Die Delagoa-Way
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gegenüber der Stadtkirche
LUHNS ÄS LUHNS
10 Preise L Mk. 15.— in bar.
25 Preise: Eleg. Kaffee-ServiceS.
50 Preise: Jsolier-Büaeleisen.
Fall, daß England Ernst mit der Besitzergreifung machte
für 98/oo rückvergütet werden, wer weiß!?) und an die letzte GchaltSaufbefferung der Beamten und die der Lehrer, bezw. des Inkrafttretens des Gesetzes. Genügen diese Hinweise nicht, dann können wir einen Gang durchs Jahrhundert unternehmen.
-Die Gehaltsvorlage hat in ihrer Form mehr un- Zufriedenheit erregt, als schon da war, und nimmt man. keine entsprechenden Aenderungen vor, so wäre es besser sie würde nie Gesetz.
— Der Norddeutsche Lloyd in Bremen wird auf seiner Linie Bremen-Newyork in diesem Frühjahr einen weiteren Schnelldampfer „Kaiserin Maria Theresia' tn Fahrt stellen. Der Dampfer, beim Vulcan in Stettin gebaut, ist ein mit dem größten Komfort aus- gestatteter Zweischraubendampfer von zirka 8000 Register Tonnen Raumgehalt und einer Geschwindigkeit von 20 bis 21 Meilen m der Stunde.
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, r. - '"'“n0 _“?7rt'filr r., „iifitjncn ßafenftabt Lourenzo Marques letzen. Unsere b-isolgende Karte gibt eine Uebersich^über "e Wernung d°? D-l^gou-V-q uom Kr.egsschauplatz und den südafrikanischen Republ.ken. In e-n-r Nebenkarte i^st der Plan der Bay mit der besestigten Stadt Lourenzo Marques angeze.chnet.
Ein grosser Posten Herren-Anzüge 10 und 12 Mk.
Giessen Markus Bauer Giessen
Last gelegt. Die Angeklagten, von denen einige in Untersuchungshaft sind, haben sich daher am Dienstag vor eingangs erwähntem Gerichtshöfe wegen Stempelhinterziehung und Verletzung des Genossenschaftsgesetzes zu verantworten. Der Hauptangeklaqte Graf v. Arnim ist gegen eine Sicherheitsleistung von 200 000 Mk. aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Derselbe ist am 21. April 1851 zu Berlin geboren. Er ist der Sohn des bekannten ehemaligen Botschafters des Deutschen Reiches bei der französischen Republik, Wirklichen Geheimen Rats Exzellenz Grafen Harry v. Arnim. Er war Leutnant im 1. Garde-Dragoner-Regi- ment. Als sein Vater im Oktober 1874 wegen Beiseiteschaffung amtlicher Schriftstücke auf Befehl des Fürsten Bismarck verhaftet wurde, nahm Graf Henning v. Arnim seinen militärischen Abschied. Er wurde später als Abgeordneter in den Reichstag gewählt. Seine Verteidigung haben Justizrat Dr. Seüo und Rechtsanwalt Lobe (Berlin) übernommen. ________
M5>665teib der Haupthcrte s 7 X n 5* 7«i i7
Die Engländer bereiten sich allem Anschein nach vor, durch einen Gewaltstreich die bisher noch portugiesische Delagoa- Bay zu besetzen. Auf diese Weise können sie gegen die südafrikanische Republik einen Vorstoß von Lourenzo Marques aus unternehmen und auf direktem Wege Pretoria, die Hauptstadt Transvaals, bedrohen. Für die Buren ist t)ie Frage der Besitzergreifung dec Delagoa-Bay von ungemeiner Wichtigkeit und es wird in unterrichteten Kreisen erwartet, daß die Buren für den
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel I übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)
Erwiderung.
