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Bövsennachrichtetii
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4»/j PreuBB. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12
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Kein Kaufzwang.
MS- Besichtigung erbeten.
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F'ranko-Versandt nach Auswärts.
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Bürgsrmeisterei-BÜrenu zur Einsicht der ^Beteiligten offen. Geilshausen, den 28. November 1900.
Grotzherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner.
8. 15-18 unk. b. 1900
8. 19-20, unk. b. 190-5
8. 13, 14
8. 21, 22, unk. b. .1905
Vermischtes.
♦ Paris, 28. November. Im St. Louis-Schacht der Kohlengrube von Aniche fand heute eine Explosion schlagender Wetter statt. 50 Bergleute wurden getötet, viele verwundet.
* New-Fork, 28. November. Ein zwischen Cleveland und Pittsburg verkehrender Schnellzug suhr infolge des Umstandes, daß das Bahnbett unterwaschen war, in den Ohiofluß. Bon hundert, meist in den Schlafwagen befindlichen Passagieren sind nur wenige aufgetaucht; zehn retteten sich durch Schwimmen. _________
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Schell fische
Kabeljau
in la. feinster, blulfrischer Ware so«
verdienen, sie bekäme 2000 Mk. Reisegeld nach Leipzig". Tyalsciche sei ferner, daß Fräulein P. damit renommierte, sie habe durch Frau v. G. erzielt, daß der Oberstaatsanwalt Jsenbiel einige Tage vor der Verhandlung nach Leipzig zum Reichsgericht gefahren sei. (!!!)
Wie das „B. T." berichtet, haben Rechtsanwalt Tr. Werthauer sowie die Staatsan waltschaft gegen die'Staatsbürger Zeitung wegen dieses Artikels Strafantrag gestellt.
Krimiualtommissar Thiel
bekanntlich wegen Begünstigung und Amtsmißbrauch verhaftet worden ist, sei unseren Lesern hier im Bilde vorgeführt. Thiel wird wahrscheinlich in diesem Prozeß noch eine wichtige Rolle spielen, wenn sich nicht das Gerücht bestätigt, das sich am Mittwoch in den Vormittagsstunden in Berlin verbreitete, daß er seinem Leben ein Ende gemacht habe. An amtlicher Stelle in Berlin ist von dem Selbstmord bisher nichts bekannt geworben.
Neueste Meldungen.
Berlin, 29. November. Kriminalkommissar Thiel ist gestern dem Kriminalschutzmann Stierstädter vor dem Untersuchungsrichter gegenüber gestellt worden. Die Vernehmung nahm viele Stunden in Anspruch und dchnte sich bis zum spüren Abend aus. lieber das Ergebnis des Ermittelungs verfahrens verlautet bisher nichts bestimmtes. (Die Nach richt von seinem Selbstmorde ist demnach also offenbar falsch. D. Red.)
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Geilshausen für das Jahr 1901/1902 liegt vom 1. Dezembcr d. I. an acht Tage lang auf dem
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Wieseck für dar Jahr | HOIa/1902 lügt vom I. Dezember 1900 a« acht Tage lang auf dem ! öiigoermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen.
Wieseck, den 28. November 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.
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Zum Prozeß Sternberg.
-Die „Freunde" des yerrn Sternberg haben in dem im ihn schwebenden Verfahren eine Thätigteit ent- let die alles eher alü sauber und zweifelsohne er- _ Jini. Ter unbefangene Zuschauer empfängt den Ein- lmt, daß in einem bisher beispiellosen Umfange Zeugen- N.<nnlussungen versucht worden seien. Inwieweit dieses iLkdatzreu im Widerspruch mit den ergangenen Aufträgen ' Ht, wird natürlich einer eingehenden Prüfung bedürfen, r,d dazu werden voraussichtlich neue Strafprozesse ans- .a tbiae Gelegenheit bieten. Die „Staatsb. Ztg." veröffent 'M „Enthüllungen zum Prozeß Sternberg", die zum Teil ri tatsächliche Vorgänge Bezug nehmen, die der Auf- ।(innig dringend bedürfen. Das Blatt behauptet, mit >-[ u,itteilung dieser Tinge zurückgehalten zu haben, weil ti annahm, Rechtsanwalt Dr. Werthauer werde sich vcr- Mlaßi sehen, sie zur Kenntnis des Gerichtshofes
A. & G. Wallenfels
Müikt 21. — Fernsprech-Nr. 46.
Berlin, 28. November.
77.20 M.
Gerichlssaal.
