Ausgabe 
21.11.1900 Erstes Blatt
 
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tigtr Widerspruch). Der Antrag Hampke (Hamburg) ge­langte darauf mit der Aenderung zur Annahme, daß vor dm Worten: ..bis zum 18. Jahre" eingeschaltet wird: ..in

der Regel".

Es folgte das Genossenschaftswesen im Hand- werk. Sekretär Korthaus (Osnabrück) befürwortete namens der Osnabrücker Handwerkskammer folgende Leitsätze:

1. Die Genossenschaft ist ein wichtiges Mittel zur Förderung und Kräftigung des Handwerks in sittlicher und wirtschaftlicher Beziehung-, su ermöglicht dem Handwerker, die Vorteile der modernen Wirtschafts-. crbnung auszunutzen und sich den gegebenen Verhältnissen anzupasien. : Nicht allein der Kampf gegen das Großkapital kann bie wirtschaft­lichen Schäden im Handwerk beseitigen. Es ist anzustreben, das Kapital mehr als bisher dem Handwerk nutzbar zu machen. Auch fürden Hand- »erker muß das Kapital die Grundlage des Unternehmens bilden. 8 Wegen des Mangels an Kapital fehlt den einzelnen Handwerkern ein outzreichknder Geschäftskredit. Die genoffenschaftliche Organisation ver- mitielt beides. Die Kreditgenoffenschaft ist deshalb die unentbehrlichste bj.!noffenschastsart für den Handwerker. Den Beitritt zu derselben ge. bittet der eigene Vorteil und ist auch für jeden Handwerker eine moralische M.cht. 4. Die Rohstoff Genoffenschaft gewährt dem Handwerker die Sorteile des Einkaufs im großen, sie ermöglicht ihm die Einführung einer im Wirtschaftsleben als vorteilhaft anerkannten Geschäftsordnung ii feinem Betrieb. 5. Die Werkgenossinschaft bietet ein sicheres Mittel' für Vermehrung der Konkurrenz- und Leistungsfähigkeit. Die Möglich- kit der zweckmäßigen Ausnutzung der Maschinenkraft ist für viele Hand- mrer eine Existenzfrage. 6. Die Magazingenoffenschaft ermöglicht die AuGellung der Handwerküerzeugniffe in angemessener Form und macht biefe verkäuflicher. Sie erschließt dem Handwerker ein größeres Absatz­gebiet und erhöht seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Warenhäusern. 7. Genoffenschaftliche Arbeit bringt die Handwerker auch als Menschen einander näher. Die Genoffenschaft erweckt in ihren Mitgliedern erst bas rechte Verständnis und Gefühl für Gleichartigkeit der Interessen, sie ist nne Erzieherin für ein geordnetes, sittliches und wirtschaftliches Leben. 8. Linen vollen Erfolg sichert auf genoffenschaftlichem Gebiet erst der Zusummenschluß aller befferen Kreise im Handwerk. Eine Verbreitung der genoffenschäftlichen Idee ist mit allen Mitteln anzustreben. 9. Die ?rer bische Zentral-Genoffenschaftskaffe ist ein wichtiges Förderungsmittel der 'Genossenschaften, dabei bildet jedoch das Vorhandensein der Selbst­hilfe die Voraussetzung. 10. Welche Mittel sollen die Handwerkskammern cnwnben, um die Durchführung der wirtschafts-genoffenschaftlichen Dignnifation des Handwerks zu fördern.

Nagler-München beantragte, den Leitsätzen hinzuzufügen: die verbündeten Regierungen zu ersuchen, durch Zuwendung von staatlichen Arbeiten die Handwerker-Genossenschaften zu unterstützen. Diese Leitsätze Karthaus' gelangten danach mit dem Zusatzantrage des Kommerzienrats Nagler-München tinstimmig zur Annahme.

Den folgenden Gegenstand bildete das Submissio ns- w e s e n. Gewerbekammer « Sekretär Dr. Mühlpfordt (Halle a. S.) befürwortet einen langen Antrag der Halle'schen Handwerkerkammer, in dem versucht wird, bei Vergebung von Submissionsarbeiten in erster Reihe die Handwerker zu berücksichtigen und bei einem Ausstande die Lieferungszeit um die Dauer desselben zu verlängern und eine durch denselben erzielte Lohnerhöhung verhältnismäßig im Preis­anschlag in Rechnung zu bringen. Dieser Antrag gelangte

zur Annahme.

