PM
sich Sr;
KG
l.tzx,K
ii(6
ÄÄ?'
-«sät
■*vy4 69 Mstes Blatt.Freitag bett 23. März 1000
Alle Anzeigm-vermittlungSstellm deS In- und ÄutianW nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegte, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., au-wartS 20 Pfg.
ZZczugrpreis viertcljährl. Mk 2Z« monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohnr durch die AbholestelK« vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg.
Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljihs. mit Bestellgeld.
>♦* Anzeigen zu der nachmittags für de« -*en*« $N erscheinenden Nummer bi- vor». 10 Uhr. MfaMuiW" spätesten- abends vorher.
ftMttaf täglich mit deS
®u Gießener Mnmittr-ßtätter Werden fcewi Anzeiger i» Vechtel *tt .Hess, ieabwirt“ n. „Blätter Kr Heß. »olttkunde- »Gchtl. 4 ««l »rigelegt.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren.
dwirt,
Adreß« für Depeschen: Anzeiger chtetz«.
Fernsprecher Nr. 51.
bett
W Zum
8
34 24M \\
N % ) 39 236,509: ) 88 7,009'-
! 32 644,469 28 1,577,319 - 1,400,414 94 3,MM 1 56 4,003,516'
1 63 45,501
- 18, Odd - s 75 W m 5 69 »771!' 3 49 '
> 8'9 89M
91 62,591- > 70 25,706 i -20 3,713
w 558
60 - E''
HO 30 208,oa];
85 47 485 Jl
500 -
16,964^ ll-i---' 121,H
964 98
222 84
407 20
Gewinn- und Verlust-Lonto.
Soll.
An Zinsen auf zurückgezahlte Darlehen und Spareinlagen..... - -
Zinsen an Lonto-Corrent-Creditoren B Zinsen an Conto-Corrent-Debitoren A Rückvergütung von Einzugs-Spesen .
„ Rückvergütung voll Disconto . . .
„ Zinsen an Diverse • • ,, Discont für weiter begebene Wechsel . „ Stenlpel-Steuerll ....... „ überhobenem Wechset-Discont ctn§ 1899 „ noch zu zahlenden Geschäftsunkosten aus
1899 ...... •
„ Unterstützung an E. Wehrunl Wutwe .
„ ullerhobenellAillehen-u.Sparkasse-Ziilsen „ liquidirten Zinsen aus 1898 . . . . „ Verwaltungskosten:
a. für Miethzins, Heizung und Beleuchtung 2C JH 1,528.20
b. für Drucksachen,Schreib
materialien, Inserate re. „ 757.65
c. für Gehalte u. Remune
rationen ..... 12,775.01
d. für Diverse .... „ 1,84;). 12
„ Abschreibungen:
a. auf Conto des eigenen
Hauses der Bank . . JfC 169.25 b. aus Mobilien-Conto . „ 209.— c. „ Effeeten-Conto. . „ 4,455,43
„ Reillgewinn ••
1,197 11,844
204
19
72 5,769 8,058
50 3,625
41
26
13
05
52
52
18
53
460 —
500 -
28,108 90
32,928 89
16,905 98
4,833
31,893
68
30
Haben.
Pr. Zinsen und Provisionen vonVorschüssen „ Zinsen von Conto-Corrent-Debitoren A „ Zinsen v. Conto-Corrent-Creditoren B „ Disconto 2C. von angekauften Wechseln „ Zinsen von Hauskaufschillingen . . „ Provisionen voll protestirten Wechselll „ Zinsen 2C. von Diversen . . • ■ „ Hebgebühren und Agio-Vergütungen „ Zinsen von eigenen Effecteil der Bank „ Gewilln an verkauften eigenen Effecten der Bank. „ Ausstehende Ziilsen uni) Provisioneil: a. von Vorschüssen . ütl 23,392.37
b. voll eigenen Effecteil
der Bank . . . „ 6,091.87
c. von Hauskanf-
schillingen . • „ 178.67
ii
Ueberhobeiler Wechsel - Discont aus 1898
146,471135
Pr. Saldo-Vortrag zur Verfüguilg der Generat-Versalllmlung
4
46,671 16,301
85 35,783 1,717
17 2,599
51 8,996
52
26
17
14
14
81
16
11
53
872 40
29,662 91
3,713 20
146,471 35
31,893 30
Bilanz vor der Gewinn-vertheilung.
