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Verkaufsstellen: Wilhelm Haas, Drogenhandlung, Bleichstrasse. Heinrich Wallach, Delikatessenhandlung. A. & G. Wallenfels, Drogenhdlg., Marktpl. Gust. Walter, Drogenhandlung.
Generaldepot für Hessen
Ihrigs Kontor,:Darmstadt.
Handel und Derkehr. Uolkswirtschast.
Grünberg, 26. Mai. Fruchtmarkt. Weizen 16,00—00,00 Mark, Korn 16,50—17,00 Mark, Gerste 00,00—00,00 Mark, Hafer 14,75—15,00 Mark, Erbsen 00,00—00,00 Mark, Linsen 00,00—00,00 Mark, Kartoffeln 3,80-4,00 Mark.
Jagd und Sport.
x Ridda, 28. Mat. Vom herrlichst« Wetterlbegünstigt, sand ! beute hier der Frühjahrsbezirkstag des SiNor dbeztrks । Gau 9 des D. R. B., verbunden mit Konkurrenz-Reigen und Vereins-Dauerfahrt, statt. Letztere nahm ganz besonders das Interesse der Vereine in Anspruch. hatten sich doch nicht weniger als 15 Vereine hierzu gemeldet. — Dem Gießener Radfahrer Verein 1885 gelang eS, in der Gruppe 3 den 1. Preis zu erringen. ES hatten sich diesmal di« älteren Herren dieses Vereins zahlreicher als je beteiligt und Mann für Mann kamen sie frisch und munter am Ziele an. (Der Preis ist bet Herrn Aug. Kretzschmar, am Marktplatz in Gießen, ausgestellt.)
WAwflmlvM a. Main Linie Lauda-W. (Heidelberg-Würzburg) ” (Baden) „ Lohr-W. (Würzburg-Frankfurt)
146 Meter über d. Meere. Empfehlensw. bild. Sommer Aufenthalt. Herri. gesunde Lage an Main u. Tauber. Grossartige Burgruine, nahe Waldspaziergänge, schöne Ausflüge ins Main- u. Tauberthal, markiert im Odenwald und Spessart. Schwimm- und Wellenbäder, Angel- und Rudersport. Pension Mk. 3—4 pro Tag. Näheres | durch den Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs Wertheim a, Main. 3799
Arbeiterbewegung.
Hamburg, 26. Mat. Die Direktion der Hamburg-Altonaer Straßea-Etsenbahn-Gesellfchaft erhöhte freiwillig daS Monatsgehalt der Schaffner um 5 Mk. zur Vorbeugung des auch für hier drohen- den allgemeinen Ausstandes ler Straßenbahn-Angestellten.
Bekanntmachung.
ter Mitinhaber der Firma „Weber rEitzler" zu Lick», Heinrich Ludwig K ist am 23. Mai 1900 aus bin Geschäft geschieden. ^MereS vMid von dem anderen Teilhaber, AGist Heinrich Weber, auf alleinige Machaung unter der seitherigen Firm» MLii rgeführt. - Eintrag im Fiwen. CTUjvter ist erfolgt. 3802
Lch, am 25. Mai 1900.
Großh. Amtsgericht.
Die Dampfftraßenwalze arbeitet Hi öeit nächsten Tagm in hiesiger U markung wie folgt: Am 29. d. M. Eder Straße Krofdorf—Wißmar, ^30., 31. d. M. und am 1. Juni er. Schorf—Waldhaus, am 2. Juni er. -2- Krofdorf-Gleiberg. Die be- roinnt«n Straßen sind an diesen Stgeni für Fracht- und Holzfuhrwerk ^sfdorf, den 26. Mai 1900.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister. 3801 Lichtenthaeler.
Bekanntmachung,
betr.: Die Au- und Abmeldung zur Juvalidenverficheruug.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß wir zu den An- und Abmeldungen sowie Lohnveränderungen neue Meldeformulare eingeführt haben, welche für die Folge zu benutzen find.
Dieselben werden auf unserem Bureau, Zimmer No. 14, und auf dem Meldebureau des Großh. Polizeiamts, sowie durch unseren Kaffeboten Schwan kostenlos verabfolgt.
Zur Meldung ist der Arbeitgeber verpflichtet; jede Person, die nicht blos vorübergehend (unter einer Woche) beschäftigt iwird und weder der hiesigen Ortskrankenkaffe noch einer Fabrik-Krankenkaffe angehört, muß spätestens am dritten Tage nach Beginn der Beschäftigung bei uns angemeldet und spätestens am dritten Tage nach Beendigung deS Arbeitsverhältuisses wieder abgemeldet werden.
