«ahme der Bundesstaaten auf die RcichSleitung hat Bismarck den Einzellandtagen für äußerste Fälle angerateu. Die Verfassung verbietet das weder den Landtagen noch dem Bundesrat. Anzuraten freilich ist, wie wir bereits früher ausführten, ein solche- Entfesseln dezentralistischer Kräfte im Reiche wegen der Konsequenzen, die eS haben kann, nicht. Zudem tft eigentlich der Kaiser der ausschließliche Repräsentant des Reiches anderen Staaten gegenüber im internationalen Verkehr. Artikel 11 der Reichsverfassung setzt hierüber folgendes fest: „Der Kaiser hat das Reich völkerrechtlich zu vertreten, im Namen des Reiches Krieg zu erklären und Frieden zu schließen, Bündnisse und andere Verträge mit fremden Staaten einzugehen." Eine Stellvertretungsbefugnis kann sich der Bundesrat weder allein noch gemeinsam mit dem Reichstag beilegen. Der Bundesrats- auSschuß für auswärtige Angelegenheiten dient in erster Linie dazu, Mitteilungen der Reichsregierung entgegen zu nehmen. Darum war es durchaus in der Ordnung, daß bei der Beratung des Antrags Köhler-Langsdorf und Gen. in der Zweiten Kammer unseres Landes die Großh. Regierung am Regierungstische nicht vertreten war.
In dem Maße, in dem die Furcht vor dem „roten Gespenste" schwindet, beginnt in Frankreich die Angst vor dem „weißen Gespenst" zu wachsen. Mit diesem Schlagworte bezeichnet man die drohende Entvölkerung, die in dem langsamen Rückgang der Geburtenziffer, besser in dem stationären Verhalten derselben zum Ausdruck gelangt. Die Pessimisten sehen die französische Nation bereits aus der Reihe der europäischen Großmächte gestrichen. Es bleibt jede Hoffnung ausgeschlossen, durch künstliche Maßregeln den Gang der Entwicklung wesentlich zu ändern. Wenn Deutschland in zwei Jahrzehnten doppelt so viel Rekruten einstellen kann als Frankreich, so ist das für die Leute an der Seine gewiß sehr be- I ängstigend, aber dafür werden den Deutschen — so trösten ! sich die Franzosen — Sorgen erwachsen, die den Franzosen erspart bleiben. Und am Ende haben die Statistiker doch । nicht das letzte Wort in der Sache zu sprechen. Man muß ! der Einwanderung fremder kräftiger Elemente keine künst- ; lichen Hindernisse entgegenstellen. Seit dem Zuzug der germanischen Clemente in der Völkerwanderung weiß man die Vorteile einer Rassenmischung in Frankreich wohl am besten zu schätzen. Daraus muß auch heute die Abhilfe erhofft werden, und mit der großen Erleichterung in der Naturalisation, der sich ja u. a. auch unser Landsmann Alexander Büchner unterworfen hat, schafft man der „Re- population" die beste Förderung. Mit allen übrigen jetzt so laut empfohlenen Rezepten wird man die Lücken nicht mehr stopfen, als die Römer mit ihrem jus triam liberorum und ihrer lex Julia et Papia Poppaea. Die auch bei uns in Hessen vor einiger Zeit vorgeschlagene, aber ver- stäudigerweise nicht zur Annahme gelangte Besteuerung der Junggesellen und die fiskalische Begünstigung kinderreicher Familien, die der Senator Piot in Form eines Gesetzentwurfs in Anregung gebracht hat, werden gkw ß nicht genügende Erfolge erzielen, um die Rückgänge in der Geburtenziffer auszugleichen. Jetzt hat auch eine Kommission der Kammer einem Reformprojekte zugeßirnmt, das mit dem Bevölkerungsproblem im Zusammenhang steht, nämlich der Zulassung der recherche de la paternite, die bisher verboten war.
Nach dem vom sozialistischen Abg. Viviani vorgeschlagenen und von der Kommission gebilligten Entwurf wäre in Zukunft die recherche im Prinzip zu erlauben und das Verbot auf wenige Ausnahmefälle zu beschränken. Es würde damit ein dem deutschen ähnlicher NechtS- zustand erreicht werden. Das absolute Verbot bleibt nur bestehen, wenn der angebliche Vater jünger und die Mutter älter als 18 Jahre ist. lieber die Frage der ehebrecherischen Vaterschaft und deren Nachforschung, die auch angeregt war, blieb die Kommission unschlüssig. In allen Fällen, in denen die Suche der Vaterschaft erlaubt ist, wird natürlich die Erbringung des Nachweises gefordert, wie sie in fremden Gesetzgebungen anerkannt ist. Wo Entführung Minderjähriger oder Vergewaltigung vorliegt, soll die Vaterschaftserklärung obligatorisch sein. Die im Wege der Paternitärsklage anerkannten Kinder genießen die gleichen Rechte, wie die freiwillig anerkannten natürlichen Kinder.
