Ausgabe 
23.3.1900 Viertes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

!?W

' W? MS*

0 M ieh^W rÄr 'halb atender S?^: anben Ä,M

ibe h1uJinb.V '^^«^315*

* 127,34« » 5,500j

552.- WT

485.4?

485.4?

,// MZ 20

Jt M|80ft-

4 W

19

'~~r

. M3 . W

\E

aupty/^

M. 69

GrstesBlatt.

Frettag bett 23. März

1900

Alle Anzrigm-BermittlungSstelleu deS In- und ÄuilenW nehmm Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegw, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg.

ZZezugrpreks vierleljährl. Ml 2M monallich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholkstelle» vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg.

Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljih^. mit Bestellgeld.

«Hie ** Anzeigen zu der nachmittags für de» *i*m>t* Sh erscheinenden Nummer bis vor». 10 Uhr. «OesteRungen spätesten« abends vorher.

ftftctat fßNch eit der

Die Gießener Wneikienblttler «erden dem Anzeiger t* Wech-el mit ,Heff. »«»dtviri^ ».Blätter 6k heg.ttBhmbe" »dchll. 4 mal ^gelegt.

Kießener Anzeiger

Henerat-An^eiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Aireis Giefzen.

Adresse für Depeschen: Alliger chteß«.

Fernsprecher Nr. 5L

7

I % u! aquaqmiQs Z

OCOCOCOCOCO^^I«

xD & 0 CO

L | WS

0

m 1 1 1 1 1

1 1

n

I -iimauß)

cAL OA

OltQO'#-^OC>iDiO>'4,,*2?

th ^-<M(MOjC<lO3C0C0C0

der letzten Gesammt- Sunline

der

Coloimen

£)

1 7

0

LO^oiOcocOiOce-fr--^ ^^00300®^ CO r- 00 O1 GO CO -t 0 O L- ooOOiddaoi Oco-^co L--aoocCiCi-,oa'*-<cO'T

liebt, während Gelder.

s

55 ä-E' »X

JC ! M ---77 i

coaocor-i'-incoco---coO]

?0O00OC5C0i0C0t0'CM04 Kl 0-1 Ol t- 0-1 co CO -f1 L-- oc (M H GO 05 CO CO L t CO CO CO'

^-1 01 ' CC GO

v<

T^^CSIOOCOCO^^

(X) r- cO©OOi"f®COCO _ .n 0 * co 01 oc r 'O tf r- ,o (M O 00 CO 1O r-> OJti co CM

1O rf ® CO O t- O O CO O r;^rHrHrHr-lM(MC'lCOCO

H- 1 <2 'mLvnnr

- ^väA

> kL>

^-i(M-'CO(MCOiC)COCO^-t<

£ Tfcooo-^ccooocor-CMcp OCOOOOl-' ^COiOC-l

naQojUK

L !

Tf O -t 0 lO l- t- x t O t O O1T

O^cOCO^CPCi'* >0 O) -f öl l l- i--

-f OO O O 1O H

CD CD CO t 00 Ci O

871997

881852

924159

o I -w s

>2 1 S S K

* 1 £ s- K

- 1 .<= £ £ 0

Z-A a

813. JfL

cOieMt-cncO'-i'd1

CD O rH O -f

rf 00 D t- rf (N t- co

-f lO COC- 0 0

CO CO CG co CO cof

437632

460140

487510

<2 1 0IU0Z

«0 1 -JQiajo.i

% -SNvH

s II 1 1 1 1 1 1

00 1 co

1 GM 1

Ä -r; I

^-1 -quoj

« .X «guoijudffc

o 1 1 'UJllUDJ®

COrt'OOOOOO

-^CDOOOOOO

^L-Tfooo>nPO

t O H L- O lO

rH H rH OI (M

OOO OOO O co O cof CM CO -t1

*6* 1

sS L i *°;u°s

1 ss -usjownT a

a g £

OqCOCOCOGOOOO t-COCOCOCOOOO NNOlCMOlOCCCO ß 1O lO 1O lO CO CO l-

OOO 0 0 co CO >© L- CO O

5 » <u°j

O Q I 5 -saaajstL

1- CO co 0 01 -f OCOGOOdDOCOCO«) P. >>1 HD ' T-! l'*

cO'^-^'^COcOiOtP

>©

co co I

Tjl 1

& I ®

S 1quo|

< 'S 1

|| -zänvy

oll

CO iO O1 © CM l- CO O l

C-cOOCOiOOl'-GOt'-COCO

Q iOQOMiO©COCO©Nt-CO

01 Ql O O O CM OJ CO

MD I

1 ZjwhlUV vo

S I -srjvhijoK

aO-i-'iOcoincofcoDco -Dl O O 1© ©1 O) iQ rr> OiaiCOQlC^TfL r-^COiCD 00 O GM i© O ©1 Ql 1- CO Ql GO GM

