Antwerpen, 25. Februar. Nach einem hier eingetroffenen Telegramm ist der englische Dampfer „Bath City-, nach Dundee unterwegs, auf einen Felsen gestoßen, und sofort gesunken. Der Kapitän, zwei Offiziere, ein Maschinist und gegen 10 Mann der Besatzung sind gerettet, lieber die übrigen Mannschaften fehlt jede Nachricht.
nn Urteil bilden wollen, von Interesse sein, weshalb wir ayn nachstehend, mit Weglassung der familiäre Angelegenheiten betreffenden Sätze, veröffentlichen. Der Verfasser schreibt:
Pretoria, 16. Januar 1900. Lieber Papa!
... Ich würde die Briefe wohl schon 8 Tage früher erhalten haben, wäre nicht das deutsche Schiff „Herzog", welches die Post an Bord hatte, erst durch ein englisches Kriegsschiff nach Durban geführt worden, um dort wegen Kontrebande durchsucht zu werden, was jedoch durch ein deutsches Kriegsschiff, welches sich dort befand, verhindert wurde.
Meinen Brief von Anfang Dezember werdet Ihr hoffentlich empfangen haben. Seit der Zeit hat sich hier vieles zugetragen, was Ihr wohl zum Teil schon aus den Zeitungen erfahren haben werdet. Natürlich darf man -r?»?a?fchen. Berichten Nicht zu sehr trauen, denn ich
Wb Berichte in englischen Zeitungen gelesen, welche alles ab,olut falsch darstellen, zum Nachteil der Buren. Da ich selbst un Augenblicke auf dem Jnformationsbüreau manche/andere"^? tc$ b*e Wahrheit besser zu wissen, als
Lokales und Vrovnyirlles.
(Anonyme «insendungku. gl-ichvi-, welche Inhalte«, werden grundsätzlich nicht ausgenommen»)
Gießen, den 26. Februar 1900.
♦* Gefindeball. Recht angenehm und heiter verlief der von der hiesigen R u d e r - G c s e l l s ch a s t am letzten Sams- I ^0 «u’enb in Gestalt eines „Gesindeballes" veranstaltete I unterhaltungsabend. Der Saal des „Hotel Einhorn" war hierfür zweckentsprechend ausgeschmückt, das Podium I “r Je *n kinen bekränzten Leiterwagen verwandelt. In den einzelnen Tanzpausen wechselten humoristische Vorträge und Aufführungen, vorher an- gekündigt durch die hohe „Ortsgewalt", miteinander ab. Von diesen verdienen besonders erwähnt zu werden der „große närrische Brautzug" und die „gute Thekla", das Duett „Wir bleiben ledig" (?) das Tanzdivertissement emes inländischen Damenquartetts. Ein ebenfalls vor- ! geführter „zeitgemäßer Kaffeeklatsch" einiger „Tanten" gab sprechendes Zeugnis von der in Gießen herrschenden „harmlosen" weiblichen Zungenfertigkeit. Den Veranstaltern dieses Festes, das sämtliche Teilnehmer bis zur frühen Morgenstunde vereint beisammen hielt, sei auch an ; d'eser Stelle bestens gedankt. Am gestrigen Nachmittag I Janö zur Erholung von den Strapazen ein gemein- samer Ausflug zum Schiffenberg statt, zu dem sich ebenfalls zahlreiche Teilnehmer eingefunden hatten.
•’ Kaufmännischer Verein. Das am vergangenen Samstag stattgehabte Maskenkränzchen hatte eine zahlreiche Mitgliederschar mit ihren Damen im VercinshauS versammelt und verlief in animiertester Weise. Die „Mächer" hatten diesmal die Sache vorzüglich vorbereitet, sodaß ihren närrischen Darbietungen reichster Beifall zuteil wurde. Dem I immer beliebten Tänzchen wurde in ausgiebigster Weise gehuldigt, und der Morgen war bereits angebrochen, als man I sich trennte.
'* Stadttheater. Nachdem Herrn Hubert Dietzsch! vom Nürnberger Stadttheater telegraphisch der erbetene I Nachurlaub bewilligt worden ist, wird der beliebte Künstler I nunmehr bestimmt hier am Mittwoch dem 28. Februar noch ein einmaliges Gastspiel absolvieren. Wie bereits an I dieser Stelle mitgeteilt wurde, spielt Herr Dietzsch den I „Pfarrer Hell" in Anzengrubers vieraktigem Volksstück I „Der Pfarrer von Kirchfeld".