Wie sehr auch der kriegerische Geist in Frank- reich und die Lust an exotischen Abenteuern bei unfern westlichen Nachbarn im Rückgang begriffen ist, mag folgender Stoßseufzer aus einer sehr angesehenen Monatsrevue, der bibliothdque universelle, um so deutlicher zeigen, wenn man sich erinnert, wie im vorigen Sommer lOOOOO junge Deutsche sich für China zur Verfügung gestellt haben. Die Worte des französischen Schriftstellers (Abel Veuglai c) lauten:
Wenn man Freiwillige für eine Kolonial-Expedition sucht, so melden sich gar wenige, und diejenigen, welche sich um die Ehre der Ausnahme bewerben, sind im allgemeinen ziemlich fragwürdige Existenzen, welche weniger die Gelegenheit, zu kämpfen und sich auszuzeichnen suchen, als einen Vorwand, um sich einer unangenehmen Disziplin oder dem Druck eines übelwollenden Vorgesetzten zu entziehen. Als es sich darum handelte, die Division zu ergänzen, die jüngst nach China abgegangen ist, appellierte man an die letzten Hilfskräfte der Nation. Mauerplakatr in allen Gemeinden verhießen denjenigen, die sich für die Dauer des Feldzuges verpflichten würden, eine Prämie von 200 Frs. Man hätte denken sollen, daß diese verlockende Summe auf Leute, welche dafür gelten, Geschmack an Abenteuern zu haben und gerne ein fremdes Land zu sehen, unwiderstehlich einwirken würde. Man hatte noch um so mehr Grund, dies zu glauben, als die Streikbewegungen zahllose Arbeiter auf das Pflaster setzten und das Leben sich verteuert hat. Und trotzdem haben in Paris, einer Stadt von 2 Millionen Einwohnern, sich im ganzen nur 180 eingetragen. Was die in Frankreich erreichte Gesamtzahl betrifft, ist sie so erbärmlich, daß man ein Geheimnis daraus macht und es uns absolut unmöglich war, sie uns zu verschaffen. Und so groß ist der Mangel an Freiwilligen gewesen, daß die Etnzeichnungslisten über den ursprünglich festgestellten Termin hinaus offen bleiben mußten und daß trotzdem die nach China gesandten Truppenkdrper nicht vollzählig gemacht werden konnten.
Der Krach der Spielhag'enbanken hat die weitesten Kreise der Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen, und so ist die Empörung zu verstehen, die sich gegen die Entrepreneure des Raubzugs richtet. Es konnte auch nicht fehlen, daß bei den eigenartigen Verbindungen der räuberischen Financiers mit Ausläufern der Hofgesellschaft diese letztere selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde. Insbesondere hat der schpn zu verschiedenen Zeiten ost genannte Freiherr v. M i r b a ch, der Kammerherr, auch hier wieder eine Rolle gespielt, die dem etwas eigenartigen Tugendkranz, den sich j)er Herr durch seine Thätigkeit gewunden hat, kein neues Ruhmes-Reis hin- zusügen wird. Die Nachrichten, daß der Hauptheld Sanden viele Hunderttausende für Kirchenzwecke ausgegeben habe, bewahrheitet sich glücklicherweise nicht und so ist denjenigen, denen schon das Wort „Kirche", wie das unregelmäßig gezogene Pentagramma dem Mephisto, „Pein" macht, eine kleine EnttäusckMng bereitet worden. Sanden scheint einer der gewöhnlichen Bank-Marodeure zu sein, Ivie sie in der Atmosphäre der Spekulation so herrlich gedeihen. Herr v. Mirbach will neuerdings jegliche Schuld von sich wälzen. Er läßt durch den Mund des Dr. Leipziger vom „Kl. Journal" verkündigen, daß er Erkundigungen über die Preußische Hypothekenbank bei den „o b e r st e n Behörden Preußens" eingezogen habe und daß ihm da die Auskunft geworden sei, „die.P fand- briefe dieser Bank seien ebenso sicher wie R e i ch s a n l e i he". Das Wort des Herrn v. Mirbach in Ehren — aber wir glauben erst dann daran, wenn diese „obersten preußischen Behörden" im preußischen Landtag dem Mirbach'schien Satze ihr placet gegeben haben werden. Jedenfalls muß die Oefsentlichkeit verlangen, daß ihr die „obersten Behörden Preußens" namhaft gemacht werden. Einen ebenso „wunden Punkt" wie der treffliche Sanden stellt der Generalkonsul Schmidt dar. Ter Generalkonsul ist nichr das Schlimmste an ihm, aber der „Hofbankierder Kaiseri n". Dieser „Hofbankier" war ein Aushängeschild, das wie eine Reklame mit Hochdruck wirkte. In dem „Hosbankier" kam die Summe eines öffentlichen Vertrauens zum Ausdruck, die im öffentlichen geschäftlichen Verkehr kein Analogon besitzt; der Hofbankier ist hors de concours, er ist die verkörperte Redlichkeit. Kein Wunder, daß allein — wie berichtet wird — in Prenzlau und Umgegend von fast durchweg kleinen Leuten drei Millionen an Sanden-Schmidt'schen „Werten" verloren gegangen sind! Aber nicht nur der Hofbankier ist eine Anweisung auf unbegrenzte Vertrauenswürdigkeit, auch das „preußisch" vor Hypothekenbank. Wie kommen die Gründer des Sanden'schen Konsortiums zu diesem schmückenden Attribut? Es ist ganz zweifellos, daß das Wort „preußisch" vor Hypothekenbank diesem Unternehmen in den Augen aller preußischen und deutschen Staatsbürger einen quasi- amtlichen Charakter verlieh. Das „preußisch", war nicht nur für die kleinen Leute, sondern auch für andere ein finanzieller Garantieschein allerersten Ranges; es mußte die Vorstellung erregen, daß man es mit einem Unternehmen zu thun hat, an dem „Preußen", das heißt die preußische Regierung, in irgend einer Form beteiligt ist. Wenn, was wohl sicher ist, diese Dinge im preußischen Abgeordnetenhause zur Sprache kommen, so wird man wohl nicht versäumen, die Regierung daraus aufmerksam zu machen, daß sie für die Zukunft ängstlich darauf sieht, daß Privatuniernehmungen sich nicht mehr mit Bezeichn nungen schmücken, die in dem Laienpublikum die Vorstellung erzeugen, als habe man es mit amtlichen Einrichtungen oder doch mit Unternehmungen zu thun, die mit dem Staate in Verbindung stehen und darum besonders vertrauenswürdig sind. Es ist unsere feste Ueber- reugung, daß „Hunderte von kleinen Leuten lediglich auf das „preußisch" hineingefallen sind.
Kolonialpost.
Der Oberleutnant der kaiserlichen Schutztruppe und Chef der Station Jaunde im Schutzgebiet Kamerun, Ernst Lequis, ist am 7. Dezember in einem Gefecht bei Wei-Jambaise, durch eine feindliche Kugel getroffen, gestorben. i ।' ■" ....... ■ " ** ...... 1 -.....j
Ans Stadt und Land.
Gieße«, 29. Dezember.
Der Fechtverband Gießen Lahr entfaltet wieder reges Leben. In den letzten zwei Jahren hat er im Stillen gearbeitet, nun aber tritt er wieder hervor au die Oeffent« lichkeit. Aber auch fein stilles Wirken war erfolgreich; denn er erreichte einen Betrag von 1000 Mk. seitens der । Stadt Gießen zu seinem Sammelergebnis, sodaß jetzt 6000 Mk. zusammengebracht sind. Hierdurch hat der Verband eine dauernde Freistelle zur Erziehung eines Knaben im Reichswaisenhaus zu Lahr erworben, und es soll, wie wir hören, demnächst ein Knabe aus Gießen nach Lahr verbracht werden. Dieser Abschnitt in der Fechtersache soll Sonntag den 30. Dezember, abends 8 Uhr, durch eine Festlichkeit (auch zugleich Weihnachtsfest) im Postkellersälchen begangen werden (s. Annonce), wozu die Mitglieder und
I Freunde nebst Familien eingeladen werden. — Es sei jetzt I schon darauf hingewiesen, daß der Verband am 20. Ja- I nuar k. I. im Saale des Cafä Leib einen Maskenball ver- I anstalten wird.
