Ausgabe 
29.11.1900 Drittes Blatt
 
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Donnerstag den 29. November

280 Drittes Blatt

150. Jahrgang

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Gewiß erschöpft der Exporthandel und der Wettbewerb nicht den Vergleich der beiden Völker, nicht einmal in in­dustrieller Beziehung. Denn um zu zeigen, was zwei Völker in der Industrie leisten, kommt vor allem auch der inländische Absatz in Betracht. Jedenfalls ist der Konsum von Jn- dustrieprodukten in England zur Zeit noch bedeutend stärker als in Deutschland. Aber für das was beide Völker für den Welthandel leisten und für Aussichten haben, sind aller­dings obige Ausführungen ausschlaggebend; und wir hoffen, daß der deutsche Arbeiter nicht nur als Produzent, sondern auch als Konsument den englischen allmählich erreicht und übertrifft.

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städten und Dörfern, wo Handwerk und Landwirtschaft sich innig berühren. Was ist hierbei Aufgabe der Genossen­schaft?" Der Eintritt ist frei, sodaß zahlreicher Besuch zu erwarten steht.

-i- Stammheim, 26. November. Der von dem hiesigen Gemeinderat gestellte Antrag auf Entwässerung der Grundstücke in einem Teil der Gemarkung und Bildung einer Wassergenossenschaft wurde für zweckmäßig und zu­lässig erachtet, und darum ist die Einleitung des Verfahrens angeordnet worden. Nach Beendigung der beabsichtigten Arbeit können die DrainierungSarbeiten in unsrer Gemar­kung als abgeschlossen angesehen werden, da ein großer Teil derselben schon vor 18 Jahren entwässert wurde.

Darmstadt, 27. November. Der sozialdemokratische Antrag auf Entschädigung unschuldig Verhafteter sowohl bei Untersuchungs- wie bei Strafhaft hat die ein­mütige Zustimmung des Gesetzgebungs-Aus­schusses der Zweiten Kammer gefunden. Der vom Abg. v. Brentano (C.) verfaßte Ausschußbericht weist darauf hin, daß mehr noch als die relativ seltenen Fälle unschuldig verbüßter Strafhast die viel häufigeren Fälle zu Unrecht ver­hängter Untersuchungshaft nach Entschädigung schreien. DerBe- richterstatter schöpft aus seiner rechtsanwaltlichen Praxis, wenn er erklärt,daß die Gründe zu einer Verhaftung derart weit interpretierbar, derart wenig umrisien und bestimmt sind, daß vielfach Fehlgriffe mit ihren schweren möglichen Folgen für Gesundheit, Vermögen, soziale Stellung vorkommen können und thatsächlich vorkommen." Die Regierung hat sich bei den Ausschußverhandlungen zunächst ab­lehnend verhalten. Nach ihrer Meinung sei, da Reichs­tag und Bundesrat sich mit der Materie einmal befaßt haben, die Möglichkeit eines Kompetenzkonfliks nicht ausgeschlossen. Außerdem sei die praktische Durch­führung des Antrags so schwierig, daß man Gefahr laufe, sich durch einen Mißerfolg bloßzustellen. Dem ent­gegen vertrat der Ausschuß die Auffassung, daß angesichts des Versagens der Reichsgesetzgebung die Landesgesetzgebung das unbestrittene Recht habe, vorzugehen. Auch seien die praktischen Schwierigkeiten in einem kleineren Land viel leichter zu überwinden, als im Reich. Hessen solle sich darum ein Verdienst erwerben, mit gutem Beispiel voran­zugehen.

