* Offene Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 18. Armeekorps,'Attendorn, Amtsgericht, Kanzlei- gehllfe, 5 bis 12 Pfg. pro Seite. — Eichberg (Rheingau), Direktion der Jrrenheil- und Pflegeanstalt, Verwaltungsgehilfe 1500 bis 1800 Mark Gehalt nebst freier Dienstwohnung und Verpflegung 3. Klasse, Fechenheim, Bürgermeisteramt, 2 Nachtwächter, je 500 Mark jährlich. Frankfurt a. M., Landgericht 2 ständige Kanzleigehilfen. 5 bis 10 Pfg. Schreiblohn für die Seite. Höchst a. M., Amtsgericht, Kanzleigehilfe, 5 bis 10 Pfg. Schreiblohn für die Seite. Homburg v. d. H., städt. Kur- und Badeverwaltung, 3 Diener, je 80 bis 90 Mark Gehalt und Dienstanzug. Hüsten, Vollziehungsbeamter, 500 bis 1247 Mark Gehalt, Daselbst, Polizeidiener, 1000 bis 1400 Mark Gehalt, 100 Mark Kleidergeld und 150 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Wiesbaden, Schutzmann, 1380 Mark Gehalt jährlich. Im Bezirk der Groß. Hess. (25.) Division. Großh. Hess. Eisenbahn Mainz. Anwärter für den Brückenwärterdienst, 900 bis 1200 Mark Gehalt und den gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß.
* Die Betriebs-Einnahmen der vereinigten preußischen und hessischen Staatseisenbahnen haben sich im Februar d. I. gegen den gleichen Monat des Vorjahres wieder nicht unwesentlich gesteigert. Die Gesamt-Einnahmen betrugen rund 95,915,000 Mark gegen 88,585,000 Mark im Vorjahre; von der Mehreinnahme kommen allein auf den Güterverkehr 6,652,000 Mark, und auf den Personenverkehr 364,000 Mark, der Rest entfällt auf das Extraordinarium. Vom 1. April v. I. bis Ende Februar d. I. betrugen die Gesamt-Einnahmen der vereinigten Bahnen nicht weniger als 1,213,000,000 Mark oder rund 67,110,000 Mark mehr, wie in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Freie Vereinigung der Hess. Kollekteure. Am Sonntag fand eine Hauptversammlung der Kollekteure in Frankfurt a. M. im Saale des „Württemberger Hof" statt, in welcher Herr I. B. Heim jr., Haupt-Kollekteur- Mainz, den Vorsitz führte. Der provisorische Vorstand berichtete über die seither im Interesse der Kollekteure geschehenen Schritte, besonders über wichtige Punkte der Geschäftsordnung, worüber sich eine lebhafte Debatte entspann. Aus den Reihen der Mitglieder waren viele Anträge eingelaufen, über ivelche verhandelt wurde. Dieselben bezogen sich sämtlich auf interne geschäftliche Angelegenheiten und haben deshalb für die Öffentlichkeit kein Interesse. Unt der vielfach im Publikum verbreiteten Meinung, es seien noch viele Lose vorrätig und deshalb finde eine Ziehungs-Verlegung der ersten Klasse statt, ent- gegenzutrcten, wurde beschlossen, von feiten der Direktion eine dahingehende amtliche Bekanntmachung zu erlassen, daß die Ziehung bestimmt am 9. April d. I. stattfindet. Ter Lose-Vorrat bei der Direktion ist thatsächlich ein sehr kleiner, ebenso haben auch die Kollekteure nicht mehr allzu große Vorräte und ist der Verkauf ein recht lebhafter. Bei der nun folgenden Wahl des Vorstandes, wurden nachstehende Herren mit großer Majorität erwählt: I. B. Heim jr. in Mainz, Vorsitzender, Wilh. Grodhaus in Darmstadt, Vorsitzender, A. Döblin in Mainz, Schriftführer, H. Hils- dorf in Darmstadt, Schriftführer, Jul. Kuhn in Worms, Sally Bock in Offenbach, Karl Engel in Alzey, Rud. Ritter in Laubach, sowie Karl Anger, Kronenberger u. Co., Jak. Rachor in Mainz als Beiräte. Die Versammlung war sehr- gut besucht.
