Ausgabe 
27.5.1900 Erstes Blatt
 
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IclegraMsch an die Reichstagsmitglieder und Führer der liberalen Parteien: Eugen Richter, Rickert, Friede. .Hauß­mann, Basscrmann uno Singer übermittelt werden soll, angenommen:Die in der Stadtl^alle in Mainz behufs Gründung eines Goethebunldes versammelten 3000 Mit­glieder aller liberalen Parteien beglückwünschen die Oppo­sitionsparteien des Reichstages zur erfolgten Abwehr der in der Lex Heinze zutage getretenen kulturfeindlichen Be­strebungen, sprechen Ihnen ihre Anerkennung aus und bitten, auszuharren im Kampfe. Die Vorstände der demo­kratischen, deutschfreisinnigen, nationalliberalen und sozial­demokratischen Partei." Die Resolution wurde wie vor­stehend angenommen und abgesandt. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen.

Maio-, 25. Mai. General-Feldmarschall Graf Wal- dersee ist am Mittwochabend um 10 Uhr 31 Minuten hier angekommen. Gestern vormittag wohnte der General- Feldmarschall dem Gottesdienste in der Garnisonkirche bei und mittags begab er sich nach Wiesbaden, wo er sich beim Kaiser meldete und an der Tafel teilnahm. Die Garnison hat den Befehl, von gestern früh an bis zum Mittag des 28., der Abreise des General-Feldmarschalls, in Helm auf der Straße zu erscheinen. Der kommandierende General, General der Infanterie von Lindequist ist gestern abend in Begleitung des Chefs des Generalstabes des 18. Armee­korps, Oberstleutnant Scholz und des Adjutanten, Major Hildebrand, um 9 Uhr 40 Minuten von Frankfurt in Kastel angekommen. Heute vormittag um 8 Uhr begann die Besichtigung der Garnison durch den Grafen Waldersee. ES wurden besichtigt im Exerzieren ein Bataillon vom 3. Großh. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 117, daS 3. Bataillon vom Füsilier-Regiment von Gersdorff (Hess.) Nr. 80 (Major von Knoblauch und zu Hatzbach) und eine bespannte Bat­terie vom Nasi. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 27. Nach der Besichtigung dieser Truppen-Abteilungen, an der der kommandierende General, die Divisionskommandeure General­leutnants Perthes und von Perband, die Brigadekomman­deure Generalmajore von Buddenbrock (50. Jns.-Brigade), von Kalkstein (42. Jnf.-Brigade) und Düsing (41. Jnf.- Brigade), sowie der Gouverneur und Kommandant u. s. w. teilnahmen, fand die Parade des ganzen Regiments Nr. 117, des 3. Bat. der 80er und der 1. Abt. der 27er statt. Die Parade kommandierte Oberst Kutz en vom Regiment 117. Morgen vormittag werden im Exerzieren besichtigt das 1. Bataillon vom 1. Nasi. Jnf.-Regt. Nr. 88 (Major von Steuben), das 3. Bataillon vom 2. Nass. Jnf.-Regt. Nr. 88 (Major Frhr. von Eynatten) und die 2. Abteilung des Feld-Art.-RegtS. Nr. 63. Die sich anschließende Parade der drei Regimenter wird Generalmajor Düring kom­mandieren. Am Montag vormittag werden daS Husaren- Regiment König Humbert (1. Hess.) Nr. 13 und daS Pionier-Bataillon Nr. 11 besichtigt. Die Parade wird Oberst von Alten vom Husaren-Regiment Nr. 13 kom­mandieren. Um 8 Uhr abends fand im Offizier-Kasino, speziell im Kasino des Regiments Nr. 87, ein Liebesmahl statt, an dem General-Feldmarschall Graf Waldersee und die hiesige Generalität teilnahmen,

W Marburg, 25 Mai. Der 38. Verbandstag hessischer Vorschuß- und Kreditvereine fand am Mittwoch hier statt. Von den 24 dem Verbände ange- hvrenden Vereine waren 23 vertreten. Etwa 80 auswär­tige Mitglieder waren erschienen. Die geschäftlichen Ver­handlungen wurden vom Verbandsdirektor Diehls-Casiel geleitet. Gestern abend fanden noch nachträglich im Museum Festvorträge von hier augenblicklich gastierenden Mitgliedern des Kölner Stadttheaters statt. Als Ehrengast war u. a. anwesend für die Süddeutsche Bank, Filiale in Gießen, Frhr. von Jungenfeld. Als Ort für den nächsten Verbandstag wurde Nauheim bestimmt.

