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21.6.1900 Erstes Blatt
 
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Gerichtssaat.

w. Gießen, 20. Juni. Strafkammer. Die gestrige Straf­kammer verhandelte zunächst gegen den Marmorschleifer Ludwig Kern VI. aus Naunheim wegen Diebstahls. K. verkaufte im April bei dem hiesigen Mechanikus G. sein Fahrrad für 35 Mk. Da die in Aussicht gestellten Ratenzahlungen von dem Käufer nicht pünklich eingehalten wurden, so entwendete K. am 17. April dem G. aus dessen Werkstätte ein in Reparatur befindliches Fahrrad und eine Lustpumpe, die er beide in Heuchelheim versetzte. K. ist zwar wiederholt vorbestraft, hat auch diesen Diebstahl mittels Einbruchs begangen, dennoch werden ihm der eigenartigen Umstände wegen mildernde Umstände zugebilligt, und er erhält nur eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten abzüglich eines Monats von der erlittenen Untersuchungshaft. Der Dienstknecht Ad. Müller in Ockstadt hat sich wegen fahrlässiger Brandstiftung zu verantworten. Gc ist beschuldigt, am 1. April d. I. einen an der Straße Ockstadt-Friedberg aufgestellten Fruchthaufen durch ein brennen­des Zündholz fahrlässig in Brand gesetzt zu haben. Er erhält eine Gefängnisstrafe von 4 Wochen, die durch die erlittene Unter­suchungshaft als verbüßt erachtet wird. Der Angeklagte war in Unter« suchungshaft genommen worden, weil nach Maßgabe der in einem früheren Verhandlungstermin gemachten Zeugenaussagen vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen war. Die nächste Verhandlung richtet sich gegen den Dienfiknecht Max Hähnel, genannt Hackel, aus Schönbach in Sachsen. Der erst 19jährige Angeklagte hat bereits eine größere Reihe von Vorstrafen, darunter auch solche wegen Betrugs und Diebstahls in wiederholtem Rückfall, auf dem Kerbholz. Heute steht er wieder wegen Diebstahls vor der Strafkammer. Er wird beschuldigt, am 13. Februar d. I. zu Rülfenrod den Koffer des Schweizers Bieleck erbrochen und aus diesem 1 Nickeluhr mit Kette, 1 Portemonnaie und andere Gegenstände entwendet zu haben. Bei seiner Vernehmung er­weist sich der Angeklagte als ein ganz durchtriebener Bursche mit viel Raffinement und einer großen Portion Frechheit. Mit seinem Auftreten hat er indes wenig Glück, denn das Gericht erkennt auf Grund der Zeugenaussagen den Angeklagten dest schweren Diebstahls schuldig und verurteilt ihn zu einer Gefäütznisstrafe von 1 Jahr 6 Mo­naten. Zwei ebenfalls wegen Diebstahls mehrfach vorbestrafte Individuen, der Arbeiter Gg. Lückel von Merlau und der Arbeiter Karl Michel zu Gießen stahlen in der Nacht vom 21. zum 22. April d. I. auf der Margaretenhütte iVe Zentner Eisen, ließen es aber, da keiner den betr. Sack durch die Stadt tragen wollte, vor der Stadt liegen. Lücke! hat des weiteren am 6. Mai dem Ludwig Schäfer und am 11. Mai dem Hch. Klee, beide in Gießen wohnhaft, Beträge von 1. Mk. bezw. 1,50 Mk. entwendet. Er erhält für seine drei Strafthaten eine Gefängnisstrafe von 8 Monaten, während das Vergehendes Karl Michel mit einer solchen von 3 Monaten geahndet wird. Der

Jlt. 115, mit Pension und der RegtS.-Uniform, Kalitzky, Vberlt. der Feldart. 2. Aufgebots deS Laudw.-Bezirks I Darmstadt, mit Erlaubnis zum Tragen der Landw.-Armee- Uniform, der Abschied bewilligt; die Asfist.-Aerzte Dr. Boßler beim 2. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61, Dr. Aulike beim Sanitätsamt des XVIII. Armeekorps, in Oberärzten befördert; Dr. Brüning, Oberarzt beim 3. Großh. Hess. Inf.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, ein | auf den 1. Juli 1898 vordatiertes Patent seines Dienst- | grabe« verliehen; dem Stabsarzt der Landw. 2. Auf- aebots Dr. Lauteschläger (IDarmstadt) der Abschied bew illigt.

