aedijtti, denn es gab vor ihnen stets etwa- zu verstecken. , oen»«*ttöitT' Wv« alio ohne Neberraschungsplan in diesen Tagen durch Me seiiir - vier Pfähle" ging, der hätte cs sich zur Pflicht
r beanfr *0 W ««chn sollen, jede Leiselreterei zu unterlassen. Blind und ■ü ebinq Q)hC>ei Itf fic^tz vchtS merken lassen, daß man etwas merkt, dann macht
•« reube und hat Freude an dem hochachtungsvoll und e i q n«.. .nnV i»7^r ut respektierten aroken Geheimnis, das über und um uvS
12 004, 12 138,
14 269, 14 596,
18 116,
20 862,
26 083,
31 322.
18 571,
21 226,
10 640, 25 065.
10 797, L 1000 15 481, 23 141,
KD170,, 10 715, 1.38915,, 13 994, 1'77654„ 17 793, 1!M5„ 20 518, 2-W53„ 24 862, 2iHtzö6„ 29 969,
12 378, 17 096, 18 908, 21 607,
12 445, 13 147, 17 211, 17 505, 19 134, 19 358, 22 472, 23 006,
31.936, — 10 L 3000 Mk. auf Nr. 479, 7240, 1.11.580, 13 725, 15 220, 18 488, 20 991, 23 819, — 9 h 2000 Mk. auf Nr. 6553, 8809, 8839, 1:18781, 18 539, 21,576, 26 039, 30 837. — 22 M!!l.aif Nr. 2716, 3667, 5057, 8175, 13 475, US797, 16 017, 17 363, 18046, 18952, 19024,
26 442, 26 738, 26 923, 29165, (Ohne Gewähr.)
u Wilrennlich sind; sie erstrahlen im hellsten Lichte und ' ausgestellten Waren leuchten in verführerischem Glanz. AAshl vird mancher Wunsch angesichts der Herrlichkeiten Ich!, Md manches Begehren geweckt, aber auch mancher
Hafter gehört von denen, die sich als Stiefkinder des GMeS betrachten, die durch Schicksalsschläge in Ungemach g.DIM sind. Auch sie freuten sich einst aus das Kommen v(ütt Di ihnachtSfestes, auch ihnen erzählte die Mutter in der Tldoimi rstunde das sonnige Märchen vom Glück. . . . Möchte si sit diesser Unglücklichen werkthätige Menschenliebe annehmen, truötye auch ihnen ein Christbaum leuchten und sich der riebet: des Festes auch auf sie herabsenken. ES giebt ja f'MieO mildthätige Herzen, möchten sie der Armut gedenken i mb vom ihrem Ueberfluß mitteilen.
" Ernennungen. Der Großherzog hat am 19. De- yf nabte den Professor Karl Schuhmacher in Karlsruhe yuv crfften Direktor und den Konservator Ludwig Linden- ' chml! in Mainz zum zweiten Direktor des Römisch- EfiManischen Zentralmuseums in Mainz, ferner den Schlacht- h ichiera rzt zu Frankfurt a. M Dr. Albert Scheibe! zum KstrriSl>nterinärarzt des Kreisveterinäramts Schotten ciniriri!.
" Hessische Landes-Lotterie. In der heutestattgehabten fielen 2 Gewinne von 5000 Mk. auf Nr. 26084,
Universität und Hochschule.
— Der Obrrbibliothekar iet Universität Leipzig, Josef Förste- »ist gestorben.
2^442, 26 658, 27 264, 27 303, 27 720, 28 317, 29 385, 2M 632«. 31950. — 58 ä 500 Mk. auf Nr. 304, 711, 1 11167, 11300, 1551, 2408, 2666, 2714, 2720, 3777,5450, 5», 5815, 6110, 7861, 7950, 9110, 9162, 10 037,
Vermischtes.
U e b e r das Duell zwischen dem Schlachten- n n:11e■ st o s s a k und dem polnisä)en Maler F a l a t wird n Qt geschrieben: Der Schlachtenmaler Kossak traf dieser TaM bei der Einweihung eines neuen Kunstpalais in BAvichau mit dem gleichfalls berühmten Maler Falat Centimen. Falat reichte Kossak die §anb zur Begrüßung, Ivl.bltrGr aber übersah scheinbar die Hand Falats und ging w:«iicc. Ta sprang Falat hinzu und gab Kossak eine weit- hi! nsih-allende Ohrfeige. Kossak verließ in tiefer innerer Gimgning, aber äußerlich ruhig, in Gesellschaft zweier Spier' den jKunstfalon und sandte Falah seine,Sekundanten.