8. Mainz, 29. November. In der viel besprochenen Angelegenheit betr. den Raubmörder Kuhmichel, in der die „Wormser Ztg. die Nachricht brachte, daß Kuhmichel unschuldig sei, während der Förster Sauerwein in Konradsdorf ein Geständnis abgelegt habe, verurteilte die Strafkammer den verantwortlichen Redakteur der „Wormser Ztg. , L. Schapper, zu einer Geldstrafe von 80 Mk. und den Berichterstatter d-r „W. Z." in Darmstadt, von dem die Nachricht ausging, zu einer Geldstrafe von 100 Mk. und in die Kosten. __
Berlin, 29. November, lieber die Dispositionen des Reichstages schreibt ein Berichterstatter: Wie uns von gut unterrichteter Seite versichert wird, ist man fest überzeugt, daß die Ehina-Vorlage noch vor dem Eintritt in die Weihnachtsferien erledigt werden wird, denn der Budget-Kommission werden voraussichtlich nur drei ober vier Sitzungen zur näheren Prüfung des Nachtragsetats Vorbehalten werden. Tie Ablehnung der vom Abg. R i ch t e r in Aussicht gestellten Anträge, die bisher noch nicht eingegangen find, ist als gewiß anzusehen. Die zweite und dritte Lesung im Plenum könnte sich glatt vollziehen, nachdem die Jndemnitätsfrage in der Kommission glücklich gelöst sein wird. Es ist als sicher anzunehmen, daß der Seniorenkonvent dem 10. Dezember als dem Termin für die erste Etatsberatung in Ueberein- slimmung mit der Budget-Kommission zuneigen wird.
Halle a. S , 29. November. Gestern wurde das VolkS- blatt beschlagnahmt und der Redakteur Swienty verhaftet. Die Beschlagnahme erfolgte wegen eines Hunnen-Medaillcn-Liedes, das in dem sozialistischen Blatte veröffentlicht worden war.
London, 29. November. Die Fabrik zur Herstellung von rauchlosem Pulver in Ipswich ist durch eine Explosion vollständig zerstört worden. Sämtliche Ueberreste sind in einer Entfernung von 200 Meter von der Fabrik aufgefunden worden. — In Manchester und Bradford kamen Vergiftungen durch Arsenik vor. Die Spi- täier sind mit Kranken gefüllt.
Lille, 29. November, lieber die Grubeu - Katast r o p h e im Distrikt Aniches wird noch folgendes gemeldet: Die Geistesgegenwart eines Maschinisten rettete alle Arbeiter, die in den Fenelon-Schacht hinabgelasseu werden sollten, und sich schon 100 Meter unter Tags befanden. Im Zustande der Betäubung kamen sie aus Tageslicht, erholten sich aber rasch wieder. Drei Stunden vergingen, bis die erste Hilfe möglich war. Die mit Dynamit gefüllte Kiste befand sich 100 Meter unter Tags. Es sollen 14 Kohlenarbeiter getötet und 10 verwundet sein. — . . ,
Neapel, 29. November. Seit zwei itagen entwickelt der Vesuv wieder eine große eruptive Thätigkeit. Der Krater schleudert Felsblöcke bis über 100 Meter hoch. Bisher besteht aber noch keine Gefahr für die Umgebung.
Manila, 29. November. Der amerikanische Panzer- kreuzer Aosamite ging im Sturme am 15. ds. in der Höhe der Insel Guan unter. Das Schiff hatte eine Wasserverdrängung von 6179 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 16 Knoten. Kommandant des Schiffes war der Kapitän Ide, der topographische Aufnahmen auf der Insel machen sollte.
Paris, 29. November. 2 Uhr iiachm. '(Telephonmeldung des „Gieß. Anz.") Präsident Krüger verlaßt Samstag mittag 11.50 Uhr mit dem Nord-Expreß Pans und fährt direkt nach Köln am Rhein, wo er bis Montag verbleibt. Von dort reist Präsident Krüger über Magdeburg nach Berlin, wo er bis. Dienstag vormittag eintrifft.
Kottesdienst in der Synagoge, Südanlage.
Asraelttifche Aettgionsgemetade.
SamStag den 1. Dezember 1900. ......
Vorabend 480 Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr,
Sabbalhausgang 518 Uhr. ____________
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 1. Dezember 1900.
Freitag abend 4 Uhr, Samstag vormittag 880 Uhr, nachmittags 183 Uhr, Sabbathausgang 510 Uhr.
Nachmittag 3°, Uhr TchrifterklLrung.
Wocheruwt'esdienft: morgens 7 Uhr, adendö 4 Uhr.
„u bringen. . v , .. .
