Ausgabe 
24.6.1900 Zweites Blatt
 
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ber Infanterie 85, bei der Kavallerie nur einer unter 55 bürgerlich. Bei der Feldartillerie aber 40 unter 49, bei der Fußartillerie 7 von 8, beim JngenieurkorpH 7 von 8, beim Traün 3 b»on 4. Der eine Oberst der Verkehrstruppen ist bürgerlich. Von sämtlichen Oberstleutnants sind 52 pCt. bürgerlich, von den Majors 55,2 pCt. Unter aUen 2145 Stabsoffizieren sind 1130 Bürgerliche. 31 Regimenter, im vorigen Jahre 3, 2 haben ein durchweg adeliges Ofsizierkorps. Keinen bür­gerlichen Leutnant haben 40 Regimenter, 29 Regimenter iuib 33 selbständige Bataillone haben nur bürgerliche Leut­nants. Drei Regimenter (das 31. Feld- und das 3. Fuß­artillerie-Regiment, sowie das 3. Eisenbahn-Regiment) haben überhaupt keinen adeligen Offizier.

Homburg v. d. Höhe, 22. Juni. Die Kaiserin reist am 29. d. M. nach Wilhelmshaven, wo sie sich vor der Nordlandreise des Kaisers von diesem verab­schiedet. Nach zweitägiger Abwesenheit seht sie hier die Badekur fort, die bis zum 19. Juli währt; dann reist die Kaiserin nach Wilhelmshöhe bei Kassel. Gestern trafen die Kronprinzessin von Griechenland, bie Prinzessin Fr iebrich Carl von Hessen abends' von Friebrichhof hier ein.

Bad Kreuznach, 22. Juni. Der König von Dänemark unb sein BruderJohann trafen heute mittag zum Besuch bes Großfürsten Dimitri unb ber Großfürstin Maria Paulowna, bie hier bie shir gebrauchen, ein. Amt Nachmittag fanb im Oranienhof Familientafel statt. Am Abend kehrte ber König nach Wiesbaben zurück.

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London, 22. Juni. Das Oberhaus nahm bie dritte Lesung der Ugandw-Eisenbahnbill und die zweite L-esung der Bill betr. die Einberufung der Reser­ven an.

Paris, 22. Juni. Die Amnestie-Kommission ber Kammer nahm nach langer Beratung einen Antrag an, dahingehend, die Regierung aufzufordern, kraft ihres A echts die Initiative für eine vollständige Amnestievorlage ei nzubringen.

Rom, 22. Juni. Der König empfing Rittmeister Spielberg vom westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7, der den Weg von der Garnison Saarbrücken nach Rom im 13 Tagen zu Pferde nach Rom zurückgelegt hat. Spiel­berg wurde vom König zum Frühstück eingeladen. Nach dem Frühstück besichtigte der König Spielbergs Pferd, das sich in ausgezeichneter Verfassung befindet.

Lissabon, 22. Juni. Das Kabinett überreichte bt*m König gestern seine Demission. Es verlautet, der Führer der Konservativen, Hintze Ribeiro, werde mit der Kabinettsbildung betraut.

W i e n , 22. Juni. Die Regierung wird am Ende dieses Monats ein halbjährliches Budget-Proviso- riium auf Grund des § 14 erlassen. Dasselbe wird biet Ermächtigung zur Aufnahme einer schwebenben Schuld itm Betrage von 50 Millionen Kronen enthalten.

Konstantinopel, 22. Juni. Im Ministerrate mcachte der Scheik-ml-Jslam gewichtige Bedenken gegen leit Bau einer Bahn Damaskus Mekka geltend. Der M inisterrat beschloß von den Gehältern aller Be - einnten und Offiziere zwölf Monate hindurch ze hn Prozent abzuziehen, als Beitrag zum Bahn- 6(ru. Man rechnet dabei auf eine Million Pfund.

Die Pforte sandte an die Botschafter ein Rund­schreiben, indem sie darauf besteht, daß dieselben die Ent­scheidung, betreffend die Erhöhung der Einfuhr- »lle von 8 auf 11 Prozent annehmen.

Accra, 22. Juni. Nach Meldungen von Einge­borenen wurden beim letzten Ausfälle aus Kumassi der v-ouverneur verwundet und achtOffiziere ge- te t.

