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26.1.1900 Drittes Blatt
 
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Nr. 21 Drittes Blatt.________Freitag den 26. Januar

1900

Gießener Anzeiger

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Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die?lbholestellev vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Pfg.

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Erscheint tügNch mit Ausnahme der

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Die Gießener K«»itte«VtSt1er werden dem Anzeiger im Wechsel mitHess. Landwirt" uBlätter für Hess. Volkskunde" »öchtl. 4 mal beigelegt.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren.

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Gratisdeilagen: Gießener FamUienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.

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Lokales und Provinzielles.

(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)

Gießen, 25. Januar 1900.

* Die deutschen Burschenschaften des A. D. C. sind dem Deutschen Flottenverein mit einem jährlichen Beitrag von 1000 Ml. beigetreten; früher wurde der Beitritt wegen der damaligen GeschästSleitung abgelehnt.

** In einem Ansinnen Großh. Ministeriums der Finanzen an die Stände des Großherzogtums, betreffend die Landeslotterie, wird folgendes ausgeführt: Durch das Gesetz, die Einführung einer staatlichen Klassen­lotterie betreffend, vom 12. August 1899, ist die Groß­herzogliche Regierung ermächtigt worden, den Betrieb der Lotterie selbst zu übernehmen oder unter Wahrung ihres Aufsichtsrechtes einem Unternehmer zu übertragen. Die wegen der Verpachtung der Lotterie von der Regierung geführten Verhandlungen haben gezeigt, daß eine Ver­pachtung dem Staat hinreichende finanzielle Vorteile nicht gebracht haben würde. Die Verpachtung ist für die Re­gierung zweifellos die bequemere Art des Betriebs, ein­träglicher aber ist der Regiebetrieb. Denn während bei der Verpachtung zwei Personen, der Staat und der Unter­nehmer, auf Gewinn rechnen, fällt bei dem Regiebetrieb auch der Unternehmergewinn dem Staate zu, vorausge­setzt, daß die Lotterie überhaupt rentiert. Dieses mit dem Regiebetrieb allerdings verbundene Risiko glaubt die Re­gierung umsomehr tragen zu müssen, als die in den letzten Wochen aus Anlaß der Bestellung der Kollekteure geführten Verhandlungen gezeigt haben, daß in Hessen außerordent­lich stark gespielt wird, und daher auch auf eine gute Ein­nahme aus der einheimischen Lotterie gerechnet werden darf. Die Regierung hat sich daher zum Regiebetrieb ent­schlossen. Es ist aber geradezu eine Lebensfrage für die Lotterie, daß bei ihrem Beginn eine hervorragend tüch­tige Kraft, die in dem Lotteriegeschäft die nötige Erfahrung besitzt, an die Spitze des Unternehmens gestellt wird. Es ist gelungen, in dem bisherigen zweiten Direktorialbe­amten bei der Königlich Sächsischen Lottericdirektion in Leipzig, Finanzrat Dr. jur. Götz, für das Unternehmen einen Leiter zu gewinnen, der allen Anforderungen ent­spricht. Selbstverständlich mußte dem Genannten, um ihn zum Aufgeben seiner guten Stelle und seiner günstigen Aussichten auf Beförderung in der Heimat zum Zwecke des Uebertritts in den hessischen Staatsdienst zu veran­lassen, ein außerordentliches Entgelt geboten werden. Als solches erschien die Gewährung eines Gewinnanteils an dem Reinertrag der Lotterie besonders geeignet, zumal auch der kaufmännische Charakter des Unternehmens diese Art der Vergütung rechtfertigen dürfte. Da es notwendig war, die Landeslotterie so bald wie irgend thunlich ins Leben treten zu lassen, so wurde das in der Verordnung, die Landes-Lotterie-Direktion betreffend, vom 29. Novem­ber 1899 (Reg.-Blatt Nr. 65) vorgesehene, aus der Anlage ersichtliche Personal, mit Ausnahme eines Bureauassisten­ten, eines Kanzlisten und eines Kanzleidieners, die zur Zeit noch entbehrt werden können, angenommen. Die Di­rektion wurde in dem früher Wienerschen Hause, Wil- helminenstraße 3, untergebracht. Die für die Einrichtung und den Betrieb der Lotterie erforderlichen Aufwendungen sind nebst näherer Begründung in der Anlage enthalten. Mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich daher das Ministerium der Finanzen an die Stände des Großherzogtums, zu­nächst an die Zweite Kammer derselben, das ergebenste. Ansinnen zu richten, den laufenden Betrag von 92 850 Mark und den einmaligen Betrag von 15 461,95 Mark behufs Deckung der näherbegründeten Ausgaben, und zwar die für die Besoldungen erforderlichen Beträge mit Wirkung vom Tage der Annahme der betreffenden Beamten an, zu Lasten der Betriebseinnahmen aus der Lotterie zur Verfügung zu stellen. Mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Sache bitten wir um eine beschleunigte Beschlußfassung.

