Eigenschaften und ihrer Kultur entschieden ein Produkt der antienglischen Stimmung ist. — Darauf ging der Redner auf den Krieg ein, den er als das letzte Glied einer langen Kette von Maßnahmen ansieht und führte die Geringfügigkeit der Fortschritte der Engländer auf ihre Unterschätzung der Buren, ihre taktischen und strategischen Fehler zurück und wies darauf hin, daß die größeren englischen Heere Buller's und Lord Methuen's gerade dort operieren, wo bergiges Land ihnen die größten Schwierigkeiten macht, während die verhältnismäßig bequemen, weil ebenen Zugänge zum Orange-Staat von Dordrecht und Colesberg her von den geringen Truppenkörpern der Generäle Gatacre und French nicht ernstlich bedroht werden. Die Engländer haben somit aus politischen Gründen, um der öffentlichen Meinung in England nachzugeben, den Buren geradezu in die Hände gearbeitet. Die Zukunft Südafrikas sieht Graf Pfeil in jedem Falle in einem Staatenbund, gleichgiltig unter welcher Flagge, also in der Ausführung der schon 1875 von Lord Carnarvon ausgesprochenen Pläne.
** Maskenball. Der allezeit rührige „Bauersche Ge. sangverein" veranstaltet auch in diesem Jahre einen Maskenball. Derselbe soll Sonntag, den 18. Februar d. I. im Festsaal des Cafe Leib stattfinden. Nach den bisherigen Veranstaltungen zu urteilen, dürste auch diesmal, genannter Verein alles ausbieten, Freunden gesunden Humors einige recht genußreiche Stunden zu bereiten.
** Die Marine-Ausstellung, die der hesfifche Landesaus- fchuß des Deutschen Flottenvereins anfangs Februar zu Darmstadt in dem ehemaligen Prinz Heinrich'schen Palais in der Wilhelminenftraße veranstaltet, war bis jetzt nur in der Stadt Dortmund zu sehen. Der Erfolg, den sie dort gehabt, hat, wie uns geschrieben wird, auch die kühnsten Erwartungen weit übertroffen. In den Tagen vom 12. bis 23. Januar wurde sie von nicht weniger wie 65 000 Personen besucht; manchmal strömte geradezu eine Völkerwanderung aus ganz Westfalen der Ausstellung zu. Am vergangenen Sonntag allein besichtigten sie 12552 Besucher, so daß der Eintritt zeitweilig gesperrt werden mußte, um allzugroßes Gedränge zu vermeiden. Auch in Darmstadt kann die Ausstellung nur kurze Zeit geöffnet bleiben, da sie von hier nach Dresden gebracht wird, von wo dann der Transport zur Pariser Weltausstellung erfolgt. So ist mit Bestimmtheit zu erwarten, daß auch von der Bevölkerung der engeren und weiteren Umgebung der hessischen Residenzstadt reichlichster Gebrauch von der wohl niemals wiederkommenden Gelegenheit gemacht wird, eine Ausstellung zu sehen, durch die alle früheren Veranstaltungen dieser Art, selbst die im Zeughause zu Berlin, weit in den Schatten gestellt werden.
** In Amerika verstorbene Hessen. Stalen Island, Adolph Klein, 50 Jahre alt, aus Mainz. New-Aork, Elisabeth Schmidt, 62 Jahre alt, aus Wahlheim. Daselbst. Johanna E. Schultz, 67 Jahre alt, aus Sprendlingen. Daselbst. Elise Kühne, 53 Jahre alt, aus Darmstadt. Daselbst. Lazarus Baum, 68 Jahre alt, aus Tiefenthal. Elisabeth« Gillmann, geb. Winkler, 66 Jahre alt, aus Viernheim. Springfield, O., Adam Nicklas, 51 Jahre alt, aus Großgumpen. Evansville, Jnd., Frau Dorothea Döbler, geborene Klingenschmidt, 74 Jahre alt, aus Eckesheim „Pine Grove", Belleville, Jll., Frau Augusta Kircher, geb. Berkelmann, 70 Jahre alt, aus Frankfurt a. M. Darmstadt, Jll., Frau Margaretha Mürz, geb. Erb, 82 Jahre alt, aus Dietzenbach. Brooklyn, R. A., Fritz Hauber, 38 Jahre alt, aus Beiseförth, Heffen-Nassan. Daselbst. Carl L. Recknagel, 79Jahre alt, aus Cassel. Elizabeth, N. I., Wilhelm Heuser, 35 Jahre alt, aus Marburg. Riverside, N. I., Jakob Wolffschmidt, 77 Jahre alt, aus Büdingen. Philadelphia, Pa., Georg Ditzel, 76 Jahre alt, aus Marburg. Pittsburg, Pa., Anna S. Wallenstein, geb. Erbe, 62 Jahre alt, auS Barchfeld, Hessen-Nassau. PittSburg, Pa., F. R ü b s a m e n, Homberg an der Ohm.