Die Gleichstellung aller Volksschullehrer ist nach Ansicht der Lehrer ihre berechtigteste Forderung. Oder ist das eine „von dem Boden der realen Verhältnisse losgelöste I Forderung?" r , I
Eine, und zwar die wichtigste, auf „reale Verhältnisse" basierte Forderung, die man an jedes Amt stellen muß, ist die, daß es den Mann ernährt. Man beweise dem Lehrer, daß der Gehaltsentwurf ihm ejn auskömmliches Gehalt zuweist, und über allen Wipfeln wird Ruhe sein. Nach dem Entwurf bezieht der Lehrer in den 20 ersten Amtsjahren, das ist vom 20.—40. Lebensjahre (unter Berücksichtigung der prov. Dienstzeit) einen jährlichen Durchschnittsgehalt von 1265 Mk. Man beweise, daß ein Lehrer mit Familie davon leben kann. Eine Lehrerin bezieht in derselben Zeit einen Durchschnittsgehalt von 1220 Mk., bleibt also für den Lehrer und seine Familie ein Mehr von 45 Mk. jährlich. Jeder Lehrer kann beweisen, daß er von dem Gehalt in den ersten 20 Jahren nicht leben kann, die Lehrer in den fünf Städten erhalten nunmehr em auskömmliches Gehalt; die Landlehrer verlangen dasselbe auch , bezüglich der Höhe des GehalteS; denn die Geschichte von dem billigeren Landleben ist eine Legende. Das haben die Geistlichen auf der letzten Synode erklärt, das sagt auch jeder Arbeiter bezüglich der Lebensbedürfnisse — ausgenommen die Wohnung, und darum dreht sichs ja in der Vorlage nicht. Die Höhe des End geh altes ist qarnicht so wichtig, besonders wenn man ihn voraussichtlich nicht oder zu spät erhält. Das ist es ja gerade, was mau in Lehrerkreisen so sehr beanstandet: Man hat nut 2800 Mk. der Gehaltsskala eine schöne Krone aufgesetzt, anstatt ihr durch kräftige Zulagen, „wennS gilt", emen soliden Aufbau zu geben. Diesen gesunden Aufbau ohne die verlockende Krönung zeigen einige der veröffentlichten
Himmelsleitern". Was sollen denn überhaupt diese Skalen beweisen? Weiß man denn nicht, daß in einigen Staaten der Lehrer keine Kommunalsteuern bezahlt? (Einsender bezahlt mit 1300 Mk. Gehalt 48 Mk.), daß die Witwenkassebeiträge verschiedenartige Behandlung erfahren, daß m einigen Staaten der Lehrer freie Feuerung und Licht (zu veranschlagen mit zirka 150 Mk.) erhält, u. s. w. Würden diese „Ausfälle" berücksichtigt, dann würden unsere hessischen Verhältnisse in noch „zweifelhafterem" Lichte erscheinen. Die Beträge, um welche sich die Gehaltsbezüge des einzelnen Lehrers erhöhen, sind in den mittleren Jahren minimal, wenn auch, was recht gern anerkannt wird, die Gesamtausbesserungssumme bedeutend erscheint. Das ist aber auch das einzige, womit man, scheinbar mit Recht, renommiert, aber was ist das unter so viele? Der Entwurf wird dem Grundsatz, der bei Beratung des Beamtengesetzes über so viel weggeholfen hat, nicht gerecht: gleiche Vorbildung — gleiche Bezahlung. — Ehe man aber von einer „angeblichen Notlage" redet und über „stiefmütterliche Behandlung" so leicht weggeht, möge man sich doch erst genügend informieren. Die Lehrer sind in der Lage, die Notlage zu beweisen, und auch das können sie beweisen, daß der Schein der stiefmütterlichen Behandlung recht wohl da ist — man denke z. B. nur an die Witwen- kasienbeiträge, welche die Lehrer heute noch bezahlen (ob sie
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Gerichtssaat.