O Nidda, 23. Januar. Gestern wäre beinahe ein Mann von hier in der Nidda verunglückt. Derselbe wollte die auf der alten Brücke stehende Laterne mit Oel versehen. Als er aber die Leiter an dem Laternenpfosten bestiegen hatte, brach der Pfosten an der Erde ab und stürzte samt der Laterne in die hochgehende Nidda. Der Mann wurde noch von einem Vorübergehenden gefaßt, sonst wäre er dem Pfosten nachgestürzt. Bei der Wahl eines Gemeinderatmitgliedes an Stelle des zum Bürger­meister gewählten Gemeinderats Roth wurde der frühere Bürgermeister, Herr Landtagsabgeordneter Erk, mit 129 Stimmen gewählt; andere Kandidaten waren nicht aufge­stellt worden. Die Holzpreise haben sehr angezogen. In Ober-Lais werden 3035 Mark pro Festmeter Fichten­derbstangen bezahlt. Zum 27. Mai wird hier der Be­zirkstag des Nordbezirks des Gau 9 vomDeutschen

Radfahrer-Bund" abgehalten werden. Es wird an diesem Tage eine vom Gau veranstaltete Fernfahrt nach Nidda ftattfinden, wonach noch eine Anzahl besonderer Festlich­keiten veranstaltet werden wird. Voraussichtlich wird eine große Anzahl Gäste sich in unserer Stadt einfinden. Zu Kaisers Geburtstag veranstaltet der Kriegerverein in seinem Lokalzur Traube" einen Festball.

R. Reichelsheim i. d. W., 25. Januar. Die nasse Witterung hat in unserer Umgegend eine Krankheit ver­ursacht, welche unter dem Namen Mumps von den LeutenMops" genannt auch Ziegenpeter, parotitis polymorpha, oder Bauerwetzel bekannt ist. Sie tritt vor­zugsweise unter jüngeren Leuten auf, und äußert sich durch leichtes Fieber, Kopfschmerz, Hinfälligkeit und Appetitlosigkeit. DaS Gesicht ist in unförmlicher Weise verschwollen, die Patienten bekommen einen steifen Hals und können nur schwer kauen und schlucken. Merkwürdigerweise werden junge Burschen mehr davon befallen, als junge Mädchen; bei manchen Patienten wirft sich das Uebel auch auf den Unterleib, und die Befallenen haben mitunter drei Wochen zu thun, bis sie wieder hergestellt sind. Durch den schweren Regen in den letzten Tagen ist die Horloff stundenweit über ihre Ufer getreten, wodurch die Wiesen gründlich bewässert werden. Der Handel nach Frankfurt mit Heu ist in letzter Zeit lebhaft geworden; man sieht oft hochbeladene Wagen, mit großen Tüchern zum Schutz gegen Regen Überspannt, die große Straße nach Süden fahren. Kaisers Geburtstag wird nächsten »SamStag im hiesigen Bürgerkasino in solenner Weise ge feiert werden.

