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23.5.1900 Drittes Blatt
 
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Mittwoch dm 23 Mai

Drittes Blatt

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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weil sie nicht gesund sind. Die Militärinvalide w sind getragen von dem Bewußtsein, für das, Vaterland ihre Pflicht gethan zu haben und' erwarten, daß das Vaterland diesen nern gegenüber seine P flich t au ch e r l l t.

Gratisbeilagen: Gießener Zamilienblätter, Der hessische Landwirt Witter für hessische UalKsKunde.

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Jagd nnd Sport.

NN. Darmstadt, 20. Mai. Das heutige Frühjahrsrennen des Hessischen Reitervereins auf dem Weiterstädter Exerzierplatz hatte ein vieltausendköpfiges Publikum als Zuschauer herbeigezogen. Der Großh. Hos war nicht erschienen. Die Rennen verliefen wie folgt: 1- Eröffnungsrennen. 3 Ehrenpreise. 3000 Meter. Ober-Lt. Kortegarn I. R. 117 erster; Lt. o. Gorriffen Drag. 23 zweiter; Lt. Frhr. v Maffenbach 24 Drag dritter. 2. Hunter-Jagdrennen. 3 Ehrenpreise. Distanz 2500 Meter. Ober Lt. Negenborn Drag. 24 erster; Major Frhr. v Esenbeck 24 Drag zweiter; Lt Graf v. Harden­berg dritter. 3. Weiterstädter Jagdrennen. 3 Ehrenpreise. Distanz 2500 Meter. Lt. v. Schönstadt 115. Reg. erster; Lt v. Goldern 24. Drag. zweiter; Lt. Jaeschke F.-A-Reg. 25 dritter. 4. Pallas­wiesen Jagdrennen. 3 Ehrenpreise. Distanz 3000 Meter. Lt. v. Günther 6. Ulanen erster; Lt. Graf v. Wedel 23. Drag. zweiter; Lt. v. Gorriffen Drag. 23 dritter

Wiesbaden, 19. Mai. Das internationale Lawn Tennis- Turnier wurde heute beendet. Da der Kaiser eine Absage sandte, verteilte Prinzessin Solms die Preise. Im Herren-Einzelspiel ohne Vorgabe siegte Casdagli,Griechend; im Herren-Doppelspiel ohne Vorgabe Crofton England und Casdagli; im Herren Einzelspiel mit Vorgabe Erosion; im Damen-Einzelspiel mit Vorgabe Frl Schneider-England; im Herren-Doppelspiel mit Vorgabe Erosion und Casdagli; im Damen» Doppelspiel mit Vorgabe Frl. Verton und Frl. Schneider; im Damen- und Herrenspiel mit Vorgabe Scholtz und Frau v. Sucro; im Damen- Einzelspiel ohne Vorgabe Frl. Schneider. Als Oberschiedsrichter und Handicaper fungierte Pitcaion-Knowles. Prachtvolle Preise waren von der Kurverwaltung, von Prinzessin Luise von Preußen und von den Klubs gestiftet.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger

Vermischtes.

* Heber eine abscheuliche That wurde am Mitt­woch vor dem Antwerpener Zuchtpolizeigerichte verhandelt, die sich auf dem belgischen KongodampferAlbertville" zugetragen hat. Der zweite Offizier, Leutnant Gre­gory war angeschuldigt, den Tod zweier Farbigen herbeigeführt zu haben. Zwei Farbige waren an den Pocken erkrankt; sie wurden in ein Rettungsboot gelegt, und mit einer Decke aus grober Leinwand bedeckt, um das Schiff von der Quarantäne in Accra zu befreien. Als nun der Dampfer seine Fahrt nach Sierra Leone fortsetzte, wollten die Farbigen wieder das Schiff besteigen, aber Leutnant Gregory duldete es nicht. Er stieß sie mit einem Stocke in das Rettungsboot zurück, schlug so lange auf die Hände der Farbigen, bis sie es aufgaben, an dem Schiffe empor zu klettern. Ein Matrose mußte ihm dabei helfen. Und, als die Farbigen in ihrer Verzweiflung ein Seil ergriffen, um sich zum Schiff hinauf zu schwingen, ließ Gregory das Seil durchhauen. Die Farbigen fielen in das Meer und ertranken. Der Dampfer fuhr ruhig weiter. Es wurden 42 Zeugen vernommen. Gregory wurde zu zwei Jahren Gefängnis und 200 Frcs. Geldstrafe verurteilt.

