Leibkompagnie und der 2. Kompagnie des 1. Garde-Regiments z. F. bei. Um 4 Uhr fand bei den Majestäten im Neuen Palais das Mahl statt; hieran schloß sich im Muschelsaal die Bescherung in der am kaiserlichen Hofe seit Jahren üblichen Form. Auf langen weißgedeckten Tafeln im Halbkreis waren die Gaben für die Mitglieder der kaiserlichen Familie und die geladenen Damen und Herren der Umgebung ausgebreitet, zwei gewaltig große Tannen für die Majestäten und sieben kleinere Wethnachts- bäume für die Prinzen und die Prinzessin, in der Größe nach dem Lebensalter abgestuft, prangten im Lichterschmuck. Vorher hatte in den Gemächern der Kaiserin eine Bescherung der Dienerschaft stattgefunden.
Im Auftrag des Kais er paar es wird auch in diesem Jahre wieder den Beamten, Angestellten und Arbeitern der kaiserlichen Gutsherrschaft Cadinen bei Elbing, sowie den Bewohnern von Rominten eine Weihnachtsfeier mit Bescherung zu Teil werden. In Cadinen find es rund 220, in Rominten 100—120 Personen. Vom Gutsinspektor bis zum jüngsten Viehhirten erhält jeder unter dem im Kerzenglanz erstrahlenden Tannenbaum sein Weihnachtspräsent, bestehend aus den verschiedensten Luxus- und Gebrauchs- gcg-nständen. Die Christstollen werden von Berlin aus geliefert.
A«s Stadt und Land.
Gießen, 27. Dezember.
** Der Großherzog beehrte am Samstag die Hofmöbelfabrik von Ludwig Alter mit einem Besuche, besichtigte das Lager, sowie die Fabrik und machte mehrere Einkäufe.
** Der Großherzog empfing am SamStag zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Präsidenten des Ministeriums der Finanzen Gnauth, den Kabinettsrat Römheld, den Generaldirektor des Hoftheaters und der Hofmusik Werner.
** Prinz Mirko von Montenegro ist. gestern nach Cet- tinje abgereist.
** Personaluachrichteu. Der Fürstlich Jsenburg-Bir- fteinsche Forstmeister August Reiß zu Offenbach wurde unter Verleihung des Charakters als Forstmeister zum Oberförster der Oberförsterei Isenburg, die Fürstlich Jsenburg-Birsteiu- schen Forstwarte Engelbert Schickedanz zu Försterhaus Nr. 2, Philipp Stroh und Philipp Daniel zu Sprendlingen wurden zu Forstwarten der Forstwartei Sprendlingen II bezw. Sprendlingen III bezw. Sprendlingen IV ernannt.
** Industrie- und Gewerbe-Ausstelluug Düsseldorf 1902. Wir brachten neulich die Notiz, daß' wahrscheinlich auch Industrielle und Gewerbetreibende aus dem Großherzogtum Hessen die Düsseldorfer Ausstellung beschicken könnten. Jetzt geht uns von der hiesigen Handelskammer die Nachricht zu, daß der Ausschuß der Ausstellung in seiner Sitzung vom 19. ds Mts. die Zulassung von hessischen Jnvuftriellen generell abgelehnt habe mit dec Begründung: „Es lägen so zahlreiche Anträge aus dem Ausstellungsgebiet bereits vor, daß es nicht möglich sei, das Gebiet noch weiter auS- zudehnen. Es sei jedoch dem Arbeits Ausschuß überlassen worden, über die Zulassung einzelner hessischer Firmen sich von Fäll zu Fall schlüssig zu machen.