Ebenso ist jede während der Dauer des Arbeitsverhältniffes em- tretende, die Beitragsleistung beeinfluffende Aenderung (wie z. B. Krankheit, militärische Dienstleistung oder zeitweise Einstellung der Arbeit) binnen 3 Tagen nach deren Eintritt bei uns anzmeigen.
Zuwiderhandlungen gegen die Meldepflicht werden nach § 179 des Reichsgesetzes vom 13. Juli 1899 mit Geldstrafe bis zu 20 Mark
geahndet.
Gießen, den 26. Mai 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.__________
t-drom darin einig, daß man einen tüchtigen Vertreter der h lichen Gegend gefunden habe, und, nachdem Bürgermeister
im Namen der Versammlung dem Landtagsabgeord- vcirlu Weidner für seinen Vortrag gedankt hatte, trennte ma sich mit dem Wunsche, daß derartige Versammlungen -sfich recht oft wiederholen möchten.
Darmstadt. 27. Mai. Das Befinden der Groß- rperzogin ist den Umständen nach befriedigend. Prinz (Heinrich von Preußen ist Freitagabend von Jagdschloß LM'sgarttn nach Kiel zurückgereist. , ,
Darmstadt, 28. Mai. Unerwartet ist die Nachricht von Vu cim Freitag eingetretenen Tode des GeheimeratS und ^rojib. Leibarztes Dr. Eigenbrodt. Niemand nahm in Hinein Walten und Wirken wahr, daß er 74 Jahre alt UM und vor einigen Jahren sein 50jährigeS Doktorrubilaum Hemnaen hatte. Wo immer er stand, ob am Krankenbette, a:b ül? langjähriger Geschäftsführer des Alice-Frauenvereins f D Krankenpflege, ob als Vorsitzender deS ärztlichen «er- eM als Mitglied deS Kirchenvorstandes der evangelischen ESMgemeinde, ob als Vorsitzender des hiesigen Protestanten- . leikins, überall trat feine Persönlichkeit wohlthuend her- rnor. Er zählte zu den wenigen, noch lebenden Darmstadter Würgern, die noch dem alten Gemeinderat angehörten.
bm. Mainz. 27. Mai. Die von der Budgetkommission ^Reichstags zur Deckung derKosten der Flotten- orlage gemachten Steuervorschläge beschäftigten ;i^ die hiesige Handelskammer. Nach Ansicht der Handelskammer, die seinerzeit einstimmig der Einbringung der Mottenvorlage zugestimmt hat, sind die von der Budget- -dMifsion gemachten Vorschläge in keiner Weise zu billigen, unb zwar zunächst aus dem allgemeinen Grunde, weil sie in Mnha.steter Weise und ohne Zuziehung Sachverständiger
den beteiligten Kreisen ausgearbeitet sind und den oaempel der Unfsrtigkeit und der Unreife an der Stirn r tagen, und weil zurzeit ein Bedürfnis für die Einführung • i euer Steuern nicht nachweisbar ist. Im speziellen ver- inteilt die hiesige Handelskammer die einzelnen Steuer- Projekte auch deshalb, weil 1) die Erhöhung der Börsen- ruoer das Geschäft an den deutschen Börsen noch mehr wie Mer zu Gunsten der ausländischen Konkurrenzplätze er- fileeren würde, 2) insbesondere die Connosfementsteuer eine !durchaus ungerechtfertigte, namentlich aber in der vor- rMla-genen prozentualen Form ungeeignete Maßregel und in Anbetracht der bestehenden kombinierten See- und Eifen- ^ntstife eine sehr schwer durchführbare Belastung bar= 4Mt, und 3) die Schaumweinsteuer eine höchst nachteilige xSitfurg namentlich für die billigeren Erzeugniffe, dann aber nui) 5ur die auf die Schaumwein-Industrie angewiesenen ^'Leinbaugebiete ausüben würde und ihrer Erhebung wesentliche Schwierigkeiten entgegenständen. Gegen die geplante "Lrhöhung hat die Handelskammer bereits eine Eingabe an ZXuReichstag gerichtet und wird, sobald die anderen Steuer- ^rsetzentwürfe feste Gestalt angenommen haben, nähere (Stellung zu den Entwürfen nehmen und nachdrücklichst zum ftufibriKf bringen. — Bei der Gutenbergf eier wird die Moskauer Universität ihr Ehrenmitglied A. D. Toropow
osfisiellen Vertreter nach Mainz entsenden. Er überbringt für das Gutenbergsmuseum eine Biographie des Er- S.-ubcrS der Buchdruckerkunst in russischer Sprache.
