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Gerichtssaal.
Offenbach, 20. Januar. Vor dem hiesigen Schöffengericht stand gestern eine Klage des Redakteurs Erd- mannsdörffer von der nationalsozialen „Hessischen Landeszeitung" in Marburg gegen den Redakteur Hirschel von dem Offenbacher antisemitischen Organ „Deutsche Worte" wegen Beleidigung, Verleumdung und üble Nachrede zur Verhandlung. Vor Eintritt in die Verhandlung beantragte der Vertreter des Beklagten, Rechtsanwalt v. Brentano, Vertagung, da sein Klient ihm verschiedene von ihm zu ladende Zeugen zu spät mitgeteilt habe und diese deshalb nicht hätten erscheinen können. Gleichzeitig erklärte er sich bereit, namens des Beklagten dem Kläger jede gewünschte Ehrenerklärung zu geben, um die Klage im Vergleichsweg zu erledigen. U. a. hatte Hirschel in seinem Blatt behauptet, Erdmannsdörffer sei von dem Herausgeber der „Frankfurter Zeitung", Leopold Sonnemann, der als Zeuge erschienen war, „bestochen" worden, um „von der christlich-sozialen zur nationalsozialen Partei überzugehen". Ferner werde die „Hessische Landeszeitung" von Sonnemann „unterstützt". Rechtsanwalt v. Brentano erklärte, er stehe nicht an, sich dahin öffentlich zu äußern, daß er mit den in den „Deutschen Worten" gegen Erdmannsdörffer veröffentlichen Artikeln persönlich nicht einverstanden sei. Absolut ausgeschlossen sei, daß er als Verteidiger behaupten werde, was Hirschel von Herrn Sonnemann geschrieben habe; von einer derartigen Handlung SonnemannS könne überhaupt keine Rede sein. Erdmannsdörffer lehnte jeden Vergleichsvorschlag ab, und so mußte das Gericht über den Vertagungsantrag beschließen. Es gab dem Antrag statt und beraumte neuen Termin auf Freitag, 2. März, an.
Theater.
Humperdincks „Hänsel und Gretel" wird an der Pariser Komischen Oper bestimmt noch im Lause dieser Saison herausgebracht werden.
Gerhart Hauptmann, dessen neuestes Werk „Schluck und Jan" am 3. Februar d. I. im Deutschen Theater zur ersten Aufführung gelangt, ist zurzeit in Berlin und gedenkt an den Vorproben thätigen Anteil zu nehmen.
Universität und Hochschule.
— Berufenr Der Hofzahnarzt Dr. Otto Walkhoff in Braunschweig erhielt einen Ruf au den Lehrstuhl für operative Zahnhei künde an die Universität München und hat denselben angenommen.
— Jena, 20. Januar. Zur Beschaffung der instrumentellen kinrichtung für das Institut für technische Physik und Chemie, das die Karl Zeiß-Stiftung an der hiesigen Universität aus ihren Mitteln errichten will, hat Herr Dr. Schott die Summe von 50,000 Mk. ge
stiftet. Plan und Zweck der geplanten Anstalt stehen, wie mitgeteilt wird, gänzlich unter den Gesichtspunkten, unter welchen auf die Initiative von Professor Klein hm in Göttingen ähnliche Einrichtungen geschaffen worden sind.
J?ua, 20. Januar. Preisaufgabe. Ein nach Ursprung und Zweckbestimmung interessantes Preisausschreiben wird soeben bekannt. Ein Privatmann, der ungekannt bleiben will, hat den Professoren Haeckel in Jena, Conrad in Halle und Fraas in Stuttgart 30,000 Mk. überwiesen, damit sie folgende Preisaufgaben stellen konnten: „Was lernen wir aus den Prinzipien der Descendenztheorie in Bezug auf die innerpolitische Entwickelung und Gesetzgebung der Staaten?" Als erster Preis ist eine Summe von mindestens 10,000 Mk. als zweiter und dritter von mindestens je 5000 Mk. in Aussicht genommen, außerdem können weitere gute Arbeiten honoriert werden Die Manuskripte müssen in deutscher Sprache abgefaßt und bis spätestens 1. Dezember 1902 an bie Direktion des Zoologischen Instituts, Professor Dr. Haeckel, in Jena, eingeschickt werden.
— Verschiedenes: Zum Prorektor der Universität Heidelberg für das nächste Studienjahr wurde Prof. Stengel gewählt, der aber aus Alters- und Gesundheitsrücksichten das Amt abzulehnen wünscht. Stengel steht im 72. Lebensjahr
Arbeiterbewegung.
Weißenfels, 21. Januar. 5000 Bergleute des sächsischthüringischen Braunkohlen-Reviers sind in eine Lohnbewegung getreten. Sie verlangen 10 Proz. Lohnerhöhung, Verkürzung der Arbeits- zert auf 9 Stunden täglich und Einschränkung dec Frauenarbeit.