Mainz, 26. November. Bon unterrichteter Seite wird mitgeteilt, daß der Großherzog kommendes Frühjahr einige Zeit hier residieren wird. Das Großherzogliche Palais hat in der letzten Zeit in seinem Innern mit Rück­sicht auf die beabsichtigte Hierherkunft des Landesfürsten verschiedene bauliche Veränderungen erfahren. Eine sehr merkliche Wirkung hat hier der Neun. Uhr-Ladenschluß auf das städtische Gas- und Elektrizitätswerk ausgeübt, indem durch den gesetzlichen früheren Ladenschluß ein Wenigerverbrauch bei jedem der beiden genannten Werke eingetreten ist, der sich bei jedem Werke auf 250 Mark pro Tag berechnet. In der Winterszeit macht das einen Ausfall von annähernd 15000 Mark pro Monat aus. Zwischen der Stadt Mainz und und dem Verein für Feuerbestattung ist in den letzten Tagest ein Vertrag abgeschlossen worden zum Zwecke der Errichtung eines Krematoriums und des Kolumbariums auf dem oberen Teile des an der sogen. Fintherstraße gelegenen christlichen Friedhofes, um die Feuerbestattung in Mainz zu ermöglichen.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Erste Staatsanwalt Settegast in Könitz erklärt die Nachricht, daß er zum 1. Dezember nach Limburg a. d. L. versetzt worden sei, für falsch. Aus dem GerichtSgefängniS in Kassel ist SamStag Nachmittag der Zimmermann Karl Heinrich AlthauS von hier entwichen. Nachrichten über den 27 Jahre alten, mit grüner Radfahrermütze, dunklem Jackett und Weste und hellblauer Anstaltshose bekleidet ge­wesenen, etwa 1,72 Meter großen Flüchtling, ber blonden Schnurrbart trägt, sind der Kasseler Staatsanwaltschaft erwünscht.

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Vermischtes.

Dortmund, 26. November. Auf der Strecke Langendreer(Süd)-Bochum(Süd) stießen am 24. ds. zwischen der Blockstation Prinz von Preußen und Alten­bochum die Güterzüge Nr. 3327 und 9004 zusammen. Außer einem Lokomotivheizer, der leichte Verletzungen erlitt, wurde niemand verletzt. Der Unfall ist darauf zurück­zuführen, daß die BlockstationPrinz von Preußen" den

Der Wettbewerb Englands ntnb Deutschlands auf dem Weltmärkte.

England ist bisher die mächtigste Handelsnation der Belt gewesen. Außer den Vereinigten Staaten ist ihm Demschland nahe auf den Leib gerückt. Wie der Wett­bewerb Englands und Deutschlands sich gestalten wird, ist für uns eine Lebensfrage. Dr. Alexander Tille, der be- laku tlich lange Zeit Privatdozent an der schottischen Uni- derftät Glasgow war, bis er dort wegen eines in einer bclltichen Wochenschrift veröffentlichten Aufsatzes über Trans­vaal Mißhandlungen von Studenten erdulden mußte, führte darüber kürzlich in Düsseldorf nach der dortigen Bürgerztg. ziemlich optimistische Ansichten aus. Allerdings ist die deutsche Ausfuhr ganz anders gestiegen als die englische. Der Wert der englischen Ausfuhr betrug 1890 5,27 Milliarden Mark, 1899 5,108 Milliarden, er ist also gar etwas ge- fenten in diesen 9 Jahren. Deutschlands Ausfuhr dagegen stieg in dieser Zeit von 3,3 auf 4,4 Milliarden Mark, also um 1,1 Milliarde. Geht das so weiter, so hat Deutsch­land England 1906 als Handelsvolk übertroffen. Dieser Banbel macht sich auf allen Märkten der Welt bemerkbar. Zn Belgien und Holland hat der Deutsche jetzt Über den Lngl ander triumphiert. Am meisten geht Deutschland voran in Südamerika. Selbst in den englischen Kolonien ent- fcitEclt sich der deutsche Handel schneller als der englische, ttglanb führte z. B. 1875 nach seinen Kolonien mehr aus 1U 3895.

Dieser Umschwung hat die verschiedensten Ursachen, nglland ist zu sehr mit Kolonien belastet. Die iolonialverwaltung nimmt ihm zu viel Kraft veg.. England gleicht in dieser Beziehung einem Menschen, lit ru lange Arme und Beine hat, und dessen innere tßrgatte darunter Schaden leiden. England hat für ikn Ausbau seiner Rechtsverhältnisse viel zu wenig gethan. Hnfo'lge dessen haben sich der deutsche Getr-idehandel, chiauehandel und Baumwollhandel von England losgesagt. Dis englische Maß und Gewichtssystem ist veraltet. Ferner Wen die Engländer zu wenig Neigung sich mit fremden Sprachen, Sitten und Zollverhältnissen zu beschäftigen.