** Polizeibericht. Es ist die Wahrnehmung gemacht | worden, daß in letzter Zeit die Anlagen durch Hunde I in erheblicher Weise beschädigt worden sind. Die Hunde- I befitzer werden eindringlichst gewarnt, ihre Hunde in den I Anlagen herumlaufen zu lassen, indem die Schutzmannschaft Uebertretungen ohne Nachsicht zur Anzeige bringen wird. — Zwei in einer hiesigen Fabrik beschäftigte Former aus Launsbach gingen am Samstagabend einem Kollegen nach, I überfielen denselben und brachten ihm eine Kopfwunde I bei. Anzeige wegen Körperverletzung ist erhoben. — In |
, x Berlin, 25. Februar. Wie das „Bcrl. Tgbl." erfährt, hat der Kaiser dem Maler Anton v. Werner, der am b April das 25jährige Jubiläum als Direktor der Hochschule für die bildenden Künste feiert, in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um das Berliner Kunstinstitut, den Titel „Exzellenz" verliehen.
o zum ersten Bürgermeister von Thorn ernannte
Landtagsabgeordnete Dr. Kersten hat, wie die „VolkSztg." berichtet, sein Abgeordnetenmandat niedergelegt.
— Die Uebersiedelung des kaiserlichen Hof- lagerS nach dem Neuen Palais ist, dem „Lok.-Anz." zufolge, für die erste Hälfte des April in Aussicht genommen.
Ausland.
Wien, 25. Februar. In parlamentarischen Kreisen I wird die politische Situation als ungünstig angesehen. Man befürchtet, daß die alten Skandale, die I lebe parlamentarische Verhandlung unmöglich machen, sich I L" der jetzigen Reichsratssitzung widerholen werden, und daß die Regierung den Reichsrat und die VerständigungSkonfe- I vertagen, und mittels § 14 weiter regieren werde. Daß das Ministerium Körber eventl. wieder zurücktreten werde, gilt aber als vollständig ausgeschloffen.
Wien, 24 Februar. Die nächste Sitzung des Reichsrats wurde auf Verlangen der czechischen Abgeordneten auf Montagnachmittag 3 Uhr festgesetzt.
' ™. Wien, 24. Februar. Heute vormittag fand ein Ministerrat unter Teilnahme sämtlicher Minister statt Gmunden, 24. Februar. Gerüchtweise verlautet, daß die Verlobung des Prinzen Max von Baden mit der Prinzessin Luise von Cumberland bevorstehe. ..... Druffel, 25 Februar. Gestern abend fand eine sozialistische Kundgebung gegen den Militarismus statt. Eine große Menschenmenge durchzog die Straßen unter Absingen revolutionärer Lieder und Rusen gegen die „Blutsteuer".
Paris, 25 Februar. Wie verlautet, wird zwischen dem Vatikan und der französischen Regierung eine Verständigung über die gemaßregelten Bischöfe zustande ■ tommen. Der Vatikan will der französischen Regierung in j .en Punkten entgegenkommen, während andrerseits die französische Regierung dem Vatikan in anderen Punkten Zugeständnisse machen soll.