** DsS Regierungsblatt veröffentlicht die Liste der im Großherzogtum genügend mit Grundeigentum ange­sessenen adeligen Grundeigentümer, die demnächst die Wahl eines Mitgliedes der Ersten Kammer, an Stelle beS Herrn Adolph v. Harnier in Echzell, der sein Mandat niedergelegt hat, zu vollziehen haben. Im Ganzen sind 25 adelige Grundbesitzer, acht davon gehören der Familie v. Riedesel an.

bm. Der FischereiBereiu für das Großherzogtum Hessen teilt mit, daß in dem abgelaufenen Jahre in die Strecke deS hessischen Rheines 50000 Stück Zandereier, 60000 Stück Karpfeneier, 4000 einsömmerige Spiegel­karpfen, 500 einsömmerige Aeschen, 10 Pfund laichfähige Regenbogenforellen eingesetzt worden sind, was einen Ge­samtkostenaufwand von 1090 Mk. verursachte. Jn diesem Jahre sollen wiederum größere Einsetzungen verschiedener Fischarten vorgenommev werden, doch sollen hierbei neben dem Rhein auch die hessischen Strecken des Maines und der Lohn berücksichtigt werden.

§ Butzbach, 19. Juni. Gestern wurden zwei Bürschchen, die unlängst ihrem Mitarbeiter zur Nachtzeit aus der Schlaf- stiitte in einer hiesigen Backsteinbrennerei Geld gestohlen haben, nach dem Provinzialarresthaus zu Gießen überführt.

Mainz, 19. Juni. Jn der gestrigen Sitzung des ZertralauSschusseS für das Gutenbergfest berichtete Stadtverordneter M. M. Mayer über das Gesamtbudget. Da» Budget gleicht sich in Einnahme und Ausgabe mit 140,000 Mk. aus. Der litterarische Ausschuß hat an SliSgaben 20,100 Mk. und an Einnahmen 7350 Mk. vor- gesihen, die wissenschaftliche Festschrift kostet 10,000 Mk. unb die populäre 3500 Mk. Für die Huldigungsfeier find 12,500 Mk. und den Festzug 63,000 Mk. vorgesehen. Der Regierungsafsessor G. Ph. Kuhl ist seit einiger Zeit Don hier verschwunden. Man glaubt, daß K. sich ein Leib zugefügt hat. Im Provinzialausschuß wurde daS Urteil in dem Enteignungsverfahren der Eisen­bahndirektion gegen zirka 20 Grundbesitzer von Wm mS und Neuhausen wegen Verweigerung der Heraus­gabe von Gelände zum Bahnbau gefällt. Sämtliche Petenten toutlben mit ihren hohen Forderungen abgewiesen und die Eisenbahndirektion wurde zur Zahlung von etwa 70,000 Mk. an die Grundbesitzer verurteilt.

bm. Mainz, 20. Juni. Zur Gutenbergfeier trifft der Groß her zog von Hessen bereits kommenden Samstag hier ein und wird im großherzoglichen Palais Wohnung nehmen. Der Großherzog wohnt der am Vormittag er- folgenden Eröffnung der Drucksachenausstellung bei, beteiligt sich am Abend an dem Festkonzert der MainzerLieder­tafel ", sowie Sonntags an der Akademischen Feier, der Hul- bigu ttg, und wahrscheinlich auch an dem Bankett am Nach- »ittlüg. Den Festzug wird der Landesfürst von der Fürsten- ikibiftnc auf dem Gutenbergplatz ansehen. Zur Ehrung khnrw al dsens, des Schöpfers des hiesigen Gutenberg- knkmalS, wird die Bürgermeisterei sich mit dem deutschen gesandten in Kopenhagen in Verbindung setzen, und am ^ohünnistage eine prächtige Kranzspende seitens der dank- &ren Stadt Mainz am Grabe ThorwaldsenS niederlegen Lassen. ________________________________________________________________________

Vermischter.