Graf v. Arnim-Schlagenthin und Geuoffen vor Gericht. Vor der Strafkammer des Königlichen Landgerichts tn Stettin findet dieser Tage ein Prozeß statt, der allgemeines Aufsehen erregen dürfte. Angeklagt find: 1. Der Rittergutsbesitzer Graf Henning v. Arnim - Schlagenthin (Nassenheide); 2. der Rittergutsbesitzer Julius Hempel (Pribbenow); 3. der Brauereibesitzer Robert Meyer (Stettin); 4. der Buchdruckereibesitzer August Schulze (Stettin); 5. der Bankdirektor Johannes Thym (Stettin); 6. der Bankdirektor Karl Uhsadel (Stettin); 7. der Bankdirektor Arthur von Blumenthal (Berlin). Diese waren die Aufsichtsräte, bezw. Direktoren der im Jahre 1871 zu Stettin gegründeten Pommerschen National-Hypothekenbank (Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung). Diese Bank soll anfang der 1890er Jahre in Bermögensverfall geraten sein. Um dies zu verdecken und die hohen Gehälter, Tantiemen u. s. w. weiter beziehen zu können, sollen die Angeklagten von 1893 bis einschließlich 1896 die Bilanzen der Gesellschaft gefälscht haben. Die Angeklagten. sollen ferner eine große Anzahl „kleiner Leute", Handwerker, Wittwen u. s. w. durch wissentlich falsche Darstellung des Vermögensstandes der Genossenschaft veranlaßt haben, Genossenschafts-Pfandbriefe zu hohem Kurse zu kaufen, oder von dem Verkauf solcher Pfandbriefe Abstand zu nehmen. Die Angeklagten sollen außerdem den Staatskommissar über den wahren VermögenSftand der Genossenschaft getäuscht, ferner das dem Grafen v. Arnim (Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Genossenschaft) gehörende Gut Nassenheide mit 23/t Millionen Mark, also viel zu hoch, und gegen den außergewöhnlich mäßigen Zinsfuß von 4 pCt. beliehen, und eine sehr große Zahl ungedeckter Pfandbriefe widerrechtlich in Umlauf gebracht haben. Die Angeklagten werden im weiteren be schuldigt, zu hoch beliehene Güter gegen minderwertige Häuser eingetauscht, Leuten über den Wert der Hypotheken, die auf den von ihnen beliehenen Gütern lasteten, falsche Angaben gemacht, und außerdem bei einem Gutsverkauf sich der Stempelhinterziehung schuldig gemacht zu haben. Im Jahre 1897 soll festgestellt worden sein, daß der Mehrumlauf der Pfandbriefe 3 437 504.13 Mk. betrug, daß eine jährliche Zubuße von 200 000 Mk. erforderlich und eine Ueberschuldung von 3 868 730.44 Mark vorhanden war. Als dies bekannt wurde, fielen die Pfandbriefe der Genossenschaft an der Berliner Börse um 30 Prozent. Der Schaden der Genossen soll insgesamt sich auf 1 JDctUton Mark belaufen. Endlich werden noch dem Angeklagten Thym mehrere von diesem allein begangene Betrugsfälle zur
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 82. Januar*
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Januar 0.80%, do. per ult. Februar 2.—o/q, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0.57%, Jo. per. ® *• Februar 1.90%, Lombarden per ult. Jan. 0.50 /o, do. per ult. rebr. 0,80%.
Notierungen: Kreditaktien 233.80-90, Diskonto-Komman- dit 193.9, Staatsbahn 136.60, Gotthard 141.90, Lombarden 27.70-00-00, Ungar. Goldrente 99.40, Italiener 94 70, 3proz. Mexikaner 26.10-20, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19 Privat-Diskont 4%.
1% bis 2% Uhr: Kredit 234.00, Diskonto 193 90-000.00 Staatsbahn 136.60, Lombarden 27.70.
Zahlungseinstellungen.
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Sonntag hielt da- eil einen Vortrag »fort 10 Mitglieder
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Kathreiner’s Malzkaffee
besitzt in hohem Grade das Aroma des Bohnenkaffees Er ist daher ein wirklich geschmack- ▼erbessernder Zusatz, und jedenfalls der beste
Ersatz für Bohnenkaffee. 302
