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Landwirtschaft.
Markus Bauer
Gießen, Airchenplatz \\.
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Die Gruppe der Dichtkunst umfaßt u. a. Lodovico Ariosto Torquato Tasso, Martin Opitz, Miguel de Cervantes, Lope de Vega, Calderon de la Barca, Milton, Corneille, Molisre, Racine. Der Wagen gilt dem ersten Dramatiker der modernen Welt: William Shakespeare (1564-1616); er enthielt die Hauptgestalten seiner Dramen: Romeo und Julie, Hamlet und Ophelia, Othello und DeSdemona, John Falstaff.
(Der Welthandel, deffen Entwickelung durch die Buchdruckerkunst mächtig gefördert wurde, ist das wefent- uchste Hilfsmittel der Kulturerhöhung. Eine der blühendsten deutschen Handelsstädte im 16. Jahrhundert war Augsburg, wo die Kaufherren Welser und Fugger zu großem Ansehen und Reichtum gelangten. Von hervorragender Bedeutung rm Welthandel war die Hansa, die große deutsche Städtevereinigung, die im 16. Jahrhundert ihre Machthöhe er- rerchte.) In der Gruppe Augsburg und Hansa er- buckten wir die beiden Fugger und die beiden Welser, den Erzherzog Ferdinand von Oesterreich, Gemahl der Philip- ; pme Welser, den thatkräftigen Führer der Hansa, Jürgen Wullenweber, Bürgermeister von Lübeck, ferner^die Bürgermeister von Köln, Braunschweig und Danzig, die Hauptstädte der Hansa und Vertreter der Hansastädte Hamburg, Bremen, Rostock, Stralsund, Stettin Magdeburg, Wismar, Greifswald, Hildesheim, Lüneburg. Das Hansaschiff wurde von Vertreterinnen der Schifffahrt treibenden Hansa- stadte eingenommen.
Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener Werkstätte.
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Die Gruppe der Wissenschaft vereinigte Studenten, Magister und Professoren, unter diesen Johann Reuchlin (1455—1522), EraSmuS von Rotterdam (1467—1536), Thomas MoruS (1480—1535) u. a. Der Wagen enthielt die sinnbildlichen Gestalten der drei oberen Fakultäten der alten Hochschulen: Theologie, Jurisprudenz, Medizin. Nikolaus CopernicuS (1473—1543), Galilei (1564—1642), Johannes Kepler (1571—1630) und Isaak Newton (1643—1717) schreiten hinter dem Wagen würdevoll einher.
(Unsere ständigen und gelegentlichen Herren Mitarbeiter werden ge- beten, bet Einsendungen stets nur eine Seite ihres Manuskripts w beschreiben und die Rückseite frei zu lasten im Jntereffe der schnelleren Druckherstellung.)
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Gießen, 26. Juni 1900.
I m * Der Zweiten Kammer der Laudstäude gingen folgende I V^mgen zu: 1. Vorstellung der Gemeinde Dauernheim I und Umgegend, betr. die Errichtung einer Beschälstatiou. I Dauernheim liegt im Mittelpunkte von vier Beschälstationen, I und zwar in der Entfernung, bis Berstadt 3 Stunden, I Alsheim 3 Stunden, Hirzenhain 3% Stunden, Nieder- I Wöllstadt 4 Stunden, also ein Zeitverlust für eine jegliche I Zufuhr zum Beschäler, einen ganzen Tag, was sich dadurch I begründet, daß der Beschäler, bis man aus den fernsten gelegenen Orten zur Station kommt, schon in Anspruch ge.