Paris, 25. Februar. Der König von Sachsen wird am 1. März in Mentone erwartet, wo er eine Villa gemietet hat, und voraussichtlich einen längeren Aufenthalt nehmen wird. I
London, 27. Februar. Die Zeitungen bestätigen, daß große Burenkommandos das englische Lager bei Kimberley I angreifen. ’ I
werden wohl wenige Leute in Europa glauben 6-■■ *5<*nixar fielen leider mehr. An diesem Tage sollte ein Berg in der Nähe von Ladysmith, der „Platt- rand , welcher die Stadt vollständig beherrscht, gestürmt -1200 Fr^tmllige meldeten sich. Der Berg wurde jedoch nicht genommen, und 200 Tote und Verwundete Sete sattes Wagstück Dennoch muß Ladysmith in aller kaIten‘ halte ich es für fast sicher, daß die Engländer in diesem Kriege unterliegen werden erf die Deutschen sympatisieren, kann man darn
erkennen daß mit iebem Schisse Deutsche hier ankommen namentlich Offiziere, mit der Absicht, auf der Seite der tünfria dem „Herzog" kamen beinahe
warte?' „Bundesrat" werden 200 bis 300 er-
Vor einem Monate wurden die .^ieqsgefangenen von hier nach Waterval (drei Viertel Stunde m t K Zuge) gebracht, wo eine Art Dorf, welches ans 6 parallel laufen- besteht, jede Straße 500 Meter lang, für dieselben erbaut worden ist. Jede Häuserreihe ift fnL» ähnOlich wie^küP^ 6' ^wi>riges Haus, in Zimmer eingeteilt, nh^r • ^^Sinnner einer Badeanstalt. Sie sind aus §rbenTTt HK ausgelegt. Die Gefangenen darin sehr gut; auch wird in jeder Weise gut für fS0 , Vor einem Monat betrug die Anzahl Mm nnÄ ,ee.■3OT) Mann und über lM Ofsi- den Burgern, welche die Gefangenen bealei- wk^nnFNstÄlt'k'aÄLs Bei unserer An^inft"mußten die Rubereituiia L ÄQ0e" und in jeder Weise für
wozu wir JteffS'unb
S°nz° Arbeit, welche man zu v en S?06 mQn aUC 12 Kunden 3 SLnden^WÄe stehen uns längere Zett hätt"e? mir^doch^nicht7-h^g?"^' a6er i ,, .Der Bmesverkehr zwischen hier und dem Freistaat bleibt bestehen Die curopätschen Briefe nach dem Frei- staate gehen ebenfalls über Pretoria. Nach Bethulie kom men die Engländer nicht."
I XX*“’ finb ca' 700'$,aobt zur B-rK-u-rnn. . ** Selbstmordversuch. In der vergangenen Woche bp ging em Musketier des „Kaiser-Regiments" einen Sel5^
! Mordversuch, indem er sich nachts den Hals bis auf b ® urgel durchschnitt. Der Soldat soll wegen schlicht ' Schießens von seinem Unteroffizier hart angegangen wordn sein und dieser ihm gedroht haben, daß, wenn er am andern Taa, nicht besser schieße, „man ihn aufhängen würde". De, Mann, der etwas beschränkt sein soll, hat die Sache mi- bem „Hangen" für ernst genommen, und deshalb die Thm in der Angst begangen. Der Selbstmordkandidat befindet sich tm Lazarett. 1
" Die höhere Postlaufbahn. Im Reichs-Postamt habe» am 19. und 20. Februar Beratungen über verschiedene Personalfragen stattgefunden. Wie die „D. Verkehrs Zta- hort, sind bei dieser Gelegenheit die Erörterungen über
L^ung der hö Heren Laufbahn zu einem gewisse Abschluß gekommen. Nunmehr können auch die Heber gangsbestimmungen für diejenigen Beamten in die $ßeQr gekitct werden, die sich in der bisherigen höheren Laufbahn befinden. Die hierzu nötigen Verhandlungen mit den be- teuigten Behörden sollen aufgenommen werden. Soweit e« sich um eine anderweitige Stellung und neue Titel für die vorhandenen Anwärter der höheren Laufbahn handeln sollte werden die Bestimmungen erst dann in Kraft treten können' nad^em durch den Etat die erforderliche Unterlage geschaffen £t®Inc A"."ahme von Anwärtern für die künftige höhere Laufbahn wird voraussichtlich erst nach Jahren erfolgen
Tie Woche vom 8. bis 15. Dezember war für die außerordentlich glanzreich. In drei Schlachten, bei Jesberg, Magersfontein und Colenso (Natal) wurden Die Engländer vollständig besiegt und so stark waren ihre Niederlagen, daß sie seitdem, also während eines Monates keine größere Schlacht mehr gewagt haben. Erst jetzt da' ein neuer Oberbefehlshaber und ungeheure Verstärkungen toÄKT finb' bereiten sie einen zweiten Angriff bei Colenfo vor, um Ladysmith zu entsetzen. Bei Coles- hom i10P Vauern, worunter ein großer Teil ans (JtininuhoTM nm in» ' m_______« Kapsche Bauern von 3000
m-^^bevn unter General Gatacre angegriffen. Die ^'^erlage der Engländer war schrecklich, zirka 700 Mann A^.n von den Buren gefangen genommen und viele gelotet und verwundet, sodaß vvn^den 30000, welche aus- togen, wohl hochftens 2000 zurückkamen. Noch schlimmer gSuig es den Engländern bei Magersfontein ?oder lD° 4000. schottische Hochländer, die besten englischen Soldaten, einen Bajonettangriff auf die Buren eüi n^beriS6^ eA9li^c Artillerie stundenlang latt? Äf ?fuer ?ie ganze Burenlinie geworfen fur^f.n^. UAte ^Eurlich, daß die Buren durch das
J ^elna^e uernl^^tet fein mußten, und war gSS'rfSt p oHllch aus allen Ecken und Enden Buren zuin unb blc Bergschotten einem furchtbaren StI^rteuer ausgesetzt wurden. Einige Abteilungen wurden abfolut vernichtet und vor allem litten die Offiziere ^Ie Engländer gaben die Anzahl von Toten und Verwundeten auf zirka 1200 Mann an, aber dies ift, glaubt man, viel zu gering geschätzt. Unsere Leute verloren, namentlich durch das Artilleriefeuer, zirka 220 Mann an Toten und Verwundeten.
