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Volkartshain zählte man sogar 124 Birn-, 144 Aepfel- und 180 Kirschbäume.
•* Kleine Mitteilungen ans Heffeu und den Nachbarstaaten. Tie Osfeubacher Stadtverordneten beschlossen einstimmig, bei der Regierung in Darmstadt dahin vorstellig zu werden, sie möge im Bundesrat gegen jede Erhöhung aller Lebensmittelzölle stimmen. — In Darmstadt entwendete ein 12i/zjähriger Schüler am Postgebäude einem seiner Mitschüler einen Hundertmarkschein, wosür er eine große Anzahl Gegenstände und unter anderem auch vier kleine Floberts gekauft hat. Die Gegenstände hat er teilweise unter andere Schüler verteilt. M'.t einem der Floberts hat sich das Bürschchen durch die Hand geschossen, sodaß eS ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. — Der Gemeinderat zu Friedberg hat der Vereinigung der Gemeinden Friedberg und Fauerbach zu einer Gemeinde zu- geflimmt.
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B. Lang Göns, 22. Dezember. Heute erhielt unser gewchltac Bürgermeister W. A. Rom Pf seine Bestätigung. Di'LÄnßührung in sein Amt findet Montag den 24. Dezember du lüch Gaoßh. Kreisamt Gießen statt. Unser lieber Bürger- meuistr drücke! scheidet aus seinem Amt, welches er 26 Jahre in 1 'vahr^m Gerechtigkeitssinn treu leitete und wegen seines holW Alters niederlegte. Die Gemeinde wird seiner noch iariigk gedenken. Der neu bestätigte Bürgermeister wird ici an 8mM in derselben gerechten Weise verwalten, wie sein 'otegän^er, davon sind wir fest überzeugt. Gott mit ihm.
Butzbach, 22. Dezember. Unter der Spitzmarke „Ein M.sMdet'eran" schreibt die „Butzb. Ztg.": Herr Georg Li"Sieriich aus Butzbach besuchte heute zum 65. Male de.' Weihnachtsmarkt und kam insgesamt aus 390 Jahr- mäurllt mach Homburg. Möge es dem rüstigen Greis noch reWlaijge vergönnt sein, uns zu besuchen. Sein VerkaufS- )■ 1M der von einer alten getreuen Kundschaft gern auf- gesmcht wirb, ist nach wie vor seit 65 Jahren vor der Sttytz 5-asiel. — Herr Lieberich ist zurzeit der älteste Ein-- woeWir »von Butzbach und beglückwünschen wir den lieben
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I Mieke» diesesM Z. FC Aus Oberhessen, 23. Dezember. Die Abgcord- Leo “„ Möge die gejai wfiim flmnncr, Brauer, Erk, Haas (Darmstadt) haben bei In viel n° ?"1vnderheit tl derr Regiserung angefragt, ob sie Kenntnis davon hat, daß f.-r e e,J Emilien kinkrhrrv die! Äai t Frankfurt in Oberhesien, bezw. im Oberwald, l a « •n teurer < kchdxii verschiedene Quelltu angekauft hat und weitere zu r rO^sgeißel bes Shieges r kam'.sm beabsichtigt, um das Wasser nach Frankfurt zu leiten, gilvtont hat. un a wstl oie Negierung zu chuu geoenke zum Ersatz deS
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Bl Im zu seiner beneidenswerten Rüstigkeit. Möge er sich noch lauge derselben zu erfreuen haben.
'Bad Rauheim, 23. Dezember. Der Abg. Joutz hat am die Negierung die Anfrage gerichtet, ob eS Absicht der«
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Met am Donam K o ß)irö ^rl fc < NfM „Wie die Vh» Theater-Abonnent!- : b« ans der diesjährigen!. Met- (Blöd U) gleich nach s "Halle des Turnverein- Gicht des Sommers auSgesiihrten! uahezu ein Drittel heg' bi ’t damit einem seit Jchcn, besuchten Festlichkeiten Heiner itimlicher Ausdehnung Recht n Mgliednzahl so starker 6 in sich nicht ausschließlich schränken, er muß auch deojn
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Neujahrsbriefe.
