Ausgabe 
24.7.1900 Erstes Blatt
 
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bin 16. Juli 1900 (die Preise o Erdbeeren .... Johannisbeeren . .

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Frankfurt a. M., den 16. Juli

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und hoffte zuversichtlich, daß die Regierung sich entschließen: würde, noch rn diesem Herbste die Sache zum befriedigen­den Ende zu führen. Sein Hoch galt dem festen Zusammen­halten zwischen Schule und Volksvertretung. Darauf fand folgende Resolution einstimmige Annahme:

Die heute, am 21. Juli, im Lehrerheim bei Schotten tagende, stark besuchte Lehrerversammlung aus allen Teilen Hessens spricht ihr lebhaftes Bedauern über den Ausgang der Verhandlungendie Gehalte der Volks­schullehrer betreffend" aus; bringt aber trotzdem den Abgeordneten der Zweiten Kammer der Stände herz­lichen Dank dar für das Bestreben, die materielle unb soziale Stellung der Volksschullehrer Hessens zeitgemäß zu regeln, und erhebt die dringliche Bitte an Großherzog­liche Staatsreg,erung, die Gehaltsangelegenheit noch in diesem Herbst zur Verhandlung zu stellen."

Mit dem Taiik des Vorsitzenden an die Redner, sowie an die zahlreich erschienenen Lehrer und Freunde der Schule schloß der offizielle Teil der Versammlung. Auch wir hoffen nach wie vor, daß die Wünsche der hessischen Lehrer, die von Allerhöchster Stelle alsberechtigt" anerkannt worden sind, in kürzester Frist in Erfüllung gehen.

Darmstadt, 22. Juli. Der Großherzog empfing am 21. Juli den General der Kavallerie v. Bülow, komman­dierenden General des 14. Armeekorps, den Steuerkommissar Dr. Metzler von Gießen, den Regierungsassessor Dr. Becker von Offenbach, den Oberlehrer Foermes, Rektor der höheren Bürgerschule zu Lauterbach, den Korpsbezirks- delegicrten der freiwilligen Krankenpflege beim 18. Armee­korps Mappes aus Frankfurt a. M., den Postdirektor Schäfer von Gießen. Der Großherzog hat als Ergänzung der verschiedenen Klaffen des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und als Zwischenglied des Ritter­kreuzes 1. Klaffe und des Komturkreuzes 2. Klasse eine ohne jBand auf der linken Brustseite in der Art der Sterne zu tragende Dekoration unter der BenennungEhren- kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen» d.d. 11. Juli d. Js. gestiftet. Der Staatsminister Rothe hat gestern eine mehrwöchige Urlaubs­reife angetreten.

Darmstadt, 22. Juli. Der 20jährige Sohn eines Frankfurter Einwohners, der hier freiwillig dient, hatte sich zu der chinesischen Expedition gemeldet, war aber von seinem Feldwebel darauf aufmerksam gemacht worden, daß er die schriftliche Einwilligung seines Vaters beizubringen habe und erhielt auch zu diesem Zwecke Urlaub. Da der junge Kriegsmann die Zustimmung des Vaters nicht erlangen konnte, bleibt er ruhig hier.

Offenbach, 22. Juli. In der am Donnerstagvormittag stattgehabten Sitzung des Provinzial-Auschusses Starkenburg mußte die auf der Tagesordnung stehende Beschwerde des Eisenbahnfiskus wegen Heranziehung zu den Herstellungskosten der Feldstraße in Offenbach wegen in­zwischen eingetretener Beschlußunfähigkeit abgesetzt werden, da das Ausschußmitglied Oberbürgermeister Brink als Beteiligter ausscheiden mußte und damit die zur Beschluß­

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~ Bremen, 19. Juli. sPer transatlantischen Telegraph^ Der Doppelschrauben - Postdampfer Hannover, Kapitän I. Jantzen, ^7s^rddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Der Fröbel'sche Kindergarten

feiert Dienstag den 84. Juli sein

^"mmerfest im Philosophenwald.

o .. . -öe» günstigem Wetter ziehen die Zöglinge um 3 Uhr vom Kinderaarten Ludwigstraße 4, ab. Bei schlechtem Wetter versammeln sich die Kinder um 4 Uhr im Saale genannten Lokals. Beginn der Spiele 5 Ahr. 9

Freunde und Gönner sind freundlichst eingeladen. 4991

Hochachtend H. Thielmanu, gepr. Kindergärtnerin.