* Das Ende einer Heldenlausbahn. Graf A. v. Bolhmer schreibt demRhein. Kour.":Von den Buren erschoßen wurde nach Angaben englischer Blätter der Staatsangehörige Mc. Lach!an, und zwar auf dem Marktplatz zu Harrismith, weil er sich geweigert habe, gegen seine eigenen Landsleute zu kämpfen. Ich habe mich nach Pretoria gewandt, und bin in der Lage, die Depesche zu veröffentlichen, die infolge meiner Anfrage vom Landdrost in Harrismith an den Staatssekretär in Pretoria in dieser Sache gerichtet wurde. Sie lautet:

Telegramm 474

Re Mo. Laohlan is er nier van waar, hy is hier te Harrismith werbende in de winkel van A. Anderson. Op. 25 Dec. was hy wat verheven tengevolge de Kerstdag dinner.

Harrismith, 3. April 1900.

Pretoria, 3. April 1900.

Die Uebersetzung lautet:

Was über Mc. Lachlan gesagt wird, ist nicht wahr; er ist hier in Harrismith und arbeitet im Geschäft von A. Anderson. Am 25. Dez. war er infolge des Weihnachts­essens in gehobener Stimmung."

Der Herr Mc. Lachlan war also nicht von den Buren getötet, wie die Engländer behaupteten, nichtdead, son­dern ganz einfachdead drunk, d. h. total betrunken. In England hat er eine Zeitlang als einer der größten Helden des Feldzuges gegolten.

* Die Frauen- und Fliegenplage in Süds­afrika schildert Dr. Treves, der bekannte Chirurg, der im Auftrage der Regierung die Militärhospitäler in Süd- afrika besuchte, folgendermaßen:Die schlimmsten Plagen für die Kranken waren die Fliegen und die Frauen. Die Fliegen konnte man zur Not vertreiben, und sie verschwanden am Abend, aber die Frauen waren ein wahrer Schrecken. Sie kamen als Pflegerinnen, nachdem sie jeden anderen Sport und jedes andere Reizmittel erschöpft hatten. Sie beanspruchten die Zeit der Osfiziere, und schalteten als Herrinnen im Lager. In Anbetracht des Krieges, in dem wir uns befinden, und der Zahl von Leben, die verloren gingen, war der Anblick einer Menge elegant gekleideter Ladys, die in Sommertoiletten einherlänzelten und Picknicks arrangierten, eine Schande für den Feldzug." Die wirk­lichen Pflegerinnen sind damit natürlich nicht gemeint.

* Die Hochzeit des japanischen Kron Prin­zen hat, wie gemeldet, am 10. Mai in Tokio stattgefunden Prmz Yoshihito hat sich mit der Prinzessin Sada-ko, einer Nichte der verstorbenen Kaiserin-Witwe, vermählt. Für die aufstrebende junge japanische .Nation ist die Heirat ihres Kronprinzen ein glückverheißendes Ereignis. Prinz Yoshihito ist der 162. Sproß in der kaiserlichen Linie, die Hoffnung einer Dynastie, die beinahe 2000 Jahre über Japan geherrscht hat. Er ist zwanzig Jahre alt, nur klein von Gestalt, wie alle Japaner, und hat, obgleich er niemals in Europa gewesen ist, doch eine gute europäische Erziehung genossen. Seine Braut, Prinzessin Sado-ko, stammt aus einer der ältesten und vornehmsten japanischen Familien. Sie wird als eine entzückende kleine Dame von siebzehn

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Entwurf zum neuen Militär-Penfionsgesetz.

In der Budget-Kommission des Reichstages vom 8. März 1900 erklärte der Kriegsminister v. Goßler auf die Frage nach dem Stande des neuen Militär-Pensions­gesetzes, daß neue Entwürfe zurzeit in Arbeit seien. Es lägen drei Entwürfe vor, einer für Offiziere, einer für Mannschaften, einer für Kriegs­hinterbliebene. Das gegenwärtige Militär­pensionsgesetz vom 27. Juni 1871 mit Ergänzungen öom 4. April 1874 und 22. Mai 1893 hielt der Kriegs­minister nicht mehr für zeitgemäß. Er erklärte, wie schon viele Reichstagsabgeordnete vor ihm, darunter Juristen wie Dr. Osann re., daß die alten Bestimmungen unklar und verwickelt, Ungleichheiten und Härten in dem­selben enthalten seien. Zu diesen Härten und Ungleich-, heilen gehöre wohl in erster Linie die Bestimmung, nach welcher durch die Novelle vom 22. Mai 1893 die Kommunal­beamten in den Besitz ihrer Jnvalidenpension gelangt sind, während den Reichs- und Staatsbeamten diese noch immer vorenthalten wird. Die jüngeren Militärinvaliden juchen daher mit Vorliebe Kommunaldienststellen auf, und so kann es nicht ausbleiben, daß die Kommunalbehörde, da sie die Auswahl hat, sich die besseren Kräfte aussucht und die weniger befähigten dem Staate überläßt. Die höchste Einkommengrenze, bis zu der Staatsbeamte die Pension beziehen, beträgt 1400 Mark (jedoch erst nach vorherge­gangener 12jähriger Dienstzeit), die niedrigste Grenze 600 Mark. Bei einer Einnahme von 600, 900 bezw. 1400 Mark, je nach der früher bekleideten Charge der Invaliden, glaubt der Staat, daß der betreffende Invalide eine lieber» einnahme nicht mehr nötig habe und entzieht ihm ohne weiteres die Pension, die ihm als Entschädigung für Ver­wundung vor dem Feinde oder eingebüßte Gesundheit (während seiner Dienstzeit) zuerkannt worden ist. Der invalide Staatsbeamte wird und kann in dienstlicher Stel­lung nicht geschont werden, er muß seine Pflicht erfüllen wie seine Kollegen, hie im Dienste nicht beschädigt resp. gar nicht gedient haben, er thut dies auch, jedoch mit Aufbietung größerer Kräfte, was zur Folge hat, daß er diesen Anstrengungen eher unterliegt, d. h. eher pensions­reif wird.

