lieben Vieh als gesetzlich notwendig anerkannt hat, auch dem Menschen gegenüber als notwendig anerkennen wird. In Epidemiezeiten sind Aerzte eine sehr rare Menschensorte, und die Privatärzte werden nicht geneigt sein, alle diese Funktionen zu übernehmen; außerdem hat der beamtete Arzt nur das anzuordnen und zu kontrollieren, was zum allgemeinen Wohl notwendig ist. WaS die Kostenfrage betrifft, so meine ich, wenn wir hier ein Gesetz machen, das vom Bundesrat mit Zustimmung der Sinzelstaaten vorgelegt worden ist, und wenn in diesem Gesetz steht, daß die Kostenfrage durch die Einzelstaaten zu regeln ist, so wird sich kein Einzelstaat der Verpflichtung entziehen, diese Frage in befriedigendem Sinne zu lösen. Zur Bekämpfung der Tuberkulose wäre ein Spezialgesetz notwendig. Zu dem $ 27 betreffend die Versuche mit Krankheitserregern sind wir hauptsächlich durch die traurigen Vorgänge in Wien veranlaßt worden, wo 1898 durch die Laboratoriumsversuche drei Infektionen an Peftbazillen mit tätlichem Ausgange eintraten.
Abg. Wurm (Soz.) hält gewiffe Eingriffe in das Recht deS einzelnen im Interesse der Gesamtheit für gerechtfertigt, wenn ein solches Interesse bei dem Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen nachgewiesen ist, vorausgesetzt auch zugleich, daß die beabsichtigten Maßnahmen wirksam sind. Die Bevölkerung muß vor dem Ausbruch derartiger Epidemien geschützt werden, das aber lehnt die Vorlage ganz ausdrücklich ab. Das ist die Bankerotterklärung des heutigen Staatswesens. Der Minister für Sozialreform muß doch roiffen, daß eine solche Maßnahme die beste vorbeugende Maßregel gegen die Verseuchung ist. Was er dagegen bezüglich der Tuberkulose sagt, ist nichts als eine zweite Bankerotterklärung des modernen Staatswesens. Man verkürze die Arbeitszeit, verbessere die Löhne, ermögliche eine bessere Er- nLhrung, halte sich von allen agrarischen Fletschbeschaug« sehen und Zollerhöhungen für Nahrungsmittel frrn (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten), sorge für bessere Wohnungsverhältnisse, dann wird man auch der Ausbreitung der Epidemien wirksam rnlg^gentreten. Bei der Wohnungsfrage find alle dieselben Widerstände zu überwinden, die die vernünftige Regelung der Volksernährung erschweren. Der letzteren stehen die Jntereffen der Agrarier feindlich gegenüber. Auch die Lösung der Wohnungsfrage, die durch die Ermöglichung der Herstellung gesunder und billiger Wohnungen aufgrund reichsgesetzlicher Ordnung sehr wohl möglich wäre, wird durch die Hausagrarier vereitelt, wie z. B die Vorgänge in Hamburg nur allzu deutlich nachweisen. Auch diese Vorlage legt vertrauensvoll alles in die Hände der Herrn Polizisten oder des Herrn Gensdarmen. Der Staat besitzt/ ein Organ, das auf diesem Gebiete Gutes wirken könnte, aber dieses Organ ist in höchstem Maße verkümmert; es ist der beamtete Arzt, dessen Stellung man auch bei der „großen" preußischen Medizinalreform verbessern wollte, es ist aber bei der guten Absicht geblieben, weil der preußische Staat für diese Ausgestaltung kein Geld hatte. Wirksame Maßregeln kosten Geld, dieses Geld müßten die besitzenden Klassen auf« bringen; damit will man sie verschonen und so unterbleibt dasjenige, was wirksam wäre, und man begnügt sich mit Polizei und nochmals Polizei.
Hierauf wird die Beratung abgebrochen. Das Andenken des am 4 April verstorbenen Aba. Oertel-Nürnberg wird in der üblichen Weise geehrt
Schluß gegen </a8 Uhr.
