Bekanntmachung, bie Aenderung der Postordnung vom 20. März 1900 betreffend.
Die nachstehende Verordnung des Reichskanzlers bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 23. November 1900. GrvNerzogliches Kreisamt Gießen. . v. Bechtold.
Berlin W., 14. November 1900.
Ae«der««g der Postordnung vo« 20. WLrz 1900.
Vom 1. Januar 1901 ab wird auf Grund deS Z 50 des Gesetzes über das Postwesen deS Deutschen Reiches vom 28. Oktober 1871 die Postordnung vom 20. März 1900, nachdem der Bundesrat, soweit erforderlich, seine Zustimmung erteilt hat, wie folgt, geändert:
Im § 8 erhalten die Bestimmungen unter b. Drucksachen als außergewöhnliche Zeituvgs- beilagen — Absätze XIV bis XVII — nachstehende Fassung:
XIV. AIS außergewöhnliche Zeitungsbeilagen werden solche den Bestimmungen unter I und II entsprechende Drucksachen befördert, die nach Form, Papier, Druck oder sonstiger Beschaffenheit nicht als Bestandteile derjenigen Zeitung oder Zeitschrift erachtet werden können, mit welcher die Versendung erfolgen soll.
XV. Jede Versendung außergewöhnlicher ZeitungS- beilageu muß von dem Verleger bei der Verlags-Postanstalt unter Entrichtung der Gebühr für so viele Exemplare, als der Zeitung rc. beigelegt werden sollen, vorher angemeldet werden. DaS Einlegen in die einzelnen ZeitungS- rc. Exemplare ist Sache des Verlegers.
XVI. Außergewöhnliche Zeitungsbeilagen dürfen nicht über zwei Bogen stark, auch nicht geheftet, geklebt oder gebunden fein; die einzelnen Bogen müssen in der Bogen« form Zusammenhängen. Die Postanstalten sind zur Zurückweisung solcher Beilagen befugt, die nach Größe und Stärke GeS Papiers oder nach ihrer sonstigen Beschaffenheit zur Beförderung in den Zeitungspaketen nicht geeignet erscheinen.
XVII. Die Gebühr für außergewöhnliche ZeitungS- beilagen beträgt 1/4 Pf. für je 25 Gramm jedes einzelnen BeUage - Exemplars. Ein bei Berechnung des Gesamtbetrages sich ergebender Bruchteil einer Mark wird nötigenfalls auf eine durch 5 teilbare Pfennigsumme auswärts abgerundet.
Der Reichskanzler.
I. V.:
von Podbielski.
Bekanntmachung.
AuS Anlaß der Mittwoch, den 28. dss. MtS. statt- sindenden Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes bleibt das OrtSgericht Gießen an diesem Tage geschloffen.
Gießen, den 27. November 1900.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Gros.
Deutscher Reichstag.
Berlin, 26. November.
Bor fast leerem Hause begründet
Abg. Graf Oriola (nat.) seine Interpellation, ob die Vorarbeiten für die in Aussicht gestellte Revision der Militär Pensionsgesetze beendet und ob ihre Einbringung in dieser Session zu erwarten sei. Tie Thronrede Habe leider ihre Ankündigung nicht enthalten, trotz der Dringlichkeit der Sache und der unbestrittenen Notwendigkeit der Revision, angesichts der vorhandenen Rechts- Verwirrungen und der Härte und Unbilligkeiten, die Namentlich auch für die Witwen und Waisen vorhanden Deien. Die Pensionen und die Reliktenversicherung müßten öen heutigen Lebensverhältnissen entsprechen.
Reichsschatzsekretär Frhr. v. T h i e l m a n n erwidert, 4>aß die Vorarbeiten im Gange sind, daß es aber zu
Feuilleton.
