Ausgabe 
22.5.1900 Zweites Blatt
 
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am unrechten Orte, heißt sich selbst schaden I Dies trifft besonders beim Einkauf von Lebensmitteln zu, da das Billigere auch stets das Minderwertigere ist. So z. B. find die sogenannten lose ausgewogenen Malzkaffeer meist nur gebrannte Gerste oder im günstigsten Falle geröstetes Malz, die nicht im Entferntesten den Bohnenkaffee ersetzen können.

Ein wirklicher Ersatz für diesen ist einzig und allein Kath­reiner'« Kueipp-Malzkaffee, der nach patentiertem Ver­fahren hergestellt in hohem Grade Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees besitzt, jedoch nicht dcffen schädliche Eigenschaften.

Zur Vermeidung von Unterschiebungen achte man jedoch auf die blauweiße Originalpackung mit Plombe und dem Kneipp-

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Eine Vereinigung haben die Cemetttwaren- fabtifett um Gießen und Wetzlar herum gebildet, um eine Preissteigerung ihrer Fabrikate herbeizuführen in­folge der Steigerung der Arbeitslöhne und der Materialien.

Der Zweiten Kammer der Landstände gingen neuer­dings folgende Drucksachen zu: 1. Ein Antrag der Abgg. Molthan, Schlenger und Genossen zur Regierungsvorlage, betreffend: den Gesetzentwurf, die Gehalte der Volks­schullehrer. Die Herren beantragen Artikel 1 Absatz 1 erhält folgende Fassung: Die definitiv angestellteu Lehrer

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Versteigerung.

Nächste« greitag, den 2». Mai, vormittags 9 Uhr anfangend, wird in der Hoftaite der verstorbenen Johannes Roth VIII. Eheleute zu Rieder-Bessingen erb» verteilungshalber nachverzeichnetes Inventar als:

2 Pferde, 3 Kühe, 2 Rinder, 2 Schweine, 6 Bienenvölker, 2 schwere Wagen. 2 leichte Wagen, 1 leichtes Wägelchen (Break), 1 Karren, verschiedene Pflüge, 2 Eggen und sonstige landwirtschaftliche Geräte, ferner 1 Schrotmühle, 1 Kelter mit 2 Schrauben, 1 Häckselmaschine, 1 Htblade und Holz, Kelten, Kartoffeln, Kornstrob, sowie sämtliches Haus- und Küchengerät öffentlich meistbietend gegen Bar­zahlung versteigert.

Nieder-Beffingen, 19. Mai 1900.

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Horst, Orisgerichtsvorsteher.

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seher und KreiSstraßeumeister, betreffend anderweitige Festsetzung ihrer Gehalte. Sie wünschen, daß ihre Ge­haltsskala der für die Gerichtsschreiber, Kreisamtsbureau­vorsteher rc. gleichgestellt wird. 3. Ein Antrag der Abgg. j Pennrich und v. Brentano, betreffend den Rh ein verkehr i Bingen-RüdeSheim dahingehend, daß die Frage der l Errichtung einer Bingen und Rüdesheim verbindenden festen Straßenbrücke in Erwägung gezogen werden möge. 4. Ein Antrag des Abg. HaaS-Offenbach, be­treffend den GernSheimer Hafen.

** Gelandeerwerb. Die Zigarrenfirma Haas in Dillenburg hat vom Bäckermeister Löb er ein Baugelände an der Marburgerstraße (früher Leib Erben gehörig) für 20600 Mk. (6i/2 Mk. pro Quadratmeter) gekauft. Die Firma beabsichtigt, dort eine Zigarrenfabrik zu errichten.

