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M. 69 Erstes Blatt.
Frettag de« 23. März
1900
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Gießener Anzeiger
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Fchnkstraß« Nr. 7.
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Adreß« für Depeschen: Anzeiger chieß«, Fernsprecher Nr. 61.
Amtlicher Teil. Bekanntmachung.
I JKJch bringe hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß ans nachstehenden Zuchtstationen Eier reiner Züchtung der verschiedenen Hühnerrassen zum Preise von 15. Pfg. das Stück für Mitglieder des Gießener Geflügelzuchtvereins oder des landwirtschaftlichen Provinzialvereins, und Don 20 Pfg. für andere bezogen werden können.
Zucht st ation Gießen rebhuhnartige Italiener und schwarze Minorka (Herr August Schwan, Seltersweg); ge- sperberte Plymouth Rocks (Herr Hch. Hochreuther, Südan- läge 5).
Zuchtstation Birklar schwarze Minorka (Herr Loh. Engel Birklar).
Zuchtstation Philosophenwald rebhuhnartige Italiener (Hch. Leib Wwe., Philosophenwald).
Zuchtstation Bingmühle bei Grünberg rebhuhnfarbige Italiener (Herr Julius Zimmer, Bingmühle).
Zucht st ation Röthges bei Laubach (rebhuhnfarbige Italiener (Herr Hch. Döpfer 2er, Röthges).
Gießen, den 20. März 1900.
Der Direktor des landw. Bezirksvereins, v. Bechtold.
Die Kosten des Kohlenarbeiter-Streiks.
Prag, 20. März.
Jetzt, wo der große Kohlenarbeiter-Streik nach zweimonatiger Dauer als beendet anzusehen ist, dürfte es zeitgemäß erscheinen, die Verluste zu beleuchten, welche der Ausstand nach sich gezogen hat. Ganz genau lassen sich bit(e Verluste allerdings nicht feststellen, doch fehlt es nicht au Anhaltspunkten, die den enormen Schaden erkennen lassen, den der Streik verursacht hat. Fassen wir zunächst dm Lohnentgang ins Auge, der leider die Hauptrolle spielt, da er die unbemittelte Arbeiterschaft hart getroffen hat. Die bei dem Ausstande in Betracht kommenden Reviere (einschließlich Mährisch-Ostrau) fördern täglich rund 10 000 Waggons Kohle. Nimmt man an, daß die Arbeit in den Revieren durchschnittlich 54 Tage geruht hatte, so ergibt sich ein Ausfall in der Förderung von ca. 540 000 Waggons Kohle. Der hierdurch entstandene Lohnentgang wirb in Fachkreisen auf mindestens 14 Millionen Kronen geschätzt.
Fast ebenso groß dürfte die Verlustziffer der Werke sein, wenn man den Gewinnstentgang und den Schaden in Berücksichtigung zieht, der durch den zweimonatigen Stillstand der Gruben verursacht worden ist. Die Ausbesserung unb Reinigung der Schächte wird mehrere Tage in Anspruch nehmen und jedenfalls mit erheblichen Kosten verbunden (tin. Des weiteren ist der Ausfall der Betriebs- im nah men der Eisenbahnen in Betracht zu ziehen. Die beiden böhmischen Kohlenbahnen, Buschtiehrad und Aussig-Teplitz, erlitten allein bis Ende Februar einen Aus- fill in ihren Einnahmen um rund 15 Millionen Kronen. Die Ferdinands-Nordbahn verzeichnete bis Ende Februar «in -Minus von ca. 1 Million Kronen. Rechnet man noch itn Ausfall hinzu, der sich in den beiden ersten Decaden bs laufenden Monats ergeben wird und der für die ge- «mnten drei Kohlenbahnen mit mindestens 1 Mill. Kronen angenommen werden kann, so würde sich ein Rückgang der AäriebSeinnahmen von ca. 3J/2 Millionen Kronen heraus- Men. Dazu kommen noch die Mindereinnahmen der Elaatsbahnen, hauptsächlich der verstaatlichten Dux-Boden- bcher und der Prag Duxer Bahn, ferner jene der Elbe- chlbahn, der Böhm. Nordbahn und der Staatsbahn. Man Eir.n füglich annehmen, daß durch den verminderten Kohlen- dmsport die beteiligten Eisenbahnen einen EinnahmeTuSfall von mindestens 5 Millionen Kronen er- filten haben.