Frankfurter Oper. Ambroise Thomas' „Mignon", die in Deutschland als angebliche Verballhornung der Goethe'schen Romansigur anfänglich arg Verketzerte, ist nun schon ein volles Menschenalter auf allen Opernbühnen der Welt heimisch, ohne sich im geringsten auögelebt zu haben, und auch am SamStag erquickten sich an dem wundersamen poetisch musikalischen Gebilde die Herzen und Sinne der . zahlreichen Besucher der Frankfurter Oper. Mit der Titel- partie trat Fräulein Schacko hervor, mit schönstem Erfolge. Schon über ihre kindlich anmutige Erscheinung war die Poesie des rätselhaften Kindes ausgegossen. Auf ihrem von glänzend schwarzen Locken umrahmten Antlitz lagen träumerische Melancholie und stille Wehmut. Aus chren tiefen, feurigen Augen blitzte die Leidenschaft. Ihr Spiel war dnrchdacht und entschieden, Haltung und Bewegungen nicht ohne Grazie, wenn auch nicht von italienischer Geschmeidigkeit. Neben dem kindlichen Trotz vergaß sie nicht die Angst vor dem gebietenden Zigeuner, später schien der Ausbruch ihrer Verzweiflung natürlich und wahr, und endlich war die von schweren Leiden Genesende von krankhafter Ueberreiztheit. Musikalisch war chre Leistung die eines voll abgerundeten starken Talentes. Der Wutschrei im 3. Auszüge war von erschütternder stimmlicher Wucht und Größe, ihr durchaus unmanirterler Vortrag den Situationen immer glücklich angepaßt, ihr Piano von wundervoller Klangfülle. Mit größtem Beifall wurde die reich beanlagte Künstlerin überschüttet; ihre Mignon war aber auch von voller künstlerischer Gediegenheit. Den Wilhelm Meister gab Herr Pichler »it großer Vortrags- und DarstellnngSknnft. Er ist frei
einer Vorlage an den Bundesrat noch nicht habe kommen können. Greife man aber bessernd in die Pensionsverhältnisse ein, so müsse das auch auf die Zivilpensionen wirken, im Reiche wie in den Einzel st aalen, und das würde sehr große finanzielle Wirkungen haben. Der Reichsinvalidenfonds sei schon jetzt über seine verfügbaren Mittel hinaus in Anspruch genommen. Man müsse sich also sorgsam überlegen, wie weit man gehen solle. Er weise die Verdächtigungen zurück, daß es ihm an Wohlwollen 'für die Militärpensionäre fehle. Er könne für diese Session eine Vorlage noch nicht zusagen.
Abg. Rickert (Fr. Vgg.) spricht den dringenden Wunsch aus, daß es noch in dieser Session zu einer Vorlage komme. Man müsse die Lage der Militär-Invaliden bessern und dürfe nicht kleinliche finanzielle Bedenken haben. Im vorigen Jahre betrug der Ueberschuß im preußischen Etat 85 Millionen, in diesem Jahre soll der Ueberschuß noch größer sein. Dieser Mann dort (Heiterkeit) zieht die Millionen ein, die Steuerzahler haben davon gar nichts. So gehen die Dinge nicht weiter. Wir haben keinen Grund, die Matrikn la r beiträge nicht schärfer anzufassen. Für diesen Zweck würden, denke ich, die Herren im Bundesrat auch für eine Reichseinkommensteuer von den Wohlhabenden zu haben sein. (Heiterkeit links.) Drängen wir darauf, daß die Vorlage noch in dieser Session an uns kommt.
Abg. Fritzen (Z.) äußert sich in gleidjem Sinne und wünscht ii. a,, daß den Invaliden, die nachher in den Staatsdienst treten, nicht die Militärpension gekürzt wird. Tas Reich müsse und könne für diese Zwecke Mittel ausbringen.
Abg. Dr. Der te l (Bd. d. Landw.) schließt sich den Klagen über das mangelhafte Entgegenkommen des Reichs- st. atzsekretärs an, nimmt aber gleichzeitig Finanzminister i. Miquel dagegen in Schutz, daß er an der finanziellen Zurückhaltung schuld sei. Dr. Miquel würde freigebiger fein, wenn man in den finanziellen Forderungen für Kanalzwecke zurückhaltender wäre. (Heiterkeit.)
Abg. v. Vollmar (Soz.) spricht aus, daß das Reich hier eine Ehrenschuld einzulösen habe. Das Elend der Kriegsinvaliden müsse auch abschreckend auf bie in den Krieg ziehenden Soldaten wirken.