15 om1 SchwSt war jedoch die bei Colenfo.
.000 bis 20000 Mann wollten hier die Tuqela passieren nm Ladysmith zu entsetzen. 2000 Buren in trefflichen Stellungen erwarteten sie. Sturm auf Sturm wurde unter» sü^ immer wieder mit furchtbarem Verlust
lilleiüp äuruckgefchlagen. Zwei Batterien Ar-
Mlene mit 12 Kanonen griffen die Buren von der Seite uaIb Ia9en alle Artilleristen getötet oder ver- ?uudet neben ihren Geschützen. Neue Truppen kommen H^an, um die Kangnen zu retten, Pferde werden vor- ?rf.[?antn^\aE>er laum ist dies geschehen, so liegen sie auch schon wi^er von Kugeln durchbohrt am Boden. Mit der größten Muhe werden zwei Kanonen gerettet, aber an die iibngen will sich niemand mehr wagen, denn jeder, der sich nur oben zeigt, fällt. 9ttin waten die Buren durch den Zlutz und bringen in kurzer Zeit die 10 Kanonen (welche 9rflen Haufen Toter und Verwundeter um- XÜ auf brlLanbT Seite des Flusses in Sicherheit.
Zugabe, betrugen ihre Verluste in dieser Schlacht über 1100 Mann (worunter 70 Offiziere) d^a hagegen zahlten — und dies ist die volle Wahr- 1 O}— 7 Tote und 30 Verwundete,- also auf 30 Engländer
Gerichtssaal.
München, 24. Februar. Landgericht. Die Unschuld vom Lande. Em etwas derber „Scherz", welchen sich drei Bauerndienstmädchen mit einem Dienstknecht erlaubt haben, führte sie wegen Nötigung und Vergehend wider die Sittlichkeit vor den Strafrichter Die Dienstmägde Geschwister Kramer und Therese Stiglmater waren im Herbst vorigen Jahres mit Mähen beschäftigt. Diese ihnen offenbar etwas einförmig erscheinende Thättgkeit beschloffen sie, durch einen Scherz im Dachauer Stil leichter erträglich zu machen. Sie warfen sich nämlich kurzer Hand auf den nichtsahnenden Bauernknecht Stiglmayer and beraubten diesen eines Kleidungsstückes, dessen nähere Bezeichnung wir uns im Hinblick auf die dräuende lex Heinze versagen müssen. Es sei nur kurz bemerkt, daß es in Stadt und Land als Erfordernis der guten Sitte gilt, sich des genannten Bekleidungsteils nicht in der De ff entließ feit zu entledigen. Allein in Dachau scheint man anderer Ansicht zu sein, denn die drei resoluten Bauerdirnen erklärten dem Staatsanwalt nach dem Beispiele des Prinzen Orlowski unisono: „ES ist 'mal bei uns so Sitte". Der Gerichtshof sah in dem genannten Feld-, Wald- und Wiesenscherze offenbar nur eine Bethätigung derben, kernigen Bauern- Humors, dessen Unterdrückung im Interesse der Wahrung bäuerlicher Originalität nicht angebracht erschien. Das Urteil lautete demgemäß auf Freisprechung. „Willst Du genau erfahren, was sich ziemt, so frage nur bei edlen Frauen an."