Weiter kommen noch die Verluste in Betracht, die der Qnbuftrie und der gesamten Bevölkerung dadurch zugefügt ttotben sind, daß sie durch mehr als acht Wochen fremde zu horrenden Preisen beziehen mußten. Man dürfte in her Schätzung kaum jehl gehen, wenn man annimmt, »iß während der Streikdauer ungefähr 50,000 Waggons fMiber Kohle zur Einfuhr gelangt sind. Für dieses teils ungarische, teils fremdländische Brennmaterial mußten, wie ichn bemerkt, fast unerschwinglische Preise bewilligt werden. Sinn angenommen wird, daß für das bezogene Quantum Itttnber Kohle durchschnittlich ein Mehrpreis von 200 Kronen Waggon bezahlt werden mußte, so ergiebt sich eine
Verlustziffer von rund 10 Millionen Kronen. Leider hat einen Teil der Kosten des „Kohlenkrieges" die arme Bevölkerung tragen müßen. Die Industrie ist in doppelter Hinsicht geschädigt worden. Sie mußte einerseits für die Kohle, soweit sie überhaupt erhältlich war, die geforderten hohen Preise bewilligen, und andererseits ihren Betrieb einschränkeu.
Damit sind aber noch nicht alle Schäden gestreift, die der Ausstand der Kohlengräber im Gefolge gehabt hat. Nicht in allerletzter Linie darf die Verschlechterung unserer Handelsbilanz angeführt werden. Die Kohlenausfuhr Oesterreichs präsentiert einen Wert von zirka 60 Millionen Kronen pro Jahr, oder durchschnittlich 5 Millionen Kronen pro Monat. Da nun der Streik mehr als acht Wochen gedauert hat, läßt sich der Ausfall des Kohlenexportes mit zirka 10 Millionen Kronen beziffern. Andererseits mußten viele Millionen ins Ausland wandern, um die von dort bezogene Kohle zu bezahlen. Die Importe von ausländischer Kohle dürften, wenn von den Bezügen aus Ungarn abgesehen wird, die kürzlich auf zirka 20,000 Waggons geschätzt worden find, mit etwa 30,000 Waggons zu beziffern sein. Dieses letztere Quantum wird sicherlich die Anschaffung von zirka 12 Millionen Kronen notwendig gemacht haben. Aus dem Kohlenverkehr allein dürfte sich demnach in dem ersten Quartal dieses Jahres eine Verschlechterung der Handelsbilanz um etwa 22 Millionen Kronen ergeben haben.
Wie man sieht, hat der „Kohlenkrieg" ganz gewaltige Kosten verursacht und unserer gesamten Volkswirtschaft tiefe Wunden geschlagen. Beide kriegführenden Parteien sind an den Verlusten beteiligt, und es ist selbstverständlich, daß die Arbeiterschaft die Opfer viel schwerer zu tragen haben wird, als die Werke und die sonst in Betracht kommenden Faktoren. Das Ergebnis des „Krieges" für die Arbeiter wird wohl die Einführung der Neun Stunden-Schicht und eine Erhöhung der Löhne sein, zu der sich die Werke unzweifelhaft bereit zeigen dürften, sobald im Bergbau wieder die früheren normalen Verhältnisse Platz gegriffen haben werden. Und diese Zugeständnisse hätten sich sicherlich erzielen lassen, auch wenn die Arbeit nicht zwei volle Monate hindurch geruht hätte.
Deutscher Reichstag.
173. Sitzung vom 21. März. 1 Uhr.
Tagesordnung: Fortsetzung der Etatsberatung. Etat für Kiautschou.
Die Kommission beantragt unveränderte Genehmigung. In einer von ihr vorgeschlagenen Resolution wünscht sie außerdem Bildung der Schutztruppe „ihunlichst aus Grund freiwilliger Meldung", sowie Verstärkung der Chinesenkompagnte.
