Ausgabe 
29.9.1900 Erstes Blatt
 
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Schul-

inzuge

in grosser Auswahl!

Markus Bauer.

Ä

Giessen, Kirchenplatz 11.

in dem Händeklatschen der Negervölker eine Grunbernpfin- pung der Heiterkeit und des Behagens herausfühlen und so eine Verbindung mit unserem Klatschen herstellen zu können, das bekanntlich außer Zum Beifall, auch zur Begrüßung dient. So werden beliebte Künstler bei ihrem Erscheinen ckrf der Bühne oder im Konzertsaale durch Klatschen begrüßt. Dieselbe Aufmerksamkeit wird beliebten Rednern in Versammlungen erwiesen.

daß der Kaiser die Barttracht, in der ihn die meisten Bilder zeigen, nicht beibehalten. Er trägt den Schnurrbart zur Seite gebürstet."

München, 26. September. Der Schenkkellner Matthäus Redl von hier war wegen Betrugsversuchs in Anklage­zustand versetzt worden, weil er als Schenkkellner der Bude 6 während des vorjährigen Oktoberfestes wahrscheinlich in vielen, nachweisbar aber wenigstens in zwei Fällen an Gäste statt einer Maß nur eine Halbe, bezw. li/3 Quart Bier abgegeben hatte. Bei der betreffenden Verhandlung stellte sich heraus, daß die Pächter der von der Volksbrauerei errichteten Bude Nr. 6 vertragsmäßig das Bier an das Publikum um 25 Psg. pro Liter abgeben, der Brauerei dagegen 2 7 Psg. pro Liter zahlen mußten, sodaß sie überhaupt nur dann auf ihre Rechnung kommen konnten, wenn das Publikum durch fortwährendes schlechtes Einschenken geschädigt wurde. Das Schöffengericht München I sprach den Angeklagten frei, da kein voller BsweiS dafür erbracht sei, daß Redl ab­sichtlich schlecht eingeschenkt habe. Redl hatte näm­lich geltend gemacht, das Bier habe sehr stark getrieben und das Einschenken habe wegen des großen Andranges des Publikums sehr rasch vor sich gehen müssen. Aus die amtSanwaltschaftliche B<ruffung hin hob das Landgericht München I dieses Urteil auf und verurteilte den Redl wegen eines fortgesetzten Vergehens des Betrugs- Versuchs zu 14 Tagen Gefängnis. Die von Redl hiergegen eingelegte Revision wurde vom Strafsenat des Obersten Landgerichts kostenfällig verworfen. Die Urteils- griinbe besagen u. a., das Berufungsgericht habe mit Recht die Vorspiegelung falscher Thatsachen für ge­geben erachtet; diese Vorspiegelung liegt darin, daß Redl durch die bekannten Kunstgriffe und unter Benutzung der Undurchsichtigkeit der Steinkrüge eine ungewöhnlich große Menge Schaum erzeugte und so bei den Käufern wissent- li.ch den Irrtum erregte, als ob sie das richtige Quantum Bier erhielten. Der Angeklagte ist als Thäter anzusehen, wobei es ganz gleichgiltig ist, ob noch andere als Mit- thiiter anzusehen sind oder nicht. Da auch alle übrigen Voraussetzungen des § 263 unanfechtbar sestgestellt find, kann es dahingestellt bleiben, ob nicht sogar ein v oll- endeter Betrug vorliegt. Manchen Wirten mag dieser Fall zur Warnung dienen.

Marksburg am Rhein und die Höhkönigsburg bei Schlett- stadt (von Ebhardt) gefördert wurden.

Au f der deutschen Bauausstellung in Dresden führt das Großherzogtum Hessen das Museum in Darmstadt, die Universitätsklinik in Gießen, einige Gymnasien und Dienstgebäude für Kreisämter und Gerichte in vielen Zeichnungen vor, ebenso die.Straßen­brücken über den Rhein bei Mainz und Worms.

Bei Todesfällen

übernimmt die Buohdruokerel des Giessener Anzeigers, Sohulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauer- briefen und JDanksagungskarten, welche auf Wunsch couvertlrt geliefert werden.