Schuhmacher - Obermeister Figge - Köln befürwortete sollenden Antrag der Kölner Handwerkskammer:

Die deutschen Handwerkskammern beantragen, daß diejenigen tlnaiufübrenben Rohmaterialien, deren Erzeugung im Inland in unzureichendem Mähe erfolgt, mit niedrigen Zöllen, dagegen fit Halb- und Ganz Fabrikate des Auslandes, welche eine erhebliche Schädigung deutscher Arbeit tot G-folge haben, mit entsprechenden AngangsMen belegt werden, damit daS deutsche Handwerk kon- lulpenzfähig erhallen bleibe .Ferner möge der Reichskanzler und der nrnhische Handels-Minister ersucht werden, bei Beratung der Handelsverträge Vertreter des Handwerks hinzuzuziehen und die Handwerkskammern in ihrem Gutachten zu hören."

Nach kurzer Besprechung gelangte der Antrag etn- stimmig zur Annahme.

Prozeß Sternberg.

Berlin, 19. November.

Bei Eröffnung der Sitzung ist der Angeklagte Luppa licht anwesend. Da auch eine Enschuldigung nicht ein- gigangen ist, beschließt der Gerichtshof die Vorführung des Ingellagten und beauftragt gleichzeitig einen medizinischen Sachverständigen, festzustellen,. ob Herr Luppa etwa durch tlötzliche Krankheit verhindert ist. Der in die Wohnung de» Angeklagten entsandte Bote teilt mit, daß Herr Luppa dort nicht anwesend war, sondern nach Auskunft des Dienst­personals mit seiner Ehefrau ausgegangen sei. Staats- ontnalt Brant beantragt, einen Haftbefehl zu erlasien und dir Verhandlung gegen Luppa von der übrigen Verhand- kitg zu trennen. Die Verteidigung macht geltend, daß ki dem Angeklagten Luppa möglicherweise ein Irrtum vor- liegen könne und daß eventuell auch ohne Anwesenheit !tppaS die Verhandlung fortgesetzt werden möge, um nicht dir Verhandlung aufzuhalten. Der Staats anwalt viknerspricht diesem Vorschläge, da er die Anwesenheit des tageklagtcn Luppa in dessen Strafsache bei jedem der zu ^nehmenden Zeugen für notwendig erachtet. Der Ge- lichtShof beschließt den Erlaß eines Haftbefehls mb behält sich die Beschlußfassung über die weitere Pro- zkdar bis nach Ablauf einer halbstündigen Frist vor. Als- bannt setzt der Vorsitzende die Beratung bis Dienstag 12 tlhr aus. Der Gerichtshof ist der Meinung, daß er eine Trennung der Sache auf Grund des § 230 der Str.- Pc.-Ord. noch nicht aussprechen kann, da noch nicht fest- ftzhl, daß der Angeklagte absichtlich sich fernhält.

Ans Stadt und Land.

Gießen, 20. November.

Der Zweiten Kammer der Landstäude ging 1. eine Vorstellung des katholischen Lehrervereins zu, betreffend die 6e Haltsverhältnisse der hessischen Volksschul­lehrer. daß die Zweite Kammer in Ansehung der großen mat eriellen Notlage der hessischen Landlehrer gütigst dahm fielen möge, daß für dieselben eine zeitgemäße Gehalts nasbbesferung mit Wirkung vom 1. April 1900 auf gesetz lichsrm Wege herbeigeführt werde. Die Zweite Kammer ofie genei'gtest die Besoldnngsangelegenheit der Volksschul- chr-r einer baldigen zufriedenstellenden Lösung entgegen«

führen. 2. Ein Antrag des Abg. Köhler-Langsdorf, betreffend die Zurückvergütung der Baukosten für von den Kreisen zu übernehmende Gemeindechausseen:

Im Gesetz vom 12. August 1896, ben Bau unb bie Unterhaltung ber Kunststraßen im Großherzogtum betr., ist es seitens ber Gemeinden unb auch seitens privater-Straßenbesitzer als eine große Härte empfunben worben, baß ben Erbauern unb Besitzern von Gemeinbe- unb Privat- straßen beim Uebergang ihrer Straßen in Kreis-Besitz unb Verwaltung keinerlei Vergütung für ihren Baukosten-Aufwanb gewährt wirb. Wenn man bebenkt, baß nach folgenbem Mobus bie Lastenverteilung burch bas Gesetz bei KreissUaßen Neubauten georbnet ist:

1. freie Gelänbefiellung burch bie beteiligten Gemeinben unb Gemarkungsinhaber,

2. Tragung von 3/b ber Kosten burch ben Staat,

3. Ve /, * n die Gemeinbe,

4. 2/e n den Kreis,

5. 2/8 bie Provinz,

so erscheint es gewiß als ein burch nichts zu begrünbenber Mißstand,

wenn solchen Straßenbesitzern, beren Straßen vom Kreis Übernommen werben, zugemutet wirb, bie um/e der Bausumme höhere Belastung weiter zu tragen. Gar manche Gemeinbe würbe aus freien Stücken schon zum Entschluß gelangt sein, irgenb eine Straßenstrecke in eigener Regie zu erbauen, wenn ihr in sicherer Aussicht stände, daß ihr im Verlauf einiger oder mehrerer Jahre die Last abgenommen und ihr bie Baukosten ent­sprechens) ben Gesetzesbestimmungen bei Neubauten zurückvergütet würben. Hiernach beantrage ich: hohe Zweite Kammer der Stände wolle beschlietzrn, die Gcoßh. Regierung zu ersuchen, dem Landtage eine Gesrtzesoorlag- zugehrn zu iaffen, deren Inhalt da» Folgende aus­spricht: das Ges-tz vim 12. August 1896, den Bau und die Unter­haltung der Kunststratzen im Großherzogtum betreffend, erhält folgenden Zusatz: Solche ©zmeinben und Gemarkungsinhaber, die aus eignem Entschluß unb auf eigne Kosten, nach den erbetener. Plänen der zuständigen Kreisbauinsvektion Gemeindechausseen er­bauen und bieklben in ebensolcher Pflege e Hellen, wie sie auf den Kreisstraßen gebräuchlich ist, erhalten beim etwaigen Uebergang auf den Kreisverband eine Rückvergütung der verausgabten Baukosten, die entsprechend den Bestimmungen des Gesetzes unter Artikel 9 und 10 zu 8/b vom Staat, ,,8 von der Provinz und zu 2/e vom Kreise zu tragen sind.

-e- Heuchelheim, 19. November. Die verkehrsreiche Rodheimer Straße ist abermals um ein Etablissement reicher geworden. Wie bereits seinerzeit an dieser Stelle bekannt gegeben, hat Herr Sack von hier in nächster Nähe vom Windhof" ein Gelände erworben, um dahin sein Cement- Lager zu verlegen. Der etwa 40 Meter lange Neubau ist jetzt soweit vollendet, daß er in diesen Tagen mit dem Dache versehen werden konnte.

-d- Rodheim v. d. H., 19. November. In der ver­gangenen Woche wollte abends der jüngste zwanzigjährige Sohn des Bürgermeisters Holl die Uebungsstunde des Ge­sangvereins besuchen. Niemand will ihn aber darin bemerkt haben. Am andern Morgen fand man sein Bett unberührt. Ein Bursche wollte ihn am Abend vorher an einem Brunnen gesehen haben. Dieser wurde darum von der Feuerwehr ausgepumpt. Man fand aber den Vermißten nicht darin. Später verlautete, der Verschwundene habe abends zu dem Zug, der 9 Uhr 24 Minuten von Rieder-Wöllstadt nach Frankfurt fährt, eine Fahrkarte gelöst. Von da fehlt trotz eifriger Nachforschungen jede Spur von ihm. Einen stichhaltigen Grund für den von ihm unternommenen Schritt weiß niemand anzugeben.

-h. Alsfeld, 18. November. Ein imposanter Leichenzug bewegte sich heute nachmittag durch die Straßen unserer Stadt, um der entseelten Hülle unseres, am 14. ds. Mts. nach kurzer Krankheit im rüstigsten Mannesalter verschie­denen ersten Pfarrers, Herrn Jäger das letzte Geleite zu geben. Vom Sterbehause aus, wurde der Sarg unter Vorantritt fast sämtlicher Dekanatsgeistlichen im Ornate zur Kirche getragen. Hier hielt nach einem Gesang der Gemeinde der Dekan des Dekanats Alsfeld, Pfarrer Wöriß« Hoffer von Großfelda die Gedächtnispredigt. Pfarrer Sauerwein hielt die Grabrede. Von der Liebe und Ver­ehrung, die der Entschlafene in weiten Kreisen genoß, zeugten die zahlreichen Kranzspenden, die an seinem Grabe niedergelegt wurden. Der Verstorbene ist der Verfasser der im laufenden Jahre erschienenenGeschichte der Stadt Alsfeld", worin er wertvolle Beiträge zur Geschichte unserer Stadt veröffentlicht hat.

-fc. Darmstadt, 19. November. Das Geburtstags- fest des Großherzogspaars begeht die hiesige Stu­dentenschaft Freitag den 23. d. M. durch einen Festkommers im Orpheum. Am Vorabend des Geburtstages wird im Hoftheater als FestvorstellungDie Bettlerin vom Pont des Arts" gegeben. Am 25. November selbst finden hier des Totensestes wegen keinerlei Geburtstagsfeierlichkeiten statt. Der hessisch preußische Eisenbahnverein für Beamte und Arbeiter begeht den Tag am 24. November durch eine Festveranstaltung im Orpheum. Am nächsten Sonntag findet hier eine Sitzung des Gefamtpräsidiums der KriegerkameradschaftHassia" statt, auf deren Tagesordnung u. a. die Gründung des Germaniaverbandes (eines neuen Militärvereinsverbandes in Hessen) unb die Zeitungsfrage steht. Ein Teil der Piäsidialmitglieder will anstelle des gegenwärtigen DerbandsorganSParole" die Feldpost" in Berlin als VerbandSorgan eingeführt haben, während vom Militärverein die Gründung eines eigenen BerbandSorganS angestrebt wird.