Zur Sicherung einer schnellen Beförderung und Bestellung der Postsendungen, besonders zur Neu- jahrszeit, ist es von größter Wichtigkeit, daß der Bestimmungsort auf den Postsendungen möglichst deutlich unten rechts in der Ecke mit großen lateinischen Buchstaben vermerkt, und unterhalb dieser Angaben außerdem die Wohnung der Empfänger recht genau, (nach Straße, Hausnummer und Lage — ob eine oder zwei Treppen usw.) niedergeschrleben wird. Aus der Aufschrift muß auch die Lage des Bestimmungsortes, besonders bei weniger bekannten Orten, unzweifelhaft hervorgehen. Zu derartigen Bezeichnungen eignen sich! Angaben wie: „Provinz Sachsen", „am Rhein", „im Odenwald", „in Thüringen". Bei Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch die Beftell- Postanstalt anzugeben. Grebt es gleich oder ähnlich! lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Liegt der Bestimmungsort in einem fremden Postgebiet, so ist bei den weniger bekannten Orten auch das Land oder der Landesteil auf der Adresse anzugeben. Bei Briefen nach Berlin ist, außer der Wohnung des Adressaten, der Postbezirk (N., N.O. usw.), in dem die Wohnung sich befindet, und möglichst auch die Nummer der Bestell-Postanstalt (C. 22, W. 9, N.W.52) auf der Adresse hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" deut-, lich und zutreffend zu vermerken. Ten Absendern von Neujahrsbriefen wird ferner der möglichst frühzeitige Ankauf der erforderlichen Freimarken und die Absendung der Neujahrsbriefe nach auswärts einige Tage vor Neujahr dringend empfohlen. Denn erfahrungsgemäß ist der Andrang an den Postschaltern am 31. Dezember so stark, daß es oft nicht zu vermeiden ist, wenn an diesem Tage, Stockungen am Schalter eintreten.
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: btn giQuf Mij j. W i -o- Wieseck, 24. Dezember. Vielfach besprochen wird lÖet ^ßelttierbnif°en ’n : Zeit in unserer Gemeinde der frühe Schul- >rtes und Seiih-, in diesem Winter. Dem Vernehmen nach beab-
lusqeaanaan h \ welche sichDgm die Lehrer, wenn eS nach Neujahr auch noch um ^fennen toir°n zur Schule läuten sollte, um Beschaffung von
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selben sei, die Verpachtung deS Kurhauses zu Bad- Nauheim statt ourch öffentliche Verpachtung dasselbe aus der Hand zu vergeben? Nach Ansicht vieler Nauheimer würbe eine öffentliche Verpachtung mehr wie das Doppelte deS seitherigen PachtertrageS ergeben. — Eine weitere An frage lautet: Beabsichtigt Großherzogliche Regierung ein Finanzkonsortium zu unterstützen, welches gewillt ist, unter dieser Unterstützung ein Hotel mit Badeeinrichtungen zu erbauen und dadurch eine große Anzahl der Einwohner von Nauheim, denen nach Lage ihrer Häuser eine solche Bade- einrichtung nicht möglich ist, zu schädigen r
Bad-Nauheim, 22.Dzbr. In der hiesigen israelitischen Kinderheilstätte, die hauptsächlich durch den Wohl- IhätigkeitLsinn mehrerer Frankfurter Familien entstanden ist, wurden in der Saison 1900 zusammen 201 Kinder, und zwar 109 Mädchen und 92 Knaben, verpflegt. Das in dem großen Garten gelegene Hintergebäude der Anstalt wurde in diesem Jahre zum erstcnmale als „Erholungsheim für junge Mädchen der arbeitenden Klaffe" eingerichiet, sodaß die dem KindeSalter entwachsenen jungen Mädchen, die durch angestrengte Arbeit als Näherinnen, Arbeiterinnen, Vcrkäuferinnen u. s. w. an ihrer Gesundheit gelitten hatten, die Wohlthat einer Badekur, verbunden mit Erholung, teilhaftig weiden konnten. Es waren meist bleichsüchtige Mädchen, die das Erholungsheim besuchten, und die außer von der Badekur auch von der Ruhe und guten Verpflegung in der vorzüglich geleiteten Anstalt Vorteil hatten. Die Erfolge der meist vierwöchigen Kur waren im allgemeinen sehr befriedigend. Die Gewichtszunahme der Pfleglinge betrug im Durchschnitt 3—4 Pfund, jedoch waren in einzelnen Fällen auch 6—7 Pfund zu verzeichnen.
A Burkhards, 22. Dezember. Der im Verdacht des Meineids stehende Kaufmann und Landwirt Schäfer jun. dahier wurde gestern aus der.Haft entlassen und ist die Angelegenheit /)omit erledigt.
-n- Hartmannshain, 22. Dezember. Im Laufe dieser Woche beschäftigten sich Ingenieure mit Bohrarbeiten in unsrer Gemarkung, um für den bevorstehenden Bahnbau Grebenhain—Gedern den nötigen Basalt auf der Höhe zu finden. Das Resultat war jedoch bei einer Bohrung von 6 Meter Tiefe ergebnislos, indem man nur filzigen Grund auffand. Der Bahnbau wird deshalb an hiesiger Stelle teurer und schwieriger werden, als man annahm. Wie wir hören, ist beabsichtigt, den nötigen Basalt aus dem 2 Std. entfernten Gedern hierher zu transportieren. — Daß man sich auch im hohen Vogelsberg allmählich mit der Obst- baumzucht beschäftigt, beweisen die Ergebnisse der Zählung am 1. Dezember d. I. Während noch vor kurzer Zeit Verbrecher straffrei sein sollten, wenn sie sich in Herchen Hain auf einen Obstbaum flüchteten, finden wir heute dort sehr schön entwickelte Obststämme, die schon mehrere Ernten lieferten, in Hartmannshain sind in den letzten Jahren etwa 50 sStämmchen gepflanzt worden und im nahen
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