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in letzter Zeit ben diesem lossagte, teilte auf einer Reise in den letzten Lagen dem Ersteren folgendes mit: In der Budgetkommission des Reichstages hat man den Ge- schäftSgewinn der Firma Krupp aus den Lieferungen für das Reich noch viel zu gering geschätzt. Dor einiger Zeit lieferte Krupp Rohre zu Feldgeschützen mit 4800 Mark. Die Konkurrenz erhielt dann einen Auftrag für die gleiche Sorte mit 1950 Mark. Darauf setzte Krupp seinen Preis von 4800 auf 1900 herab. Granaten liefert Krupp mit 8,50 Mark, die Konkurrenz hat sie mit 5 Mk. geliefert. ES ist ein Irrtum, daß Krupp allein Nickelstahl für die Flotte liefern könne. Die Fabrikationsmethode ist fein Geheimnis und stammt aus Frankreich. Jeder intelligente Fabrikant kennt die Methode. Wenn nur eine Konkurrenz geschaffen würde für Krupp und Stumm, so könnte der Bedarf um die Hälfte billiger gegen den an Krupp gezahlten Preis gedeckt werden. Aber das ReichSmarine- amt stellt Bedingungen, welche das Aufkommen einer Konkurrenz unmöglich machen. So verlangte daS ReichS- marineamt die Einrichtung eines Schießplatzes zu Proben in demselben Umfange, wie der Krupp'sche Schießplatz. Der letztere aber ist der Firma Krupp vom Staate gegen eine Pachtsumme überwiesen worden. Diese Einrichtung für Schießproben verlangt für 24.Zenttmetergeschütze 2 bis 3 Millionen, für 15-Zentimetergeschütze 300,000 Mk. Ohne bestimmte Zusicherung der Legierung kann niemand so große Summen von vornherein riskieren. Stumm macht selbst wenig Nickelstahl, aber er wird von Krupp mit hohen Summen für die Unterlassung einer Konkurrenz abgefunden. Würde die Regierung sich mit einem oder mehreren Fabrikanten in Verbindung setzen und dieselben mit Aufträgen versehen, beziehungsweise für den Anfang mit Kapital unterstützen, so könnten den Steuerzahlern viele Dutzend Millionen erspart werden.
Köln a. Rh., 22. März. Die „Köln. Volksztg." fordert den Reichstag und insbesondere die Budgettonmission auf, allen Ernstes in eine Prüfung der vielfach besprochenen Angaben einzutreten, Srnpp verdiene allein bei dem Flottenprojekt an den Nickelstahlplatten 176 Millionen Mark, tzhe dieSachenicht völlig klar gestellt sei, könne licht ein einziges Schiff bewilligt werden. 3M unbestimmten Redensarten dürfe der Reichstag von drc Marineverwaltung sich nicht abspeisen lassen. Er müffe volle Klarheit verlangen. Es komme nicht in Betracht, ob die Marineverwaltung am liebsten mit gereiften Firmen arbeite, sondern nur ob andere es billiger machen könnten.
Ausland.
Wien, 22. März. Bei den heute vormittag statt- jtfmibencn gesonderten Besprechungen zwischen den deutschen mb czechischen Delegierten der Verständigungskonirren z wurde der Anregung, ein Subkomitee zur Beratung eines Gesetzes zur Regelung der Sprachenfrage bei den landesfürstlichen Behörden einzusetzen, zugestimmt. Es ist Aher möglich, daß noch heute abend die Wahl des Sub- lomitceS vorgenommen und dann die Sitzung der 93er» WdlgungSkonferenz vertagt wird.
töten, 22. März. Einer ofsiziösen Petersburger Mel- fcung der „Polit. Korresp." zufolge ließ die russische Regierung behufs Desavouierung aller Gerüchte, betreffend die angeblichen russischen Pläne auf dem Balkan in Sosia Hziell erklären, daß Rußland keinerlei Erwerbung einer Ko h len st ation im bulgarischen Litoral e b»eab sichtige.