Konkurseröffnungen : Oelmüller Leop. Schindler, Kappelrodeck Achern; Uhrmacher P. Künzel, Alienstein; offene Handelsgesellschaft Romminger & Brocker, Berlin; Krankenkasse für Deutschland Hilfe“, Berlin; Kaufmann Bruno Küchen, Berlin; Bauunternehmer Heinrich Thomä, Cannstatt; Fahrradteilhändler Hugo Kletschka, Chemnitz; Kaufmann Hugo Schrodter, Dirschau; F.rma Gebrüder Hirschhahn, Essen; Firma Gustav Richter, Freiberg; Mehlhandler Franz Brandt, Haspe - Westerbauer; Firma Berliner Warenhaus 8. Kalimann, Inowrazlaw; Kaufmann Siegm. Haas, Karlsruhe; Nachlass des Webers Heinr. Wehner, Alt-Weissbach (Landeshut i. Schl.), Firma Gebr. Ködder, Leipzig; Bäcker Joh Arens, Reinsport (Neumagen); Firma J. R. Voigt, Neumünster; Fabrikant Ferd. Adolf Renck, Neumünster; Kaufmann Hermann Schmidt, Ohlau; dchnitt- warenhändlerin Ida Ottilia Peters, Langebrück, (Radeberg); Handelsfrau Amnlie August Schmidt, Riesa; Gerbereibesitzer Joseph Christ. Bayer, Schleiz; Kaufmann Max Millauer, Tilsit; Landwirt Andrem, Matzer, Gerolzabn (Walldürn); Kaufmann Henry Schröder, Alt- Rüdnitz (Zehden); Bruno Aug Reinhardt, Zwickau; Kaufmann Louis Ellson, Barmen; Schlosser Max Götzinger, Berlin; Kaufmann Isidor Hirschfeld, Berlin; Handelsfrau Ida Bormann, Braunschweig, Kaut- mann Rob. Gamin, Breslau ; Schuhwarenhändler Isidor Brann, IElbing, Nachlass des Kaufmanns Joh. Georg Rahn, Frankfurt a. M.; Handelsfrau M. Bluhm, Gardelegen; Nachlass des Siebwarenhandlers Christ. Gottl. Neumann, Hainewalde (Grossschönau); Firma Is. Rosenberg, Hamburg; Kaufmann Wilh. Hildebrand, Hannover; Kramer Nikol. Simon, Salm (Hillesheim, Eifel); Bäcker Joh. Pfähler, Allersberg (Hilpoltstein); Duplex-Fahrradwerke, Ges. m. b. H., „^olersnoi (früher Berlin), Köpenick; Uhrmaeher Otto Grunwald, Kreuzburg, 0,-S.; offene Handelsgesellschaft H. Timmermann & Kleinsorgen, Hüllhorst (Lübbecke); Nachlass des Buchhändlers Job. Jahnigen, Magdeburg; Buchbinder Karl Beck, Neisse; Metzger Leonh. Klein, Bopfingen (Neresheim); Kaufmann Christ. Osk. Wagner, Nürnberg, Landwirt Giern. Theod Wunderlich, Zöschau (Oschatz); Korbwarenhändler Heinr. Kowalleck, Rastenburg; Gastwirt Aug Lahmana, Kemnitz (Salzwedel); Bäcker Mich. Wach, Neudorf (Strassburg j. Els); Pfeifenfabrikant Emil Sturm, Strassburg i. Els ; ottene Handelsgesellschaft Ruderer & Sohn, Tettnang; Nachlass des Fuhrmanns Gust. Aug. Herrn. Schmidt, Ottmannshausen (Weimar).
^gemeinen $). " offen.
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übertrifft trete billigeren Preises an Nähr kraft und Wohlgeschmack die Liebig’eohen Extract« und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handluneen en haben.
bedeutend erhöhen. Nachdem noch verschiedene interne Angelegenheiten erledigt worden waren, wurde die Sitzung um 63/4 Uhr durch den Herrn Vorsitzenden geschlossen.
m. Fritzlar, 21. Januar. Im Dezember v. I. fand das Preisfliegen der Brieftauben deutscher Züchter von Metz aus statt. Bei dieser Veranstaltung beteiligte sich auch ein Mitglied des hiesigen Geflügel-Züchter-Verems, Herr L in gelb ach- Kassel, mit 15 Brieftauben. Alle 15 Tauben legten die Strecke Metz-Kassel nicht blos in kurzer Zeit zurück, sondern trafen alle kurz hintereinander rm heimatlichen Schlage ein. Die Luftlinie dieser Strecke soll über 300 Kilometer betragen und haben die Tauben trotz teilweise nebeligen Wetters keine 4 Stunden zur Reise gebraucht. Der schnelle und gut geschlosiene Flug des Briefes brachte dem glücklichen Eigentümer derselben die von Sr. Majestät dem Kaiser ausgesetzte silberne Kaisermedaille ein. — Bei Herrn Hocke in Zennen setzte sich, ohne Wisien des Eigentümers, em Huhn auf 13 Stück Eier, welche von demselben während der starken Kälte vor Weihnachten v. I. ausgebrütet wurden. Auch bei der Wittwe Gastwirt Stolte hier setzte sich ein Huhn, um seiner Brutlust zu fröhnen, während dieser selben Zeit und brachte zum Beginn des Jahres 9 Kücken zur Welt.
m Wabern, 22. Januar. Gestern waren im Kletnen- glicker Walde vier Wildschweine eingespürt. Bei der alsbald darauf veranstalteten Treibjagd wurde ein circa 2 Ztr. schwerer Keiler von Herrn Aug. Ludwig aus Fritzlar zur Strecke gebracht, die drei anderen Schwarzkittel kamen durch. — Der diesjährige Eisgang der Eder ist ziemlich glatt von statten gegangen, nur am „technischen Grund" bei Wega soll sich das Eis gestaut haben, und dadurch das Wasser teilweise auf die anliegenden Wiesen übergetreten sein.
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