Frankfurt a. M., 25. Mai. Zu dem U e b e r f a l l und der Vergewaltigung am Morgen des Himmel­fahrttages im Stadtwald, worüber bereits kurz berichtet wurde, bringt der Polizeibericht folgende Mitteilung: Am Himmelfahrttage früh 4 Uhr sind an der Isenburger Schneise zwei Gruppen Spaziergänger von jungen Leuten angehaltcn worden. In der zweiten Gruppe, wozu auch der Kaufmann Joseph Weigand gehörte, befaßen sich zwei Mädchen, die mit dem Rufe begrüßt wurden:Nehmt dem fein Mädchen ab!" Als Weigand dagegen sich sträubte, ertönte ein Pfiff, worauf etwa 15 Mann aus dem Walde herauskamcn, ans Weigand einschlugen und das Mädchen in den Wald hineinschleppten. Dort ist das Mädchen nach feiner Angabe von sieben Burschen überwältigt worden, und zwar in nicht wiederzugebender bestialischer Weise. Durch einen herbeigerufenen Gendarmen wurden die ersten

Feststellungen gemacht, und sind dann gestern vormittag nachbenannte Personen festgenommen worden: Alfred Thoma, Franz Thoma, Philipp Winterstein, Gustav Otto, Carl Kirsch, Heinrich Holzhauer, Jacob Georg, Eugen Jung­kunst, sämtlich aus Niederrad. Die Kirsch, Winterstein und, Gebrüder Thoma hüben bereits ein Geständnis abgelegt. Außerdem sind dem jungen Mädchen die in ihrem Besitz befindlichen Goldsachen geraubt worden. Die Bedauerns­werte befindet sich infolge der Brutalitäten in schwerer Nervenkrisis.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In der Holzschneiderei von Hofmann in Mainz brach am 24. nach Mitternacht Feuer aus, das die ganze Fabrikan­lage zerstörte. Der Schaden ist beträchtlich.

Universität und Hochschule.

Würzburg, 25. Mai. Heute ist in der hiesigen Universität ein Streik der Medizinstudierenden ausgebrochen. Hofrat Prof. Dr. Schönborn hatte am Mittwoch drei im Examen stehende Studierende schroff aus seiner Klinik gewiesen, weil sie bei chm nicht belegt hatten, und ihnen zugleich bedeutet, wenn sie nochmals in der Vorlesung er­schienen, würden sie im Examen durchfallen. Sämtliche Mediziner blieben wegen dieses Vorgangs heute der Vorlesung fern und beschloffen, die Klinik des Profeffor Schönborn solange zu meiden, bis dieser revociert habe. Prof. Schönborn ließ heute seine Vorlesung ausfallen.

Verschiedenes r An der Universität Leipzig begingen der Geh. Hosrat Professor Dr. Heinze, Direktor des philosophischen Seminars, und der Geh. Hofrat Prof. Dr. Wundt, Direktor des Instituts für experimentelle Psychologie, ihr 25jähriges Jubiläum als ordentliche Professoren. Beide Gelehrten entzogen sich den ihnen zu­gedachten Ovationen durch eine Reise. Der Profeffor der französischen Litteratur an der Universität Lausanne, Georges Renard, wird seine dortige Lehrthätigkeit aufgeben, um an dem reorganisiertenConaer- va oire des arta et metiera in Paris die neu errichtete Profeffur für Geschichte der Arbeit" zu übernehmen. Profeffor Renard war 1871 als Kommuneflüchtling nach der Schweiz gekommen. 1878 wurde Renard amnestiert auf Betreiben derAoadSmie frangaiae, die sein Gedicht Poesie und Wiffenschast" preisgekrönt hatte.