Universität und Hochschule.
I t & Professor vr. L. Gattermann von d-r Hochschule
I ^L/'delberg hat einen Ruf als o. Professor der Chemie an die Uni. versitat Freiburg an Stelle des in den Ruhestand tretenden Professor I Claus erhalten und angenommen.
I _ x, - habilitiert: An der Universität Zürich Dr. phil. et med. Wreschner als Privatdozent für Philosophie.
o ~7 Gestorben: In Köln Prof. Dr. Leichtenstern. Leichten- ttern, ein geborener Württemberger, war seit 1879 in Köln, in welchem ^ahre er sich von Tübingen aus um dis vakante Stelle des Oberarztes für die innere Abteilung des hiesigen Bürgerhospitals mit Erfolg bewarb. Hier erlangte er bald einen ausgebreiteten Ruf als bedeutender Spezial- arzt für innere Krankheiten. Auch schriftstellerisch hat sich Leichtenfieru I als lunger Professor hervorgethan, besonders als Mtarbeiffr an r*2Ve2d<ÄncBut6 ftit '"nere Medizin, wo seine Arbeiten über Darmverschluß Aufsehen erregten.
,,a, ~ derlirr, 25. Februar. Der „Vorwärts" bestätigt, daß dm bisherigen Prrvatdozenten Dr. Arons am Freitag das vom Fürsten Hohenlohe unterzeichnete Urteil des Staatsministeriums zugestellt worden ist, und daß dasselbe auf Aberkennung der Eigenschaft als Privatdozent lautet. In der Begründung wird hervorgehoben, daß e»n akademischer Lehrer, der mit derartigen Gegnern der bestehenden Staats- und Rechtsordnung, wie es die Sozialdemokraten sind, gemeinsame Sache macht, sich des Vertrauens, das sein Beruf erfordert unwürdig zeige.
— Verschiedenes: Der diesjährige 2 9. Deutsche Chirurgen- k o n g reß wird vom 18. bis 21. April in Berlin tagen. Die Sihungen na$ »2UIg. Ztg.", durch Vorträge der Herren Czernr)
(Heidelberg-, Krönlem (Zürich), Rehn (Frankfurt a. M.), Israel (Berlin^, v. Angner (München), v. Bergmann (Riga), Credö (Dresden) und Lexer (Berlin) erngeleitet. — Der neue, nach Berlin berufene Ordinarius der Theologie, Prof. Dr. Graf v. Baudissin wird sich im Sommer mit Vorlesungen über alttestamentliche Theologie und über Geographie Palästinas, sowie mit Uebungen im theologischen Seminar eiuführen.
Heer und Marine.
oo . Offiziere mit Maturitätszettgnis. Der Kaiser hat am 23. D. Mts. eineKabinettsordre über die Feststellung des Leutnantspatents für frühere Selektaner und Abiturienten des Kadettenkorps, sowie für frühere Abiturienten von Gymnasien und Realgymnasien erlassen. Das Wichtigste ist in dieser Ordre für die Allgemeinheit, daß nicht nur die Abiturienten des Kadettenkorps, sondern auch die der Gymnasien und Realgymnasien in Zukunft durch Bordatierung des Offizierpatents einen Vorteil genießen sollen vor den ohne dieses Examen in die Armee Eintretenden. Diese Neuerung, auf die wohl die Aeußerung des Kricgsministers im Reichstage, daß die Militärverwaltung aus dem Prozesse gegen die Harmlosen u. s. Veranlassung nehmen werde, den Bildungsgrad der Offiziere zu erhöhm zurückzuführen ist, wird man nur mit Freude begrüßen können.
S-itl-lM irr »tttiaigfta Frochllrirr Ats-tthkittt.
Dpeenhauö.
Dienstag, 27. Februar. 7 Uhr. „Hänsel und Gretel", hierauf „Fortunios Lied". Im Ab. Gew. Preise. Mittwoch, 28. Februar. Ve? Uhr. Gastspiel des Fräulein Schweitzer vom Hoftheater in Dessau»
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1-Mtll die KesellM mit v.H (rllschastivrckag W hapltal betlägt 320( Wer Kaiser, Nach stlkliengeseNch in Hiim Thev^vr W ZJvM nnd W (eignen. Kn T v.’-W berechtigt Pr. S/aatsanzche Gießen, b.
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