Ausgabe 
21.4.1900 Erstes Blatt
 
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Außer drei Personen, die von der Besatzung des ge-

Denne gesucht worden, bei der sie Aufwcrrtedienste ver­richtete. Die Dame hatte im Zimmer das tote Kind be­merkt und sofort die Hausbewohner alarmiert, worauf die Polizei geholt wurde. So konnte die Mörderin bereits bei ihrer Heimkehr verhaftet tverden, und sie gestand auch sofort ihre That ein. Nach den von ihr geschriebenen Briefen hatte die etwas schwärmerisch veranlagte Frau geglaubt, mit der Ermordung ihres Kindes ein gutes Werk zu thun. Sie wollte es den Mühsalen dieser Welt ent­ziehen und ihm zu einem besseren Jenseits verhelfen. Nun­mehr zeigt sie über ihre schreckliche That tiefe Reue.

wurde, als es sich mutig einen Weg durch die wütende See zu dem verunglückten Fischerkahn bahnte, von einer ge­waltigen Welle erfaßt, die es vollständig umstülpte; von den elf Mann der Besatzung konnten nur drei gerettet werden. Die letzteren hatten einen furchtbaren Kampf mit dem Wasser zu kämpfen; das Boot war eine Seemeile vom Ufer entfernt, als das Unglück sich ereignete. Einer der Geretteten hatte eine volle Stunde mit den Wogen zu ringen, bis er einen Felsen erreichte, und dort mußte er noch eine weitere Stunde warten, bis Hilfe kam. Die Küste von Cornwall ist überaus gefährlich; die schlimmste Stelle derselben ist vielleicht die, wo die Felsen den Ein­gang zum Hafen von Padstow halb versperren. Manches Unglück ist hier schon geschehen, und die Schiffer, die diesen Küstenstrich kennen, hören mit Schrecken Doorn Bar und Hell Bay, die Namen der beiden gefährlichsten dieser Felsen

schuldigten.

* Ein schweres Unglück hat sich am Donnerstag bei Padstow an der englischen Küste ereignet. Ein Fischerboot strandete, und ein zu seiner Rettung

Kermifihtes.

Berlin, 19. April. Eine Aufsehen erregende Verhaftung in der Medenwaldt'schen Mord­sache ist heute erfolgt. Der in demselben Hause wie die Ermordete wohnhafte Tischlermeister Gluth ist mit seinen beiden Söhnen Georg und Willy zur Aufklärung ge- wiffer Widersprüche festgenommen worden. Nach dem von der Polizei zusammengetragenen Belastungsmaterial ist der jugendliche Willy Gluth schwer verdächtigt. Auch der Vater wird sich von gewiffen Verdachtsgründen zu reinigen haben. Hiergegen steht die Haftentlaffung Georg Gluths, die der Staatsanwaltschaft Vorbehalten bleibt, für morgen bevor. Der Verhaftung war eine eingehende Haussuchung sowohl in der Medenwaldt'schen, als in der Gluch'schen Wohnung vorangegangen; das Ergebnis war belastend für die Be-

Arbeiterbewegung.

Telegramme des Sitfctutt «meiOer».

Wien, 20. April. In einer stark besuchten Versammlung der hiesigen Bäckergesellen wurde beschlosien, falls die Merfler auf dre Resormvorschläge der Gesellen nicht eingehen, einen allgemeinen St rite zu inszenieren.

Depesche» deS Bureau ,SeroU>'.

Zürich, 20. April. Staatsrat Jlg begab sich nach London, um mit der englischen Regierung wegen der Fortführung der zentral-afrikanischen Bahn über abeffynisches Gebiet zu verhandeln. England bietet Menelik für die Erlaubnis zum Bahnbau gewiffe Gebietsvorteile au.

