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Dr. Haupt
Frankfurt a. M.
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i ist all' seinen Aon- kurrenten über, um mit wenigen Tropfen jeder schwachen Suppe, Sauce u. s. w. augenblicklich einen überraschenden Wohlgeschmack zu geben. — Dagegen
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22. Januar 1901 angesetzten weiteren Gläubiger Versammlung soll mitgeteilt werden, wie viel die Leidtragenden ciuS dem Konkurs HausewHerzfeld speziell durch die Marx'schea Stehlereien ans Bein zu streichen haben. In dieser Versammlung soll auch über die Haslbarmachung des erfhn Gläubiger-Ausschusses, der es an der nötigen Aufsicht hat fehlen lassen, Beschluß gefaßt werden. Marx hat bekanntlich auch noch weitere Vermögensschädigungen begangen.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Sämtliche Bürgermeister der Kreises Alzey beschlossen, drin Kreisrat v. Hombergk in Offenbach noch vor Weihnachten einen silbernen Tafelaufsatz als Zeichen des Dankes für dessen ersprießliches Wirken während seiner Thätigkeit in ihrem Kreise zu überreichen. — Eine sogenannte Kreuzkröte, zu einer der seltensten Tierarten zählend, wurde unweit Neu-Isenburg von Professor Dr. Boettger aus Frankfurt a. M. entdeckt. — Betreffs des in Karlsruhe gestohlenen und in Mainz mit Beschlag belegten Kupfers im Wert von 14000 Mk. ist mitzuteilen, daß das Mainzer Metallwarengeschäft, das in dem Besitz des Kupfers befunden wurde, dieses von einem großen Pfälzer Haus gekauft hatte, mit dem es seit Jahren in Verbindung steht, selbstverständlich ohne jede Kenntnis Uber die Provenienz des Kupfers. Woher das Pfälzer Haus dasselbe bezogen, wird die Untersuchung feststellen. — Der vom Vaterländischen Frauenverein in Marburg veranstaltete WohlthätigkeitS- Bazar hatte eine Gesamteinnahme von 10010 Mk. Der Reinertrag betrug 7779 Mk. — Die Näherin Maria Keßler aus Großenlinden teilt unS mit, daß sie für die Firma I. H. Fuhr in Gießen das für die kleine Prinzessin Elisabeth bestimmte Kostüm angefertigt hat, und zwar nicht in Langgönser, sondern in Großenlindener Trachtenart.
Vermischtes.
* Berlin, 20. Dezember. Der Direktor der preußischen Hypotheken-AktienBank, Kommerzienrat Sanden, wurde heute früh in Potsdam verhaftet und in das Uutersuchuugsgefänguis zu Moabit überführt. Auch die übrigen drei Direktoren der preußischen Hypotheken Aktienbank und deutschen Grundschuldbank, Heinrich Schmidt, Paul Puchmüller und B. Wassieski, find verhaftet worden.
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Gießen, 21. Dezember.
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" Zur Wiederbesetzung werden ausgeschrieben: die evangelische Pfarrstelle zu Maulbach, Dekanat Alsfeld; die evangelische Pfarrstelle zu Rod heim, Dekanat Nidda; den Freiherrn Löw von und zu Steinfurth steht das Prä- sentationsrecht zu; die evangelische Pfarrstelle zu Nieder- Ohmen, Dekanat Grünberg; die evangelische Pfarrstelle zu Wahlen, Dekanat Alsfeld; die erste evangelische Pfarrstelle zu Lauterbach, Dekanat Lauterbach.
** Christbescherung Am nächsten Sonntag, nachmittag- i/24 Uhr, findet in der Johanneskirche eine kirchliche Feier der Christbescherung unserer Kleinkinder-Bewahranstalt statt.