+ Gründers, 20. Mai. Gestern abend fand die Hauptversammlung des Borschußvereins Grün­berg (e. G. m. u. H.) statt. Nach dem Geschäftsbericht für 1899 (das 37. Verwaltuugsjahr) hat das Geschäft wiederum einen bedeutenden Aufschwung genommen. Der Gesamtumsatz ist auf 4 922 368 Mk. gestiegen; der Rein­gewinn beläuft sich auf 12808 Mk. Auf Vorschlag des Auffichtsratcs beschloß die Versammlung, an die Mitglieder 51/2 Prozent Dividende zu zahlen und dem Reservefonds etwa 3800 Mk. zu überweisen, sodaß sich dieser nunmehr auf rund 27000 Mk. beziffert. Die Zahl der Mitglieder beträgt 1014. Am 3. und 4. Juli wird in unserer Stadt die Hauptversammlung des Gustav-Adolfsver- eins für das Großherzogtum Heffen tagen. In einer von Kirchenrat Pull mann einberufenen Versammlung wurde bereits über die Art und Weise, in der das Fest begangen werden soll, beraten. In einer demnächstigen Versammlung

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soll dann zur Wahl der verschiedenen Ausschüsse geschritten werden. Als Festlokal ist die geräumige Turnhalle in Aus­sicht genommen. .

bm. Mainz, 20. Mai. Bei der Aufführung der Oper der M@oanSelimann" im Stadtcheat-r war am «benb bce 4. D-»mbkr 1899 da« Loschen eines Brande» darzust ll-n. Hierbei bestieg der Chorsüng-r 2. mit -wem Spritzinichiauch Ul der Hand eine an das brennende Kuliffenhaus gelehnte Leiter. Diese rutschte aber aus, sodaß der Sänger z» Boden stürzte und zwar mir dem Rücken auf die Kante der Leiter. Während anfänglich die erlittene Berleyung keine besonders schwere zu sein schien, eutwickelte sich bald eine Lungenentzündung, der L. nach einigen lßod)n Nach Ansicht und gutachtlicher Aeußerung der behandelnden Aerzte war die Krankheit eine unmittelbare Folge innerer, bei dem Sturze erlittener Verletzungen. Die mit mehreren unmündigen Kindern hinterlassene Witwe des L. erhob nun an die Theaterleitung Schadenersatzansprüche, die auch nach Lage der Sache von der Direktion in Höhe von 4500 Mr. j anerkannt und beglichen worden sind. Da die Theater- Direktion, wie wir hören, gegen Haftpflicht (beim Augem. Deutschen Versicherungs-Verein in Stuttgart) versichert ist, so konnte sie sich für den erlittenen Verlust schadlos halten.

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Uerberall ist das Bestreben erwacht, sich über die Grundlehre der Gesundheitspflege zu unter, richten und sicherlich wird heute niemand mehr darüber im Zweifel sein, daß mit der körperliche« Frische, Kraft und Gesundheit auch das geistige Vermögen wächst Gerade im schulpflichtigen Alter _____kommt es nur -u häufig vor, daß Kmder Mit leere« Magen oder einem überhastetem, ungenügenden Frühstück zum SchM- unterricht eilen, n>o st- dann 3 bis 4 Stunden geistig halten müffen. Wie ist eS da ,u °ern>undern, w-nn die L-'stunS^ sähigkeit des Körpers und de» Geiste- nach und nach fin», baß e, dem Kind unmöglich ist, dem Schulunterncht zu folgen. Das Kind kann nicht arbeiten, nicht geistig frisch sein, weil seine Kräfte erlahmt stn\ und weil dem Körper in seiner Nahrung nicht solche Nährstoffe M-führt wurden, die der Organismus bei geistiger Arbeit verbraucht.6c$uV pflichtige Kinder muffen ausreichend ernährt und besonders cck Frühstück muß so eingerichtet sein, daß während der SchEunden knne Erschlaffung eintritt. Dr. med. ThemhardtS "vhl

schmeckendes, dem Cacao ähnlich schmeckendes Geiränk, ist hierzu vor trefflich geeignet. Es besitzt außerordentlich hohen Nährwert und bewrrtt ein stundenlang anhaltendes Sättigungsgefühl, ber regÄmäbtgem Gebnmch erstarken die Kinder an Körper und Geist und d« Schulbesuch kann ihnen nichts anhaben; sie gedechen vortrefflich und die Folge ist, daß sie gute Zeugnisse mit nach Hause bringen.