•* Kaiser-Panorama. Eine recht sehenswerte Kollektion von Bildern ist von Sonntag an im Panorama, Neuen- bäue, ausgestellt, welche sich den vorangegangenen würdig zur Seite stellt: Paris und die Vorbereitungen zur Weltausstellung 1900. Nachdem am Auge des Beschauers das Panorama der Stadt in verschiedenen Aufnahmen vorüber gezogen ist, er einen Einblick in das Verkehrsleben der Weltstadt durch Aufnahmen einiger Straßenbilder erhalten hat und ihm einzelne großartige Monumente und hervorragende Gebäude vorgeführt wurden, auch das große Wettrennen von 1899 besucht hat, wendet er sich nun den Vorbereitungen zur Pariser Weltausstellung zu, um einen Begriff zu erhallen, was für eine Pracht und für kolossale Summen bei solchen Gelegenheiten verwendet werden. Wir nennen u. a. nur das Gebäude für das Riesen-Fernrohr, das Palais der schönen Künste, internationales Palais für Manufakturen, den Bau des Maschinenhauses usw. Ein Besuch dieser neuesten und interessantesten Aufnahmen ist bestens zu empfehlen.
O Aus drm Kreise Fritzlar, 26. Januar. Seit dem Jahre 1859 finden fast alle Hospitalinsassen israelitischer Konfession, die in der Irrenanstalt Merxhausen starben, auf dem israelitischen Friedhöfe zu Nieden- ft|ein ihre letzte Ruhestätte, soweit nicht etwaige noch lebende Anverwandte anderweitig verfügen. In vergangener Woche wurde aber von diesem Gebrauch Abstand genommen, weil eine solche Verstorbene an einer ansteckenden Krankheit gelitten, und daher, da ein Transport der Leiche in sanitärer Beziehung nicht gestaltet werden konnte, dieselbe auf dem Anstaltsfriedhof beigesetzt wurde. Die Verwandten derselben haben sich aber hiermit nicht beruhigt, und haben nach langwierigen Verhandlungen endlich erreicht, daß die Tote ausgegraben und morgen auf dem israelitischen Fried- Hofe in Niedenstein beerdigt wird.
Kirche und Schule.
rrr? o Lehrerbesolduug. Zu den Artikeln in Nr. 16 zweites Blatt und Nr. 19 erstes Blatt Ihrer geschätzten Zeitung sind folgende Hinweise gewiß nicht überflüssig. In welchem Verhältnisse stehen die Beamtenbesoldungen der angeführten Staaten zu den dortigen Lehrerbesoldungen? Wie verhalten sich die Besoldungen der Beamten jener Staaten zu den Besoldungen der hessischen Staatsbeamten? — Unter den veröffentlichten Skalen ist das seit >897 in Kraft getretene Gesetz in Anhalt unserem neuen hessischen Gesetzentwurf immer noch weit voraus. Mithin kann Hessen mit der Annahme des jetzigen Gesetzentwurfs in der Besoldungsfrage nicht an die Spitze treten. Auf der letzten größeren Lehrerversammlung in Bensheim wurde, wie die „Franks. Gen. Anz." mitteilte, eine neue Skala, die die mittleren Lebensalter mehr berücksichtigt, einstimmig angenommen. Herr Landtagsabgeordneter Backes wird dieselbe im Landtage verteidigen. Daß sie keine unbilligen, unberechtigten Forderungen enthält, ist am besten aus einem Vergleich der Anhalter
mit dieser neuen Bensheimer Skala, welche 1
beide nachstehend folgen,
ersichtlich. Darnach erhalten die Lehrer m Anhalt:
Gehalt bei der festen Anstellung
1100 Mark,
„ nach 2jähriger Dienstzeit
1250 „
1400 „
,/ n 8 n n
1550 ,
11 n ü H „
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Die Lehrer Hessens wollen erhalten:
Gehalt
im
1.
— 3. Dienstjahr
1100
Mark,
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4.
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25.
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2600
vom
28.
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2800
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Der internationale Kongreß für Erziehung und Unterricht gelegentlich der Pariser Weltausstellung.