Arbeiterbewegung.

W. Gießen, 26. Mai. Zum bevorstehenden Maurerausstand. Die beteiligten Maurermeister hatten sich, nachdem ihnen die von Seiten der Arbeiter am Mittwoch gefaßte Resolution mitgeteilt worden war, gestern nachmittag imHotel Viktoria" versammelt. Es wurde beschloffen, die Vergütung eines Minimallohnes unter jeder Bedingung von der Hand zu weisen, sich dagegen aber zur Vergütung des ge­forderten Bettages als Maximallohn an tüchtige Gesellen mit entsprechen­den Leistungen bereit zu erklären. Des weiteren wurde die Auszahlung des rückständigen Lohnes, wie in der Resolution gewünscht, schon heute mittag 12 Uhr, wie auch die Uebergabe der Kranken- und Jnvaliden- karten der Ausständigen durch Vermittlung der Meister abgelehnt, und in ersterer Beziehung zur Auszahlung des Lohnes die zu diesem Zwecke seither festgesetzte Stunde 5 Uhr nachmittags beizubehalten, in letzterer Hinsicht aber den Arbeitern anheimzugeben beschloffen, sich in den Besitz der bett. Karten auf dem seither üblichen Wege zu setzen.

Telegramme beS Gießener Anzeigers.

Hannover, 26. Mai. Das Fahrpersonal der Straßenbahn ist in eine Lohnbewegung eingeritten. Man erhofft gütliche Bei­legung.

Alft, 26. Mai. Die hiesigen sozialen und christlich-demokratischen Arbeiter-Verbände haben sich dahin geeinigt, fortan auf jede Ausstands- Bewegung zur Erlangung höherer Löhne zu verzichten und ihre For­derungen den Arbeitgebern durch gemeinsam ernannte Delegierte vor­zuschlagen

Kopenhagen, 26. Mai. Ja den Arbettrrkreisen herrscht starke Gährung. 3000 Erdarbeiter beschloffen gestern, btt Arbeit nteder- zulegen. Sämtliche Angestellte der Straßenbahn haben ihre Stellung gekündigt, um e,ne Lohnerhöhung zu erzwingen. Außerdem stehen mehrere andere Streiks bevor.

Auszug aus den StandesaMtsregistern ter Stadt Gieße«.

Aufgebote.

Mai. 19. William George Washington Jughardt, Wittwer, Kaufmann in Brooklyn, mit Auguste Friederike Felfing Hierselbst. 19. Ludwig Daniel Philipp Wilhelm Schwall III., Wittwer, Bleicher dahier, mit Luise Karoline Emilie Schmidt in Biedenkopf. 22. Jahann Philipp Wilhelm Hardt, Brunnenmeister in Löhnberg, mit Marte Kanngießer in Gießen. 22. Georg Wahl, Friseur in Gießen, mit Luise Marte Johanna Hintz aus Köslin. 25. Heinrich Friedrich Christoph Kohlenberg, Sergeant dahier, mit Georgine Friederike Margarethe Bastian zu Wetzlar.

GhefchliaHungau«

Mai. 19. Ludwig (Stnil Jakob Bramm, Fabrikant in Wteseck, mit Lina Väth in Gießen. 19. Jakob Falk, Vize-Wachtmeister in Darmstadt, mit Anna Theodore Becker hterselbst. 19. Johannes Scharmann, Kutschern Gießcn, mit Katharine Hofmann hterselbst. 25. Karl Pitz, Taglöhner dahier, mit Elise Hartmann hterselbst.

Geborene.

