fe'ÄhJ 1
‘•’aJU'jk. — V \
M kh g.
-ihrer iu ‘Nl %$«S
Ntbt 5 Ä aetötet. VÄ* Kk AktSeinneh^, tiefen die J 3°W»eil56L ^°.dev jJJ Maiontiit fehl,, -.' deigeordne,-. e ^rchS Los aus - r>. A soll in Stu,. sMev-GeuossM Mündet »tr^ a Mgegend M;- verte«, als seL n Montag in (w er mit solcher L ;®***m» oen ist. _ oj j,
Großh. ®-7. - hener Bü^-
Gendarm v-. ldt abgeDu HM die §DM in «chu
.fÄ0rt t-Sfffi s*M men.
jur. $il d-« »WS, ?ohllt? fl0 der tb ^inl fi-6 in igel, WvE
JSj K'«' 1 btöer 0a
i Ätyrtr, eite folgend Wt.-? iet etÄt 'oot/. .uLb yA^itai tliefoen, Willi • )ir uns denn NM. i 'Im Rhein angelvir cklich, ob der Ach uns, wir brauchte, igroßgenug.. a\ Mtzes EhesM
nnsWüe^ > Frartsurter Wlii.- Zgedacht, aber nicht k j ging die Fahrt glit ferkelten fid) genur 6te auf einmal Nmi den, uni) jagte daa , Mitteilung bewahr, ihe. Niemand jprci . ^lod) ein paar Mi ^Matten Zei/e ijm 4 \tlbci ;\wVv । tfttiu den Md dtt ommem r gestalten und F ist, die Genera! künde hörte ei,« inischenGct-^ d. theol.Bad'0l ', eine arme i ihm entfernt, j* r, öevr 9hel;.^, ung aller.WJL $ er endlich m V ■■ n hei mein E S-M erti* . Diese nahmen
mar. knnm^^. sKs ?5, cand. ur.
nmandierr^^-
Kchläfe erhob. Die Knaben liefen erschrocken davon, — hörten noch einen Schuß krachen und verständigten den nächsten Sicherheitswachmann in der Hauptallee, der dann beit Selbstmörder mit durchschossener Schläfe und zer« ichmetterter Hirnschale fand. Ein vom Polizeikommifsariat deS Praters herbeigeholter Beamter erkannte nach den lZrfitenkarten und Adressen mehrerer Briefe, wer der Selbstmörder fei. Als Ursache des Selbstmordes tuird ein Liebesverhältnis zu einem Mädchen bezeich. nd, das er wegen ihrer sozialen Verhältnisse und wegen ihres Vorlebens nicht heiraten konnte. Dr. Walter Nothnagel soll durch dieses Verhältnis auch in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein, doch hatten zwei Finanz- männer bereits die Ordnung derselben eingeleitet. Nothnagel war 26 Jahre alt, hatte sich den juristischen Studien girvibmct, die Staatsprüfungen mit Auszeichnung bestanden uni) war als Konzipist bei der Finanzprokuratur zu Wien nsgetreten. Er veröffentlichte kürzlich ein juristisches Werk iber Besitz und Eigentumsrecht, das lebhafte Anerkennung sMd. Er beabsichtigte, sich als Privatdozent an der Prager deutschen Universität zu habilitieren. Man fand bei der Leiche Walter Nothnagels einen Brief, in dem ein Ltrwandter ihn aufforderte, sich vor der Abreise nach frag zu ermannen und dem drückenden und unwürdigen Lu beSverhältnis zu entreißen, ferner Briefe über seine pekuniären Verhältnisse, endlich zwei geschloffene Briefe Malter« an seinen Vater und einen Professor, dem er schrieb, er könne von dem Mädchen nicht laffen. Seine Schulden, die durch das Liebesverhältnis verursacht sind, sollen etwa 30000 Gulden betragen, eine geringfügige Summe für den Vater, dem er sich aber nicht entdecken wollte. Hofrat Notuagel, der zu einem Konsilium nach Straßburg berufen war, kehrte Sonntag nach Wien zurück.
* Gleiwitz, 24. April. Heute mittag gegen 1 Uhr explodierten auf der Georg von Giesches Erben gehangen Dynamit-Fabrik Alt-Berum bei Tichan in der Waschanstalt mehrere Zentner Nitro-Glycerin. Zwei dabei beschäftigte Arbeiter wurden buchstäblich in Atome zerrissen. Die Detonation war so stark, daß man sie fast 25 Kilometer weit gehört hat.