W. Aus der W e t t e r a u, 26. März. Die Aussichten auf ein liebliches mildes Frühjahr sind nicht sehr- tröstlich, denn, die Wendetage vom 18. bis 26. März, die heute ablaufen und über die wir in Nr. 67, zweites Blatt, einige kurze Notizen gaben, sind rauh und unfreundlich vorübergegangen, und das deutet auf wenig Wonne. Auch der Gertraudentag (17. März) ließ sich unbefriedigt an. 'Von die/em Tage heißt es: Die Maus läuft den Spinnrocken hinan und beißt den Faden ab, womit gesagt werden soll: die Winterarbeiten, Stricken und Spinnen haben jetzt ein Ende, und die Feldarbeit nimmt ihren Anfang. Bei uns ist aber noch alles ruhig, selbst in den Gartenarbeiten ist noch kein rechter Zug. — Auf eine andere Erscheinung möchten wir aber noch Hinweisen. Wenn der März rauh zu sein pflegt, was dieses Jahr sela! der Fall war, geschieht es zuweilen, daß zwischen dem 27. März und 1. April plötzlich hohe Temperatur, Schwüle und sogar ein Gewitter auftritt. Das ist dann ferW> übeles Zeichen für die Frühjahrs- und Sommerwitterung. Auf den 30. März haben wir Neumond, Falb hat diesen Tag mit drei * * * bezeichnet, d. h. als einen kritischen Tag erster Ordnung. Unsere Losetage Ende März stimmen'daher mit den Falb'schen kritischen Tagen leidlich gut überein. Der Heu- und Holzverkehr aus dem Vogelsberge in die Wetterau und bis hinab nach Frankfurt wird von Tag zu Tag lebhaftter. Dagegen ist es mit der Geflügelzucht noch ruhiger als früher. Wir hatten schon im Herbste junge Gänse; dagegen geht es mit den Frühlingszuchten langsamer als in früheren Jahren.
F. Aus bem Kreise Friedberg, 26. März. Ein Sprichwort auf dem Lande besagt: „Wer mit Geld kimmt nooch Friwerig (Friedberg), behält näit viel devo' iwerig." Das zeigt sich in letzter Zeit öfter. Das Warenhaus zieht von allen Seiten Käufer an, die aber mitunter sehr unbefriedigt wieder Weggehen. Von besonderem Jnteresie ist, daß die Kleingewerbtreibenden über die große Konkurrenz ärgerlich sind, und dann selbst hingehen und dort kaufen.
n Reichelsheim i d. W.. 26. März. Wie alljährlich seit ihrem Bestehen, hat unsere Genossenschaftsmolkerei auch im letzten Jahr einen sehr günstigen Rechnungsabschluß zu verzeichnen. Der Reingewinn beziffert sich nämlich auf 18390 Mk. 81 Pfg. Da die Genossenschaft im abgelaufenen Jahr den Fuhrlohn für die Milch, den früher die einzelnen Genossen bestritten, mit 7706 Mk. 55 Pfg. selbst bezahlt und 2252 Mk. 75 Pfg. für Abschreibungen verwendet hat, so würde sich ohne diese Posten ein Ueberschuß von 28350 Mk. 11 Pfg. ergeben. Der verfügbare Ueberschuß soll nun folgendermaßen Verwendung finden: 1. für Zinsen der Geschäftsanteile 714 Mk. 19 Pfg., 2. für Zuwendung zum Reservesond 1839 Mk. 8 Pfg., 3. Zuwendung zur
Betriebsrücklage 1839 Mk. 8 Pfg., 4. von dem 13998 Mk. 46 Pfg. betragenden Reste sollen 0,7 Pfg. für je 1 Liter gelieferte Milch nachbezahlt werden; für neue Rechnung können dann 196 Mk. 71 Pfg. überschrieben werden.