h Die Resolution lasse ja ohnehin alles beim alten, denn iordre besage schon, daß möglichst nur Freiwillige in den
beschäft werden sollten. Man könne wohl für die nmen, denn, wenn man gegen sie stimme, würde das auf ng des bestehenden Zustandes hinauslaufen (Sehr richtigst. . Levetzow (kons.) erklärt, genau aus diesem Grunde seine Freunde für die Resolution stimmen.
ner kurzen Bemerkung des Abg Groeber (Zentr.) hält r-Sagan (fr. Vp.) diese Frage für so wichtig für die Ukerung, daß sie unter allen Umständen gelöst werden Freunde könnten unmöglich die Resolution mit dem „thun» ien.
Debatte beteiligen sich noch die Abgg. Arendt (Rp.), kons.) und Eickhoff (frs. Vp ), worauf bei Anwesenheit :dneten, unter Ablehnung des Antrages Brbel auf Streichung .thunlichst", die Resolution unverändert angenommen wird. ttschou-Etat wird genehmigt.
tat des Reichsschatzamts erklärt auf eine Anfrage v. Thielmann, an deutschen Goldmünzen seien bis ausländischen Münzen insgesamt 386 Millionen Mark zur gelangt.
eihe kleinerer Etats wird erledigt.
tat des Bankwesens richtet Abg. Arendt (Rp.) zriffe gegen die Diskontpolitik der Reichsbank.
inkpräsident Dr. Koch tritt denselben wiederum entgegen, ich auf konservative Blätter, wie „Reichsbote" und „Schle- sezug nehmend, die die Gründe der vorübergehenden DiL- auf 7 Prozent, den industriellen Aufschwung und den da- n Geldbedarf durchaus richtig gewürdigt hätten. Der Abg. eine eigentümliche Rolle in der bimetallistischen Bewegung. >ch nicht die Zahlen so tendenziös herausgreifen, wie Ab- endt es thue. Die Reichsbank arbeite nur zum Wohle
S t a u d y (kons.) beklagt die Kampfesweise, die der gegen die Konservativen einschlage. Letztere griffen den n durchaus nicht persönlich an.
nkpräsident Dr. Koch antwortet, auch er habe keineswegs ven angegriffen. Er sei auch kein Freund eines hohen bei solchen Geldmarktsverhältnissen, wie wir sie hätten, sei vermeiden.
üsing (nl.) bemerkt gegenüber der Rechten, daß die ,e doch wohl nunmehr entschieden sei. Daß der hohe
Erwerbskreise schädige, sei nicht zu leugnen, aber zu ran nichts angesichts der Thatsache, daß kolossale Geld-
an die Reichsbank heranträten.
rendt (Rp.) erklärt, er muffe den ihm vom Bankpräfi- jten Vorwurf tendenziöser Zusammenstellung von Ziffern geschäftsordnungsmäßig zustehenden Entschiedenheit zurück» er verbreitet sich dann nochmals eingehend über die Dis-
Reichsbank.
r wird auch dieser Etat genehmigt.
1 Uhr: Reste deS Etats, Gesetz betr. Verwendung über- Lscinnahmen pro 1910, Nachtragsetat Gesetz betr. Be- Diebstahl an elektrischer Arbeit und Gesetz betr. Patent- )luß 6 Uhr.
Activa.
Aorschuß-Conto • • Wechsel-Conto..... . . . •
6 onto-Corrente A mit Credit . . . . Offecten-Conto .....
- Clerichtskosten-Conto . ......
Konto des eigenen Hauses Nobilien-Conto Hanskaufschillings-Conto ..... lOcambio-Conto . . . . . • . • • Conto der ausstehenden Zinsen . . . . ?Porto-Casse-Conto .......
Coupon- und Sorten-Conto Casse-Conto........■■
Summa
- -
Jft
899,961
—
420,661
42
385,043
14
168,000
10
309
82
42,500
—
1,881
84
17,675
—
3,145
49
29,662
91
53
94
11
—
6,350
34
1,975,256 —
Passiva.
Auleheu-Conto .....
