Ausräumung mit De Wet in dem besetzten Teile Transvaals und in dem Freistaat der Friedenszustand proklamiert werden. Johannesburg und Pretoria sollten als Operationsbasis eingerichtet werden. Die weiteren Operationen im Nordosten würden von den Umständen abhängen, d. h. man glaubte wohl, daß eS nicht zum Vorgehen in das gebirgige Land kommen würde. Die Ausführbarkeit des Planes hing aber von dem Verhalten des anderen Faktors, der Buren, ab. Bis jetzt ist das Programm bis auf die Besitznahme der Bahn nach der Delagoa-Bai unausgeführt geblieben: weder die Absperrung des NordostenS kann als angebahnt betrachtet werden, noch ist De Wet oder doch sein Korps abgethan, geschweige denn der Friedenszustand proklamiert. Englischerseits wurde vor zwei Monaten ein schnellerer Gang der Dinge erwartet. Die sechs jWochen Zeit, die man damals für nötig erachtete, sind längst verstrichen, und wieder haben wir den Beweis vor uns, daß die Engländer die Verteidigungskraft der Buren unterschätzt oder den einmal gefaßten Plan sehr lässig zu verwirklichen gesucht haben. Die englischen Fehler scheinen also wieder bewirkt zu haben, daß, während der eigentliche Krieg in der Hauptsache als beendet anzusehen ist, die Feindseligkeiten sich noch als ganz zweckloser Kugelwechsel eine Weile hinschleppen.
Die Hauptmasse der Burenstreitkräfte, bei der sich Schalk Burger und Viljoen befinden, scheint sich an einem Punkte östlich von Pietersburg zusammenzuziehen. Diese Gegend ist für größere Menschenmassen sehr ungesund und von Buschfeld umschlossen, das schwer zu passieren ist.
Aus London wird telegraphiert, daß nach einem dort eingegangenen Telegramm die Buren sich jetzt an der Macmac-Drift in nicht großer Entfernung von der englischen Stellung konzentrieren. Die Buren verschanzen sich stark. Präsident Steijn soll sich bei dieser Abteilung befinden und die Buren zum Aushalten anfeuern.
Das Buren-Kommando von Donthwite hat am 26. ds. MtS. die englische Garnison auf der Station von Wolverdiund angegriffen. Die Buren bemächtigten sich 50 Stück Vieh, aber die englische Garnison schlug sie endlich zurück, ohne selbst Verluste zu erleiden. Es verlautet gerüchtweise, daß der General Hart die Buren westlich von Klaksdorp geschlagen und ihnen schwere Verluste beigebracht hat. General De Wet soll sich mit 900 Mann südlich der Station Kopje befinden. Zwei englische Obersten sind mit ihren Regimentern zu seiner Verfolgung ausgebrochen.
Dem „Standard" wird aus Hektorspruit gemeldet, die Buren hätten, nachdem sie ihre dortige Stellung auf- gegeben, 20 ihrer Geschütze zerstört.
„Reuter" meldet aus Vryburg vom 22, September: General Settle hat mit 7000 Mann die von den Buren am 17. ds. umzingelte Garnison von Schweizer Benneck nach einem Gefecht entsetzt, wobei die Buren schwere Verluste erlitten. Der Bürenkommandant wurde gefangen genommen.
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Burenfreunde aus allen Teilen der Vereinigten Staaten beschlossen in einer Versammlung, eine national-amerikanische Transvaal-Liga zu bilden und Krüger aus- zusordern, die Vereinigten Staaten zu besuchen, und wenn er gezwungen wäre, Transvaal zu verlassen, in den Vereinigten Staaten sein Heim auszuschlagen.