* Berlin, 19. Juni. Ein Raubmordversuch ist heute fc btr fünften Morgenstunde in der KönigSstraße verübt Horben. Der in dem Photographenatelier von Pflaum u. Co. Wgestellte 16jährige Lehrling Hermann Hille überfiel

seinen Lehrherrn, den Hofphotographen Pflaum, als er heute morgen um 4 Uhr nach Hause kam, in seinem Schlaf­zimmer und verletzte ihn durch drei Beilhiebe über den Kopf. Der Lehrling halte sich abends einschließen lasten und mit einem Küchenbeil und einem Revolver bewaffnet. Er nahm aus den Kleidertaschen deS Ueberfallenen die Schlüffe! zum Geldspind, schloß diesen auf und nahm 550 Mk. bareS Geld. Hiermit nicht zufrieden, verlangte er von Pflaum auch die Herausgabe der Wertpapiere, die sich noch in dem Geld­spind befinden müßten. Der Verwundete rief um Hilfe und mit Unterstützung der Feuerwehr gelang es nach einiger Zeit einem Schutzmann, den Dieb, der sich auf dem Boden des Hauses versteckt hatte, festzunehmen. Der jugendliche Ver­brecher ist in vollem Umfang geständig und räumt die Ab­sicht, seinen Lehrherrn zu ermorden und zu berauben, ein, und gibt zu, diesen Plan schon länger verfolgt zu haben. Die Verletzungen deS überfallenen Hofphotographen Pflaum sind nicht unmittelbar lebensgefährlich.

* Ein Bubenstück schlimmer Art wird auS Kamin, einem Städtchen in der Nähe von Könitz, gemeldet. Der 64jährige jüdische Handelsmann Landecker begab sich am vergangenen Mittwoch aufs Land, um bei den bäuerlichen Besitzern Wollkäufe abzuschließen. Er schlug die Richtung nach Obkaß und Gersdorf ein. Gegen Abend wurde er an der Landstraße in der Nähe deS Gutes Melanenhof in höchst traurigem Zustande hilflos aufgefunden und nach Kamin gebracht. Der zu Hilfe geholte Arzt Dr. Eschner stellte auf der rechten Schädelseite eine größere Ver­letzung, anscheinend von einem stumpfen Instrument herrührend, außerdem einen dreifachen Bruch des linken Armes fest, und veranlaßte die Ueberführung des schwerverletzten, fast dauernd besinnungslosen Greises in das katholische Klosterkrankenhaus in Könitz. Es steht außer jedem Zweifel, daß Landecker aus Anlaß des Konitzer Mor­des verhetzten Landleuten in die Hände gefallen und so schrecklich zugerichtet to$cb>en ist. Zu bemerken ist noch, daß Landecker wegen seisteS bescheidenen Wesens und redlichen Sinnes bei der Landbevölkerung sonst recht beliebt und gern gesehen sozusagen überall Hausfreund war.

Steinbruchbesitzer Gg Ph. Knieß v»n Bruchenbrücken ist der f«hr^ lässigen Tötung beschuldigt, weil chm vorgewersen wird, daß er durch gesetzwidrige Handhabung des Betriebes in einem gepachteten in der Ge- marfung Dtckfiadt gelegenen Steinbruchs den Tod deS Steinbrecher- Peter Ludwig Diemer von Rieder-Florstadt verschuldet habe. Dieser war am 14. März durch herabstürzende Erd- und Steinmaffen ver­schüttet worden und hatte dadurch sein Leben eingebüßt. Obwohl bei dem Betriebe verschiedene Fahrlässigkeiten vorgekommen sind, so kann doch nicht der unumstößliche Beweis geliefert werden, daß der Angeklagte, der seinen Arbeitern jederzeit die größte Vorsicht anempfohlen hat, für diese Unregelmäßigkeiten verantwortlich zu machen ist. ES erfolgt des­halb die Freisprechung des Angeklagten. Der Gefängniswärter Joh. Lainstadt aus Rockenberg, der in Marienschloß den verantwortungs­vollen Posten eines Pförtners bekleidet, hat am 16. Januar d. I. den mit Mantel, Mütze und Uniformhose ausgerüsteten Zuchthausstraflmg Jos. Müller abendS um 6'/, Uhr in der Annahme, eS fei der HilfS- gefängniswärter Ratz, durch das Thor passieren lassen und dadurch dessen Flucht bewerkstelligen helfen. Wegen fahrlässiger Gefangnen- befreiung erhält der Angeklagte unter Zubilligung mildernder Um­stände eine Geldstrafe von 15 Mk. Der Flüchtling Jos.Müller von Ober-Reden, der kurz nach seiner Flucht in Butzbach festgenommen werden konnte, hat sich nunmehr wegen Diebstahls eines Aufsehermantelsund Unterschlagung einer ihm in seiner Eigenschaft als Schneider zur stellung anvertrauten Diensthose zu verantworten. Der Angeklagte hat in Marienschloß wegen des Verbrechens des schweren Diebstahls erne Zuchthausstrafe von 15 Jahren zu verbüßen. Er ist geständig, sich m den Besitz der genannten Gegenstände gesetzt und sich aus vorhandenen Tuchresten eine Dienstmütze angefertigt zu haben. Wie er in den Besitz der Schlüssel-Falsifikate gelangt ist, darüber verweigert er jede Aus- kunft. Die Strafkammer erkennt, mlldernde Umstände zubilligend, aus eine Gefängnisstrafe von l Jahr und 2 Monaten. Gegen ein Urteil des Schöffengerichts Alsfeld hatte der Handelsmann Adolf Sperer von Angerod Berufung eingelegt und Freisprechung von dem -ur Last gelegten Vergehen des Betrugsversuchs beantragt. Das Urteil, lautete indeß auf kostenpflichtige Verwerfung der Berufung, weil der Gerichtshof aus den betr. Manipulationen des Angeklagten (er hatte unter Vorspiegelung von falschen Thatsachen eine Krch als Zuchtkuh er­worben und dieselbe später unter ebenfalls falscher Vorspiegelung als Schlachtvieh zu einem geringeren Preis erwerben wollen.