** Patente- und Gebranchsmuster-Eintragungen von im Großherzogtum Hessen lebenden Erfindern. Patent-Erteilungen: Gradierwerk, H. Schaffstaedt, Gießen, vom 17. 2 99 ab. Kohlenstaubfeuerung, Zus. z. Pat. 1 1252-6, H. Buderus, Hirzenhain, vom 9. 2. 1900 ab. Gebrauchsmuster-Eintragungen: Gegen st rom-WärmeauStauschapparat mit in- n ei'ec Rohrschlange, Heinrich Schaffstaedt, Gießen, 12. 3.1900. Oberflächen-Gegenström- Kondensator mit Doppelrohren und seitlicher
nie zuvor zwei Gestalten ausgestattet. Alle anderen Personen sind nur obenhin skizziert. Allenfalls die Tochter Michaline, die nüchternste in der Familie, die wie ein Mann fühlt und denkt, ist mit einigen eigenen Strichen bedacht. So sind die Schauspieler vor unlösbare Aufgaben gestellt; sie können nicht mit warmem Blut beleben, was starr und kalt geblieben ist. Und trotzdem wird die Dichtung vielen ans Herz wachsen. Die ewigen Nörgler haben keinen Grund mehr, über die Gedankenarmut zu klagen. Sie werden eher den Ueberfluß an Reflexionen bemängeln. Gerhart Hauptmann aber, der den Naturalismus wiederum überwunden hat, ohne sich nach der anderen Seite hin zu irgend welchen Zugeständnissen zu bequemen, ver auch im „Michael Mamer" er selbst geblieben ist, ohne nach den Bedürfnissen der Direktoren und den Wünschen der Menge im mindesten zu fragen, der diesmal eigene Schmerzen geoffenbart hat wie in der „Versunkenen Glocke", den Höhenflug aber mit größerem Gelingen antrat als dort — Gerhart Hauptntann hat seiner Dichtung den bezeichnendsten Geleitspvuch mit auf den Weg gegeben: „T a s g r o ß e M i ß l i n g e n k a n n m e h r bedeuten— am allergrößten tritt es hervor — kann stärker ergreifen und höher hinauf führen — ins Ungeheure tiefer hinein a l S je das beste Gelingen vermag." ______________ xy.'
Der verkannte Feldherr.
Mehrers Nationen fühitcn einst gleichzeitig Krieg mit China. Zum OberkoannandUrenden wurde ein gewisser Walder see ernannt. . Als vorsichtiger Mann berichtete drr nun gsr wenig über die eigentlichen Kr.egSercigntffe, schrieb aber in einem Prioatbries an feine Mgehorigm, daß er keine schlechte Klinge schlage tüchtig aufraume und schon zum Frühstück ein halbes Dutzend Mandarinen verspeise.
Darob entstand nun in Europa ein groß Gezeter über die barbarische, mehr als bunnische Kriegführung.
Man bedacht?, eben nicht, daß „Mandarinen" eine Art kleiner Orangen seien.
Durch Unverstand gebt manches schief, Entsteht sogar ein „Hunnenbries"!
(„Münchner Jugend.")
Ein- und Ausströmung, Heinrich Schafifstaedt, Gießen, 12. 3. 1900.
** Die preußischen und heffischeu Staatseiseubahneu haben im abgelanfenen Monat November 113,000,000 Mk. gegen 109,900,000 Mk. im November vorigen Jahres, also 3,400,000 Mk. mehr vereinnahmt. Seit April d. I. beträgt bis jetzt die Mehreinnahme rund 60,000,000 Mk.
Bad-Nauheim, 27. Dezember. Am SamStag dem 24. d. Mts. wurde das Hotel „Kaiserhof" in der Bahnhofs- aöee, Herrn I. Lemke gehörig, für 1,240,000 Mk. an Herrn Heffe aus Wiesbaden, früher Inhaber des Hotels „Fürstenhof" in Frankfurt a. M., verkauft. Es ist dies wohl der größte Verkauf, der jemals in Bad-Nauheim zu Stande gekommen ist. Der Staat allein bezieht ein kleines Vermögen durch die Stempelsteuer aus diesem Verkauf, vom Tausend 9 Mark, macht zusammen 11,160 Mk.
Bad-Rauheim. Der Ehrenbürger der Stadt Nauheim, Herr Heinrich Siesmayer, Ist in Bockenheim am 22. d. Mts. im hohen Alter von fast 84 Jahren nach langem Leiden gestorben. Derselbe hat den schönen Kurpark in Nauheim vor fast einem halben Jahrhundert projektiert und ausgeführt. Die bekannteste von den außerordentlich zahlreichen durch Siesmayer in allen Gegenden Deutschlands geschaffenen Anlagen ist wohl der Palmengarten zu Frankfurt a. M.
Friedberg, 21. Dezember. Nach einer Mitteilung von Seiten Großh. Kabinets hat der Großherzog für die Ausschmückung der Stadtkirche einen Betrag von 2000 Mk. bewilligt. Der Stadt Friedberg hätte keine größere Weihnachtsfreude als durch diese hochherzige Schenkung bereitet werden können.