Es ist nicht ohne Interesse, sestzustellen, wie viel Verluste der seit drei Monaten geführte Guerillakrieg den Engländern verursacht hat. Am 5. Juni rückte Lord Roberts in Pretoria ein. Bis zum 9. Juni beliesen sich die Verluste auf 335 Offiziere und 2283 Mann tot, 63 Offiziere 551 Mann an den Wunden gestorben, 112 Offiziere 3609 Mann an Krankheiten gestorben, 664 Offiziere 13481 Mann als invalide heimgesandt (die Zahl der Verwundeten übergehen wir, da sie in der letzten Zeit nicht mehr amtlich bekannt gemacht ist). Bis zum 8. September waren die Verluste gestiegen auf 3 83 Offiziere und 2683 Mann tot, 85 Offiziere 791 Mann an den Wunden gestorben, 149 Offiziere 5472 Mann an Krankheiten gestorben, und 1219 Offiziere 27937 Mann als invalide heimgesandt. Der Unterschied beträgt also am Ende der drei Monate: 48 Offiziere 400 Mann tot, 22 Osfiziere 240 Mann an den Wunden gestorben, 37 Osfiziere 1863 Mann an Krankheiten gestorben und 555 Offiziere 14456 Mann als invalide heimgeschickt; also ein Abgang von 17631 Köpfen, ungerechnet die Verwundeten und Kranken. Das sind eben so viel, als wahrscheinlich Buren während der ganzen Zeit überhaupt im Felde gestanden haben! Bemerkt sei noch, daß der Verlust an Toten während der zwei Wochen vom 25. August bis 8. September, in welche die Entscheidungskämpse bei Belfast, Machadodorp und Lydenburg fallen, 2 Offiziere 84 Mann beträgt. Man darf auf eine etwa fünffache Anzahl von Verwundeten schließen. Hinsichtlich der Zahl dieser, sowie der in süd- afrikanffchen Lazaretten befindlichen Kranken sehlt jeder Anhalt. Nach der „United Service Gazette" vom 8. September belief sich der Abgang vor dem Feinde und durch Krankheit in der vorhergehenden Woche auf 33 Offiziere 909 Mann. Entsprechend dem starken Abgang sind in den letzten drei Monaten, vom Auslande wenig beachtet, ohne Unterbrechung starke Nachschübe von Mannschaften wie Pferden nach Südafrika abgegangen. Genaue Zahlen liegen hierüber nicht vor, doch darf man annehmen, daß das englische Kriegsministerium bemüht gewesen fein wird, zum wenigsten den direkten Abgang von Toten und Heim- gesandten zu decken. Das wären an Mannschaften 16969, an Offizieren 662. Damit läßt sich die von der „United Service Gazette" gebrachte Nachricht, daß vom 1. bis 10. September 3651 Offiziere und Mann
abgingen, wohl in Einklang bringen. Die 66 2 Offiziere freilich vermag England auch nicht annähernd vollzählig zu ersetzen, selbst wenn einzelne der Heimgesandten zum zweiten Male nach Südafrika geschickt werden konnttn. Als eine „Kriegslehre" verdient Beachtung, daß den nicht berittenen Mannschaften, Unteroffizieren wie Gemeineu, statt der bisherigen Patronentaschen je ein Bandelier mitgegeben wurde, das 100 Patronen ausnehmen kann. Griechen, Türken und andere haben die Vorzüge solcher Bandeliere bekanntlich längst eingesehen; die Buren tragen sie — oder Patronengürtel — auch zu Pferde. — Angesichts der Notwendigkeit so starker Nachschübe ist es nicht verwunderlich, wenn die seit Anfang Mai einbeorderte Miliz (einzelne Bataillone dienen noch länger) immer noch unter den Waffen behalten wird. In den Lagern zu Aldershot wie in der Salisbury Plain sind neuerdings in aller Eile Baracken für den Winter- aus enthalt von Truppen errichtet worden.
Schlimmer noch als mit dem Menschenverlust sieht es mit dem Abgang von Pferden aus. Insgesamt soll er sich bis Anfang September auf 910 0 0 belaufen haben! Die englischen Militärblätter sind eins darüber, daß die letzten Operationen im Osten wie im Westen des Transvaals geradezu eine Verwüstung des Pserdebestandes im Gefolge gehabt haben. Nach der United Service Gazette sind aber im ersten Drittel des September 820 Pferde von England nach Südafrika abgegangen und nach der Army und Navy Gazette treffen dort zwischen dem 15. September und 25. Oktober nicht weniger als 13 000 Pferde ein, die genügen sollen, um dem Guerillakriege ein Ende zu machen.