DaS Handelsministerium von Frankreich versendet jetzt die Einladung zudem Volksschulkongreß, der vom 2. bis 5. August in Paris gelegentlich der Weltausstellung abgehalten werden soll. Das Programm, das in französischer Sprache an o.rschiedene bekannte Schulmänner und Redakteure pädagogischer Zeitungen gesandt worden ist, sagt, daß der Kongreß in fünf Sektionen tagen soll; jede einzelne Sektion hat eine besondere Frage zu behandeln.
Die erste Sektion soll sich mit dem hauswirtschaftlichen Unterricht beschäftigen, der ja jetzt in allen pädagogischen Vereinen und Zeitschriften eingehend erörtert wird. Dabei sollen die Ziele dieses Unterrichts, dessen verschiedene Zweige in Theorie und Praxis fcstgestellt, und es soll feiner die Meinung der Kongreßteilnehtmr darüber gehört werden, ob die hauswirlschaftliche Unterweisung durch besonders dazu ausgebildete Llhrerinnen zu erteilen ist, oder ob es sich empfiehlt, die wissenschaftlichen Lehrerinnen durch besondere Ausbildung zu Erteilung dieses Unterrichts zu bestimmen. Reserentm sind Senator Paul Strauß und Frau Biös, Genrralinspektorin der Kinderbewahranstalten.
Die zweite Sektion beabsichtigt über den Schulbesuch im allgemeinen zu verhandeln, wobei eine Statistik über den Schulbesuch bei den bekanntesten Nationen als Unterlage dienen wird. Es sollen Mittel und Wege in Hinsicht der Gesetzgebung, Verwaltung und der Pädagogik angegeben werden, wie der Schulbesuch zu heben wäre. Als Referenten hierfür find die Generalfchulinspektoren Cazes und Jost bestimmt.
Die dritte Sektion befaßt sich mit der moralischen Erziehung der Jugend in Verbindung mit den übrigen Erztehungs- fragen. Referenten: JuleS Payot, Akademieinspektor, und Frl. Professor Billotey.
Die vierte Sektion will übkr den höheren Dolksschul- unterricht beraten, namentlich Mittel und Wege zu dessen weiterer Ausbildung vorschlagen. Referenten die beiden Schuldirektoren L6veque und Petit (Letzterer in Naney).
Die fünfte Sektion wird sich mit der Weiterbildung der aus der Volksschule entlassenen Jugend, also mit dem Fortbidungs- wesen, beschäftigen. Sie rechnet dazu: Fortbildungsschulen, Kurse für Erwachsene, Lesegrsellschaften und andere Vereine, die dieser Frage ihre Unterstützung zuwenden. ReserenNn: Vizepräsident der französischen Unterrtchtkliga Cav6 und die Generalfchulinspektoren Gilles und Eduard Petit.
Etwaige Wünsche wegen Behandlung einer dieser Fragen müssen bis 1. Mai dem Gemeindeschuldirektor Trautner in Paris, 20 Rue Etienne.Marcel, der als Schriftführer der Vvibereitungskommission wirkt, gesandt werden. ss'iiÄ
An dem Kongreß können nicht nur Leute teilnehmen, die in der Unterrichtsverwaltung ober an Schulen wirken, sondern auch solche, die für eine der Fragen besonderes Interesse haben. Sie müssen eine Teilnehmer karte lösen. Diese ist persönlich, kostet 3 Franks, berechtigt aber nur zum Zutritt zu den Verhandlungen des Kongresses, nicht zum freien Eintritt in die Ausstellung. Der Kongreß wird in den Räumen der Sorbonne abgehalten.
Es werden außer den Sektionssitzungen auch gemeinsame Versammlungen aller S-ktionstetlnehmer anberaumt. Arbeiten, die Aussicht haben sollen, bei der Aussprache berücksichtigt zu werden, müssen spätestens bis 15. Mai eingesandt sein. Für die gemeinsamen, wie für die Seklionssitzunqen ist schon eine Geschäftsordnung aufgestellt, die für das große Publikum wohl wenig Interesse hat.
Daß aus Deutschland viele Schulmänner dem Kongreß beiwohnen werden, ist schon um deswillen anzunehmen, weil er in die Ferien fällt, und weil die verschiedenen deutschen Reisebureaus billige Fahrten zur Weltausstellung nach Paris veranstalten
Landwirtschaft.