Marburg, 28. Mai. Am Freitag fand im Restaurant CSeebobe eine Versammlung des oberhessischen HNbrerbundeS statt, die von ca. 65 Lehrern aus Ober-
und dem Kreise Biedenkopf besucht war. Nachdem d«! Z undesvorfitzende, Hauptlehrer E. Schneider, di^ Ber- .iMlung eröffnet hatte, referierte zunächst Herr Wtcken- ijofir über „Die gegenwärtigen Bestrebungen aus dem @e- «Übet Jugendlektüre", D,e „Jugendfchnst" fet em Stäub des PhilantropirmuS, Ste fet entstanden aus dem M-ben, eine Lektüre zu schaffen, die den Interessen und vl-tHrfniffen bc8 Kinde« angepaßt war. Neben wenig guten Serien finde sich in der Jugendlitteratur leider sehr mel (Kjrob Durch diese Schundlitteratur werde m der Ktuder- rnd ein außerordentlicher Schaden angenchtet, Dte Lehrer- s»i, habe sich nun aufgerasft und energisch Front gegen le schundlitteratur gemacht, Sodann führte der Referent ci- wichtigsten Grundsätze bet gegenwärtigen Jugend- sfhnstsnklitrk vor. Die JugeudschrifteuauSschusse stellen die
Neueste Meldungen.
Darmstadt, 28. Mai. (Tcleph. Meld, des „Gieß.' Anz/' 12 Uhr 30 Min. mittags.) Hessischer L^and- taa Präsident Haas eröffnete nach 11 Uhr die Satzung- der zweiten Ständekammer und gab den auverordentlrchenl Gefühlen des Schmerzes und der _ Iraner Ausdruck, die das Großherzogliche Haus nnd das hessische Land durch den Verlust des Prinzen Wilhelm von Hessen und den totgeborenen Prinzen erlitten haben. Er habe einen Kranz an dem Sarge des Prinzen WUheUn niederge-4 legt. Eine von dem Großherzog an die Kammer gerichtete Adresse wurde verlesen, und dre Kammer beschloß eine Beileidsadresse an Se. Königl. Hoheit zu sinden. Bureau wurde mit der Mfassung betraut. s^.acw>cm schlossen war, das Gesetz betreffend dre Geh al ter der V o l k s s ch u l l e h r e r morgen aus die Tagesordnung zu setzen, vertagte sich die Kammer bis morgen früh 9 uyr.
In dem Befinden der G r o ß h e r z o a r n, da^ anfänglich nicht ganz unbedenklich erschien, ist ersreulrcher-- weise eine bedeutende Besserung eingetreten, |<X daß eine baldige völlige Genesung zu erwar-
Forderuvg anj, daß die poetische Jugendschrift der Er- I ziehung zum Kunstgenuß dienen soll, d. h. durch die I Lektüre der poetischen Jugendschriften soll der Schüler I befähigt werden, dereinst als Erwachsener die Kunstwerke I unserer vaterländischen volkstümlichen Litteratur mit In- I teresse und einem gewißen Verständnis zu lesen. Um dieses I Ziel zu erreichen, sei zweierlei nötig: 1. Um den ästhetischen I Geschmack der Jugend zu bilden, müssen ihr wahre Kunst- I werke geboten werden. 2. Solche Bücher, die geeignet sind, I das ästhetische Gefühl der Jugend zu verwirren und in I falsche Bahnen zu leiten, seien von der Lektüre der Jugend I streng auszuschließen. — Als zweiter Punkt der Tages- I ordnung stand dann „Die Einrichtung von Vorlesungen I für Bolksschullehrer an der Hiesigenuniversität" I zur Verhandlung. I
Uermischtrs.
* Grubenunglück. Auf der Zeche „Fürst Harden- I berg" bei Dortmund wurde durch Kohlenfallj ein Berg- I mann gelötet und einer tödtlich verletzt.
* Ein großer Waldbrand hat in dem großen Bruch I bei Rodewald in Hannover zwei Tage hindurch gewütet, I
der durch einen starken Gewitterregen gelöscht wurde. Durch I Menschenhände wäre dies unmöglich gewesen. Die Brand- I stätte ist mehr als 100 Morgen groß, und bietet durch die | überall Herumliegenden Tierleichen einen gräßlichen Anblick. I Man vermutet Brandstiftung.