* Der Ursprung des Beifallklatschens wird von Cesare Lombroso in einer besonderen Abhand­lung auf Grund völkerkundlicher Thatsachen erörtert. Bei den Naturvölkern ist die Sitte des Händeklatschens weit verbreitet, hat aber eine weit umfassendere Bedeutung als bei uns Kulturmenschen. Livingstone, der große Afrika- Reisende, erzählt von den ihn begleitenden Negerfrauen des Alpalupalstammes, daß sie, wenn sie in ein Dorf eingekehrt waren, bis Mitternacht ihre Lieder sangen und unermüdlich dazu in die Hände klatschten. Das Hände­klatschen als musikalische Begleitung, hauptsächlich zur Markierung des Taktes, ist ja ganz naheliegend, und man findet den Brauch auch bei vielen der Völkerstämme vertreten, die jetzt in Europa als Sehenswürdigkeit von Ort zu Ort geführt werden. Bei manchen Völkern aber hat sich eine ganze Sprache des Klatschens ausgebildet. Living­stone berichtet z. B. von den Teipetas, daß sie auf alle möglichen Fragen mit Händeklatschen antworten. Bittet jemand au seinem engen Wege um Durchlaß, so klatscht der Teipeta als Zeichen der Gewährung in die Hände; er meldet, wenn er aus der Ferne gerufen wird, durch zweimaliges Klatschen, daß er kommen wird; er klatscht in die Hände, wenn er sich von einer höherstehenden Person verabschiedet. Bei den Bewohnern des afrikanischen Dorfes Cimuna bedeutet das Händeklatschen alles mög­liche:Lasset mich vorüber!",Erlaubt!",Verzeihung!", Achtung!",Leb wohl!" natürlich immer mit einem verschiedenen Ausdruck und Klang des klatschenden Lautes. Wird ein Untergebener gerufen, so muß er zum Zeichen des Gehorsams sofort in die Hände klatschen. Am weitesten verbreitet aber ist. das .Händeklatschen als Gruß, und in manchen afrikanischen Dörfern hört es garnicht auf, da die Leute sich bei jedesmaliger Begegnung auf diese Werse begrüßen. Lombroso meint nun, daß auch beim Kulturmenschen der Brauch des Händeklatschens etwas Ererbtes sei, das allerdings viel von seiner früheren Bedeutung eingebüßt habe, aber etwas Gemeinsames doch "och erkennen lasse. Bei den Urmenschen gilt das Klatschen r- f- als ein Ersatz der Sprache und bedeutet für die verschiedenen Meinungsäußerungen: Lob, Beifall, Achtung Zustimmung, Abschied, Dank, Gruß, Entschuldigung. Trotz dieser vielen Bedeutungen glaubt Lombroso doch auch

Vermischtes.

* Berlin, 27. September. In einem Bericht der h.r o«8®6-: an9' Z'g " Wer die Enthüllung des Denkmals »et Königin Luise in Tilsit liest man:Vielfach fiel es auf,

Dresden, 25. September. In der Schlußsitzung des er ft en deutschen Denkmaltages in Dresden legte Ministerialrat v. Biegeleben-Darmstadt einen Entwurf zu einem SchutzgesetzfürBaudenkmäler, Kunstwerke und Altertümer vor, der in der Grundauf- fassunng von der französischen Idee des interet national ausgeht und in 30 Paragraphen auch die Organisation der Denkmalpflege im weitergehenden Sinne beachtet. Zur Vereinfachung der Behandlung wurde der Hauptinhalt in mebr genereller Form in einer Anzahl von Resolutionen niedergelegt, über die in sehr lebhafter Auseinandersetzung mehrere Stundet lang beraten wurde. Gerade diese Ver­handlung zeigte, welch großes Interesse gegenwärtig in allen Staaten den Fragen der Denkmalpflege entgegen­gebracht wird. Die Grundzüge, über die man sich schließlich einigte, besagen u. a. folgendes: Der Begriff des Bau­denkmals ober des beweglichen Kunstwerkes ist so weit zu fassen, daß darin auch Gegenstände von porwiegend ört­lichem ober vaterlänbischem Interesse einbegriffen werben können. Bei Bauwerken, bie sich int Besitze von Körper­schaften bes öffentlichen Rechtes befinben, soll bie jGeneh- miguna der Behörde erforderlich sein, wenn auf dem be­treffenden Grundstück durch Anbauten und andere Verän-