Triest, 22. März. Die Trauung der Kron- vmvzessin Witwe Stefanie hat heute vormittag 1.1 Ähr stattgefunden. Der Tag, anfangs trübe und regnerisch, hatte sich vollständig aufgeheitert. Um 11 Uhr begab sich die Kronprinzessin in taubengrauer, reich mit Spitzen besetzter Seidenrobe an der Seite des Grafen Lonya y in die Schloßkapelle, wo der Bischof Dr. Mayer, lchstiert von den Hofkaplanen Fischer und Eolbrie, hm Trauung vornahm. Als Trauzeuge der Kronprinzessin 1 rangierte der Oberhofmeifter Graf Cholonienski, als fmzeuge des Grafen Lonyay, dessen Bruder Gabriel.
die Frage des Bischofs, ob sie die Ehe eingehen i Men, antworteten beide sehr laut und vernehmlich: „Ja!" 5v'ic Neuvermählten verbleiben noch mehrere Tage im ^loß Miramare und begaben sich sodann an die Riviera.
Paris, 22. März. Der „Temps" veröffentlicht ein * Wegramm aus Petersburg, in welchem mitgeteilt wird, die russische Regierung bei der englischen Negierung das Recht beansprucht hat, in Nombay ein Generalkonsulat zu errichten. Die emlische Regierung habe sich zuerst geweigert, Rußland Mmngthuung zu geben. Die Unterhandlungen wurden jijidch wieder ausgenommen, nachdem Rußland geltend gemalt, daß eS durch den russisch-englischen Vertrag von 10859 als bevorzugte Macht behandelt werden müsse, und btrf die übrigen Staaten, die in demselben Verhältnis zu Gugland stehen, Generalkonsulate in Bombay errichtet HMn.
Lvndou, 22. März. Die Tochter Parnells, des be- Meiten Verfechters der Freiheit in Irland, hat einen Brief am „QFreeman Journal" gerichtet, in welchem die Reise der Wolgin Viktoria nach Irland besprochen wird, und eS am Scblnfse heißt, daß die Reise bestimmte politische Zwecke v'chlge, nämlich, die Einstellung von Irländern in d'ieArmee zu begünstigen.
K^nstautinrprl, 22. März. Der Finanzminister richtete «’ii sämtliche Valis ein Rundschreiben, in dem er ihnen anlzeigt e, daß infolge eines Beschlusses der Finanzkommission
unter Zustimmung des Sultans demnächst eine sechS- prozentige Erhöhung der Zehntabgaben, sowie der Hammelsteuer in Kraft treten wird.
Lokales xnb Provinzielles.
*• Kaufmännischer Verein Gieße». Auf die am Sams- tag den 24. März im Steins Saalbau stattfindende Abendunterhaltung sei auch an dieser Stelle aufmerksam gemacht.
*• Polizei? nicht. Gestern nachmittag verunglückten zwei Zrmmerleute an einem Neubau in der Frank- furterstraße dahier dadurch, daß das zum Aufziehen des Gebälks verwendete Seil sich an der Schlinge löste und demzufolge ein schwerer Balken herunterfiel. Hierbei wurde der Meister Wilhelm Bruck von Oppenrod getroffen und brach beide Beine, während der Zimmergeselle Ludwig Arnold mit einer leichten Verletzung am Rücken davonkam. — Der im gestrigen Anzeiger benannte, wegen Ein- bruchsdiebstahl verfolgte August Rink von Wieseck stelltetzsich gestern abend freiwillig auf der Polizeiwache.
