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der Stadt-
Gießen, Atrchenplatz ».
51881
Hieran an- ’ aus Darm- I, Stand und
118670
26933
69840
A. Persönliche Ausgaben B. Sachliche Ausgaben C. Für Neubauten.
2) Für Peäparandenanstalten
3) Für Kretsschulinspektoren .
4) Für Volksschulen (Dienstalterszulagen schüsse zu Gehalten rc.)
6) Für Turnunterricht .
6) Für Diäten der Kreisschulinspektoren
in Summa 1645258 Mk.
Hiernach tjättc die Uebernahme der gesamten VolkS- schulkosten auf die Staatskasse eine Mehrbelastung des Staatsbudgets um 5110181 Äiark herbeigeführt, während die Gesamtaufwendungen des Staates für das Volksschulwesen somit die Höhe von 6 755 439 Mk. erreicht haben würden.
Die finanziellen Bedenken, welche somit der Verwirklichung des Antrages Ulrich nach dieser Richtung entgegenstehen, werden aber noch verschärft angesichts der Vorlage über die Gehalte der Volksschullehrer, die die Regierung den Ständen unterbreitet hat, und in welcher in durchaus richtiger Würdigung der Notwendigkeit der Erhöhung der Volksschullehrergehalte die staatlichen Zuwendungen einschließlich der Witwen und Waisen-Ver- sorgung eine Steigerung von 700 000 Mk. erfahren sollen. Nach Annahme des erwähnten Gesehentwurfs durch die Landstände werden die staatlichen Zuwendungen somit die Höhe von 2 345 258 Mk., die Gesamtaufwendungen des Staates und der Gemeinden eine solche von 7 455 439 M. erreichen — ein Betrag, der bei voraussichtlicher Annahme einer höheren als ursprünglich vorgeschlagenen Gehaltsskala eine weitere entsprechende Steigerung erfährt. Solch' hohe Beträge wären somit von der Staatskasse anfzn bringen, wenn dem Anträge Ulrich in seinem ersten Teile stattgegeben würde. Es würde nahezu eine Verdoppelung der direkten Staatssteuern notwendig werden - eine Thatsache, die eine ernste Würdigung verdient.
(Schluß folgt.)
I mr ** 3“ Amerika verstorbene Hessen. Philadelphia, Pa.: Philipp Hildebrandt aus Gießen, 64 Jahre alt.
I "r- Aus dem Kreise Schotten, 16. Oktober. Im Juli d. I. inspizierte der Landesturninspektor Schmuck die Schulen unseres Kreises im Turnen. In mehreren Ort- schasten war es nicht zur vollen Zufriedenheit ausgefallen, sodaß der Landesturninspektor im Laufe dieses Herbstes nochmals inspizieren wird. Leider stehen dem Gedeihen des Turnunterrichts auf dem Lande viele Hindernisse entgegen. Vor allem hat die ländliche Bevölkerung eine gewisse Ab- i ueigung gegen das Turnen, sie sieht es mehr als Spielerei, ja als Unsiun an, und bedenkt nicht seinen hohen gesundheitlichen, sittlichen und sozialen Wert. Diese Mißachtung hört die Jugend so oft, daß sie in sie übergeht. Oft wollen die Leute für ihre Knaben Urlaub haben mit den Worten: „Heute ist ja nur Turnen, da versäumt er nichts." Diese Mißachtung zeigt sich aber noch weit nachteiliger dadurch, daß manche Gemeinden in jeder Weise Hindernisse in den Weg legen. So wehrt man sich gegen Anlage zweckentsprechender schattiger Turnplätze und schafft selbst die wenigen nötigen Turngeräte nicht oder nur teilweise an. Wenn aber beim Turnen die Geräte fehlen und das ganze Jahr nur Frei- und Ordnungsübungen auSgeführt werden sollen, so muß schließlich das Turnen für Lehrer und Schüler doch auch langweilig werden; denn bekanntlich sind es gerade die Geräteübungen, die den Knaben die größte Freude machen. Es wäre deshalb wünschenswert, daß die maßgebenden Behörden die Anschaffung der notwendigsten Geräte und die Anlage guter Turn- und Spielplätze unbedingt verlangen. Ein anderes zu beachtendes Hindernis besteht darin, daß es bei uns im Gebirge im Winter gänzlich unmöglich ist zu turnen, denn die Kälte ist hier viel bedeutender als z. B. in der Wetterau; der Winter beginnt sozusagen einen Monat früher und hört einen Monat i später auf. In den höher gelegenen Dörfern ist von No vember bis April an ein wirkliches Turnen im Freien kaum zu denken und Turnhallen sind nicht vorhanden. Rechnet man nun noch 8 Wochen Ferien, so bleiben nur noch vier Monate für den Turnunterricht übrig, und auch in diesen stiebt es Regen- und Gewittertage, an denen das Turnen teilweise ausfällt. Eine baldige gedeihliche Entwicklung des Volksschulturnens wäre dringend zu wünschen.
