfalls gemeinnützig wirken soll, bestimmt sein. I Den Besuchern dieser Aufführungen stehen ein paar sehr I erhebende patriotische Stunden in Aussicht. Außer den I abends 8 Uhr beginnenden Vorstellungen finden an den I Sonntagen, 4. und 18. November nachmittags 3 Uhr und I abends 7 Uhr, Aufführungen statt, damit die Besucher von auswärts bequem wieder die Heimat erreichen können. Die Eisenbahnen gewähren Gesellschaften von mindestens 30 Per­sonen Fahrpreisermäßigung, wenn der Antrag frühzeitig

I bei den Stationsvorstehern gestellt wird. Der Eintritts­preis ist für die beiden Nachmittags-Aufführungen und für

I Besucher von auswärts auf 1 Mk. ermäßigt. Voraus- I bestellungen sür korporative Beteiligung sind an den Vor- I sitzenden des Finanzausschusses, I. B. Heim jr., Schuster- I straße Nr. 54, zu richten.

Frankfurt a. M 27. Oktober. Mit der gemein- I nützigen Baugesellschaft soll ein Vertrag, deffen Be- I dingungen noch zu ergänzen find, über an dieselbe erfolgende | I Vergebung von städtischem Gelände im Erb- I baurecht abgeschloffen werden. Die Erbbaupacht erstreckt I sich aus ein Terrain vou etwa 61 a 51 qm, das im I Prüfling zwischen Throver- und Gronauerstraße gelegen ist. I Die Gesellschaft übernimmt die ordnungsmäßige Unter« I Haltung aller Gebäude, die sie mit vollem Wert gegen I FeuerSgesahr zu versichern hat. Nach Ablauf der auf 80 Jahre, bis 31. Dezember 1980, bemessenen Pachtzeit I gehen alle auf dem Grundstücke errichteten Bauten in I städtisches Eigentum über. Hier geschieht der erste Schritt, I um städtisches Gelände in größerem Umfange I durch Vergebung zum Erbbau gemeinnützigen Zwecken I dienstbar zu machen. Bei mäßiger Verzinsung deS Grund- I stückswertes hat die Stadt den Vorteil, daß ihr die ge» | samte Wertsteigerung von Grund und Boden zugute I kommt.

Frankfurt a. M., 29. Oktober. Der Magistrat be- I antragt bei der Stadtverordneten-Versarnrnlung, sie wolle I zustimmen, 1) daß behufs Beschaffung der Mittel zur Er- I Weiterung der Wasserversorgungs- und Kanalisatrons- I anlagen, zum Bau höherer und mittlerer Schulen, von I Verwaltungsgebäuden, von Wohnhäusern für städtische Be- I dienstete und Arbeiter, zur Erweiterung der Kranken- und I Siechenhausbauten, zur Erweiterung von Friedhöfen, zu I Straßenfreilegungen, zur Anlage von Spielplätzen, sowie I zu sonstigen baulichen Aufführungen eine Anleihe von I 27 Millionen Kark nominal in drei Abteilungen zu je I 9 Millionen Mark gegen Verzinsung in halbjährigen Ter- I minen zu drei, dreieinhalb oder vier Prozent, je nach I Lage des Geldmarktes und gegen eine vom 1. April des I auf die Begebung folgenden Jahres ab eintretende Tilgung I von jährlich mindestens eineinviertel Prozent zuzüglich der I von den Tilgungen ersparten Zinsen ausgenommen und I hierzu die staatliche Genehmigung eingeholt werde, 2) den I Magistrat zu ermächtigen, die im Verlauf der Verhand- I hingen mit den städtischen Behörden sich etwa als not- 1 wendig erweisenden formellen und redaktionellen Aender- I ungen der Anleihe-Unterlagen selbständig zu bewirken, I 3) die Stadtverordneten-Versarnrnlung wolle in gleicher I Weise wie seinerzeit vor Aufnahme der Straßenbahn-Au- I leihe zustimmen, daß für den Fall längerer Verzögerung I der Privilegiums-Erteilung die für unaufschiebbare Aus- I naben erforderlichen Mittel bis zu einem Höchstbetrag von I 4 Millionen Mark vom Magistrat (Rechneiamt) im Ern- I vernehmen mit dem Finanzausschuß mittelst temporärer I Anleihe zu bestmöglichsten Bedingungen ausgenommen wer- I den können. , v m

* Kleine Mitteilungen au8 Heften nutz den Nachbarstaaten. I Aus dem Zellengefängnis zu Butzbach ist der Fahrbursche I Georg Ritzert au« Darmstadt entsprungen.

Aus dem Geschitftsledeu.

Auszeichnung. R. Wolf, Lokomobilfabrik In Magde­burg-Buckau, hat im Jahre 1900 für ihre Brennmaterial ersparenden Lokomobilen wieder verschiedene AuSzeichnungm erhalten. Auf der landwirtschaftlichen Aufstellung in Reval dm ersten Preis, eine silberne Medaille, auf der landwtrtschafUiche« Ausstellung in Pskow, Rußland, btt goldene Medaille, als einzige höchste Auszeichnung, aus der landwirtschaftlichm AuSstellung tn Winnitza, Rußland, ein Ehren-Dtplom und auf der deutschm Bau-AuSstellung in Dresden die könt-l. preußische Staat-« Medaille. Diese zahlreichen Anerkennungen find ein sprechend« Beweis stir die Güte des Wolpschm Fabrikate», da» bekanntlich auch in Paris aas der Weltausstellung mit dem Grand Prix aus­gezeichnet wurde.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinde.

Mittwoch den 31. Oktober.

Nachmittags um 41/t Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegevhett zur heil. Beichte.

Donnerstag den 1. November.

Allerheiligeufeft.

Vormittags von 6</i Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

_ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; _

vor und in derselben Austeilung der Heu. Kommunio^ , um 8 Uhr: Die zweite heil. Mefle. MilitärgotteSdunst mit Predigt. ,

, um 9i/s Uhr: Hochamt nut Predigt.

Nachmittags um 2'/, Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen.

, um 3 Uhr: Predigt; darauf Andacht für die Ab- gestorbenen. , .

um 4Va Uhr und abendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Freitag den 2. November.

Allerseelentag.

Vormittags von 6'/r Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei.

Nachmittags um 6«/» Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen. Schluß des Rosenkranzgebetes.

Kandel und UerKehr. UolksMttschaft.

Sietzo«, 81. Oktober. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. ^L 0.80-1^0 vühnereier per St. 00 4, 2 St. 1517 Enteneier 2 St. 0016 GÄlse- eier per St. 00-00 Käse 1 St. 6-7 Käsematte 2 St. 5-^8 A, Erbsen per Liter 24 Linsen per LUer 34$, Tauben per Paar JL 0.500.80, Hühner per St. X 0.901.20, Hahnen per SÄck X 0.501.00, Enten per St. X 1.802.20, Gänse PA Wn X 0.46-0.58 Ochsenfleisch per Pfd. 68-74-4. Kuh-und Mndflestch per Pfd. 62-64 4 Schweinefleisch pn Md. 5070 4, Schweiz fleisch, gesalzen, per Pfd. 74 Ä, Kalbfleisch per Pst»- 6466 * HammePeisch per Pfd. 50-70 Kartoffeln per 100 Kilo 5JM) M 5.50 X. Weißkraut per St. 0000, «wiebeln per Etr. X 4.004.50, Milch per Liter 18 Zwetschen X 3.006.00.

Anl. 41.60 Gotthardbahn