Yokohama, 22. Juni. Die Ergebnisse der letzten Volkszählung in Japan, die für das Jahr 182)8 gilt, zeigen, daß die Bevölkerung des japanischen Reichs, ohne Formosa, 45193605 Köpfe betrug. Das be- beuitet eine Zunahme von nicht weniger als 1960 000 gegen das Jahr 1897. Wenn Japans Bevölkerung in demselben leinpo weiter wächst, wird es in 27 oder 28 Jahren bei 100 Millionen amgekommen sein. (Man sieht, daß Japan dazu berufen ist, in Zukunft in Asien eine noch ungleich bedeutsamere Rolle zu spielen, als es bereits jetzt spielt. D. Red.)

Aus Stadt und Land.

Gieße«, den 23. Juni 1900.

* Persoualnachrichten. Dem Aufseher Valentin Haxaire zu Horchheim und dem Werkmeister Philipp Dietrich zu Worms, beide im Dienste der Firma Cornelius Heyl zu Worms, wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der In­schriftFür treue Arbeit" verliehen; der Maschinist Johannes Hübner aus Rockenberg wurde zum zweiten Werkmeister der elektrischen Zentralstation der Technischen Hochschule und der provisorische Diener am physikalischen Institut der Lan­des-Universität Karl Hermann Fischer aus Gießen zum Diener am physikalischen Institut der LandeS-Universität ernannt.

'* Zu dem Bericht über die Generalversammlung der Ortskrankenkasse geht uns von Herrn H. Winn eine Er­klärung zu, in der es u. a. heißt:

Die Behauptung einzelner Mitglieder des Vorstandes der Ortskrankenkasse Gießen, daß mir beim Ankauf nicht mündel­sicherer Papiere eine Fahrlässikkeit zur Last falle, ist unwahr. Ich habe s. Zt. die fraglichen Papiere nach eingehender Beratung mit dem Bankier und auf Empfehlung desselben gekauft, die Aufsichtsbehörde hat den Ankauf nicht beanstandet, und wenn die Papiere im Kurs zurückgegangen sind, (Frankfurter Hypothekenpfandbriefe und ähnliche), so vermochte ich dies so wenig vorauszusehen, wie andere in diesen Dingen kundige Leute. Die jetzigen Kläger haben selbst s. Zt. die Rechnung geprüft und gut- geheißen, die den Ankauf der Papiere enthält; der Kontrolleur hat aber den angeblichen Fehler nicht entdeckt."

Nidda, 22. Juni. Zu der Notiz in Nr. 141 unseres Blattes können wir ergänzend berichten, daß die Wittwe Uhl in Unter-Schmitten, so lange sie sich nicht wieder ver­heiratet, von der Bahn eine Rente von 20 Prozent des Jahreseinkommens ihres Mannes bezieht, jedes der 7 Kinder, wie auch das zu erwartende je 15 Prozent bis zum 16. Jahre, im ganzen jedoch nicht mehr als 60 Prozent des betreffenden Einkommens, und 50 Mk. Beerdigungskosten. Da der Verunglückte als Arbeiter in einer Möbelfabrik einen schönen Verdienst hatte, so ist die Frau doch nunmehr vor der größten Not bewahrt.

Darmstadt, 23. Juni. Die Erste Kammer der Stände wird am Mittwoch den 4. Juli zusammentreten.

S. Darmstadt, 22. Juni. Der Hessische Goethe- bund hielt heute abend im Kaisersaal eine öffentliche Ver­sammlung ab, die sehr zahlreich u. a. auch von einem großen Damenflor besucht war. Nach einer einleitenden Ansprache des Vorsitzenden Prof. Dr. Haruack hielt Oberlehrer H. Werner (Bensheim), Sohn des hiesigen Hoftheaterdirektors, einen sehr interessanten Vortrag über das ThemaAus der Werkstatt der bildenden Kunst". In sachlicher, klarer und verständiger Weise behandelte der Vortragende das Thema, indem er von ihrer Entstehung an die Weiter­entwicklung, das abwechselnde Emporblühen und Stillstehen besonders der Malkunst und der Bildhauerei und deren außerordentliche Blüte in unserer Zeit behandelte. Er ver­breitete sich besonders über die verschiedenen Arten der Malerei in den entsprechenden Zeitaltern, über die haupt­sächlichsten Meister in der alten und der Neuzeit und gab in gewandter Rede ein sehr anschauliches Bild über die gesamte Maltechnik, die auch für den Laien leicht faßlich und intereffant war. Eine reichhaltige Anzahl von Kunst­blättern 2C. in den verschiedensten Ausführungen erläuterte die gewandte Rede des Vortragenden, dem zahlreicher Beifall zu Teil wurde.