Paris, 20. April. In den Kreisen der russischen Bot­schaft versichert man mit Bestimmtheit, daß der Zar und die Zarin im September die Weltausstellung besuchen werden. . ,, , r,

Paris, 20. April. Mehrere Unfälle ereigneten sich im Laufe des vorgestrigen Nachmittags in der Aus- stellung. In der deutschen Abteilung wurden vier deutsche Arbeiter durch die Explosion einer Alkohol- Lampe schwer verwundet. Im Forstgebäude stürzten zwei Arbeiter aus einer Höhe von 15 Meter herab. Beide erlitten schwere Verletzungen und mußten nach dem Kranken­hause gebracht werden. ,

Loudon, 20. April. Der britische Resident in Gaman im Nordosten des Aschanti-Gebietes bestätigt die Meldung, daß neuerlich Unruhen wie vor einem Jahre wiederum ausgebrochen find. Die Behörden haben Maßregeln ge­troffen, um einem allgemeinen Aufstande vorzubeugen. 300 Scharfschützen sind unterwegs, um den Aufstand zu unterdrücken. Dieselben werden innerhalb acht Tagen erwartet. ,

Loudon, 20. April. Einer Meldung der Westminster- Gazette zufolge beabsichtigen der Prinz und die Prin­zessin von Wales zu Pfingsten auf 14 Tage nach Paris zu kommen. Gleichzeitig wird auch der König vonDäne- mark dort Aufenthalt nehmen.

London, 20. April. Sieben Torpedobootjäger sind gestern in Portsmouth in Bereitschaft gestellt worden. Sie werden dem Mittelmeer-Geschwader, deffen Bestimmungs­ort Malta ist, beigefügt werden.

Konstantinopel, 20. April. Der Pforte nahe stehende Kreise versichern, daß der Sultan bereits seine Zu­stimmung zur Erfüllung der amerikanischen Forderungen gegeben habe und daß die Zahlung der von Amerika geforderten Summe in Raten erfolgen werde.

Washington, 20. April. Bom Marineamt wird berichtet, daß ein Fahrzeug von 5000 Tonnen nach Indien abge- gaugen sei, um der bedüftigen Bevölkerung Geschenke an Lebens Mitteln seitens Amerikas zu überbringen.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Earl LooS und I. W. Schulhof.

Bremen, 19. April. (Per transatlantischen Telegraph.) D« Doppelschrauben-PostdampferBremen". W 9L N'"ich, vom Norddeutschen Lloyd im Bremen, ist gestern 9 Uhr vormittags wohlbe halten in Newyork angekommen.

nach in evy/vwi

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hallsemade auffassen."

* Welche Entwicklung das deutsche Bolksschulwesen bis zm Ende des 19. Jahrhunderts erlangt hat, zeigen die tyttit statistischen Feststellungen, wie sie jetzt für den Ab- iichlllß des Jahres 1899 vorliegen. Darnach gibt es gegen- mrtifl im Deutschen Reiche 59300 Volksschulen, in welchen cunt) 8660000 Kinder von 137 500 Lehrern und Lehrer- innen unterrichtet werden. Für diese Schulen werden jähr­lich etwa 341700000 Mk. aufgewendet, wovon den größten Teil die Gemeinden mit 243310000 Mk. zu tragen haben. Keich und Staat zahlen also noch nicht 100 Millionen. Den Gemeinden würde also bei gleichmäßiger Belastung jeder Bolksschüler jährlich etwas über 28 Mk. kosten, wahrend die Kosten von Staat und Gemeinde zusammen sich aus rund 39,50 Mk. pro Volksschüler stellen.