I uommen ist, und auch vielleicht noch einer oder der andere aus den nahe gelegenen Orten zuvor angekommen, folglich mutz man die gesetzliche Zeit abwarten, und kann vielleicht noch nicht einmal den Beschäler haben, welchen man sich erwählt hat, was sich verschiedene mal wiederholen kann. Wetter hat man eine kaltblütige Stute, so wird es möglich, ms diese so einen entfernten Weg zurückgelegt, der Roß der
I Stute vorbei ist und wieder unverrichteter Sache zurückfahren, bezw. reiten muß, und die Pferdezucht wird dadurch erschwert und im großen ganzen geschädigt. — 2. Regierungsvorlage, betr. den Gesetzentwurf, die Abänderung des Hundesteuer-Gesetzes vom 12. August 1899. Der aus Anlaß der i Steuerreform den Ständen vorgelegte Entwurf eines Gesetzes, die Hundesteuer betreffend, enthielt eine Befreiung von der Steuer für Hirtenhunde, und ferner eine Befreiung zu guasten der Besitzer von einsamen Bauernhöfen und Mühlen. Nun wird vorgeschlagen, die Befreiung nur für solche Personen eintreten zu laffen, die infolge ihres Berufes oder Gewerbes einsam wohnen, und ein Einkommen I von weniger als 2600 Mk. versteuern. - 3. Bericht des Ersten Ausschufles über die Regierungsvorlage, betr. die I Verwendung von Ueberschüffen an Eintrittsgeldern und I allgemeinen Studiengeldern bei der Technischen Hochschule I aus den Etatsjahren 1898/1899, 1899/1900 und 1900/1901. — 4. Regierungsvorlage, betr. die Ausbeutung des Kohlen- I selbes der Braunkohlengrube Ludwigshoffnung. — 5 Re- gierungsvorlage, betr. die Tiefbohrung auf Sool- und Thermalwasser in Bad-Salzhausen. Die Versuchsbohrungen raI^?ufctt ^ben die dortigen geologischen Ver- hältniffe soweit geklärt, daß eine Tiefbohrung auf Sool- und Thermalwasser an einem geeigneten Punkte unternommen werden kann. Durch eine Bohrung, die der Sa- liuen-Jnspektor TaschL Ende der fünfziger Jahre nieder- gebracht hatte, wurde bereits damals eine Soole von 26 @rab Celsius Wärme in 130 Meter Tiefe nachgewiesen.
lvf,au? auf Grund der allgemeinen geologischen Ber- hältniffe der Wetterau anzunehmen, daß durch eine Tiefbohrung zu Bad-Salzhausen warme, kohlensäurereiche Sool- waffer zutage gefördert werden können. Die Kosten der Tiefbohrung und der eventuellen Verrohrung des Bohrloches werden ungefähr 75,000 Mk. betragen; die Kammer Zustimmung erteilen, daß ein Betrag von 75,000 Mk. für eine Tiefbohrung auf Thermalwasser in Bad-Salzhausen zu Lasten der Ueberschüffe der Hauptstaats- I kaffe verausgabt werde. — Vorstellung des Fußgendarmen Rückel i. P. in Gießen wegen Penfionserhöhung. — 7. Regierungsvorlage betr. den Gesetzentwurf, das Eigentum an Kirchen, Pfarrhäusern rc. (Begründung folgt.)
** Domsanger Konzert. Man schreibt uns: Die König- lichen Domsänger aus Berlin werden in ihrem am Montag I bem 9. Juli in Steins Saalbau stattfindenden Konzerte I I auch eine der schönsten Chorballaden von Fr. Hegar zum I I Vortrag bringen. Wenn diese auch ursprünglich für großen I I Chor berechnet ist, so wird doch die Wiedergabe derselben | I durch die acht Herren des König!. DomchorS in allen uns I vorliegenden Rezensionen als eine Glanzleistung geschildert. Das herrliche Werk, reich an prächtigen Tonmalereien, verdient es aber auch, von tüchtigen Künstlern zum Gegenstände des eingehendsten Studiums gemacht zu werden. Wie plastisch steht vor uns das Grafenschloß aus stolzer BergeS- höhe m,t dem träumenden Alpensee zu seinen Füßen. Bor unserem geistigen Auge erscheint die Heldengestalt des Grafen Rudolph, wie er sich mit Rittern und Roffen aus dem Grabe erhebt, Herrn Monfort schlägt und Siegesbanner wehen läßt. Deutlich glauben wir den Grafen mit dem ! Nebel, feucht und schwer, wieder zur Tiefe finken zu sehen, I und vernehmen endlich in der nach dem Kampfe einge- treteven weihevollen Stille nur das kosende Flüstern der wilden Rose, die fich an den Epheu schmiegt.