Die Annahme des Anerbietens der niederländischen Regierung seitens des Präsidenten Krüger hat diesseits und jenseits des Kanals zahlreiche Federn in Bewegung gesetzt. Wie vorauSzusehen war, ist die Haltung der meisten englischen Blätter sehr unfreundlich, die sich, wie z. B. beim „Daily Telegraph" bis zur Gehässigkeit und zu Drohungen versteigt; denn das Blatt sagt offen:
„Daß Krüger die Reise nach Europa auf einem niederländischen Kriegsschiffe macht, wird in unserm Lande nicht so bald vergessen werden, und es könnte einst der Tag kommen, an dem das niederländische Volk die sinnlose Feindschaft bitter bereuen könnte, die es während des Verlaufs dieses Krieges gegen ein Volk, das ein ganzes Jahrhundert lang stets und überall sein Freund gewesen ist, an den Tag gelegt hat."
Aus die englische Freundschaft und ihre Bethätigung könnte man in den Niederlanden sicher mancherlei Glossen machen, im allgemeinen aber brauchte man sich in England über diesen Schritt der niederländischen Regierung nicht in der Weise zu ereifern, denn im Grunde genommen, ist die Sache äußerst harmlos. Wie aus einer Erklärung des niederländischen Ministers des Aeußern, de Beaufort, hervorgeht, hat zwischen der englischen und niederländischen Regierung eine Verständigung stattgefunden dahin, daß erstere nichts dagegen einzuwenden hatte, daß dem Präsidenten Krüger ein niederländisches Kriegsschiff für die Reise nach Europa zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hat der niederländische Konsul in Lourenzo Marquez in seiner Depesche an den Minister de Beaufort ausdrücklich festgestellt, daß Krüger lediglich aus Rücksicht für seine tief erschütterte Gesundheit nach Europa gehen wolle, sodaß also jedwede politische oder diplomatische Aktion seinerseits von vornherein ausgeschlossen ist. Irgendwelche Verlegenheiten werden und können der niederländischen Regierung also sicher nicht erwachsen.
Holland ist übrigens für einen kranken Greis, der ohnehin ein halb tropisches Klima gewöhnt ist, namentlich im Winter kein geeigneter Aufenthaltsort, und dann wären Huldigungen, die man ihm zugedacht hat, auch nicht dazu angethan, seinen Gesundheitszustand zu bessern, ganz abgesehen davon, daß dabei auch internationale Rücksichten ins Spiel kommen, über die man sich doch nicht ohne weiteres Hinwegsetzen kann.
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Aus Tegernsee ist uns von der „Deutschen Buren- zentrale" ein von Herrn Fritz Bronsart v. Schellendorf unterzeichneter Ausruf an die Völker des europäischen Festlandes und Amerikas zugegangen. Der Aufruf soll zur Gründung eines „Nationalvermögens" für die Buren durch Veranstaltung von Sammlungen begeistern. Die Schaffung dieses „Nationalvermögens" soll den Zweck haben, nach Einverleibung der Burenstaaten in die englischen Kolonieen den Buren die Erhaltung ihrer Nationalität zu sichern und nebenbei die durch den Krieg Geschädigten zu unterstützen. Das Ganze ist ein Unternehmen europäischer Burenfreunde, die Sammlungen sollen auf privatem Wege veranstaltet werden. Die Verteilung der Gelder soll später durch einen internationalen Ausschuß geregelt werden. — Tausende von Buren haben durch den Krieg ihr Vieh, viele ihre Wohnsitze verloren, und diese Leidenden zu unterstützen, ist ein wohlthätiges Werk.
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Telegramme deS Gießener Anzeigers.