* Kleine Mitteilungen aus Hefftn und dm Nachbarstaaten. In der Strafanstalt in Ziegenhain wurde bei einem Gefangenen der Ausbruch der echten Pocken festgestellt. Es sind sofort alle nötigen Maßregeln getroffen worden, um eine Verbreitung der Krankheit zu verhindern.

Gerichtssaal.

l. Gießen, 22. Juni. Strafkammer. Der Berufung des Händlers Adolf Stegltnger in Gießen gegen ein schöffengericht- ltcheS Urteil vom 15. Mai, wird verworfen. Er hatte beim Schöffen­gericht Einspruch gegen einen wider ihn erlaffenm Polizetbefehl wegen Tierquälerei erhoben. Er war beschuldigt, am 23. Febr. d. I. sein sehr schlecht genährte» Pferd in der Sandgrube mit einer Auf- ladefchippe mehrmals an den Kopf und über den Rücken geschlagen zu haben. Dafür wurde eine Haftstrafe von 6 Tagen über ihn verhängt, bei der eS verbleibt. Die gegenseitige Prtoatbelet- dtsgungsklage Bieler-Schreiner, über die bereits vor dem Schöffengericht verhandelt worden war, wird durch Vergleich erledigt,

wobei die Kosten von den Streitenden in dem Derbältntffe 5:3 über-^ nommen werden. ES wird nunmehr in die Verhandlung gegen den Lehrling Ludwig Rinn von Heuchelheim wegen fahrlässiger Tötung eiagetreten. Der 1881 ,u Heuchelheim geborene Angeklagte ist beschuldigt, am 7. April den Tod des 16jährigen Lehrlings Her­mann Böhmer suS Heuchelheim tu fahrlässiger Weise durch einen Schuß herbetgeführt zu haben. Die Mutter dcS Angeklagten und des Getöteten sind Geschwister. Beide junge Leute waren auf dem Komptoir zweier verschiedener Etgarrenfabriken in Gießen beschäftigt. Sie sollen in gutem Einvernehmen gelebt haben, weshalb d»S Ge­richt die Anklage auf vorsätzlichen Mord hat fallen lasten un* eine solche auf fahrlässige Tötung erhoben hat. Der Ange­klagte behauptet heute, daß ihm seine Schußwaffe beim Laden loS- gegangen fei. Der Verletzte wurde s. Z. zunächst auf die Ltndenburg verbracht und von hier, nachdem seine Wunde gereinigt und ihm ein Notoerband angelegt wo,den war, nach der Klinik überführt, wo er kurze Zeit darauf, ohne -am Bewußtsein zurückgekehrt zu sein, ver­starb, und zwar an Lungenentzündung, entstanden infolge Eintritts fremder Körper in die Lunge. Die Kugel war vom Hinterhaupt von links hinten nach vorn rechts in das Gehirn gedrungen und absolut tätlich. In Berücksichtigung zahlreicher anderer erwiesener Leichtfertigkeiten im Umgeben mit Schußwaffen festenS deS Angeklagten beantragt der Staaisanwalt eine Gefängnisstrafe von nicht unter einem Jahr. Das Gericht erkannte wegen fahrlässiger Tötung auf eine Ge­fängnisstrafe von 1 Jahr 3 Monaten, unter Abrechnung von 2 Monaten der Untersuchungshaft. Gegen ein Urteil des Schöffengerichts Friedberg, in dem wegen Betrugs eine Gefängnisstrafe von 1 Woche gegen die Angeklagte ausgesprochen war, hatte dieselbe, die damalige Witwe Katharine Jäger, Fabrikarbeiterin zu Friedberg, jetzt Ehefrau des Jakob Hieronimus zu Schotten, Berufung eingelegt. Sie wird be­schuldigt, vom Schuhmachermeifier Fritz Weckerling zu Friedberg unter Vorspiegelung falscher Thatsachen ein Paar Schuhe im Werte von 6 Mk. erschwindelt zu haben. Da die Angeklagte noch nicht vorbestraft ist und sich damals in Not befand, so wird der Berufung teilweise stattgegeben und auf eine Geldstrafe in Höhe von 20 Mk. erkannt. In dem früber Katzenstein'schen Garten, nächst der Frankfurter- und Klinikstraße, befindet sich ein Gartenhaus, das seit längerer Zeit von mutwilligen Knaben dazu benutzt wird, Allotria darin zu treiben und ihre Zerstörungslust daran zu bethätigen. Der Fiskus, der jetzt Eigentümer des betreffenden Gartens und deS Häuschens ist, setzte die Polizei von den Vorgängen in Kenntnis und stellte Strafantrag. Heute stehen infolgedessen neun Knaben im Alter von 12 bis 14 Jahren vor den Schranken der Straf­kammer. Der Thatbestand ist im großen ganzen ein harmloser; es sind Bubenstreiche, die nach Ansicht des Staatsanwalts am besten von der Familie geahndet worden wären. Da indes Strafantrag gestellt ist, so beantragt er für zwei Angeklagte Freisprechung für die übrigen einen Verweis. Das Gericht erkennt wegen Sachbeschädigung resp.Versuch- dem Antrag des Staatsanwalts entsprechend. In der Straffache gegen den Wagner Johs. Dietz V. zu Landenhausen, der der Endwen­dung eines Stückes Kernholz beschuldigt, vom Schöffengericht Lauterbach aber fteigesprochen war, hatte die Staatsanwalffchaft Berufung eingelegt, die indessen verworfen wird. Zum Schluß erhält der Schirmmacher Hch. Fey-Aßbach wegen Betrugs eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. In der Höhe von zusammen 1,36 Mk. hatte er an drei verschiedenen Tagen in den Jahren 1896, 1899 und 1900 gegen den Gastwirt Konrad Schwarz in Lauterbach Zechprellereien begangen. Da er aber bereits zweimal wegen Betrugs vorbestraft ist, so muß bei Gericht und zwar unter Zubilligung mildernder Umstände auf diese verhältnismäßig hohe Strafe erkennen.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeßen am 23 Juni, zwischen 11 und 12 Uhr mittag«: Wasser 15% Luft 13p.