SLchfische Vieh-BersicherungS-varik in Dresden. Dieses größte, vorzüglich fundierte deutsche ViehoerstcherungS-Jnstttut hat im vcrfloffenen 27. Rechnungsjahre wieder einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen. Welch großes Vertrauen dieser hochangesehenen Bank vv:i allen Seiten enlgcgengebracht wird, beweist der enorme Zugang an neuen Veisicherungen. Die Prämten-Einnahme hat sich 1899 um mehr als 28 000 Mk., auf 922 204.20 Mk., gehoben. Alle berechtigten Schadenfälle wurden in voller statularischer Höhe prompt und kulant den Versicherten an ihren Wohnorten auSgezahlt, insgesamt 654 507.10 Mk. inel. Erlös. Trotz der hohen Schädenleistung batte kein Versicherter den geringsten Nach- oder Zuschuß zu leisten, da die Bank nur zu festen und sehr billigen Prämien versichert, welche sogar zur Erleichterung in zinsfreien Terminen gezahlt werden können. Prämien-Resrrpe und Reservefonds sind beträchtlich gestiegen; am 1. Januar 1900 belief sich die für künftige Schäden verfügbare Netto-Summe auf 329 000 Mk. Versichert waren 1899 27 081247. (Siehe heutiges Agenten-Gesuch.)
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Tabak.
Im Laufe dieser Woche wurde die Einwiegung der Tabake im Neckarthal beendigt, während im badischen Oberlande dieses Geschäft noch 8 bis 10 Tagen dauern wird. In der Rheinpfalz wurde im Laufe
der Woche Rülzheim zu 18 bis 19 ausverkauft, ebenso der Ort Rhein zabern teilweise verhagelt vermischt zu 16 bis 18 Mark. In Erlenbach, wo anfangs zu 25 bis 26 Mark verkauft wurde, ist letzter Tag bis auf einige hundert Zentner zu 20 bis 22 Mark verkauft worden. Ferner wurden in den Orten Knittelsheim zu 16 bis 18 Mark, Offenbach zu 15 bis 16 Mark verkauft. In den Orten Insheim und Rohrbach, welche schwere Tabake ziehen, wurde zu 13 Mark verkauft. Dieselben werden zu Schwergutzwecke genommen. Jetzt sind in der Pfalz noch die Orte Bellheim, Steinweiler ganz zu verkaufen, während die Orte Heynau von 20 bis 24 Mk., Hexheim von 12 bis 13 Mk. angefangen haben. Letzterer Ort. welcher ca. 5000 Zentner baut, möchte höhere Preise erzielen, während der Handel nicht über 12 Mark geben will, da die Tabake teils hart und teils leicht verhagelt werden, und man, so lange derselbe am Dach ist, die Ware nicht beurteilen kann, andererseits aber Produzenten gerne-am Dache verkaufen möchten. Wenn die Händler warten, bis abgehängt ist, wird es jedenfalls nicht ihr Schaden sein. In neuen Tabaken wurde bis jetzt, was Cigarrentabake anbelangt, ein größerer Posten Rebut von hiesigen Fabrikanten zu uns bis jetzt unbekannten Preisen an einen Händler in Straßburg verkauft, und wird das Rebut des leichtesten und bestbrennenden der 1899er Ernte sein. In Rollendecksachen wurde in letzter Zeit auch verschiedenes verkauft und ist für diesen Zweck vermehrte Nachfrage. Wir sind der Ansicht, daß diese Sorten nach beendigter Fermentation glatt verkauft werden. Was die Qualität der Cigarrentabake anbelangt, so entwickelten sich die Tabake beim ersten Herumschlagen sehr kräftig. Wir wollen jedoch mit endgültigem Urteil bis nach Beendigung der ersten Fermentation zurückhalten. In alten Tabaken sind uns Verkäufe von Belang am hiesigen Platze in dieser Woche nicht bekannt geworden. Die Fabrikation scheint noch zurückhaltend zu sein, um eventuell die Abläufe der ersten Javaeinschreibungen abzuwarten, wie solche sich im Preise halten wird und wie die Ware ausfällt. In Rippen, lose, Pfälzer, geschäftslos, feine lose 9—9,50 Mk., gebündelte 10—11 Mk.
Frankfurter Börse vom 86. Januar.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Januar 0.40%, do. per ult Februar 1.80%, do. per ult. März .3%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0.40%, do. per. ult. Febr. 1.70%, do. per ult. März 2.70%, Lombarden per ult. Jan. 0.35%, do. per ult. Febr 0,70%.
Notierungen: Kreditaktien 235-234 90, Diskonto-Kommandit 194.20-( 0-00, ^Staatsbahn 136.20-10, Gotthard 141.80, Lombarden 28.30-00-00, Ungar. Goldrente 99.35, Italiener 94 30, Sproz. Mexikaner 26.30-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4%—4%%
1% bis 2% Uhr: Kredit 234.70-30, Diskonto 194.20- 193.50, Staats bahn 136.10, Lombarden 28 30.
