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. . Edw. Schnitz,
. . Riob. Wagner.
. H, t. Kon.
. J. L. F. Olflck.
Edw. ScWtx.
Jok. Ertiime. re\my.
, . Oskar Wagner.
. . E. d’Albert.
Ed. Kremser.
Aimd Maillart. Franz Liszt.
8. Rachmaninoff. Edw. Orieg. Franz Liszt. Ed. Köttner. Konr. Kreutzer.
H. Zöllner.
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Nr. 24 Awettes Blatt
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Dienstact den 30. Januar
Bezugspreis
Vierteljahr!. Mk. 2Lg monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn;
durch die Abholestelle» vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg.
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Erscheint täglich «nt Ausnahme des
MontagS.
Die Gießener A«mikte«vrStter werden dem Anzeiger tm Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter fflr heff. Volkskunde" «öchtl. 4 mal beigelegt.
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Meiner Anzeiger
E-eneral-Anzeiger
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Amtlicher Heil.
Auszug
aus der von Großherzoglicher Abrechnungskammer revidierten Rechnung der Provinzialkasse Oberhefsen pro 1897/98.
1. Kassevorrat aus vorhergehenden Jahren . 13 832 23
2. Ausstände „ „ M . 4096 15
3. Beiträge der Kreise....... 222 000 —
4. Kapitalzinsen......... 9 256 50
5. Prozeßkoften....... 664 60
6. Beitrag aus der Staatskasse zu Straßen- fcv
neubauten......... 46 000 —
7. Einnahmen des chem. Untersuchungsamts 4 035 86
8. Ersatzposten.......... 592 92
12. Zurückzuempfangende Kapitalien . . . 133 41
Summe der Einnahme 300 611 67
Ausgabe.
14. Besoldungen..........2 175 —
15. Diäten und Gebühren......1 413 91
16. Botenlohn und Berkündigungskosten . . 266 21
17. Für Bureaubedürfnisse und Gerätschaften 336 43
18. Unterhaltung der Kreisstraßen .... 133857 93
19. Neubau von Kreisstraßen..... 99 211 84
20. Beiträge zu den Kosten der Naturalver-
pflegungSstationen ...... 4 095 84
20 a. Beitrag an den, Verband evangelischer
Rettungshäuser und Erziehungsvereine 100 — 20b. Beitrag an den Oberhess. GeschichtSvereln 300 — 21. Kosten des chemischen Untersuchungsamts 6 722 60 22. Uneinbringliche Posten und Nachlässe . . 29 50
23. Auszuleihende Kapitalien...... 46 000 —
Summe der Ausgabe 294 509 26
Abschluß.
Die Gesamt-Einnahme beträgt 300 611,67
Die Gesamt-Ausgabe beträgt 294 509,26 „
Verglichen bleibt Rest 6 10,241 JL und dieser besteht in: .
a) barem Vorrat 1593,91 JL
b) liquidierten Ausständen 4508,50 „
Gleiche Summe wie oben 6102,41 JL Gießen, den 27. Juli 1899.
Der Rechner der Provinzialkasse für Oberhessen.
(gez.) Grüne berg.
Revidiert, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß eine Aenderung ergeben hat.
Darmstadt, den 6. Dezember 1899.
Großherzogliche Abrechnungskammer, (gez.) Lorbacher.
In Gemäßheit des Art. 93 bezw. 43 der Kreis- und Provinzialordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Gießen, den 25. Januar 1900.
Der Vorsitzende des Provinzial-AuSschusies der Provinz Oberhessen.
v. Bechtold.
Gießen, 29. Januar 1900. Betr.r Definitorialprüfung der Schulamtsaspiranten und Aspirantinnen im Frühjahr 1900.
Die
Großh. Kreis-Schulcommission Gießen au die Schulvorstände und Bürgermeistereien des Kreises.
Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie etwaigen Interessenten in Ihrer Gemeinde zur Kenntnisnahme Mitteilen.
v. Bechtold.