Der größte Nußbaum in ganz Europa wurde kürzlich im Kanton Waadt in der Schweiz gefällt. Sein Alter wurde auf 370 Jahre geschätzt. Der Stamm hatte 7 m Länge und 6 m Umfang. Das ungeheure Gewicht dieses Stückes Holz, wohl 18 000 Kilogramm, erforderte zur Fortbewegung 6 Paar Pferde. Beim Fortschaffen nach dem See sank wiederholt das Fuhrwerk in die Straße ein. Das gesunde Holz des Stammes soll Verwendung finden zu Vertäfelungen. @8 wird berechnet, man werde daraus etwa 8000 Blätter schneiden können. Das übrige wird zu Gewehrschästen und in der Schuhindustrie verwendet werden. Wir erinnern aber ^hnth^fn InhS» fiAnilL rv? Dünnten, I derungen eine Beeinträchtigung oder Schädigung z. B.

umhin M JLt ^ußbaum-ScherzeS, daß mir Nicht I durch Abbruch oder entstellende Bauten in der Nähe zu

umhin können, ihn hier anzuknüpfen. Von der Großh. ' ' - - - - - - - '

Regierung war einst in den 50er Jahren eine Zählung der Obstbäume angeordnet und die Bürgermeister waren mit der Bekanntgabe des Resultats beauftragt worden. Unter den Angaben, die bei der Regierung nun einliesen, überraschte die eines Bürgermeisters dadurch, daß darin eine Unmenge Nußbäume aufgeführt war, obwohl es der Regierung bekannt war, daß jene Gegend gerade an Nüssen besonders arm ist. Als der Bürgermeister deswegen vom Kreisrat persönlich zur Rede gestellt wurde, gab der brave Mann folgende klassische Antwort:Die Nußbäum' die sind alleweilQuetschebäum', aber der Deuwel schreib' das große Kweh!"

befürchten ist. Ebenso empfiehlt sich eine gesetzliche Be­stimmung, wonach einer Gemeinde angesonnen werden kann, nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit für die Unter­haltung, Wiederherstellung ooer oen würdigen Unterhalt eines Bauwerkes aufzukommen. Die weiteren Punkte be­trafen u. a. die Aufstellung eines Verzeichnisses Derjenigen Denkmäler, die gesetzlich geschützt werden sollen, um sauf Grund desselben den Privatpersonen die Veräußerung oder Veränderung zu untersagen, bezw. bie Unterhaltungspflicht aufzuerlegen; ferner bie schwierigen Fragen ber Enteig­nung, ber Strafbestimmungen, ber bauernben Anstellung ber Konservatoren im Haupt amte usw. Durch ben freien Meinungsaustausch über alle biefe Dinge seitens ber be­rufensten Männer, bie meist mitten in ber Praxis stehen, brachte der erste Denkmaltag fruchtbare Anregungen, die u. a. auch durch den Besuch derSammlung fürBau- kun st (in der Technischen Hochschule) und durch einen Licht­bildvortrag über deutsche Burgen, insbesondere über bie

Weinessigessenz glebt es nicht, wa3 als solche angeboten wird, ist auch nur ein aus essigsaurem Kalk hergestellteS Produkt, dem vielleicht etwas Rosinenextrakt und künstliche Bouquetstoffe zugesetzt wurden. Wenn wirklich Wein verwendet wird, so ergiebt sich hiervon in der Verdünnung ein so minimaler Gehalt, (höchstens 2 Proz.), daß dieselbe unmöglich als Weinessig angesehen werden kann. Sie wirkt unverdünnt ebenfalls wie Gift. 4534 FieAvwehrkommisston der deutsche« Häyruugsesfig-AaöriKaute«.

Anilst und Wissenschaft.