* Freudenstadt, 24. April, lieber einen Fall von Nord aus religiösem Wahnsinn wird gemeldet: Johannes Finkbein er, Holzer und Küfer, 44 Jahre alt und Vater von sieben Kindern, hatte bis vor kurzem ein geordnetes Familienleben und stand bei seinen Mitbürgern in »gewissem Ansehen. In den letzten Wochen litt er sehr an Schlaflosigkeit und fuhr deshalb nach Kannstatt, wo er in einem achttägigen Aufenthalt in der Heilanstalt von Fcüulein Seckendorf Hilfe suchte. Er kam aber mit Spuren vor religiösem Wahnsinn nach Hause. Schon Tage und Rächte .vor der schauerlichen Bluttat kämpfte er mit dem Vosen und hatte „Erscheinungen", an die auch seine Angehörigen glaubten. Am Abend des Verbrechens gab er m„ alle seine Angehörigen segnen und bei ihnen den Teufel Quittreiben zu wollen. Es mußten alle nieberfnieen. Er ftedlte ihnen ben Finger in ben Hals, unb wer sich wehrte, dem würbe der Kopf rechts unb links an die Tischecken, tobe unb auf ben Stoben geschlagen. So trieb er es zuerst bei seiner Frau. Als biefe floh, ging es an ben 17jährigen Schn. Dieser wehrte sich unb floh auch, ber Vater ihm nach. Untnrbeffen flohen verschiebens Kinber, so baß nur noch 3 in der Stube waren. Der Vater kehrte zurück unb ermordete nun durch Erwürgen, Treten und Schlagen seinen irrigen Sohn Eberhard, dessen letzte Worte gewesen lein sollen: „Golt sei mir Sünder gnädig". Hierauf ging it am den 2jährigen Knaben Wilhelm. Dieser wurde, wie cuS den Verletzungen zu schließen ist, an die Wand geschlagen, dis er tobt war, unb bann zum Fenster hinausgeworfen, tot bem er später gefunben würbe. Hierauf ging der Mörder auf bie Suche nach dem ältesten 17jährigen Sohne °uf die Bühne. Er verlangte dann von seiner hochbetagten Kuller Licht, unb als sie kam, packte er sie, würgte sie
unb schlug ihr ben Kopf auf die Treppenkante, bis sie scheinbar tobt liegen blieb. Sie hat sich aber wieber erholt und ihre Verletzungen sind scheinbar nicht lebensgefährlich. Während dieser Zeit hatte sich ber 12jährigc dritte Sohn, der in ber Stube geblieben war, versteckt und wurde glücklicherweise von bem unmenschlichen Vater in ber Stube nicht mehr gefunden. Erft als später Hilfe kam, entdeckte man den armen Jungen zitternd unb bebend unter einem Bett. Inzwischen brachten Nachbarn Hilfe, die Thür wurde eingeschlagen, und der Mörder konnte gefesselt werden.
* Budapest, 24. April. Bei dem heutigen Duell zwischen dem Redakteur des „Pestl Naplo", Vesce, und einem Redakteur des „Magyar Orcgo" wurdeo beide verwundet. Vesce erhielt einen Hieb über die Nase, der andere wurde am Kopse ziemlich schwer verwundet.
Universität und Hochschule.
— Ernannt: Der Privatdozent Dr. Josef Müller zum a.-o. Professor der philosophisch-theologischen Propädeutik und spekulativen Dogmatik an der Universität in Innsbruck.
— Berufen: Der Privatdozent der Nasfischen Philologie an der Universität Freiburg i. Br., Dr. Kalbfleisch, als a. o. Profeffor an die Universität Rostock. Er hat den Ruf angenommen.
— Habilitiert: In der philosophischen Fakultät der Züricher Hochschule Dr. phil. et weck. Arthur Wreschner als Privatdozent für Psychologie und systematische Philosophie. — Der aus verschiedenen Prozessen bekannte Pfarrer a. D. Wilhelm Thümmel (Remscheid) als Privatdozent für Kirchengeschichte und praktische Theologie an der Friedrich Wilhelms-Universität in Berlin. — An der Universität Marburg Lic. theol Rudolf Knopf mit einer Antrittsvorlesung „über die soziale Zusammensetzung der ältesten heidenchristlichen Gemeinden".
— Gestorben: Der Direttorialassistent bei den königlichen Museen in Berlin, Dr. Fritz Krebs im Alter von 33 Jahren. — Dr. E. Hartig, Profeffor an der technischen Hochschule in Dresden und Mitglied des kafferlichen Patentamtes.