Fulda, 23. Dezember. Auf der Haltestelle Ober- Bimbach (oberhessische Strecke Fulda Gießen) fand gestern abend der aus Westfalen heimkehrende Maurer Döllinger von Großen-Lüder, Vater von vier Kindern, einen jähen Tod. Er wußte nicht, daß Ober-Bimbach eine Haltestelle geworden ist, glaubte vielmehr, es wäre schon Station Großen-Lüder, stieg während des ganz kurzen Aufenthaltes aus, fiel unter die Räder, die ihm den Kopf vom Rumpfe trennten. Der Unglückliche wollte die Weihnachtsfeiertage im Kreise seiner Familie zu Hause feiern.
Gerichtssaal.
-1- Gießen, 24. Dezember (Schöffengericht.) In der Strafsache gegen einen Schuhmachermeister von Klein Linden wegen Körpex- verletzung, dadurch begangen, daß er einem Nachbar, mit dem, er in Streit geraten war, einen Backstein gegen den Kopf schlug, lautet das Urteil auf eine Geldstrafe von 40 Mk. — Vertagt behufs Ladung weiterer Zeugen wird demnächst die Verhandlung in der Strafsache gegen einen hiesigen Maurermeister wegen Betrugs. — Ein Kaufmann aus Neustrelitz erhält alsdann wegen Diebstahls in Höhe von 50 Pfennig, begangen in einer hiesigen Wirtschaft zum Nachteil eines anwesenden Handwerksburschen, eine Gefängnisstrafe von 3 Wochen. — Wegen Übertretung des Groben Unfugs-Paragraphen wird gegen einen Gießener Jungen auf eine Geldstrafe von 20 Mk. erkannt. — Ein Friseur aus Liegnitz, der in hiesiger ©tast beim Betteln betroffen wurde, hat diese Uebertreiung mit einer Haststrafe von 1 Woche zu büßen. — In einer Privatbeleidigungsklage wird auf Freisprechung des Beklagten erkannt, während eine weiter anstehende Privatklage vertagt wird.
L. L. Gießen, 24. Dezember. Strafkammer. Tie Strafkammer verhandelte heute in der Strafsache gegen den 17jährigen Arbeiter Fr. Walther, den kaum 18- jährigen Maurer Lorenz Hahn und den 26jährigen Metzger Hermann Lösch Horn aus Obbornhofen, wegen Körperverletzung mit tätlichem Erfolg. Die beiden erstgenannten Angeklagten hatten zurzeit der Strafthat das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet. Es werden ihnen folgende Strafthaten zur Last gelegt, in der Nacht vom 4. zum 5. Juni d. I. nämlich: a) dem Angeklagten Walther 1. den Viehschweizer Joh. Schurba mittelst gefährlichen Werkzeugs vorsätzlich körperlich mißhandelt und dadurch ent der Gesundheit geschädigt zu haben; daß er ihm mit einem Stein in das Gesicht schlug, infolge dessen eine Anschwellung des Oberkiefers entstand und zwei Zähne gelockert wurden; 2. dem Viehschweizer Jakob Mohr mit einem Stein gegen den Hinterkops geschlagen und durch diesen Schlag eine Verletzung des Schädels herbeigeführt zu haben, und 3. dem Viehschweizer Otto Hofmann mittelst eines Faustschlags ins Gesicht die Nase blutig geschlagen zu haben; b)den böiden Angeklagten Walther und Löschhorn gemeinschaftlich: die beiden erstgenannten Verletzten mittelst bewaffneter Faust zu verschiedenen Malen mit Faustschlägen traktiert und dadurch an der Gesundheit geschädigt zu haben und c) den drei Altgeklagten gemeinschaftlich den re. Mohr, nachdem dieser anläßlich der ihm beigebrachten Verletzungen zum dritten Male bewußtlos niedergesuttken war, ohne Rücksicht auf dessen lebensgefährlichen Zustand noch insofern thätlich mißhandelt zu haben, als sie blindlings mit Fäusten auf ihn eingeschlagen haben sollen, bis der Tod des Verletzter: eintrat. Daß sich an dem letztgenannten Delikt auch der Angeklagte Hahn beteiligt haben soll, wurde lediglich von dem Verletzten Sck)urba — der als Zeuge, weil sein jeweiliger Aufenthaltsort unbekannt, nicht geladen werden konnte — in der Voruntersuchung behauptet, ohne daß diese seine Behauptrtng eidlich erhärtet worden ist, während die übrigen Zeugen von diesem Vorfall überhaupt nichts wahrgenommen haben, die Möglichkeit desselben aber nicht in Abrede stellen können. Walther, der sich in Untersuchungshaft befindet, flieht die ihm zur Last gelegten Strafthaten mit der Einschränkung zu, daß er sich nur der. unbewehrten Faust bedient habe; Hahn, der seiner unbedeutenden Belastung wegen, nackr erlittener Untersuchungshaft in Höbe von vier Monaten, auf freien Fuß gesetzt wurde, will bei den letzten Vorgängen überhaupt nicht anwesend gewesen sein, steht aber mit dieser seiner Behauptung im Widerspruch mit zwei sehr bestimmten des- fallstgen Zeugenaussagen; auch der Angeklagte Löschhorn stellt feine Beteiligung an sämtlichen Vorfällen mit großer Hartnäckigkeit in Abrede, obgleich seitens zweier Zeugen sowohl wie auch seitens des Angeklagten Walther die thät- liche Mitwirkung des Genannten mit Nachdruck bestätigt wird. Aus den Thatbestandsmomenten sei als unerläßlich hervorgehoben, daß in der ''Nacht zrim dritten Pfingsttage die Angeklagten unberechtigter Weise in eine Spinn
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Wir dringen W . 1. Januar 1901 an . zeut verzinsen. Tarl . ,mne an mit 5 Proze 6 Prozent zu am
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Kunst und Wissenschaft.