Nächste Sitzung: Mittwoch 1 Uhr (Fortsetzung der eben abgebrochenen Beratung, Nachtragsetat, Novelle zum Postdampfe r- 8 e f e tz X
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Gießen, 25. April 1900.
*♦ Geschichtskalender. (Nachdruck verboten ) Vor 113 Jahres «m 26. April 1787, wurde zu Tübingen Ludwig Uhland geboren. Al« Dichter den Romantikern verwandt, hat sich Uhland von deren Bestredungen nur angeeignet, wa« für die Gegenwart schmackhaft und tauglich. Nur wenige andere Dichter haben io viele ihrer Lieder zu Volksliedern werden sehen, wie er. Uhland starb am 13. Novbr. 1862 in seiner Vaterstadt.
** Des Kindes erster Schulgang! Gestern traten wieder viele kleine Erdenbürger die Reise in eine neuer Welt an. Geführt von treuer Elternhand, kam der kleine Knabe, das kleine Mädchen zum erstenmale in die Schule, in das Haus, das acht lange Jahre das Ziel seiner täglichen Wanderungen bleiben soll. Mit welchen Gefühlen banger Scheu oder kindlichen Stolzes schritten die kleinen neben Vater oder Mutter einher! Wie blickten die weitgeöffneten Kinderaugen sich fragend um im Schulsaale, wo die Aufnahme stattfand, wie ruhten die Blicke forschend auf dem Antlitz des Lehrers, der sie in das neue Heim, in das Klassenzimmer führte! Der Lehrer! Das ist also der Mann, von dem die Eltern so oft gesprochen, ältere Geschwister so oft erzählt, mit dem die Kindermädchen nur so oft gedroht haben ? So also sieht er aus! Ob er wohl bös ist! Gestern noch nicht? Also warten wir. Wie bald aber wird das Füßchen nicht schnell genug zu ihm trippeln, das Händchen nicht schnell genug sich ihm entgegenstrecken können!
Bald wird das Kind den ganzen Tag nichts anderes zu reden wissen, als von seinem Lehrer! Ja, ihr Eltern, wißt ihr es wohl, gestern führtet ihr ihm euer Kind zu: von gestern ab tragt ihr nicht mehr die Sorgen der Erziehung allein; der Lehrer trägt sie mit euch. Aber ihr sollt und müßt auch noch mittragen, sollt sie ihm nicht allein überlassen. Bedenkt das wohl und handelt danach, wenw, das Werk der Erziehung nicht fehlschlagen soll! Aber nicht nur einen Teil eurer Pflichten übertragt ihr auf den Lehrer; von gestern an teilt ihr mit ihm auch die Freuden der Erziehung, die Liebe eurer Kinder. Und wohl dem Kinde, das neben das Bild von lieb' Väterchen und Mütterchen auch bald seinen Lehrer in das kleine Herz einschließt! Heil der Kinderschar, deren Herzen für ihren Lehrer ebenso schlagen wie für Vater und Mutter? Und glücklich der Lehrer, der durch die Liebe seiner Schüler die Brücke gefunden hat zu den Herzen der Eltern; denn nur wo Elternhaus und schule sich vereinigen zu treuer Arbeit, Hand in Hand gehen in der Erfüllung der Pflichten gegen die Kinderwelt, da nur kann ein gutes und starkes Geschlecht neu heranwachsen zum Heile unseres Vaterlandes.
W. Daubriugeu, 24. April. Seit dem 21. ds. Mts., ist der zweite Lehrer, seither Vikar, definitiv angestellt worden. Obgleich unserer Gemeinde Mehrausgaben wegen der Wohnungsansprüche dadurch erwachsen, ist es doch mit Freuden zu begrüßen, daß unserer Schule eine tüchtige Lehrkraft erhalten bleibt und der häufige Wechsel der Lehrer seinen Abschluß gefunden hat.
