engeren Vaterlandes uns eröffnete, und dankbar wurde fern Anerbieten angenommen, bei Gelegenheit diese Bilder noch im einzelnen zu vervollständigen. In angeregter Unterhaltung blieben, ine meisten der Anwesenden noch längere Zeit bersammM Uebrigens wurde ein Wunsch geäußert, der sich bei ähnlicher^ Vorträgen vielleicht erfüllen ließe. Man würde nämlich eine um vieles klarere Anschauung von den einzelnen Thatsachen gewinnen, wenn die geograpyr- fichen Verhältnisse zugleich an Karten gezeigt werden könnten.
** Unter riesiger Beteiligung feierte am Donnerstagabend der Gesangverein „Enthusiasmus" im „Hotel Schütz" sein Stiftungsfest verbunden mit Bannerweche. Bon Nah und Fern waren die befreundeten Bundesvereine herbeigeeilt, Vertreter des Klimpumpia, Keuchhusten, halbe Lunge, Nadfahria usw., die berühmtesten Künstler, Kratzafall, Piepemaier, Renkuhrtus, Hofmei, sowie die urwüchsigen Komiker, Meister, Dreßel, Beil, Frl. Hirsch rc. trugen dazu bei, die Feier zu einer würdigen zu gestalten. Nach den Klängen des Enthusiasmus-Marsches, meisterhaft vorgetragen von der Hauskapelle unter Leitung ihres. Dirigenten Hoff' meyer, gesungen von allen Anwesenden, begrüßte der Vorsitzende Herr Wirthwein die Festversammkung in einer überaus schneidigen Ansprache, sodann folgten Schlag auf Schlag die Vorträge, die nur längere Zeit unterbrochen wurden, als der Präsident das Banner in Empfang nahm, und die Weihe desselben vollzog. Die erschienenen Vertreter der Bundes- Vereine überreichten dabei großartige Bannerschleifen und Nägel. Mit Stolz lann der Verein auf sein erstes diesjähriges Fest zurückblicken und übereinstimmend war das Urteil, daß es großartig schön gewesen wäre. — Zum Schluffe sei noch erwähnt, daß unter allgemeiner Begeisterung die Gießener Karneval-Gesellschaft gegründet und so der Grundstock gelegt wurde, den Karneval in Gießen, wie in Köln und Mainz, großartig zu gestalten: „So wie wir's meinen . . .
" Panorama Photoplastik. Herrliche Ansichten der französischen Riviera bietet diese Woche das Panorama Photoplastik. Von den schönsten Bildern heben wir hervor: Nizza, Mentone, Cannes und Monaco; Monte Carlo mit seinen prachtvollen Gebäuden und Gartenanlagen fesselt das Äuge. Die photographischen Ansichten lassen an Schärfe nichts zu wünschen übrig. Geschmackvolles Kolorit und eine besonders zweckmäßige Beleuchtung geben den Bildern eine überraschende Naturwahrheit. Von dieser Serie seien noch erwähnt die befestigten Seeplätze Villa- franca und Antibes, sowie der französische Kriegshafen am Mittelmeer, Toulon mit den stattlichen französischen Kriegsschiffen und den zahlreichen Handelsschiffen im Hafen.
** Die Wechfelstempelsteuer im Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt ertrug im Dezember v. I. 13,959 Mk. Zu-' gerechnet die Einnahmen in den Vormonaten des laufenden Etatjahres ergiebt sich eine Gesamtsumme von 141,889.40 Mk. oder 5597.90 Mk. mehr als im entsprechenden Zeiträume von 1898.
*• Besuch der Hessen. Unser Heffenland wird im kommende« Frühjahre einen großen Besuch auSAmerika erhalten. Der hessische Nationalverband im Amerika tritt im Mai eine Gesellschaftsreise nach Europa an und zwar zunächst nach Paris zum Besuche der Weltausstellung und dann nach Deutschland. Ueber 200 Personen sollen sich an der Reise beteiligen. Alle größeren Städte in Hessen, wie Kassel, Marburg, Hanau, Fulda, Gießen, Frankfurt a. M., Wiesbaden, Darmstadt u. s. w. sollen gemeinschaftlich besucht werden.