Wie oft ist diese Härte, dieses Unrecht nicht schon seit 10 Jahren im Reichstage, sowie in Wort und Schrift ein­gehend beleuchtet. Bereits seit mehreren Jahren hat der Reichstag die Bitten und Wünsche der Mili­tärinvaliden als berechtigt anerkannt, z. B. 1. Belassung der Jnvalidenpension an alle Reichs- und Staatsbeamte und Pensionäre, 2. Erhöhung der Pension und Verstümmelungszulage, 3. gleichmäßige Entschädigung für Nichtbenutzung des Zivilversorgungsscheines. Die Re­gierung jedoch hat ihren treuesten Unterthanen eine lange harte Geduldsprobe gestellt. Sie hat bis jetzt in Betreff der angeführten Punkte fast nichts gethan, obwohl hier am ersten Wandel zu schaffen gewesen wäre, da ein großer Teil der in Frage kommenden Kriegsinvaliden zum Teil schwer verwundet und verstümmelt ist. Eine tiefe Miß­stimmung herrscht in den .Kreisen der Militärinvaliden, weil sie sich so lange in ihren Hoffnungen getäuscht sehen und das ihnen oft bekundete Wohlwollen nicht zur That geworden ist. Die Militärinvaliden setzen das Vertrauen in den Reichstag, daß derselbe nur dann seine volle Zu­stimmung zu dem neuen Militär-Pensionsgesetze giebt, wenn die seit Jahren wiederholten Bitten und Wünsche, welche dieselbe in ihren Petitionen ausgesprochen und von allen Parteien des hohen Reichstages als berechtigt an­erkannt worden sind, auch ihre Erledigung finden. Sollte die Regierung nicht längst zu der Uebeirzeugung gekommen sein, daß durch fortwährendes Hinausschieben dieser For­derung die Unzufriedenheit des Volkes immer mehr steigt, daß diese Unzufriedenheit sich namentlich auf die Wehr­kraft des Vaterlandes überträgt. Wie kann der Sohn ein tüchtiger Soldat werden, wenn er sieht, daß der Vater darbt mit seinen Kindern, weil er seine Kraft und Gesund­heit dem Vaterlande geopfert? Wie viele tapfere Männer, die nach drei mitgemachten Feldzügen anscheinend gesund zu ihrer Familie zurückkehrten, waren schon in den ersten Jahren nach den Feldzügen krank und größtenteils er­werbsunfähig. Es wurde gewiß mit Freuden begrüßt, als die Beihilfe an Kriegsveteranen im Jahre 1895 bewilligt wurde, und nachdem sich herausgestellt, daß die Zahl der unterstützungsbedürftigen Veteranen viel größer war, als man ursprünglich angenommen, wurde auch zur großen Freude der Veteranen die Summe der Unterstützung erhöht. Aber wie viele Kriegsinvaliden haben seit 1873 nur eine Pension von 6 Mark bezogen und sind mit allen ihren Be­schwerden nicht durchgedrungen! Ist es da wohl nicht natürlich, wenn angesichts dieser darbenden Helden die Unzufriedenheit wächst und sich auf die jüngere Nation überträgt. Was soll z. B. der Militärinvalide anfangen, wenn er durch Dienstbeschädigung eine Pension von 12 oder 15 Mark erhält, und wenn er sich zu einer Stelle meldet, ihm gesagt wird, wir können Sie nicht anstellen,