Sport, Spiet, Jagd.

Der Rad-Klub .«ermania^Gietzen beteiftgte sich eben­falls an der großen Dauerwettfahrt des Deutschen Radfahrerbunde» m der Nacht vom 16. zum 17. Juni nach Frankfurt a. M. und errang m der Gruppe A, unter sehr starker Konkurrenz den 1. Gaupreis nebst Ehrenurkunde. Die Sttecke, die der Verein durchfuhr, war 202,4 Kilometer lang und führte über Grünberg, Lich, Hungen, Echzell, Hanau, Aschaffenburg, Darmstadt nach Frankfurt a. M. Die Abfahrt erfolgte Samstag abend um 10 Uhr 45 Min., die Ankunft in Frank­furt a. St. um 11 Uhr 15 Min. vormittags. Der auf 100 Mk. bewertete Preis ist im Schaufenster des Herrn Julius Schulze, Kreuzplatz, ausgestellt-

Arbeiterbewegung.

Mainz, 19. Juni. Die Arbeiter der städt. GaSfabrik find heute abend sämtlich in den Ausstand eingetreten, weil ihnen ihre Forderungen, die sie wiederholt eingereicht haben, von der Bürger­meisterei bis jetzt noch nicht bewilligt worden sind.

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Neueste Meldungen.

Könitz, 20. Juni. Ein Matrose von hier, der mitt dem ermordeten Gymnasiasten Winter am Tage des Mor­des zusammen gewesen sein sollte, erklärte bei seiner Ver­nehmung in Wilhelmshaven, Winter nicht gesehen zu haben..

Rom, 20. Juni. Saracco wurde von einem be­freundeten Abgeordneten über die Kabinettsbildung be­fragt. Derselbe erklärte, er wolle den Versuch fachen, doch hege er keine Hoffnung auf Erfolg.

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Vergebung vm Kauarbetten.

Die zu verschiedenen Herstellungen im Anatomiehof zu Gießen nötigen Erd- uud ChaussieruugS-, Pflasterer-, Gteiuhauer-, Schlosser- und Speugler« arbeiten werben hierdurch unter Hinweis auf den Mtnisterialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submisstonsweg aus« geschrieben.

Die Ausführungsbedingungen und Arbeitrbeschreibungen liegen in un­serem Amtslokal zur Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkosten­preis in Empfang genommen werden.

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Gießen, dm 19. Juni 1900.

Großherzogliches Hochbauamt.

Neuling. 4309

Bekanntmachung.

Donnerstag den 21. d. M., nach­mittag» 3 Uhr, sollen dahier Neustadt 55 Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie ein größerer Posten Schuhwaren zwangs­weise gegen bar versteigert werden.

Gießen, den 20. Juni 1900.

4316______Seipel, Gerichtsvollzieher.

Mobiliar-Versteigerung.

Samstag den 23. Juni er., nach­mittags 2 Uhr anfangend, werden mehrere MSbel, sowie HauS« und Küchen» gerütschafte« an den Meistbietenden gegen Barzahlung zur öffentlichen Ver­steigerung gebracht. 4302

__________Ebelftratze 14, II.

Samstag de« 23. d. M., vormittag- IO Uhr, versteigere ich das EcträgniS der diesjährigen

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Zusammenkunft beim Hofe.

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