-d- Wolfsgarten, 23. Oktober. Das Großherzog- liche Paar reiste heute mittag zum Besuch des Kaiserpaares nach Homburg.
Markus Bauer
Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener werkstätte.
I Welthandel auf den Plan treten, nm die produ- I zierten Waren an den Mann bringen nnd auch die Massen I der arbeitenden Bevölkerung mit Nahrung und Kleibnng | versehen zu helfen. Mittelalterliche Baunrechte, Zoll- I schranken fielen, gleiche Nechitsgruudsätze brachte vor allem I das abgelaufene Jahrhundert, geregelten Geldverkehr und I im Anschluß daran die Ausgestaltung des Kreditwesens I (Lombard- und Wechselverkehr, internationales Zahlungs- I wesen), öo habe das Clearing-House in London in einem I Jahre 130 Milliarden Mark umgesetzt. Ohne den über I die Meere greifenden Großhandel könne man heute die ein- I fachsten Bedürfnisse nicht mehr befriedigen. Brotfrüchte, I Fleisch in konserviertem oder lebendem Zustand, Wolle, I Metalle, Kohlen usw. beherrschten den Welthandel. — Zur Bewältigung dieses Welthandels sei ein Weltverkehr notwendig geworden. Der Vortragende spricht hier eingehend von der Entwicklung der Schiffahrt, der Eisenbahnen, des Postwesens (Einheitsporto. Weltpostverein), der Telegraphie und berührt nochmals den Geld- und Kreditverkehr. Welthandel nnd Weltverkehr in Verbindung mit der Großindustrie beherrschten heute die Völker und ihre Beziehungen zu einander. Kein Jahrhundert habe soviel erreicht wie das 19. — Nach Beendigung des etwa fünfviertelstündigen mit Beifall aufgenommenen Vortrags führte Dr. Walter etwa 120 Lichtbilder vor. Er zeigte den Zuschauern die Portraits großer Erfinder wie Ampere, Berclius, Liebig, Jakobi, stellte Maschinen und Fabriken aus dem Anfang des Jahrhunderts solchen vom Ende des Jahrhunderts gegenüber und geleitete die Anwesenden । a" der Hand vorzüglicher Aufnahmen durch sämtliche Fa- brikräume einer großen Bindfaden- und Garnfabrik von der erften, Bearbeitung des Hanfes an bis zur Verpackung der fertigen Seile und Garne. In gleicher Weise führte er durch eine Thonwarenfabrik. Auf das Verkehrswesen 1 rgehend zeigte er Eifeiibahnwagen und Lokomotiven 1 ','ester und neuester Konstruktion. Eine große Serie von Bildern aus dem Hamburger Hafenverkehr mit seinen Riesendampfern und die Vorführung einiger Kriegsschiffe heften die Herzen der Landratten höher schlagen. Mit I Wiedergabe einiger Kriegsschiffe und mit einem Schluft- blld von unfern „Ostasiaten" glaubte man sich, in die I „Woche" versetzt. Hochbefriedigt verließen die Erschienenen I den Saal nnd mancher mag mit Heinrich Seidel gedacht I habens „Wie darauf bann das Eisen kam und die Kultur I 'nen Fortschritt nahm, und wie wir's seit der Affen- I zeit doch brachten weit". I
Die derzeitigen staatlicheu Aufwendungen für die Volksschulen setzen sich wie folgt zusammen: 1) Für Schullehrerseminarten......