Prag, 21. Januar. Der Streik nimmt ernste Dimensionen an. Von morgen an treten sämtliche Kohlenarbeiter Böhmens in den Generalstreik. Infolgedessen stellen sämtliche Hauptwerke von größeren Jndustrie.Unternehmungen wegen Kohlenmangel die Arbeit ein.
Gingesandt.
Angesichts des schönen gestrigen Konzertes des akademischen Gesangvereins, an dem nur die allzu große Fülle und Mannigfaltigkeit auszusetzen war, sei es gestattet, auf eine störende Begleiterscheinung hinzuweisen, die schon öfters unangenehm empfunden wurde. Es ist gewiß nichts dagegen zu sagen, wenn auf ein solches Konzert, außer durch die Annonce, auch vorher durch ein oder zwei Artikel, die über die Künstler und die aufzuführenden Werke orientieren, hingewiesen wird. Aber solche .Hinweise sollten bei einem vornehmen Konzert nie zur Reklame ausarten. Weder für unser kunstliebendes und kunstsinniges Publikum, noch für die bei einem Konzerte Mitwirkenden ist ein derartiges durch mehrere Wochen sich erstreckendes vorheriges Anpreisen sehr schmeichelhaft. Wir sind auch überzeugt, daß ein solcher, ja gewiß wohlgemeinter Uebereifer dem einfachen und bescheidenen Sinn des all- verehrten Dirigenten des akademischen Gesang-Vereins durchaus nicht sympathisch ist. Und schließlich wird dem Konzerte selbst, wie wir das hier schon öfters erlebt haben, durch übertriebene Reklame mehr geschadet als genützt.
Prof. Dr. X.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Montaa den 22. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstunve im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Tert: Ap.-Gesch. Kav. 9, 19 Pfarrer Euler.
Dienstag den 23. Januar, nachmitags 5'/,Uhr: Versammlung der konfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Schwesternhaus (Johannesstraße). Pfarrer Euler.
Neueste Meldunge«
Depeschen deS Bureau „fcerolb*.
Berlin, 22. Januar. Ueber das Befinden der Herzogin Adelheid von Schleswig-Holstein wurde gestern folgendes Bulletin ausgegeben: Eine soeben vorgenommene Punktation ist ohne jeden Zwischenfall glücklich verlaufen. Das Befinden der Patientin ist infolgedessen wessentltch besser.
Berlin, 22. Januar. Zur Mission des belgischen Minister-Präsidenten Beernaert erfährt das Berliner Tageblatt von belgischer Seite, die Affaire Kirn wäre im Prinzip beigelegt. Jede Macht bestehe auf ihrem Recht. Um aber zu einer freundschaftlichen Regelung der Differenzen zu gelangen, wird sich eine gemischte Kommission an Ort und Stelle begeben, um eine neue Grenze aufzustellen, derart, daß weder Deutschland noch der Congostaat an Territorium Einbuße erleidet.
Wien, 22. Januar. Dr. Funke teilte dem Ministerpräsidenten im Namen der Obmänner-Konferenz mit, daß die deutschen Abgeordneten bereit seien, an einer Derständig ungs-Konferenz teilzunehmen.
Kladno, 22. Januar. Die Bergbehörde hat eine Kundmachung erlassen, derzufolge den Arbeitswilligen polizeilicher und militärischer Schutz gewährleistet wird. Gestern sind drei Infanterie-Patrouillen hier eingetroffen. Zahlreiche Versammlungen haben beschlossen, im Streik zu verharren.
Paris, 22. Januar. Politische Kreise halten fest an der Ueberzeugung, daß nach Beendigung des Transvaalkrieges eine deutsch-französische Jnteressen- Ge mein schäft hervortreten werde.
Ein grosser Posten Herren-Anzüge 10 und 12 Mk.
Giessen Markus Bauer Giessen
II Kirchenplatz II
gegenüber der Stadtkirche.
Bekanntmachung,
betr.: die Heichelheim'fche Stiftung.
Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heule an bis 20. Februar d. I. auf dem Bureau des Armenamtes - Zimmer Rr. 2 — entgegengenommen.
Gießen, den 20. Januar 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
___________________ I. V.: Wolff. _____________________619
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Utphe für 1900/1901 liegt iom 24. d. Mts. an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen.
Utphe, den 20. Januar 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe.
_______________________Schneider._____________________600
Bekanntmachung.