Abg. Eickhoff betont gleichfalls die Notwendigkeit einer bald einjubringenben Vorlage, entsprechen!) bem einstimmigen Wunsch des Reichstages.
Abg. Prinz zu Schönaich-Carolath (nat.): Es ist der ausbrückliche Wille, daß hier endlich Remedur eintritt. Wenn es mit einer ganz neuen Gesetzgebung nicht geht, so komme man doch endlich mit einer Novelle, die wenigstens die Kriegsteilnehmer sicher stellt. Von den Kriegsteilnehmern sind eine ganze Reihe nicht notiert, erhalten also die 120 Mark nicht, ohne daß ihnen ein Grund für bie Verweigerung angegeben wird. Die Kriegsteilnehmer sind jetzt alle im Alter von 50 bis 60 Jahren und gerade diejenigen, welche früher keinen Lärm von ihrer Krankheit gemacht, bei denen sich aber jetzt bie Symptome der Krankheit unb bie Gebrechen des Alters zeigen, sind am schlimmsten daran. Das Geld muß für diese Zwecke flüssig gemacht werden, meinetwegen durch eine Steuer. Es wäre eigentümlich, wenn bas Reich bei einem Etat von zwei Milliarben nicht einige Millionen übrig haben sollte, um bie Invaliden ausreichenb zu versorgen. Es muß ihnen auch bie Militärpension unverkürzt neben ihrem Zivileinkommen gelassen werben. Auch eine Entschädigung für bie Nichtbenutzung bes Zivilver- sorgungsscheines ist notwenbig. Es ist ein trauriger Zu- ftanb, baß unsere Veteranen und ihre Hinterbliebenen in Deutschland schlechter bastehen, als in bem besiegten Frankreich.
Abg. Dr. Arendt (Rp.) würde auch einer neuen Steuer das Wort reben. Es wirb Sache ber Einzella n d t a g e sein, auf eine schnelle Erledigung ber Sache hinzuwirken. Die Uebereinftimmung bes Reichstages sollte die Regierungen veranlassen, unverzüglich die Vorlage einzubringen.
Abg. Werner (Antis.) bebauert ebenfalls die Verzögerung der Angelegenheit und bie baburch herbeigeführte Mißstimmung in weiten Volkskreisen. Wie solle ber junge nach China gehenbe Soldat Mut finben, wenn er sehe, wie schlecht zu Hause für die Kriegsinvaliben gesorgt werde?
Abg. Graf Oriola roenbet sich scharf gegen ben Schgtz-
lich für diese jugendliche Rolle schon etwas zu alt unb zu umfangreich. Sein Organ ist flüssig, wenn auch nicht eben noch befonbers groß unb voll, so doch wohlklingend, und seine Tongebung tadellos. Sein Stimmklang ist hier und da etwas gaumig, seine Deklamation meist scharf und schön, sein Sprechen ist allerdings etwas mangelhaft. Im Ganzen war sein Wilhelm von gewinnender Frische und Natürlichkeit, nicht ohne Vertiefung und psychologische Verfeinerung. Vorteilhaft wirkte der gramvolle, von Herrn Brinkmann mit edler Stimmgabe, wenn auch leider etwas steifem Spiel zur Darstellung gebrachte Lothario. Ebenso waren der Laertes des Herrn Schramm und der Friedrich des Herrn Hauck anerkennenswert. Einen schönen und vollen Erfolg, gesanglich und darstellerisch, errang Frl. v. Bonomi a. G. aus Köln als Philine, deren ganze kokette, tändelnde, liebenswürdige Art bei völliger Beherrschung der Formen bestens zum Ausdruck kam. Hohes Verdienst erwarb sich die Kapelle um die lebensvolle Ausführung der an schönen und eindrucksvollen Melodien und harmonischen Effekten reichen, aber auch Flachheiten und unvermittelteUebergänge aufweisenden Musik, die Regie durch eine prächtige, malerisch-stimmungs- volle Ausstattung. —o.
Weiynachts^Litteratur.