— Verschiedenes: Aus Jena teilt man mit: Prof. Dr. Sind, der Direktor des hiesigen mineralogischen Instituts, hat eine Forschungsreffe nach dem Sudan unternommen. — Mit Beginn des Sommersemesters treten in den Lehrkörper der Universität Jena Dr. Hartmann, Assistenzarzt der chirurgischen Klinik, und Dr. Rabe, Assistent am chemischen Laboratorium, als Privatdozenten ein. — Der o. Professor der Philosophie, Dr. El. Bäumker, an der Universität Breslau hat den an ihn ergangenen Ruf nach Bonn, als Nachfolger Neuhäusers, abgelehnt. — Der verstorbene Naturforscher und Direktor des Pariser Museums der Naturgeschichte, Alphonse Milne-Edwards, ist 65 Jahre alt geworden. Er war Mitglied der Acadömie des Sciences und der Aoadömie de Mödecine. — Das Unterrichtsministerium in Wien hat dem Pensionierungsgesuch des Profeffors Schenk, des Vorstandes des embryologischen Institutes, vom 1. Mai ab stattgegeben. — Aus Tübingen berichtet man: Dem Privatdozenten und Assistenten am chemischen Universitätsinstitut Dr. Bülow ist Titel und Rang eines a. o. Professors verliehen worden. — Der Physiker der technischen Hochschule in Dresden, Professor Dr. Trepler, der Erbauer des physikalischen Instituts der Universität Graz, tritt am 1. Oktober von der Profeffur zurück Sein Nachfolger wird, der Nationalzeitung zufolge, Professor Dr. W. Hallwachs, bisher Profeffor der Elektrotechnik.
Kunst und Wissenschaft.
Weimar, 23. April. In Gegenwart des Großherzogs und des Erbgroßherzogs fand heute die 36. Generalversammlung der deutschen Shakespeare-Gesellschaft statt. Präsident Oechel- häuser erklärte die Finanzlage für ausgezeichnet unb verkündete das Ausschreiben eines Preises für eine wissenschaftliche Arbeit. Den Festvortrag hielt Bulthaupt über „Raum und Zeit bei Shakespeare und Schiller". Nachmittags findet ein Festeffen statt Abends wurde im Hoftheater „Timon von Athen" in Bulthaupts Bearbeitung gegeben.
— In Karlsruhe ist der greise Dichter Wilhelm Gehring, 85 Jahre alt, gestorben.
An die 10. in Prag abgehaltene Versammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft schloß sich ein Besuch der zoologischen Station in Triest, deren 25jähriges Bestehen gefeiert wurde. Statthalter Graf GoeS begrüßte die Gesellschaft, worauf Geheimrat Schulze- Berlin dankte. An den Unterrichtsminifier v. Harte! wurde ein Be- grüßungstelegramm abgesandt.
Gerichtssaat.
A Laubenheim bei Mainz, 23. April. Der Schuhmacher Jakob Molsverger aus Meuth, der sich auf Wanderschaft befand, erschwindelte in den Gemeinden Bodenheim, Laubenheim, Gonsenheim, Finthen und Mombach aufgrund eines gefälschten, angeblich von einem Geistlichen ausgestellten Zettels, nach dem ihm seine Hofraite abgebrannt sei, von den Bewohnern zumteil recht erhebliche Unterstützungen. Die Polizei aber störte bald sein einträgliches Geschäft und
nahm den Gauner fest. Wegen Urkundenfälschung und Betrugs wurde er zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust verurteilt. - Gleichzeitig wurde ein Schwindler ganz ähnlicher Art, der Taglohner Wilhelm Schuhmann aus Wendelsheim zu l'/r Jahren Zuchthaus, 300 Mk. Geldstrafe und 5 Jahre Ehrverlust verurteilt. Sch. hatte sich Ende 1899 in Gensingen und Freilaubersheimf bei verschiedenen Landwirten als Gesindevermieter auSgegeben und bei einer Reche von Herrschaften Knechte und Mägde vermietet, sich Spesen auszahlen und obendrein auch noch beköstigen laffen. Die betrogenen ^.andwirte warteten vergeblich auf das vermietete Gesinde. ________________
Sprechstunden der Redaktion
des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplancigaffe aus.
Familien Nachrichten.
Geboren: Herrn Josef Rauheim in Darmstadt ein Sohn. Herrn Adolf Engel in Aiedberg ein Sohn. Herrn Simon Eichelberg in Wetzlar eine Tochter.
Verlobte : Therese Kolz, Ernst Helmers, Gießen-Karlstadt a. M. Frieda Guthof, Julius Seelig, Darmstadt Mannheim.