x Von der Lumda, 25. März. PSie man hört, ist vor einigen Tagen der Bau der Bahnstrecke Lollar-Londorf an den Unternehmer, Herrn Reuter aus Nidda, übergeben worden. Es dürfte nun jedenfalls bald mit dem Bau gedachter Bahnstrecke begonnen werden. Da auch auf der Main Weserhütte zu Lollar bedeutende bauliche Veränderungen für diesen Sommer bestimmt in Aussicht genommen sind, so dürfte sich für die Bewohner des Lumda und Lahnthals ein reiches Arbeitsfeld eröffnen, und der allgemeine Wohlstand bei den Bewohnern derselben ein immer befferer werden. Welche hohen Preise für Ländereien, welche sich zu Bauplätzen eignen, nicht allein in den Jndustrieorten, sondern auch in den Dörfern, welche in der Nähe derselben liegen, infolge der guten Verdienste erzielt werden, dürfte zur Genüge dadurch bewiesen sein, daß neulich in Ruttershausen für den Quadratmeter eines solchen Grundstückes 3.20 Mk. bezahlt wurden, also der hessische Morgen (2500 Quadratmeter) sich auf 8000 Mk. berechnet. In Lollar selbst ist schon bis zu 4 Mk. pro Quadratmeter bezahlt worden, und auch in den sonst in der Nähe gelegenen Orten ist der Quadratmeter unter 2 Mk. nicht erhältlich.
? Grün berg, 26. März. Auf Veranlassung des hiesigen Gewerbe-Vereins hielt gestern nachmittag Herr- Rechts - Anwalt R e h aus Älsfeld im Gasthaus „Zum Rappen" hier einen Vortrag über „Erbrecht und Eherecht nach dem neuen bürgerlichen Gesetzbuch". Mit großem Interesse ivlgten die Teilnehmer der Versammlung den trefflichen, jedermann verständlichen Ausführungen des gewandte. i Redners, dem zum Schlüsse durch den Vorsitzenden der Dank der Zuhörer ausgesprochen wurde.
)( Grünberg, 26. März. Unter dem Vorsitz des Direktors der Spar- und Leihkasse Grünberg, des Herrn Oberamtsrichter Mickel, fand heute nachmittag von zwei Uhr ab eine außerordentliche Haupt-Versammlung statt. Einziger Gegenstand der Tagesordnung war: Erbauung des Sparkassegebäudes und Bewilligung eines weiteren Kredits für dasselbe. — Nach der in der Versammlung be- känntgegebenen Kostenzusammenstellung beläuft sich die Ge- ' samt-Bausumme auf etwa 45 000 Mark, während in der seinerzeit stattgehabten Hauptversammlung ein weit ge- 1 ringerer Betrag festgesetzt wurde. Nach reger Debatte bewilligte die Versammlung dem Vorschläge des Vorstandes gemäß, die Mehrausgabe. — Möge das so segensreich wirkende Institut auch im neuen Heim wachsen, blühen und gedeihen!
Ober-Seemen, 26. März. Bei der heute hier stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Peppet mit großer Stimmenmehrheit wiedergewählt, ein Zeichen der Dankbarkeit der Bürger für die rege und gewissenhafte Amtsführung des bewährten Mannes.
§§ Ober-LaiS (bei Nidda), 25. März. Ein großer I Leichenzug bewegte sich gestern durch unseren Ort. ES I galt, unserem früheren Bürgermeister Daubert die letzte Ehre zu erweisen. Von nah und fern hatten sich die Leid- iragenden eingefunden, um Herrn Daubert das Geleit zur letzten Ruhestätte zu geben. Der Verstorbene war ein sehr I tüchtiger, angesehener Mann. Er erreichte ein Alter von 61 Jahren.
§§ Ilbeshausen, 24. März. Einer hier in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebenden Familie wurden dieser Tage Drillinge beschert.
d. Aus dem oberen Vogelsberg, 26. März. I Daß der Krieg in Afrika auch einen Einfluß auf die höheren I Gebirgsbewohner ausgeübt hat, sieht man daran, daß in I dem Dörfchen B. bei der stattfindenden Bürgermeisterwahl I sich die eine Partei „die Buren", die andere Partei „die I Engländer" nennt. Kleinere Vorgefechte haben bereits be- I sonders beim „Kennche Schnaps" stattgefunden, auch ist I bereits eine Hauptschlacht geschlagen worden; leider blieb I aber der harte Kampf unentschieden; denn beide Parteien | waren gleich stark, d. h. in der Zahl der Stimmen. Tie I Entscheidungsschlacht soll nun einige Tage später ent- I brennen, und man ist, da viele Anwerbungen ans beiden I Seiten stattfinden, fahr im Zweifel, wer das Feld be- | hauptet; — hoffentlich die Buren.