** Unsere Schutzmaunschast trägt seit einigen Tagen an Stelle des schweren Waffenrockes eine leichte, blaue Bluse, die der Litewka der Landwehrmänner ähnlich ist, und in den heißen Sommertagen eine wahre Erleichterung für die Schutzleute sein muß. Das sehr kleidsame und bequeme Kleidungsstück ist von der hiefigeu Firma Markus Bauer (Kirchenplatz) angesertigt.
•• Militärisches. Tröger, Hauptmann und Chef der 4. Kompagnie Jnf.-RegtS Nr. 168 (Butzbach) wurde nach ! Offenbach als Chef der 6. Kompagnie desselben Regiments und Hauptmann Schmitz von dort nach Butzbach als Chef der 4. Kompagnie versetzt.
" Die Herbstübungen der 21. Division finden in dresem Jahre teilweise bei Usingen statt. Am 25. August beginnen die RegimentSübungeu unseres Infanterie Regts. „Kaiser Wilhelm", das mit zwei Bataillonen in Usingen selbst emquartiert wird. Das 1. Bataillon Jnfant.-Rgts. Nr. 168 (Butzbach) rückt am 1. September ins Manöver I und bezieht zuerst in Nieder-Eschbach Quartier. Hierauf 1 solgen ebenfalls dort die Hebungen der 49. Infanterie- I Brigade, die bekanntlich aus drei Regimentern (Leibregi- I ment Nr. 115, Regiment „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 und I Regiment 168) zusammengesetzt ist. Die Brigade-Uebuugen ।
Lich an 1200 500
Kolnhausen — __
Arnsburg — __
Hofgüll — —
3m 17» Jahrhundert wurde die deutsche Sprache durch das stark in Aufnahme gekommene Einmischen von Fremdwörtern bedrohlich entstellt. Um dieser „Betwelschung" entgegenzuwirken, bildeten sich gelehrte Gesellschaften zur Reinhaltung und Ausbildung der Sprache, so der Palm- orde» und die Pegnitzschäfer, deren Gründer im Zuge in wirkungsvoller Staffage nicht fehlten.
Dann erschien Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst von Brandenburg (1640-1688) mit glänzender Suite.
Einer der bedeutendsten Mainzer Kirchenfürsten war Johann Philipp von Schönborn. Ein kräftiger Förderer der Wissenschaften, zog er die hervorragendsten Talente Deutschlands an seinen Hof. Er richtete in seinem BrStum zahlreiche Volksschulen ein, gründete das Mainzer Waisenhaus und verhalf Handel und Industrie zu bedeu- tendem Aufschwünge. Mit Recht ist ihm deshalb ein Ehrenplatz im Zuge eingeräumt worden.
Joh. Ludwig Gleim und dem Halberstädter Dichterkreis folgte, eskortiert von schmucken Leibgardisten mtt prunkvollem Gefolge, Friedrich der Große.
Borreiter eröffneten die Gruppe des Fortschrittes, rn denen wir Hugo Grotius, Friedrich v. Spee, DeSkarteS, Spinoza und ThomasiuS gewahrten. Auf prächtigen Wagen erblickten wir die sinnbildlichen Gestalten Fortschritt, Aufklärung, Erkenntnis. Voltaire, Franklin, Linus, Rousseau, Kant folgten den Wagen.
Kaiser Joseph II. von Oeste rreich (1780—1790) brachte der Buchdruckerkunst ein hohes Jntereffe entgegen. Bon Offizieren und Soldaten umgeben, führte er in wirkangS- I vollem Aufzuge sich der Nachwelt ins Gedächtnis zurück. I
Um die Wende des 18. Jahrhunderts hatte die klassische I Ätteraturepoche ihren Mittelpunkt bekanntlich in Weimar. ! Erne Postchaise mit der Herzoginwitwe Amalie von Sachsen- 1 Weimar, ein Jagdzug, Herzog Karl August von Sachsen- I Weimar, Herzogin Luise von Sachsen-Weimar usw. ver- I gegenwärtigen diesen Zeitabschnitt.