Rübsamen^sche Badeanstalt.

Neueste Meldungen.

5 B. Mainz? 23. Juni. (Original-Telegramm desGieß. Anz." 1250 mittags). In Gegenwart des Großherzogs, sowie zahlreicher Gelehrte» n»d Schriftsteller wurde die Gutenberg- Ausstellung soeben eröffnet.

Rom, 23. Juni. Das Kabinett Sarraeco dürste heute offiziell publiziert werden. Außer der alten Mehr­heit werden in demselben auch die Fraktionen Rudini und Zanardelli vertreten sein. Sarracco wird das Portefeuille des Innern übernehmen, Chimirri das der öffentlichen Ar­beiten, Gianturco die Justiz, Gallo den Unterricht, Franca den Ackerbau, Morin die Marine, Sandartino den Krieg, Visconti Venosta das Aeußere. Das Kammer-Präsidium wird Biancheri angeboten werden.

Preußische Pfandbrief-Bank. Nach der im Inseraten­teil veröffentlichten Bekanntmachung werden die am 1. Juli er. fälligen Zinsscheine der EmissionSpapiere der Bank bereits vom 15. Juni ab, bei sämtlichen Verkaufsstellen kostenfrei eingelöst. Den Verkauf der Pfandbriefe, Kommunal- und Kleinbahn-Obligationen hat die Mehrzahl der deuffchen Bankfirmen übernommen. Die Sicherheit der Pfandbriefe ist mit Rücksicht auf die neue Gesetzgebung in einer von der Bank ver­faßten Broschüre, welche bei den Verkaufsstellen unentgeltlich verab­reicht wird, eingehend behandelt. Die Kommunal-Obligationen sind mündelsicher.

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen

Varteuftrahe

Angebot ber «rbettuehmerr 1 Heizer, 1 TaglShner, 1 Haus bursche- 1 Hoteldiener, 1 Mechanikerlehrling, 1 Dienstmädchen im Alter von 16 Jahren, . 1 ältere Frau für leichteren Laufdienst, 1 Lauffrau.

Nachfrage ber Arbeitgeber r 1 Metzger, 1 tüchtiger Küfer, 23 tücht. schmiede, 1 jüngerer Schneider, 2 Bauschreiner, 6 Ziegeleiarbeiter 2 Fuhrknechte, I landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Lauffrau, 1 Laufmädchen, 2 Dienstmädchen.