* Zum Konitzer Morde. Am Samstagabend wurde der Sarg mit den irdischen Resten des jungen Winter vom Hause deS Möbelhändlers Wiwjorra, wo die Einsargung vorgenommen worden war, nach der HoSpital- kirche übergeführt und dort aufgebahrt. Eine besondere Feierlichkeit fand dabei nicht statt. Dem Sarge folgte die unglückliche Mutter des Ermordeten. — Am Sonntag ist Ernst Winter beerdigt worden. Während der Beerdigung mußten von 2 bis 5 Uhr nachmittags sämtliche Gastwirt- | schäften der Stadt geschloffen werden gemäß einer Ver- ! fügung des Bürgermeisters wegen des ZuströmenS aufgeregter Elemente von außerhalb. Ein Gendarmeriekommando war auch zugegen. — Zur Mordaffaire selbst ist mitzuteilen, daß Waffer und Erdreich von der Fund^ stelle des Kopfes aus dem Wiefengraben nach Berlin zur chemischen Untersuchung eingesandt worden sind. Das ist insofern von Bedeutung, als eventuell die Möglichkeit fest, gestellt wird, ob Israel Ski den Kopf thatsächlich erst am Charfreitag nach der Fundstelle gebracht haben kann. — Neben der MordaffairS bildet augenblicklich ein Konflikt zwischen dem deutschen Rittergutsbesitzer v. E. mit dem Konitzer polnischen Arzt Dr. v. L. und dessen Sohn daS Tagesgespräch. ES kam zwischen den dreien zu Thätlichkeiten. Das Ehrengericht erklärte, den Zweikampf nicht verhindern zu können. Der AuStrag des Ehrenhandels ans Grund einer Forderung des Herrn v. E. steht augenblicklich unmittelbar bevor.
* Untergang eines englischen Dampfers. „Daily Expreß" meldet aus Dunarara in Englisch- Guyana, daß ein Personendampfer mit 120 Personen an Bord bei Potaro gesunken ist und 40 Personen umgekommen find.________________________________
Tie Beisetzung des Prinzen Wr lhelm sand heute vormittag halb 10 Uhr in Anwesenheit des Gro^ Herzogs, des Sohnes des Verstorbenen, Leusirants von Lichtenberg, sowie des gesamten Hofstaates rn bet übltdten Form auf dem Ma^nsoleum statt. Die Truppen gaben die Trauersalute. Der Prinz soll später rn eine ru erbauende Familiengruft überführt iverden. Das Regiment „Kaiser Wilhelm" (Gießen) war durch MaioV Winterberger, Hauptmann von dem Busch, Oberleutnant Rudeloss und Oberleutnant de Rainville, kommandiert a!4 Adjutant beim Bez.-Komm. II Darmstapt, vertreten.
Hanau, 28. Mai. Gestern wurde hier der von über 200 Delegierten besuchte FIrischer bezirkst ag beider Hessen und Nassau abgehalten. Der Bezirk zahlte 30 Innungen mit 1500 Mitgliedern. Als Ort des nächstjährigen Bezirkstages wurde Bingen bestimmt.
Könitz, 28. Mai. Vor dem Laden des Schlächtermeisters Levy fand während des Vorbeimarsches des Leichen- zugeS ein Tumult statt. Die Rädelsführer wurden 3ÜC^a2Onbon, 28. Mai. „Daily Telegraph" findet die äußere politische Lage Englands als ziemlich beruhigend. Das Blatt weist auf die zahlreichen dunklen Wolken am politischen Horizont hin, und erklärt, besonders Rußland j behandle England im äußersten Osten mit unzweideutiger Schroffheit. Auch die Lage in Marokko und im I Aschanti-Gebiet sei äußerst ernst. Im letzteren Ge- I biete seien die RegierungStruppen einer wirklichen Belagerung durch die Eingeborenen ausgesetzt.
Paris, 28. Mai. Bei der Jahresfeier der Kommune auf dem Pere Lachaise fanden nach dem Verlassen deS Friedhofes heftige Zusammenstöße mit derPolizei I statt. Auf dem Boulevard Menilmontant wurden mehrere I Polizisten schwer verwundet, und zahlreiche Verhaftungen I vorgenommen. m ,,
Brüssel, 28. Mai. Ans den bisher bekannten Wahl- | Resultaten geht hervor, daß die klerikale Majorität | gestürzt ist. Der Sturz des jetzigen Kabinetts kann I daher als sicher angesehen werden.
I Moskau, 28. Mai. Eine schreckliche Katastrophe I hat sich aus der Samara-Slatonsk-Bahn ereignet. In der I letzten Nacht entgleiste ein gemischter Zug. 22 Personen I verloren dabei ihr Leben, 8 wurden schwer, 18 leichter ver- I letzt. Die Lokomotive und 15 Waggons sind zertrümmert. I Die Entgleisung erfolgte dadurch, daß Schwellen über die I Schienen gelegt wurden.
Temperatur der Lahn und Luft
I nach Reaumur gemessen am 28 Mal, zwischen 11 und 12 Uhr mittags: I Wasser 14-, Lust 17o.
I Rübsamen'sche Badeanstalt.