2uell verlief jedoch, trotz schärfster Bedingungen, gsMriich unblutig. Falat hat lange in Berlin gelebt. Er rmmlie oft den Kaiser, besonders in Jagdszenen, und föjchai das Beresina-Panorama. Falat ist jetzt als Nach- filDjcr Matej kos Leiter der Kunstakademie in Krakau. Das 8!§ni>iiicfnis zwischen den beiden Landsleuten und Kollegen, k-murei von der Gunst des Deutschen Kaisers gehobenen a ÄuchsHen Malern, stammt, wie verlautet, aus Falats 2 Dinner Zeit.
" Nächtlicher Stratzenunsug ohne Ende. Man schreibt u! nii bemte aus dem Leserkreise: „Jawohl, hochverehrter Q|en Borredner aus Westanlage und Umgegend, „alles hat f' M Grenze." Solamen mieeris: Kommen Sie in die sehr Afwentierte" Ludwtgstraße, wohl bekunden Sie sicher: M ruhebedürftigen Bürger da draußen find beneidens- w>«im Vergleiche zu anderen." — Gewiß, jedes vor- u Msffreie Geschöpf freut sich ob harmlosen Jugend- MMtlits und überschäumender Jugendlust: liebliche Weisen, uuMsch homerisches Lachen, die philosophischsten Dialoge a io4 nmch so laut sind nicht mehr störend, allnächtlich fast vionspüt bis früh ist alles zu genießen. Doch AreS- qi|i:kü H ist allzu fürchterlich. Bethätigt sich nun gar ü t'chrudelnde Jugendkraft dergestalt, daß sie an demselben fljnaje in kurzer Zeit ein Fenster zertrümmert, vier S^utzgitter der Kellerfenster herausreißt, dann r«Hi die Geduld des nachsichtigsten Bewohners. Gegen bHirbic6 und Rüpel kämpfen Götter selbst vergebens." BLianir hören, sollen in der Nacht von Mittwoch auf TSmeiStag auch in der Bleichstraße mehrere Fenster eita|iiüorfen worden sein.
* Aus dem Theaterbureau. Das zweite und tetzie Gastspiel des A f fe n d a r st e l l e r s F. Johnson fi intet nicht heute, sondern am Sonntag, den 23. d. Mts., ftHuH. Es gelangt alsdann noch einmal „Jockos Aben- t ne n" zur Ausführung.
)t5 Strafmaß sei m wie nervös biejer - e- Was hen Fall 8* ' üas gestrige Zeuzu Hüttern könne. &: n oder der lebten’ und auch der 0t?:
lohtm geben. In' tssahe müsse auck :be gewiß nicht er Frieda beeinflußt cke benommen, rM k' Trieb und
eine Befugniß " t die Lahck W §//erDdte'^WMk AntzeklaMkwbn; r. yjffS/efetiummt nqen des KüMir t ber
$ er m ’Rom mr anbei könne et wumm nsehen. Auch tau 4 Tr. Seiko, »«' ’r Beamter war, ncöt
\ t bemerkt, die W ild von der W .tztere könne nur mir die Männer, die
n dann Goldstücke voraehe. . ; tritt den beiden S -titaeaen. Nachdem ^ Bemerkung * As aui wE
er.iUkmstt respektierten großen Geheimnis, daS über und um uns w*uL'd. Für manche unserer Leserinnen aber mag jetzt eine Zeit desSllkberhastens erschienen sein, damit nicht die unangenehme fiel .fit cimtTitt, eine gekaufte Arbeit als selbstgefertigt bescheren otaer gar nur einen Pantoffel in die Hände des guten P<Jnp£ legen zu müssen mit dem feierlichen Versprechen, bete andern , ganz bestimmt nächste Weihnachten nachzuliefern. — Auch auf der Straße, in den Schaufenstern macht sich
aictal. 21. W -%5S n traulichen .
w .M
tr 1U<
tfäfl ^,,iy IP
, Apn-n den Konin5
ci8n9nj‘9Un8imX.
Nächst der <n habe, wtvurs PrW * ^Staatsanwalt । —____m-, ______ _______________ , . ,
i, 9egen seD ? se t,D° chen die Nähe des herzbewegenden Festes bemerkbar.
Ä tlQibieren, DüitLät'en zeigen jene wunderbare Vielseitigkeit, jene geschmack- ^rlQute?(e Qltj^ r juDt Anordnung, wie sie mit dem Nahen des Christfestes £". und bei Mt-u.