A Aus dem Mümlingthale, 19. April. Folgender Vor- sua, oer sich in einer wohlhabenden Gemeinde bei Höchst im Odenwalde vollzog, dürfte deutlicher als Zahlen sprechen: Lm jungen Schweinehirten des Ortes übertrug man ich das Amt des Nachtwächters und bewilligte ihm p-to Nacht bare 17 Pfennig. Doch der Schwemehirte kiwie-s sich für diese generöse Begünstigung keineswegs er- kmttich, ja er verschwendete sogar seine schätzenswerte Kiaft durch die Nebenämter: Chausseesteineklopfer mdMaulwurfsfänger. Dieser Amtsmißbrauch erregte fc.it Unzufriedenheit manches Bürgers und trug dem dienst- bMssenen Schweinehirten, Nachtwächter, Steinklopfer und llkulwurfsfänger eine Beschwerde bei der Verwaltungs- lchörde ein. Die Maulwürfe und Chausseesteine würden ihm allein schon jährlich 700 Mark einbringen. Der pflicht- vageffene Nachtwächter gab dies lächelnd zu und meinte, ti verdiene so nebenher, ohne seinen Hüter- und Nacht- »ichcdienst zu vernachlässigen, genau so viel wie ein junger S-ümter, der 5 bis 8 Jahre studiere, so und soviel Examina , Dzend bestehe und obendrein noch als Einjähriger dienen nämlich 700 Mark. Damit er aber noch mehr ver- I jiititn könne, wolle er sofort die Aemter als Schweinehirte p«d Nachtwächter quittieren. Nach längeren Unterhand- J tagen entschloß sich die Dorfregierung zur Wiedergewinnung r«! treulosen Hirten. Der Versuch gelang, und man läßt l )ei Nachtwächter jetzt unbehelligt seiner Nebenämter walten; rrein selbst im dicken Odenwalde sehen die Bauern ein, -Hman zum Schweinehirten nicht jedenbrauchen ttaiin. ,

Mainz, 18. April. Die zwanzigiahrige Frau des LMöhners Karl Feuer aus Wickers hat in ihrer hiesigen rMnung ihr sieben Wochen altes Kind in einer Bütte »enitcän f t. Die Frau hatte erst vor vier Wochen ge­heiratet und das Kind mit in die Ehe gebracht. Sie glaubte sta wegen des Kindes von ihrem Manne vernachlässigt, Mrrde darüber schwermütig und beschloß, sich und dem ilinbe das Leben zu nehmen. Sie schrieb einige Briefe an ?klrpebörige, entkleidete dann ihr Kind, und hielt dessen .;Hps so lange in eine mit Wasser gefüllte Bütte, bis das !.Hnö tot war. Hierauf verließ sie ihre Wohnung und i'ttte am Rhein umher in der Absicht, sich das Leben zu Tiefcnt.cn. Dies scheint ihr aber wieder leid geworden zu f ein;Benn sie begab sich in den Dom, um zu beten. Nachdem ffjie hrer lange verweilt, wollte sie dem Dompfarrer em 8mg«ndes Anliegen vortragen, wurde aber an den Pfarrer Vianet. Josef verwiesen, dem sie dann ihre That gestand.

Pfarrer ermahnte die Frau, sich selbst ber Polizei tZM slerllen. Dies that sie jedock; nicht, sondern begab sich .ZMckhst nach Hause. Hier aber war sie bereits von einer

nennen. ___________________

Universität und Hochschule.

Geftorbeu: Der Profesior der Rechtswissenschaften an der Universität Berlin Dr. Leonhard Jacobi im Alter von 68 Jahren in Wie die Nationalzeitung mitteilt, ist der

Dekan der Juristen-Fakultät zu Berlin, Geheimer Justizrat Professor Dr Eck durch ein asthmatisches Leiden verhindert, im Sommerhalbiahr seine Amts- und Lehrthätigkeit auszuüben. Die Dekanatsgeschäfte über­nimmt Geh. Rat Kahl; die von Eck ongekündigten römisch-rechtlichen Vorlesungen und Uebungen werden auf seinen Wunsch von Professor Dr. Seckel gehalten. Die deutsche Reichsregierung uud daS kaiser­liche Gesundheitsamt entsenden zum Tuberkulose-Kongreß nach Neapel die Geheimräte Prof. Rubner.Berlin und Prof. Löffler-Greifswald als Delegierte.

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3* der 3-ham»«Sk1kche.

Normittaas SVi Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

«onfirmatiorr der Kinder aus der Johamresgemeinde.