§ Butzbach, 20. Dezember. Die heute nachmittag vollzogene gleichzeitige Beerdigung des auf so tragische Weise geendeten Ehepaares Küchel und ihres Sohnes Gustav lockte eine große Menschenmenge auf den Friedhof. Schon der Leichenkondukt mit den drei Totenwagen (darunter zwei von auswärts) bot einen ungewöhnlichen Anblick.
w- Von der mittleren Nidda, 20. Dezember. Wie vorauszusehen war, hat die beabsichtigte Einführung der Fäkalien aus den Klärbecken von Bad Salzhausen in die Nidda den Widerspruch einzelner Orte an diesem Flüßchen hervorgerufen. In Staden hat der gesamte Orts- vorstand dagegen Einspruch erhoben, weil dort wegen der Beschaffenheit des Brunnenwassers ein großer Teil der Einwohnerschaft gezwungen ist, der Nidda das Kochwasser zu entnehmen, und durch das Städtchen ein bedeutender Nidda- Arm, der sogen. Mühlbach, stießt, der im Sommer oft sehr seicht ist. — Die Müller an der Nidda und Nidder haben kürzlich Versammlungen in Friedberg und Frankfurt abgehalten und dabei beschlossen, die hessische Regierung zu ersuchen, der Stadt Frankfurt, die im Vogelsberg größere Quellengebiete angekauft hat und eine Wafferleitung von dort nach Frankfurt anlegen lasten will, diese Anlage innerhalb des hessischen Gebietes zu untersagen. Die Müller befürchten nämlich, daß ihnen durch die Fortführung größerer Wasser- masten aus den Quellengebieten der Bäche, an denen ihre Mühlwerke liegen, ein bedeutender Teil der für ihren Betrieb so notwendigen Wasserkraft verloren ginge.
fc. Frankfurt a. M., 20. Dezember. Der durch Sturz aus dem Fenster aus dem Leben geschiedene Rechtsanwalt Marx hat, wie der neugewählte Gläubiger-Ausschuß in dem Konkursverfahren Hausen-Herzfeld vorläufig festgestellt hat, als Verwalter in diesem Konkurs 210,000 Mark unterschlagen und verspekuliert. Vermutlich ist die Summe noch größer, da sich die ganzen Betrügereien des Marx noch nicht genau übersehen lasten. In einer auf den
h-c, in b et Gemeinde. Kranken-Versicherung ver- siWkten städtischen Tagelöhner genehmigt auf Mk. 1.10 für männliche Personen, 75 Pfg. für erwachsene i eMche Personen, 60 Pfg. für männliche Personen unter 166 Jahren und 50 Psg. für weibliche Personen unter 'H Zahlen. Die Beiträge werden auf 21, 15, 12 und 1 |jg. pro Woche festgesetzt.
Dem Anträge des Gas- und Wasserwerkes auf Amnilhm eines branchekundigen und kaufmännisch gebildeten Ä«.Hilfen für die Führung der Lagerbücher wird stattgegeben. ; ÜL mit einem Gehalte vou 1400 Mk., steigend bis 2200 Mk., Jlxittie Stelle soll ausgeschrieben werden.
Für die Fortführung der Gas- und Wafferleitung am ? hisst nbergerweg zwecks Anschlusses des Psaff'schen Nctuibaul-s werden 532 Mk. bewilligt, ferner die Aufstellung emmCoinsollaterne am Faber'schen Hause am Marktplatz un:> die zweckdienlichere Versetzung der Laterne am Jughardt- tchlnHLuse daselbst genehmigt.
Dei Oberhessische Geschichtsverein beabsichtigt, einm n Ti ll seiner Sammlungen in den Korridoren des alten s aufzustellen. Der im Interesse des Schutzes der aiiteilütii er vorgeschlagene Abschluß des Treppenbaues wird, un -eet Erweiterung des zur Ausführung dieser Arbeit erfor» d?rWn Kredits auf 400 Mk., genehmigt.
Die Bedürfnisfrage bezüglich des Gesuches des Kaspar F eilhl (Wolfstraße 21, „zum Kronprinzen-) um Erlaubnis nWiirtschaftsbetrieb und dasjenige des Karl Petri (M.aikttllatz 18) um Erlaubnis zum Branutweinverkauf über hi Ztraiße wird bejaht, bezüglich des Gesuches des Georg S riehl um Erlaubnis zum Ausschank von Branntwein im Hasch Krofdorserstraße 13 verneint.