Gestorbene: Herr Christian Karn in Wetzlar. Herr Peter Kapsar in Wetzlar. Frau Auguste Schneider in Darmstadt. Herr Adam Biringer in Darmstadt. Frau Marie Jäger in Darmstadt. Frau Sara Feuchtwanger in Frankfurt a M. Frau Katharine Hamm in Darmstadt. Herr Adam Biringer, Maschinensabrikant, in Darmstadt. Frau Marie Jäger, in Darmstadt. Herr Ludwig Dauber, Kriegsrat in P., in Darmstadt. Herr Philipp Marheineke, in Darmstadt. Herr August Heidelbach, in GethürmS. Herr Wilhelm Altvater, in Darmstadt._____
Neueste Meldungen.
Dep eiche» deS Bureau ,$etolb'.
Berlin, 25. April. Der „Pariser Figaro" erklärt wiederholt, daß Kaiser Franz Josef nach Berlin eingelaben worden sei unb knüpft baran bie Unterstellung, baß eine Nichteinlabung deS Königs Humbert von Italien vorliege unb baß bieseUnterlassung in Italien als tiefe Kränkung empfunden werde. Dem gegenüber betont bie „Post- nochmals, baß in ber ganzen Angelegenheit niemals eine Einlabung erfolgt ist. Der Besuch des Kaiser Franz Josef ist lediglich auf deffen eigene Initiative zurückzuführen.
Loudon, 25. April. Nach einem Telegramm aus Shanghai meldet die dort erscheinende „China Gazette-, zwischen ber russischen unb der chinesischen Regierung sei eine Convention abgeschlossen worden, wonach Rußland die Genehmigung deS Baues einer Eisenbahn von Peking nach Kiachta erhalte. Nominell sei gemeinschaftliche Kontrole zur Bedingung gemacht, doch werde die Bahn thatsächlich unter alleiniger Kontrole der russisch- chinesischen Bank stehen. Die Konzession ist noch nicht ratifizirt.
Brüssel, 25. April. Exkommandant Lot Hai re, der bekanntlich beschuldigt wird, einen großen Teil der Greuelthaten in dem kongostaatlichen Mongalla-Gebiete verübt zu haben, traf gestern ans Afrika in Antwerpen ein.
Wien. 25. April. Entgegen den in den Blättern verbreiteten pessimistischen Meldungen wird in Regierungskreisen versichert, daß der Ministerpräsident v. Körber fest entschlossen sei, vor dem Wiederzusammentritt des Reichsrates die Verständigungs-Konferenz einzuberufen und ihr den Sprachengesetz-Entwurf der Regierung vorzulegen.
Wien, 25. April. Dem „Neuen Wiener Tageblatt" wird aus Rom gemeldet, daß der Herzog von Aosta in Vertretung des Königs zur Großjährigkeits-Erklärung des deutschen Kronprinzen sich nach Berlin begeben wird.
Brünn, 25. April. Infolge plötzlichen Wasser- Einbruches sind sämtliche Schachte der Rositzer Kohlen- Gewerkschaft außer Betrieb gestellt worden.
Kunst-Ausstellung.
ausstelluDg im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 ühr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg^ an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garterrftrahe S.
«rt-ebot der Nrbeitrrebmrr: 1 Weißbinder, 1 Fahrbursche, 1 Kinder- ii-Oen, 1 Laufrnädchen, 1 Strickerin, 1 Näherin.
-rachfrage der Arbeitgeber: 1 tücht. Tapezier und Polsterer, 2 Schuh- ucher, 2 Schneider, 2 Pferdeknechte, 10 Taglöhner, 1 Kutscher, mehrere Dienst- dbdben für Küche und Hausarbeit, 2 Kindermädchen, 1 Laufmädchen, 1 Frau zum ^ckuustragen.
Bekanntmachung,
beit.: Das Einhalte« der Taube« während der Saatzeit.
Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 79 des ZWrafgesttzes aufgefordert, ihre Tauben von jetzt bis 10. Mai in den KOgen einzuhalten. Uebertretungen dieser Vorschrift müssen nach Maß- gjtbe des Felbftrafgesetzes zur Anzeige unb Bestrafung gebracht werben.
Gießen, den 25. April 1900.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
Kaufmännische Fachschule.
Das Gommer-Gemester unserer Schule beginnt
Dienstag den L Mai, abends 8 Uhr.