Zahlungseinstellungen.
Konkurseröffnungen: Gastwirt Nikolaus Steuermann, Bonn; Goldarbeiter Waldern. Linke, Breslau; Restaurateur Karl Sohnirring, Untertürkheim (Cannstatt); Hutmacher Benno Gustav Sprenger, Ebersbach; Maurermeister Arth. Striowski, Elbing; Kaufmann Karl Zorn, Freiburg i. Br.; Bäcker Alb. Finkbeiner, Oberthal (Freudenstadt); Metzger Emil Meyer, Lautenbach (Gebweiler); Bäcker Jul. Kübel, Giesen; Kaufmann Wiln. Gewalt, Haynrode (Grosshedungen): Nachlass des Schuhmachers Friede. Clobes, Obervorschütz (Gudensberg); Bäcker Engelh. Herbst, Kassel; Bauunternehmer Karl Spilling, Kassel; Kaufmann Wilhelm Imhoff, Kempen, Rhein; Brauereibesitzer Arth. Richard Schilbach, Hohndorf (Lichtenstein); Tischler Georg Rud. Job. Wängler, Lübeck; Schuhmacher Wilh Jöres M.-Gladbach; Materialwarenhändler Oskar Wilh. Mittwenz, Radeberg; Sattlerei- geschäfts-Inhabefin Anna Marie Ziemann, Reichenbach i. V.; Materialwarenhändlerin Pauline Singer, Netzschkau (Reichenbach i. V.); Modistin Witwe Eugen Kleie, Gross-Moyeuvre (Rombach); Firma Jacob & Schick, Schiltigheim; Kaufmann Paul v Wnuck, Stettin; Schneider Emil August Kahn, Thorn; Wirt Emil Ebner, Rotzei (Waldshut); Müller Joseph Strötmann, Wattenscheid; Hotelbesitzer Heinr. Hamelau, Westerland; Tischler Franz Janocha, Klein-Zabrze (Zabrze); Kaufmann Paul Arnold, Zöblitz; Schmied Franz Ferd. Stoekigt, Auma; Samenhändler Bernhard Meier, Braunschweig; Kaufmann Otto Ebermann, Braunschweig; Tischler Otto Hattensauer. Braunschweig; Viehhändler Joseph Strebl, Steinberg (Dingolfing).
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«.
Aufgebote.
Januar. 19. Philibert Meyer, Taglöhner dahier, trü Stdonie Dietz hier selbst. 22. Jobs. Weitzel, Bahnarbeiter dahier, mit Margarete Will Hierselbst. 23. Claus Heinrich Buerhop, Schutzmann zu Bremen, mit Katharine LuerS zu Rautendorf.
Geborene.
Januar. 18. Dem Kaufmann August Weidig ein Sohn. 19. Dem Brauer Franz Xaver Buchberger ein Sohn. 20. Dem Rangiermeister Karl Hermann ein Sohn, Ernst Friedrich. 21. Drm HilfSbremfer Wilhelm Schäfer eine Tochter, Hedwig Anna Eltfe Katharine. 22. Dem UniverfitätS Professor Dr. Reinhard Frar k ein Sohn. 22. Dem Kaufmann Friedrich Jung eine Tochter. 23. Dem HtlfsgerichtSschreiber Heinrich Konrad Wilhelm Fauldrath eine Tochter. 24. Dem Tapezier Wilhelm Böhling eine Tochter, Marie Mathilde.
Gestorbene.
Januar. 12. Heinrich Becker, 50 Jahre alt, Bahnarbeiter von Heuchelheim. 20 Margarete Hauck, 84 Jahre alt, Privatin dahier. 21. Karoline Perim, geb. Dröhna, 58 Jahre alt, Schauspielerin dahier. 21. Karotine Polzin, 1 Jahr 6 Mon. alt, Tochter von Schachtmeister August Polzin zu Klein Linden. 21. Friedrich Brücket, 60 Jahre alt, von Dornholzhausen. 22. Karoline Schäfer, 16 Jahre alt, Fabrikarbeiterin von Wies-ck. 23. Johannes Rohrgast, 42 Jahre alt, Landwirt von Zeilbach, Kreis Alsfeld. 24. Josef Haggenmüller, 76 Jahre alt, Lokomotivführer i. P. dahier. 24. Karl Schröder, 28 Jahre alt, Schuhmacher von Dramburg. 25. Marie Möhl, geb. Keil, 56 Jahre alt, Ehefrau des Fabrikanten Georg Emil Möhl dahier. 25. Wilhelm Mootz, 34 Jahre alt, Taglöhner dahier.
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