Tubabläser und griechische Jünglinge und Mädchen I leiteten die Gruppe deutscher Klassiker ein: Auf I dem Wagen der Pallas Athene hatten Klopstock, Lessing, I Schiller, Goethe, Sebastian Bach, Mozart und Beethoven I Platz genommen. Zu Pferde folgten Theodor Körner, die 1 Sftfcomer Jager, Friedrich Ludwig Jahn und die Burschen- I schafter. I
Bannerträger und Buchbinder mit Emblemen kündigten I des Wagens Lipsia, mit der sinnbild- I .Gestalt der Stadt Leipzig und den Repräsentanten I des Leipziger Buchhandels an. Berühmte Verleger, Schrift- I gießer und Schriftverbefferer, Drucker und Setzer, Kupfer- I Wer, Formschneider, Xylographen, Alois Sennefelder, der I CrpnbeT der Lithographie, Friedrich König, der Erfinder I der Schnellpresse, u. a. traten auf den Plan.
^derne Typographie versiunbildete I Photolithographie, Autotypie, Karten-, Noten- und Farben- | moderne Kunst kennzeichnete die! Entwickelung der Kunst und des Kunstgewerbes.
.. Die vorletzte Gruppe brachte in farbensattem Bilde I eie Huldigung der heutigen Kulturwelt. Die I ^«tsche Staatengruppe, der Germaniawagen und Studentenabordnungen bildeten den Beschluß
-Zuges, an dem etwa 3000 Personen, 442 Musiker 49 Wagen und 760 Pferde teilnahmen.
, Der Großherzog betrachtete mit der Kron-! Prinzessin von Griechenland und der Prinzessin I Friedrich Karl von Hessen mit kleinem Gefolge von | ®er Fürstentribüne vor dem Gutenbergdenkmal den Zug. ■ '
Die Zeit des Humanismus wird durch Ulrich von Hutten (1488—1523) und Franz von Sickingen (1481—1523) eingeleitet. Ueber dem umkränzten Bilde Luthers standen die Worte „Die deutsche Bibel". Frauengestalten stellten als deutsche Schrift, Humanismus und Glaube dar.
sm Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaatrv. m ^»/I.^urktmeister Wagner in Hanau den lOjäbrinen D., dem das Herumstreifen in Feld und Wald und m der Messe als etwas bedeutend Angenehmeres aU in die Schulegehen erscheint, zwangsweise zur Schule I Kien Ee, ergriff das darob entsetzte Bürschchen ein A^ffer und wollte sich beim Herannahen des Beamten den Hals abschneiden. Das rasche Eingreifen des Beamten sowie des seit zwei Jahren krank im Bette liegenden Vaters der aus dem Bett ausstieg, verhinderten den Jungen an Vorhaben. Er hatte sich bereits einen Schnitt bei- gevracht, der aber nur die obere Haut durchtrennt hatte. — Das Korps „Teutonia" feiert vom 31. Juli bis 3. Auaust x Marburger studentische Korporation das Fest T J5jai§cöeg? bestehens. Der Festzug findet am2. August abends 6 statt. — In Marburg wurde am Samstag em junges Mädchen verhaftet, das im Verdacht steht, feine ?£ .5, kürzlich tn der Entbindungsanstalt geborenen Kinder (Zwillinge) getötet zu haben, Das Mädchen fuhr nämlich mit den beiden Kindern in den Taunus und kehrte dieser Tage mit den Leichen derselben zurück. — In Bad-Nauheim findet am 28. Juni, wie wir bereits mitteilten, die Taufe des neuen Sprudels abends 7 Uhr statt. — Die ärztliche Untersuchung des aus dem Bahnkörper bei Mom- vach als Leiche aufgefundenen Hilfsweichenstellers Peter Sänger aus Heidesheim hat ergeben, daß der Mann infolge eines Schlaganfalles plötzlich gestorben ist.
