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bet Res. (II Darmstadt), zum Oberarzt befördert. — v. Steinau-SteinrÜck, Major beim Stabe des Ulan.- RegtS. König Karl (1. Württemberg) Nr. 19, unter Ent« Hebung von dem Kommando nach Württemberg, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches, mit der gesetzliche» Pension und der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des 1. Großh. Hess. Drag.-RegtS. (Garde-Drag.-RegtS.) Nr. 23 zur Disp. gestellt, und zum Bezirksoffizier und Pferdevor- musterungS-Sommisiar bei dem Landw.-Bezirk Graudenz ernannt.
g. Hof Zwiefalten (Kreis Schotten), 26. Mai. Der Himmelfahrtsnachmittag wurde uns und allen hier anwesenden Ausflügern recht genußreich gestaltet. Der Gesangverein „Liederkranz" von Gedern hatte einen Ausflug hierher unternommen und verschönerte durch trefflich vorgetragene Chöre unter Leitung ihres bewährten Dirigenten, Lehrers Schaad, diesen Tag. Alle Chöre, besonders der von dem Dirigenten selbst komponierte Chor „Ich grüße dich, du holder Mondenschein", fanden reichen Beifall. Verschiedene komische Vorträge und Ansprachen sorgten für reiche Abwechselung.
WorinS, 28. Mai. Der 17. Delegiertentag des Rhein-Main-Gastwirte-Verbandes fand unter zahlreicher Beteiligung im „Schwarzen Adler" statt. Wir heben von den Beschlüssen folgende besonders hervor: Der Geschäftsbericht des Schriftführers Lind wurde mit dem wohlverdienten Beifall ausgenommen, dem Verbandsrechner Guth Decharge erteilt und Dank für deren pflicht- eifriges Wirken ausgesprochen. Den Hauptgegenstand der Tagesordnung bildeten die dem hessischen Gastwirtestand seit 1. Junuar d. I. aufgebürdeten Konzessions-, Automaten-, Klavier- rc.-, Stempelsteuern und Erhöhung des Tanzstempels mit ihren einseitigen und ungerechten Anhängseln. Scharf fielen Worte über dieses in der Eile geschaffene Steuergesetz, dessen harte und drückende Bestimmungen die Kritik herausfordern. Einstimmig wurde beschlossen, eine Revision dieses Gesetzes bei Ständekammer und Regierung zu beantragen. Flaschenbierhandel, Bundes-Sterbekasse, „Deutscher Gastwirt" folgten in der Beratung. Ein Antrag des Vereins Offenbach, die sofortige Bildung einer Bundeshaftpflicht- und Unfallkasse beim nächsten Bundestag in Heidelberg zu beantragen, fand einstimmige Annahme. Sollte dieser Antrag abgelehnt werden, so ist der Verbandsvorstand ermächtigt, sofort die Bildung einer Verbandshaftpflicht- und Unfallkasse event. gemeinsam mit anderen Verbänden einzuleiten oder mit bestehenden bewährten Instituten einen für den Verband und die Mitglieder vorteilhaften Vertrag alsbald abzu- bchließen. Als Vertreter im Aufsichtsrat der Bundessterbe- Tasse wurde Lud. Hermann-Offenbach, einstimmig gewählt und ebenso auf weitere drei Jahre der seitherige Verbandsvorstand, bestehend aus C. Ha ust, C. Ph. Müller, Lind, Becker, Guth und Freund-Darmstadt. Als Ort zur Abhaltung des nächsten Delegiertentages wurde Bensheim gewählt.
Wißmar, 28. Mai. Ein lustiger Vorgang hat sich Freitagmorgen auf der Bahnstrecke Wetzlar-Lollar er
eignet. Die Maschine des um 7Uhr50Min. von Lollar abgehenden Zuges verließ nämlich die dortige Station, ohne die hinter ihr stehenden Personen- und anderen Wagen mitzunehmen. Entweder war ihre Ankuppelung übersehen worden, oder die Kuppelung halte sich gelöst. Kurzum, die auf der Haltestelle Wißmar harrenden Passagiere machten erstaunte Ge- sichrer, als die Maschine ohne Wagen herangedampft kam. Indes hatte man mittlerweile auch auf der Lokomotive Unheil gewittert, ein Blick nach hinten, und im Nu dampfte die Maschine zurück, um die in Lollar stehen gebliebenen Wagen nachträglich abzuholen.