-i- Wetzlar, 19. November. Der Verband der rheinpreußischen landwirtschaftlichen Genossen­schaften hält hier am 21. d. M. imHotel Kessel" eine Versammlung ab. Hierzu sind alle Mitglieder, die be­reits dem Verbände angehören, sowie auch der sonst im Kreise Wetzlar bestehenden Kreditgenossenschaften eingeladen. Alle wichtigen Tagesfragen der Kreditgenoffenschaften werden dort beraten und die Vorteile des Anschlusses der keinem Verbände angehörigen Kreditvereine in die rheinische Ge­noffenschaft erörtert werden.

-m>. Frankfurt a. M., 19. November. Der mittel­rheinische Zweigverband deutscher Müller hält seine ordentliche General-Versammlung am 26. No­vember, 2i/2 Uhr nachmittags, hier im Restaurant zum Taunus" mit folgender Tagesordnung ab: 1. Geschäfts­bericht des Vorstandes über die Thätigkeit des Verbandes seit der letzten General-Versammlung. 2. Rechnungsablage pro 1899. 3. Bericht über den Verlauf und daS Ergebnis

der diesjährigen General-Versammlung des Hauptverbandes.

4. Welche Schritte sind zunächst notwendig, um die Er­bauung von Sammelweihern im Quellengebiet unserer Mühl­bäche durch den Staat zu erreichen. 5. Antrag des Vor­standes und Ausschusses, betr. die Errichtung eines ArbeitS- n ichweiseS. 6. Die Müllerei Maschinen auf der Pariser Weit Ausstellung. 7. Antrag des Kreis-BereinS Fried- berg-Hanau:Die General-Versammlung des Mittel- rheinischen ZweigverbandeS deutscher Müller wolle beschließen, dem Vorhaben der Stadt Frankfurt a. M., im VogelS- bergQuellenzueinerneuenQuellwasserleitung für Frankfurt a. M. zu fassen, entgegenzutreten, insbesondere aber dahin zu wirken, daß die Großherzoglich Hessische Staatsregierung hierzu die Genehmigung versagt, da sonst den Mühlen an der Nidda, Nidder, Wetter undHorloff durch dieWasserentziehung großer Schaden erwachsen dürfte." 8. Bericht über die Regelung der Mahllöhne.

H. Frankfurt, 18. November. Heute Adend fand hier im großen Saale des Saalbaues der zweite Volks-Unter- Haltungsabend dieses Winters statt. Neben einem Frauen- Chor unter Leitung des Herrn Silvio Rigutini wirkten noch der Cellist Schlemüller und Frau Dr. Drill-Orridge mit. Letztere trug neben Kompositionen von Fielitz, Strauß und Jensen noch je ein Lied von Anton Urspruch und Theo Schäfer unter groß»m Beifall vor. Auch dir Mitglieder unseres Schauspiels, Fräulein Helene Pollner und Herr Clemens Grün wurden für den Vortrag mehrerer Dialekt­dichtungen durch starken Applaus ausgezeichnet. Saal, Logen und Gallerie waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Uermischtes.

London, 19. November. Ein heftiger Sturm wütete gestern im Kanal. Es sind bereits eine Anzahl von Schiffbrüchen gemeldet. Ein große rdeutscherDamPfer ist in der Nähe von Falkestone in dringender Gefahr. Es sind Schleppdampfer abgegangen, um ihm Hilfe zu bringen. Der Dampfer Sir Robert Peel erlitt gestern Vor­mittag auf der Fahrt von Dünkirchen nach London infolge des stürmischen Wetters schwereHavarie. Ein Rettungs­boot kam dem Schiffe zu Hülfe und verbrachte die Be­satzung von 11 Mann nach dem Hafen von Ramsgate. Man halt den deutschen Dampfer für unrettbar verloren.

* New York, 19. November. Ein Telegramm des amerikanischen Konsuls in Kapstadt meldet, daß im Innern der Kap-Kolonie Fälle von Beulenpest vorgekommen sind.

* Valparaiso, 19. November. Ein Telegramm des französischen Konsuls ^n Valparaiso an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten in Paris bestätigt, daß ein ungeheures Feuer in Valparaiso ausgebrochen ist. Das französische Ministerium trug telegraphisch in Valparaiso an, welchen Schaden die französischen Ansiedler in 93ab paraiso durch den Brand erlitten hätten.___________________

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