F. Ans dem Kreise Friedberg, 19. Januar. Nachdem von verschiedenen Seiten über die Ergebnisse der Hundesteuer in Ihrer Zeitung Mitteilungen eingegangen sind, und dieses Kapitel genügend beleuchtet worden ist, dürfte es nicht uninteressant ^ein, auch von einer anderen Steuerquelle zu hören, die mitunter als ganz nebensächlich angesehen, aber einen recht erklecklichen Poften Geld liefern wird, nämlich die Besteuerung derLuxusfuhrwerke, d. h. alles, was auf Federn läuft. Derartige Fuhrwerke giebt es nun outzend- und schockweise in der Wetterau zwischen Taunus und Vogelsberg. Was in der Wetterau „iwes" (um einen landläufigen Kunstausdruck zu gebrauchen) ein schwerer, richtiger Bauer ist — und ein solcher möchte jeder gerne sein — der hat sein Break, sein Bernerwägelchen, das auf Federn läuft, und noch reichere haben ihre Glaschaise, oder einen hübschen, sechssitzigen Jagdwagen. Es find uns Dörfer mit nur einigen hundert Einwohnern bekannt, wo ein Dutzend und mehr derartiger Luxuswagen gehalten werden; da bei der Besteuerung mit 20 multipliziert wird, rappelt es tüchtig, und die Kreisämter und Gerichts- schreibereien verbrauchen Stempelmarken in Maffe. Der Herr Finanzminister wird sich freuen, wenn er sich die vielen schönen 20 Markstücke, wenn auch nur in den Zahlen, beschaut, und was die Hauptsache ist: die Luxussteuer wird von Schultern getragen, die sehr leistungsfähig sind und den Druck nicht viel spüren. — Was Ihre Korrespondenz aus Mainz über eine Schwind! er bau de aus Madrid betrifft, welche den Leuten vergrabene Schätze verraten will, so har es vielleicht einiges Jntereffe zu erfahren, daß dem Einsender schon im Jahre 1869/70 und später, etwa 1874/75, ähnliche Anerbietungen gemacht und Briefe aus Madrid zugesandt wurden. Dort scheint eine alte Schwindlerbande zu hausen, die ihr Geschäft wahrscheinlich vom Vater auf den Sohn vererbt hat, sonst wäre wohl schon eine Aenderung eingetreten. Vor einigen Jahren wurde die Wetterau mit solchen Schwindelbriefen überschwemmt; es muß aber doch auch noch von „Solchen" geben, die nicht alle werden, weil die Schwindler immer wieder auftauchen, also wohl auch Erfolge erzielen. — An unseren Flüßchen, Bächen und Tümpeln zeigt sich eben zur Nachtzeit große Bewegung: Wildgänse- und -enten fallen scharenweise ein und lärmen, daß man sie kilometerweit
hört. Da die Vögel aber äußerst vorsichtig und wachsam sind, gelingt es nur schwer, einen guten Schuß zu thun.
4- Grimberg, 19. Januar. Vor Jahren wurde der in unserem Stadtwalde befindliche Teich trocken gelegt und mit Gras eingesät. Es wird nun beabsichtigt, denselben wieder zur Fischzucht und Eisgcw>nnuug. Herrichten zu lassen. In der letzten Sitzung des Stadlvorstandes wurde eine Kommission mit der Einsichtnahme des Teiches selbst, sowie mit der Feststellung der etwaigen Bnlagekosten be- auftragt. — Wie im Vorjahre, so beabsichtigt der Turnverein auch diesmal wieder, in der Turnhalle einen Maskenball zu veranstalten. Die Vorbereitungen sind bereits im Gange, und es ist eine recht zahlreiche Beteiligung zu erhoffen. , , .
Laubach, 17. Januar. Unsere Hebe Jugend, der es oft in den Händen prikelt, auß, Straßen und an Gebäuden mutwillige Streiche auszuführen, diene folgender Vorfall zur Warnung: Einige halbwüchsige Bürschchen hatten ein Vergnügen darin gefunden, bei embrechender Dunkelheit verschiedene Hauswände mit dem hier selten fehlenden Straßenschmutz zu bewerfen, bezw. zu bepflastern. Abgefaßt, wurde Polizeianzeige gegen dieselben erhoben, die zur Folge hatte, daß jeder wegen dieses Unfuges eine Strafe von 11 Mk. 40 Pfg. erhielt.