Loudon, 28. September. Nach einer Meldung aus Kapstadt wurde gestern von dem legislativen Rat das Verratsgesetz in zweiter Lesung mit 13 gegen 9 Stimmen angenommen.
Lissabon, 28. September. Der Kommandant der englischen Truppen an der Küste von Mozambique teilte den portugiesischen Behörden mit, daß er heute am Geburtstage des Königs vonPortugal eine Ehrenparade über 12000 Mann abhalten werde, wozu er die Osfiziere der portugiesischen Truppen einlabe.
Deutsches Reich.
Berlin, 27. September. Aus Rom inten wird gemeldet: Bei der heutigen Frühpürsche in der (Ober* försterei Goldap erlegte der Kaiser einen starken Pier- zehnender. — Der Kaiser hörte gestern in Rammten den
Ausland.
Paris, 27. September. Nachdem der S o z i a l i st e n- Kongreß zunächst beschlossen, in Zukunft alle drei Jahre, das nächstemal in Amsterdam zusammentreten, nahm er heute früh die Diskussion über die Bündnis- Frage wieder auf. Jules Guesde hielt eine vielfach! unterbrochene Rede gegen den Antrag Kautsky. Der Belgier Anseele stimmte ihm bei. Der französische Blcmquist Baillant verlangte eine klarere Formulierung der Vergleichsresolution. Zuletzt ergriff Reichstagsabg. Auer das Wort, um in einer mit Beifall aufgenommenen Rede die Frage Millerand als eine innerfranzösische Sache hinzustellen. Bei der Abstimmung nach Nationalitäten, wobei jede Nation zwei Stimmen hatte, wurde der V e r g l e i ch Kautskys in der Frage Millerand (wonach ein Sozialdemokrat unter gewissen Bedingungen in ein bürgerliches Ministerium eintreten kann) mit 29 gegen 9 Stimmen a n g e n o m-m e n. Die französischen Guesdrsten erhoben hierauf einen furchtbaren Lärm. An einzelnen Stellen kam es zu Raufereien und der Vorsitzende konnte erst nach einigen Minuten die Ruhe wiederherstellen. In der Nachmittagssitzung faßte "der Kongreß Resolutionen bezüglich Gründung von Parteiorganisationen in den Kolonien, Verurteilung der Trusts und auch des Militarismus. Der auf einen französischen Antrag hin auf die Tagesordnung gesetzte G e n e r a l st r e r k wurde prinzipiell anerkannt, doch solle ihm der volle Ausbau der gewerkschaftlichen Korporationen vorausgehen. Der Kongreß wurde hierauf für den internationalen Sozialismus geschlossen. „ , , „ _
Wien 27 September. Eine hiesige Lokal-Korrespondenz will wissen, der Kaiser von Japan werde iM nächsten Frühjahr eine Reifen ad) Europa antreten, ■’uerft den Haren besuchen und dann nad) Wien kommen. ö Budapest, 28. September. Wegen Einreihung des Bürgermeisters der Hauptstadt in die Kategorie der Mi- nisterialsekretäre und Verleihung des Kronenordens dritter Klasse an den Bürgermeister inter- vellierte heute der Abg. Polonyi im Gemeinderat, wobei er dem Wunsche Ausdruck gab, diesen der Bürgerschaft angethanen Affront abzuwehren. Die Versammlung begleitete die Aufforderung mit Beifall. Bürgermeister Hal- mos hat den erhaltenen Orden bereits zuruckge- '""Konstantinopel. 27. September Der russische Botschafter in Wien, Gras Kapmst, hat vorige Woche nnt Bezug auf die rumänisch-bulgarischen Zwischenfälle d'em Grafen Goluchowski im Auftrage des Grafen Lamsdorff erklärt, daß Rußland nach wie vor loyal auf dem Boden der Petersburger Abmachungen von 1897 steht deni Boden der Petersburger Abmachungen von 1897 kanstaaten mit Entschiedenheit hintanzuhalten bestrebt ist. Die andern Botschafter Rußlands erhielten die nämlid)e Instruktion ebenso die Vertreter Rußlands in Sofia und Bukarest mit dem Zusatze, daß sie aus das vollkommene Einverständnis Rußlands mit Oesterreich-Ungarn hinzuweisen haben, wenn aber trotzdem Nuloarien und Rumänien von einer gewissen kriegerischen ^alttina nicht lassen wollen, sie wissen zu lassen, daß sie dies auf eigene Gefahr thun, da weder Rußland noch
Vortrag des stellvertretenden Chefs des Militär-Kabinetts, A^ueral v. ^illaume, und den Vortrag des Vertreters des Auswärtigen Amtes, Botschafters Fürsten zu Eulenburg c A. » 1 eic^aar wird am 13. Oktober, von kommend, in Essen eintreffen und den Ge- besuchen. Am folgenden Tage wird Has '^.^Erupp sche Etablissement und die Kolonie Sud-Essen besichtigen.