COCOCO^'t'i'iöcO1''^© Ol CM CM CM GM Da CM O) Ql GM co

*Wxv

.2 -zmmvjsV J

0

»0 I__

cococo-^oico-^Tf'co'* -HCDOO^iOO^^COiO lO 00 i co CO rr Ql CO O -J

, '^OliOCOUDGOClCQr-OlO

OOiOClCO-QlCOOl'^-'CO 01 GO CO <M 1© GO 1O Tf dO

iCuOtOCOCO tGOOC'ct1 Vt < V<<

§ I 6unuh»re

0 1 oquajnö)

S 1 jnv

T-<codt-Liiooicococo 50 CO O1 C^l co 01 't

O O OI Cl t' iO 01 O -0 1© 0 OJtcOOir^-CMO©CD«© OL'-aocO-<co-^oDc©<Mco

<i> 1 -L

öi I g -jnvzsnvH ;

OOOOOOOOOO 1© OO >©0000000 t- ^QOQOOlt-cOCO OO

0101COCOOOOOCOCOCOCOL'-

O4CMr-lr-<r-<r-<r-.r-lr-lr-'

I A Pltz-W § I djapuojgiq

JQ § luv

i©t-'d<i©OOCOQO01OCO1 00 < 01 CO l~" * ©1 CO >© C© CO 0i-*CM0icoc©i©r---<L'-o COQWcOOt'-rHtiOe-O CO CO CO O 1© Ql 1© 0 04 CM r-<-(CMCMCMCMCOt'^>©'+1

s Aufsichts

.y 1aup^i

S °VntpZ

S- 1 jnv

OCOCDCMCOO'^r-CO-#

CMCOOlODOlCOlGOTfCOCD i©cOCOCm>©.-'OQ10Q1Q1 Pi ^-.'#01CMO1'*COlOC©O1O1

Ot'^'+>OM*i©Hrt<MO t^i^cocoaococoGocoooco_

Vorschlag de

S

M -)hv?.12q31KM ^0

t^COGOCOCQCMCQOGMCCCO

000^-GMCMCMCOCQ

lyvlsöunuhiirl;

OlOi-iCMCOTjiiOCOr-COOi _ GOOlOlOlOlOlOlOlOOlO!

COCOCOGOCOGOGOCOGOGOCO

2

co er. ao

oo r. 00

</>

v> o

<0

<5

</>

p c

p

e > op . 43"

r-< (IP o VD

jO

P O c P o

-e'

P >£7>

K %

51-

O P O P LP

o C

Q

» r'£' 0 p - p co

<iP JP0G ^2 =C5 p IZL 'p c4e'

. o S1

p-VP Ct P-

.tL - c C P

* s 10 CO

cm co c O -t co

00 H

P CT- <P

p' Z CP P -g 'S -5"°

B

8ohlen zu horrenden Preisen beziehen mußten. Man dürfte in Ker Schätzung kaum fthl gehen, wenn man annimmt, ba§ während der Streikdauer ungefähr 50,000 Waggon- fitöiler Kohle zur Einfuhr gelangt find. Für dieses teils mgrrische, teils fremdländische Brennmaterial mußten, wie schn. bemerkt, fast unerschwinglische Preise bewilligt werden. Qmr angenommen wird, daß für das bezogene Quantum htmber Kohle durchschnittlich ein Mehrpreis von 200 Kronen Iw Waggon bezahlt werden mußte, so ergiebt sich eine

......vei, Hei uit jtttgiBirage zu erledigen. DaS Ein­fachste würde eS fein, die Resolution «r-zunehmrn.

Abg. v. Kardorff (Rp.) äußert sich ungefähr in dem gleichen Sinne.

Abg. Bebel (Soz.) hält die Theorie des Abg. Gröber, der jetzt der Entscheidung aus dem Wege gehen wolle, doch für sehr bedenklich. Eine Rechtsfrage muffe eben entschieden werden, sobald sie auftauche (Ruse: Sehr richtig I) Er und seine Freunde beantragten daher, in der Resolution der Kommission das Wort ,thunlichst" zu streichen.

Abg. Hasse (nl.) meint bezüglich der Resolution, man wiffe gar nicht, was man eigentlich mit derselben wolle. Entweder man werfe eine Rechtsfrage überhaupt auf, dann müffe man sie auch beantworten

dwirt,

) Die Resolution lasse ja ohnehin alles beim alten, denn zordre besage schon, daß möglichst nur Freiwillige in den

beschäft werden sollten. Man könne wohl für die nmen, denn, wenn man gegen sie stimme, würde das auf ng des bestehenden Zustandes hinauslaufen (Sehr richtigs). . Levetzow (kons.) erklärt, genau aus diesem Grunde seine Freunde für die Resolution stimmen.

ner kurzen Bemerkung des Abg Groeber (Zentr.) hält r-Sagan (ft. Vp.) diese Frage für so wichtig für die Mterung, daß sie unter allen Umständen gelöst werden Freunde könnten unmöglich die Resolution mit demthun- ten.