Sparkasse-Conto . . . .•••■• Conto-Corrente B ohne Credit.... Ges chäftsantheil-Coilto. Haupt-Reservefoud-Couto . . . . . Dubioseu-Couto .....
Beamten-Pensions-Fonds Conto pro Diverse Giro-Conto ......... Conto der unerhobenen Zinsen. . . . Conto überl)obcner Wechsel-Discont . . Conto der unbezahlten Geschäftsunkosten Gewinn- nnd Verlust-Conto . . .•
(Summa
Gießen, 6. März 1900.
Gewerbebank zu Giehen, eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht
h. Wagner. Carl Vogt II. Louis Walther.
JfC
924,159
12,394
312,436 302,552
133,396
10,560 41,000
181,222
1,124
20,429 3,625
460
31,893
1,975,256
sohlen zu horrenden Preisen beziehen mußten. Man dürfte in der Schätzung kaum jehl gehen, wenn man annimmt, biß während der Streikdauer ungefähr 50,000 Waggons fitmber Kohle zur Einfuhr gelangt sind. Für dieses teils ungarische, teils fremdländische Brennmaterial mußten, wie schon bemerkt, fast unerschwinglische Preise bewilligt werden. ®tnn angenommen wird, daß für das bezogene Quantum fremder Kohle durchschnittlich ein Mehrpreis von 200 Kronen prr Waggon bezahlt werden mußte, so ergiebt sich eine
«ums aiuiwcjiuqjicu vor, legi vic zncty<»nayc zu ciicuiyci:. xjw» fachste würde e8 sein, die Resolution «nzunehmen.
Abg. v. Kardorff (Rp.) äußert sich ungefähr in dem gleichen Sinne.
Abg. Bebel (Soz.) hält die Theorie des Abg. Gröber, der jetzt der Entscheidung aus dem Wege gehen wolle, doch für sehr bedenklich. Eine Rechtsfrage muffe eben entschieden werden, sobald sie auftauche (Rufe: Sehr richtig I) Er und seine Freunde beantragten daher, in der Resolution der Kommission das Wort „thunlichst" zu streichen.
Abg. Hasse (nl.) meint bezüglich der Resolution, man wisse gar nicht, was man eigentlich mit derselben wolle. Entweder man werfe eine Rechtsfrage überhaupt auf, dann müsse man sie auch beantworten
£
75
28
65
95
91
29
45
30
59
53
30
* Vom Kriegsschauplatz.
, 21. März. Die englischen Gesamtver- zum 17. März betragen nach amtlicher Fest- 447; bis zu demselben Zeitpunkt verloren die em Exchange-Telegramm aus Kapstadt zufolge, nur 7.722 Mann.
s Kapstadt und Ladysmith wird übereinstim- det, daß ein neuer Vorstoß unmittelbar bevor- Lage in Ladysmith ist noch sehr trau- erselben Stadt liegen noch 2400 Personen an den Hospitälern. Die erste öffentliche Brot- onnte erst gestern stattfinden.
gestern von dem Parlamentssekretär des Krieges -end angekündigte Proklamation Chamber- sich nicht nur auf die Johannesburger Goldern auf die Zerstörung allen britlschen s beziehen. Hierfür sollen mit ihrer Person lm alle diejenigen verantwortlich gemacht wer- die Zerstörung veranlaßt haben. Daß Chamber- cht das Kriegsamt die Proklamation erläßt, be- Dte Burenrepubliken von dem Kolonialamt erden sollen.
Kapstadt hat sich unter den Engländern ein parlamentarisches Wachsamkeitskomitee gebildet, milde Behandlung der Burenrepu- chindern, und den Ausschluß der Kapburen lentarischen Leben zunächst dadurch bewirken r Kapburenkolonie zwei Jahre lang als Kron- altet wird.
* * * Telegramme des „Gießener Anzeiger". Loudon, 22. März. Ein Telegramm aus Spring- fontein berichtet, daß die Buren in Gruppen von Hunderten sich unterwerfen. — In militärischen Kreisen ist man wegen der Verzögerung der Entsetzung von Mafeking durch Plumer sehr überrascht. Da aber Plumer über nur geringe Streitkräfte verfügt, um den Widerstand der Belagerer zu überwinden, und außerdem noch eine