A Büdingen, 26. März. Heute wurde der frühere I Vollziehungsbeamte M. von hier, dem verschiedene I Amtsvergehen zur Last fallen sollen, durch den Großh. I Untersuchungsrichter aus Gießen, der vorher in der Sache I eine größere Anzahl Zeugen vernahm, gefänglich ein- I gezogen.
-l- S a l z h a u s e n , 26. März. Kürzlich lief die Nach- I richt durch die Blätter, daß die Bohrungen nach Süßwasser I bei uns erfolgreich gewesen seien, und daß die neue Wasser- I leitung bald in Thätigkeit treten würde. Der Korrespon- | deut hat sich in diesem Punkte arg geirrt. Die Bohrungen I wurden im Spätherbste eingestellt und werden demnächst I an einem anderen Punkte wieder ausgenommen werden. I Dagegen haben die Ankäufe und der Umtausch von Gelände I während des ganzen Winters fortgedauert und dauern noch I fort, und es sind Grundstücke in den Gemarkungen Nidda, I Kohden, Borsdorf und Geiß-Nidda erworben worden, so I daß im Laufe des Jahres 1900 eine recht hübsche, kleine I abgerundete Gemarkuüg Salzhausen geschaffen sein wird. |
Mainz, 24. März. Aehnlich wie in unseren Nachbar- I städten Frankfurt, Darmstadt, Offenbach u. s. w. wurde I auch hier in Mainz ein Verband von Arbeitgebern I des Baugewerbes unter der Bezeichnung „Verband bauge- I werblicher Unternehmer in Mainz" gegründet, der sich zur I Aufgabe stellt, die gemeinsamen Interessen der Arbeitgeber I zu wahren und zu vertreten und bei Differenzen mit den Arbeitnehmern auf eine friedliche Regelung derselben hinzu- I wirken. Dieser Vereinigung gehören bis jetzt sämtliche Bauunternernehmer, Maurer- und Zimmermeister von Mainz I und der näheren Umgegend an, es ist jedoch in Aussicht I genommen, auch weitere Kreise des Baugewerbes für die I Bestrebungen des Verbandes zu interessieren.
[ Wetterbericht. Ten größten Teil Europas beherrsch, | heute niederer Druck, dessen Verteilung sich sehr unreqciniäfci ! I gestaltet. Ein Depressions-Zentrum liegt über Jütland, ein anderes slaches Minimum reicht von Oberitalien über die nördliche Adria ostwärts bis nach Ungarn. Außerdem sind noch zahl' reiche kleine Teilgebilde vorhanden. Die Witterung ist tH^er Luftdruckverteilung entsprechend fast allenthalben trüb, und vielen orts treten Schneefälle auf, welche nachts, namentlich in Süb- bayern, ziemlich erheblich waren. Tie Morgentemperaturen h>- gen in Deutschland ifi der Nähe des Gefrierpunktes. — Voraus-
. sichtliche Witterung: Fortdauernd unbeständiges, meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.
SpitlflM dn etrtinigfra IrtnNfarkr StMhntn.
Opernhaus.
Mittwoch den 28. März: „Die Puppe*. Außer Abon. Gew. Pr. Donnerstag den 29. März: „Lustige Weiber von Windsor". Im Abon. Gew. Pc. Freitag den 30. März geschloffen. Samiteö den 31. März: „Schuster Jan*; hierauf: „Lucrezia Borgia'. Im Abon. Gew. Pr. Sonntag den 1. Ap:il, nachmittags 3«/» Uhr. Vorstellung bet ermäß. Preisen: „Verschwender". Außer Aton Abends 7 Uhr: „Die Jüdin" Im Abon. Gr. Pr. Montag den 2. April geschlossen.
Schauspielhaus.
Mittwoch den 28. März: „Don Carlos". Im Abon. Gew. Pr. Donnerstag den 19. März: Vorstellung bet ermäß. Preisen (Volksoorftrllung): „Der Probekandtdat". Außer Abonnement. Freitag den 30. März: „Ein Erfolg". Im Abon. Gew. Pr. Samstag, 31.März, V,7 Uhr: „Ehrenschulden"; hierauf: „Hans Lange". Im Abon. Gew. Pr. Sonntag den 1. April, nachmittags 3*/i Uhr: Vorstellung bet kleinen Preisen: „Doktor Klaus. Außer Abon. Abends 7 Uhr: „Der Detlchenfresser'. Iw. Abon. Gew. Pr. Montag den 2. April: Zur Feier der 25jährigen Wirksamkeit deS Herrn Adolf Hamm am Frankfurter Theater: Neu einstudiert: „Mein Leopold"' Auß. Avonnement. Große Preise.
