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Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
28. Woche vom 8. Juli bis 14. Juli 1900.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 18,87%o, nach Abzug der Ortsfremden 12,53<>/oo-
Es starben an:
Zusammen: Erwachsene^
im vom
Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Lun gens chwindsucht
2
2
— —
AlkoholismuS
1
1
—
Krebs
2 (1)
2 (1)
- —
Nierenentzündung
1 CD
1 (1)
— -
Darmtuberkulose
1 .
—
1 —
Diphtheritis
1 (1)
—
1 (1) —
Krämpfen
1
—
1 —
Summa: 9 (3) 6 (2) 3 (1) —
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie vrele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen._________________________
Schisssnachrichten.
Norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch die Agenten-. Carl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 17. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben Postdampfer Friedrich der Große, Capt. M. Eichel,
vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 3 Uhr nachmittags wohlbehalten in New-York angekommen.
Der Postdampfer „Southwark* der „Red Star Linie* in Antwerpen, ist laut Telegramm am 17. Juli wohlbehalten in New-York angekommen.
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Rudolstadt itt Thüringen. Am 1. Mai er. wurde hier das Sächsisch-Thüringische Technikum unter Teilnahme des fürstlichen Ministeriums, der städtischen Behörden und vieler Bürger feierlich eröffnet. Die Anstalt, welche durch Verlegung der „Bautechnischen Fachschulen" von Arnstadt nach hier entstanden ist, umfaßt: 1. eine höhere Fachschule für Architekten und Bauingenieure (5. Semester), sowie für Feldmesser, Kultur- und Vermessungs-Techniker (3. Semester), 2. eine mittlere Fachschule für Hochbau-Techniker (Baugewerkschule), Tiefbau- (Eisenbahn-, Straßen- und Wasserbau-) Techniker und Steinmetz-Techniker (4 Semester), sowie 3. eine Fachschule für Bau- und Möbeltischler (3. Semester). Die Anstalt steht unter Aufsicht des fürstlichen Ministeriums, welches dieselbe durch einen höheren technischen Staatsbeamten als Regierungskommissar ausübt. Mit dem Neubau eines eigenen Unterrichtsgebäudes wird noch im Laufe des Sommers begonnen, dasselbe wird mit elektrischer Beleuchtung und Zentralheizung versehen. Anfragen sind baldigst an die Direktion, welche zu weiterer Auskunft gern bereit ist, zu richten, da bei dem jetzt vorhandenen Platz nur eine beschränkte Anzahl von Technikern, Aufnahme finden kann. Beginn des Wintersemesters 1900/1901 am 30. Oktober.
Grösser als in „männennordender‘r Cnhlarh) sind die Verluste an Menschenleben, die Jahraus □uUiavlll Jahrein die Lungenschwindsucht, diese Geisel des Menschengeschlechts, fordert. Niemand wird verschont, das Kindes- wie das Greisenalter, jede Lebensstufe zahlt dieser unheimlichen Seuche ihren Tribut. Vielfach find die Ursachen, die diese Krankheiten Hervorrufen, oft ist dieselbe ein trauriges Erbteil der Eltern; aber noch häufiger könnte ihr vorgebeugt werden, wenn man nicht in unverzeihlichem Leichtsinn mit seiner Gesundheit spielte und wenn man auch leichteren Krankheitserscheinungen Beachtung schenkte, die man einfach mit den Worten abthut: „Es wird sich schon wieder machen*. Wie oft wird ein leichter Husten anfangs leicht genommen, er verschlimmert sich, und erst wenn die Schleimhäute der Atmungsorgane aufS äußerste angegriffen sind, geht man zum Arzt. Aber häufig ist es dann zu spät, die Widerstandskraft dieser Körperteile ist erlahmt und vermag das Eindringen aller möglichen Mikroben, darunter der schrecklichen Tuberkelbazillen nicht mehr abzuwenden. Wohl hat die ärztliche Wissenschaft die verschiedensten Methoden zur Bekämpfung des grimmen Feindes gefunden, aber der Sieg bleibt ihr doch nur selten. Wie der Hieb die beste Deckung ist, so ist die Prophylaxis (Verhütung) der stärkste Gegner der Tuberkulose. Man muß dieselbe nicht erst zum Angriff kommen lassen, ihr vielmehr zuvorkommen. Ein vortreffliches Mittel ist in diesem Kampfe der russische Knöterich. Der von dieser Pflanze hergestellte Thee leistet bei allen Erkrankungen der Luftwege, wie Husten und Heiserkeit, Asthma, Atemnot, Brustbeklemmungen, Luftröhren (Bronchial-,Katarrh, Lungenspitzen-Affektionen, Blutspucken, Kehlkopfleiden usw. die ausgezeichnetsten Dienste. Wer sich über die Anwendung genau informieren will, verlange von Herrn Ernst Weidemann in Liebenburg a. H. die von ihm verfaßte äußerst instruktive Schrift, die gratis versandt wird, er wird es nicht zu bereuen haben.
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Eine Brücke bei Krofdorf, im Weg Krofdorf—Rodheim und Krofdorf—Fellingshausen, wird vom 24. bis 27. d. Mts. umgebaut. Der Weg ist an der betr. Stelle und an den benannten Tagen für Fuhrwerksverkehr gesperrt. 4981
Krofdorf, 18. Juli 1900.
Der Bürgermeister. Lichtenthaeler.
Fajelochs.
Dienstag den 24 Juli l. I , vormittags 10 Uhr, wird auf hiesiger Bürgermeisterei ein der hiesigen Gemeinde gehöriger 'fetter Faselochs versteigert.
Allendorf a. Lda., 19. Juli 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei. Allendorf a. Lumda.
Rein. 4992
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* Schöllkrippen, 15. Mai 1900. Die bekannte Besitzerin des altrenommierten hiesigen Gasthauses zum „Grünen Baum", Katharina Schultes, wollte dieser Tage vor dem Schlafenqehen einen Trunk Zwetschgenschnaps nehmen- Sie verwechselte in der Dunkelheit die Flasche und trank unverdünnte Essig-Essenz. Unter furchtbaren Schmerzen starb sie nach wenigen Stunden.
Das kgl. Bezirksamt Alzenau bestätigt unter Nr. 1988 vom 29. Mai 1900, daß die Katharine Schultes thatsächlich in Folge Genusses unverdünnter Essig-Essenz verstorben ist. 4989
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