Frankfurt a. M., 27. Mai. Der Allgemeine Deutsche Realschulmännerverei n tagte kürzlich im „Kaiserhof", um den Bericht über die am 5. Mai in Berlin abgehaltene Kundgebung zu gunsten der Reform des höheren Schulwesens entgegenzunehmem Oberlehrer Geufienheimer führte etwa folgendes aus: Die Berliner Versammlung, die von dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Verein für Schulreform, dem Verein für lateinloses Schulwesen und dem Realschulmännerverein veranstaltet gewesen sei, habe in sich au§| allen Orten Deutschlands eine auserlesene Schar gelehrter und geistig auserlesener Männer, städtische Vertreter, Landtagsabgeordnete 2C. gesehen, trotzdem habe die Regierung selbst es nicht für nötig erachtet, auch ihrerseits einen1 Vertreter zu entsenden. Die Hauptforderungen, die gestellt worden seien, sind zwar: 1. Gleichberechtigung der drei höheren Lehranstalten, also aller neunklassrgen Anstalten und 2. lateinloser Unterbau für alle. Die ganze Sache, so habe Professor Huppasch ausgeführt, sei keine materielle, technische oder politische Frage, sondern es drehe sich allein darum, wie unsere Knaben für die schwierige Lebensaufgabe vorbereitet werden sollen. Man wolle zwar den Abiturienten der neunklassigen Realschulen die Reife zuerkennen, wissenschaftliche Studien zu treiben, aber man ver> sage ihnen die praktische Anwendung als Aerzte, Juristen, Theologen. Das Gymnasium könne man als bevorzugte Standesschule bestehen lassen, man gebe jedoch den Real-i schulen gleiche Berechtigung. Auch biete der lateinlose gemeinsame Unterbau eminente Vorteile, denn 1. werde von leichterem zum schwereren, 2. vom näheren zum ferneren’ übergegangen, 3. gehe alles von der Anschauung aus; alles Dinge, welche die Grundsätze der Pädagogik bilden. Als Laie habe Landtagsabg. Fabrikbesitzer v. Knappe zu gunsten der Sache das Wort ergriffen und mitgeteilt, daß; er bereits drei Petitionen an die Regierung gesandt habe. Direktor Walter trat in recht lebhafter Weise für die Förderung der Bewegung durch Organisation ein und teilte mit, diaß neuerdings ein von über 100 Professoren der deutschen Universitäten und Akademien unmittelbar an' den Kaiser gerichtetes Immediatgesuch ebenfalls die Gleichberechtigung der höheren Schulen verlange.
** Frankfurt amMain, 28. Mai. Am Samstag fand hier unter dem Vorsitz des Landgerichtsrats Dr. Meisel die erste ordentliche Haupt-Versammlung des hessischen Richtervereins statt. Sie war sehr zahlreich! besucht; Oberlandesgericht, die drei
Landgerichte, fast alle Amtsgerichte, sowie die Staatsanwaltschaft waren vertreten. Von den zur Beratung stehenden Gegenständen ist von allgemeinem Interesse die Berichterstattung des OberLandesgerichtsrats Keller über die seit dem 1. April 1900 im Verlag von I. Diemer in Mainz erscheinende „Hessische Rechtsprechung". Die von Herrn Keller redigierte Zeitschrift, die Entscheidungen hes- sischer Gerichte und kurze Abhandlungen bringt, wird den Mitgliedern des Richteroereins und den hessischen Rechtsanwälten zugesandt. Die Versammlung folgte den eingehenden Mitteilungen des Herrn Keller mit großem Interesse und sprach ihm schließlich für seine unermüdliche Arbeit für die Zeitschrift, die bereits außerhalb des Großherzogtums Verbreitung gefunden hat, ihren Tank aus. Die übrigen Beratungsgegenstände betrafen innere Vereinsangelegenheiten. Dem Vorsitzenden des Vorstandes Ober-Landesgerrchtsrat Sch link, den Krankheit von der Teilnahme abhielt, wurde ein Begrüßungstelegramm zugesandt. Bedauern erregte es, daß Justizminister Dr. Ditt- mar am Erscheinen verhindert war. Die Hauptversammlung ließ noch genug Zeit, um Gemütlichkeit und Kollegialität zu pflegen. Als nächster Versammlungsort wurde wieder Frankfurt a. M. bestimmt. Der Vorstand hatte Darmstadt vorgeschlagen. Es ergab sich indessen, daß durch die mangelhaften Anschlüsse in Frankfurt a. M. der Besuch von Versammlungen in Darmstadt oder auch Mainz für die oberhessischen Mitglieder nahezu unmöglich ist. Der hessische Richterverein zählt jetzt 173 Mitglieder. Es gehören ihm sämtliche Richter und Beamten der Staatsanwaltschaft des Landes vom Ober-Landesgerichtspräsidenten bis zum jüngsten Amtsrichter mit verschwindenden Ausnahmen an.
** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten.
Die Stadt Mainz hat den Sozialdemokraten zur Ab- Haltung des Parteitages die Stadthalle vom 16. bis 23. September überlassen. — Die Darmstädter Studenten- Corps haben ihre Beteiligung am Mainzer Gutenbergfestzug angemeldet. — Der Biebrich er Wunderdoktor Müller, der neulich unter dem Verdacht eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet wurde, ist aus der Haft entlassen worden, die Untersuchung wird jedoch weitergeführt. — Bei der in voriger Woche abgehaltenen Kaiserparade des 80. Infanterieregiments in Wiesbaden schwenkte — was allgemeine Heiterkeit erregte — die Regimentsmusik schon nach dem Vorbeimarsch des zweiten Bataillons ein, ohne zu bedenken, daß das dritte Bataillon aus Homburg zur Parade beordert war. Der langjährige Musikdirektor Münch ist alsbald „beurlaubt" worden. — Durch Erbrechen eines Geldschrankes wurden einem Geschäftsmann in Mainz 1500 Mark gestohlen. — Am 27. Mai war in Kassel in dem hinter dem Palais des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen an der Wolfsschlucht gelegenen Dienerschaftsgebäude ein Zimmerbrand ausgebrochen, der durch die Feuerwehr nach etwa halbstündiger Thätigkeit gelöscht wurde. Der Prinz war auf der Brandstätte erschienen.
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