Koblenz, 27. September. Ueberb i e Lex H einze in Ko b lenz" schreibt bieKobl. Ztg.":Auf Fern Meß- platz hält ein Verkäufer P o r z e l l a n fti a r e n feil. Unter den vielerlei Gegenständen befinden sich auch Nacybildungen ber aller Welt ob ihrer klassischen Schönheit bekannten: A-anneckerschen Ariabnestatue; sie lassen sich zweck- wäßig als Briefbeschwerer, Nippes ober bergt verwerten. Danneckers Ariabne verwenbet aber bekanntlich etwas tyenig Sorgfalt auf bie Toilette, woburch sie sich hier bie allerhöchste Ungnabe ber Behörbe zugezogen hat, her bie Aufsicht auf betn Meßplatz untersteht. Der Verkäufer mußte sich also von bent aussichtführenben Beamten dahin belehren lassen, in Koblenz sei ber Anblick parabiesischer Unschulb geeignet, unliebsames Aufsehen zu erregen, und er mußte sich dazu verstehen, bie Figuren mit einem Tuche zu bebetfen. Aber bie Anorbnung beschränkte sich inicht allein auf bie unvorsichtige Dame Ariabne. Auch Dar­stellungen, wie Myrons herrlicher Diskuswerfer, von dem sogar eine Nachbildung im Vatikan steht, und der Dornzieher, bie bekannte Darstellung bes Knaben, der sich einen Dorn aus ber Fußsohle zu entfernen sucht, auch diese beiden Nachbildungen klassischer Kunstwerke, an denen selbst Herr Roeren wohl keinen Anstcknb piehmen würde, mußten mit dem Tuche allzu großer Vorsicht be­deckt lumb dem Auge des Meßbesuchers entzogen werden. Man sieht, wie mit einfachen Mitteln man es verhindern kann, daß bie wirklich ernste Kunst volkstümlich -virb."

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 28. September 1900.

** Auszeichnung. Dem Kreisärzte des Kreisgefundheits- amtes Friedberg, Geh. Medizinalrat Dr. Martin Lorenz, wurde das Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Personalnachrichten. Der Kreisarzt des KreiSgesund- heitsamtes Friedberg, Geh. Medizinalrat Dr. Martin Lorenz, wurde unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienste auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober l. Js. in den Ruhestand versetzt, der AnstaltSarzt an der Zellenstrafanstalt Butzbach und an dem Landeszuchthause Marienschloß, Dr. med. Joseph Wengler, wurde zum Kreisarzt des KreiSgesundheitSamts Alsfeld mit Wirkung vom 1. Oktober l. IS. an ernannt; der Kanzlist bei dem Ministerium des Innern, Friedrich Mulch, wurde auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober I. Js. in den Ruhestand versetzt; der Bezirks- seldwebel Wilhelm Lenz in Heppenheim wurde zum Mi- nisterialkanzlisten bei den Ministerien des Innern und der Justiz mit Wirkung vom 1. Oktober 1900 an ernannt.

* Perfonaluachrichten. Der LehramtSaffeffor August Schäfer aus Mainz wurde zum Oberlehrer an der Ober- realschule zu Darmstadt, der LehramtSaffeffor Franz HilSboS aus Mainz zum Oberlehrer an dem Realgymna- fium und der Realschule zu Mainz, der Leiter der höheren Bürgerschule zu Ober-Ingelheim LehramtSaffeffor Ludwig Kreisel aus Hahn zum Oberlehrer und zum Leiter der höheren Bürgerschule zu Ober-Ingelheim mit dem Amts­titelRektor" sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1900 an ernannt; die Geometer 1. Klaffe und Konsolida- tionSgeometer, Wilhelm Hanauer aus Alsfeld und Philipp Rn t h aus Calbach wurden zu Feldbereinigungsgeometern mit Wirkung vom 1. Oktober dS. Js. an ernannt.