Abg. Eickhoff (frs. Vp.) bezeichnet e8 als anerkennenswert, daß Staatsfekretär Tirpitz in der Kommission über die sanitären Verhältnisse des Schutzgebietes Kiautschou eingehendere Auskunft erteilt habe, als vorher im Plenum. Er selbst habe ein abschließendes Urteil über das dortige Klima nicht gefällt; aber feststellen müsse er bezüglich de8 Klimas: adhuc sub judice lis est, wie der selige Horaz sage. Was die Resolution betreffe, so stoße dieselbe offene Thüren ein, und seine Freunde würden daher gegen die Resolution stimmen. Dem Grundsätze der allgemeinen Wehrpflicht widerspreche jedensalls eine Kolonialherrschaft, und für diefe könnten nur geworbene Truppen zur Anwendung kommen. Er, Redner, glaube, daß sich ja auch stets eine hinreichende Anzahl freiwilliger Elemente für die Schutztruppe finden würde. Eine Verstärkung der Chinefenkompagnie halte er nicht für richtig, noch weniger aber eine etwaige Ausdehnung der Wehrpflicht auf die Chinesen daselbst. Den Etat für Kiautfchou bewilligten seine Freunde.
Abg. Franken (natl.) beschwert sich darüber, daß die aus Kiautschou zurückkehrenden^ Truppen nicht wie richtige Blaujacken, sondern so abgerissen aussähen, daß die Mädchen in Wilhelmshaven nicht hätten mit ihnen tanzen wollen.
Staatssekretär Tirpitz erwidert hieraus, daß die Matrosenkompagnie eigene Kleidung habe. Wa8 die Bemängelung des Abg. Eickhoff betreffe, so bestehe keine Bestimmung, daß unsere Wehrpflichtigen nicht im Auslande verwendet werden dürften.
Abg. Gröber (Zentr.) bestreitet, daß die Resolution offene Thüren einstoße. Die Rechtsfrage komme übrigens hier zum ersten Male zur Sprache Bisher sei jedenfalls auch von den verbündeten Regierungen und dem Reichstage stets, so auch, als es sich um die Schutztruppe in Afrika handelte, angenommen worden, daß eine Verwendung unserer Wehrpflichtigen auch im Frieden in unseren Schutzgebieten nicht grundsätzlich ausgeschlossen fei. ES liege auch gar keine Notwendigkeit vor, jetzt die Rechtsfrage zu erledigen. Das Einfachste würde eS fein, die Resolution anzunehmen.
Abg. v. Kardorff (Rp.) äußert sich ungefähr- in dem gleichen Sinne.
Abg. Bebel (Soz.) hält die Theorie des Abg. Gröber, der jetzt der Entscheidung aus dem Wege gehen wolle, doch für sehr bedenklich. Eine Rechtsfrage muffe eben entschieden werden, sobald sie auftauche (Rufe: Sehr richtig!) Er und seine Freunde beantragten daher, in der Resolution der Kommission das Wort „thunlichst* zu streichen.
Abg. Hasse (nl.) meint bezüglich der Resolution, man wisse gar nicht, was man eigentlich mit derselben wolle. Entweder man werfe eine Rechtsfrage überhaupt auf, dann müsse man sie auch beantworten
(Sehr richtig!). Die Resolution lasse ja ohnehin alles beim alten, denn eine Kabrnettsordre besage schon, daß möglichst nur Freiwillige in den Schutztruppm beschäst werden sollten. Man könne wohl für die Resolution stimmen, denn, wenn man gegen sie stimme, würde das auf eine Aenderung des bestehenden Zustandes hinauSlausen (Sehr richtig!).
Abg. v. Levetzow (kons.) erklärt, genau aus diesem Grunde würden auch seine Freunde für die Resolution stimmen.
Rach einer kurzen Bemerkung des Abg Groeber (Zentr.) hält Abg. Müller-Sagan (fr. Vp.) diese Frage für so wichtig für die gesamte Bevölkerung, daß sie unter allen Umständen gelöst werden müsse. Seine Freunde könnten unmöglich die Resolution mit dem „thun« lichst" annehmen.
An der Debatte beteiligen sich noch die Abgg. Arendt (Rp.), v. Staudy (kons.) und Eickhoff (frs. Vp), worauf bei Anwesenheit von 55 Abgeordneten, unter Ablehnung des Antrages B?bel auf Streichung des Wortes „ihunlichst", die Resolution unverändert angenommen wird.
Der Kiautschou-Etat wird genehmigt.
Beim Etat des Reichsschatzamts erklärt auf eine Anfrage Schatzsekretär v. Thielmann, an deutschen Goldmünzen seien bis Ende 1898 in ausländischen Münzen insgesamt 386 Millionen Mark zur Einschmelzung gelangt.
Eine Reihe kleinerer Etats wird erledigt.
Beim Etat des Bankwesens richtet Abg. Arendt (Rp.) wiederum Angriffe gegen die Diskontpolitik der Reichsbank.
