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trägt, dessen
den Namenszug J. von Liebig
nur uns von unserem
rühmten Mitbegründer und langjährigen wissenschaftlichen Leiter verliehen worden ist.
Cotngagnie Liebig
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einen grundgütigen König und Herrn. Nun da sie mich! also gedehmütigt sind die auf das' Kriminal noch nicht kontent, nein sie diktieren mich nod) vor mein unschuldiges Leiden von wegen der gestohlenen Band dreißig Stück Hiebe und der Affendarius meint, ich werde sie entblößt auf die Maschine erhalten, dies ist mich zu viel! und verlange ich garnichts, wie mich bei meiner Unschuldigkeit auch zukömmt. Dero Exzellenz geht also meine Bitte von wegen Ew. königlichen Majestät Gnade zufließend mich zu beehren, und mir von allen Spitzbübereien frei zu helfen, wie mein gnädigster Herr König und Herr Kriminal audj an anderen Kanaillen verübt haben. In Verantwortung Einer hochlöblichen Behörde verbleibe ich aus verehrungswürdigen Respekt Jhro Majestät allertiefster Diener und Pantoffelmachergeselle Liebenau. Berlin den 8. März 1810.
Liebig’s Fleisch-Extrakt wird aus bestem Ochsenfleisch nach dem Verfahren hergestellt, welches der grosse Chemiker Justus von Liebig für unsere Fabrikation ausgearbeitet hat.
Liebig’s Fleisch-Extrakt wird wegen seines grossartigen Erfolges jetzt vielfach durch Surrogate und minderwertige Fleisch-Extrakte zu ersetzen versucht.
Die sogenannten Suppenwürzen werden nicht aus Fleisch bereitet, sie geben folglich nicht Fleischbrühe, wie Liebig s Fleisch-Eztrakt, und können zur Fleischbrühe nur als Zuthat, als Ersatz für Suppenkraut, Gewürz und Salz dienen.
Die unter allerhand Phantasienamen neuerdings angepriesenen Fleisch-Extrakte, welche angeblich sämtliche Nährstoffe des Fleisches enthalten sollen, sind im geraden Gegensatz zu dieser Reklamebehauptung mit viel Kochsalz und Wasser verdünnte, dann mit etwas (chemisch zersetzter) Eiweisssubstanz wieder dick gemachte Präparate, welche nur wenig über 50 Prozent Fleisch-Extrakt, und zwar ungenannten Ursprungs, enthalten.
Liebig’s Fleisch-Extrakt ist von solchen Surrogaten leicht zu unterscheiden, da es allein
Auszug aus den Kirchenbücher« ter Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
JobanneSarmetnde.
Den 21. Januar. Dem Taglöhner Pettr Schneider e n Sohn, Ludwig Ricdard, geboren den 29. Oktober 1899.
Denselben. Dem Bautechntker Karl Wehrum ein Sohn, Karl Ludwig, g-boren den 1. Januar.
Mtlltärgemeinde.
Dm 21. Januar. Dem Sergeanün Karl Heinrich Jockel d* Sohn, Kart Ludw'g Konrad August, geboren den 17. Dezember 1899.
Den 23. Januar. Dem Leutnant Otto Btermann ein Sohn, Adols Karl Gisbert Günther, geboren den 6. November 1899.
Beerdigte.
MatthäuSgrmeindk
Den 23. Jannar. Margareie Hauck, Privattn, 84 Jahre alt, fiarb den 20 Jannar.
Den 26. Jvnuar. Johannes Lipprrt, Weißbinder, 60 Jahre alt, fiarb den 24. Januar.
LukaSgemetnbe.
Den 26. Januar. Josef Haggenmüller, Lokomotivführer i. P.. 76 Jahre alt, starb den 24. Januar.
JohanneSgemeind«.
Den 24. Januar. Karoline Preim, geborene Drohne, Schauspielerin, Witwe des Schauspielers Ehristtan Pietm, 58 Jahre alt, starb dm 21. Jannar. iti'tinj?
Theater.