^b^itaatsanwalt i™; 9'ra««ten täS 9lci* verteilt, entldr ff^teren Borwu'i & t nOd) e* verhandlungen erörien fuagter jetnals schief. ,d)e Sternberg. De» j W machen, denn bei* run9 sucht nehmen loi' s..gestanden haben,: -t'idenschaften geroork- uwe Umstände HM er sich jede Zhmpotb 5 1 smdet es unbe- äuchthausmche beon?v;
Kunst und Wissenschaft.
— Der Ehrenpräsident der Berliner Kunstakademie, Historienmaler Prof. Karl Becker, der am 17. ds. Mts. seinen 80. Geburtstag feierte, ist am 20. ds. Mts. an den Folgen der Jnstuenza gestorben. Becker, geboren zu Berlin, erhielt feine erste künstlerische Bildung auf der dortigen Akademie und tret dann in das Atelier A. v. Klöbers. Seine Genrebilder, meist venetianischen Inhalts (Juwelenhändler beim Senator, 1855-t Ravenösche Sammlung zu Berlin) begründeten seinen Ruf. In seiner? späteren Werken empfindet man bereits die sinkende künstlerische Kraft; so in dem Erzählenden Othello, im Karneval beim Dogen von Venedig, Othello und Brabantio, Papst Julius II. und tz?r Apollo von Belvedere, Don Juan d'Aufiria zum erstenmal vor seinem Water Karl V. in St- Just, Lachende Erben.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Aktionäre und Obligationäre. Schon lange stand die Wahrscheinlichkeit nicht mehr tn Frage, daß die Hälfte des Aktienkapitals bei der Preußischen Hypotheken-Bank Spiel- Hagen verloren seii Aber jetzt erst hat man dieses gefitzmSßige Motiv dazu benutzt, eine Generalversammlung der Aktionäre einzuberufen. Da dieselben bereits am 30. Dezember stattfindet, so ist der Termin ungewöhnlich beschleunigt, waS einer ausgiebigeren Beteiligung wohl sehr hinderlich sein wird. Traurig genug, daß die Aktionäre nicht Energie genug gefunden Haden, um auf eine solche Generalversammlung zu dringen. In einer solchen handelt es sich nicht allein um den offiziellen Bericht der Direktion, der ja auch ohnehin in verantwortlicher Weise hätte veröffentlicht wrrden sollen, sondern um ein kräftiges Eintreten der Aktionäre gegen etwaige weitere Verschleuderungen von Terrains und Grundbesitz. Selbst da, wo in dirs.r BeziLbun^, nur indirekte VrrintLressierungen der Bank vorhanden sind, ist es an der Zeit, stch die vorhandenen Aktiven derart zu sichern, daß das bckannte Sprichwort: Der Dritte freut sich! nicht weiter hier illustriert werde.
H. AufsichtöratSstellen. Der Inhaber der Firma Anhalt u. Wagner, Nachfolger, Generalkonsul Schmidt, ist jetzt auch aus dem Centralausschuß der Reichsbank sowie aus verschiedenen anderen Aem- tern ausgeschieden. Wir machen darauf aufmerksam, daß diese Persönlichkeit auch in den Spielhagen-Banken eine größere Rolle gespielt hat, und daß Überhaupt in dieser ganzen für den Ruf der deutschen Geschäftsgebahrung so gefährlichen Komplikation Leute mitspielen, die entweder unabsichtlich oder zielbewußt, sich in dem bekannten Modegegensatz zur Börse befunden haben. Auf diese Weise ist ihnen ein Vertrauen nicht allein von zahllosen Kapitalisten zu teil geworden, sondern auch von tonangebenden Kreisen, die es im Ernst für möglich hielten, sich außerhalb der bisherigen Banken- und Börsenform neue leitende Männer zu sichern. Mit einem bischen Erinnerungsvermögen hätte man von vorne herein auf solche Experimente verzichtet, da sowohl Paris wie Wien in dieser Beziehung die bösesten Erfahrungen schon vor Jahren gezeitigt haben. Geschäft und Gefühlspolitik gehen eben nicht zusammen.
FC. Mainz, 20. Dezember. Die Gläubiger der verkrachten Elektrizitätsgesellschaft Terwelp und Co. haben als Wechnachtsgeschenk vom Konkursverwalter die Nachricht erhalten, daß den Passiven von 116 885 Mk. Aktiven in Höhe von 11 638 Mk. gegenüberstehen, und demgemäß eine Dividende von 10 Prozent zur Auszahlung gelangt.