Gamb ach, 24. April. Wie verlautet, wird in nächster Zeit die Leitung der hiesigen Schule eine bemerkenswerte Aenderung erfahren. Es werden nämlich erhalten: Lehrer- Jacobi die 1. Klasse, Lehrer Metzger die 2., Lehrer Heß die 3. und Lehrer Dotter die 4. Klasse.
d. Nidda, 24. April. Vorschußverein. Am 21. ds. Mts. hielt der Vorschuß- und Kredilverein Nidda seine diesjährige Generalversammlung ab. Die Einnahme betrug 976 665 Mk. 67 Pfg., die Ausgabe 970 193 Mk. 88 Pfg., der Gesamtumsatz belief sich auf 1 966 839 Mk. 55 Pfg. An Reingewinn wurden 8513 Mk. 13 Pfg. erzielt. Das Aktienkapital betrug 55 000 Mk., der Reservefonds 44550Mk. 07 Pfg., der Spezialreservefonds 8 800 Mk. — Dem Verein Krankenpflege zu Nidda wurden wiederum 100 Mk. zugewendet. 5 Prozent Dividende wurden genehmigt. — Wohl- th ätigkeitskonzert. Am 6. Mai wird in Krafts Saalbau ein Wohlthätigkeitskonzert zum Besten der Witwe des verunglückten Uhl zu Unter-Schmitten veranstaltet werden, wobei u. a. der Pianist Herr Buchholz vom Hoch'- schen Konservatorium mitwirken wird. Außerdem werden noch Violinvorträge geboten werden.
Schlitz, 24. April. Der Kaiser ist heute früh um 8 Uhr hier eingetroffen. Graf Görtz war dem Kaiser bis Salzschlirf entgegengefahren. Von dem prachtvoll dekorierten neuen Bahnhof bis zum Hallenburger Park bildeten die hiesigen Vereine und Schulen sowie Schlitzerlünder Mädchen in ihrer schmucken Nationaltracht Spalier. Auf der Fahrt zum Schlosse wurden dem Kaiser stürmische Huldigungen dargebracht. Das Wetter ist prächtig. Am 1. Mai wird der Kaiser in Schloß Friedrichshof zu kurzem Besuch von Schlitz aus erwartet.
Darmstadt, 24. April. Der Verkehrsverein hielt gestern abend seine Generalversammlung ab. T-em vorgetragenen Geschäftsbericht entnehmen wir nach dem „N. Hess. Volksbl." folgendes: Von einem angeregten Subskriptionsball im Theater wollte die Direktion nichts wissen. Auf.Schritte für eine Vollbahn Darmstadt--Oppenheim hat das Ministerium sich ablehnend verhalten, und den Ständen eine Vorlage wegen Erbauung einer Nebenbahn zugehen lassen. Demnächst gedenkt der Vorstand mit dem Volksbildungsverein gemeinschaftlich Schritte zu thun, daß im November und Dezember Sonntag mittags im Theater Volksstücke aufgeführt werden. Auch soll auf die Herstellung eines Springbrunnens auf dem Theaterplatz aufmerksam gemacht und die Parademusik wieder in Erinnerung gebracht werden. — Die außerordentlich mangelhaften Verhältnisse am Main-Neckar-Bahnhof hier hat Herr August Victor geschildert. Wie verlautet schweben zur Zeit Verhandlungen wegen Erwerbs oder Pacht des badischen Teils der Bahn durch die Gemeinschaftsbahn. (Das will uns nicht sehr glaublich erscheinen. D. Red.) Nichtsdestoweniger wurde wegen Dringlichkeit der Sache beschlossen, dem Vorstand die Beschwerden zur Kenntnis zu bringen, mit dem Auftrag, bei der Regierung und deir Ständen auf deren Beseitigung hinzuwirken. Tie Beratung des Ausbaues der elektrischen Straßenbahn veranlaßte eine längere Besprechung. Das gesamte Material wurde dem Vorstand zur geeigneten Verwertung anheim, gegeben, und ein Antrag angenommen, welcher für die Provinzialhauptstädte und größeren Städte die Aufhebung des Nebenbahnengesetzes und statt dessen ein Kleinbahnen^ gesetz erstrebt.