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 24. Oktober 1900.
Vermischtes.
♦ Die Mutter des erschossenen Leutnants «ordua hat an eine in Indianapolis wohnende Freundin einen Brief gerichtet, worin sie sich über das Schicksal ihres Sohnes wie folgt äußert: In Prätoria ist mein Sohn durch einen Schuft überredet, Lord Roberts gefangen zu nehmen. Und als er eingewilligt, hat jener Spitzel ihn verraten, und da hat man meinen Liebling erschossen. Die ganze Welt ist empört über diese Ungerechtigkeit; ich bin aber tieftraurig und kann das Entsetzliche noch immer nicht fassen. Ich depeschierte ein Gnadengesuch an Lord Roberts — vergeblich; und jetzt wird es uns kaum gelingen, unsere theure Leiche nach Hamburg zu schaffen. Mein kleiner Sohn hatte solch' edles, treues Herz, alle Welt liebte ihn. Nach vierjähriger Trennung erwartete ich ihn zu Besuch, und nun ist er mir für immer genommen worden! Mit tieftraurigem Gruß Ihre Mathilde Cordua."
* Auf der Pariser Weltausstellung. Eine Münchener Tischgesellschaft legte seit verschiedenen Jahren monatlich
Landwirtschaft.
i. Krofvorf, 23 Oktober. Heute fand für mehrere Ortschaften der vereinigten Bürgermeisterei die alljährlich anberaumte Wiesenschau statt. Landratamtsverwaiter Dr. Sartorius, Wiesenbaumeister Kämpfer aus Wetzlar, sowie der Ortsvorsteher mit einer gewählten Ortskommission begingen sämtliche Wiesengründe, um die Aufräumung der Entwässerungsgräben in Augenschein zu nehmen. Unsere Landwirte versäumen zwar nicht, ihre Wiesen alljährlich zu düngen, und wenden hierbei sogar künstliche Düngemittel an, aber der Räumung der Wiesengräben gegenüber herrscht oft noch eine unverzeihliche Gleichgiltigkeit. Infolge der stief, mütterlichen Behandlung der Entwässerungsgräben verschwinden bald die feinen Wiesengräser und an ihre Stelle tritt ein rauhes, grobfaseriges, hartstengeliges Futter. Man erntet wohl eine große Futtermenge, aber die Tiere nehmen das Futter mit weit geringerer Freßlust auf. Hingegen liefern die genügend trocken gelegten Wiesen eine süße Futtermasse mit sehr großem Nährwert.
Gerichtssaal.
Alzey, 19. Oktober. Heute fand vor dem Schöffengericht die Verhandlung wegen des Schießens bei der Beerdigung des Kriegervereinsmitgliedes Ph. Gräf statt, worüber in unserer Stadt schon viel gesprochen und auf deren Ergebnis man allgemein gespannt war; es hatte sich deshalb auch ein zahlreiches Publikum im Sitzungssaale versammelt. Acht Personen, Buchner und! Genossen erhielten je einen Strafbefehl von 3 Mark ev. Zwei Tage Haft, da sie ohne polizeiliche Erlaubnis am Grabe des verstorbenen Kriegers Gräf geschossen hatten, wogegen sämtliche Beteiligte Einspruch erhoben haben. Zwei Zeugen, die die Anzeige gemacht hatten, waren! erschienen, und zeigte die Verhandlung, daß der Sekretär des hiesigen Bezirks des Landesverbandes „Hassia^ die Anzeige an die Behörde niedergeschrieben und der Präsident des Bezirks dieses Schriftstück unterzeichnet hatte. Reichs- und Landtagsabgeordneter Rechtsanwalt Schmitt aus Mainz hatte die Verteidigung übernommen, und bedauerte derselbe zunächst in seinem Plaidoyer, daß man eine solche Sache, wo es sich um die letzte Ehrung eines Kriegers handle, überhaupt gerichtlich verhandeln müsse, und daß man seitens der „Hassm" diese Angelegenheit auf die Spitze treibe. Er behauptete auch nebenbei, daß nach den Hassiastatuten kein Grund vorliege, den hiesigen Soldatenverein 1870/71 aus dem Verband auszustvßen und bedauerte es, daß man bestraft wissen' will, wenn man einem alten Krieger, der für das Vaterland gekämpft, die üblichen Salven über das Grab abgebe. Ob eine Verurteilung oder ein Freispruch erfolge, diese Angelegenheit werde er weiter tragen bis zu einer endgiltigen höheren Entscheidung. Das Urteil lautete nach längerer Beratung des Gerichts auf Freisprechung mit der Begründung, daß man eine solche Ehrung, die man einem alten Krieger erweise, nicht mit einer Strafe belegen könne.