Mat. 12. Dem Spengler Otto Rühl ein Sohn, Hans. 14. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz ein Sohn, Friedrich. 14. Dem Soengler Georg Dahmer ein Sohn. 14. Dem Taglöhner Ludwig Pfeiffer ein

Sohn, Konrad Heinrich Ludwig. 16. Dem Gerichtsschreiber-Gehilfen Wilhelm Sartorius ein Soh". 17. Dem Gärtner Karl August Kaufmann eine Tochter. 18. Dem Kutscher Karl Stroh eine tod)t:r, Johanna Elisabeth. 18. Dem Lademe-sttr Dietrich Vogel ein Sohn, Wilhelm Heinrich. 19 Dem Gerichlsassessor Dr. Georg Moritz Hansult eine Tochter. 19 Dem Htlfsbremier Heinrich Ltvkmann eine Tochter, Frieda Karoline Elisabeth. 20. Dem Metzger und Wirt Friedrich Wenzel ein Sohn, Friedrich Wilhelm Johannes. 20. Dem Vorarbeiter Friedrich Virroth ein Sohn. 22. Dem Schreiner Otto Hartg eine Tochter, Frieda Anna Katharine.

«eftorvene. v

Mai. 18. Georg Ma x, 27 Jahre alt, Kaufmann dahier. 18. Karl Christian Arnold, 1 Jahr alt, Sohn von Spenglermeister Christian Arnold dahier. 19. Luise Hagedorn, geborene Junberg, 42 Jahre alt, Ehefrau von Fabrikarbeiter Theodor Haaedorn n Lüdenscheid. 20. Ludwig Karl Hermann Bramm, 63 Jahre all, Rentner dahier. 20. Emilie Justine Schweitzer, geb. Dapprich, 42 Jahre alt, Ehefrau von Bergmann Albert Schweitzer in Daadm. 21. Franziska Przywara, 20 Jahre alt, Taglöhnerin in Neuhof bei Lang-Göns. 24. Heinrich Zöll, 57 Jahre alt, Privatmann zu Gießen. 24. Lina BalduS, ged. Renner, 35 Jahre alt, Ehefrau von Uhrmacher Karl Baldus dahier. 25. H-tnrich Hildebrand, 40 Jahre alt, Kaufmann zu Butzbach. 26. Wilhelm Müller, 63 Jahre alt, dahier.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 26. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr mittags: Wasser 14°, Luft 12«.

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Ist es erlaubt, Möbel, Teppiche und Betten morgenS zwischen i/,5 und V»6 Uhr in rücksichtslosester Weise auszuklopsen?

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Gieren, 26. Mai. Marktbericht. Auf dem heuttgen Wockemnarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1.00-1.15, Hühnnettr ver St. 56 A, 2 St. 1011 H, Enteneier 2 St. 1214 4, Gänse« üer per St. 10-11 Käse 1 St. 57 H, Kasematte 2 St. 56 A, «rbfen per Liter 19 Linsen per Liter 30 Tauben per Paar

X i .861.20, Hühner per St. X 1.20-1.80, Hahnen per Stück i 301.80, Enten per St. X 2.00250, Gänse per PfuM 0.000.00, Ochsenfleitch per Pfd. 6874 Kuh» und Rindfleif^ ver Bfd. 6264 S>, Schweinefleisch per Pfd. 5070 4, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 74 H, Kalbfleisch per Pfd. 6486 4», Hammelfleisch per Pfd. 5066 4, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 bi- 6.00 X, Wnßkraut perSt. 0000, Zwiebeln per Etr. X 8.009 0), Milch per Liter 16 ___

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Neueste Meldungen.

Paris, 26. Mai. Graf Christian Esterhazy hat an die Regierung Vas Ersuchen gerichtet, seinen Namen umändern zu dürfen.

Zürich, 26. Mai. Der sizilianische Deputierte de Felice hat sich nach Lugano geflüchtet, da er bekannt­lich zu Zwangs-Domizil verurteilt ist und nach Auflösung der Kammer die Immunität aufhört. Er beabsichtigt von da aus eine heftige Wahl-Propaganda zu treiben. Am Donnerstag fand auf Schweizer Boden eine über 1000 Mann starke Wählerversammlung der italienischen Repu­blikaner lnnd Sozialisten statt, die von Como herüber­kamen, um de Felice zu hören. Meser will eine Agitations­tour durch die ganze Schweiz unternehmen, um alle Ge­sinnungsgenossen zur Wahlbeteiligung aufzufordern.