Feier deS heil. Abendmahls.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler.

Kollekte für die Armen.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der knch- lichen Trauung auch änJn^it^^U]?Cb(ptäte^^rene§nUelne Woche vor wird dringend gebeten, es rechtzeitig IP J der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu depeuen.

Kathrlifche Ge«ei»de.

SamStag den 21. April. , aL>i»nenteit tut

Nachmittags um 4 Uhr und abendS um 8 Uhr. Gelegeny eil zur hell. Beichte.

Sonntag den 22. Aprll.

Weitzer «omttag.

BormittagS von 6«/« Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste Herl. Messe;

vor und in derselben AuSteiluna der hell. Kommunw«.

, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.

um 9V» Uhr: Hochamt mit Predigt. Weier ersten hl. Kommunion der Kinder.

Nachmittags um 3 Uhr: Andacht mit Segen.

..... beitragen, Befriedigung zu gewähren, lieber gj ärtrag und deffen Verwendung wird in kürzester Zeit , L.,t werden Alles Weitere wolle man aus dem Jn- ML der heutigen Nummer dieses Blattes ersehen

** Unalücksfall. Der Zimmergeselle Johannes Enler . c ; {f s»r gestern beim Umbau des alten

. r ro,;- wurde in die Klinik gebracht.

± Am 17. d. M. abends wurde 1

Mechaniker auS der Werkstütte ein Fahrrad alsbald ermittelt. Das Rad r ie'denfalls hier oder in der Umgebung verkauft oder Ljt $n jedem Falle dürfte der Erwerber deS Rades Gr. Polizeiamt Mitteilung zu machen haben.

»* Wiedergefange«. Der vorgestern nach seiner Ver- ; ehmung dem Gcrichtsdiener entsprungene Einbrecher ^mmermann von hier wurde heute morgen im Gertchtsge- 'MgniS wieder eingebracht. o , A

re. Hebet die Schießaffaire,. der der hiesige Lehrling Hermann Böhmer am 7. d. Mts. zum Opfer fiel, Sfctn wir bereit« berichtet. Auch waren wir schon tn der Lqe, mitzuteilen, daß der Attentäter, Lud wig Rinn, ern Ueller deS Ermordeten die Mütter der beiden sind Zchivestern zur Milderung seiner That in der Vor- mlersuchung die Behauptung aufgestellt hat, em zufällig lB(einen Händen befindlicher Revolver sei,unversehens loSgegangen und habe die verhängnisvolle Richtung ynommen. Indes wird von einigen Zeugen be- huptet, daß R. am nämlichen Nachmittage noch auf andere ----------- ------- o- . -

Passanten seine Waffe gerichtet und Schüsse abgeseuert I .^ .ommenesRettungsboot schlug infolge heftigen WmdeS riben soll. Bon der Schilderung emeS Belastungszeugen I um gujer brci Personen, die von der Besatzung des ge- vird uns folgendes mitgeteilt:Ich fuhr am Samstag, I ttranbeten Fischerbootes ertranken, kamen noch acht Mann >en 7. d. MtS. von Rod heim a. d. Bieber hierher. I ügn bem Rettungsboot in den Wellen um. Das Boot In der Nähe von Heuchelheim machte ich die erschreckende - ' CI- 'a-'Ä

Lästrnehmung, daß ein Bursche einen Revolver aus mich avlegte und zwei Schüsse gegen mich abgab, von denen ;>ic zweite Kugel unmittelbar an meinem Ohre vorbelpstff.

& wäre mir ein leichtes gewesen, eine erfolgreiche Jagd auf den Fliehenden zu unternehmen, wenn ich nicht geglaubt batte, der Flüchtling sei ein entsprungener Tollhäusler dem e; nicht darauf ankommen würde, nochmals, und vielleicht mit besserem Erfolg, seine Waffe auf mich zu richten. Ich habe bisher Abstand davon genommen, diesen Vorfall be­kannt zu geben, weil ich glaubte, befürchten zu müssen, man würde meine diesbezügliche Mitteilung als eine Münch-

Gerichtssaat.