Von Goethes Faust (erster und zweiter Teil in einem Bande, geb. 3 Mk.) ist soeben eine Tehr schöne Ausgabe bei Carl Krabbe in Stuttgart erschienen. Wie ganz anders als in den vielen billigen Klassiker-Ausgaben a la Reclarn sieht uns von diesen delikaten und doch nirgend mit unnützem Schmuck überladenen Blättern bas herrliche Gedicht an. In derselben vornetzn>-gediegenen
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felretär und erklärt dessen Behauptung, daß seine BvV- würfe gegen bie Finanzverwaltung auf die Wirkung nack außen hin berechnet seien, als eine Verdächtigung, die e« zurückweise.
Präsident Graf B a l l e st r e m erklärt, daß er di, Worte des Schatzsekretärs nicht so aufgefaßt habe, afe ob dem Grafen Oriola eine Verdächtigung vorgeworferi werden sollte, sondern so, daß dessen Worte nach außer, eine solche Verdächtigung hätten erregen können. Andern« falls würbe er bie Worte des Schatzsekretärs als mit de» Drbming bes Reichstages unverträglich bezeichnet habe».
Hierauf geht das Haus zur ersten Beratung ber See« mannsorbnung unb der zugehörigen Entwürfe über.
Abg. Dr. Seniler (natl.) rühmt das sozialpolitisch Wohlwollen der Vorlage, er trage aber doch manche Bedenken, so namentlich gegen die unbedingte Sonntagsruhe für das Laden und Löschen der Schiffe, die int Auslände die deutschen Schlifft schlechter stelle, als die Schiffe ander» Länder. Derartige Dinge seien international au regeln. Ebenso bie Beschränkungen ber Arbeitszeit, bie Mhe- fristen unb anberes, was besonbers für bie kleinen und mittleren Betriebe bedenklich sei. In Bezug auf die lieber stunden ist Redner gegen die Ueberstundenbezahlung ber Offiziere, welche deren Stellung herabdrücke. Die $. schaffung einer besonderen Reichsinstanz zur Kontrolle bei Ausführung der Seeunfallverhütungsvorschriften fei unnötig, da die Seeberufsgenossenschaft diese Zwecke schm erfülle, bie das dringlichste Interesse habe, durch streu«! Aufsicht über die Schiffe Seeunfälle zu verhüten. Weite, hin äußert er sich gegen das Koalitionsrecht ber Seeleute, benen man damit in fremden Häfen ein Danaergeschenk mache.
Abg. Frese (freif. Ver.) ist der Meinung, daß mar mit den Schutzmaßregeln in der Hauptsache nicht über bie Vorlage hi'nausgehen bürfe unb betont ebenfalls, dcch Sonntagsarbeit nicht zu vermeiben sei. In ber Sonbn bezahlung ber Ueberftunben ber Offiziere sieht er eine tze fährbung ber Disziplin. Die von ber vorjährigen Kom rnission geforberte Teilung ber Ruhezeit im Dienst sei aus kleinen Schiffen nicht burchführbar. Man müsse darauf achten, daß die deutsche Rhederei gegenüber der ausländischen konkurrenzfähig bleibe. Der Entwurf fei im ganzen trefflich durchgearbeitet.
Abg. Rettich (kons.) ist für die strikte Durchsührunz der Sonntagsruhe und ebenso im Gegensatz zu ben Vor rebnern für Bezahlung ber Ueberftunben ber Offiziere.
Darauf wirb bie Weiterberatung auf Dienstag ver tagt. Außerdem Rechnungsfachen unb Privatversicher ungsgesetz.
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Worms, < i j d) a f f u n g ü o 1 Höbe zum Se Hand gestern im
Ans Stadt und Kand.
Gießen, 27. Novenckrv.