Welches Werk von Richard Wagner halten Sie für das beste? Auf diese Rundfrage, die Hugo Tornicich in Triest hat ergehen lassen, hat er sechszig Antworten bekannter Musiker und Musikschriftsteller erhalten und diese jetzt in einem Buch mit obigem Titel veröffentlicht. (Triest, Earl Schmidt.) Mit überwältigender Mehrheit haben sich die verschiedenen Richtungen angehörigen Befragten für die „Meistersinger" erklärt. Dies Ergebnis wird wohl vielfach, namentlich unter den Laien, überraschen. An zweiter Stelle in der Abstimmung kommt „Tristan und Isolde", die wiederholt mit den „Meistersingern" zusammen gewählt wird. Nur ganz vereinzelt werden „Lohengrin" und „Tannhäuser" genannt. So schreibt z. B. Weingartner: „Von den Jugendwerken der „Tannhäuser", von den späteren die „Meistersinger". Der „Ring des Nibelungen" und von ihm die „Walküre", die das Publikum im Theaterbesuch zweifellos bevorzugt, hat bei dieser Konkurrenz nur gar wenige Stimmen auf sich vereinigt, darunter namentlich diejenigen der Italiener.
eidenstoffe, Sammle von Elten & Keussen
und Velvets M« ecti. unser MustersorttmuU.
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Undenheim, Gau-Bickelheim, Wahlheim, Kettenheim, Kempten Hohen- Tülzen und Dornheim die Rechte in Bezug aufStellung und G halt Sieber zuerkannt werden, welche sie vor Inkrafttreten ^ Betr.ebsge- meinschaft bereits erworben haben, wie auch dahm zu wirken, event.
»ernten »u !onn«n rtnelm Backes dahmg-h-nd. Gr°b-
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bald "richtet werde pensionierten Beamten, betreffend ihre
- 5 Vorstellung der staatlich bestätigten Sffenb ihre Besoldungsverhältnffse. - 6. V o r st e l l u n g Forfiwane, bet N »rjeb6erg, betreffend die Verunreinigung der Ufa. —" 7^"?Erstellung des Gendarmeriewachtmeifter i. P Delp in Gernsheim bett, seine Pensionserhöhung^•
Vermischtes.
♦ Quedlinburg, 27. Januar. Auf, in den Kampf! Um stck) und den ihrigen eine aufregende Ab- jchiedsszene zu ersparen, haben sich in aller Stille ein hiesiger Bäcker- und ein Sck)iniedelehrling auf den Weg begeben. Der Bäckerlehrling that noch ein Uebriges und erleichterte die Kasse seines Vaters um 500 Mark. Um bei ihrer Ankunft auf dem Felde der Ehre sofort in Aktion treten zu können, haben die Beiden ein Jagdgewehr mitgenommen. Das zeigt von Kenntnis der Sachlage, denn Jagdgewehre sind keine Kontrebande, so daß eine Beschlagnahme der Feuerwaffe seitens der Engländer ausgeschlossen ist.
* Berlin, 27. Januar. Die alten Fahnen der Zeughaussammlungen sind im Laufe der Zeit stark brüchig geworden. Man beabsichtigt daher, sie nach Möglichst it tvieder herzustellen. Es,handelt sich im Ganzen um 1070 Fahnen; die Wiederherstellung dieser eindrucksvollsten und denkwürdigsten Ruhmeszeichen des brandenburgisch-preußischen Heeres, die man vor dem gänzlichen Zerfall be- wahren will, wird wohl vier Jahre in Anspruch nehmen.