Eberstadt ab 1116 415
q-»* ^Ul”‘ Dem Privatdozenten an der
Technischen Hochschule und Oberlehrer am Realgymnasium Dr. Greim zu Darmstadt wurde die Bearbettung meteorologischen Beobachtungen bei dem hydrographisLen ^agen" Abteilung für Bauwesen nebenamtlich über-
R. RodenbachW., 24. Juni. Me Kirschenernte hat bei uns begonnen; sie fällt verschieden aus. Bei btw einen Baumbesitzer hat der Frost geschadet, und die Ernte h? gering, bei dem anderen ging der Frost vorüber, und die Ernte ist reich Das Pfund Kirschen wird mit 20 Pfg. besohlt, die Früchte sind infolge des rauhen, trocknen Wetters nicht sehr stark entwickelt, aber recht wohlschmeckend, unfere Landwirte sind rührig geworden, sie laden großv (fuhren mit Kirschen und fahren bis weit über Fuld« hinaus wo das Obst sehr freudig begrüßt, gut bezahlt und der Zwischenhandel vermieden wird. In Himbach, wo ebenfalls bedeutende Kirschbaumanlagen sind, ist man mit der Ernte auch! zufrieden; die Himbacher handeln mit ihren Erzeugnissen nach^ Hanau und Frankfurt.
_ . Vom westlichen Vogelsberge, 24. Juni, ^oeit emer Reihe von Jahren hat der „Gießener Anzeiger" au die ausgezeichneten Grassämereien hingewiesen, wekhe m den Schneisen unb auf den Waldwiesen unseres Gebirges gedeihen. Diese Sämereien wurden in der Regel von Firmen angesteigert, die weit entfernt wohnen, aber gule Ergebnisse erzielten; um so mehr konnten solche Ergebnisse für nahe wohnende Firmen erwartet werden. Nun haben auch, wirklich zwei oberhessische Firmen, eine m Calbach und eine andere in Friedberg, große Ankäufe gemackst, wodurch die Grassamenindustrie in unserer Gegend entsprechende Anregung empfängt.
Obstdurchschnittspreise vom 25. Juni, mitgeteilt von der Zentralstelle für -Obstverwertung zu Frankfurt a. M., bei der inzwischen wieder zahlreiche Adressen von Abnehmern für Obst aller Art eingelaufen sind. Kirschen, süße, je nach der Sorte der Zentner 10—18 Mk.; Kirschen, sauer, je nach der Sorte 12—20 Mk.; Erdbeeren 32 Mk.; unreife Stachelbeeren 10—12 Mk. Angebot in Kirschen besonders stark.
ziehen sich sodann nach Limburg hin. Hier werden am 22. und 23. September beide Divisionen des 18 9 1 meekorps gegeneinander operieren. ' Xt
?"*gt6tne Reffte. D-lnkirk, N. ' Kath. Balser aus Hattenrod; Tonawauda, N. B betha Dietz, geb. Spohr aus Schwabenrod, 77
O, Elisabetha B-rger, geb. Zaubert aumb petn, 72 ^xahre alt; Wheeling, W. Sa., Dietrich Söm? aus Kesselbach, 68 Jahre alt ’
K.P. Lich, 24. Juni. Som 1. Juli ab werden , Muschenheim undNeumühle von d» Landbestellbeztrk der Postagentur in LangSdors abgejirt. unb bem bes Postamts inLich zugeleilt. Vonbemgl^,! äL^n,toal ^rd eine werktäglich zweimalige Lanbp? gerichtet— ®’t folgenbem Gange eii
Vermischltt.
Gerüchte über ein Attentat, auf den Kaiser m Kiel verübt sein sollte, wartti am Sonntag und Montag in Kiel und Berlin verbreite!
ä e'n £id,t 5U konstatieren war,
bestätigt en sich glücklicherweise nicht. °in Äiel gaben die Anfragen über ein Attentat auf Kaistr Wilhelm der dortigen Polizeidirektion Veranlassung zu der Erklärung daß das Gerücht auf reiner Erfindung beruhe Vermutlichi sei dasselbe dadurch entstanden, daß'eine Au- zahl von Berliner Kriminalbeamten zu den Festlichkeiten entsendet wurde. Diese Entsendung findet übrigens ;edes Jahr während der Kieler Woche statt. Der Kaiser ist wohl auf.