Bekanntlich sind die Engländer ziemlich lange in Nn- kMtniS über die Ursachen ihres Handelsrückganges gewesen. Sie glaubten, die Deutschen machten nur deshalb Fort- fchitte, weil sie ihre Waren zumteil mit englischen Marken vbsetzten. Sie machten darum das bekannte made ip Ger- tny-(8efe$, das die Bezeichnung fremder Waren mit eng- Wer Marke unter strenge Strafe stellte. Dies Gesetz hat tubtr mehr geschadet als genützt, denn es war eine amtliche Marne für die deutsch n Artikel, die vor den englischen Mncherlei Vorzüge, namentlich den der größer« Billigkeit Wien. Daß England teurer war in seinen Kolonieen als Qutschlanb, liegt zumteil an der viel teurem Fracht auf »zlischen Schiffen. Nach Südamerika beträgt der Fracht- I Lierschied einer Tonne Nägel 36 Mk. zwischen Liverpool Hub Hamburg. Der englische Prozentsatz am Weltfracht- wikehr ist denn auch von 61 Prozent 1890 aus die Hälfte in letzten Jahr zurückgegangen.

In der Chemie und Elektrotechnik ist England bereits Hn Deutschland, in der Eisenindustrie von Amerika ge- fchagen. In neuester Zeit fängt England sogar wieder an, Hhftoffe, wie Roheisen und Kohle, auszusühren, weil es b»ie Stoffe nicht mehr im eigenen Lande verarbeiten kann, HO Mangel an Menschenmaterial.

Der Hauptgrund des englischen Rückgangs ist sozial. Ctr Höhepunkt der britischen Industrie liegt im Jahre 1-873.. Damals hatte die englische Industrie den größten , jiflrom von Arbeitern, seitdem trat ein allmähliches Ab- jUuen ein. England hat keine weiteren Scharen mehr, mit (ikuert es neue Fabriken füllen kann. Tille schätzt den Zu- l yachs englischer Volkskraft nur auf 300 000 Personen ein. ! Oie Zunahme ist vor allem deshalb so mäßig, weil Irland tW) entvölkert. Deutschland hat noch zahlreiche Volkskräste, mit bienen eS seine Jndustriearbciterscharen vermehren kann, Ui. Zuzug vom Lande, natürliche Zunahme (jährlich gegen 18000100 Menschen), Einwanderung. Deutschland stände in 1 Sizielhung auf Zuwachs von Industriearbeitern erst da, wo lEogimnb 1860 stand, hätte also noch eine ganze Weile bis «Gipfelpunkt, es könne noch 5 Millionen Jndustrie- mbeitier aufbringen im Laufe der Zeit.

Dr. Tille gab eine kleine statistische Nebersicht über die I dliliscche Ausfuhr. Sie wuchs 185459 um 123 Mill. Mark, ] 186069 um 184 Millionen, 187079 um 140 Millionen, IM89 nur noch um 40 Millionen, 189099 gar nur noch mm 8 Mill. Mark.

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Volttische Tagesschau.

Die Ausgaben aus dem allgemeinen Peufiousfonds werden nach dem neuen Etat für das Rechnungsjahr 1901 63 727 199 Mk. betragen gegen 61 156 433 Mk. im Jahre 1900, 58473652 Mk. im Jahre 1899 und 51994195 Mk. im Jahre 1897. In den letzten 11 Jahren sind die Aus­gaben aus dem allgemeinen Pensionsfonds um über 25«/z Millionen gestiegen. Den Hauptanteil an der absoluten Zunahme gegenüber dem Vorjahre hat die Militär­verwaltung, bei der die Ausgaben von 55956185 auf 58031 195 Mk., also um mehr als 2 Millionen Mark gestiegen sind. Bei der Marineverwaltung hat sich der Pensionsfonds von 3616954 auf 3957954Mk. erhöht. Bei der Zivilverwaltung, bei der im vorigen Jahr ein Rückgang der Ausgaben um nahezu 70000 Mk. ein­getreten war, ist jetzt eine Steigerung von 1583 295 auf 1 728 050 Mk. zu verzeichnen. Relativ haben die Ausgaben bei der Marineverwaltung wie schon im vorigen Jahr am meisten zugenommen mit 97,7 v. H.; dann kommt die Zivilverwaltung mit 9,1 v. H. Ue6er die Zahl der Offiziere und Aerzte sowie der Personen des Soldaten­standes, die am 1. Juli d. I. aus dem Pensionsfonds Pensionen und Pensionserhöhungen bezogen, enthält der Etat u. a. folgende Angaben:

In Preuhen erhalten Pensionen rc. 7300 Oifizlere und Aerzte gegen 7086 am 1. Juli 1899, 6819 am 1. Juli 1898 und 6585 am 1. Jult 1897, in Sachfen 628 Oifizlere rc. gegen 615, 594 und 565 in den drei voraufgepangenen Jahren und in Württem­berg 393 gegen 388, 370 und 367. Jrn ganzen erhielten also 8321 Oifiztere rc. Pensionen gegen 8089, 7783 und 7515 in den voraufgegangenen Jahren. Unter den Pensionären find vorhanden in Preußen 27 (in den voraufgegangenen beiden Jahren 30 und 29) kommandierende Generale, 143 (143 und 138) Divisionskomman­deure und 405 (390 und 364) Brigadekommandeure, zusammen also 575 Generale gegen 563 im I. 1899, 531 im I 1898 und 508 im I 1897. Die Zunahme der pensionleiten Generale betrug also nur 12 gegen 32 tm voraufgeoangenen Jahre. Pensionierte Regimentskommandeure sind vorhanden 588 (tm I. 1899 574, im I 1898 530), pensionierte Bataill nskommandeure 1725 (1665 und 1596), Hauptleute und Rt tmeister 1. Klasse 1614 (1554 und 1508), Hauptleute rc. 2. Klasse 699 (689 und 674), Oberleutnants 930 (923 und 890) und Leutnants 719 (681 und 658). Die Zahl der Pensionäre ist also verhältnismäßig am meisten grsttegen bei den Bataillonskommandeuren, Hauptleuten 1 Kl. und Leutnants. Pensionierte Santlätsoifiziere sinv in Preußen vorhanden 450 gegen 437 und 432 in den beiden Bm jähren. Personen dcS Soldaten- standeS, die Jnvalidenpensionen oder PenfionSzulagen beziehen, find vorhanden 81 685 (t. I. 1890 77 986) aus der preußischen Armee, 5753 (5043) aus der sächsischen und 4147 (3953) aus der württem- bergtschen Armee. In der Marine beziehen 720 (1899 654, 1898 593) Offiziere, Aerzte und Deckoffiztere Pensionen, sodaß hier also eine Steigerung um 65 oder 10, t v. H. (1899 10,3 o H.) statt­gefunden hat. Unter den pensionierten Seeoffizieren befinden sich 24 Admirale und 43Kop tänS zur See. Die Zahl der Mannschaften der Marine, die Jnvalidenpensionen beziehen, ist von 3507 auf 3833 gestiegen.__________________

Aus Stadl und Zand.

Gießen, 28. November.

** Auszeichnungen. Den nachbenannten Offi­zieren wurde die Erlaubnis zur Anlegung ihnen ver­liehener hessischer Ordensauszeichnungen erteilt, und zwar des Großkreuzes des Ludewigs-Ordens dem General-Ad­jutanten, General der Infanterie v. Lind eq ui st, kom­mandierendem General des 18. Armee-Korps, des Ehrev- kreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Oberstleutnant Scholtz, Ches des Generalstabs des 18. Armee-Korps.

-ch. Lollar, 27. November. Auf Veranlassung deS hiesigen OrtSgewerbevereins stehen uns für diesen Winter zwei intereffante Vorträge in Aussicht. Am 1. Dezember wird Reallehrer Kahl-Darmstadt über die Themata sprechen:Welche Anforderungen stellt die Gegen­wart an die jetzige Ausbildung der Handwerker?- und Der Befähigungsnachweis.- Rentamtmann Schäfer- Gießen referiert überDas Handwerk in kleinen Land-