Darmstadt, 24. Januar. Wie daSD. T." hört, ist für das neue Jahr ein Bestand von 2162 steuer­pflichtigen Hunden in unserer Stadt ermittelt worden. Der Bestand für das Vorjahr kann mit rund 2500, der Abgang also zu etwa 338 angenommen werden. Ein großer Teil des Abgangs ist wohl auf Rechnung der Er­höhung der Hundesteuer zu setzen; wenn der Abgang doch nicht so groß ist, als man ursprünglich wohl vermutete, so hat daran auch die Belassung der Gemeindehundesteuer auf dem seitherigen Satz ihren Anteil. Für den Staat ergtebt sich als Ertrag der Hundesteuer aus der Landes­hauptstadt ungefähr folgendes Rechenexempel: 1899=2500 Hunde ä 5 Mk. = 12 500 Mk. Ertrag; 1900=2162 Hunde ä 10 Mit. = 21620 Mk. oder 9120 Mk. Ertrag mehr. In den Motiven zu dem neuen Gesetzentwurf hat s. Zt. die Regierung damit gerechnet, daß sich durch Er­höhung der Hundesteuer die Gesamtzahl der Hunde sich int ganzen Land von 47 608 auf etwa 40000 vermindern werde, also um etwa 16 pCt. Da in Darmstadt die Ver­minderung von 2500 auf 2161 vorliegt, also etwa 1V2 PCt., so erhellt daraus, daß die Regierung, wenigstens, was unsere Stadt betrifft, annähernd richtig vorausgesehen hat.

Darmstadt, 24. Januar. Wie aus Gotha gemeldet wird, sind Seine Königliche Hoheit der Großherzog gestern abend 6 Uhr 25 Min. daselbst wohlbehalten ein­getroffen.

Offenbach, 24. Januar. Der Beigeordnete Wolff hatte gegen den Direktor des Krankenhauses Medizinalrat Doktor Köhler die Beleidigungsklage angestrengt. Die Staatsanwaltschaft hatte jedoch die Erhebung des Antrags abgelehnt. Darauf wandte sich Wolff an das Kreisamt Offenbach, das nun seinerseits den Antrag auf Erhebung der Anklage gegen Dr. Köhler wegen Beleidigung Wolff's stellte. Nach der nun vorliegenden Entschließung der Staatsanwaltschaft hat diese jedoch abge- lehnt, dem Antrag des Kreisamts Folge zu geben.

Offenbach, 24. Januar. Für Ende dieses Monats soll eine größere militärische Uebung unter Hinzuziehung der Garnisonen Darmstadt. Offenbuch und Worms in Aus­sicht genommen fein. Die Hebung dürste in der Nähe von Groß Gerau stattfinden.

Klein-Auheim, 24. Januar. Der um 8 Uhr gestern abend hier fällige Güterzug Eberbach Hanau mußte zwischen Hainstadt und hier auf freier Bahnstrecke liegen bleiben, da ein Güterwagen aus unbekannter Ursache, wahrscheinlich aber infolge Achsenbruchs, entgleiste. Der Verkehr auf der eingleisigen Bahn blieb wegen des Unfalls längere Zeit ge­sperrt. Die Reisenden aus beiden Richtungen mußten vor der Unfallstelle umsteigen, was um so leichter bewerkstelligt werden konnte, als sowohl der um 8.12 von Seligenstadt abgehende Schnellzug, als auch der um 8 Uhr in Hanau abgelassene Personenzug fast gleichzeitig bei der Unfallstelle eintrafen. Beide Züge fuhren nach Auswechselung der zahl­reichen Passagiere wieder an ihre Ausgangsstationen zurück.

Tiefelbe Auswechselung der Reisenden mußte sichZgegen 10 Uhr bei der ebenfalls fast gleichzeitig erfolgten Ankunft der Personenzüge aus beiden Richtungen wiederholen. Die Verkehrsstörung, welche beträchtliche Verspätungen verur­sachte, wurde während der verwichenen Nacht beseitigt.

Mainz, 24. Januar. Die beabsichtigte Nieder­legung der nordwestlichen Umwallung der hiesigen Festung zeigt sich nach einer von militärischer Seite verschiedenen Blätter zugegangenen Mitteilung jetzt in einem anderen Lichte als man anfänglich allgemein ge­glaubt hatte. Während, als die Nachricht von der Nieder­legung der Wälle von Berlin hier eintraf, jedermann der Ansicht war, daß der Militärfiskus das freiwerdende Festungsgelände der Stadt überlassen würde, stellt es sich nach obiger Mitteilung jetzt heraus, daß das Terrain ein­fach zum Verkauf ausgeboten werden soll und der Meist­bietende deli Zuschlag erhält. Unter diesen Umständen wird die Stadt schwerlich als Käuferin auftreten, denn durch die jüngst erfolgte Erwerbung der Schloßkaserne und der sonstigen alten militärischen Gebäude ist Stadt um Baugelände durchaus nicht in Verlegenheit und hat anderer­seits durch diese letzten Abschlüsse mit dem Militärfiskus ein so großes finanzielles Risiko übernommen, daß für lange Zeit überhaupt nicht daran zu denken ist, weitere Terrainspekulationen mit städtischen Mitteln zu machen.

