Ausgabe 
28.1.1900 Drittes Blatt
 
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erst gestern früh erhalten zu haben. Die Postbehörde kündigt an, daß sämtliche Kabel nach Südafrika zwischen Loando und St. Thoms unterbrochen find.

Deutsches Reich-

Berlin, 26. Januar. Wie aus Dresden gemeldet wird, hat sich das Kaiser paar heute vormittag nach Villa Strehlen begeben und nachmittags die Rückreise nach Berlin angetreten. Gestern abend fand in Anwesenheit des Kaiserpaares und der übrigen Verwandten am Sarge der Herzogin Adelheid eine kurze Trauerandacht statt.

In der Wahlprüfungs-Kommission des Reichstages sind die Wahlen der Abgeordneten Graß- mann (nl.) und Götz v. Oleman (Welfe) bean­standet worden.

Die Hamburger BarkeHans Wagner" ist noch immer in Port Elisabeth beschlagnahmt. Der Meldung, dem Schiffe sei von den britischen Behörden auf- gegeben worden, die als Kriegskontrebande bezeichneten Güter zu löschen, und darauf sei das Schiff weitergesegelt, wird von Hamburg aus widersprochen.

DieDeutsche Tageszeitung" will erfahren haben, daß zwischen der russischen Regierung und hiesigen Finanz­kreisen Unterhandlungen über eine neue russische An­leihe schweben, die Aussicht auf Erfolg hätten.

Ueber die Schädigung des Po ft Verkehrs mit Südafrika durch englische Behörden teilt das Reichspostamt folgendes mit: Die am 29. September, 6. und 13. Oktober 1899 nach Transvaal abgesandten deutschen Posten, die letzten der über Southampton-Kapstadt geleiteten, sind am 3. Januar d. I. von Kapstadt zurück­gesandt worden und am 22. d. Mts. in Köln wieder ein­gegangen. Hier sind sie sofort umgearbeitet worden. Ueber die Ursache der Verzögerung in der Rücksendung liegt bis jetzt noch keine Aeußerung der britischen Postbehörden vor.

Köln a. Rh, 26. Januar. DieKöln. Ztg." be­zeichnet oie Meldungen von neuen Schulreform­plänen des Kaisers als müßiges Gerede. An unterrichteten Stellen sei hiervon nichts bekannt. Zudem würde eine abermalige Umformung des höheren Schulwesens ein bedenkliches, dem Ansehen des Staates nicht förderliches Experiment bedeuten.

Berlin, 26. Januar. DerKaiser unddiedeutsch- englischen Zwischenfälle. DerHannoversche Curier" giebt eine Zuschrift aus London wieder, indem er freilich die Gewähr für die Richtigkeit der darin enthaltenen Be­hauptungen ablehnt. Immerhin ist die Auslassung bemer­kenswert. Sie lautet:

Die Rede des Grafen Bülow, die von der eng­lischen Presse ziemlich obenhin behandelt wird, hat in den hiesigen Regierungskreisen einen sehr peinlichen Eindruck hervorgerufen, und da man mit gutem Grunde annimmt, der deutsche Minister des Aeußeren würde sich nicht so scharf ausgedrückt haben, wenn er nicht das Einverständnis Kaiser Wilhelms vorher ein­geholt hätte, so sind Versuche gemacht worden, die Königin Viktoria zu veranlassen, sich in der Sache direkt an den deutschen Herrscher zu wenden. Das ist auch geschehen, aber die Antwort eingetroffen, daß der Souverän den berechtigten Wünschen der Nation Rechnung tragen müsse und darauf hingewiesen hätte, wie wenig gerade die englische Regierung thäte, um ein freundliches Einvernehmen herzustellen.