Wmricht wird erteilt in Schönschreiben, Rechtschreiben und 8tn«ographie (Gabelsberger). Gleichzeitig wird auch wieder ein lLiikmichtS-Kursus im Maschinenschreiben abgehalten.
Anmeldungen werden vom 25. er. an — Steinstraße 19, II — Funes am 30. April, abends von 9 Uhr an, im Lehrsaal I der Schule - Korbanlage 15 — entgegen genommen. 3062
Die Schnlkommisfiou der kauf«. Fachschule.
WlWtnWAW
Verdingung von Fuhrlöhnen.
Dar Fahren der drei städtischen Gießfäffer soll wiederholt und zwar auf unbestimmte Zeit im Wege der öffentlichen Verdingung vergeben werden, wozu Termin auf Samstag, 28. April d. A., vormittags W/8 Uhr, anberaumt wird.
Die Bedingungen liegen zur Einsicht der Jntereffenten auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen und find Angebote auf Vordruck bis zum genannten Termin einzureichen.
Zuschlagsftist 14 Tage.
Gießen, 23. April 1900. Das Stadtbauamt. ________Schmandt._____3034 DeKanntmachung.
Die am 19. und 20. April 1900 in den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda. ab- gehaltene Holzversteigerung ist ge« nehmtgt.
Treis a. d. Lda., 24. April 1900. Gr. Bürgermeisterei Treis a. b. Lda.
Benner. 3071
Arbeitsvergebung.
Die zur Revacatur der Waffer- leitung in Rödgen erforderlichen Arbeiten sollen Samstag de« 28. l. Mts., mittags 1 Uhr, in dem Gemeindehause daselbst öffenllich in Accord gegeben werden: 8026 veranschlagt zu
Erdarbeiten Mk. 117.—
Jnstallationsarbeiten „ 78.—
Chauffier- und Pflaster
arbeiten , 65.25
Gießen, den 24. April 1900. Senßfelder, Kreisstraßenmeister
Bekanntmachung.
3>onu<rsf«g den 26. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Aenstadt 55 Möbel aller Art, sowie ein größerer Posten Schuhwaren, ein ruff. Billard, 2 Teleph.-Apparate u. v. a. zwangsweise gegen bar versteigert werden.
Gießen, den 25. April 1900. 01781 Geipel, Gerichtsvollzieher. Hchversteigerung in der steiherrl. Aefförstem finbtnau.
Freitag den 27.1. M., vormittags 9 Uhr, nach Zusammenkunft im Distrrkt Steinberg beim Pflanzgarten, aus den Distrikten Steinberg, Höringsteick, Range, Lemberg und Noll. Stämme: Eichen 1 Stück von 60 em m. Dm-, 2 m Länge
mit 0,57 fm, Birken 7 Stück von 24 bis 37 cm m. Dm., 4 bis 9 m Länge mit 3,02 fm, Fichten 7 Stück (aus Distrikt Noll und Odenberg) von 14 bis 26 cm m. Dm., 12 bis 17 m Länge mit 3,16 fm, Obstbaum 1 Stück (Birnbaum) von 33 cm m. D., 5 m Länge mit 0,43 fm; Scheiter rm; Buchen 174 1. Kl., 6 2. Kl., Birken 25 1. Kl., 4 2. Kl., Eicken 10, Nadel 25 1. Kl., 8 2. Kl., Aspen 12; Knüppel rm: Buchen 88, Birken 11, Eicken 32, Aspen 2, Nadel 39 1. Kl., 11 2. Kl.; Reiser rm: Buchen 636, Birken 22, Eichen 438, Nadel 592; Stöcke rm: Buchen 40, Eichen 33, Birken 6, Nadel 159. Das Volz auS den Distrikten Lemberg, Range und Noll wird nicht vorgezeigt. Steigliebhaber werden gebeten, sich dasselbe vorher anzusehen.
Londorf, am 23. April 1900.
Freiherrliche Dberförsterei Rabenau.
Schwörer. 3G5O
5n uevluutfeit
01767] Garten an der Leihgesterner- straße, nahe der Aktien-Brauerei, und ein Acker im „Alten Feld" zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres zu erfragen bei Karl Batth. Ang. Noll, Kirchenplatz 9, II, $>•
/Line Kante Mist zu verkaufen. [01783]__________Bruchstratze 12.
01779] g-rüh. Rofakartoffeln, zum Setzen, verkauft Dienstmonn Ikarpf»
01788] Hut eryattenes Nett, zwei- tbür. KtetderschranS, Aafchmaschine und große Maschmaugek zu verkaufen.
B Näheres in der Expeditton d. Bl.


