Ausgabe 
22.3.1900 Drittes Blatt
 
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Offenbach, 17. März. Ein in einer hiesigen Lederfabrik beschäftigt gewesener Arbeiter ist an Milzbrand Vergif­tung gestorben. Er hatte während der Arbeit einen Ge- sichtSpickel aufgekratzt und dabei das Gift auf sich über­tragen.

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im Gießener Stotwal».

Montag den 36. März 1900, vormittags 91/* Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt­wald im Distrikt Waldshute versteigert werden:

Die Zusammenkunft. Jft- auf der Licherstraße an der l.^Schüeise.

Gießen, 19. März 1900.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

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Vermischtes.

* Elberfeld, 18. März. Der Militärbefrei­ungsprozeß hat nunmehr begonnen. Die Angeklagten sind zum kleinen Teil vernommen worden und leugnen natürlich alle Schuld. Der Dr. Ziel, ein kleiner, sehr nervöser Mann von 58 Jahren, mit völlig ergrautem Haar, giebt zu, Atteste, auch auf Verlangen des Strundsberg, des verstorbenen Hauptmachers, ausgestellt zu haben, leugnet aber, Mittel gegeben zu haben, die eine beschleunigte Herzthätigkeit ?c. Hervorrufen konnten. Er ist Hausarzt bei Strundsberg und wie es scheint, finanziell von ihm ab­hängig gewesen. Die Väter der bereits von dem Militär­gerichte abgeurteilten jungen Leute wollen überhaupt nichts von der ganzen Sache wissen, obgleich sie bis zu 3000 Mk. an Strundsberg gezahlt haben. Interessant ist, daß nach den Berufen die jungen Leute und die Väter sehr einfache Arbeiter zu sein scheinen; denn sie werden als Sägen­schmied, als Nagelschmied, als Konditorgehilfe aufgeführt, und waren doch im stände, so hohe Summen zu zahlen.

* Burg b. M., 18. März. Eine große Erregung geht seit 14 Tagen durch unsere Stadt Burg. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf alle Einwohner die Nachricht, der Bankier Wellenkamp habe sich erschossen. Wellen­

chießener Kmniöus-Gesellschaft. Der Hufbeschlag der Pferde soll vom 1. April 1900 bis 31. März 1901 vom Vorstand vergeben werden. . Offerten werden bis zum 26. ds. Mts., mittags 12 Uhr, in der Wohnung des Betriebsleiters, Mar- burqerstraße 29. erbeten. 2141

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kraft, ist aber furchtbar schwer klein zu machen. Man muß es förmlich kunstgerecht tranchieren, ähnlich wie das Ge­flügel. Wer die Vorteile dabei los hat, kann ausgezeich­netes Brennholz für billigen Preis erhalten, d. h. er muß immerhin 1 Mk. bis 1,50 Mk. mehr zahlen, als der Tarif beträgt. Wer aber Stockholz klein machen will, und hat die Kunstgriffe nicht los, der verdient das Wasser nicht dabei, das'cr allenfalls trinkt.,

Büdingen, 18. März. Gestern fand hier eine Versammlung sämtlicher Ortsgerichtsvorsteher des dies­seitigen Bezirks statt, in welcher Herr Oberamtsrichter Rabenau in ca. dreistündigem Vortrag die neue Dienst- inftruktion und die einschlägigen Gesetze und Verordnungen erläuterte, und den genannten Herren Gelegenheit gab, durch Fragestellung u. s. w. über etwa bestehende Zweifel in der Bearbeitung der neuen Vorschriften sich Gewißheit zu verschaffen. Auch in unserer Stadt grassiert die In­fluenza sehr stark und hat schon verschiedene Opfer ge­fordert. Der Voranschlag des hiesigen Kreises pro 1900/01 weist eine Mehrausgabe von 20 000 Mark auf, die durch Kreissteuer gedeckt werden müssen.

Darmstadt, 21. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 13. März den ordentlichen Professor in der Philosoph. Fakultät der Landesuniversität Geh. H 0 f r a t Dr. Etienne Laspeyres auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste mit .Wirkung vom Tage der Ernennung seines Dienst- Nachfolgers an in den Ruhestand zu versetzen, und dem­selben am gleichen Tage das Komthurkreuz 2. Klasse Philipps des Großmütigen zu verleihen.

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Mann, war auch königlich preußischer Lotterie-Kollekt und wurde vor 14 Tagen durch einen Revisor überrw. ' Er ließ denselben durch einen Buchhalter ins Kontor leiten, ging ins Nebenzimmer und erschoß sich. Sch^mr- ahnte man, aber unglaubliches hat sich herausgestellt x: Bücher waren verbrannt, die Depots verbraucht. $en> kamp, der das uneingeschränkteste Vertrauen von Ar^ Reich in und bei Burg genoß, hat von den verfchiedem- Leuten Beträge bis zu ganz bedeutender Höhe in Wahrung erhalten, aber diese durch seit Jahren mißql^ i Spekulation an der Börse zugesetzt, so daß jetzt nach y. ersten Anmeldungen rund eine Million Passiven nur eq, 100 000 Mark Aktiven gegenüberstehen. Man glaubt abt daß die Gesamtschuld sich auf ein einhalb Millionen "euten Beträge bis zu ganz bedeutender Höhe in mögen zum großen Teil in W.'s Dänden war durch schon hochbetagte Mutter, verlieren 400 000 Mark { neben werden Beträge von 30, 24, 10 Tausend Mark nannt, auch nach Hunderten zählende Ersparnisse klem- Leute, die alle höchstens ein Zehntel des hinterlegten Geldk- zurückerhalten werden; denn daß die drei sehr wohlhabtt den Schwiegersöhne rc. die Riesenschulden decken toerb-t ist wohl nicht anzunehmen.

* Zürich, 17. März, In Suhr (Aargau) ist bei d- Probe in der Menagerie Bürgten die 15jährige Tochter des Besitzers von zwei Löwen zerfleischt worden.

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