Pensionen, Zu-
. 1401200
. . . 8615
. 20000
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Semeivde.
Donnerstag den 25. Oktober, abends 8 Uhr: BibelflUNdk im Konfirmandensaal (Kirchstraße). Psalm 1. Pfarrer Schlosser.
Die Vereinigung der konfirmierten Mädchen der MarkuS- gememde findet statt: Donnerstag den 25. Oktober, abends 6 Uhr, im Konfirmandensaal (Kirchstraße).
Seiden-Bliisen M.-.-«
und höher — 4 MeterI — porto« und zollfrei zugesandtl Muster umgehend; ebenso von schwarzer, weißerund farbiger „Henneberg-Seide" von 85 Pfg. bis 18.65 p. Meter. 6496
G. Henneberg, »n-FaiM (k. 1i. Hell.) Zürich.
Auszeichnung. Dem ordentlichen Professor in der theo- logischen Fakultät der Landes Universität Geh. Kirchenrat v. Dr. Stade wurde das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen anläßlich feines 25jährigen Ordinariatsjubiläums bei der Landes Universität verliehen.
** Lehrerkouferenz. Die diesjährige Herbstkonferenz der Lehrer des Bezirks Gießen findet Dienstag den 30. Oktober, vormittags 10 Uhr, in der Turnhalle der Stadt- Knabenschule statt. Als Tagesordnung ist die Vorführung mehrerer Klaffen im Turnen vorgesehen, schließend wird Landesturninspektor Schmuck stadt einen Vortrag halten über Entwicklung, Methode des Turnens in der Volksschule.
** Kaufmännischer und Ortsgewerbeverein. Vor einer zahlreichen Zuhörerschaft sprach gestern Abend in „Steins Saalbau" Herr Dr. Walter aus Lund (Schweden) Über das Thema: Gewerbe, Handel und Weltverkehr an d e r I a h r h u n d e r t tv e n d e. Der Redner wollte einen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geben. Die im Programm angekündigte Berücksichtigung der Pariser Weltausstellung mußte zum Leidwesen gar mancher der Erschienenen ausfallen, da Dr. Walter wegen K-rantheit die Weltausstellung nicht besuchen konnte. Doch auch so bot er eine Fülle von interessanten Ausführungen, gestützt auf zahlreiches, statistisches Material und auf feine gelegentlich großer Reisen erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen. Der Vortragende sprach zunächst allgemein über die Fortschritte und Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts. Er schilderte, wie langsam die Dampfmaschine aufgekommen sei, wie sie zuerst nur als Bewegungsmaschine Verwendung gefunden habe, dann aber zur Arbeitsmaschine vervoll lommnet worden und allenthalben als Konkurrent mensch lirher Arbeitskraft im Gewerbe aufgetreten sei. Dazu sei als gewaltigste Erfindung des 19. Jahrhunderts und «ls die Kraft der Zukunft die Elektrizität (Galvano, Volta) hinzugekommen. Die .Herstellung der ersten auf die Verbindung von Elektrizität und Magnetismus gegründeten Dynamomaschine durch Siemens habe die Elektrizität in den Dienst des Gewerbes gestellt. Der Redner erinnerte en die gewaltigen Fortschritte in der Verwendung und Ausnutzung des elektrischen Stromes bei Telephonie, Telegraphie, der Elektrochemie und Elektrolyse. Er führte die Umwälzungen air, die durch Heranziehung des Gases sowohl auf dem Gebiete des Beleuchtungswesens wie des Gewerbes (Gasmaschinen) hervorgerusen haben. Er be- sprach an der Hand zahlreicher Beispiele die bahnbrechen den Fortschritte in der Chemie im allgemeinen und MU’tnic, bie 3cit f ei nicht mehr fern, wo der Mensch nach ber Pslanze gelernt haben würde, die Stof e unb ber ^ist zu Nährstoffen umzuwandeln und
’111 verwenden. All das beispiellose Fortschreiten i ffMnnpmtrh.?0 Großgewerbe gebracht, das alte
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^ünLi unh UnnnnSlf ) C bed Handwerks, wie es von fünften ’,,b’-oiocmgSwnungen, von Zeiten größten Wobl- CTnfanTbä61 9 Unfähigkeit ff® em Unfang bis L). ^ahrhunberts zur Gewerbefreibeit ^urch gemausert, aber bann am Enbe besselben Jahr Hunderts wieder bei ber alten lwanasinn... / ,
|afultatit>eii Charakters, nnnetonnnen fei. Tratzdem könÄ .„ eine dauernde Erhaltung des Handwerks nicht«/.