Lehrlinge r 2 Bäcker. 1 Buchbinder, 1 Drechsler, 1 Friseur, 1 Glaser, 1 Kellner, 1 Kupferschmied, 1 Mechaniker, 1 Sattler, 8 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Schirm- racher, 2 Schreiner, mehrere Spengler gegen tägliche Vergütung, 1 Wagner.

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Aufforderung.

Alle diejenigen, welche an den Nachlaß der Heinrich SchnegelS- tevger Eheleute zu Gießen For- krwngen haben, werden ersucht, solche iir zum 1. Juli d. IS. bei Unter- Mlietem eiuzureichen, da spätere ^Meldungen nicht berücksichtigt werrben; etwaige Zahlungen zur Nach- lsMaffe sind ebenfalls bis zu ge­maltem Termin zu leisten, bei Sermeidung der gerichtlichen Bet- chriböang. 4401

Schneider, Gerlchts-Taxator.

Vier, in der Gemarkung Klein-Linden, bei Weickenstellerposten XXV der Bahn­strecke GießenWetzlar liegende SluS- fchachtungerr, welche sich zu Fischerei­zwecken eignen, werden daselbst am Montag, dem 25. d. Mts., vormittags 81/i Uhr, verpachtet.

Gießen, 22. Juni 1900. 4897

Großh. Eisenbahn-Betriebsinspektion 1.

Ikrlkirimiwii,

SkUWS-Verjleigeruug.

Das diesjährige Heugras von den Wiesen der Gemeinde Wteseck soll nächsten Mittwoch den 587, Juui d. Js. versteigert werden.

Der Anfang zu den Wiesen bei

Wteseck ist des vormittag» 10 Uhr in dem Dorfeld'schen Garten !dahter, und zu den Wiesen bet der Baden- bürg des nachmittag» 5 Uhr auf der Badenburg.

Wieseck, am 22. Juni 1900.

Großh. Bürgermeisterei Wteseck.

_______Sommerlad. 4399

Hkugrasverstkigerullg.

Das diesjährige Heugras von den Wiesen der Pfarrei Wteseck wird sogleich rnch Beendigung der Herr- grasversteigerung von dm Wiesen der Gemeinde Wteseck, in dem Dor­feld'schen Garten dahier versteigert.

Wteseck, am 22. Juni 1900. imo Sommerlad, Bürgermeister. Hellgras-Dttflkjgeruug.

Das Heugras von den Gemeinde wiesen der Gemeinde Trohe soll Montag bin 585. Juui d. Js., vormittags 8 Uhr, versteigert werden. 4392

Der Anfang ist in der Weisburg. Trohe, am 23. Juni 1900.

Großherzogl. Bürgermeisterei Trohe. Schmidt.

Pferde-NerstkiserMg.

Douuerstag deu 28. d. M., vormittags IO Uhr, sollen im Großherzoglichen Hofmarstalle dahier zwei ausrangterte Landgestütsbeschäler unter der Bedingung des sofortigen Abschlachtens versteigert werden.

Darmstadt, den 22. Juni 1900.

Großh. Landgestüts-Direktion. _________von Willich. 4885 Grasversteigerung.

Mittwoch deu 27. d. Mts., vormittags 8 Uhr anfangend, soll das Heugras von den dem Marienstift Ltch zustehenden etwa 100 Morgen Wiesen in dm Ge­markungen Lich, Nieder- und Ober­bessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof, an der Straße nach Grünberg.

Lich, den 18. Juni 1900.

Winheim. 4389

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zu verkaufen. 4376

B»r, Nordanlage 1.

2 Drechslerbänke, aut erhaltenes Drechslerwerkzeug und ein Tret-Schleifstein zu verkaufen. 4408

Näheres Korbanlage 15.

Stabt. Schlachthaus.

kreidauk. 4279

Heute uud Moutag: Gchskvsteislh 30 W. ßchmiurüeisch 30 Psß. Wb Die Freibank ist bU

9 Uhr abends geöffnet.

Man kaufe nur 2828

xfid, gnefeotad P-Il-C.M-

Es ist das Beste der Welt!

Keine Beschwerden beim Tragen mehr. Garantie für tadellosen Sitz.

In Giessen zu haben bei Herrn Roth, Sehellenbergs Nachf., Seltersweg, und Herrn Emil Schmidt, Neuenweg.