Landenhaufen, 17. Januar. Ein Akt großer Roh heit wurde am vergangenen Sonntagnachmittag hier begangen. Zwei Handwerksburschen, die in einigen Häusern gebettelt, wurden zuerst von dem Ortsdiener mit groben Worten darüber zur Rede gestellt, und gestanden ihr Vergehen auch sofort ein. Daraufhin rief der Ortsdiener einige junge Männer herbei, um die beiden zum Orte hinauszu- treiben, welche dann mit Latten, die sie von einem Zaune abgeriffen, auf einen dieser armen Gesellen in unbarmherziger Weise losschlugen, ihn mit den Füßen traten und auf den Boden warfen, sodaß er einen Arm zerbrach. Alle, die es mitansahen, waren empört über solche Rohheit. Es ist leider nicht das erstemal, daß es Handwerksburschen in ähnlicher Weise hier so ergangen ist. Ltb. Anz.
Crainfeld, 17. Januar. Azn 26. d. Mts. sind es 25 Jahre, daß Herr Bürgermeister Schmalbach dahier in sein Amt eingeführt wurde. Auf einstimmigen Wunsch der ganzen Gemeinde soll dieser Tag festlich begangen und dem Jubilar ein Ehrengeschenk überreicht werden. Die Feier soll nachmittags 3 Uhr ihren Anfang nehmen, und versammeln sich Die Festteilnehmer im Gasthaus zur Krone.
Ltb. Anz.
x Michelnau, 19. Januar. In der stattgefundenen Generalversammlung des schon seit 12 Jahren bestehenden Krieger-Vereins in dem benachbarten Ober-Lais wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt. Für den seitherigen Präsidenten (seit Gründung des Vereins) Karl Engel, wurde Jakob Hirz, Schreiner und für den seitherigen Schrift- führer Heinrich König wurde Otto Fritz als solcher gewählt. Als Ursache zu dieser plötzlichen Veränderung mag wohl die letzte Beigeordnetenwahl gelten.
== Nidda, 19. Januar. Der seinerzeit wegen mehrfachen hier ausgeführten Einbruchsdiebstählen (wie bereits im „Gießener Anzeiger" früher berichtet wurde) beschuldigte K. K. wurde vor der Strafkammer in Gießen wegen dieser Verbrechen zu 3 Jahren Zuchthaus, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurteilt.
A Zellhansen, 19. Januar. Bei den bis jetzt im diesseitigen Gebiete abgehaltenen Holzverfteigerungen wurden erstaunlich hohe Preise erzielt. Pro Raummeter ^annen-Scheiter wurde bis zu 8 Mk., desgleichen Prügelholz 7.50 Mk. und Stockholz mit 4 Mk. bezahlt. Solche enorme Preise für Nadelholz wurden wohl noch selten erreicht. Die fortwährende Steigerung der Stein- kohlenpreise beeinflußt selbstredend auch die Holzpreise.
— Glashütten, 18. Januar. Wie verlautet soll demnächst hier Bürgermeisterwahl stattfinden, da der vor etwa 11/2 Jahren gewählte Bürgermeister Stöhr, aus hier nicht anzugebenden Gründen, dem Vernehmen nach nicht amtlich bestätigt werden wird.