** Volksschullehrergehalte in Hessen. Die I Beschlüsse beider Ständekammern weisen, wie die „W. Z." I schreibt, wenn man den Wegfall der Witwen-Kassen- I beitrüge, die Erhöhung der Witwenpensionen, die Er- I Höhung der Vergütung an die Schulverwalter in Be- I tracht zieht, dem hessischen Lehrerstande jährlich ein Plus I von rund 1 Million Mark zu, die als Mehrausgabe in I das Budget aufzunehmen ist. Für die ältesten Lehrer, I ca. 240 an der Zahl, kommt hierbei eine jährliche Gehalts- I Zulage von 800 Mark in Betracht. Nachdem die Regierung I dem neuesten Vermittelungsvorschlag in der Ersten I Kammer gegenüber auf das Bestimmteste erklärt hatte, I einen Verzicht auf die ganze Vorlage in dem Falle I eintreten lassen zu müssen, waren nur zwei Wege offen, | die Ablehnung und Zurückstellung dieser Summe von I 1 Million oder der Kompromiß auf die Skala Molthan.
In dem Ausschuß der Ersten Kammer war beantragt hVn„ den (Frhr. v. Heyl) die Skala Backes vom 1. Januar v* = in dem Gesetze jetzt bereits festzulegen. Weder die >Ve gierung noch die anderen Mitglieder der Ersten Kamme- zeigten sich geneigt, eine solche Bindung schon jetzt eh treten lassen zu wollen, weil man, mitten in der Steuerreform stehend, die Finanzverhältnisse des Landes schone, wollte. Nachdem aber dieser Antrag im Ausschluß Ersten Kammer abgelehnt war, trat in beiden Kammer, ofort der Wunsch hervor, thunlichst rasch vor Ueitz lachten noch zum Abschluß gelangen zu wollen. Sv $ denn der einstimmige Beschluß beider Kammern zu ftanir gekommen. Die Erste Kammer hat jedoch die Bestimmun, die auch von der Zweiten Kammer angenommen würd' eingefügt, daß 1904 neue Verhandlungen über die Lehrer' gehalte stattfinden müssen.
** Aus dem Theaterburean. Lorenz Kirchners Weih, nachtSmärchen in 6 Bildern „Märchenzauber" wich am Sonntag, nachmittags 4 Uhr noch einmal als Kinder- vorstellung gegeben. Für Abends 8 Uhr steht das Friedrichs'sche Volksstück mit Gesang, „Mutter fegen- oder „Die Perle von Savoyen" auf dem Spickplan. - Am Neujahrstage finden zwei Vorstellungen statt, nachmittags als volkstümliche Vorstellung zu kleinen Preisen „Der Probekandidat", abends als erste Aufführung im neuen Abonnement die Posse „Von Stufe zu Stufe- 'm Hugo Müller.
** Die erste Feldbriefpost nach China im ueueu Zch geht am 4. Januar über Brindisi. Dort übernimmt sie ein Dampfer der englischen Peninsular- und Orient-Te- sellschaft bis Schanghai, wo sie dem deutschen Postamt aur- gehändigt wird. Sie trifft dort am 8. Februar ein, ii Tientsin und Peking also gegen Mitte Februar. Befördert werden Feldpostbriefe und Karten, dagegen noch keine Feld. Postanweisungen, wie von anderer Seite irrtümlich behaupte', wurde. Deutliche Aufschrift ist erste Erfordernis jeder Feld- Postsendung.
§ Queckboru, 28. Dezember. In der vorigen Wich hielt der Obstbautechniker des Oberhessischen Obstbauverein-, Metternich aus Büdingen, in unserer Gegend Vorträge über Obstbau und nahm praktische Unterweisungen an Obst, bäumen vor.
X Grebenhain, 27. Dezember. Heute wurden 10 Personen hier durch ein Telegramm hoch erfreut. Ihnen iß Vs deshöchstenGewinnesder hessischen Landeslotterie. 300 000 Mk. auf Nr. 1665, aus der Kollekte des Haupt Kollekteurs in Laugen zugefallen. Die glücklichen Gewinner sind meistens weniger bemittelte Leute. Sie bilden seit einiger Zeit eine sogenannte Spielgesellschaft mit {tatutaxv schen Bestimmungen und spielen fünf ^/,-Lose. Dem Dn» nehmen nach wird sich vielleicht ein Prozeß daraus ent- wickeln, da ein Teilhaber sein letztes Los noch mcht be« zahlt hat resp. es auf andere Weise verrechnen wollte und dadurch als Teilhaber nicht anerkannt wurde.