W. Friedberg, 22. März. Gestern mittag kurz vor 3 Uhr sprang der letzte Wagen eines Güterzuges beim Rangieren aus dem Geleise. Der Zug fuhr zum Glück sehr langsam und konnte fofoit zum Stehen gebracht werden, sodaß kein Materialschaden entstand. Dem Lokomotivführer des gerade von Frankfurt heransausenden Per- sonenzuges 779 konnten durch Winken noch rechtzeitig die notwendigen Signale gegeben werden, sodaß der Zug noch vor der Stelle, an welcher der herausgesprungene Wagen nahe am Geleise dieses Zuges stand, hielt. Auf einem anderen, als seinem gewöhnlichen Geleise, verließ dieser dann die hiesige Station. Das Hindernis war rasch beseitigt. — Seit Anfang dieser Woche sind wir auch mit einem Warenhaus beglückt. Es befindet sich in dem der neuen Post gegenüberliegenden Eckhaus. Der Zudrang des Publikums zu diesem Laden ist ein ungemein starker. In den Verkaufsräumen herrscht den ganzen Tag über ein Gedränge, das kaum den Durchgang gestattet. Man hatte eine solche Frequenz in einem Städtchen wie Friedberg nicht erwartet. Die tägliche Einnahme beträgt dem Vernehmen nach zwischen 700 und 1000 Mark. Den größten Teil der Käufer stellt die Umgegend. Wie weit der Reiz der Neuheit die Leute in das Geschäft treibt, muß die nächste Zukunft lehren.
erfahrungsgemäß beim Quar- AH, talwechsel eintretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehr!. Abonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffeudenPostanstalten,Zweigstellen und Zeitungsträgern bewirken zu wollen. Neuhinzutretende hiesige Abonnenten erhalten vom Tage der Bestellung bis 30. März den Anzeiger kostenfrei zugestellt.
Verlag des Gießener Anzeigers.
Universität und Hochschule.
— Cmamttt Dr. phil. Hans Stumme, Privatdozent für semüische und hamitische Sprachen an der Universität Leipzig zum a.-o. Professor für Neu-Arabisch und afrikanische Sprachen.
— Hadilittertr An der Universität München der geprüfte Rechtspraktikant Dr. August Köhler aus Erlangen für Strafrecht und Strafvrozeßrecht.
Arbeiterbewegung.
Telegramme des »Gießener Anreiger^.
Berlin, 23. März. Die gestern abend stattgehabten Versammlungen der Arbeitnehmer des Tischlergewerbes haben sich sämtlich für die Fortsetzung des Streikes ausgesprochen.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vem 81. März.
Wechsel auf New-York zu 4.211/r221/|.
Prämien auf Kredit per ult März 650. o/k do. per ult. April 1.75^/, Diskonto Kommandit per ult. März 0 6-0/0, do. per ult. April 1.7C*/o Lombarden per ult März 0.65r/o, do. per ult. April 0.80%, Berl. Hondelages per ult. April 0.00%.
Notierungen: Kreditaktien 234.90.00-00-000, Diskonto- Kommandit 197.30-00-000-00, Staatsbahn 136.50, Gotthard 142.—, Lombarden 28.60, Ungar. Goldrente 97.10, Italiener 94.70, 3proz Mexikaner 26.00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.20V* Privat-Diskont 53/a°/o Geld.
D/i bis 2®/< Uhr: Kreditaktien 234.90-000.00, Diskonlo-Komman- dit 197-20, Staatsbahn 136 50-80, Lombarden 28.60.
Schiffsnachrichteu
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten- Carl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen. 22. März (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-Schnellpostdampfer Kaiserin Maria Theresia, Capt. L. Störner, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Der Postdampfer Darmstadt, Capt. B. Wilhelmi, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Der Poftdampfer „Switzerland* der „Red Star Sink*, in Antwerpen, ist laut Telegramm am 21. März wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Kirchliche Nachrichten.
Evs»,elifche • emeiikt.
IW der Stadtttrche.
Gottesdienst.
Gvnntag den 28. März. Lätare.