Nrankfurier Ltadttheater.
Zwischen der berühmten französischen Sängerin Madame Melba von der Oper in Paris und der Frankfurter Intendanz ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach die Künstlerin in der ersten Hälfte des Monats April an zwei Abenden im Frankfurter Opernhause als Gast austreten wird. 'Aller nähere wird demnächst veröffentlicht werden.
Hatldel Llld Verkehr. Uolkswirtschafl.
Frankfurter Börse vorn 86. März.
Wechsel auf New-York zu 4.211/r221/>.
Prämien auf Kredit per ult, April 1.75 %, do. per ult. Mai 2.75%. Diskonto Kommandit per ult. April 1.7O^/o, do. per ult. Mai 2.76®/o. Lombarden per ult. April O.75b7o» do. per ult. Mai 1.000/q.
Notierungen: Kreditaktien 234.80-00-00, Disken to- Kommandit 197.40-50-000, Staatsbahn 136.30, Qotthard 142.00 Lombarden 28.20-00, Ungar. Goldrente 97.00, Italiener 94.70, Sproz. Mexikaner 26.10, Oesterr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.20, Privat-Diskont 5% G.
IV« bis 20/4 Uhr: Kreditaktien 234.80-000, Diakonto-Kommandit 197.40-80-50, Staatsbahn 136.20, Lombarden 28.30-40, 3proc. Portugiesen 25.20, Bochumer —.—.
Am 24. März, abends bis 6Vs Uhr, sollten Dresdener Bank 160 etw. bez. compt. notiert sein.
ttoyl-u.
(53 notieren: RuHr-Fettnuß Körnung 1 und 2 Mk. 230 bis Mk. 240, Nußschmtedekobien Mk. 215 bis Mk. 225, Deutsche Anthractt-Nußkoblen Mk. 310 bi» 320, englische Anthractt-Nußkohlen Mk. 360 bis Mk 360, Ruhr-Flammnuß Körnung 1 und 2 Mk. 250 bis Mk. 240, Ruhr - Flammnußkoblen Körnung 3 Mk. 220 bi« Mk. 230, Fettschrot Mk. 210 bis Mk. 220, Rubr-Bruckcok« Mk. 325 bi« Mk. 335, AutzfiebgrirS Mk. 150 bi« Mk. 160. Alle« per 10 To. Die Situation ist unverändert, die Nachfrage anbaueind stärker als die Zufuhren.
Petroleum.
Die Notierungen von Mk. 23 80 für amerikanisches und Mk. 22 80 für russisches Petroleum sind unverändert geblieben, und werden diese Preise für den vorliegenden Bedarf bewilligt. Während in sonstigen Jahren «in lebhaftes Interesse für Abschlüsse aus spätere Lieferung wa», verlautet von Verkäufen für Herbst- oder Winter- tteferung noch nichts. Der Abzug ist infolge des abnehmenden Bedarfs ein kleiner. >
Orotz.Umstadt, 24. März. Die hiesige Zuckerfabrik, eingetragene Genoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht, welche In derr fünf Jahren ihres Bestehens nicht weniger als 346,000 Mk. gut gemacht hat, soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, da sich die Form der landwirtschaftlichen Genossenschaft bei bev großen Ausdehnung des Itnternehmens als ungeeignet erwiesen hat.
Stuttgart, 24. März. (Allgemeiner Deutscher DersicheruvgS- Verein.) Im Monat Febrear 1900 wurden 1176Schadenfälle reguliert. Davon entfielen auf die Haftpflichtoerficherung 587 Fällc, und zwar 351 wegen Körperverletzung und 236 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallverficherung 516 Fälle, von denen 4 den sofortigen Tod und 5 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von dm Mitgliedern der Kapitel Versicherung für dm Todesfall sind 73 in diesem Monat gestorben. Neu abgeschlossen wurden im Monat Februar 7551 Versicherungen. Von dm vor dem 1. Dezember 1899 angemeldctm Schäden der Unfall-Versicherung (incl. der TodeS- und Jnvalidttätk-Fälle) stob nur 171 noch in Behandlung.
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