Alsfeld, 19. Januar. In Verbindung mit der hier am 28. Dezember v. Js. abgehaltenen Versammlung der Sektion des landwirtschaftlichen Bezirksvereins für Hebung der Geflügelzucht, fand unter dem Vorsitze des ersten Direktors des Bezirksvereins, Herrn Kreisrat Dr. Melior, die Berichterstattung der Kommission, welche zwecks Orientierung der Arbeiterverhältnisse die östlichen Provinzen bereist hatte, statt. Herr Gutspächter Oehlsen-Dotzelrod führte hierüber unter anderem Folgendes aus: Die Kommission habe schon bei Antritt der Reise geglaubt, darauf verzichten zu müssen, sofort selbst Arbeiter und Dienstboten zu enga- meren; sie habe sich vielmehr die Aufgabe gestellt, zu untersuchen, aus welchen Gegenden die besten Arbeiter zu beziehen wären; die Kommission habe sich überzeugt dak in den Gegenden von Berlin, Schneidemühl und Posen wohl Sommerarbeiter, aber keine Dienstboten gemietet werden konnten. In Dirschau fei die Leutenot groß, in Königsberg hatte sich die Kommission an die Landwirt- chastskammer gewendet jedoch kein Entgegenkommen gesunden. In Russisch-Polen seien wohl Arbeiter vorhanden d,e ;edoch nur gebrochen deutsch sprachen upd meist min^ derwertig seien Es sei Nichts anderes übrig geblieben, als sul) an vertrauenerweckende Unteragenten ru wenden weUhe die bestellten Leute zu verschaffen versprochen hätten Redner schlug nun vor da eine beträchtliche Zahl von Leuten bestellt sei, em Arbeitervermittelungsbureau in Als- fetb zu errichten, welches von Herrn Arnold und dem Referenten geleitet werde. Nachdem Herr Arnold ebenfalw seine Erfahrung die sich im Wesentlichen mit denen des Herrn Oehlsen deckt, mitgeteilt, wurde zur Erlediguna der Korrespondenz und Bestreitung der notwendigen W gaben für Provision und Reise dem Bureau, welchem außer oen beiden genannten Herren noch Herr Schröd^-Elbenrod beige treten, em unverzinsliches Darlehen von 400 Mk
. der Kasse des landwirtschaftlichen Bezirksvereins bewilligt. Das Bureau wird'bis Mitte Februar d I. jeden
Mittwoch und Samstag von 3—5 Uhr in der Wohnung der Herrn Arnold Anmeldungen auf Bestellung landwirtschaftlicher Arbeiter und Dienstboten entgegennehmen und Auskunst über den Stand der Verhältnisse erteilen.
Engelrod, 17. Januar. Ein interessantes Fortbewegungsmittel bildet jetzt die Post von Enqelrod via Schotten. Dieselbe ist nämlich eingerichtet als Wagen und als Schlitten, je nachdem cs die Umstände erheischen, gebraucht zu werden. Es wird also, wenn im Winter der Schnee nicht ganz bis Schotten reicht, der erste Teil des Weges per Schlitten, der zweite per Achse zurückgelegt. Zu diesem Zwecke ist es nötig, daß der Postschlitten sich auch zugleich seine Achsen und Räder von hier mitnimmt, damit unterwegs eine Umwechslung resp. Verwandlung mit dem Schlitten vorgenommen werden kann.
A Klein Welzheim, 19. Januar. Die hiesige Feldjagd ergab jüngst beim Treibjagen 110 Hasen und die kürzliche Wald jag d 115 Hasen, 7 Rehe, mehrere Fasane und sogar 3 — Perlhühner. Ein Ulkbruder ans der Jagdgesellschaft hatte am Tage vor der Waldjagd 4 Perlhühner im Walde ausgesetzt, um die Jagd- beute interessanter zu gestalten. Ein Huhn fiel, wie das aufgefundene Gefieder bewies, einem Raubtier zum Opfer.
A Mainz, 19. Januar. In dem hohem Alter von nahezu 91 Jahren verschied verflossene Nacht nach kurzem Krankenlager der ehemalige Präsident der zweiten hessischen Kammer, Oberlandesgerichtspräsident Wirklicher Geheimrat Dr. Joseph Görz. Der Verstorbene hatte an der politischen Bewegung des Jahres 1848 lebhaft Anteil genommen und war nach Beginn der „neuen Aera" eifriger Anhänger der nationalen Partei, von welcher er Ende der 70er Jahre als Neichstagskandidat auf das Schild gehoben wurde. Görz übte früher in Mainz die Advokatur aus und trat, nachdem sein Jugend- und Gesinnungsgenoffe Finger das Ministerium in' Darmstadt übernahm, in die Staatscarriöre und zwar sofort als Obergerichtsrat. — Das oft und viel erwähnte Simon Bladsche Vermächtnis an Die Städte Berlin, Mainz und Bingen dürfte in Bälde zur Auszahlung gelangen, indem jetzt endlich die landespolizeiliche Genehmigung erfolgt ist. — Im Rheingebiet ist Hochwasser und Ueberschwemmung zu erwarten. Der Oberrhein ist innerhalb zwei Tage nahezu 2 Meter gewachsen, ebenso wird von allen Nebenflüssen starkes Steigen gemeldet. Hier ist der Rhein vom gestrigen morgen bis zum heutigen abend 1,50 Meter gestiegen. Die letzten Nachrichten lauten noch von überall auf weiteres Wachsen.