8 Butzdach, 20. Dezember. Der heutige Weihnachtsmarkt war vom Wetter sehr begünstigt. Infolge dessen herrschte ungewöhnlich starker Verkehr in der Stadt. Zwar ist der Schweinemarkt nur mäßig befahrm gewesen, jedoch waren die Verkäufer dort wie auf dem Krammarkt zufrieden mit ihren Geschäftsergebniffen.
Kirchliche Nachrichten.
»vuLgelische Gemeinde.
In der Johanneskirche.
Samstag den 22. Dezember, nachmittags 3i/, Uhr, Ehrist- descherungsfeier des KindergoltesdiensteS der JohanneSgemeinde. Die Gemeinde wird hierzu freundlichst eingeladen.
Sonntag den 23. Dezember. 4. Advent.
Gottesdienst.
In der Stadtttrche.
Vormittags 91/2 Uhr: Pfarrassistent Kraus.
Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die Matthäus- und Markusgemeinde. Pfarrer Schlosser und Pfarrer Dr. Grein.
m Ju der JohanneSttrche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uyr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. . Pfarrer Euler.
Nachmittags 81/2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Gottesdienst mit ChripbescherungSfeier der ttleinkinder- Bewayranstalt.
Montag den 24. Dezember.
In der Stadtttrche.
Nachmittags 8 Uhr: Weihnachtsfeier der Kinderkirche für Matthäus- und Markusgemeinde
Pfarrer Schosser und Pfarrer Dr. Grein.
Abends 5 Uhr: Christvesper für die Militärgemeinde.
Pfarrer Dr. Grein.
In der JohanneSktrche.
Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier des Kindergottes- dienstes der Lukasgemeinde. Die Gemeinde wird hierzu herzlich eingeladen. •
1 Weihnachtsfeiertag, Dienstag, den 25. Dezember. Gottesdienst.
In der Sladtkirche.
Vormittags 9Vt Uhr: Pfarrer Schlosser.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. ®rein
I« der Johanneskirche.
Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer Euler.
Abends 5 Uhr: P'orrossilent Kraus.
Nach allen Gottesdiensten Sammlung füi die Kleinkinder- Bewahranstalt.
8. Weihnachtsfeiertag, Mittwoch, den 26. Dezember. Gottesdienst
In der Sladtkirche.
Vormittags 9*/» Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9Ve Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Jo- hanneSgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 5 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Euler.
Nach allen Gotttsdiensten besondere Sammlung für die Armen. Konfirmandensaar, Kirchftratze v.
Am 2. Weihnachtsfeiertag, abends 6'/, Uhr, Weihnachtsfeier der Konfirmandenvereinigung der Mädchen aus der Markusgemeinde. ... H totlb wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.
Katholische Gemeinde.
SamStag den 22. Dezember
NachnnttagS um 4V, Uhr und abends um 8 Uhr: «elegenheü zur Herl. Beichte.
Sonntag den 28. Dezember. 4. Adventssonntag. Vormittags von 6</i Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe.
, um ÜVe Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2V, Uhr: Christenlehre, darauf Adventsandacht.
Montag den 24. Dezember.
Nachmittags um 4*/e Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Dienstag den 25. Dezember.
Weihnachtsfest.
Vormittags von 5 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
„ um 5 Uhr: Chrtflmette.
„ um 6 und 7 Uhr sind heilige Meffen.
„ um .8 Uhr: Heil. Meffe. Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9‘/a Uhr: Hochamt mit ^predigt.
In der Christmelte und in jeder hl Meffe wird die hl. Kommunion ausgeteilt.
Nachmittags um 2«/, Uhr: Fest-Andacht mit Segen.
„ um 4,/s Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Mittwoch den 26. Dezember.
Fest des hl. Stephanus.
Vormittags von 6'/s Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; Militärgottesdienst.
„ um 9Vs Uhr: Hochamt.
NachnnttagS um 2V# Uhr: Festandacht.
Donnerstag vormittag um 8 Uhr findet vor der hl. Meffe die Segnung des Weines statt._____________________________ ,
Neueste Meldungen.
(Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".)
Darmstadt, 21. Dezember. Der Reichskanzler Graf Bülow ist um 11 Uhr hier eingetroffen, vom Großherzog empfangen und zur Hoftafel gezogen worden.