A Vom Main, 23. April. Landeswaisenkasse. In den 34 Gemeinden des Kreises Offenbach wurden 1899 im ganzen Mk. 1035.63 in die Waisenbüchsen gesammelt, und der Landeswaisenkasie zu Darmstadt überwiesen.
bm. M a i n z, 24. April. Vom 3. bis 7. Mai einschließlich findet hier eine internationale Katzenaus- ftcIIuii statt. Neben sehr wertvollen Ehrenpreisen sind goldene, silberne und bronzene Medaillen sowie Diplome gestiftet. — Es sind Verhandlungen im Gange, um die Verschiedenheiten der R e i ch s a i ch e und der bairischen Aichc zu beseitigen. Wahrscheinlich werde das bairische System der Nachaichung, das sich seither sehr bewährt habe, im ganzen Reichsgebiet eingeführt. Mit Rücksicht aus diese Abänderung der Aichbestinimungen hat die Nor- mal-Aichungs-Kommission durch die Handelskammern den Interessenten sechs Fragen zur Beantwortung unterbreitet, die sich auf die Behandlung der Aiche von Weinfässern beziehen. ____________
Wiesbaden, 24. April. Wegen Verbesserung des Eiscnbahntrajekts Rüdesheim-Bingerbrück ist die Wiesbadener Handelskammer seit Jahren bei den zuständigen Eisenbahndirektionen vorstellig geworden. Geklagt wurde namentlich über die schlechten Anschlüsse von uitb an die linksrheinischen Nahe- und Hunsrückzügc. Auch der beschränkte Fahrplan des Trajektbootes in den Abend
stunden wurde bemängelt. Im letzten Winter wurde w Trajektverkehr noch dadurch außerordentlich beschrä 1 daß die Ueberführung von Eisenbahngütern gänzlich d gegeben ward. Die Güter wurden während des qan, Winters über Koblenz, Oberlahnstein oder Frankfurt a i geleitet. Die Wiesbadener Handelskammer hat sich halb wiederum beschwerdeführend an die Eisenbahndirekt g Mainz, der das Trajektboot seit einigen Jahren uni»’ steht, sowie an die Eisenbahndirektion Frankfurt a jj gewendet .Die Frankfurter Eisenbahndirektion hat «ii mehr der Handelskammer mitgeteilt, daß zwischen den , teiligten Verwaltungen zu Mainz, Saarbrücken und furt Verhandlungen wegen anderweitiger Regelwia des gesamten Trajektverkehrs schweben, die ober noch nrf- zuln Abschlüsse gelangt seien. Hoffentlich werden Verhandlungen jetzt mit der notwendigen Beschleunion/ gefördert. b
m. Aus dem Wohrathale, 24. April. Der seit angeregte Bau einer Eisenbahn von Kirchhains das Wohrathal über Gemünden nach Haina vdn Bad Wildungen, Station der Seitenlinie Wabern-M düngen, hat dem Vernehmen nach in seiner neuesten ünt. Wickelung Aussicht auf baldigen Erfolg, und zwar als ffoai liche Nebenbahn. Die Erbauung einer Nebenbahn bui± das Wohrathal, die eine Fortsetzung der Ohmthalbch Niedergemünden-Homberg a. d. Ohm-Schweinsberg-KirchhW und somit eine direkte Verbindung zwischen dem nördlich, Oberhessen und der Oberhessischen Bahn (Station Niedc- gemünden) einerseits und dem Waldeckschen anderseits h:i.- stellen würde, bildet für das Wohrathal und den zwisch Treysa und Frankenberg liegenden Bezirk eine Lebensftac Durch den Bahnbau würde diese Gegend dem aDgemtim Verkehr erschlossen und konkurrenzfähig gemacht. Wir hofft daß es den beteiligten Kreisen und den zur Vertretung fr rufenen Stellen gelingen wird, diese Sache zum guten Snfr zu führen und daß sie nur ganze Arbeit machen, keine halbe