Darmstadt, 28. Dezember. Die Stadtverordneten bewilligten zur Beschäftigung Arbeitsloser einen Kredit von 94 00 Mk., gegen 6800 Mk. im vorigen Jahre. In erster Linie sollen Planierungen und Chausierungen vor«
genommen werden.
Mainz, 28. Dezember. Der hiesige Steinkohleuhiindler Schwalb ach, der wegen Beleidigung des Hauptmanns Achenbach von dem Kriegsgericht zu einer Festungsstrase von 6 Monaten verurteilt worden war (die Beleidigung erfolgte am Tage der Kontrollversammlung), wurde, nachdem der Verurteilte 2i/2 Monate auf der Festung Wesel zuge. bracht hatte, von dem Kaiser begnadigt. GleichMS erfolgte die Begnadigung des Leutnants Wichert vom 117. Jnf.-Regiment, in dessen Gegenwart seinerzeit em Soldat dieses Regiments bei einer Schießübung erschoß wurde. — Heute stürzte sich eine Frau Staus aus ihrer Wohnung im dritten Stock; sie war sofort tot.
Mainz, 28. Dezember. Die Obduktion der Leiche ms Schießbudenbesitzers Schuster ergab als Todesursache^ _ erguß ins Gehirn, herrührend von einer kleinen W j an der linken Stirnseite. Die Verletzung nimmt sich ' als ob sie von einem an einem Finger getragenen Si g ' ring veranlaßt sei. Die Differenzen, die einen fo traßilw Abschluß finden sollten, entstanden schon am Samstag u der Weinwirtschaft von Wilhelmi. Sie nahmen ihreni gangkpunkt aus wörtlichen Beleidigungen, die Frau LUw j und Schuster gegenseitig austauschten und die immer gro Kalibers wurden, bis Frau Dewin ast auffprang dem Schuster mit ihrem Schirm einen Schlag , den Kopf gab. Der Streit entwickelte sich «
ehe jemand dazwischen treten konnte, die Eheleute v. bcft sowie ihr Bediensteter Schlappert auf den Schuster Fäusten einschlugen. Das Unglück wollte auch noch, » Vierter dann den Schuster, der als kräftiger Man" JW. wird, um abzuwehren, von hinten um beide »rnu \ p ihn zurückriß und seinen Peinigern gegenüber vo ' wehrlos machte. Bald nachdem die Streitenden fl waren, fing Schuster zu phantasieren an und wurv' u
Hospital geschafft. Die Verletzung schien nur unveoe so daß von einer Verhaftung der Eheleute Dem P des Schlappert Umgang genommen wurde, bis a» »intrflt. Weihnachtsfeiertage eine bedeutende Verschlimmer»^ Frau Dewinast ist schon einmal wegen schwer« Verletzung mit tätlichem Erfolg mit GefängmS bestr s Vor einigen Jahren hatte sie in Bingen em t Mer» daS an ihrem Wagen spielte, mit einem Keffer Waffers begoffen, wodurch der Tod des KmdeS Y - L von wurde. — In der Nähe des Fort Karl wurde flF etCri einer Militärpatrouille ein Mann mit emer iw ver- Kopfwunde gefunden und nach der Neutho w Die
bracht, von wo aus der Verletzte in das Hosp«« yoH Untersuchung ergab, daß die Bergung dem seiner eigenen Frau, die ihm eine vrerPaM « Fra* i zertrümmerte, bcigebracht worden war. ^»heraus zah^ i ist Untersuchung eingeleitet. — Unter eine
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SFfffi bäodler i" den fr ÄÄf zu \.\% W Sech
Tasgerett wird geschrieben- ." einer kleinen Wm -acht'-' ö'isenbahnunj in Mck besuchte em< bw ünMsstätte u Hündchen aus ver! liegen, die mahrsche gehörten. Ta-- hin zitterte am ganzen versuche nicht zu bei lassen. Äenjo hatte weigert. Mich geb cheu au( ihren Arm war e-t nach Tage dann aber gewöhnt scheint sich jetzt rech die Mptlv-tügentün selbe seinem rechtnn Delleicht selbst ein dessen Angehörigen < Richtung waren bishe Nessenben «zamilie worden.)
Ter Bierve während der beiden jugenommen, ei im Jahre 1880 aus Mngchhre 1899/190 der Bevölkerung stier eu'viertcl ^ettoliter. wr/r, beim i/ier tarn emhalb Hektoliter aw mit /ch chm “ter, das norddeuts «lsaß-Lothrinaen mit vemahe ausschließlich «rer getrunken; in 3 Erdrauchs, in Bade
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