Wien, 26. Mai. Das Resultat der gestrigen Ge­rn e i n d e r a t s w a h l e n im zweiten Wahlrörper ist ganz in antisemitischem Sinne ausgefallen. In 17 Bezirken wurden die antisemitischen Kandidaten mit großer Mehrheit gewählt. Nur im Bezirk Leopoldstadt siegten die Liberalen. Im ganzen gewannen die Anti­semiten von 46 Mandaten 42. Die Liberalen erhielten! nur die vier Mandate der Leopoldstadt.

Petersburg, 26. Mai. Die Japaner betreiben bei der koreanischen Regierung den Erwerb der Jusel T a r i o d nahebei Mokpo.

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen

Garteuftrahe ».

Arraebot der Arbeitnehmer r 1 Tapezier, 1 gepr. Heizer, mehrere Tag­löhner, i Fabrbursche, 1 Waschfrau oder Putzfrau, 1 Büglerin für in und außer dem Hause, 1 Haus- oder Büreaudiener.

XachVraae der Arbeitgeber r 1 mngerer Bäcker bei gutem Lohne nach auswärts, 1 Buchbinder, 1 tücht. Küfer 1 Tapezierer, 1 tücht. Bausckloffer im Alter von 22-26 Jahren, 1 Wagner, 1 Schmied, 1 Schuhmacher, 1 Bauschremer, 1 Möbel- Greiner, 2 Hausburschen, 10 bis 12 Ausripper oder Ausripperinnen, eine Anzahl Taglöhner, mehrere Dienstmädchen. __________________________________

3724

Unterzeichneten richten.

Gießen, den 23. Mai 1900.

Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstand.

Dr. Naumann.

Verkauf von Psarräckern.

«nm Ankauf der zwei Pfarräcker zwischen der Wilhelmstraße und dem Leihgesternerweg, neben der Georg Heß'schen Besitzung, Flur 26, Nc 47 5 und 48,5, zusammen 4590 Quadratmeter enthaltend, ist un- ein' Gebot gemacht worden. Wir haben beschloffen, diese Aecker, die an beiden Straßen Baugelände sind, für einen annehmbaren Preis zu ver­kaufen- wir wollen aber auf besonderen Wunsch durch diese Mitteilung auch anderen Kaufliebhabern Gelegenheit geben, Schritts zur Erwerbung der Geländes zu thun. Etwaige Angebote wolle man baldigst an drn

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Frankfurter Börse vom 25. Mai 1900.

Proccnt

Procent

37t

Deutsche ReichSanl.

94.90

47s

Oesterr. Silberrntte

96.40

3

Preuß. TonsolS

86.20

4

Ung. Gold-Rente

96.00

3V,

Gr. Hessische Obl.

92.85

3

Portugiesen

24.80

4

Stadt Darmstadt v. 1891

00.00

5

Mexikaner amort. S. I-III

41.50

4

Stadt WormS unk. b. 1901

000.00

4

Monopol-Griechen von 1887

45.70

3

Oesterr. Staatsbahn v. 1885

83.60

4

Eisenb. Rentenb. Obl.

98.00

3

Jtal. staatSgar. (Eifenb.

57.40

4

Buderus Obl.

00.00

37,

Franks. Hyp.-Bk. unk. b. 1906

93.30

4

Hambrgr. Hyp. Bk. unk. b. 1905

100.00

37,

Frkf. Hyp. Cred. B. unk. b. 1906

92.70

4

Preuß. Hyp. A. Bk. unt.b.1900

99.30

4

dto. unk. b. 1907

100.00

4

Pomm. Hyp. A. Bk. unk. b. 1904

99.30

4

Deutsche Grdsch.-B. unk. b. 1904

99.50

4

Frkf. Ldw. Cred. Bk. unk. b. 1900

98.95

Geldsortenr

20 Franken-St.

Brief

16.33

Geld 16.29

Franz. Banknoten

Brief

Geld

81.35

Tngl. Sovereigns

20.45

20.41

Oesterr. dto.

84.40

Dollars in Gold

4.20

4.17

Americ.

4.177t

Abenbcourser

Darmst. vk.-Acsttn 000.001 Defterr. Trcdit-Amm 224.25