m. Völkershain (Kreis Homberg), 24. April. Vorige Woche fand hier auf Requisition der Staatsanwaltschaft zu Marburg die Ausgrabung und Sezierung der Leiche einer hiesigen Taglöhnersrau statt, die vor 10 Tagen beerdigt worden war. Eine Gerichtskommission, bestehend aus Amtsrichter Vial und Referendar Lohmann aus Hvw berg, war erschienen, um als Zeuge der seitens des ©anitätoiat Dr. Scheffer-Homberg und des Kreiswundarzt Dr. ZM Treysa vorzunehmenden Sezierung beizuwohneu. Besagn Frau, welche stets im besten Einvernehmen mit ihrem Mannt lebte, war wegen einer geringfügigen Veranlaffung nut diesem in Streit geraten. In der Erregung hatte der Mann seiner Frau einen leichten Schlag auf den Kopf vtr setzt. Einige Tage später erkrankte die Frau an Lungen entzündung, die auch von den zu Rate gezogenen -lerztrn Dr. med. Haas und Dr. med. Reinhardt Homberg konfiu tiert worden war. Nach mehrtägigem Krankenlager starb die Frau. Bald darauf lief bei der Staatsanwaltschaft ein anonymes Schreiben ein, in welchem der Ehemann beschul digt worden war, den Tod seiner Frau durch den ihr versetzten Schlag herbeigeführt zu haben. Das von der Aerzten an die Staatsanwaltschaft eingelieferte Gutachter lautete auf linksseitige Lungenentzündung. Dieser Ansich chlossen sich auch die Herren SanitätSrat Dr. Scheffer und Dr. med. Zülch, nach der Sezierung vollständig an. Das gegen den Taglöhner eingeleitete Verfahren ist daraufhin eingestellt worden.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft
Frankfurter Börse vorn 84. April.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult. April 0.70 %, do. per dl Mai 1.900/q, do. per ult. Juni 2.70%, Diskonto-Kommandit per dt April 0 55 7q> do. per ult. Mai 1.65%, do. per ult. Juni O.OO6 -. Lombarden per ul*. April 0.30/o, do. per ult. Mai 0.70%, do. ptr ult. Juni 1.05%. Spanier per ult. April 0.00.
Notierungen: Kreditaktien 228.70-40-00-00, DtekcmV Kommandit 189.60-50-00, Staatsbahn 186.00-000, Gotthard 142.0 Lombarden 27.00-00 00, Ungar. Goldrente 97.65, Italiener 94 W, Sproz. Mexikaner 25.90, Oesterr. Coupons 84.%, Amerik. Coupw 0.00, Privat-Diskont 4%%.
l%-2% Uhr: Kreditaktien 228.40-80-000, Diskonto-Kon man dit 189 60-70 Staatsbahn 186.00, Lombarden 00 00.
Märkte*
ba. Alsfeld, 25. April. Dtehmarkt. Auf dem heutig Ostermarkte waren 816 Schweine und 11 Stück Rindvieh eil getrieben. Der Handel mit Schweinm war lebhaft; es wurden * zahlt: für Ferk<l Mk. 28 bis Mk. 45, für Läufer Mk. 45JH Mk. 110. Der Handel mit Rindvieh war dem schwachen AuM entsprechend. Bet genügendem Angebot würde auch der Rtndot^ handel lohnender feto, da Käufer und Interessenten auS nah u» fern die Alsfelder Märkte besuch«. — Der nächste Btehm^ (Himmeisahrtmarkt) findet am 21. Mai statt.
wvvd SaXctot-S
nadk 9R.aao in eigener
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Krieskasten.
D. G. Bileam war ein mesopotamischer Prophet. Im seines Königs Bala! ritt er aus einer Eselin hinaus, die die ©reg- des Königreiches bedrohenden Israeliten zu verfluchen, »eine - aber, so erzählt die Legende, sah einen Engel des 6erm und Hub p ' lich zu reden an Bileam segnete darauf die Israeliten. So ijt sprichwörtlicher Vergleich geworden für einen Menschen der die w sicht feiner Auftraggeber in ihr Gegenteil zu verkehren sich genot,^ findet.^ sind die Gräber der ^eiligen Stiere der
Egypter, die sich bei Saccara in der Nähe der Rumen von Menv^ befanden. Diese tempelartigen Gräber führen den Namen Serap