** Aus bem Militär Wochen blatt. Frhr. v. Senarclens-Grancy, Oberst, beauftragt mit den Funktionen eines Gen.-Adjutanten des Großherzogs von Hessen, wurde unter Ernennung zum Gen.-Adjutanten desselben, zum Generalmajor befördert; Frhr. v. starrt, Rittmeister a la suite des 2. Groß. Hess. Drag.-Regts. (Leib-Drag.-Regts.) Nr. 24 unb Flügeladjutant Sr. Kgl. Hoheit des Herzogs von Sachsen-Coburg unb Gotha, als Eskabr.-Chef in bas 3. Schles. Drag.-Regiment Nr. 15 ver | setzt. Weise, Hauptmann unb Komp.-Chef im 3. Großh. ( Hess. Jnf.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, zum überzähl. Majqr beförbert; Thümmel, Hauptmann im 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, zum Komp.-Chef ernannt; Freiensehner, Leut, im 4. Groß. Hess. Jnf.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, a la suite des Regts. gestellt; Frhr. v. B u b b e n b r o ck, Major im Magbeb. Hus.-Regt. Nr. 10, unter Entbindung von bem Kommando als Adjutant bei ber 9. Div., zum Stabe bes 2. Großh. He//. Drag.-Regts. (Leib-Drag.-Regts.) Nr. 24 versetzt. Fr^r. v. Preuschen, Hauptmann unb Batterie-Chef im 1 Großh. Felbart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps), als Adjutant zum Generalkommanbo bes 11- Armeekorps ko in inanbiert. Frhr. v. bem Bussche-Lohe, Ober!, im 1. Garbe-Feldart.-Regt., unter Enthebung von dem Kom- manbo zur Dienstleistung als Assist, bei ber Art.-Prüs- ungs-Kornrnission unb Beförderung zum Hauptmann ohne Patent mit einem Dienstalter vorn 1. Oktober b. I., als Batteriechef in bas 1. Großh. Hess. Felbart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps) versetzt; Erbgraf zu Erbach-
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Liebhaberausgabe unb zu demselben Preise bringt die gleiche Verlagsbuchhandlung HeinesBuch derLiede * heraus; zu Geschenken in solchen Kreisen, die Schönes und I Ebles auch aus schöner und edler Schale genießen möchten, ohne sich doch von allzu prunkvollem Gewände den Inhalt verhüllen zu lassen, seien diese Ausgaben angelegentlich empfohlen.
P a u l H e y s e', Fräulein Johanne.— A u f d e r Alm. Illustriert von Fritz Reiß, Friedrich Spielhag e n, D i e Dorfeoquette. Jllustr. von H. Hübner, Richard Voß, Südliches Blut. Römische w vellen. Illustriert von Carl Zopf. Jed^r Band biw 2 Mk. Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart. Tie 9e" nannten drei Schriftsteller stehen bei dem deutschen W Publikum seit vielen Jahren in solcher Gunst unb Ansehen, daß die Ankündigung dieser Neuheiten genW, ihnen eine große Schar von Liebhabern zu erwecken. _^r bekannte Krabbe'sche Verlag hat bie Werke auch äußerlich geschmackvoll ausgestattet unb mit Illustrationen schmücken lassen.
Emil Palleske, Schillers Leben 11,1 * Werke. 15. Auflage. 50 Bogen in Leinen g^b 6 Ml., Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart. Zum 15. Mw unternimmt Palleskes bekanntes Werk seinen Gang s ber beutschen Leserwelt — ein gutes Zeichen für D Schriftsteller, der es verstauben hat, ben Deutschen seine Lieblingsbichter nach Leben unb Werken so barzusteue - baß Herz unb Gemüt sich erbauen an bem lebenswarmen Bilbe bes Dichters. Ein gutes Zeichen sinb diese mim sich wieberholenben Auflagen auch für das deutsch ~ei Publikum; es zeigt damit nicht nur, daß es jcincoiur | ters Schiller nicht müde wird, sondern ebenso, oap I eine gedrängte, klare, anregend geschriebene Biograp- I versteht.
; gezogenen Perl üvorliegenden 2j billiger licjern I! letit möglich \\\ i wMen mußer - «uch noch jo
FinanMslchuf 1.0 OtK) Gentner
I Nüfigen Kohle, • Neigung haben I lick billiger ob, i wird bie Stabt üeserung Don vi machen und si müsjen gestehen, 1 Wir das geplant > bedenklich halte 1 der Stadt nur - Aaren ebenfal 1 was ihnen u. a i Acnern, ber h, 1 vitteUe etijaltei Mw burd) bas 8 leichte D IfW zwischen ein Fami •wntommen von ums Tase \ W'envater, ber i^r hat. Schi » «!’ b«6 hier ,
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