In Dortmund stellte das Personal des Theaters fti • Thätigkeit ein, da der Direktor Pollack die Gage nicht zah!-". konnte.
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Gießen, den 22
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stube gedrungen waren, in welcher u. a. auch die Verletzten amvesend waren. Insbesondere war es hier Angeklagte Walther, der sich insofern herausfor^ gegen die Anwesenden benahm, als er sich cigennurs aus dem von ihnen aufgelegten Fäßchen Bier S1 ein Gebühren, das die zweimalige Entfernung be'T * gebetenen zudringlichen Gastes zur Folge hatte. unbedeutende Vorfall mar die Ursache einer in Folgen schweren Schlägerei, welche sich später nea die beteiligten Schweizer entspann, als sie sich anschick,? den Heimweg anzutreten. Unmittelbar vor dem wurde Mohr von Walther mit einem Stein zusanune geschlagen und als sich jener nach erlangter Bestes gestützt von seinem Genossen Schurba, beeilte, aus de: J jährlichen Gesellschaft zu kommen, wurden beide - Walther, Löschhorn, vielleicht auch von Hahn, veri!- und insbesondere von den beiden ersteren mehrmals lich angegriffen, bis ein blühendes Menschenleben mörderischen Angriffen zum Opfer gefallen war. 2. - Verletzten Schurba war es im letzten Augenblicke noch hingen, sich seinen Verfolgern zu entziehen, sonst ihm vermutlich eiu gleiches Los beschieden gewesen seinem unglücklichen Leidensgefährten, soll sich Löschhorn nach vollbrachter Blutthat geäußert haKn Va glaube, ich kriege den anderen anch noch, aber '^, rnhig", ja davor nicht einmal zurückgeschreckt Leichnam seines Opfers zu schänden. Auf dir führungen der Sachverständigen vermögen wir nichts einzngehen, hervorheben aber wollen wir, wie nur dir Thatsache festgestellt werden konnte, daß die ©cjiiimK- der Verletzungen den Tod. des Unglücklichen fjerbeigeiuh:- hat und jede der folgenden Verletznngen die Lebensgesch vergrößerte. Die Kammer verkündigt nach längerer * ratnng gegen 7 einhalb Uhr den Beschluß, ban als Ergebnis der oorlänfigen Beweisaufnahme die in stehende Strafsache dem Schwurgericht zur Verhandln!' überwiesen werden müsse; gleichzeitig wird die Neu-Vf- Haftung des Angeklagten Löschhorn beschlossen.
MW 13 w
— Wie die „Reuest. Nachr." in München melden, wurde ffcoitfri Gabriel Max, Ehrenmitglied der königlichen Akademie der bilbtnt Künste in München, für seine Person als Ritter des Slerbicnßorbe der bayerischen Krone als „Gabriel Ritter von Max" der Ml- matrikel bei der Ritterklaffe einverleibt.
In Wien fand dieser Tage im Beisein des Kaisers, mehrei. Erzherzöge sowie der Hof- und Staats Würdenträger die feierliche 6ni- hüllung eines Goethe- und eines Gutenberg-Denkmalsstatt.