Mainz, 24. Januar. Der neu erwählte Bischof Dr. Brück wird am Donnerstag nach München abreisen, um vor dem päpstlichen Nuntius den Jnformativprozeß abzulegen.

* Wiesbaden, 24. Januar. Der Geheime Regie- rungsrat Thomä ist g e st o r b e n.

Kassel, 24. Januar. Der K o in rn u n a l l a n d - tag für den Regierungsbezirk Kassel ist auf den 19. Februar nach hier einberufen. Die Verhandlungen finden im Saal des Ständehauses statt. Wie wir hören, wird das diesjährige Tagen des Landtages etwa 3 bis 4 Wochen andauern. Der Provinziallandtag für Hessen-Nassau tritt bekanntlich am 20. Februar ebenfalls hier zusammen. Die Verhandlungen des Provinzial-Land- tages werden jedoch voraussichtlich kaum länger als eine Woche in Anspruch nehmen, soweit sich auf Grund der zur Beratung gelangenden Vorlagen übersehen läßt. Zu den volkstümlichen Lehrgängen von Hoch - s ch u l l e h r e r n war die Nachfrage nach Eintrittskarten außerordentlich groß. In den Arbeitervereinigungen zeigte sich ein so lebhaftes Interesse, daß bei weitem nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten. Einem jähen Tod ist ein Kässelaner, Herr Eisenbahn-Bureau-Diätar List von hier, in Ausübung seines Berufes zum Opfer gefallen. Derselbe wurde auf der Strecke bei Herzberg a. H- über­fahren und getötet. Die Methodistenkirche hat den Bauplatz Schillerstraße 7 gekauft, um auf demselben ein Gotteshaus zu bauen. Ende Juli soll dasselbe fertig gestellt sein.

Vermischtes.

Lennep, 24. Januar. In der bekannten Mili­tärbefreiungsaffäre, die hauptsächlich in Fabri­kantenfamilien der Kreise Lennep und Solingen spielt, wurden gestern wiederum Verhaftungen vorgenom­men. Es handelt sich fast ausnahmslos bei den bisherigen umfangreichen Verhaftungen um Söhne wohlhabender Fa­milien, die es nicht bis zur Einjährig-Freiwilligenprüfung brachten, und nunmehr aus Scheu vor dem zwei- oder drei­jährigen Dienst als Gemeiner gegen hohe Summen sich Pillen zur Erzeugung eines vorübergehenden Leidens für die Zeit der Musterung verschafften. Da die Militärbehörde auf viele Jahre zurück die Musterungs­rollen zur Entdeckung Schuldiger revidiert, wird vielleicht noch mancher daran glauben müssen, der sich auf Grund seines erschlichenen Freischeines sicher wähnte, lieber die erste Serie der Angeschuldigten wird im Februar Verhand­lung vor der Strafkammer in Elberfeld stattfinden.

* Berlin, 24. Januar. Heute nacht entgleiste ans der Station Schönhauser Allee der Berliner Ringbahn aus noch nicht festgestellter Ursache ein Güterzug. Der Heizer wurde getötet, Lokomotivführer, Packmeister und Bremser schwer verletzt. Die Lokomotive und mehrere Wagen sind völlig zertrümmert. Der Verkehr ist unterbrochen.

Breslau, 22. Januar. Die Thäter, welche am Frei­tagabend, um einen Einbruch in das Pieskersche Eisenlager an der Ohlauer Chaussee verüben zu können, den dortigen Privatwächter Wilhelm Püschel ermordet hatten, sind bereits fe ft genommen. Es sind die Schlosser Os-