Bekanntmachung.
Betr.: Wie oben.
Die diesjährige erste Definitorialprüfung der Schulamtsaspiranten und -Aspirantinnen soll
Montag, den *7. Mai d. I., vormittags 8 Uhr im Schulhause der Landesbaugewerkschule in Darmstadt, N e ck a r st r a ß e 3, ihren Anfang nehmen.
Unter Hinweis auf § 27 der Verordnung vom 10. Juni 1876, die Prüfungen für das Lehramt an den Volksschulen
betreffend, werden diejenigen Schulamts-Aspiranten und -Aspirantinnen, welche sich dieser Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, ausgefordert, ihre an die unterzeichnete Behörde zu richtenden, mit Stempelmarken im Gesamtbeträge von 1 Mark 50 Pfg. zu versehenden Gesuche, nebst den erforderlichen Anlagen (Seminarabgangszeugnis, bezw. Zeugnis der ersten Prüfung, Zeichnung und Probeschrift) bis spätestens zum 7. April bei der betreffenden Kreisschulkommission einzureichen, welche die Gesuche weiterbefördern wird.
Alle diejenigen Prüflinge, welche nicht ausdrücklich von der Prüfung zurückgewiesen oder durch besondere Zuschrift der unterzeichneten Behörde auf einen späteren Termin zu derselben einberusen werden, haben sich zu der am Anfang dieser Bekantmachung bemerkten Zeit dahier zur Prüfung einzufinden.
Die Großh. Kreisschulkommissionen und die Ortsschulvorstände wollen die Schulamtsaspiranten u. s. w. von dieser Bekanntmachung in Kenntnis setzen.
Darmstadt, den 12. Januar 1900.
Großh. Ministerium des Innern. Abteilung für Schulangelegenheiten.
Dr. Eifenhuth.
de Beauclair.
* Unterredung mit Dr. LeydS.
Der Gesandte der Südafrikanischen Republik Dr. Leyds ist in Berlin eingetroffen. Kurz nach seiner Ankunft empfing der Gesandte einenMitarbeiter des „B. L. A.", der die hochinteressante Unterredung wie folgt schildert: „ES wird Ihrer Anwesenheit in Berlin, Exzellenz, eine hohe politische Bedeutung beigemessen. Vor allem wird Ihre Reise mit Befürchtungen bezüglich der Delagoa Bay in Verbindung gebracht."
„Sie befinden sich da vollständig im Irrtum. Meine Anwesenheit hat mit der Politik nichts zu thun. Ich bin einer Einladung des Reichskanzlers zu dem heute stattfindenden diplomatischen Diner gefolgt. Das ist alles."
„So reisen Exzellenz sofort wieder ab?"
„Nein! Ich bleibe erst noch einige Tage hier, ohne jedoch auch in dieser Zeit irgend welche politischen Absichten zu verfolgen. Was sollte ich denn auch thun? Der Krieg geht weiter, und alles, was von Vermittlungsversuchen, den Kampf zu beenden, gesagt wird, ist leere Kombination, so weit es uns angeht. Wir haben gar keine Veranlassung, jemanden anzurufen. Geht doch alles vortrefllich, und es wird, wie ich hoffe, auch weiter trefflich gehen."
„Aber Sie dürften sich doch irgend eine Vorstellung gemacht haben, dem Kampfe ein Ziel zu setzen?" „Wir haben alles in Hülle und Fülle und dies noch auf lange hinaus."
„Und unter welchen Bedingungen denken sich Exzellenz den Friedensschluß?" — „Ich kann da selbstverständlich nur eine rein persönliche Meinung äußern. Aber das glaube ich jedenfalls, daß England einen guten Teil des früher uns entrissenen Gebietes zurückgeben muß. Weiter ist es ganz selbstverständlich, daß wir unseren Stammes- genoffen, die sich jetzt uns angeschlossen haben, jede Garantie verschaffen, daß ihnen auch nicht ein Haar gekrümmt werde. Einen Frieden ohne solche Garantie wird es niemals für uns geben. Ueber eine absolute Selbständigkeit der beiden Republiken ist wohl kein Wort zu verlieren."