Aus dem Rheingau, 19. Januar. Vorn 99er Wein. Die amtliche Feststellung der 1899er Weinernte hat ergeben, daß im Rheingau nur etwa V-'Herbst erzielt worden ist, eine Folge zunächst der Ungunst Der Witterung, die den Verlaus der Blüte verzögerte, dann des starken Auftretens des Heu- und Sauerwurms und anderer Schädlinge. Die Ernte beträgt rund 1450 Stück Wein (je 1200 Liter), eine Zahl, die in ihrer Geringfügigkeit nicht ausgeglichen wird dadurch, daß die Qualität des 1899er sich bei der jetzt einen sicheren Schluß zulassenden Probe als eine recht befriedigende, zum Teil sogar gute erweist. Das 1899er Produkt des Nheingaues rechnet im allgemeinen zu den Mittelweinen Die geringen Weinernten, welche die letzten Jahre in allen deutschen Weinbaugebieten brachten, haben übrigens auch im Rheingau ein merkliches Steigen der Weinpreise hervorgerufen.
Kunst und Wissenschaft.
c? Der 18. Kongreß für innere Medizin findet vom 18.—21. April 1900 in Wiesbaden statt. Präsident ist Herr v. Jaksch (Prag). Folgende Themata sollen zur Verhandlung kommen: Am ersten Sitzungstage, Mittwoch btn 18. April 1900. Die Behandlung der Pneumonie. Referenten: Herr v. KorLnyi (.Budapest) und Herr Pel (Amsterdam). Am dritten Sitzungstage, Freitag, den 20. April 1900. Die Endocarditis und ihre Beziehungen zu anderen Krankheiten. Referent: Herr Litten (Berlin). Folgende Vortragende haben sich bereits angemeldet: Herr Neusser (Wien): Themata Vorbehalten. Herr Wenkebach (Utrecht): Ueber die physio- lvglsche Erklärung verschiedener Herz-Puls-Arhythmien. Herr K. Grube (Neuenahr-London): Ueber gichtische Erkrankungen des Magens und Darmes. Herr M. Br es gen (Wiesbaden): Die Reizung und Entzündung der Nasenschleimhaut in ihrem Einflüsse auf die Atmung und das Herz. Herr Schott (Nauheim): Influenza und chronische Herzkrankheiten. Herr Martin Mendelsohn (Berlin): Ueber ein Herztonicum. Herr Weintraub (Wiesbaden): Ueber den Abbau des Nuclelnes im Stoffwechsel. Herr Hermann Hildebrandt (Berlin): Ueber eine Synthese im Tierkörper. Teilnehmer für einen einzelnen Kongreß tann jeder Arzt werden. Die Teilnehmerkarte kostet 15 Mk. Die Teilnehmer können sich an Vorträgen, Demonstrationen unb Diskussionen beteiligen unb erhalten ein im Buchhandel jirfa 12 Mk. kostenbes Exemplar ber Verhanblungen gratis. Mit bem Kongresse ist eine Ausstellung von neueren ärztlichen Apparaten, Instrumenten, Präparaten u. s. w., so weit sie für bie innere Mission Interesse haben, verbunden. Anmelbungen für dieselbe sind an Herrn Sani- tütörat Dr. Emil Pfeiffer, Wiesbaden, Parktstraße 13, zu richten.
Kttemtur.
- ~ Die beiden ersten Nummern des neuen Jahrgangs der
sind erschienen. Gediegen ausgestattet, bieten sie eine Fülle interessanten, spannenden Lesestoffs, der durch Einführung besonderer AeUagen wesentlich vermehrt wird. W. Heimburg, zweifellos eine der veUebtesten und erfolgreichsten unter den deutschen Erzählerinnen, eröffnet das Jahr 1900 mit einem neuen großen Roman, der den Titel „Im Wafs-rwmlel" führt. Ferner ist Paul H-yse, bet aneefannte Meister auf oent Gebiete der Novelle, mit einem Kind seiner Muse vertreten, da» sich „Der Schutzengel" betitelt und einen vielversprechenden «nfang mmmt. Der künstlerischen Ausstattung der „Gartenlaube" müffen wir unsere vollste Anerkennung zollen. In den zahlreichen Holz chnitten
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