Reichsbankpräsident Dr. Koch tritt denselben wiederum entgegen, dabei u. a. auch auf konservative Blätter, wie „Reichsbote" und „Schlesische Ztg.", Bezug nehmend, die die Gründe der vorübergehenden Diskonterhöhung auf 7 Prozent, den industriellen Aufschwung und den dadurch bedingten Geldbedarf durchaus richtig gewürdigt hätten. Der Abg. Arendt spiele eine eigentümliche Rolle in der bimetallistischen Bewegung. Man dürfe doch nicht die Zahlen so tendenziös herausgreifen, wie Abgeordneter Arendt es thue. Die Reichsbank arbeite nur zum Wohle des Landes.
Abg. v S t a u d y (kons.) beklagt die Kampfesweise, die bet Bankpräsident gegen die Konservativen einschlage. Letztere griffen den Bankpräsidenten durchaus nicht persönlich an.
Reichsbankpräsident Dr. Koch antwortet, auch er habe keineswegs die Konservativen angegriffen. Er sei auch kein Freund eines hohen Dikonts, aber bei solchen Geldmarktsrerhältnissen, wie wir sie hätten, sei dieserKnicht zu vermeiden.
Abg. Büsing (nl.) bemerkt gegenüber der Rechten, daß die Währungsfrage doch wohl nunmehr entschieden sei. Daß der hohe Diskont weite Erwerbskreise schädige, sei nicht zu leugnen, aber zu ändern sei daran nichts angesichts der Thatsache, daß kolossale Geldanforderungen an die Reichsbank heranträten.
Abg. Arendt (Rp.) erklärt, er müsse den chm vom Bankpräsi- denten gemachten Vorwurf tendenziöser Zusammenstellung von Ziffern mit aller ihm geschäftsordnungsmäßig zustehenden Entschiedenheit zurück- weisen. Redner verbreitet sich dann nochmals eingehend über die Diskontpolitik der Reichsbank.
Nunmehr wird auch dieser Etat genehmigt.
Morgen 1 Uhr: Reste dkS Etats, Gesetz betr. Verwendung überschüssiger Reichseinnahmen pro 1910, Nachtragsetat Gesetz betr. Be- strafung von Diebstahl an elektrischer Arbeit und Gesetz betr. Patentanwälte. Schluß 6 Uhr.
* Vom Kriegsschauplatz.
Loudon, 21. März. Die englischen Gesamtverluste bis zum 17. März betragen nach amtlicher Feststellung 16 447; bis zu demselben Zeitpunkt verloren die Buren, einem Exchange-Telegramm aus Kapstadt zufolge, im Ganzen nur 7722 Mann.
— Aus Kapstadt und Ladysmith wird übereinstimmend gemeldet, daß ein neuer Vorstoß unmittelbar bevorsteht. Die Lage in Ladysmith ist noch sehr traurig. In derselben Stadt liegen noch 2400 Personen an Typhus in den Hospitälern. Die erste öffentliche Brotverteilung konnte erst gestern ftattfinben.
— Die gestern von dem Parlamentssekretär des Krieges als bevorstehend angekündigte Proklamation Chamber- lains wird sich nicht nur auf die Johannesburger Goldminen, sondern auf die Zerstörung allen britischen Eigentums beziehen. Hierfür sollen mit ihrer Person und Eigentum alle diejenigen verantwortlich gemacht werden, welche die Zerstörung veranlaßt haben. Daß Chamberlain und nicht das Kriegsamt die Proklamation erläßt, beweist, daß die Burenrepubliken von dem Kolonial amt verwaltet werden sollen.
— In Kapstadt hat sich unter den Engländern ein sogenanntes parlamentarisches Wachsamkeitskomitee gebildet, welches jede milde Behandlung der Burenrepu- Pliken verhindern, und den Ausschluß der Kapburen vom parlamentarischen Leben zunächst dadurch bewirken will, daß die Kapburenkolonie zwei Jahre lang als Kronkolonie verwaltet wird.
Telegramme des „Gießener Anzeiger".
Loudon, 22. März. Ein Telegramm aus Spring- fontein berichtet, daß die Buren in Gruppen von Hunderten sich unterwerfen. — In militärischen Kreisen ist man wegen der Verzögerung der Entsetzung von Mafeking durch Plumer sehr überrascht. Da aber Plumer über nur geringe Streitkräfte verfügt, um den Widerstand der Belagerer zu überwinden, und außerdem noch eine