DerDeutschen Zeitung" ist eine private Aeußerung des Kaisers bekannt geworden, die mit der hier zum Aus­druck gekommenen Auffassung nicht nur übereinstimmt, son­dern in antienglischem Sinne noch darüber hinausgehen würde. Auch wird in unterrichteten Kreisen behauptet, daß der Kaiser seinen Räten gegenüber durchaus der Ver­treter der schärferen Tonart sei. Wenn deshalb ein Montagsblatt dieser Tage zu berichten wußte, der Kaiser habe sich beim Empfange des Landtagspräsidiums mißbilligend über das Verhalten der nationalen Presse aus­gesprochen, es erschwere ihm seine Aufgabe, Reibereien mit England zu vermeiden, so ist diese Meldung offenbar auf das Sensationsbedürfnis des neugegründeten Blattes zurück­zuführen. Aus parlamentarischen Kreisen ist sofort nach dem Empfang aufs Bestimmteste versichert worden, daß Fragen der Politik dabei überhaupt nicht berührt worden sind.

Ueber die angebliche Korruption der deutschen Presse enthält die LondonerMorning Post" wieder einmal einen Artikel, der aufs neue beweist, daß das Blatt von den thatsächlich in der deutschen Presse bestehenden Verhältnissen nicht die leiseste Ahnung hat. Seine Darstellungen sind lediglich Phantasiegebilde und verfolgen augenscheinlich den Zweck, die ungünstigen Aeußerungen der deutschen Presse über die englische Politik beim englischen Publikum zu d i s k r e d i t i e r n , d. h. den Anschein zu erwecken, als ob sie nicht die Auffassung der wirklich herrschenden öffentlichen Meinung wiedergäben. Es .fällt >uns natürlich nicht ein, bemerken sehr richtig hierzu dieHamb. Nachr.", die unsinnigen Behauptungen der Morning Post" über die durch den Fürsten Bismarck in der deutschen Presse hervorgerufene Korruption zu widerlegen, aber wir raten dem Blatte, doch einmal die folgende Probe auf sein Exempel zu machen. Es sendet zwecks Ermittelung der Uebereinstimmung der Presse und öffentlicher Meinung in Deutschland über die englische Politik einen zuverlässigen Mann nach Berlin, Hamburg, oder wohin es sonst will. Dieser Llbgesandte übernimmt es, in irgend einem besuchten öffentlichen Lokale sich als Engländer mausig au machen, und abfällige Urteile über die Stellungnahme der deutschen Presse laut auszusprechen. Wir sind fest überzeugt, daß sein Bericht über die Er­fahrungen, die er alsdann macht, hinreichen werde, das Londoner Blatt von seiner fixen Idee, die deutsche Presse sei korrumpiert, und gebe nicht der wahren Meinung des Deutschen über die englische Politik Ausdruck, für die nächste Zukunft zu heilen. Im übrigen kann es natürlich

nur erbitternd auf die deutsche Presse einwirken, wenn ein englisches Blatt so herabwürdigende Darstellungen über sie veröffentlicht, wie dieMorning Post" dies thut. Richt alle deutschen Blätter haben englischen Unverschämtheiten gegenüber die gelassene Verachtung, wie wir sie uns all­mählich angeeignet haben.

Ausland.

Brüffel, 26. Januar. Prinz Albert ist in Begleitung eines Flügeladjutanten nach Dresden abgereist, um den König bei der Beisctzungsfeierlichkeit zu vertreten. Der nächste Hofball, welcher am 7. Februar stattfinden sollte, wurde abgesagt.

London, 26. Januar. Dalziels Bureau meldet aus Shanghai: Die Kaiserin-Witwe hielt gestern eine Ratssitzung des Regierungschefs und kaiserlicher Familienmitglieder ab, wobei ihre Absicht angekündigt wurde, den Kaiser abzusetzen und seinen Nachfolger zu er­nennen. Der Vater des neuen Kaisers ist das Haupt der großen geheimen Gesellschaften derLangen Messer" und derBoxer". Die Chinesen sind mit dem Regierungs­wechsel nicht zufrieden; sie prophezeien eine furchtbare Erhebung. Das Schicksal des Kaisers Kwangen ist unbekannt. Eine französische Marine­soldatenabteilung ist in Peking angelangt. Man zweifelt nicht daran, daß Englands Rivalen die durch den südafrikanischen Krieg gegebene Gelegenheit zur Ausbreitung ihres Einflusses prompt ergreifen werden. Es heißt, die britische Gesandtschaft wurde durch die Entthron­ung des Kaisers total überrascht.