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Di- ordentliche Keneral-Wersammlung findet

. °:®n®*a9 den 241 Juli> 6*/2 Uhr,

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Tage».Ordnung: Rechnungsadlage. Wahl de« Vorstände«.

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Im vergangenen Jahr waren bis zum 19. Juli 14931 Kurgäste angekommen und 168582 Bäder verabreicht. Die Präsenzziffer betrug an genanntem Tage 6387 Personen.

Vilbel, 22. Juli. In unserem Ort, der weithin be­kannt ist durch fein billiges kohlensaures Waffer, hat man nun auch einen Sprudel. Derselbe wurde von Ober­bergrat Tecklenburg aus Darmstadt auf dem Grundstücke des Herrn Karl Brod erbohrt und springt 8 Meter hoch. Die Analyse des Waffers ist noch nicht vorgenommen worden und wird die nächste Sorge des Sprudelbesitzers sein.

-h. Schotten, 22. Juli. Trotz der fast unerträg­lichen tropischen Hitze waren gestern die Lehrer aus allen Teilen das Hessenlandes hier im Lehrerheim zusammenge­strömt. Der Vorsitzende des Bezirksvereins schotten, Lehrer Linck aus Rudingshain, eröffnete die Versamm­lung und begrüßte die zahlreich erschienenen Lehrer und die beiden anwesenden Landtagsabgeordneten, Obmann Backes- Darmstadt und Bürgermeister Weidner- Herchenhain. Nach Festsetzung der Tagesordnung ergriff Oberlehrer Backes das Wort zu seinem Vortrag:Bil­der aus dem Lehrerleben des abgelaufenen Jahrhunderts." Mit der gespanntesten Aufmerksam­keit folgte die Versammlung den interessanten und humo­ristisch gewürzten Ausführungen, die das Abhängigkeits- Verhältnis der Schule von der Kirck)e, die niederen Nebcst- ämter des Lehrers und seine kärgliche Besoldung sowie seine mangelhafte Vorbildung am Ende des 18. und am Anfang des 19. Jahrhunderts als Ausganaspunkt hatten. An der Hand von ^tizen aus dem Nachlaß seines Vaters, der die kläglichen Zustände vor ca. 100 Jahren selbst mit­erlebt -und vieles ausgezeichnet hat, sowie' auf Grund eigener Erfahrung entrollte .Herr Backes jein Bild der Entwickelung obiger Zustände bis zur Jetztzeit. Daran anknüpfend kam der Redner auf die traurigen Erfahrungen zu sprechen, die der hessische Lehrerstand bei der Bera­tung der letzten Gehaltsaufbesserung machen mußte, die von den Lehrern sehnlichst erhofft, von der Staatsregierung aber leider nicht in dem von der Zweiten!

der Stände einstimmig beschlossenen Umfang qe- billigt wurde. Trotzdem richtete er an den hessisck^n Lehrerstand dre dringende Bitte, die Hoffnung nicht schwin­den zu lassen, alle weiteren Schritte den berufenen Vertre­tern anheim zu geben und unentwegt fest und treu zu­sammen zu stehen, eingedenk der Worte des verewigtest Gründers des hessischen Landes-Lehrervereins:Seid einig, ^rng!" Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf dre Einigkeit im Lehrerstande zum Wohle der Schule schloß Herr Backes feine Ausführungen. Nach ihm zeichn nete Bürgermeister Weidner in übersichtlicher, klarer ^^^^ndeter Weise seinen bis zuletzt beibehaltenen Standpunkt als Abgordneter, obgleich ihm, wie aus seiner von Herzen kommenden Ansprache deutlich zu merken war, das materielle Wohl der Lehrer nicht minder als deren berufenem Vertreter, Herrn Backes, angelegen ist. Am

^ner Ausführungen gab >er der festen Ueberzeu- Regierung die tatsächlich vor- handenen Mißstande m der Besoldung der hessischen Lehrer Nicht noch drei Jahre lang weiter bestehen lassen könne.

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