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-r. F^edberg, 20. Dezember. Der gestrige Ferkelmarkt nahm einen recht animierten Verlauf. Das Angebot überstieg nicht die Nachfrage, daher wurde bei guten Preisen alles abgesetzt. Das Paar Primaferkel wurde mit 30 Mk. bezahlt. Auch der Krämermarkt, der berühmte Christmarkt, war von Käufern sehr stark besucht. Wenn man an vielen Marktorten Über den von Jahr zu Jahr sich verringernden Marktbesuch klagt, so kann von unseren Märkten das Gegenteil berichtet werden. Ihre Frequenz steigt von Markt zu Markt. Es ist namentlich seit Herstellung der beiden Eisenbahnlinien durch die Wetterau eine ungemeine Zunahme des Marktbesuches zu konstatieren.
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Es liegt in Jedermanns Interesse, sich von den trefflichen Eigenschaften, der reichen Qualität, den niedrigen Preisen dieses Kaffees zu überzeugen. Diese Kaffees sind weit bekannt durch hohe Güte.
NÄ < tH JU tim/'' Storni» .Mithl?5 betreffs des in einer früheren Sitzung angeregten ü£n 1 .W ton ' reid^eren Wasserzulaufs in die Becken des n.volQbiNk < K r iilgerdenkmalS hat die Deputation für das Gas- und ’fpfa WcMrlverk eine entsprechende Vorlage gemacht. Danach
1^8, daz cy-' sollll ui Rohr auf 1% bis 2 Kubikmeter Zulauf pro Stunde u . öle?t ^QtnnhA r* werden und das Wasser in der Regel in der Zeit
6on tintr ßf t üoim 1. März bis 30. November täglich 10 Stunden stießen.
( "Hl fihr WLhirnd des Winters sollen über den Becken Schutzvor- ■ !° aus, ah t81 !' richstMni angebracht werden.
1 ,DI. Reichs^, Dem Angebot eines Steinbacher Unternehmers, das ? sie M dj. r^. imttinben des Kiefernstangenholzes zum Preise von W ^0 Kbm. auszuführen, wird der Zuschlag erteilt.
Die Vergütung für die mit der Viehzählung be- Schutzmänner wird auf je 10 Mk. bemessen. — Zur 5)ei,mr ’.-itti^Iiung selbst wird mitgeteilt, daß am 1. Dezember
ter m) 900. 9M h der Stadt Gießen vorhanden waren 989 Pferde mh dit H- - geigtn 067 im Jahre 1897), 456 Stück Rindvieh (515), x s Ist, dietzl^ Stoffe (63), 449 Schweine (440), 305 Ziegen und j, er' Slett, ySfcft, 5202 Stück Federvieh und 143 Bienenstöcke.
P a“~ ~ Entsprechend der Erhöhung des durchschnittlichen TageS-
tuBieiliturbtenfted wird die Erhöhung des Krankengeldes für
'tadtverorbneten ' Dr. ©utfleifV f' dm vom Bürger ' referiert vor jm(u»gen, die seit 5 5 über das Prof.Zc: ‘u des Bahnhofs "-.fischen dem hiir ninifterium und btt ‘t ^ndlungen ist danch ÄusDhrnog des Nt als aussijn rahnvmvaltung ans k gesamten Kosten t:::
’0n den Jnteresswtll- olff bemerkt dazii,t- orauSsichtlich die aiif- osten der Stadt er; ein werden. - fc. plante llntelfiihrM." nverkehr nach dem wrdneler Wolffs
2. oder 3. @tln- nicht fieigegeben der LerlängetM Ä der HammM Msld Il emppe^ ’M "W- ntschiedveS ßot* r
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t hat bt\ fiiner M nis rin kleires KM achgesuchte Ävküit mM jgt an der WW Der wegen bn ' g des 2. Obergrs^fi ijrb befürwortet. Schafstaedt w g eines Anbaues fli ng erteilt, daß ti ;* zu gelegen» Mens von dB das Gesuch des S- Saub-!ch«d-»i^ ieubau m b«6» nertt daß eine ■
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