Sofia, 26. Januar. Das Gerücht, Für st Ferdinand beabsichtige sich in kürzester Zeit zum König krönen zu lassen, wird von zuständiger Seite als tendenziöse Erfindung bezeichnet.

Lokales and VroonyieUes.

* * Zur Notiz! Der Bericht über den Reichstag, ein großer Teil der politischen Nachrichten, sowie Telegramme, mußten aus technischen Rücksichten zurückgestellt werden. Der Reichstagsbericht folgt Montag nach. Die Red.

* * Die Feier des Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers wurde in der üblichen Weise begangen. Gestern abend um 5 Uhr bereitete das Geläut der Kirchenglocken auf die heutige Feier vor. Um 8 Uhr fand Zapfenstreich und heute morgen 6 Uhr Weckruf durch die Militärkapelle statt. Dem in der Kirche, der beiden christlichen Kirchen, abgehaltenen Militär- gottesdienste folgte der Regimentsappell auf dem Hofe der Zeughauskaserne mit darauffolgender Paroleausgabe.

Bei dem Festmahl, welches um 1/i2 Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins die Spitzen der Civil- und Militär­behörden, sowie zahlreiche Teilnehmer aus der Bürgerschaft vereinigte, brachte der Regimentskommandeur, Herr Oberst v. Dewitz den Kaisertoast aus. Herr Oberst v. Dewitz sprach ungefähr folgendes:

Drei helle Sterne erstrahlen zur Winterszeit in unser Volksleben hinein und erfreuen durch ihren Glanz die weitesten Kreise.

Es sind dies die Geburtstage unserer Fürsten, S. K. H. des Großherzogs und S. M. des Kaisers, die das Geburtsfest unseres Himmelsfürsten Weihnachten einnehmen.

Wir, hochverehrte Festgenosien sind hier zusammengekommen, um das Geburtsfest S. M. des Kaisers festlich zu begehen und dabei unseren Gefühlen der Liebe, Treue und Hingebung für unfern kaiser­lichen Herrn begeisterten Ausdruck zu geben.

Unferm himmlischen König danken wir, daß er S. M. den Kaiser auch im vergangenen Jahre mit starker Hand geschützt und geschirmt hat und chm Kraft gegeben hat, sein schweres Amt erfolgreich zu ver. walten.

Wir bitte- Gott, daß er ihm auch fernerhin beistehen möge.

Kraftvoll, scharfen Auges und Geistes schreitet S. M. der Kaiser seinem Volle voran, unverrückt das Ziel im Auge, demselben den Platz in der StMenwelt zu erkämpfen, der ihm gebührt.

Laffen Sie uns sein treues Heergefolge sein.

Wie der größte deutsche Mann am Schlüsse seines für Deutschland so reich gesegneten Lebens nur den einen Stolz hatte, ein treuer, deutscher Diener Kaiser Wilhelms des Ersten gewesen zu sein, so wollen auch wir als loyale deutsche Männer nach der Ehre geizen, dasselbe Wort von uns sagen zu können, im Hinblick auf S. M. Kaiser Wilhelm dem Zweiten.

Um ihn beneidet uns die Welt, ihm schlagen unsre Herzen jetzt im Festesjubel und in den Tagen der Arbeit freudig und begeistert entgegen.

Ich bitte Sie, mit mir in den Ruf einzustimmen: Lang lebe S. M. der deutsche Kaiser Wilhelm der Zweite. Hurrah!"

Um 3 Uhr vereinigte sich im Kasino das Offizierkorps zu einem Festmahl. Die Unteroffiziere und Mannschaften begingen die Kaiserfeier kompagnieweise in verschiedenen Lokalen.

* Ordensauszeichnungen. Von Seiner Majestät dem Kaiser wurde den Herren Hauptleuten Kreut er, Kom­pagniechef im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, und Morneweg, BezirkSosfizier beim Bezirkskommando Gießen, der Rote Adlerorden 4. Klaffe, dem Hauptmann und Kompagniechef v. Schlemmer die Krone zum Roten Adlerorden verliehen.