„Angesichts solcher Bedingungen dürfte England aber doch alles aufbieten."
„Mag es doch! Sie sagen, man verlange in London die Mobilisierung aller Milizen. Was wollen solche Truppen auSrichten, wo die reguläre Armee nichts zu leisten vermocht hat?"
„Aber Ihre Taktik, Exzellenz, wird auch hier vielfach nicht verstanden, z. B. Ladysmith —"
„Ja! WaS wollen Sie — Wir haben es zum Gefängnis für zehntausend Engländer gemacht. Lasten Sie sie nur ihre Vorräte aufessen, statt der unserigen. Denn führen wir sie gefangen weg, so muß Transvaal sie ernähren."
„Und Kimberley, Mafeking? —"
„Auch Gefängnisse! — Kimberley ist sogar ein fideles Gefängnis! Und unser übriges Vorgehen — Ja! Das ist eben unsere Taktik, die durch das Terrain bedingt ist, und uns weiter vorwärts bringen wird."
Lokales and UrooWeUes.
* * Für das 13. deutsche Bun desschießen, das in den Tagen vom 7. bis 15. Juli d. I. in Dresden
gehalten wird, ist das F e st p r o g r a m nt nunmehr festgesetzt worden. Im Verlaufe des 7. Juli (Samstag) werden die ankommenden Schützen auf den Bahnhöfen begrüßt, und abends 8 Uhr findet in der Festhalle Empfang statt, der in Konzert und Kommers bestehen wird. — Sonntag den 8. Juli ist früh 7 Uhr ein Weckruf durch die Stadt, von verschiedenen Musikchören auszuführen, vorgesehen. 9 Uhr 30 Min. stellt sich der Fe st zu g in der Ringstraße und 10 Uhr 30 Min. erfolgt der Abmarsch durch die König- Johann-Straße nach dem Altmarkte, wo die Begrüßung der Teilnehmer durch die Stadtvertretung und die Ueber- nahme des Banners stattfinden wird. Danach marschiert der Zug durch die Wilsdruffer Straße, Ostra-Allee und Friedrichstraße nach dem Festplatze. Um 1 Uhr ist Fest- b a n k e t in der Festhalle mit Tafellonzert und nachmittags Konzert im Freien. Um 5 Uhr soll das Konkurrenzschießen (unter Umständen Eröffnung des Festes in Gegenwart Sr. Majestät des Königs und des Hofes) und um 6 Uhr das allgemeine Schießen beginnen; um 8 Uhr ist die Becherverteilung vorgesehen, und von da ab bis 11 Uhr Konzert in der Festhalle. Von Montag den 9. Julr an bis Sonnabend abends 8 Uhr wird täglich von 7 bis 12 Uhr 30 Min. und von 2 Uhr 30 Min. bis 8 Uhr geschossen. An jedem Tage sind mittags 1 Uhr ein Banket in der Festhalle und von 4 bis 7 Uhr Konzert auf dem Festplatze in Aussicht genommen. Außerdem wird am Montag abends von 8 bis 11 Uhr ein Gesangskonzert (Julius-Otto-Bund) in der Festhalle und am Dienstag den 10. Juli abends von 8 bis 12 Uhr ein Monstrekonzert in derselben Halle sein. Mittwoch den 11. Juli wird vormittags von 10 Uhr an die Generalversammlung des deutschen Schützenbundes abgehalten, und nachmittags von von 4 bis 7 Uhr wird ein großes Schautürnen und Fechten, sowie abends ein großer Festtommcrs in der Festhalle unter Mitwirkung von Gesang- und Turnvereinen (Dresdner Sängerbund) veranstaltet. Donnerstag den 12. Juli wird der gesamte Festplatz von 9 Uhr an festlich illuminiert sein und Konzert in der Festhalle stattfinden. Freitag den 13. Juli ist großes Feuerwerk und in der