Darmstadt, 21. Dezember. Die 1. Kammer trat heute in die Beratung der Regierungsvorlage betr. die Gehalte der Volksfchullehrer ein und genehmigte fie mit dem Zusätze Molthau. Hieraus beschäftigte sich sofort die 2. Kammer mit der Vorlage und genehmigte dieselbe ohne Debatte Die 2. Kammer vertagte sich bis nach Neujahr, nachdem sie mit 22 gegen 22 Stimmen den Antrag Köhler- Langsdorf in Sachen derdeutschenTrausvaal-Politik ab gelehnt hatte.
Berlin, 20. Dezember. Die Verhaftung der vier Direktoren der Preußischen Hypotheken-Aktien- Bank und der Deutschen Grundschuld-Bank ruft Sensation hervor. Kommerzienrat Eduard Sauden, der dem Direktorium beider Banken angehört, außerdem bis zur letzten Generalversammlung Mitglied des Aufsichtsrats der Vereinsbrauerei in Rixdorf, der Preußischen Feuer- Versicherungs-Aktien-Gefellschast und der Aktien-Gesellschast für Grundbesitz und Hypothekenverkehr in Berlin war, wurde gestern aus Ersuchen der Staatsanwaltschaft in seiner in Potsdam belegenen Wohnung verhaftet und zur Einlieferung in das Untersuchungsgefängnis in Moabit nach Berlin übergeführt. Sanden war seit einer Reihe von Jahren Stadtverordneter und Kirchenrat von Potsdam. Ferner wurde Heinrich Schmidt, der ebenfalls Direktor beider Banken ist, in seiner im Grünewald belegenen Wohnung verhaftet, ebenso der stellvertretende Direktor der Preußischen Hypo- theken-Aktien Bank, Paul Puchmüller, in Charlottenburg. Schließlich ist auch der stellvertretende Direktor der Deutschen Grundschuldbank B. Wazsieski in Meran, wo er sich seit einiger Zeit aufhielt, verhaftet.
Königswusterhausen, 21. Dezember. Als Mörder der Schiffsfrau Grasnick ist nach seinem eigenen Geständnis der Schlächtergeselle Hermann Rai mann in Eichwalde verhaftet worden.
Bruffel, 21. Dezember. Der Oberhofmeister der deutschen Kaiserin, Frhr. v. Mirbach, welcher sich augenblicklich auf einer Durchreise hier aufhielt, wohnte gestern dem Empfang im königl. Palast und dem darauf folgenden parlamentarischen Diner bei.
Paris, 21. Dezember. Major Cuignet ist auf Befehl des Kriegsministers gestern abend verhaftet und in das FestungSgefängniS des Mont Valerien gebracht worden. Cuignet war für 4 Uhr zum Kriegsminister bestellt worden. Er begab sich zuerst zum Gouverneur von Paris und von dort zum Kriegsminister. Dieser forderte von ihm Aufklärung über die Dokumente, die der Abg. Lasies in der letzten Kammerfitzung erwähnt hatte. Cuignet verweigerte jede Auskunft hierüber und erklärte, er spreche nur in Gegenwart eines Offiziers, der zum Militär-Gerichtshof gehöre. Der Kriegsminister Andre befahl ihm hierauf sich zurückzuziehen und sich zu seiner Disposition zu halten. Später erschien dann ein Offizier in seiner Wohnung, der seine Verhaftung vornahm.
Börsennachrichten.
Berlin, 20. Dezember.
4 % Do ritsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 37.70 M.
4O/o do. 8. 6/8 unk. b. 1904 36.70
3‘/sö/o do. 8. 7/8, unk. b. 1906 87.50
4% D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 96 50 ,
8,/,°/o do. unk. 1905 87.50 „
4 0/o Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 68.20
4% do. 8. 15-18J unk. b. 1900 68.20 M.
4 e/o do. 8. 19-20, unk. b. 1905 68.20 .
31»% do. 8. 18, 14 65.00 -
8*/l % do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 65.00 „
Telephonischer Kursbericht
8%
do
. . 73.90
Gotthardbahn Laurahütte Bochum
. 212.00 . 176.10 . 131.70 . 145.30 . 148.50 . 143.40
Kreditaktien . . . . Diskonto-Ko mmandit Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn
. . 152.80
. . 199.00
. . 108.00
. . 170 80
8V1 % Konsole .
8 0/0 do
8Vg% Hessen
6 7j Italien. Rente
4ö/o Griech. Monop
8 % Portugiesen 8 % Mexikaner .
41/i % Chinesen .
Frankfurt, den 21. Dezember.
81/3% Reichsanleihe . . 96.35 “ — - . . 87.80 . . 96.25 . . 87.55 . . 93.8t . . 95.10 -Anl. 43.90 . . 25.40 . . 25.40
Harpener .
Tendenz: fest.