* * Der Reichsbankdiskont ist von 6 auf 5*/2% herab­gesetzt worden.

Wohlthätigkeits Konzert des Kronbauer'fchen Quartett- Bereius am Sonntag dem 4. Februar. In Nr. 21 d. Bl. konnten wir bereits mitteilen, daß der Kronbauer'sche Quartett-Verein in dankenswerter Weise sich in den Dienst der Wohlthätigkeit gestellt, und den hoffentlich recht großen Ertrag des von ihm geplanten Konzertes zur Gewährung warmen Frühstücks an bedürf­tige Schulkinder bestimmt hat. Ueber die segensreichen Wirkungen gerade dieser Form der Wohlthätigkeit giebt der erste Jahresbericht des Gießener Schularztes Dr. Tjaden überzeugenden Ausschluß; auf Grund wieder­holter genauer Untersuchung aller die hiesige Volksschule besuchender Kinder schreibt derselbe:Die Ernährung wurde abgeschätzt nach der Entwickelung des Fettpolsters und der Muskulatur des Oberkörpers. Während im Herbst bei den Knaben 44,8, bei den Mädchen 50,3% alsgut" genährt bezeichnet werden konnten, sind es im Frühjahre 71,8, resp.

73,5%. Dieschlecht" genährten Kinder (Fehlen jeglichen Fettpolsters und schlaffe, welke Muskulatur) machten im Herbst bei den Knaben 5.8, bei den Mädchen 4,3% aus, im Frühjahre dagegen 1,4, resp. 1,5%. Zu der wesent­lichen Verminderung der Zahl der als schlecht genährt be­zeichneten Kinder * trug ohne Frage das aus der Konrad Koch Stiftung diesen gewährte Frühstück mit bei; ein großer Teil dieser Kinder nahm im Winter nicht allein seinen Altersgenossen entsprechend, sondern über dieselben hinaus­gehend zu. Das Frühstück, bestehend aus abgekochter, warmer Milch und Brödchen, konnte 70 Kindern gereicht werden. Die Auswahl derselben wurde derart bewerkstelligt, daß die Lehrer eine größere Zahl bedürftiger Kinder dem Schulärzte vorstellten, aus welchen der letztere die schlecht genährten und kränklichen heraussuchte. Die auch schon in früheren Jahren geübte Verabreichung des Früh­stücks wirkt so ausgezeichnet, daß eszubedauern ist,§ daß aus Mangel an Mitteln diese Wohl- that nicht einer größeren Zahl von Kindern gewährt werden kann." Wohl ist es im laufenden Winter, Dank einer außerordentlichen Zuwendung der Max Friedberger Eheleute und einer größeren Gabe aus dem Dispositionsfond der städtischen Armenverwaltung, möglich geworden, die Zahl der bedachten Kinder zu erhöhen, es bleibt aber immerhin zum Ausgleich des großen und schmerz­lichen Abstandes zwischenschlecht" undgut genährt" noch gar vieles zu thun, und es wäre namentlich zu wünschen, daß man bei den schlechter Genährten mit der Gewährung eines warmen Frühstücks während des ganzen Jahres fortfahren könnte, um so in der einfachen und vergleichs­weise billigen Form der Milchkur denselben Zweck zu ver­folgen, welchem in anderen Städten auch noch die, natur­gemäß viel teurere, Einrichtung von Ferienkolonien u. dgl. dient. Allen Freunden unserer Jugend, und namentlich der Aermsten unter ihr, sei darum der Besuch der geplanten Veranstaltung schon um ihres schönen Zweckes willen recht warm empfohlen, ganz abgesehen von dem hohen musikalischen Genuß, welchen die seitherigen Darbietungen des, leider so selten an die Oeffentlichkeit tretenden, Quartett - Vereins gewährleisten.