c a f6LSA l ließ anläßlich des Ablebens des spanischen Marschalls Martinez, C am Pos der Witwe sein Beileid aussprechen.
f ~ Z^^ichskanzler Fürst Hohenlohe ist von na^ ,der Jus.el Rügen hierher Zurück- gekehrt umd nahm heute vormittag in gewobnter Weil.» fallen rS“ Seb )"t9eSen’ ^ude herrscht in Trojas — Die Kommission des wirtschaftlichen Aus- sd)nsses hat heute im Reichsamt des Innern ihre Beratungen über die wichtigsten Positionen des Zoll- tarifes beendet. Die Beschlüsse werden im nächste?' Monat dem Plenum vorgelegt werden.
In der „D. Kol.-Ztg." nimmt der Gouverneur vo7 Deutsch-Ostafrika, Generalmajor v. Lieb ert, das Wort zu einer längeren Darlegung über die Ziele und die Erfolge seiner mehrjährigen Amtsführung in der Kolonie. Die Durchführung des ersten Punktes seines Programms, die Herstellung des Friedens in her ganzen Kolonie, ist, wie Herr v. Siebert im einzelnem schildert, vollkommen gelungen. Was den zweiten Punkt des Programms, Ausbreitung der deutschen Verwaltung bis auf die großen Seen anlangt, so betont Herr v. Liebert, daß infolge dieser Ausdehnung die großen Seen thatsäch- lich an die Küste sangeschlossen sind und aus dem losen Begriff der deutschen Jnteressen-Sphäre eine wirklid)e Kolonie entwickelt sei. Bei der Durchführung der dritten Aufgabe, der Hütten- und Gewerbesteuer, werde für die ersten Jahre große Schonung und Nachsicht empfohlen. Die Steuer sollte nur erhoben werden, soweit der friedliche Machtbereich der Station reicht. Bisher haben sich (feine Schwierigkeiten ergeben. Dank der Ausführung der Steuer hoben sich die Einnahmen der Kolonien trotz Herabminderung der Zollbeträge von 1,6 auf 3,6 Millionen, lieber H!ie vom Generalgouverneur seit jeher mit besonderer Energie vertretene Zentral-Eisenbahnfrage schreibt er: Alle Mühewaltung kann nur einen Tropfen auf einen heißen Stein bedeuten, so lange der Kolonie das große moderne Verkehrsmittel, die Eisenbahn, und zwar einer Hauptader quer durd) das Land, fehlt. Sollte der Reichstag die jetzt bis ins kleinste ausgearbeitete .Bahn-Vorlage wiederum ablehnen, so ist aller Fleiß und ldas ganze bisher dort angelegte Kapital verloren.
Cronberg, 27 September. Graf und Gräfin L o n y a y (Kronprinzessin Stephanie von Oesterreich) statteten heute nachmittag der Kaiserin Friedrich einen Besuch ab und kehrten um 3 Uhr nach Schloß W o l fs- gar ten zurück, wo sie als Gäste des Großherzogs von Hessen weilen.