Jeder Fernsprechteilnehmer ist berechtigt, unter Benutzung seiner Anschlußleltung:
1. Nachrichten an die Vermittelungsanstalt zur Weiterbeförderung durch die Post, durch Eilboten oder mittelst des Telegraphen zu übermitteln;
2. auf einen bei der Vermittelungsanstalt zu stellenden Antrag sich die für ihn ankommenden Telegramme zusprechen zu lassen. 3« I. Für die Aufnahme von Nachrichten durch die Vermittelungsanstalt wird neben den tarifmäßigen Weiterbeförderungsgebühren eine Gebühr von l Pf. für das Wort, mindestens aber 20 Pf. erhoben. U.betschießende Beträge werden aus die nächst höhere, durch 10 teilbare Summe abgerundet.
Zu 2 Die Gebühr für das Znfprecheu eines angekommenen Telegramms an den Teilnehmer beträgt ohne Rücksicht auf die Wort- zahl 10 Pf. Dieser Betrag wird vom Empfänger bet Aushändigung des Briefes erhoben, indem ihm das zugrfprochene Telegramm nachträglich durch die Post übermittelt wird.
Gießen, den 20. Januar 1800.
Kaiserlich:- Postamt 1.
______________________I. V.: Stroh.________________________
Bekanntmachung.
Behufs Vornahme einer Ergänzungswahl des Vorstandes unserer Gemeinde für das nach dem Dienstalter austretende Mitglied, Herrn Nathan Stamm, liegt die Liste aller Stimmberechtigten drei Tage lang zur Einsicht der Beteiligten auf dem Bureau des unterzeichneten ersten Vorstehers offen und können Einwendungen gegen den Inhalt der Liste nur während dieser Frist zugelassen werden.
Gießen, am 23. Januar 1900. 623
Der Vorstand der ifrael. Religions-Gemeinde Gießen.
S. Heichelheim.
Fndlllisfions-Nerkinlf bereits gefMeu Hohes.
Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in verschlossenen und portosteten Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens den 5. Februar 1900 bei der unterzeichneten Großh. Bürger- meisteret Lich einzureichen. Später eingerrichte Gebote bleiben unberücksichtigt.
Die Eröffnung der etngelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d. h. am 6. Februar 1900, vormittags 10V2 Uhr, auf dem Bürger- meifterei-Büreau in Lich in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter.
Die Gebote sind getrennt nach Waldeigentümer, Holzart und Sorti- ment pro Raummeter und Festmeter einzureichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigentümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen.
Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bet den unter Ord.-Nr. 1 bis 5 angeführten gleichnamigen Großh. Bürgermeistereien.
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Waldeigentümer
Eichen- Fichten- Kiefern
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Gemeinde Lich
a) Bezirk Vorderwald
b) „ Hinterwald
c) „ Grobhäuserberg
Gemeinde LangSdorf
„ Birklar
„ Muschenheim
, Nieder-Bessingen
Auf das unter lab und Bezirk eingereicht werden.
F e st m e t e r.
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10
24
80
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10
16
1501 5| 40
5
18
130 130! 60,250: 30,100! — 212
160
80
o verzeichnete Gehölz kann getrennt für jeden
606
40
25
85 —
150 40
Lich, den 20. Januar 1900.
I. A.:
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Heller.
Holzverfteigerung
in Gräflicher ObekfSrsterei Saubach.
Mittwoch, den 31. Januar d. IS., nach Zusammenkunft vormittags 10 Uhr in den Hirschröther Wiesen, 1) im Hirfchroth (8/< Stunden von Villingen): 750 rm Buchen-Scheiter, 160 rm -Prügel, 100 rm -Stöcke, 500 rm 'Reiser; 2) aus Silbach (unvorgezetgt): 35 rm Buchen-Stöcke, 50 rm 'Reiserprügel. — Die noch unversteinte Winderwegstrecke zwischen Lcnzesberg und Hölliviesen soll im Laufe dieses Frühjahrs chauffiert werden.
Laubach, ben 18. Januar 1900.
Gräfliche Oberförsterei. 604
Konkursverfahren.
Ueber das Vermögen des Bäckermeisters Julins Kübel m Gieheu wird heute, am 20. Jr- nuar 1900, nachmittags 5 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Kaufmann Jean Böck zu Gießen wird zum Konkurs. Verwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 12. Februar 1900 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forde- rungen auf DonuerStag, den 22. Februar 1900, vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Be- sitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen, oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs- vermalter bis zum 12. Februar 1900 Anzeige zu machen.
Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen.
Veröffentlicht: 610
Plock, Hilfsgerichtsschreiber.
Aufforderung.
Wer an den Nachlaß des Kauf, mannsgehilfen Joh.Heinr. Schomber in Gießen Forderung hat, wird auf- gefordert, solche bis zum 1. Februar ). Js. bei Vermeidung des Anschlusses bei Unterzeichnetem geltend u machen. 615
G. Schneider, G:r.-Toxator.