** L eiche nländung. Vom Gr. Polizeiamt wurde öu der von unS in Nr. 224 zweites Blatt gemeldeten Leichenländun g folgendes Ausschreiben erlassen: Sfm 23. ds. Mts. wurde hier in der Lahn an dem untemi Wehr die Leiche eines neugeborenen Kindes weib- Wn Geschlechts aufgefunden. Die Leiche, die schon etwa . Wasser gelegen haben mag, war zunächst in

ein ©tntf braune Sackleinwand gewickelt, sodann in ein gesteckt, das von einer blauen Kattunschürze ber= 6estellt war. Das Ganze ist dann in einer von grauer Sackleinwand hergestellten und mit Heu gefüllten Kinder- verborgen und so in die Lahn geworfen wor- t Weiter ersucht das Polizeiamt um geeignete Nach­forschung nach der Kindesmutter, um deren event. Ver­haftung, und um Nachricht, wenn Verdachtsgründe gegen j irgend eine Person bekannt werden sollten. Die Geaen- Itanbe in die die Leiche verpackt war, sind bei ber Polizei­behörde zur Einsicht aufbewahrt.

** China Freiwillige. Daß der vor einiger Zeit an die Mannschaften des Beurlaubtenstandes gerichtete Ausruf zur Teilnahme an der Exped tion nach China Erfolg gehabt hat, Weniger erfreulich ist dabei aber die That- |acge, bafj sich Leute als Freiwillige meldeten, die nicht nur Ursache, sondern die Pflicht und Schuldigkeit haben, hübsch oagetm zu bleiben und zuerst für ihre Familien zu sorgen. Wie anderwärts, so traten auch hier mehrere verheiratete I unv mit Kindern gesegnete Reservisten in die für Ostasien bestimmten Truppenteile, es der Armenpflege überlassend, für ihre Familie zu sorgen. Auf Vorstellung des Armen­amtes wurden vor einigen Tagen zwei dieserFreiwilligen" I wieder heimgeschickt und ihnen empfohlen, ihrem Ueberschuß I an Vaterlandsliebe zunächst Vaterliebe entgegenzufetzen. I -k Stumpertenrod, 27. September. Gestern I feierte unsere Gemeinde zum ersten Male ein Missions- 1 fest, das trotz ber sehr arbeitsreichen Zeit gut besucht I war. Der Gottesdienst begann nachmittags 1 Uhr. Nach I ber von dem Ortsgeistlichen, Pfarrer Landmann, ge- I hultenen Lithurgie wurde die Gemeinde von Dekan I Worißhosfer freundlichst begrüßt. Pfarrer Bolitsch- I Kirtorf legte auf Grund von Luk. 5, 111 in seiner Fest- I predigt die Pflicht eines jeden Christen ans Herz, an I a^ $i?e Ession zu treiben. Missionar Flab, ber I 10 Jahre in ber chinesischen Provinz Kanton erbeitete, I aIJ ber Hand von Ps. 93 von der evangelischen I . ^fswn in China, ihren Erfolgen, Hindernissen und der I politischen Lage. In der Nachversamvilung im I ^^6 Missionar Flad noch sehr inter- über bas soziale, politische, wirt-

Esreligiöse Leben ber Chinesen unb über bas I ^rt eine dreifache Cwnte im Jahre

©dumnhpr durch zweimaligen Gesang ber I

ÄeÄS-rten Gottesdienstes ergab 31,70 Mk., m 8 9-?Cljilün öugute kommen.

im ®om L Oktober an wird

furiuä^r^S ni-hrwöchentlicher Fortbildungs- nims für Handarbeitslehrerinnen des KonserenzberirkeS I Sebent durch eme staatlich geprüfte Handarbei.slehrerL ab yty ulten.

Meine Mtteilnngen aus Hessen unb den Nachbarstaaten In einer verwaltungsgerichtlichen Verhandlung über hie Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Heßloch wurde seit gestellt, daß der kranke Ortspolizeidiener von zwei Männern I förmlich an die Wahlurne getragen wurde. Der Mann I wurde dann wieder nach Hause getragen und starb bald I darauf. Das unweit von HerSfeld belegene Gut I Gethsemane ist mit Ausnahme des Wohnhauses voll- I ständig niedergebrannt. Der Schaden, angeblich nicht durch I Versicherung gedeckt, wird aus 100000 Mark geschätzt. I 400 Stück Geflügel, sowie eine große Zahl Rinder und 1 Schweine sind mit verbrannt.