2 le ,Staatsb. Ztg." erzählt, dav vor einiger Zeit m qUitt eine Bankfirma Platho und Wolff bestanden habe, btren einer Inhaber mit Herrn Sternberg eng befreundet itnr und „bereits vor zwanzig Jahren durch seine Be- ".ichuugen zum Justizminister v. Friedberg eine Freilassung Zlerr bergs erzielt haben soll". Tie weiteren Mitteilungen
,Staatsb. Ztg." lauten:
Ein weiblicher Nachkomme jenes? Bankinhabers, 1-MNin wir ihn Frl. P., hat von den freundschaftlichen vinpfindungen ihres Vaters für Sternberg einiges geerbt und jmhltc sich veranlaßt, sich des Herrn Sternberg an- svnehmen, nachdem dieser im Frühjahr wegen Sitllich- Mskterbrechens zu zwei Jahren Gefängnisßrafe verurteilt ; oortw n war. Etwa im Juni trat sie bereits in Aktion uind wandte sich zunächst an einen Herrn, dessen Ze ug- nis wir dem Gericht zur Verfügung stellen uni) Den wir einstweilen X. nennen wollen. Fräulein P. ftninte ihn als einen Mann, der durch seine Beziehungen ljofjen Kreisen eventuell in der Lage sei, eine Begnadig- i.ji(t i iir Sternberg auszuwirken: sie erklärte, Stern- ier g wäre b e r e"i t, 500 000 Mark für wohltätige Zwecke zu spenden. L. erwiderte, dies sei mioglitch, aber nur dann, wenn der Tenor des Urteils W>eij»el an der Schuld läßt und das Vorleben des Ver- Hiieillen, sowie seine Familienbeziehungen einen Gnaden- ift als dm Platze erscheinen lassen. Es sanden darauf Sejpwchungeu zwischen Fräulein P., 3E. und pem jetzt Llictjti gen Direktor Luppa, einem Angestellten de§ Steriu nemidheii Bureaus statt. Tie Verhandlungen führten zu Pchieni rechten Ergebniß; eines Tages sagte Frl. P. dem t.: „Mit Luppa kommen wir nicht zum Ziele, gehen Sie
Rechtsanwalt Dr. Wert Hauer, der erwartet Sie itrorgeii abends 6 einhalb Uhr". A. folgte dem Rate, Miß aber im Vorzimmer des Dr. Werthauer kurze Zeit Wärtern und ist dort unfreiwilliger Zeuge eines Vor- Hinirnisses, das für die gegenwärtigen Prozeßverhand- .'.Hiiflan von großem Interesse sein dürfte: Zwei Damen rißen auch im Wartezimmer des Dr. Werthauer und sind sti ni riger Unterhaltung begriffen. Plötzlich geht die Thür nui umb eine Dame kommt herein. Sofort springt eine beiden sich unterhaltenden Tarnen auf und ruft: „Io v ft ia Fräulein Pfeffer!" Auf die Pfeffer imirbL’ dann wie folgt eingeredet: „Sagen Sie doch gut Mj, warum ivollen Sie denn den armen Sternberg fjjinciiliegen; sorgen Sie auch dafür, daß die Fischer nnb die Woyda gut aussag en. Sternberg wird jfafoit alles wieder gut machen re." Hierauf wurde 3ü in ücü '.immer des Dr. Werthauer gerufen. Tas Gespräch mohui etwa folgenden Verlauf. Dr. Werthauer meinte: Sic glauben, die Begnadigung für Sternberg erzielen können: diese hat aber für uns einstweilen keinen %ed„ uns kommt es doch zunächst daraus an, die Re- • lyjjioiu durchzusetzen. Mit der Begnadigung haben wir gimmer noch Zeit. Wenn Sie aber so gute Beziehungen iin f)oben Kreisen haben, so können Sie doch Hi,Reicht bei den Ober-Staats-Anwälten Mochl e r oder Is e n b i e l etwas machen, damit l«ic R e v i s i o n Erfolg h ck t und damit vor allen ' fein ci e u Sta.atsanwalt Romen versetzt werde". ■Lertoibertc daraus ziemlich erregt: „Auf bcrarttge^uige thn ich mich nicht einlassen und muß es ablehnen, darauf Kuaeben; in Begnadigungsfachen stehe ich natürlich - ntjrt) wie vor zu Diensten". Damit war die Unterredung im einem schrillen Mißklang beendet. _
Tie „Staatsb. Ztg." behauptet weiter, daß ^raulein P. I eine Frau G., die mit der Familie des Oberstaats- .mmlts Jsenbiel befreundet sei, hier alles Mögliche zu «tonficn Sternbergs versucht habe. Sie habe auch Herrn ,L bie Namen der Mitglieder des Reichsgerichtsjenat^, ’b*i die Revision zu erledigen hatte, mit der ^.ewerkmig jooiflnnt, „ob er nicht zu einem der Mitglieder Be- ^.thinigen Herstellen könnte, es wäre da etwas z
iftihlich, mürbe Mp.' Iv» lhkik dtt BiMgW n feiner a
t eine unüfvr/’^^ ai nicht tarnen. 6U )i,r up* W W*. - bcMffi in dtt Süfonsi
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Dresdener Bank . .
. . 148 40
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Berliner Handelßges.
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Oesterr. Staatsbahn
. . 141.70
42 50
Gotthardbahn . .
. . 146.50
24.80
Laurahütte . . .
. 207.—
25.30
Bochum ....
. . 189 50
76.10
Harpener
. . 181 75
Tendenz: fest