Aus Stadl und Sand. s«vo»yme Eirrsendungcrr, gleichviel welche« Inhalte-, werde« grundsätzlich «icht ausgenommen.)

Gieße«, 20. Mai 1900.

Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 95 Jahren, gm 20. Mai 1805, wurde zu Darmstadt Georg Gottfried Gervtnus geboren, der feinen Weg zur Berühmtheit mit der kauf- liiü anifchen Lauf'ahn begann. Mit unglaublicher Ausdauer drang er -vorwärts. Zurrst Posiffor in Göttingen, wurde er später Re­dakteur der 1847 begründetenDeutschen Zeitung". Se<ne®tn lrttung in die Geschichte drS 19. Jahrhunderte^ erschien damals bochoerrSterisch; der aufsehenerregend? Prozeh endete jedoch mit Frei - sprachung. GervinuS starb am 18. März 1871 in Heidelberg.

Vor 51 Jahren, am 21. Msi 1849, erstürmre der ungarische Revoluttonsger eral Görgey die Stadt Ofen. Die Tapfer­keit war aus beiden Seiten gleich; schrittweise wurde die Stadt er­obert und verteidigt; in Höfen und Zimmern focht Mann gegen Mann; Leichen und Blut bedeckten weithin den Boden. Auch im 64bcn behielten die Ungarn die Oberband, und drängten die Oester- reicher zurück. Nach bttfen großen Erfolgen wurde jedoch Görgey später bei Komorn geschlagen.

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über Absatz 1 des § 362. Die Annahme erfolgt mit 255 iegen 56 Stimmen. Es folgt die Abstimmung über einen rein stilistischen Antrag Beckh (freif. 23p.) zum Absatz 2, stattder Verurteilte" zu setzendie verurteilte Person . Der Antrag wird mit 225 gegen 75 Stimmen abgelehnt. Weiter wiro über den Antrag Albrecht (Soz.) abgestimmt, den von Ueberweisung an die Landespolizeibehörde han­delnden Absatz 2 ganz zu streichen. Der.Antrag wird mit 229 gegen 71 Stimmen abgelehnt. Die nächste Abstim­mung gilt dem Anträge Albrecht (Soz.), den Absatz 3 des Paragraphen anderweit zu fassen, und zwar in Bezug auf die Dauer des Zeitraumes der Zwangsunterbringung im Arbeitshaus. Der Antrag wird abgelehnt mit 224 gegen 77 Stimmen. Weiter wird der Antrag Albrecht (Soz.) auf Streichung des ganzen Absatzes 3 abgelehnt mit 226 qegen 68 Stimmen. Auch über Absatz 4 ist namentliche Abstimmung beantragt. Dieselbe ergiebt Aufrechterhaltung des Absatzes mit 238 gegen 57 Stimmen. Die nächste Abstimmung erfolgt über den vom Abg. Deine (Soz.) be­antragten Zusatz, wonach Unterstellung unter sittenpolizei­liche ?lufsicht nur erfolgen darf im Falle rechtskräftiger Aestrafung wegen gewerbsmäßiger Unzucht. Der Jntrag wird abgelehnt mit 216 gegen 76 Stimmen. - Em weiterer vom Abg. Seine (Soz.) beantragter Zusatz betr. Trennung jugendlicher von anderen Personen im Arbeitshaus wird abqelehnt mit 214 gegen 72 Stimmen, ebenso der Antrag hc'ine (Soz.) betr. Anwendung des Paragraphen auch auf iffe wegen gewerblichen Glücksspiels Bestraften mit 206 gegen 60 Stimmen. Nunmehr wird über den unver­ändert gebliebenen § 362 im ganzen abgestimmt. Die An­nahme desselben erfolgt mit 200 gegen 64 Stimmen. tin Antrag Bassermann (nl.) auf Vertagung wird ange­nommen. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. Tages-Ord­nung: Fortsetzung der heutigen Beratung. Es ent)pinnt s.ch noch eine längere Geschäftsordnungsdebatte über die Tagesordnung.

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