werden Nur das Dinsthcmdwcrk habe noch eine Zukunft. Redner erläutert bann die beispiellose Probnk »ionsvermehmng, wie sie bnrch Kapitallonzentration fortwährende Verbesserung ber Maschinen, Arbeitsteiluna »sw. möglich geworden sei. 1887 habe die Stärke aller Dampfmaschinen zwei Millionen Pferdekräfte betragen. Am Gefolge des GroßgewerbeS mußte ber Groß, ber
. 3700031 Mk.
. 760979 „
. 649171 „ 5110181 Mk.
| drei Mark zwanzig Pfennige per Mann in ihre Kaffe, um I äu’ami?cn die Ausstellung in Paris besuchen zu können. Einer der Herren, welcher sich nicht wenig aus sein bischen Französisch zugute that, erbot sich als Führer der Gesell- .,^^-^^wehr Anklang fand, als keiner der Herren e verstand. Froh und frei ginge der Seinestadt zu und schleunigst in die Ausstellung. Dieselbe
1 ^^^ndlrch studiert. Es war deshalb kein Wunder, 0^ sich der übliche Durst einstellte, weshalb sich die Ge- sellschaft auf die Suche nach dem Paulanerbräu begab. Dasselbe war auch bald gefunden und unter Vorantritt S Wrers traten sie ein und nahmen an einem freien Tische Platz. Jetzt war für unseren Führer Gelegenheit, mit seinem Französisch zu glänzen, und er fragte den herbeieilenden Kellner: „Awee wuh de la biohr?“ „Jawohl Herr Krauthuber, und a 'brat'ne Hax'n gibt's aa!" Tableau! Der Kellner war früher Piccolo in einem Restaurant in München, in welchem Krauthuber Stammgast war.
Universität und Hochschule.
wird geschrieben: Der Privatdozent der \ Wologle an der hiesigen Universität Dr. Ed. Schnee.
°n ergangenen Ruf als a.-o. Professor an die Uni- Ä ShT” °^lehnt; er erhält eine außerordentliche Professur L" Heidelberger Hochschule. - Mehrere Professoren der Universität Jena haben sich zur Abhaltung von Vorlesungen vereinigt, die sie im gro^n Saale der „Erholung" dem Wetmarischen Publikum im Verlauf der nächsten zehn Wochen darbieten Der Gedanke der sogenannten umvoreity Extension gewinnt sonach auch in Weimar praktische Be- deutung. — Aus Leipzig wird gemeldet, daß der dortige a.-o. Professor Dr. Konrad Cichorius als Nachfolger des nach Würzburg berufenen Professors Ulrich Wtlcken für die Professur der alten Geschichte an der Universität Breslau in Aussicht genommen sei. — Der Privat- dozent der Nationalökonomie Dr. I. Schmöle in Greifswald ist beauftragt, den Ordinarius seines Faches an der Universität Marburg m dem bevorstehenden Semester zu vertreten. Der bisherige Ordinarius, Prof. Nathgen, ist, wie gemeldet, nach Heidelberg berufen.