Berlin, 27. Januar. Aus hinterlassenen Papieren eines hohen preußischen Justizbeamten aus dem Anfang des verflossenen Jahrhunderts wird die Abschrift folgender merkwürdigen Bittschrift zur Verfügung gestellt: „Wohl- ofsektionierter bester Herr König und Stadtgerichtsdirektor, Gnädigster Herr Kriminal'. Ihre Exzellenz werden mich meine allergnädigste Bitte gewiß nicht abschlüglich ab- schlagen; denn ich bin der Pantoffelmachcrgeselle Liebenau. Ich bin um nichts und wieder nichts ins Loch gestochen, meil ich gestohlen, dies ist aber nicht wahr, da ich unschuldig. Ich habe von dem Posamentier Sasse 6 Ellen Band entfernt, wegen Betrunkenheit, weil ich jener Zeit besoffen gewesen und mich nicht mächtig. Diesen Diebstahl, so ich als redlicher Mann unternommen, kann ich wohl so mit ansehen, denn Ihre Majestät der Herr RegierungHrat wollen doch keinen Bürger in der Not zu Nahe treten, der unschuldig leidet, und aus Versehen gestohlen, weil er besoffen. Ich habe 17 Tage in dem mörderlichen Loche unschuldig geschmachtet, das mich das Fleisch von den Rippen gefallen, und es ein Hund hätte rühren müssen; geschweige
Gerichtssaal.
Marburg, 27. Januar.' Eine besonders für Waidmänner interessante Verhandlung beschäftigte gestern das hiesige Landgericht. In der Gegend von Falkenberg liegen die sehr wildreichen, ca 1100 Acker großen, früher von Alvensleben'schen Waldungen, die jetzt einem Herrn W. aus Caffel gehören. In des letzteren Diensten steht nun ein Jagdaufseher, und dieser hatte sich gestern morgen wegen Jadvergehens zu verantworten. Der Sach- Verhalt ist folgender: Am 4. August verfolgte der Jagdaufseher in seinem Jagdrevier einen angeschossenen starken Rehbock, der aber plötzlich wechselte und in das Nashäuser Jagdrevier lief. Ersterer achtete dies nickt und folgte nack, befand sick aber plötzlich dem nachbarlichen Jagdpäckter, einem Dr. K. aus Caffel, gegenüber. Letzterer machte ibn auf seinen Fehler aufmerksam und nahm ihm das Gewehr. Am anderen Morgen suchte ein von dem Jagdpächter beauftragter Mann aus NaShausen nach dem Rehbock. Hierbei traf er den Jagdaufseher, der daS Tier auf dem Rücken hatte und ge- mütlick durch das ,hm am Tage vorher verwiesene Gebiet ging. Der Ja gdaufseher wurde angezeigt und vom Schöffengericht in Homberg zu vierzehn Tagen Gefängnis verurteilt. Außerdem beschlagnahmte das Gericht das Gewehr. In der heutigen Berufungsinstanz bewilligte man ihm die Zurückgabe der Schießwaffe, im übrigen blieb es jedoch bei dem ersten Urteil.
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Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vem Ä7. Januar-
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Januar 0.40%, do. per ult. Februar 1.80%, do. per ult. März 8 %, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0.40%, do. per. ult. Febr. 1.60%, do. per ult. März 2.70J/o* Lombarden per ult. Jan. 0.35%» do. per ult. Febr. 0,75%.
Notierungen: Kreditaktien 234.10-000, Diskonto-Komman- dit 193.50-90-00, Staatsbahn 136.00-00, Gotthard 141.60, Lombarden 28.10-00-00, Ungar. Goldrente 99.45, Italiener 94 10, 3proz. Mexikaner 26.30-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 3%—3%%
1% bis 2% Uhr: Kredit 234.10-00, Diskonto 193 70- 194.10, Staatsbahn 136.00, Lombarden 28.10.
Sietze«, 27. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.70-0.85, Hühnereier per St. 8—9 4, 2 St. 00-00 H, Enteneier 1 St. 0—0 Gänse- eiet per St. 6—00 H, Käse 1 St. 5—8 Käsematte 2 St. 5—6 4, Erbsen per Liter 20 4, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar
X 0.00—1.1 0, Hühner per St. X 1.00—1.20, Hahnen per Stück X 1 20—2.00, Enten per St. X 2.00—2.40, Gänse per Pfund X 0.50—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 64—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—60 H, Kartoffeln per 100 Kilo 3.90 6iB 4.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 6.50—7.00, Milch per Liter 16 H.
Zur Aufklärung!
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Liebig’s Fleisch-Extrakt ist reine konzentrierteste Fleischbrühe^ welche alle Bestandteile einer solchen rein und unverändert enthält.
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