Gisenöahn-Ieitung.
v-Zu-Loagen. Am 15. Dezember d. I. fand unttt ba Vorsitz des Münsters der öffentlichen Arbeiten eine BthreLll.', darüber statt, welche Aenderungen an den O-Zugwagcn vorhunM. würen, um den Netsenden im Notfall da? Verlaffen des Wagens^ erleichtern, obne doch bei drr gewöhnlichen Benutzung UnOtquimro- ketten oder Gesuhren herbeizuführen. Die Besprechung, on btt M namhafte Vertreter des Eifenbahnwegenbaues trllnahmen, btzog M sowohl aus die an den vorhandenen Wager; auszusührendm mW1 ungen, wie auch auf die Bauart neuer Wagen: SchlafwMn ui? Speisewagen wurden ebenfalls in den Kreis der Beratungen t-wn. Die sehr eingehende Erörterung führte zu einer vollstäudism ftla - stellung und übereinstimmenden Anfchauung über die Mützßm Punkte Es ist nunmehr in Aussicht genommen,.die als zwakMiz erkannten Aenderungen zunächst an einem Zuge ausfübren zu liM um auch dem Publikum Gelegenheit zu bieten, sich über die m r. Einrtchtungm ein Urteil zu bilden.
München, 23. Dezember. In der Station Neubäu auf e« Strecke Schwandorf-Furth i. Wald entgleisten gestern von dem staH- setzten Personenzug 1116 einige Wagen. Ein Reisender wurdr drei Personen wurden schwer und sechs leicht verletzt. Setjk ®”tn alsbald mit einer Hilfsmaschine an der Unfallstelle. Die Besch^i'-'i- der Fahrbahn und des Geleises sind verhältnismäßig gering. % kehrsstörung war um 1 Uhr behoben. Die Ursache bet 61 WHrc'' vorzeitige Umstellung der Weichen. .
Waiblingen, 24. Dezember. Gestern abend gegen cv-'; auf dem hiesigen Bahnhof der in Hall stationierte Zugmeist« von seinem Zug 121 überfahren und sofort getötet. t
Amsterdam, 23. Dezember. Gestern abend fand aus ver VN Amsterdam-Rheine b. Twello ein Zusammenstoß zweier Zügen •’ bei welchem zwei Reisende getötet und einige 20 verwundet^wi»^.
Wöchentliche Neberflcht der TodesWe in 0W
50. Woche. Vom 9. bis 15. Dezember 1900. ..
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800 (tuet. 16k0 Mann.M SterblichkeULziffer: 33,55, nach Abzug der Ortsfremden /»■
Kinder
E« starben an: Zusammen:
Masern 2
Lungenentzündung 3
Tuberkulose des
GrhirnS 1
H-rzleiden 2
Anämie 1 (1)
Zuckerkrankheit 2 (1)
Krebs 2 (2)
Altersschwäche 1
Verunglückung 2
Errvachsene: im w«
1. Lebensjahr: 2.-1^3«
Z Z 3
_ _ 1
2 _
1 (1) -
2 (1) -
2 (2) -
I z__v-
Summa: 16 (4) 9 (4) —
Anm. Die in Mammern gesetzten Ziffern geben der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von «uswa
Gießen gebrachte Kranke kommeji.
Wo Linderung da BefferlM^ Ohne Befferung keine Heilung.
Herr« Ernst Weidemann in Liebenburgi (Harri»
Bitte senden Sie weitere 5 Pakete Thee prr Post - J derselbe hat meiner Frau nach 30tägigem Gebrauch UVJ 0“ kung gethan und glaube nun sicher, daß ich dieselbe »o» rette vom sicheren Tode; da sich zwei Aerzte von w batten, so wandte ich mich in der größten Not an Si mich m der Wirkung Ihres Thees (russ. Knöterich) wahroa'ue • getäuscht, und kann thn jedem Lungrnletdende.i nur ewpl v
Gustav I, Steinbruchbisiber in Da- Original liegt zu Jedermann- Einsicht v" ___ mann, Liebenburg._____________ —
• A.. Verlobnngg^
• U. Visiteiikartfin von de"ltdi0
W W J WIIM 9 fcten bis zu den feinsten Brühl’sche Universitäts-Buch- u. Steindrnc
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Wir bringen hier! II. Aamtar 1901 an :nnit 4 Prozent verzinse, kdrkLM von bem genant
Mchnbrn Dcul ■ PrvM nW Wvst
Gießen, den 10 SöireWot
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