Festhalle eine Gesangs-Aufführung (Elbgau - Sängerbund). Für Sonnabend Den 14. Juli ist ein Besuch der Bastei in Aussicht genommen, und zwar wird 1 Uhr 30 Min. die Abfahrt mit Dampfschiff, und am Abend die Rückfahrt gleichfalls mit Dampfer erfolgen. Für die Festteilnehmer wird sich hierbei ein herrliches Schauspiel entfalten, indem die Höhen des Elbthales mit ihren Wäldern und Landhäusern, die Ufer mit ihren idyllischen Ortschaften beleuchtet werden. Diese Beleuchtung bietet ein ungemein malerisches Bild von eigenem Reiz. Abends 8 Uhr ist für diejenigen Schützen, die sich nicht an der Fahrt beteiligen, Konzert in der Festhalle, auch wird ihnen das Schauspiel eines auffahrenden Luftballons geboten. Sonntag den 15. Juli wird vormittags die Preisverteilung in der Festhalle vorgenommen; um 1 Uhr ist das Schlußbanket und nachmittags sind Volksbelustigungen. — Dieser Hauptwoche geht außer einem am 24. Juni abzuhaltenden Probeschießen eine Vorwoche (vom 1. bis 7. Juli voraus, in welcher in der Festhalle ein Banket und zu Ehren der Kom> missionsmitglieder ein Kommers stattfinden wird; auch sind zwei große Volksbelustigungen in Aussicht genommen, die wahrscheinlich am 1. und 4. Juli abgehalten werden. Das ist in großen Zügen das Programm für das Bundesschießen, für dessen glanzvolle Ausstattung die Ausschüsse besorgt sein werden. Aus dem Programm geht hervor, daß alles aufgeboten werden soll, um den Schützen den Aufenthalt in Dresden so angenehm als möglich zu machen.
** Die A u s st e l l u n g s g e g e u st ä n d e für die Marine-Ausstellung, die am 2. Februar im früheren Palais des Prinzen Karl zu Darmstadt durch Se. Königl. Hoheit den Großherzog von Hessen eröffnet werden wird, sind Ende voriger Woche in 7 Waggons von Dortmund hier eingetroffen und gelangen gegenwärtig unter der sach- kundigen Oberleitung des Herrn Geh. Regierungsrats Professor B u s l e y von Berlin zur Aufstellung. Derselbe hatte auch die Dortmunder Ausstellung, wie uns von dort vorliegende Berichte melden, in musterhaft übersichtlicher und anschaulicher Weise arrangiert; in 12 Tagen wurde dort, trotz der niedrigen Eintrittspreise, eine Einnahme von 27 000 Mk. erzielt'. An einem der Tage nach Eröffnung der Ausstellung wird Herr Professor Busley, dem der Rus eines vorzüglichen Redners vorausgeht, im großen Saale des Darmstädter Saalbaues mit Beziehung auf die Marme- Ausstellung einen Vortrag halten über das aktuelle Thema: „Der militärische, wirtschaftliche und handelspolitische Wert einer starken Flotte", wozu jedermann freien Eintritt haben soll. Um der Jugend den Bejuch der Ausstellung möglichst zu erleichtern, wurde dre dankenswerte Bestimmung getroffen, daß beim Besuch ganzer Schulen und Schulklassen unter Führung der Lehrer d e einzelnen Schüler und Schülerinnen an Wochen - nur 10 Pfennig Eintritt zu zahlen haben. Der 64 Seiten starke rcidi illustrierte Ausstellungs-Katalog soll an die 50 Pfennig Eintritt zahlenden Besucher der Wochentage umsonst abgegeben werden. Wie wir aus dem vornehm