Debatte beteiligen sich noch die Abgg. Arendt (Rp.), .kons.) und Eickhoff (frs. Vp), worauf bei Anwesenheit ebneten, unter Ablehnung des Antrages B?bel auf Streichung ,thunlichst", die Resolution unverändert angenommen wird. atschou'Etat wird genehmigt.

tat des Reichsschatzamts erklärt auf eine Anfrage v. Thielmann, an deutschen Goldmünzen seien bis 1 ausländischen Münzen insgesamt 386 Millionen Mark zur gelangt.

eihe kleinerer Etats wird erledigt.

tat des Bankwesens richtet Abg. Arendt (Rp.) griffe gegen die Diskontpolitik der Reichsbank.

inkpräsident Dr. Koch tritt denselben wiederum entgegen, lch auf konservative Blätter, wieReichsbote" undSchle- sezug nehmend, die die Gründe der vorübergehenden Dis- auf 7 Prozent, den industriellen Aufschwung und den da- n Geldbedarf durchaus richtig gewürdigt hätten. Der Abg. eine eigentümliche Rolle in der bimetallistischen Bewegung. >ch nicht die Zahlen so tendenziös herausgreifen, wie Ab- endt es thue. Die Reichsbank arbeite nur zum Wohle

Staudy (kons.) beklagt die Kampfesweise, die der gegen die Konservativen einschlage. Letztere griffen den m durchaus nicht persönlich an.

.nkpräsident Dr. Koch antwortet, auch er habe keineswegs ven angegriffen. Er sei auch kein Freund eines hohen bei solchen Geldmarktsrrrhältnissen, wie wir sie hätten, sei vermeiden.

üsing (nl.) bemerkt gegenüber der Rechten, daß die je doch wohl nunmehr entschieden sei. Daß der hohe : Erwerbskreise schädige, sei nicht zu leugnen, aber zu ran nichts angesichts der Thatsache, daß kolossale Geld- . an die Reichsbank heranträten.

cendt (Rp.) erklärt, er müffe den ihm vom Bcmkpräsi- )ten Vorwurf tendenziöser Zusammenstellung von Ziffern geschäftsordnungsmäßig zustehenden Entschiedenheit zurück- et verbreitet sich bann nochmals eingehend über die Dis-

Reichsbank.

c wird auch dieser Etat genehmigt.

1 Uhr: Reste dcS Etats, Gesetz bett. Verwendung über: Lseinnahmen pro 1910, Nachtragsetat Gesetz betr. Be- Diebstahl an elektrischer Arbeit und Gesetz betr. Patent- )luß 6 Uhr.

* Vom Kriegsschauplatz.

, 21. März. Die englischen Gesamtver- zum 17. März betragen nach amtlicher Fest- 447; bis zu demselben Zeitpunkt verloren die em Exchange-Telegramm aus Kapstadt zufolge, nur 7722 Mann.

s Kapstadt und Ladysmith wird übereinstim- det, daß ein neuer Vorstoß unmittelbar bevor- Lage in Ladysmith ist noch sehr trau- erselben Stadt liegen noch 2400 Personen an den Hospitälern. Die erste öffentliche Brot- onnte erst gestern stattfinden.

t gestern von dem Parlamentssekretär des Kriege­lend angekündigte Proklamation Chamber- sich nicht nur auf die Johannesburger Gold­ern auf die Zerstörung allen britischen s beziehen. Hierfür sollen mit ihrer Person im alle diejenigen verantwortlich gemacht wer- die Zerstörung veranlaßt haben. Daß Chamber- cht das Kriegsamt die Proklamation erläßt, be- Die Burenrepubliken von dem Kolonialamt erden sollen.

Kapstadt hat sich unter den Engländern ein parlamentarisches Wachsamkeitskomitee gebildet, milde Behandlung der Burenrepu- chindern, und den Ausschluß der Kapburen tentarischen Leben zunächst dadurch bewirken z Kapburenkolonie zwei Jahre lang als Kron- _____altet wird.

* *

Telegramme desGietzerrer Anzeiger".

Loudon, 22. März. Ein Telegramm aus Spring- fontein berichtet, daß die Buren in Gruppen von Hunderten sich unterwerfen. In militärischen Kreisen ist man wegen der Verzögerung der Entsetzung von Mafeking durch Plumer sehr überrascht. Da aber Plumer über nur geringe Streitkräfte verfügt, um den Widerstand der Belagerer zu überwinden, und außerdem noch eine