Jahren mit klarem Geiste geschildert, der durch eine gute Erziehung nach europäischer Art geschult ist. Der Prinz verließ seinen Palast um 7.30 Uhr morgens und begab sich nach dem kaiserlichen Palast im Mittelpunkt der Stadt, wo er mit feiner Brauh zusammentraf. Viele Japaner hei­raten jetzt nach europäischem Brauche, aber in diesem Falle fand die Hochzeit, die einen privaten Charakter trug, in der kaiserlichen Kapelle nach den Shinto-Riten, den Riten des alten Japan, statt. Als die Zeremonie beendet war, empfing das kaiserliche Paar die Glückwünsche der hohen Offiziere des Staates, und kurze Zeit darauf begaben sie sich unter Begleitung einer glänzenden Eskorte und unter dem Freudengeschrei einer ungeheuren Menschenmenge, die die Straßen anfüllte, zu' dem Palaste in Acyama. Die Fenster waren überall verlassen, denn kein Japaner darf, bei strenger Strafe, auf die Person eines Mitgliedes der königlichen Familie herabblicken. Als das Brautpaar zur Kapelle ging, waren beide in alte japanische Gewänder ge­hüllt, das Kleid der Braut war schwer mit Gold gestickt; aber als sie nachher im offenen Wagen durch die Stadt fuhren, trugen beide europäische Kostüme. Der Trousseau dev Braut, Her japanisch und europäisch ist, soll eine Million Mark gekostet haben. Jedem Gaste wurde in einer Silber- schachtel, die mit dem kaiserlichen Wappen versehen war, ein Stück Hochzeitskuchen als Andenken an den denkwür­digen Tag überreicht.

1900

Bezugspreis

Vierteljahr!. Mk. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn;

durch die Abholestellen vierieljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg.

Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährt mit Bestellgeld.

i Besten er Gedächtnisse :ation zu Speyer den 23. fc 6>/, Üb'.

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Aitteratur.

Chamberlain, Grundlagen des 19. Jahrhunderts. Die erste Auflage dieses Werkes war, wie man uns mit­teilt, schon sechs Wochen nach Erscheinen vergriffen und die Verlags- Handlung (Verlagsanstalt Bruckmann in München) giebt nun eine zweite Auflage in 12 Lieferungen zum Preise von je 1.50 Mk. heraus. Chamberlain'sGrundlagen" scheinen uns berufen, unter ähnlichen Werken über das zu Ende gehende Jahrhundert eine besonders hervor­ragende Stelle einzunehmen. Geist- und lebensprühend, wendet sich der Verfaffer, der unter uns lebt und den man natürlich nicht mit dem uns recht unsympatischen englischen Kolonialminister verwechseln wird, in aphoristischer Weise an die Gebildeten aller Stände, die sich aus den Strömungen früherer Jahrhunderte Klarheit über die Errungenschaften des zu Ende gehenden und über den Ausblick des heraufziehenden Säculums verschaffen wollen, eingedenk des Dichterwortes, daß der beste Prophet für die Zukunft die Vergangenheit ist. Wir möchten das Werk empfehlen und beabsichtigen, nach Erscheinen des kompletten Werkes, das, im Sinne unseres großen Nibelungenpoeten Wilhelm Jordan, mit schönem Optimismus auf dem Glauben an die siegreiche Kraft des Germanentums sich ausbaut, eine ausführliche Besprechung unseren Lesern zu bieten.

Im Verlage der Duisburger Verlagsan st alt ist ein Po ft Handbuch von Postassistent H. Niehuus erschienen, das in den weitesten Kreisen die größte Beachtung finden dürfte. Es ist zum besonderen Gebrauch für das Publikum eingerichtet und giebt eingehendste Auskunft über alles wissens­werte im Post- undTelegra phen-Verkehr des Jn- und Auslandes. Besonders aber alle Geschäftsleute dürftben mit diesem Handbuch eine lange übel empfundene Lücke ausgefüllt sehen und den geringen Preis von 1.50 Mark für das so reichhal­tige Buch gern anlegen.

Der Opernführer" von W. L a cko wi tz ,, im Ver­lage von Feodor Rheinboth in Leipzig hat in seinem zweiten Teile, der mehr der modernen Oper gewidmet ist, eine wesentliche Erweiterung erfahren. Der vorliegenden zweien Auf­lage ist ein Anhang hinzugefugt, der Opern enthalt (auch abart geheftet zu 50 Pf. zu beziehen), die neu hervorgetreten sind, Notizen über die beschäftigten Personen, über die ersten Auf­führungen, über die Komponisten usw. dürften willkommen fein,

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Nr. 119

Erscheint täglich mit Ausnahme des

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