Vormittags 9 Vt Uhr: Pfarrassifient Dr. Heußel.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MatlhäuSgemeind«.
Pfarrer Schlosser.
Abend- 6 Uhr: Siehe JohanneSkirch«.
Mittwoch den 28. März, abend» 6 Uhr: *« PasfionS- andacht. Pfarrer Dr. Grein.
In der Johannedkirche»
Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler.
Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- und Johannes- gemeinde im AbendgotteSdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Zu dieser Abendmahlsfeier in der Passionszeit werden mit der Gemeinde insbesondere auch die Neukonfirmierten des vorigen JahreS und der vorangehenden Jah>e herzlich eingeladen.
Montaa den 26. März, abends 8 Uhr: »ttelstrrnde tm Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: 2. Theffalonicherbrief. Kap. 2. Die Zeit und die Zeichen der Wiederkunft des Herrn.
Pfarrer Dr. Naumann.
Katholische Gemeinde.
SamStag den 24.März.
^tachmtttagS um 4>/» Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit tut heil. Beichte.
Sonntag den 25. März. 4. Aastensonntag.
Vormittag- von 61/» Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Eommunwn;
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
„ um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5 Uhr: Ehristenlehre; darauf PasfionSandacht.
Mittwochabend um 6 Uhr ist Fasten-Andacht.
Pottrrdirnst in btr Iymryoge.
Samstag den 24. März 1900.
Vorabend 6« Uhr, morgens 9 Uhr Predi-t, nachmittag«
S Uhr, Sabbathausgang l36 Uhr
Gottrrdirust btr israelitischen Keligio«ztßM>Mft,
Sabbathfeier am 24. März 1900.
Freitag abend 6" Uhr, Samstag vormittag 8» Uhr, nachmittags 38» Uhr, Sabbathausgang 790 Uhr.
Nachmittag 3 Uhr: Gesetzeslehre.
WochengotteSdienft morgens 7 Uhr, abendS 6« Uhr.
Krurste Meldungen
Depeschcv deS Bureau »Herold'.
Derli», 23. März. Die Budget-Kornrnission deS Reichstages hat sich, nachdem Abg. Müller-Fulda wieder genesen ist, nunmehr entschlossen, am Dienstag nächster Woche zu- sammenzutreten und über die Flotten-Vorlage eine Generaldebatte zu veranstalten.
Wien, 23. März. Die neue Wiener Gemeinde- wahl-Ordnung, durch welche die Herrschaft der Christlich-Sozialen im Gemeinderat fest begründet werden soll, und den größten Teil der Arbeiter von dem Wahlrecht in der Gemeinde ausschließt, ist trotz aller Proteste sanktioniert worden. Es ist nun eine stürmische Gegen-Agitation der Sozial-Demokraten zu erwarten. Die liberalen Gemeinderäte werden wohl auch chr Mandat niederlegen.
Triest, 23. März. Erzherzog Franz Ferdinand hat der Kronprinzessin Stephanie ein Glück- wunsch-Telegramm gesandt, ebenso die Erzherzogin Marie Valerie und der Erzherzog Eugen. Das junge Paar wird am 18. April an der Riviera eintreffen und bis zum 1. Mai dort verbleiben. Sodann reisen sie nach Ungarn.
Paris, 23. März. Die letzten Nachrichten aus M a r o k k o melden, daß die Spannung zwischen der marokkanischen und französischen Regierung infolge der Besetzung von Jnsala durch die französischen Truppen einen sehr ernsten Charakter angenommen hat. Die Lage giebt Anlaß zu sehr ernsten Besorgnissen, und die Regierung hat beschlossen, sofort zwei Kriegsschiffe nach Tanger zu entsenden, um allen Eventualitäten vorzubeugen. Im Notfälle soll sogar ein ganzes Geschwader nach der marokkanischen Küste gesandt werden.
Kirchenplatz II.
— Herrenkonfektion. —
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Bei Todesfällen
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