A KleiN-SrotztNdura, IS. April. Der Gestellungspflichtige Andreas Bopp erschien vollständig betrunken vor der Ersatz­kommission zu Seligenstadt. Er wurde sofort auf einige Stunden in Polizeigewahrsam genommen, war aber bei seiner noch­maligen Vorführung immer noch nicht musterungsfähig. Erst am fol­genden Tage konnte seine Ausmusterung erfolgen. Der junge Mann hatte sich heute wegen groben Unfugs vor dem Seligenstädter Schöffengerichte zu verantworten, wurde aber von Strafe und Kosten freigesprochen, weil nach den obwaltenden Umständen weder in subjektiver, noch in objektiver Beziehung der Thatbestand desgroben Unfugs" vorlag. Der Amtsanwalt hatte eine Geldstrafe von 30 Mark beantragt. Die deutsche Wehrordnung hat für den vorliegenden Fall keine Bestrafung vorgesehen; also konnte auch von der Militärbehörde gegen den betrunkenen Rekruten strafrechtlich nichteingeschritten werden.

Ä Vom Londe, 19. April. Um der ins Stocken geratenen Unterhaltung wieder Leben und höheren Schwung zu verleihen, gab in einer Wirtschaft zu O. der Tagelöhner O. B. den Gästen das geistreiche Rätsel auf, was für ein Unterschied zwischen einem Krebs und einemSchulmeister" sei. Die hochherzige Idee fand leider nicht den erhofften Anklang, zumal zufällig 4 Lehrer anwesend waren. Lehrer G- machte dem Rätselsabrckanten wegen des AusdrucksSchul­meister" sofort Vorhalt. Der Zurechtgewiesene suchte seinen Beteuerungen, keinen der 4 Lehrer zu kennen, dadurch Nachdruck zu verleihen, daß er da8 WortSchulmeister" noch häufiger brauchte. Auf den von den Lehrern gestellten Strafantrag hin diktierte ihm das zuständige Schöffen­gericht wegen öffentlicher B eru f s b e l ei d i g un g 8 Tage Gefängnis.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Samstag den 21. April.

Nachmittags 2 Uhr: Beichte für die mit Konfirmation am Sonntag verbundene Abendmahlsfeier. Pfarrer Schlosser.

In bet Johnnneskirche.

Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dr. Naumann.

Sonntng den 22. April. Quasimodogeniti.

Gottesdienst.

der Ttndttirche.

Bormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Schlosser.

Konfirmatton der Kinder aus der MatthäuZgemeinde, sowie Feier des heil. Abendmahls.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Heußel.

Zugleich feierliche Entlassung der konfirmierten Chorschüler.

Donnerstag den 26. April, abends 8 Uhr: Bereinigung ! der konfirmierten Mädchen aus der Markusgemeinde.

ei(kmstüffe, Sammle von Elten & Keussen

und Velvets M« tat. an£fabrftCTfortUiaa.

Zeit und Mühe sparen, das ist das Zeichen unserer Zeit, welches auch im Haushalt seine Rechte fordert. Mit Mack'S Pyra­

miden-Glanz-Stärke wird Zeit und Mühe gespart, deshalb hat sich dieselbe auch in unglaublich kurzer Zeil bei Tausenden von Familwn eingebürgert. Die kleine, bMige Packung zu 10 und 20 Pfg, gestatt« leicht einen Versuch, sich von den eminenten Vorzügen dieses neuen Stärkemittels zu überzeugen. Die Pyramiden-Glanz-Stärk«- enthalt aue nötigen Zusätze zum Matt und Glanzbügeln, sie lost besonde^schnell und verarbeitet srch sehr leicht. - Zu diesen kommt noch

größte Ergiebigkeit und angenehmes Plätten, ke n <>h r

Mal Pyramiden,Gl°ni-SIS°I° den ®auSfrauen aB baä ^eal eines Stärkemittels gepriesen wirb.