* Kunstvereiu. Wie wir erfahren, so müssen schon kommende Woche wieder ein Teil der gegenwärtig erst seit acht Tagen ausgestellten Gemälde aus der Aus­stellung entfernt werden, um an deren Stelle wieder neue Bilder zur Ausstellung bringen zu können, weshalb wir nochmals auf die zur Zeit ausgestellten Bilder Hinweisen wollen.

* Stadttheater. Zu den beiden morgigen Sonntags­vorstellungen nachmittags:Der gestiefelte Kater" und abends:DerPostillonvonMünche- berg" sind Billets im Vorverkauf bei Herrn Ernst Cha Hier bis 3 Uhr zu haben. Weiter findet Billeiverkauf für die Abendvorstellung von 4 bis 6 Uhr im Theater­bureau statt.

* Maskenball. Am Sonntag, dem 4. Februar hält derGießener Zitherklub" (Wohlthätigkeitsverein) seinen diesjährigen Maskenball imCafä Leib" ab, welcher, nach den Vorbereitungen zu urteilen, ein sehr gelungener werden wird. Da derselbe im Interesse der Wohlthätigkeit stattfindet, ist ihm ein volles Haus zu wünschen. (Näheres: Siehe Inseratenteil.)

* Polizeibericht. Der hier stationierte Bahnmeister Mohr, Vater von sechs noch unerwachsenen Kindern, ist heute morgen gegen 5 Uhr auf der Strecke zwischen Butz­bach und Langgöns vom Schnellzug überfahren worden, so daß er als verstümmelte Leiche aufgefunden wurde. Näheres über den Unfall konnte nicht ermittelt werden. Der Rangierer Karl Schmidt von Launsbach geriet heute morgen zwischen die Buffer und wurde derartig ver­letzt, daß er in die Klinik verbracht werden mußte.

* * Eine Porto Ermäßigung für Briefe nach den deutschen Kolonien hat plötzlich in aller Stille stattgefunden. Bisher wurden die nach den deutschen Kolonien in Afrika bestimm­ten Postsachen als Auslandsendungen behandelt, und dem­gemäß für Briefe bis 15 Gramm 20 Pfennig, für Briefe über 20 Gramm 40 Pfennig erhoben. Nunmehr sind die deutschen Kolonien dem deutschen Reichspostgebiet einver- leibt worden und kommen infolgedeffen auch die für das letztere giltigen Portosätze zur Erhebung. Die einfachen Briefe nach den überseeischen deutschen Schutzgebieten sind folglich mit 10 Pfennig Marken zu frankieren.

Kinzenbach, 27. Januar. Der hiesige Krieger­verein hat es sich auch diesmal wieder zur Pflicht gemacht, den Geburtstag des Kaisers festlich zu begehen; Durch die Freundlichkeit des Herrn Hauptmann, Grafen Herzberg, Kompagniechef der 6. Comp. des Kaiser Wilhelm-Regiments ist der Verein in der Lage, bei den vorgetragenen Militär­stücken die einzelnen Personen mit den nötigen Uniformen zu versehen. Der Kriegerverein pflegt auch diesmal wieder an zwei Abenden seine Feier abzuhalten.

Z Bleichenbach, 26. Januar. Heute wurde die Leiche des zu Pfungstadt verstorbenen Pfarrers Zimmer­mann auf dem hiesigen Friedhöfe beerdigt. Die Ar­beiten an dem hiesigen Wasserleitungsbau gehen in den nächsten Tagen zu Ende. Beim Legen des Haupt- strangeS stieß man auf eine uralte Leitung, welche mit Sandsteinplatten gedeckt war.

Niederweisel, 26. Januar. Ein hiesiger Einwohner schoß gestern beim Spatzenschießen seiner Frau in die Backe. Die Wunde wurde vom Arzt vernäht, ist jedoch nicht weiter gefährlich.

Mainz, 26. Jan. Englische Werüer in Mainz'? Durch verschiedene Zeitungen ging dieser Tage eine Notiz, daß ein Mann auS dem Naffauischen von einem englischen Werber in Mainz zum Kampf gegen die Buren angeworben worden sei. Eine dieserhalb eingeleitete Untersuchung hat bis jetzt die Richtigkeit dieser Meldung noch nicht ergeben.

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